29 Mai

WGT 2015 – Wie früher! Oder: Styling versus Tiefsinn

Verfasst von Diskussion: 17 Kommentare
Sonntags mehr Styling geht nicht

Die Wave-Gotik-Treffen-Wohn-Gemeinschaft.

In den 80ern liebten wir Veranstaltungsorte wie alte Fabrikhallen, in denen wir zwischen Bechern und Kippen auf den Treppen saßen und Siouxsie, Bauhaus und The Cure hörten und mit einer Mischung aus Fernweh und Weltschmerz „anders“ sein wollten. 25 Jahre später sitze ich im Auto auf dem Weg nach Leipzig und habe Schiss, dass ich unsere generationenübergreifende Wohngemeinschaft aufgrund diverser – im Laufe der Jahre angesammelten – Befindlichkeiten nicht überstehe. Man wird auch in der Subkultur alt und irgendwie unentspannt im Laufe der Jahre. Mit sieben Leuten unterschiedlicher Altersklassen in einer Bude. Nie alleine und es gelten andere Regeln als meine eigenen. Nervenzusammenbruch, ick hör Dir trapsen!

Aber wir wollten mehr Festival-Feeling und hatten uns ganz bewusst für die WG entschieden. Auch unsere Altersgenossen Mone und Ralf hatten ihr bereits gebuchtes – weit luxuriöseres – Hotelzimmer wieder abgesagt, um mit uns das Experiment in einer als „Künstlerwohnung“ angepriesenen Bude zu wagen. Zu uns Mittvierzigern gesellten sich die „Anfang-Zwanziger“ Toya und Izzie Adams und der Ende-Zwanziger Reikon DeVore.

Hinfahrt

Irgendwo auf einem Rastplatz zwischen dem Niederrhein und Leipzig.

Der Kampf mit den Befindlichkeiten

Schon auf dem Weg in die privat angemietete Wohnung hielten wir uns gegenseitig über WhatsApp auf dem Laufenden. Den Rabenhorst hatten wir – ohne vorherige Absprache – auf der Autobahn getroffen. Zwillingsschwestern brauchen keine Absprache!

(Anmerkung Robert: Ein Video von der Hinfahrt und ja, ich bin immer so.)

Izzie fuhr bei uns mit, Toya fiel auf seiner Busfahrt ein, dass er keine Ahnung hat, wie er zur WG kommt und Reikon war irgendwo in einem Flugzeug über den Wolken verschollen. Er tauchte vor der Wohnung – leicht angeheitert – wieder auf. Eine Befindlichkeit schrie in meinem Kopf auf: „Was ist, wenn die jetzt fünf Tage besoffen sind und die Wohnung verwüsten?“ Ich erstickte sie mit der nächsten Befindlichkeit: „Dritter Stock? Kein Aufzug? Scheiße!“ Und diese Befindlichkeit wurde dann von der nächsten tot getrampelt: „Was ist das denn für eine Bude? Eine Studentenwohnung? Irgendwie schmuddelig, zweckmäßig. Nicht mal ne Kaffeemaschine!“

Frau Vom Rabenhorst entdeckte ein Zimmer mit Schuhschrank und verkündete lautstark, dass sie DAS haben will, nur um im nächsten Moment zu behaupten, dass sie eigentlich das Zimmer haben wollte, was ich mir ausgesucht habe. Normal! Die Wohnung war groß genug, so dass wir unsere Plätze fanden und die Koffer hochschleppten. Im Hintergrund schrie Frau Vom Rabenhorst irgendwas von: „Nicht mal ne Kaffeemaschine!“. Ich musste grinsen. War klar!

Rabenhorst

Rabenhorst. Der Rabe bewacht die Schuhsammlung.

