7 März

Ohne Worte: Zum Geburtstag der FDJ – Depeche Mode am 7. März 1988

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18 April

Doku: Schwedische Depeche Mode Fans im Porträt

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film of faith and devotionLeser, die nicht unsterblich in die Musik von Depeche Mode verknallt sind, habe die freie Auswahl sich rund 1000 Artikel ohne entsprechenden Inhalt anzuschauen. Die anderen bleiben und werden feststellen, dass es Schweden leichter haben. Jedenfalls hinsichtlich der 45-minütigen Dokumentation „A Film of Faith and Devotion“, die von der schwedischen Produktionsfirma Hillbay Media online gestellt wurde, denn die ist im schwedischen Originalton gehalten. Glücklicherweise hat man gleich ein paar Untertitel dazu gestellt, die man durch klicken auf das rechteckige Symbol unter dem Video aktivieren kann. Hier und da gibt es ein paar Lücken, aber den echten Devotee schreckt das nicht ab, schließlich geht es um das Lebensgefühl gleichgesinnter wenn auch nicht mehr ganz jugendlicher Anhänger von Depeche Mode. Gedreht wurde die Dokumentation – so Sven Plaggemeier in seinem Artikel auf depchemode.de – von einem Götheburger Fanclub, wo die Doku bereits im letzten Spätsommer Premiere feierte.  Den ganzen Artikel lesen… »


3 Januar

Spontis Wochenschau #12/2014

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Spontis WochenschauAls ein Wetterbericht vor Weihnachten prophezeite, dass es in den frühen Morgenstunden schneien würde, bin ich extra früher aufgestanden um das lang ersehnte Schauspiel zu verfolgen. Schnee um sechs Uhr am Morgen ist ein leises Ereignis. Die Stille der Stadt ist beeindruckend, nur der Wind drückt gegen die Fenster und krabbelt durch die Ritzen ins Inneren um als Säuseln am Gehör zu zerschellen. Weiß, sagt man, ist die Farbe der Unschuld, der Reinheit und der Unsterblichkeit – und unsere Natur verkörpert das Meiste davon. Der Mensch macht aus dem Schnee dann letztendlich eine grau-schwarze Masse, die in Rinnsteinen darauf wartet endlich im Gulli verschwinden zu dürfen – ganz so, wie er es mit der Natur und seinesgleichen macht. Doch kurz nach sechs ist die Welt noch in Ordnung, bis ich mich in den gesammelten Nachrichtenstrom begebe, um die letzte Wochenschau für dieses Jahr zu verfassen. Eine Mischung, die genauso grau erscheint, wie der Schneematsch und zwischen dem absurdem, schrecklichen und schönen auf dieser Welt ständig die Farbe wechselt. Im Spiegel steht ein Artikel über das Lesen, denn wir lesen – so der Spiegel – immer mehr und müssen neue Möglichkeiten erarbeiten, wie wir noch mehr Text in noch kürzerer Zeit lesen, um der steigenden Informationsflut gerecht zu werden. Was der Artikel jedoch verschweigt ist die Frage, wie wir mit dem ganzen Matsch dieser Welt umgehen sollen.  Den ganzen Artikel lesen… »


21 Oktober

The Boys on the Bus: DM 101 Revisited

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Die Jugendlichen vom dem Rosebowl StadiumOkay. Start the Tape!“ – „I think you said say: Start the Intro-Tape.“ „Okay. Intro-Tape starting.“ Die Tonaufnahme zu Beginn von D.A. Pennebakers Dokumentation „101“ ist jedem Depeche Mode Fan mehr als geläufig, denn was folgt ist die unweigerliche Gänsehaut auf den Armen, wenn der Vorspann des Filmes beginnt. Ich weiß gar nicht genau, wie oft ich den Film schon gesehen habe – es gelingt mir einfach nicht in auszuschalten, sobald ich die Play-Taste gedrückt habe. Auch das Schreiben dieses Artikels fällt mir schwer, wenn auf dem linken Monitor Martin Gore in seinem Fummel über die Bühne stolziert. Meist endet der Film mit einem Gefühl von Wehmut und ein wenig Neid. Schuld am Neid sind die 8 Jugendlichen, die seinerzeit das Glück hatten, ein Teil der 101-Tour im Rahmen von Pennebakers Dokumentation zu begleiten. Jungs wie Christopher Hardwick, Oliver Chesler oder Jay Serken – das wäre es gewesen: Mit dem Bus gemeinsam durch die USA reisen, stundenlang Depeche Mode hören und sehen, die Band treffen und ganz vorne stehen, wenn die Band bei ihrem großen Finale im Rosenbowl Stadium in Pasadena vor mehr als 80.000 Fans Stücke aus ihrem damals aktuellen Album „Music for the Masses“ kredenzt. Never let me down again!

