18 Januar

Zu guter Letzt: Die Gothic Friday Mecker-Cracker

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: Keine Kommentare

cracker

Genug gemeckert! Als „Gegenkultur zur Meckerbewegung“ müssen wir nach vorne schauen. Es wird also höchste Zeit, den Gothic-Friday mit dem Dezember-Thema „Black & Annoying“ abzuschließen. Ein Thema, das offensichtlich viele Leser dazu genutzt haben, endlich mal Dampf abzulassen. Nicht nur hier gab es viele Einsendung, sondern auch auf Facebook wurde zahlreiche Kommentare hinterlassen. Ich habe sie einfach mal Mecker-Cracker genannt, kurze Ausbrüche aus der Ignoranz, unerwünschte Dinge auszublenden. Zu kurz, um einen ganzen Artikel daraus zu zaubern, zu lang und gehaltvoll, um sie im Daten-Nirwana verschwinden zu lassen. Cracker eben. Salziges Gebäck, wenn man so möchte. Und nach jedem Griff zum Gebäck sagst du Dir, „So! Jetzt ist aber Schluss!“ Das Problem: wenn du einmal damit anfängst, hörst du erst wieder auf, wenn die Tüte leer ist.

Hier also die gefüllte Tüte schwarzer Cracker. Lasst sich Euch schmecken. Danach ist endgültig Schluss mit dem ewigen Genörgel ;) Den ganzen Artikel lesen… »


14 Januar

Resümee November: Abgrenzung und Gesellschaftskritik

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: Keine Kommentare

Gothic ZooIn den kalten Tagen des Novembers nahmen einige Beitragsschreiberinnen und Beitragsschreiber die Feder in die Hand und teilten uns ihre Ansichten mit, welche Rolle für sie Gesellschaftskritik und Abgrenzung in der Schwarzen- beziehungsweise Gothic-Szene spielt. Wird nicht alles kommentarlos hingenommen? Gibt es im gemeinen Goth einen Funken Auflehnung? Und wie war das noch gleich mit der Abgrenzung? All dies wird nun endlich nochmal zusammengefasst, nach Wochen der erzwungenen Untätigkeit und Aufschieberei…

Wir hatten wieder einmal einige Fragen gestellt, deren Erste sich darum drehte, was genau man warum ablehnt und ob die Gründe von Euch als Szene-typisch angesehen werden.

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12 Januar

Gothic Friday Dezember – Bitte keinen Stillstand und Falsch-Etikettierungen. Danke. (Svartur Nott)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: 6 Kommentare

WGT 2011 - tobikultMeckern, so meine Erfahrung, ist tief ins uns verankert. Auch Svartur Nott kann sich dem Sog, seine Meinung zur schwarzen Szene einmal ungefiltert unter die Menschen zu blasen, nicht entziehen. Für den Gothic Friday im Dezember hat er sich trotz massiver zeitlicher Unpässlichkeit hingesetzt, um seine Sicht der Dinge zu schildern, vor allem, weil er einige andere Beiträge bisheriger Teilnehmer nicht stillschweigend hinnehmen will.

Es war Dezember und ich war fertig mit der Welt. Wollte endlich das Resümee zum Novemberthema beenden, welches aufgrund massiver Mehrarbeit in den letzten Wochen vor Jahresende seiner Vollendung harrte. Wollte eigentlich endlich mal wieder Kraft schöpfen und mich den Menschen, die ich gerne habe, widmen. Wollte mich mal wieder mit den wichtigen Dingen im Leben beschäftigen.

Doch nein, ein inneres Bedürfnis ließ mich mit Beginn des neuen GF-Themas nicht in Ruhe… Kritik an der Schwarzen, respektive Gothic-Szene zu üben, das anzusprechen, was mich schon seit längerem ankotzt. Aber nicht nur simpel zu motzen, sondern auch Wege aufzuzeigen, wie etwas in dieser diversen Subkultur besser gemacht werden könnte. Denn auch wenn ich mich immer wieder frage, ob diesem Umfeld der richtige Platz für mich ist, hält sie mich doch fest im Griff. Mehrere Gastbeitrage haben schon ordentlich vorgelegt, also auf ins Getümmel… Den ganzen Artikel lesen… »


10 Januar

Gothic Friday Dezember: Stagnation, Freaks und Selbstdarstellung (Nadja)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: 14 Kommentare

Nadja - Black and AnnoyingObwohl Nadja davon ausgeht, zu spät zu sein, muss ich sie enttäuschen, denn der Gothic Friday 2016 endet erst, wenn er vorbei ist. Deshalb bin ich sehr froh, dass sie uns davon schreiben möchte, was sie an der schwarzen Szene auszusetzen hat. „Von Stagnation, Freaks und Selbstdarstellung – liebe schwarze Szene, du gehst mir auf die Nerven!“ nennt sie ihren Beitrag zum Dezember-Thema. Und obwohl Sie sich selbst nicht mehr zu Szene zählt, ist Sie für mich immer ein Teil davon. Ob Sie will oder nicht.