Anmerkung Robert: Kaffeemaschine! Alles nur Befindlichkeit. Kaffee war vorhanden und wurde stilecht mit Filterhalter auf Porzellan-Kanne aufgebrüht, so wie früher. Dazu hatte uns der Vermieter auch noch einen selbst gebackenen Käsekuchen hinterlassen. Das erwähnt wieder keiner. Der Rabe und Ich erkundeten die Gegend, um ein schönes Restaurant zu suchen, denn Rabenhorst und Eulenforst hatten beschlossen, gemeinsam essen zu gehen. Die Kinder haben wir zu Hause gelassen, die hatte genug zu quatschen und begannen schon intensiv damit, sich zu stylen. Der Italiener schräg gegenüber entpuppte sich als Geheimtipp, denn die Pizzen waren ganz ausgezeichnet, Wagenradgroß und hauchdünn gebacken, Frau Eulenforst schwärmt immer noch vom frisch gepressten Orangensaft und den Stinke-Nudeln mit Gorogonzola-Sauce. Ein sehr schöner Abend mit Mone und Ralf.

Während wir noch unsere müden Knochen pflegten, waren die Kids schon unmittelbar nach der Anreise fit fürs Styling. In kürzester Zeit hatten wir drei Wohnungsgenossen mit perfektem Make up und toller Frisur. Wir Alt-Gruftis hinkten etwas nach, ließen uns aber anstecken und zogen es in Erwägung, neben dem praktischen Aspekt auch schon am Donnerstag etwas Gruft-Glanz im Outfit zuzulassen.

Anmerkung Robert: Obwohl ich vor der Reise nicht wirklich vor einem Nervenzusammenbruch stand, kräuselten sich auch meine Pikes vor Aufregung. Würde alles klappen? Kann eine WG, deren Bewohner zwischen 20 und 45 Jahre alt sind, funktionieren? Würde die Wohnung unseren Anforderungen entsprechen? Sorgt das dichte Zusammensein ohne Rückzugsmöglichkeit für Konfliktpotential? Die Wohnungsübergabe klappte problemlos, ich fand die Räumlichkeiten prima und das Umfeld der Wohnung großartig. Meine Anspannung wich und machte der Vorfreude ein wenig Platz.

Wir beginnen unser WGT traditionell mit der „Blauen Stunde“. So sollte es auch in diesem Jahr sein. Der Rabenhorst schloss sich an. Mone hielt es im Wald etwa 30 Sekunden aus und zog zusammen mit Mann und Kids von dannen. Party machen (GPP)! Robert und ich blieben am Feuerkreis, trafen die üblichen Verdächtigen, wie die „magischen Gladbacher“ (Heike und Lothar), denen wir niemals hier in Gladbach, sondern immer nur mindestens 100 Kilometer von unserem gemeinsamen Wohnort entfernt begegnen. Außerdem Dennis, Pfingstflüsterer Marcus und Edith. Es war wie immer kalt und feucht. Ein ruhiger Einstieg ins WGT auf einer Picknickdecke im Gras. Sollten die anderen doch dem Flachsinn frönen! Wir saßen unter freiem Nachthimmel im Wald, umgeben von Musik und Feuer und konnten den Tiefsinn nahezu riechen. Ich fühlte mich sicher. Das WGT war „wie immer“. Ich sollte mich irren!

Mit warmen Sachen geht es gleich zur blauen Stunde

Mit warmen Sachen geht es gleich zur Blauen Stunde

Robert: Die blaue Stunde nach 22:30 zu begehen, ist übrigens nur kurz romantisch, wenn man die Kerzen entzündet und versucht, auf dem Weg zum Feuerkreis nicht hinzufallen. Vor Ort tastet man sich dann durch die Anwesenden, übersieht die meisten skrupellos und geht eher nach Gehör als nach dem Auge. Immerhin haben wir Heike, Lothar, Edith und Marcus erfühlt. Länger als zwei Stunden haben wir es dann aber auch nicht ausgehalten, wenn die nasse Kälte in die Ritzen kriecht, ist es schnell vorbei mit dem gruftigen Gefühl. Wir gingen früh zu Bett und ich ahnte bereits, dass ich Orphi am nächsten Morgen behutsam in Richtung Gemeinschaftsgefühl lenken musste.

Am nächsten Morgen meldeten sich die Befindlichkeiten zurück. Wir standen vor den anderen auf. Ich wollte mit Robert das Haus verlassen haben, bevor die anderen wach werden. Keine Leute, nicht reden, in Ruhe in den Tag starten. Robert verzögerte jedoch so, dass wir noch immer in der Küche saßen, als der Rest der Bande aufstand. Ich hab das gemerkt, mein Lieber! Das war Absicht!

