Gothic Friday 2011

Gothic Friday Dezember – Resümee

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Was lange währt, wird endlich gut. Einen ganzen Monat länger als vorgesehen hat es gedauert, bis das Resümee zum letzten Gothic Friday zusammengetragen war. Dem Thema „Subkultur in eurer Stadt“ ging eine Abstimmung voraus, in der die Teilnehmer und Leser über ihre zuvor selbst vorgeschlagenen Themen abstimmen konnten. Gewonnen hatte ein Vorschlag von ASRianerin, die die Teilnehmer auf eine lokale Erkundungstour schicken wollte, um die Szene in der eigenen Heimatstadt unter die Lupe zu nehmen. 15 Leser haben sich zu einem Beitrag hinreißen lassen und dabei interessante schwarze Tropfen auf der Deutschlandkarte verteilt.

Natürlich habe es sich Shan Dark und meine Wenigkeit nicht nehmen lassen, die sympathische Sonnenbergerin selbst vor den Karren zu spannen, die ihrerseits die markanten Punkte jedes einzelnen Beitrags herausgearbeitet hat. Ich habe versucht daraus ein würdiges letztes Resümee zu zaubern und die Stichpunkte in Textform zu bringen. Mein angekündigtes persönliches Resümee der gesamten Aktion ersetzt das natürlich nicht. 

ASRianerin leitet ein

Nun endlich kommt auch das abschließende Resümee zum Gothic Friday!

Nach all den Gedanken und Ansichten die ausgetauscht wurden, schließen wir ab mit allerlei Tipps zum weggehen, wenn die Computer heruntergefahren wurden und man sich unter die Leute mischt. So finden wir hier eine kleine Aufzählung von Clubs, Veranstaltungen und sonstigen Treffpunkten, die das schwarze Herz begehren.

(Im Anschreiben der E-Mail an mich stand dann noch folgender Satz, der mich sehr zum schmunzeln gebracht hat, Anm. Robert): Erst hatte ich ja überlegt alle genannten Orte auf einer Karte mit einem kitschigen Kreuz zu kennzeichnen und dann von Nord nach Süd alles abzuklappern. Da aber meine Geografiekenntnisse blamabel für alle Beteiligten sind, habe ich das mal gelassen und deswegen ist hier auch nichts geografisch sortiert.