Bevor ich angefangen habe, niederzuschreiben, was mich an der Szene alles stört, stand für mich die Frage im Raum, ob das überhaupt angemessen ist, da ich mich selbst nicht mehr als aktiven Teil der Szene betrachte und sie mir ehrlich gesagt gewaltig auf die Nerven geht.

Einige werden sich vielleicht noch an meinen Beitrag von Februar 2016 („Ich setze mir doch selbst keine Grenzen“) erinnern, in dem ich geschildert habe, wie es dazu gekommen ist, dass ich keine Lust mehr auf diese Schublade habe.

Selbst Mama meinte mal „Du bist doch gar nicht so spießig und engstirnig, dass du dich einer Schublade so anpasst“. Ich finde, Mama hat Recht. Und ich bin froh, dass Robert mir hier eine Plattform geboten hat, in der ich all das loswerden kann, was mich in 13 Jahren Szenezugehörigkeit so richtig aufgeregt hat. Der Text ist im Übrigen bewusst provozierend geschrieben und für anschließende Diskussionen stehe ich gerne zur Verfügung. Den ganzen Artikel lesen… »


9 Januar

Gothic Friday Dezember: Eine Szene, in der man sich seine Stimmung suchen muss (Axel)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: 5 Kommentare
Owls 'n Bats Festival 2016 (Foto - Anja Radau)

Owls ’n Bats Festival 2016
(c) Anja Radau

Dass es keine wirklichen Künstler mehr gibt, diesen Gedanken wollte Axel nicht einfach im Raum stehen lassen und so richtet sich seine Kritik gegen die, die genau das bemängeln. Für ihn ist klar, dass es innerhalb der Szene immer noch Stimmung gibt, auch wenn man sie nicht gleich findet. So lautet der Titel seines Artikels für das Dezember-Thema des Gothic Friday dann auch „Eine Szene, in der man sich seine Stimmung suchen muss“.

Das Bild der allgegenwärtigen Weltuntergangspropheten ist seit Jahren präsent. Menschen, die wahlweise Plakat tragend oder mit Megaphon bewaffnet, manchmal auch in Kombination beider Stilmittel, das Ende der uns bekannten Welt wissen wollen. Überall gab und gibt es sie: Im alten Rom, bei den Ägyptern, in Hollywood und in Deutschlands Gothic-Szene. Übrigens: Nur in Deutschland. „Es gibt keine Künstler mehr“, „unsere Szene ist tot“ und andere kulturpessimistische Beiträge findet man kaum auf den Seiten aus den USA, Mexiko, Italien oder Griechenland. Und auch wenn ich mittlerweile mit vielen Irrungen und Wirrungen in der Gothic-Szene meinen Frieden geschlossen habe – unbegründeter Kulturpessimismus ist immer noch etwas, was mein Blut in Wallung bringt vor Unverständnis.

Woran liegt es also, dass ausgerechnet in Deutschland jene Kulturpessimisten immer wieder für den Clickbait auf den schwarzen Seiten des Internets sorgen? Den ganzen Artikel lesen… »


3 Januar

Gothic Friday Dezember: Gothic & Annoying – Typisierung seltsamer Nervzwerge (Elisa)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: Keine Kommentare

Gründer Frosch der lachtJetzt ist die Urheberin des Gothic Friday Themas „Black & Annoying“ selbst an der Reihe und hat ihr persönliches Nervranking aufgestellt, das mit Spezies bevölkert ist, die ihresgleichen suchen und die dann doch schon irgendwie jeder einmal getroffen hat. Sei es in einschlägigen Internetforen, in der heimischen Discothek oder auf dem letzten Konzert. Gebt zu, wenn ihr Euch angesprochen fühlt. Ich bin dann so ein bisschen verstaubtes Inventar, Pippi Gothstrumpf mit einem Hauch des ganz Besonderen.