Ergebnis: Wir hatten alle gemeinsam einen Riesenspaß beim Frühstück, beim Schminken und Stylen. Mone rannte von einem zum anderen, um sich Tipps zu holen oder welche zu verteilen. Ich sah fasziniert dabei zu, wie sich alle in kleine Wunderwerke der Gothic-Kultur verwandelte und kam mir irgendwie untalentiert vor. Normalerweise brauche ich zehn Minuten für die Haare und weitere zehn Minuten fürs Make-up. Schließlich zählen die inneren Werte! Ist es nicht viel zu oberflächlich, den halben Tag darauf zu verschwenden, sich hübsch zu machen? Vertane Zeit? In meinem Alter? Man könnte so viel mit dieser Zeit anfangen. Zu Lesungen gehen, in Ausstellungen und Museen, gemütlich irgendwo durch Leipzig spazieren. Offensichtlich waren ALLE anderen nicht meiner Meinung und legten sich mächtig ins Zeug. Ich schlenderte zu meiner Toupier-Bürste, starrte sie mit einer Mischung aus Abneigung und Abenteuerlust an. Ein bisschen toupieren konnte nicht schaden…

Die Sache mit dem Plan

 Stammtisch

Fast schon ein Stammtisch. Die Plätze vor der Pommesbude auf der Agra.

JEDER WGTarier weiß, dass es keinen Sinn macht, einen Programmplan zu schreiben. Man schafft es niemals, alle Veranstaltungen und Konzerte zu besuchen, egal, wie wenig es sind. Nun, wir hatten einen geschrieben und ihn dann – wie immer – zuhause liegen lassen. Also schrieben wir am Küchentisch einen neuen. „Dann macht ihr mal Euren Tiefsinn!“, spottete Frau Vom Rabenhorst. „Wir sind auf der Agra, Leute treffen, gucken und lästern!“

Was für ein oberflächlicher, nicht zu befürwortender Plan! Auf der Showmeile sitzen und nix tun? Nichts für uns! Wir wollten das WGT mit all seinen Angeboten genießen. Erst eine Runde auf der Agra drehen, dann zwei Lesungen, dann einige Konzerte und abends Gothic Pogo Party. Wenig später saßen wir auf der Agra, schauten auf den „Laufsteg der Eitelkeiten“, lästerten, trafen Bekannte und lernten neue Leute kennen – zusammen mit unserer WG und einigen Freunden. Wir waren einfach dort hängen geblieben. Darf man das? Ist das okay, den ganzen Tag damit zu vertrödeln, sich die aufgemotzten Leute und Styling-Unfälle auf der Agra anzuschauen? Ist das nicht traurig, wenn man in unserem Alter nix besseres zu tun hat, als „eine Gruppe“ zu sein? Ich hatte irgendwie den Drang, den Tag mit Sinn zu füllen, kam aber nicht von der Stelle. So viele Leute, so viel Smalltalk, Lästereien, Staunen über schöne Menschen und Oldschool-Outfits. Ich suchte in meinen Erinnerungen nach der „alten Szene“ in den 80ern und machte eine erschreckende Entdeckung: Damals war es auch nicht anders. Man hing in Gruppen rum und weit und breit war keine Spur von Lesungen oder gar Museen. Wir haben nie etwas Tiefsinniges geredet und Styling stand schon damals im Mittelpunkt, zusammen mit der Musik. Ob dieser Erkenntnis, versuchte ich, mich etwas zu entspannen und einfach mal „nichts“ zu tun. Das ist gar nicht so einfach.

Robert: Ich muss zugeben, ich habe jede Sekunde genossen. Eindrücke sammeln und sich im Strom treiben lassen ist manchmal sehr entspannend. Außerdem empfand ich alles als sehr kulturell. Immerhin konnte man im Vorbeischlendern gleich drei Zeiten der Gothic-Szene bestaunen. Gothics wie früher, Gothics wie heute und Gothics, wie sie möglicherweise morgen aussehen könnten. Schwelgen in der Vergangenheit, Erstaunen über die Gegenwart und leichtes gruseln vor der Zukunft. Ein lebendiger Vortrag der visuellen Erscheinungsformen einer 30 Jahre alten Subkultur! Erzähl mir noch einer, ich hätte keine Kultur gesehen. 