Robert sammelt ein und listet auf

  • Eine ostwestfälische Metropole: Bielefeld | Pitje
    “ Nachdem der weit über die Grenzen der Stadt bekannte Musikclub PC69 im Jahr 2003 seine Pforten schloss, befand sich die schwarze Szene zunächst in Schockstarre.“ Pitje aus Bielefeld zeigt, dass sich trotz der Starre im Jahre 2003 viel getan hat und ein breites Angebot an Clubs existiert, das aber auch eine sehr breite Genre-Palette entfaltet. Es gibt viele gesplitterte Veranstaltungen, um den breiten Subgenres innerhalb der Szene gerecht zu werden. Highlight ist das PC69 Revival Wochenende: „Über mehrere Generationen  hat das oben bereits erwähnte legendäre PC69 die musikalische Sozialisation vieler Bielefelder geprägt. Freitags trafen sich dort regelmäßig die Nachtschattengewächse der Region, um im Patchouli-Nebel ihre Tänze zu zelebrieren. Aus den Punks, Gruftis und Wavern sind Beamte, Kaufleute oder Hausfrauen geworden. Zweimal im Jahr kommen sie nun in der Hechelei zusammen, um ihre Pikes zu entstauben und beim PC69-Revival-Wochenende die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. Unoffizielles Motto: Wenn aus Gruftis Gruftis werden.“ Doch auch über die Grenzen der Musik hinweg bietet Bielefeld offenbar ein paar ganz besondere Dinge, so wie das Restaurant Glück und Seligkeit, dass zum Essen in einer ehemaligen neugothischen Kirche einlädt.
  • Zwischen Oberfranken und Berlin | Marcus Rietzsch
    Erinnerungen. Mit der Etage schloss für Marcus das letzte schwarze Refugium seiner Heimat. „Entweder wurden Clubs ersatzlos geschlossen oder dunkel-wavige Veranstaltungen aus dem Programm verbannt.“ Nur das Top Act in Bamberg hisst unermüdlich die schwarze Fahne Oberfrankens. Schon seit je her plagt ihn das Fernweh und Berlin kreuzt immer wieder seinen Weg. Besonders die Veranstaltung „Death#Disco“ hat es ihm angetan: „In „tiefergelegten“ Ledersofas und –sessel versunken lässt sich entspannt eine angenehme Mischung aus alten und neuen Post-Punk-, Cold-Wave- und Goth-Rock-Stücken genießen. Zurück zu den Wurzeln einer ursprünglich melancholischen als auch ein klein wenig wütenden Szene. “ Darüber hinaus besucht er regelmäßig das „Stirnhinterzimmer“ um Lesungen der Herren Boris Koch, Christian von Aster und Markolf Hoffmann zu besuchen. Friedhöfe kommen in seinem Artikel auch nicht zu kurz, ist das doch seine Ästhetische und Fotografische Leidenschaft.
  • Kleinstadtfieber zwischen Mannheim und Heidelberg | Melle Noire
    Das Umfeld entschädigt für die Heimatstadt. In Ladenburg freut sich Melle Noire schon über Heckscheibenaufkleber, ist jedoch in der Umgebung mit vielen Clubs gesegnet, die aber nicht immer zu den erschwinglichsten zählen. Und dennoch scheint das Rhein-Neckar Gebiet zu einer der schwärzesten Gebieten Deutschlands zu gehören: „Insgesamt kann ich mich hier jedenfalls nicht über einen Mangel an Ausgehmöglichkeiten beklagen, es gibt in unserer Region genügend schwarze Veranstaltungen und ich lebe inmitten einer großen Discolandschaft. Bei mir spielen eher die Faktoren Zeit und Geld eine entscheidende Rolle.“ Daher ist sie auch trotz eines reichhaltigen Angebots des öfteren in Programm-Kinos oder in gemütlichen Kneipen zu finden.
  • Wien: Ein schwarzer Stern am Firmament? | Lucretia
    Von einer Stadt in der Friedhöfe besungen werden, in der es Bestattungs- und Foltermuseen gibt und wo auch die Blutgräfin Erzebet Báthory einst lebte erwartet man eigentlich auch eine gewisse Aufgeschlossenheit für Morbides allgemein und Gothic im Besonderen. Zu Recht?“  Für Lucretia ist die Aufspaltung der Szene in Wien ganz besonders zu spüren, obwohl sie als Stadt über das reichhaltigste Angebot in ganz Österreich verfügt. Neue Veranstaltungen wagen den Versuch, einen sehr breiten Fächer an Musikgenre unter einen Hut zu bekommen, klassische Rückzugsorte wie das „Pi“ verlieren an Substanz: „Fakt ist, dass im Pi in letzter Zeit sehr viele Fremdveranstaltungen, die szeneferner nicht hätten sein können stattgefunden haben (die Gerüchte sprechen von finanziellen Gründen) und sich die Grufties eines ihrer Rückzugsgebiete beraubt fühlten.“ Und dennoch: Wien bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten „schwarz zu sein“ und bietet daneben auch noch ein grandioses kulturelles Rahmenprogramm, wie beispielsweise das Bestattungsmuseum, in dem man während der langen Nacht der Museen einmal probeliegen darf.