Sind wir doch mal ehrlich: Haben wir beim Gothic-Friday nicht einfach nur darauf gewartet, dass der Tag kommt, an dem wir nun ganz offiziell motzen dürfen?Nun ist der Tag endlich da und ich weiß nicht, wo ich anfangen soll, daher habe ich mich in einer Typisierung seltsamer Nervzwerge der Szene versucht und werde sie nun vorstellen. Die Reihenfolge sagt nichts über den Platz im Nervranking aus. Den ganzen Artikel lesen… »


1 Januar

Gothic Friday Dezember: Eine Szene ohne Stimmung! (Orphi)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: 11 Kommentare
Umbra et Imago - Buehnenshow halbnackt

Kunst lässt sich nicht durch halbnackte Hüpfdohlen generieren. Meint jedenfalls Orphi, die eine Szene ohne Grufti-Stimmung sieht.
CC by-sa „Umbra et Imago“ von GothEric

Was mich an der Szene extrem stört, ist die Tatsache (!), dass es keine echten Künstler mehr gibt, die den „Underground“ mit Leben und Gefühl füllen. Bands, die eine Alternative bieten zum Mainstream, etwas ausstrahlen und etwas aussagen. Authentische Musiker und Sänger? Fehlanzeige! Es gibt doch fast nur noch Möchtegerns, die ihren Senf schwarz anpinseln und als „Gothic“ verkaufen, oder talentfreie Musiker und Sänger, die zwar versuchen, etwas beizusteuern, aber doch irgendwie nix Halbes und nix Ganzes auf die Reihe bekommen. Die alten Bands schießen einen Song nach dem anderen raus, um bloß noch alles mitzunehmen, was geht. Gleichzeitig will natürlich jede neue Band, niemandem wehtun, damit eine möglichst breite Zielgruppe angesprochen wird. Es könnte ja der Durchbruch lauern. Man hat schon Pferde kotzen und den Grafen vor einem riesengroßen Publikum spielen sehen.

Bevor hier jetzt was falsch verstanden wird: Ich bin absolut dafür, dass Künstler von ihrer Kunst leben können. „The Cure“ und „Depeche Mode“ können das auch. Aber ERST kommt die Kunst (kommt von Können) und dann der Rest. Wer kein Künstler ist und nix zu sagen hat, wird niemals einer werden, auch nicht, wenn er gerne würde und wenn das ja heute dank Internet alles so einfach ist mit dem breiten Publikum. Und sorry, es ist nicht jeder, der eine Gitarre halten kann, ein Musiker. Und es ist nicht jeder, der ein Mikro halten kann, ein Sänger. Auch nicht, wenn er toll aussieht, halbnackte Hüpfdohlen auf die Bühne holt oder sich mit mystischen Symbolen schmückt. Echte Kunst ist nicht zu casten und nicht zu erzwingen. Genau das unterscheidet sie vom Mainstream. Den ganzen Artikel lesen… »


30 Dezember

Gothic Friday Dezember: Zwischen Bänkersakkos, Hipster-Beanies und Killstar-Kiddies (Daniel)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: 1 Kommentar

Die Nachricht von Daniel erreichte mich bereits vor einigen Tagen. Einen Text hätte er geschrieben, dessen Erstellung zwar schon ein bisschen länger zurückliegt, der sich aber thematisch sehr gut in den Gothic Friday im Dezember integrieren lassen würde und dann auch endlich einmal das Licht der Welt erblickt. Nach der Beseitigung einiger Kommunikationsprobleme fand die Geschichte dann auch endlich den Weg in meinen elektronischen Postkasten. Und obwohl es um Oberflächlichkeiten zu gehen scheint, nimmt uns Daniel dann doch mit unter die schwarze Oberfläche und versucht unter der „Gedanken-Dusche“ anhand von Fragen zu erörtern, wie die Szene auszusehen hätte, in der er sich wohlfühlen würde. Verwirrt? Hier kommt die Auflösung:

Vorwort

Diesen Artikel habe ich schon vor einer Weile geschrieben und meinem Freund Svartur mitgegeben. Irgendwie ist der Artikel dann in irgend einem Datenloch verloren gegangen und wollte auch irgendwie in Vergessenheit geraten. Aufgrund des neuen Gothic Fridays hat sich in meinem grauen Stübchen doch noch ein Erinnerungsfaden gelockert und ich bin auf die Suche gegangen. Passt zwar nicht ganz genau in das Thema, lässt sich vielleicht trotzdem unter dem Motto einbauen, da ich ja auch einige Sachen anspreche, welche mir auf dem Herzen liegen. Den ganzen Artikel lesen… »