Vor etwa 3 Monaten hatte Andi Harriman (die zusammen mit Marloes das Postpunk-Project Some wear leather, some wear lace initiierte) die Gelegenheit, auf dem New Yorker Internet-Radiosender WFKU eine Sendung mit dem Titel „The Boys on the Bus“ zu machen. Und tatsächlich plauderte sie zusammen mit Oliver Chesler, Jay Serken und Christopher Hardwick über damals, damals oder auch damals und sogar ein bisschen von heute gemischt mit den Lieblingssongs der Anwesenden. Den ganzen Artikel lesen… »


29 August

1988: Depeche Mode Party im Zwickauer Jugendclub

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Depeche Mode ScreenshotVon den tausenden Depeche Mode Fans, die an einem eiskalten Tag im März 1988 zu einem Konzert in der Werner-Seelenbinder-Halle in Ost-Berlin pilgerten, hatten die wenigsten eine Eintrittskarte. Nirgendwo ein Hinweis darauf, dass die Band tatsächlich an diesem Tag dort auftrat und doch waren allein die Gerüchte ausreichend, eine Massenwanderung schwarz gekleideter Menschen auszulösen. Es muss ein Gefühl von Morgenluft gewesen sein, als man dann erfuhr, dass Depeche Mode tatsächlich dort aufgetreten war, ein Gefühl, dass die DDR ihren andauernden Kampf gegen die Musik des imperialistischen Westens nicht mehr ganz so akribisch durchzog. 1988 muss es dann eine ganze Welle von Depeche-Mode Partys gegeben haben, die in jeder größeren Stadt die Fans der Band anlockte. Vielleicht war es die Zuversicht, dass die Band, die auf dem Geburtstag der FDJ spielen durfte, nun zu den geduldeten Musiker der DDR zählte? So wundert es jedenfalls nicht, dass die jungen Menschen vor dem Zwickauer Jugendclub „Vaterland“ ausgelassen auf den Einlass zur angekündigten Depeche Mode Party warten. Den ganzen Artikel lesen… »


29 Januar

I just can’t get enough? Depeche Mode und der Herdentrieb

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depeche mode - just cant get enoughUnd, hast du Karten?“ – Eine Frage, die mir seit ungefähr 4 Monaten ständig gestellt wird. Es geht um Depeche Mode, denn die bringen bekanntlich im März 2013 ihr neues Album „Delta Machine“ heraus und sind passend dazu wieder auf großer Tournee. Und so ein richtiger Fan besucht natürlich auch jedes mögliche Konzert. Sagt man. Stimmt aber nicht ganz.

Seit ebenfalls 4 Monaten stelle ich mir die Frage: „Soll ich hingehen?“ Vielleicht wird das einige überraschen, dass diese Frage überhaupt aufkommt. Ich liebe die Band, die mich nun schon fast mein ganzes Leben begleitet. Ich liebe auch Konzerte in kleinen Clubs oder überschaubaren Hallen, Konzerte in großen Stadien mag ich nicht. Glaube ich zumindestens. Ich habe hier zwei Erinnerungen. Das Konzert 2010 war schrecklich, ich habe mich nicht wohl gefühlt, dabei schwebte doch über meinem Konzertbesuch 1990 ein Heiligenschein. Warum ist das so? Ich habe versucht herauszufinden, warum ich nicht gerne in Stadien gehen, warum ich Depeche Mode so großartig finde und wie das damals war, bei meinen ersten Berührungen mit der Band.  Und vor allem: Warum bin ich so hin- und her gerissen? Vielleicht findet sich der ein oder andere wieder, kann nachvollziehen was ich meine und pflichtet mir bei, oder widerspricht mir energisch. Unsere Erinnerung sind trügerisch, man kann sie verfälschen, manipulieren und filtern. Den ganzen Artikel lesen… »


12 September

Spontis Wochenschau #12/2012

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Spontis WochenschauSollte es das gewesen sein? Der Sommer liegt offenbar auf dem Sterbebett. Ich finde die kalte Jahreszeit sowieso viel schöner. Sehr passend, dass ich zu neuer Farbe in den heimischen vier Wänden „genötigt“ wurde, denn damit wird es vor dem Herbst gleich nochmal gemütlicher. Das dunkle Rot im Wohnzimmer, so sagt Sabrina, die auch die Farbe ausgesucht hat, senkt die Heizkosten weil der Raum damit eine gewisse Wärme ausstrahlt. Natürlich ist es auch wunderschön (aber sowas von), aber der Heizkostenfaktor ist ein Argument, dass man nicht außer Acht lassen sollte. Die Renovierung war eine Odyssee, denn neben meinem Unvermögen, Wände in Rot zu streichen, gesellte sich auch ein Unwohlfaktor, denn abgeklebte Räume die mit Folie verhangen sind, stören mein ästhetisches Empfinden.  Dank professioneller Hilfe ist es dann doch noch gelungen. Früher habe ich mir eigentlich nie helfen lassen, mir war einfach nicht zu helfen. Ich wollte alles selber können. Doch das entpuppte sich als Trugschluss. Man kann einige Dinge gut und andere Dinge nicht gut, diese Erkenntnis kostete mich tatsächlich Überwindung. Blöd, oder? Ich kann nicht gut streichen, dafür aber umso hübschere Wochenschauen gestalten. Hoffe ich zumindestens: Den ganzen Artikel lesen… »


16 August

Berlin 1984: Depeche Mode singen über Sex

von Kategorie: Dunkle VergangenheitDiskussion: 2 Kommentare

Bravo no.32 - 2. August 1984Darauf habe ich schon lange gewartet. Endlich mal das Wort Sex verwenden. Obwohl, ich habe schon öfter versucht das Wort in subtiler Art und Weise hier unterzubringen, natürlich nur in einem informativen Zusammenhang und ohne die Absicht die Aufmerksamkeit zu erhöhen.  Dieses mal nutze ich gleich noch eine prominente Band, die die Neugier des Lesers einfach wecken muss. Also wer bei „Depeche Mode“, „Sex“ und „1984“ nicht hellhörig, neugierig und aufmerksam wird kann nur veklemmt, überinformiert oder gelangweilt sein. Schätze ich.