  • Meldorf: Auf dem Land, in einer kleinen Stadt | Svenja von Traumverliebt und Stoffel von mahltied.com
    Ganz im Norden wird es einsam, jedenfalls als Gothic. Um seiner Musik oberhalb von Zimmerlautstärke zu fröhnen, „muss als erstes jemand gefunden werden, der fährt. Dann kann diskutiert werden, wo es hingehen soll. Nach Kiel, Schleswig, Hamburg, Neumünster, Flensburg oder Elmshorn sind es ungefähr 100 km eine Tour.“ Meint Svenja, die aber auf der anderen Seite auch den Zusammenhalt hervorhebt und findet, dass man in der Einsamkeit schneller Kontakt zu gleichgesinnten knüpfen kann. Während andere nach Ruhe suchen, wird sie nach Stoffels Meinung hier gelebt: „Wir leben auf dem Land und da ticken die Uhren nebst Bewohnern anders … positiv gesehen. Alles ist wesentlich ruhiger und gelassener … was ich an diesem “Fleckchen” Erde äusserst schätze.“ Und vielleicht ist Ruhe das höchste Glück schwarzer Seelen.
  • Bayreuth: Ein beschriebenes schwarzes Blatt | Rosa Chalybeia
    Es ist ruhig geworden in Bayreuth. Rosa erinnert an die legendäre Etage, das ID2 und die Kneipe „Fledermaus“, die ihr die ersten Schritte in ihrer schwarzen Lebensweise ermöglicht haben.  Die legendäre Etage, die seit einiger Zeit geschlossen ist, führt auch heute noch zu spontanen Gesprächen mit Passanten. Das Top Act in Zapfendorf ist dank einer breiten und erlesenen Stilvielfalt ein letzter Rückzugsort, der im näheren Umfeld der Stadt zu finden ist. „Dem geschichtlich interessierten Grufti bietet Bayreuth auch eine ganze Menge. Die Stadt hat eine Reihe sehenswerter Bauten aus dem 18. Jahrhundert die zum Großen Teil von der Markgräfin Willhelmine erbaut wurden – allen voran die imposante barocke Oper. “ Rosas Artikel ist vielleicht DER Reiseführer für Bayreuth und Umgebung, ich muss zugeben, mein Interesse an der Stadt ist gestiegen, nicht zuletzt weil sie ihren Gästen eine ausgiebige Führung gönnt.
  • Würzburg, eine Provinz mit Weltniveau? | Der Karl
    Der Marketingspruch der Stadt kann nicht über die Tatsache der Provinz hinwegtäuschen. Dieser Ansicht ist jedenfalls Karl, auch wenn er seine Stadt mit 3 schwarzen Veranstaltungen schmücken kann. Das Boot (das tatsächlich eines ist), lädt beispielsweise zur „Creatures of the Night“, dessen Musikauswahl ihm immer zugesagt hat. Mich persönlich macht es fast neidisch, dass eine Stadt mit halb so vielen Einwohnern wie meine eigene (Mönchengladbach) derartige Veranstaltungen hevorbringt:  „Und erstaunlicherweise ist hier, trotz der Tatsache, dass die Stadt mit runden 135.000 Einwohnern jetzt nicht unbedingt groß ist, doch vergleichsweise viel geboten. Zumindest, wenn einem daran gelegen ist, ab und zu mal tanzen zu gehen.“ Und immerhin liegen Metropolen wie Frankfurt oder Nürnberg in ertragbarer Entfernung.
  • Heidelberg: Förderliches in Schwarz | Tobikult
    „Mit seiner Altstadt, der Schlossruine und seinem Bergfriedhof bietet diese Stadt bereits ohne weiteres Eventmanagement ein Ambiente, das einem Leben in Schwarz förderlich erscheint.“ Ein großes Fest zur Walpurgisnacht, ein kuscheliger Bergfriedhof, eine Villa als Domizil für alternative Kultur oder einfach nur Ruinen mitten im Wald. Sollte das Erscheinungsbild einer Stadt zur Wahl der Grufthochburg reichen, so hätte Heidelberg sicher die Nase vorn. Darüber hinaus bieten ein schwarzes Schwimmbad und ein Ball der Vampire auch ein ausgefeiltes Rahmenprogramm.
  • Glücklicherweise Konstanz? | Maehnenwolf
    In einer jungen und technolastigen Clubkultur hat es Nici aus Konstanz nicht leicht.  „Der Hang zu Cyber und schwarzem Techno ist mir viel zu stark ausgeprägt und dazu kommt, dass die Szene hier zum Großteil (oder zumindest sehr prägnant) aus Leuten unter 18 besteht. Da diese magische Altersgrenze nun doch schon etwas hinter mir liegt, tun sich da natürlich ziemlich viele ideelle und Einstellungs-Barrieren auf, über die ich nicht so einfach hinweg sehen kann. Mann kann in meinem Fall also eher sagen, dass mir die gediegene, ruhige und „erwachsene“ Seite der Szene hier sehr fehlt!“ Das Contrast scheint dennoch ein würdiger Veranstaltungsort zu sein, während man sich in der alternativen Kneipe „Casba“ zum gemütlichen Stelldichein trifft.
