26 Juni

Kinder der Nacht – Der MDR zum Wave-Gotik-Treffen 2017

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Valentin und seine Freunde - MDR ScreenshotDer MDR ist zum offiziellen Sender des Wave-Gotik-Treffens geworden und das meine ich tatsächlich nicht im negativen Sinne. Mit wiederkehrender Intensität beschäftigt sich die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt mit den Pfingsttagen in Leipzig und hat auch 2017 viel Interessantes dazu produziert. Man kann diese Neugier jetzt sehen wie man möchte, ich für meinen Teil empfinde das als Glück im Unglück. Warum? Am liebsten hätte man das WGT ja so wie damals in den 90ern: klein, intim, abgegrenzt und undergroundig. Früher in Deutschland kaum wahrgenommen und wenn, dann eher argwöhnisch und ängstlich betrachtet. Damals, als Leipzig noch eine große Ruine war und als die Szene sich im kleinsten Kreise versammelte. Man kann es also 2017 für Unglück halten, dass das Treffen zum bekanntesten und größten Gothic-Treffen der Welt geworden ist und nicht nur der Szene Platz bietet, sondern auch Trittbrettfahrern und Touristen, mit denen auch Kommerzialisierung und Popularität einhergehen. Aber so ist es nun mal. Glück ist es da schon, wenn man sich ernsthaft mit der Szene auseinandersetzen möchte und distanziert beschreibend bleibt und nicht nur auf das plakativ Provozierende setzt. Den ganzen Artikel lesen… »


26 Juli

Video: Und wie war Euer Amphi 2016 so?

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Amphi 2016 - WDR ScreenshotVergangenes Wochenende fand das 12. Amphi-Festival wieder am Kölner Tanzbrunnen statt, nachdem man im letzten Jahr ein Experiment mit der Lanxess-Arena gewagt hatte. 12.000 Besucher feierten 40 Bands und den Blick auf die untergehende Sonne, die hinter den Spitzen des Kölner Doms verschwand. Ich war nicht dabei, wir waren nicht dabei. Eine gute Entscheidung? Vielleicht kennen die Daheimgebliebenen dieses Gefühl der Unsicherheit, wenn man sich gegen ein Festival entschieden hat, das man eigentlich „gar nicht so schlecht“ fand. Wir haben uns gegen das Amphi entschieden. Und noch während das Festival am Wochenende über die Bühne geht, checken wir Facebook-Chroniken von denen die da sind, meckern schon am Samstag Abend darüber, dass es so wenig Fotos gibt und suchen spätestens am Montag Morgen händeringend nach weiteren Impressionen, Berichten und Videos. Und warum? Logisch, nur damit man seine eigene Entscheidung gut findet. „Hab ich doch gesagt!“ schießt es durch den Kopf, während das wohlige Gefühl, alles richtig gemacht zu haben, die Seele streichelt. Aber stimmt das so? Den ganzen Artikel lesen… »


11 Juli

Doku: Mein Leben in Schwarz – Echte Einblicke in die Gothic Szene?

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Mein Leben in Schwarz - Bei RonnyDonnerstag, 12. Mai 2016. Die Uhr zeigt viertel Neun, wie man hier sagt. Schon seit Minuten nestelt der auf dem Boden sitzende Ronny nervös an seinen Pikes herum. Schnallen auf, Schnallen zu – mal enger, mal weiter. Auf den Sitzgelegenheiten seiner Leipziger Wohnung, die einem Szene-Museum gleichkommt, lümmelt sich die versammelte und selbsternannte Grufti-Elite herum. Ein ortsansässiger Lieferdienst für italienische Spezialitäten wurde bereits mit dem Heranschaffen eines adäquaten Abendmahles beauftragt. Von einem mit einem Tuch bedeckten Sarg werden unablässig bereitgestellte Leckereien in die Münder geschoben. Möglicherweise hat Ronny sie kredenzt, um sie von den schlummernden verbalen Ergüssen zu bewahren, die eine gleich beginnende Dokumentation im Fernsehen auslösen könnte, in der er einer der Protagonisten ist. „Mein Leben in Schwarz“ lautet der Titel der Sendung im MDR, in der nicht nur Ronny über sich und sein Leben erzählt, sondern auch Matthias und Freyja alias Black Friday. Der Pizza-Bote klingelt. Es ist angerichtet. Zufriedenes schmatzen. Gleich geht es los… Den ganzen Artikel lesen… »


13 November

Düsterer Journalismus: Der Gießener Anzeiger über die Gothic-Szene

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Der Gießener Anzeiger über die Gothic-Szene  9cc