Am frühen Abend verließen wir die Agra, um uns Two Witches und Nosferatu im Felsenkeller anzuschauen. Auch dort trafen wir sofort wieder viele bekannte Gesichter, gingen zusammen essen, verpassten das halbe Two-Witches-Konzert, verließen Nosferatu, weil der Sound doof war, und brachen irgendwann auf in Richtung Gothic Pogo Party. Unverhofft kommt oft. Und so kamen wir hier dann doch noch in den Genuss eines ungeplanten, aber großartigen Konzerts: Los Carniceros del Norte

Robert: Die waren super! Endlich mal Underground. Auf der Gothic-Pogo-Party habe ich anschließend den Boden mit meinen Pikes poliert und zu einem Lied, das ich mir beim DJ gewünscht hatte, hemmungslos abgefeiert: „Mein kleines Astronautenmädchen, wo bist du nur hin? Ich frage mich, ich frage mich, es gibt ja keinen Sinn!“. Ja, ich hatte Tränen in den Augen – Augenblicke wie diese dürften nie enden.  Zum Glück hat es keiner gesehen, dichter Nebel verhinderte das gegenseitige Identifizieren. Immerhin habe ich Heidi und Stefan am Rand der Tanzfläche entdeckt, mich aber nicht getraut, sie anzusprechen. Verrückte Welt. Da kennt man sich seit Jahren auf Facebook und ist schüchtern. „Erinnerung… ist alles was mir bleibt, ich bin ja gefangen durch Raum und Zeit.“

The Day After

Mein Widerstand war am Samstagmorgen schon geringer als am Vortag. Ich verspürte nicht mehr den Drang, die Wohnung zu verlassen, bevor die anderen wach sind. Ganz im Gegenteil. Ich freute mich auf das gemeinsame Frühstück, auf den verschlafenen Izzie (also nur morgens verschlafen, nicht generell), den herzlichen Reikon, den ruhigen Toya, die motzende Mone und den hilfsbereiten Raben. Wie gehabt, wurde die WG zum Friseur-Makeup-Studio und diesmal mischte ich mit. Izzie kreppte mir die Haare und ich bat Reikon, mich zu schminken. Alleine bekomme ich das ja nicht auf die Kette. Erst um 16 Uhr, waren wir alle fertig und machten uns auf den Weg.

Robert und ich wollten es noch einmal mit Kultur versuchen und steuerten das Deutsche Buch- und Schriftmuseum an, nur um wenig später wieder auf der Agra bei den anderen zu landen. Wir hatten es zwar bis zum Museum geschafft, hatten uns aber nicht überwinden können, es zu betreten, da am Eingang seltsame „Bunte“ lauerten und uns mit einer Mischung aus Unverständnis und Bedauern musterten. Wir blieben also auf der Show-Meile, trafen wahnsinnig viele Leute, machten gemeinsam einen Abstecher ins Heidnische Dorf, Robert schaute kurz bei DAF rein und abends besuchten wir die „„When We Were Young“-Party im Täubchenthal. Ich freute mich wahnsinnig, dort Silvia zu treffen. Nach all dem Smalltalk der vergangenen Tage unterhielt ich mich mit ihr stundenlang und ohne Unterbrechung bis tief in die Nacht. Ich war nicht ein einziges Mal in der Halle und merkte erst recht spät, dass es saukalt draußen war. Wir waren halt abgelenkt. Schön war es!

Der Posing-Sonntag

Fast die ganze WG versammelt

Fast die ganze WG. Hinter der Kamera: Reikon. Erstaunlich, was Make-up, Haarsspray und ein guter Fotograf anrichten können.

Am Sonntagmorgen hing Mone die Styling-Messlatte so hoch, dass wir Zeit brauchten, um hinterher zu kommen. Sie stand bereits früh auf, um sich die Haare zu stellen. Das dauerte und dauerte und dauerte und dauerte und so toupierte auch ich an meinen noch vom Vortag gekreppten Haaren herum. Das klappte erstaunlich gut und als Reikon mir dann noch ein Siouxsie-Make-up aufs Gesicht zauberte, war ich überwältigt. So hübsch werde ich wahrscheinlich nie wieder aussehen.