  • Rhein, Main, Lahn: Dorfbewohner mit 1-Stunden-Zirkel | Karnstein
    Er teilt das Leid von vielen und versinkt trotzdem nicht in Resignation. Alles was etwa eine Stunde Autofahrt um sein kleines Refugium liegt, wird unsicher gemacht. Seine Offenbarung hatte er dann im Frankfurter Nachtleben: „Dort fiel mir dann ein Flyer von der Dead Kennys Party in die Hände, und als ich dort das erste mal aufgetaucht bin war es für mich sowas wie eine gruftige Offenbarung. So düster, so old-school, das Publikum so ganz und gar anders als ich es bis dahin von technoid verseuchten Standard-Locations wie dem KUZ in Mainz kannte.“ Langsam komme ich mir lächerlich vor, wenn ich schon über eine Autofahrt von 45 Minuten zur nächsten schwarzen Veranstaltung motze.
  • Stuttgart: Eine Schwabe mit Extremen | Glückssucher
    Man sollte meinen, dass die Metropole Stuttgart mehr schwarzes zu bieten hat, Glückssucher hat da andere Erfahrungen:  „Eigentlich ist es immer ein ganz beson­de­rer Tag hier in Stutt­gart jeman­den zu tref­fen, der auch in der schwar­zen Szene zu fin­den ist. Das Gefühl habe ich auf jeden Fall (…) Die paar Schwarze die man hier im Stra­ßen­bild zwi­schen den gan­zen „nor­mal“ Gewan­del­ten sieht sind immer so ein biss­chen wie ein „schwar­zer Leucht­turm“ in all dem Einheitsbuntbrei.“ Wenn er es trotz seines biblischen Alters schafft der Sofaanziehungskraft zu entkommen, zieht es ihn ins Zollamt, das ein oder zweimal im Monat mit dunklen Veranstaltungen lockt.
  • Mönchengladbach: Unverbesserlich optimistisch in meiner Stadt? | Robert
    Ich wünschte, ich könnte von his­to­ri­schen Fried­hö­fen schwär­men, von tol­len Grab­stät­ten und einem ein­zig­ar­ti­gen gruf­ti­gen Flair, doch nichts der­glei­chen. Viel­leicht sind mir die selbst­ver­ständ­li­chen Dinge auch gar nicht bewusst, weil sie selbst­ver­ständ­lich sind. Doch eins ist klar: Mön­chen­glad­bach ist kein Gruftie-Paradies, aber es ist fle­xi­bel. Wenn man die Gele­gen­hei­ten am Schopfe ergreift, kann man auch hier immer wie­der eine schwarze Perle ent­de­cken. Sie gehen jedoch meist, wie sie gekom­men sind. Schnell und glän­zend um dann im Meer der Lich­ter unter­zu­ge­hen.“ Übrigens: Der im Artikel erwähnte „Dark Circus“ findet nicht mehr statt. Wie bezeichnend.
  • Freiburg: Wenns Dir nicht passt, dann geh halt nicht hin | Merlyn
    Ein sehr informativer Artikel über Freiburg wurde von Merlyn nachgereicht. Das Crash ist ein besonderes Highlight, es lädt jeden Donnerstag zum erlesenen Wave/Gothic-Abend. „Lei­der ist der schwarze Don­ners­tag eher schlecht besucht, der Nach­wuchs fehlt und die alten Hasen kön­nen auf­grund von (Schicht-) Arbeit nicht immer kom­men. Den­noch möchte man die Ver­an­stal­tung bei­be­hal­ten um der Tra­di­tion Wil­len und damit es in Frei­burg einen Treff­punkt für die schwarze Szene gibt.“ Als Schichtarbeiter kann ich das als vorgeschobenes Argument outen, denn gerade in der Spätschicht gibt es nicht besseres als nach der Arbeit tanzen zu fahren. Glücklicherweise hat Freiburg mehr zu bieten, denn schwarze Stammtische und Depeche Mode Partys würden mir auch schon reichen wink
  • Sonneberg: Potential kämpft um Raum | ASRianerin
    Die engagierte ASRianerin hat keine Lust auf Bierzelt und Kirmes und scheint das malerische Sonneberg um eine schwarze Aktivistin zu bereichern. Als Preisträgerin der Veranstaltung „Sonneberg beleben und erleben“ geht sie mit gutem Beispiel voran. Oft scheitert es an Bürokratie und Aufwand. Deshalb ist Sie anderen Vereinen nicht abgeneigt: „Auch hier sind wir natürlich nicht untätig. Der “Corus Anima e.V.” hat schon ein paar Jährchen mit Höhen und Tiefen auf dem Buckel. Die meisten kennen sie als die Veranstalter, die aufopferungsvoll für Abwechslung sorgen: Dank ihnen findet regelmäßig die “Darker Party”, tief versteckt im Waldgrund Truckenthal, statt. “ Und überhaupt hat Sonneberg mehr zu bieten, sei es in dem Pub „Bely’s“ oder auch in einem waschechten Gruftie-Laden, der sich „Hexenstich-Darkside“ nennt.