Die Gießener Zeitung über die Gothic-Szene
(c) Stephan Scholz, Gießener Anzeiger

Neulich brach in unserem Bundesland die fünfte Jahreszeit an. Karneval ist das Fest der Närrinnen und Narren, die sich bis zum Aschermittwoch immer wieder verkleiden und in andere Rollen schlüpfen. Krankenschwestern, Piraten, Elfen oder Zahnpastatuben. Auch Hessen möchte dem in nichts nachstehen, denn in der schönen Universitätsstadt Gießen hat der ortsansässige Anzeiger bereits einige Tage zuvor einen närrischen Artikel verfasst, der im Nachfolgenden „Büttenrede“ genannt wird. Der Autor der Büttenrede, Stephan Scholz, hatte sich offenbar als Journalist verkleidet und sein Interviewpartner Johannes Sundermeier trat als Szene-Kenner in Erscheinung. Die witzige Idee: Der Gothic-Maskenball im Scarabée, einer Studentenkneipe, ist der Aufhänger um „…über die Gothic-Szene und ‚düstere‘ Ausgehmöglichkeiten in Gießen“ zu sinnieren und die schwarze Szene zu erklären. Wirklich originell!  Versteckte Kalauer in aufklärenden Zeilen sind Programm, so wie in diesem Satz: „Auch in Sachen Bekleidung ließen sich die Stile unterscheiden: „Batcave“ prägten etwa Schlaghosen sowie Rüschen und Neonfarben „Industrial“.

Ich lege die Ironie, die in diesen Zeilen schwebt, für einen Augenblick weg. Es geht nicht nur darum, dass sich jeder Hinz und Kunz Journalist nennen darf, sondern um den Niedergang des Journalismus als Institution. Auch der Gießener Anzeiger, der seit 1750 versucht, sich als regionale Tageszeitung zu behaupten, hat höchstwahrscheinlich Absatzprobleme und muss Geld sparen. Vielleicht enstehen so schlecht recherchierte Artikel mit merkwürdigen Experten und eigenwilligen Ansichten, die dann den interessierten Leser eher verwirren als ihn zu informieren. Zurück zur Ironie. Den ganzen Artikel lesen… »


24 Juli

Reportage: Faszination schwarze Szene – Alles, nur nicht bunt?

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Boettinger auf der SucheBettina Böttinger war auf der Suche nach der Faszination der Schwarzen Szene. Ist sie fündig geworden? Gestern Abend versammelten sich gegen 22 Uhr ungewöhnlich viele schwarz gekleidete Menschen vor dem Fernseher oder den Computerbildschirmen, um die Sendung „b.sucht“ im WDR zu verfolgen. Wieder eine Reportage über die Schwarze Szene? Schon im Vorfeld der Sendung wurde bei Spontis darüber diskutiert, welches Bild man von der Szene zeichnet und ob man an einem erneuten Versuch die schwarze Subkultur zu erklären, erstickt. Die Erwartungshaltungen schwankten dann auch zwischen brennender Neugier, schwelender Skepsis und offener Ablehnung. „Ich verstehe irgendwie immer noch nicht, warum wir unsere Szene erklären sollen/wollen. Mir ist es schrecklich egal was die Leute da draußen tun und warum sie etwas tun und so tue ich etwas und es ist meine Sache und nicht die der ganzen Welt.“ Die Frage, warum man sich den Medien immer wieder anbiedert, wurde da in den Raum geworfen. Sind also Hebamme Alexandra, Abiturient Valentin und Familie Mörkens-Köller geltungsbedürftige Selbstdarsteller?  Den ganzen Artikel lesen… »


14 Juli

Bettina Böttinger sucht die Faszination der schwarzen Szene

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Ab dem 16. Juli zeigt der WDR die neue Folgen von "b.sucht" © WDR/Bettina Fürst-Fastré

Ab dem 16. Juli zeigt der WDR die neue Folgen von „b.sucht“
© WDR/Bettina Fürst-Fastré