So kam es, dass ich mich kurze Zeit später auf der Agra (wo sonst?) dabei beobachtete, wie ich vor Reikons Kamera posierte, anderen Fotografen eine Abfuhr erteilte und mich irgendwie „szeniger“ als den Großteil der Besucher fand. Wahrscheinlich dieses berühmte „Ich-bin-trve- und-alle-anderen-nicht“-Gefühl. Eine interessante Erfahrung. Mir war es allerdings ausgesprochen peinlich, als eine Besucherin uns extrem unterwürfig fragte, ob sie ein Foto mit uns zusammen machen kann. Das ist nicht meine Art und wird es auch niemals sein! Ich begegne anderen Menschen lieber auf Augenhöhe und stehe auch nicht gerne im Mittelpunkt. Dennoch bin ich natürlich wahnsinnig stolz und dankbar, dass wir nun so tolle Fotos von uns gemeinsam haben. Reikons Schmink- und Fotokünste sind großartig. Vielen vielen Dank. Kleine Anmerkung: Habt ihr den Hauch einer Ahnung, wie es in einer Wohnung riecht, wenn sieben Gruftis sich die Haare stellen? *hust*

Robert: Ja, die WG verbringt wahre Wunder. Nie war mein Selbstwertgefühl höher als an diesem Sonntag. Verrückt, oder? Da kämpft man jahrelang gegen die Oberflächlichkeit und ertrinkt dann selbst darin. Ich finde, das sollte erlaubt sein, schließlich sind mir beide Seiten bewusst und ich muss zugeben, dass ich diese „andere Seite“ sehr genossen haben und mal ganz froh war, mich nicht ständig mit dem Sinn und Zweck des Ganzen beschäftigt zu haben. Vielen Dank an meine persönlichen Visagisten Izzie Adams und Reikon DeVore – ihr habt für ein unvergessliches WGT gesorgt!

Am Abend lockte es uns wieder zur Gothic Pogo Party. Genauer: zum Auftritt von Kas Product. Die Performance war unglaublich gut. Nach dem Konzert wollten wir nur schnell „nach Hause“, um die Schuhe zu wechseln und das Auto zu holen. Toya schloss sich uns an und in der Wohnung trafen wir auf Reikon. Schon war der Tag gelaufen. Wir verquatschten uns in der Küche und gingen dann schlafen.

Das Spontis Treffen

Black Friday

Black Friday aus Neuseeland. Eine kleiner Star auf YouTube. Ihre Fans haben ihr via Crowdfunding die Reise zum WGT ermöglicht. Hier gehts zu ihrem Kanal auf YouTube.

Der Montag stand ganz im Zeichen des Spontis Treffens. Dazu wird Robert sicher noch einen eigenen Bericht schreiben. Nur so viel: Wie immer bedauere ich es sehr, dass ich mit jedem nur kurz reden konnte. Es sind einfach zu viele Besucher und ich möchte ja das Treffen auch immer gerne in Bildern festhalten. Es hat mich tierisch gefreut, dass so viele – über 80 Leute – gekommen sind und ich fand es toll, dass auch Freyja aus Neuseeland dort war. Man kennt sie ja als „Black Friday“ bei Youtube. Auch ich hab mir ihre Videos dort gelegentlich angeschaut. Danke für den Besuch.

Für Robert und mich ist das Spontis Treffen immer gleichermaßen schön und anstrengend. Deshalb mussten wir uns anschließend erst einmal in die Zweisamkeit zurückziehen und gemeinsam essen gehen. Das erste und auch letzte Mal auf diesem ungewöhnlich geselligen WGT. Der Abend endete mit Frozen Autumn im Felsenkeller, den Koffin Kats im Täubchenthal. Danach mussten wir uns verabschieden und losreißen, weil der Dienstag mit einer sechsstündigen Rückfahrt drohte.

Robert: Zum Spontis-Treffen sage ich an dieser Stelle nur so viel: Unfassbar! Unvorstellbar! Unglaublich! Ich bin immer noch überwältigt von den vielen Menschen, die ich bisher nur als Profilbild kannte oder als stiller Leser begrüßen durfte. Wie unterschiedlich ihr doch alle seid, wie herzlich und offen ihr miteinander umgeht, wie egal es ist, wie jemand auf der Wiese aussieht und sich gibt. Ich glaube, das Spontis-Treffen spiegelt den „alten Geist“ des WGT in neuer Form wider. Das bestätigte mir auch Axel, der bereits 1992 beim Wave-Gotik-Treffen war.