ASRianerin fasst Ihre Eindrücke zusammen

Mir ist persönlich aufgefallen, dass der gemeine Gruftie kaum Probleme mit etwas längeren Anfahrtswegen hat, da nicht jede Stadt und schon gar kein Dorf immer die passenden Veranstaltungen bietet. Und wenn es Clubs gibt, dann lässt sich der Trend erkennen, dass viele Veranstaltungen gesplittet werden, sofern es vom Publikum genutzt wird, um eben auch die Subgenres zu bedienen, damit jeder auf seine Kosten kommt.

Zudem ist mir aufgefallen, dass es zwar eine breite Clubkultur gibt. Diese repräsentiert aber nicht zwangsläufig das Ausgehverhalten der Szene. Wenn das Ambiente stimmt, sind kleiner Kneipen oder Pubs durchaus auch Orte, die der Szene einen gewissen Raum geben, selbst wenn dort nicht unbedingt die passende Musik im Hintergrund zu hören ist. Außerdem kann man nicht verleugnen, dass Friedhöfe und alte Ruinen oder historische Gebäude noch immer Hoch im Kurs stehen.

Hin und wieder bieten sie sogar die Möglichkeit zur Eigeninitiative von den Szenemitgliedern selbst, was man bspw. An den vereinzelten Picknicks erkennen kann.Ich denke, man ist dennoch recht flexibel, vielleicht weil man es sein muss, vielleicht ist aber genau auch das das Spannende daran.