Am 23.07.2015 um 22:00 Uhr strahlt der WDR die Reportage „Faszination Schwarze Szene“ aus der Reihe „b.sucht“ mit Bettina Böttinger aus. Bereits im März dieses Jahres nahm die Redaktion von Böttingers eigener Produktionsfirma Encanto TV Kontakt zu mir auf, um mich um Hilfe bei der Suche nach möglichen Protagonisten zu bitten. In der Sendung besucht Böttinger Menschen aus Nordrhein-Westfalen und stellt sie mit ihren ganz eigenen Geschichten vor. Für die neue Staffel, die nun ausgestrahlt wird, soll es auch um Menschen gehen, die sich innerhalb der schwarzen Szene bewegen. „Welche Gedanken treiben Anhänge dieser Kultur an? Mit welchen Vorurteilen haben sie zu kämpfen? Was finden sie in der Schwarzen Szene?“ Das sind nur einige Fragen, mit denen sich die Reportage beschäftigen will. Eine ganze Weile habe ich mit mir gekämpft, um schließlich doch den Optimismus gewinnen zu lassen und meine Hilfe anzubieten.
Bisher konnte ich den bitteren Beigeschmack noch nicht aus dem Mund bekommen, denn bislang ist die Reportage noch nicht zu sehen gewesen. Ich möchte mit diesem Artikel den Transparenzgedanken hochhalten und einen kleinen Einblick „hinter die Kulissen“ bieten, auch wenn ich selbst nicht bei der Reportage mitgemacht habe. Nun aber erstmal von Anfang an: Den ganzen Artikel lesen… »


24 Juli

Hingeschaut: Vita Negra – Leben in Schwarz

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Inga Siebert

Alles beginnt mit der Verwandlung, dem Ablegen des angepassten Äußeren.

Riesige Reifröcke, enge Corsagen und auslandende Mühlsteinkrägen enden in kunstvoll gestalteten und verzierten Gesichtern. Auf dem viktorianischen Picknick zum Wave-Gotik-Treffen in Leipzig sieht es aus wie in den Kulissen eines historischen Films. Bunte Kostüme aus allen Epochen adligen Daseins, sind das noch Gothics?  Aus Sicht der schwarzen Szene sind die Neo-Romantiker, wie man diese Strömung nennt, eine durchaus umstrittene Entwicklung. Auf der einen Seite hält man sie für die Reinkarnation alter und ungeschriebener Gothic-Werte, die sich vorallem im Geist des Selbermachens und der Kreativität in düsterer Ästhetik wiederfinden sollen, auf der anderen Seite beäugt man die pompösen Verkleidungen skeptisch und hält die Meisten für exzentrische Selbstdarsteller, die mit dem Lebensgefühl und dem „Schwarzsein“ der Szene nicht viel gemeinsam haben. Filmemacherin Inga Siebert hat vor rund einem Jahr damit begonnen eine Dokumentation zu drehen, da sie sich und ihre Szene von den existierenden Produktionen unverstanden fühlte. In einem Interview, dass ich damals mit ihr führte, sagte sie: „Und jedes Mal dachte ich mir, das müsse doch mal Jemand richtig machen und eine Doku drehen, welche wirklich von den Menschen in der Szene handelt, ohne alle als Freaks, Traumtänzer, oder Wichtigtuer abzustempeln. Zum anderen wollte ich schlichtweg eine Hommage an diese wundervolle Gemeinschaft und dieses Lebensgefühl schaffen, wo wir uns zu Hause fühlen und was uns so verbindet.“ Den ganzen Artikel lesen… »


12 Juni

Pressespiegel zum 23. Wave-Gotik-Treffen in Leipzig

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Leipziger Volkszeitung am Freitag 06.06.2014In einer kleinen, nicht repräsentativen Umfrage auf dem Wave-Gotik-Treffen in Leipzig fragte ich einige Besucher, ob sich das Treffen „leerer“ oder „voller“ anfühlt. Hintergrund war die eigene subjektive Wahrnehmung, weniger schwarze Gestalten über den Weg gelaufen zu sein, als in den Jahren zuvor. Interessanterweise bin ich nicht alleine mit diesem Eindruck geblieben, denn die meisten Befragten sind ebenfalls weniger Gleichgesinnten begegnet. Einige fanden, es sei gleich geblieben – doch niemand hatte den Eindruck, es wären mehr Besucher als in den letzten Jahren. Die Fakten sprechen eine andere Sprache und verzeichnen sogar einen leichten Anstieg der Besucherzahlen gegenüber den Jahren 2011 und 2012. Die Leipziger Volkszeitung (LVZ) vermeldet am 10. Juni: „Angesichts der 59 in der Regel gut besuchten Veranstaltungsorte wirken 21.000 offizielle Besucher eigentlich wenig.“ Womöglich sorgt die Verlagerung des Treffens vom WGT-Geschichtsträchtigen Süden der Stadt in andere Stadtteile, wie beispielsweise Plagwitz, für eine gewisse Entzerrung und größere Verteilung der Besucher.