Fazit

Gut aussehen, quatschen, Smalltalk, lästern, lachen, Leute wiedersehen, Leute kennenlernen. Zu oberflächlich? Was ist das WGT? Eine kulturelle Großveranstaltung oder ein Treffen? Für uns war es in diesem Jahr ein Treffen. Wir haben so viele Leute kennengelernt wie nie zuvor und hoffen, dass wir die Bekanntschaften vertiefen können. Die „Kids“ haben unsere eingefahrene Welt durch ihre reine Anwesenheit, durch ihre Energie, gute Laune, ihre Unbeschwertheit, ihre erlebten Geschichten und ihre Styling-Künste ordentlich durcheinander gewirbelt. Und wenn alle einverstanden sind, dann gibt es im nächsten Jahr wieder eine generationenübergreifende WG in einer nicht luxuriösen Künstlerwohnung mit viel Platz und vielen Spiegeln.

Vielen Dank an Izzie Adams, Reikon DeVore, Toya, Mone und Ralf Vom Rabenhorst und an alle, die wir wiedersehen und kennenlernen durften. Ohne Euch wär es nicht so schön gewesen…

Robert: Hätte, hätte, Fahrradkette! Gleich nach den ersten Stunden haben wir es aufgegeben, uns an einem Plan, der sowieso nicht funktioniert, zu orientieren. Hätte man hier dabei sein können, hätte man da noch länger bleiben wollen, hätte man mit dem noch länger sprechen sollen. Es ist müßig, sich darüber Gedanken zu machen. Ich hätte gerne mit jedem einzelnen ein Pfingst-Wochenende verbracht und sitze nun vor den Bildern und erinnere mich immer noch an die Geschichten, die man mir erzählte und die Menschen, die man oft nur vom Monitor kennt. Unsere WG würde ich nur zu gerne wiederholen. Reikon, Toya, Izzie, Mone und Ralf haben es leicht gemacht, sich wohlzufühlen. Sämtliche Befindlichkeiten wurden innerhalb der ersten Stunden über Bord geworfen, man arbeitete zusammen, ergänzte sich, kümmerte sich. Was die Begabten durch Schminken leisteten, wurde durch Fahrdienste, Brötchen holen und Kaffee-Kochen kompensiert. Einfach wundervoll. Orphi: Du hast dich selbst übertroffen und Hunderte deiner Befindlichkeiten für ein großartiges WGT sausen lassen. Dankeschön!

17 Kommentare

  1. Genau deswegen verbringe ich das WGT auch immer in einer WG, Quasi WGTWG, Nicht nur vom Aspekt dass es günstiger ist als im Hotel, kommt in so nem anonymen Hotelzimmer nicht wirklich WGT Stimmung auf. Außer man durfte mal einen Aftershow Abend dank guter Kontakte im Pentahotel reinschnuppern wo die ganzen Bands sind. Das als 5 Tages Buchung kann man sich aber nicht wirklich leisten ;)

    So eine gemietete WG vereint quasi den Zeltplatzflair des gemütlichen Beisammenseins mit der Bequemlichkeit ein Dach übern Kopf zu haben da Zelten leider nicht mein Ding ist. Zudem der Vorteil die Frühstückszeit selber zu bestimmen auch wenn in Leipzig die Hotels dort mittlerweile sich angepasst haben.
    Trotzdem: Die Spannung was einen wohl erwartet hinter der Beschreibung der Unterkunft, bzw. auf welche Leute mann dort trifft gehört für mich zum WGT schon mit dazu.

  2. Gemeinsam haust es sich gemütlicher…auch wenn man bisweilen improvisieren muss. Der Rücken meinereiner war dann auch froh, nach Tagen der Luftmatratze wieder ein richtiges Bett genießen zu können. Wir hatten uns in ner Bude ner Bekannten einquartiert.