Im August 1984 (also so ziemlich genau vor 28 Jahren) titelte die Bravo nach Beobachtungen der Band im Berliner Plattenstudio „Depeche Mode singen über Sex“, darunter ein Bild, in dem sich die Bandmitglieder in lasziver Art und Weise einer Frucht bemächtigen. Andy Fletcher beißt wie immer höchst erotisch in einen Apfel, obwohl sein halb geöffneter Mund es nicht wirklich möglich macht, herzaft zuzubeißen. Doch kein Sex? Immerhin hat er sein linke Hand im Schoß versenkt, also doch Sex. Alan Wilder zu seiner linken hat die Erdbeere zwischen den Zähnen, blickt dabei noch unschuldig naiv in die Kamera und suggeriert: Ich bin Sex pur! Die Erdbeere war ja immer schon eine der erotischsten Früchte, nicht umsonst heißt es in einem berühmten Song „Erdbeermund“, der auf ein laszives Gedicht von Paul Zech zurückgeht.

Dave Gahan nimmt sich ebenfalls einen Apfel (könnte auch eine Nektarine sein) zwischen die Zähne, in gewohnt präsentierender Manier. Seine Augen demonstrieren die Leidenschaft für diese Frucht und stellen unter Beweis, dass er zu Recht der Frontmann der Band ist. Der Sex liegt hier sicherlich im T-Shirt verborgen, waren es doch die New York Dolls, die Overknee-Stiefel, hautenge Leggings und Netzhemden für die Glam-Rock-Welt attraktiv machten. Ein ganz schlimmer Finger dieser Gahan! Den ganzen Artikel lesen… »


27 Juli

Der Musik-Convoy – Provinzmusik der 80er

von Kategorie: Dunkle VergangenheitDiskussion: 23 Kommentare

Musik Convoy ScreenshotMusikbegeisterte Jugendliche aus der Provinz hatte es Mitte der 80er Jahre nicht leicht, einzig und allein das Radio war die Verbindung in die große weite Welt der Musik. Man verbrachte Stunden damit, sich seine Musik aus dem Äther zu holen und sie auf liebevoll gestalteten Kassetten zu verewigen. Das Taschengeld wurde selbstlos für Schallplatten geopfert, gelegentlich war sogar ein T-Shirt seiner Idole drin. Die Stars einmal aus nächster Nähe zu erleben scheiterte meist an fehlendem Geld und der Entfernung zum nächsten Auftrittsort.

Das Fernsehprogramm war auch eher dürftig bestückt, am 5. April 1983 brachte die Sendung Formel Eins endlich populäre Musikvideos in die öffentlich rechtlichen Kanäle, von MTV hatte man bereits gehört, zu empfangen war es für die meisten leider nicht. Zu behaupten, das deutsche Fernsehen wäre einfallslos gewesen, wäre dennoch kurzsichtig. Den ganzen Artikel lesen… »


31 März

Musikperlentaucher – Tauchgang #23 (Remix-Special)

von Kategorie: Back to the RootsDiskussion: 22 Kommentare

Depeche Mode – Never let me down again (Synaptic Dub Remix)

Eigentlich logisch, das ein Remix von Depeche Mode hier auftauchen musste. Im August 1987 veröffentlichten Depeche Mode mit „Never let me down again“ ihre zweite Single-Auskopplung aus dem Album Music for the Masses.  Mit diesem Song verbinde ich eine Menge Erinnerungen. Stundenlang hockte ich vor dem heimische Radiorekorder und versuchte endlich ein vollständige Version des Stückes auf Kassette zu bannen, ohne das irgendein dämlicher Sprecher das Stück unterbrach, vorzeitig beendete oder langatmig einleitete, während im Hintergrund schon die ersten Sekunden des Stückes zu hören waren. An einem sonnigen Samstag Mittag war es dann soweit, ich hatte das Stück endlich für meine Ohren verewigt, die Kassette in meinen Walkman gelegt und war auf dem Weg in die Stadt. Ich hatte gar keinen Grund in die Stadt zu gehen, doch ich wollte die Umgebung zur Musik von Depeche Mode auf mich wirken lassen. Eine Marotte, die ich mir bis heute bewahrt habe. Der Remix von DominatrixRMX überführt dieses Gefühl in die Gegenwart. Es verleiht dem Klassiker ein neues und modernes Gewand und hüllt es in ein neuzeitlich düsteres Synthie-Gewand.

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