29 Dezember

Gothic Friday Dezember: Wer sich nicht im Spiegel sehen will, sollte nicht über andere herziehen (Rabe)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: 1 Kommentar

Gothic Friday Rabe - Ankh

Eigentlich, so schreibt Sie mir, wollte Sie schon länger einen Artikel zum Gothic Friday beitragen. Jetzt hat Sie aber die Weihnachtsferien dazu genutzt, zum aktuellen Dezember-Thema etwas zu schreiben. Das die Räbin den Spitznamen Rabe hat, verwirrte auch mich zunächst und führte zu einer falschen geschlechtlichen Einordnung, denn Rabe ist eine Gruftine. Jedenfalls zählt Sie sich mit Ihren 18 Jahren zur jüngeren Generation, obwohl Sie bereits „vier Jahre im schwarzen Gewand“ verbracht hat. Trotzdem reicht die Zeit aus, eine erste, ja fast schon vorsichtige Kritik an dem zu üben, dem man sich zugehörig fühlt.

Wenn ich mich so betrachte, sehe ich mich als einen Mischmasch aus allen möglichen Strömungen dieser Szene. Zwar bestehe ich mehr aus „Alt Grufti“ á la 80er und spitzenliebendes, verträumtes Etwas, aber in diesen „Grundteig“ mischen sich Zutaten aus den Bereichen Mittelalter, EBM und Steampunk. Vermutlich gibt es noch mehr Zutaten in diesem Teig, die ich selber nicht mehr ausmachen kann. Da sind schließlich noch diese Filzsträhnen, die ich habe und in meinem Haar mit mir herumtrage…

Aber warum erzähle ich dies? Nun, mittlerweile kommt es mir so vor, dass das Individuelle immer mehr verloren geht. Man trägt schließlich Marke XY aus dem Shop XZ. Alles Andere ist bei einigen nicht mehr „true“, wie das auch immer aussehen soll. Klar, ich kann mich auch nicht ganz davon freisprechen. Schließlich schaue ich auch gerne in einschlägige Internet-Läden rein und bestelle auch mal das ein oder andere, schließlich habe ich keine andere Chance in meinem 5.000 Seelendorf etwas Bestimmtes zu bekommen. Den ganzen Artikel lesen… »


28 Dezember

Gothic Friday Dezember: Willkommen zur Gothic-Motto-Party (Flederflausch)

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Ja! Meckern, motzen! Das Lieblingsthema aller Gruftis (Und aller anderen Menschen auch. Wenn es sonst nichts zu sagen gibt, meckert man halt). Party doof? Erstmal über die DJs meckern, die haben ja keine Ahnung von Musik, die Getränkepreise ankreiden, sich über das Publikum beschweren, über den Verfall der Szene und sowieso der gesamten Welt und Menschheit lamentieren. Ach nein, so tiefgründig ist ja heute niemand mehr, das war man nur damals, als alles besser war. Da war noch mehr Patchoulie. Da lebte auch Bowie noch. Und sowieso, nicht so oberflächlich und niemand nicht, der nicht dazu gehörte. Da war der Umgang auch besser untereinander. Und Jenny hätte nie über Jacky gelässtert. Nie. Niiiiieeeee! Ningelningelningel!

Als ich letztens aufwachte, hatte ich das dringende Bedürfnis, endlich mal wieder richtig Musik zu hören, endlich mal wieder richtig auszugehen und die Winterhöhle zu verlassen. Da es dummerweise Sonntag war und mein Bett eigentlich ein sehr angenehmer Ort ist, beschloss ich, es müsse reichen, wenn Youtube mich ein Stückchen mitnimmt. Und da man dieses Jahr wohl schon im Januar (JANUAR!!!) Karten für’s WGT bekommt – zumindest startet da der Vorverkauf und das WGT und die Szene erhält somit ihren Todesstoss und geht unter – dachte ich es könne nicht schaden, mich mental schon mal auf den „Karneval der Eitelkeiten“ einstellen und mal wieder eine der WGT-Dokus zu sehen, die ich schon sicher 345 Mal gesehen habe. Da fing ich an, entnervt mit den Augen zu rollen. Den ganzen Artikel lesen… »