    Man sieht es den Bildern förmlich an, dass ihr Spaß hattet. Robert, an der Kameraführung solltest du aber noch arbeiten. Die ist echt miserabel.. ;-)

    Ich bin übrigens meganeidisch…ihr habt the Frozen Autumn gesehen und ich ich habse dank „wunderbarer“ Überschneidungen verpasst. Dabei hab ich jahrelang drauf gewartet, dass die mal kommen…*Grrrr* Naja, irgendwas is ja immer.

    P.S. So ne WG-Sache entlastet auch die eh zum Bersten mit schwarzer Brut (*grins*) gefüllten Hotels und Pensionen…die anderen danken es euch *muahaha* *duckundwech* ;-)

  3. Ich hätte hier das ein oder andere dran zu motzen, aber ich lass es einfach mal so stehen!
    Toll geschrieben!!!

  4. Mensch, ihr hattet ja wirklich Spaß! Und Leute getroffen habt ihr auch! Ich hab nur zwei oder drei Menschen gesehen dieses WGT, das war null Treffen :/ .
    Und gut seht ihr aus! Ich bräuchte auch eine WG die mir beim anziehen und schminken hilft.
    P.S.: Macht aber keinen Sinn mich irgendwo einzumieten, ich hab ein Gästezimmer mit Frühstück nach Wunsch und Wunschzeit zur Verfügung… Heimvorteil und so.

  5. Wir habe zwar nur eine reine Alt Elder-Goth-WG, aber die möchte ich auch nicht mehr missen. In 20 Jahren kommen wir mit unseren Zivis zum betreuten Rumgruften ;-)
    Sehr schön habt ihr das beschrieben, was das WGT für mich ist. Ein Treffen und nicht ein weiteres x-beliebiges Festival. Danke dafür…

  6. Ein schöner Bericht, macht mich zwar wieder traurig daß ich nicht dabei sein konnte dieses Jahr, aber hauptsache ihr hattet euren Spaß, und das was ich so lese kenne ich ziemlich gut, schaut bei uns kaum anders aus jedes Jahr, mit dem Unterschied daß wir ja immer bei einer ganz lieben Freundin aus Leipzig unterkommen – der Rest verhält sich ähnlich, auch wenn das Bad nicht groß genug ist um sich komplett zu treffen da :D – an irgend einem Spiegel wird man dann aber fündig, man leiht einander Anmal-Krams aus, berät sich gegenseitig bei den textilen Entscheidungen … ich finde das jedes Jahr wieder total großartig, mensch definiert sich ja nicht ausschließlich über das Äussere, solang man weiß was in den Köpfen noch so alles drinsteckt, kann man sich auchmal dem vermeintlich Oberflächlichen hingeben, gell? :D

    Ich bin auch nicht so der sozialverträglichste Mensch, aber wenn man die richtigen Leut um sich hat, passts einfach und macht das WGT nochmal um einiges schöner :)

    So, nächstes Jahr bin ich dann wieder mittendrin im Getümmel statt von Fernem schlechte Laune zu haben weil alle lieben Leut am WGT sind, das halt ich nicht nochmals aus …

  7. WGT-WGs rocken…. allerdings könnt ich die Hilfe von eurer ab und an brauchen, ich krieg das mit dem Haare stellen nicht hin….

    Euch zu treffen war wieder ganz toll, leider viel zu kurz!

  8. Ein wunderbarer Bericht, der das wohlig-warme Gefühl des WGTs wieder zu Leben erweckt und die subtile Wehmut, die ich seid der Heimreise verspüre, wieder anfacht!

    Der Spruch ist alt und durchgekaut, aber es ist eben ein Treffen, kein Festival – und ihr scheint das mit dem Treffen dieses Jahr wieder wundervoll hinbekommen zu haben und es für euch genau so zu gestalten, wie ihr euch wohlfühlt! :) (Bei der ganzen Mimimi-Meckerei finde ich es immer wieder schön noch solche Berichte zu lesen!)