Robert
Wizard of Goth – sanft, diplomatisch, optimistisch! Der perfekte Moderator. Außerdem großer “Depeche Mode”-Fan und überzeugter Pikes-Träger. Beschäftigt sich eigentlich mit allen Facetten der schwarzen Szene, mögen sie auch noch so absurd erscheinen. Er interessiert sich für allen Formen von Jugend- und Subkultur. Heiße Eisen sind seine Leidenschaft und als Ideen-Finder hat er immer neue Sachen im Kopf.

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Melle Noire
Gast
Melle Noire

Hey-ho! wink

Interessantes Gesamtergebnis smile

Allerdings: Ich wohne mitnichten im Rhein-Main-Gebiet sondern in der „Metropolregion Rhein-Neckar“ *ggg* – Ins Rhein-Main-Gebiet fahre ich aber schon gern zum Partymachen. Allerdings nicht zur „Dead Kennys-Party“ nach FfM – LOL – ich hab mich 2004 mal dorthin verirrt, ich war alleine unterwegs und hab mich fast zu Tode ( höhö – wie passend) gelangweilt – und der erste Zug heimwärts ging morgens um halb vier… -.- Aber so unterschiedlich können eben die Geschmäcker sein. smile

Stichwort Bielefeld: Ich war dort mal in einer Gothickneipe namens „Graveyard“. Nicht uncool eigentlich aber die Betreiber
waren Veganer, die waren regelrecht grau im Gesicht, die sahen wirklich nicht gesund aus, und bestellen konnte man eben auch nur vegan. Nicht wirklich was für mich, ich liebe totes Tier smile … *fg*

Stuttgart – Ja… Dort habe ich ja meine Anfangszeit als Grufti überwiegend verbracht. Dort wohnten meine ersten Kerle. wink Früher war das toll dort für die Szene, freitags ging man in die Rockfabrik nach Ludwigsburg, samstags in die Scheune nach Bietigheim. Und es gab im Raum Stuttgart damals viele Schwarze.
Die Region an sich fand ich auch immer schon sehr schön.

Dann wurde zur Jahrtausendwende die Scheune abgerissen zugunsten eines Einkaufszentrums, was für ein Frevel ! sad
Der Laden war echt wunderschön… Und die gute alte RoFa in Ludwigsburg wurde umgebaut und hat aus meiner Sicht dadurch nur verloren. Das ganze Flair von früher ist futsch. Das macht mir dort absolut keinen Spaß mehr. Naja und seither höre ich über die Stuttgarter Szene mal dies, mal das… Ich selber fahre da kaum noch hin.

Stichwort Freiburg : Ist gar nicht mein Fall, das Crash sagt mir überhaupt nicht zu, der Laden gefällt mir null. Das Atlantis
ist in meinen Augen auch nicht so der Bringer, ich hab mich dort gelangweilt. Es gibt ja auch ganz viele Schwarze, die
zum Feiern nach Karlsruhe hochfahren – und das ist schon ein Stück… Ich bin auch generell kein Fan der Stadt Freiburg. Klar – die Innenstadt ist nicht unhübsch, das mit dem Bachlauf ist auch sehr schön gemacht. Aber ich finde es dort ansonsten
ziemlich langweilig… o.0 Und die geografische Lage der Stadt ist nicht so toll, das liegt so abgeschieden… Klimatisch gesehen ist das ja anders, das ist ja die wärmste Ecke Deutschlands. Das hat durchaus schon was für sich. Bei uns auf der Kante ist es allerdings auch nicht viel kälter und hier
gefällt es mir besser. Vor allem schätze ich hier die zentrale Lage, ich bin von Mannheim aus schnell überall in Deutschland, wenn ich zB zu Shootings fahre. Und die ICE-Anbindung ist echt gut.

Dunkle Grüße
Melle

Karnstein
Autor

Schöne Zusammenfassung smile
Ich habe zwar keinen Dunst wie du auf die Idee kommst ich wäre über eine Schule auf die Dead Kennys aufmerksam geworden (ein Konzert war’s), aber das sei mal dahingestellt wink