Dieses Jahr sind einige neue Veranstaltungsorte hinzugekommen, während andere, signifikante Ballungszentren verschwunden sind. Mit dem Wegfall des Werk II als Veranstaltungsort ist beispielsweise der Stadtteil Connewitz merklich leerer geworden. Über die Gründe, warum man den Veranstaltungsort mit der längsten Tradition aus dem Programm genommen hat, lässt sich nur spekulieren. Konzerte von Bands aus dem Neofolk-Genre sorgten in der Vergangenheit immer wieder für Konfliktpotential mit der in Connewitz stark vertretenen ANTIFA-Szene und haben die Veranstalter möglicherweise dazu bewegt, sich um Alternativen zu bemühen. Die LVZ schreibt: „Über Gründe wird viel spekuliert, benannt werden keine. Der Bruch ging jedenfalls nicht vom Werk 2 aus.“ Den ganzen Artikel lesen… »


9 Juni

Video: Diary of Dreams – Düstere Klänge, fröhliche Typen

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Screenshot Adrian HatesEs soll Menschen in der schwarzen Szene geben, die gelegentlich lachen oder auch fröhlich sind. Wenn man ehrlich ist und „Gothic“ zu ende denkt, ist das sogar eine mögliche und logische Konsequenz. Dazu später mehr. In der Lokalzeit Bergisches Land wird Adrian Hates und seine Band Diary of Dreams vorgestellt, im Untertitel heißt es dazu: „Düstere Klänge, fröhliche Typen“. Noch zu Schulzeiten ahnte Adrian, der zu dieser Zeit Gitarrist in zwei Schülerbands war, dass er eine eigene Band brauchte, um seine eigenen Vorstellungen von Musik zu realisieren. Zusammen mit Alistar Kane gründete er 1989 seine eigene Band, die er nach dem von ihm geschriebenen Gitarrenstück „Tagebuch der Träume“ benannte. Zusammen mit wechselnden Musiker, von denen Gaun:A am längsten dabei ist, veröffentlichten Diary of Dreams rund 20 Alben. Unverwechselbar ist der Gesang des sympathischen Frontmanns, der für die Lokalzeit erklärt, was es mit dem Düsteren auf sich hat:

Das Dunkle ist ein Teil von mir. Der ist mit mir geboren und den kann ich leider nicht abschütteln, manchmal wünscht man sich das. Ist witzigerweise auch ein Thema, was auf dem aktuellen Album ganz stark vertreten ist, weil ich das Auseinandersetzen mit der dunkle Seite als sehr wichtig empfinde – klingt jetzt ein bisschen nach Star Wars, ist es aber nicht wirklich (lacht) – sondern mehr so dass ich denke, dass jeder Mensch seine zwei Seiten hat, die mehr oder weniger ausgeprägt sind. Bei mir ist das der düstere Moment in meinem Leben, den ich in der Musik auslebe, damit ich im Alltag ausgeglichen und normal bin und mich zivilisiert mit meinen Mitmenschen unterhalten kann.Den ganzen Artikel lesen… »


7 Juni

Doku: Satanismus – Im Namen des Teufels (1995)

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Satanismus - Im Namen des TeufelsSchon wieder Satanismus? Ich würde eher sagen: Immer noch. Die Gothic-Szene hat mit Satanismus nichts zu tun, doch das gruftige Spiel mit Symbolik und Okkultismus macht es für den Außenstehenden schwer, zu differenzieren. Gepaart mit Neugier und jugendlichem Leichtsinn probiert man sich aus und landet schnell in einem merkwürdigen Umfeld. Wer dann die Grenzen nicht kennt, nicht begreift oder nicht einhalten will, wird schlimmstenfalls Bestandteil von Dokumentationen und Zeitungsartikeln. „In den falschen Köpfen wird Satanismus zur Gefahr.“ sagte Orphi Eulenforst zu mir, als ich leichtsinnig und unbewusst den Satanismus in einem Artikel verharmloste.  Ich verschob den Schnellschuss wieder in die Entwürfe und dachte nach. Wie nähert man sich diesem Thema?

In den falschen Köpfen werden selbst christliche Ideen zu Gefahren, so viel steht fest. Beim Satanismus sind jedoch die Auswirkungen gefährlicher, da Ideen und Visionen, wie sie Aleister Crowley oder Anton LaVey gesponnen haben, deutlicher radikaler und zerstörerischer sind als die Sichtweisen der übrigen „etablierten“ Religionen. Grufties, so legt auch die Dokumentation nahe, haben eine gewisse „Nähe“ zum Satanismus. In den meisten Fällen, ist das aber lediglich das Produkt visueller Überschneidungen, wie die Farbe Schwarz oder ein Faible für religiöse oder okkulte Symbolik. Auch vereinzelte „Jugendsünden“, wie Nachts auf Friedhöfen herumschleichen oder Gläserrücken, die aus der bekannten Mischung von Neugier und Leichtsinn entstehen, haben dieses Vorurteil bestätigt.  Den ganzen Artikel lesen… »