    Ich muss zugeben, ich war auch lange Verfechter der Bequemlichkeit im Hotelzimmer, bin aber nun seid zwei Jahren glühender Zeltplatz-Jünger, das beschwört einfach ein ganz anderes Feeling und ein ganz anderes Zusammensein (wenn man mit den richtigen Leuten unterwegs ist) und ich habe dieses Jahr auch kaum ein Konzert gesehen, sondern war vor allem damit beschäftigt Leute zu treffen, zu quatschen, Bekanntschaften zu schliessen, zu festigen und sich in bestehenden Freundschaften noch näher zu kommen. Wunderbar! Großartig!
    Ich freue mich auf das nächste Jahr. Auf all die lieben Menschen. Auf die Gespräche. Die durchtanzten Nächte. Den Muskelkater in den Beinen (ja, man ist keine 18 mehr). Eine weitere WGT-Verletzung, von der ich keine Ahnung habe wie ich dazu gekommen bin (passiert mir tatsächlich regelmäßig, aber ich trage meine WGT-Narben in Ehre). Auf das Sponti-Treffen. Auf so vieles. Ergo, ich fange jetzt an zu sparen, dass ich mir dann die Anreise aus Schweden auch werde leisten können…

  9. Ich hab meine alten Ranger mit Siouxsie und Robert Stencil bei einem von euch wiedergesehen :-) Habe sie vor Jahren verkauft, weil ich auf Kunstleder umgestiegen bin. Schön zu sehen, wo sie gelandet sind und wer sie nun trägt ;-)

  10. sehr schön geschrieben….mein erstes, aber nicht letztes wgt…verbracht mit tollen menschen und ja, es hat sich von der attitüde nicht viel verändert…und schön , das sich neu-und oldschool so gut verstehen….es war unglaublich und ich freue mich auf nächstes jahr….

  11. Hey,

    schön, dass ich scheinbar nicht die Einzige war, die wegen Ermangelung an Kultur ins grübeln gekommen ist… Und sich dann damit beruhigt hat, dass es ja ein Treffen ist und ich so oder so noch öfter außerhalb Leipzigs Kultur fröhnen werde. Ich liebe diese Stadt einfach.

    Zu meinem WGT es war entspannt und wunderwunderschön. Auch dank euch. Viele gute Bands und liebe Menschen, die ich selbst wenns Berliner sind nicht oft sehe.

    Bei dem versprochenen Leipzigbesuch mit Patentante werde ich sie zwingen mit mir in ein Museum zu gehen :D

    Zusammengefasst ich bluese gerade etwas vor mich hin und hoffe nächstes Jahr wieder dabei sein zu können.

  12. Ein super Bericht, eine ganze Horde schoener Menschen und, was mich am meisten freut, ihr hattet offenbar ganz viel Spass! :-)

    Ich frage mich bei den Fotos nur: Wie habt ihr denn all eure Sachen wiedergefunden? ;-)

    Ich bleibe allerdings dabei: Ich bin absolut kein WG-Mensch… Dazu muss ich unter anderem auch einfach zu oft nackig durch’s gesamte Zimmer stuermen, weil ich irgendwelche Kleidungstuecke irgendwo hin geschmissen habe und dann erst beim Anziehen zu suchen anfange. Und wenn mich jemand oder etwas weckt, bin ich normalerweise gemeingefaehrlich… ;-) Daher steht fuer mich fest: Mit unseren besten Freundin ein Zimmer teilen ist ok, fuer alles andere bin ich nicht geschaffen…

    Und campen habe ich bei meinem ersten WGT versucht – und bin schon ab Samstagabend nicht mehr vorm Zelt weggekommen, weil ich am Ende war, keinen Bock auf nix mehr hatte, mir alles weh tat und ich nur noch gestaenkrt und gemotzt habe. Und dabei war ich damals gerade mal 20 – wenn ich das heute versuchen wuerde… Ufffff… o.O

    Wir bleiben daher ganz langweilig beim Hotelzimmer zum Schlafen. ;-)

  13. @NorthernNephilim: Zeltplätze sind nichts mehr für uns. Das ist in diesem Fall auch keine Befindlichkeit sondern hat auch gesundheitliche Aspekte. Mit kaputtem Rücken schläftst du nicht wirklich gut und bekommst die Quittung postwendend. Klingt jetzt spießig, ist aber so ;)

    @Darki: Kameraführung? Das ist Kunst! Wär das Video 30 Jahre alt und in Berlin gedreht, würde sich jetzt die Avantgarde die Finger danach lecken. :-)

    @Mone: Du musst deinem neuen Profilbild bei FB gerecht werden. Los motz!

    @Animus: Der Spagat zwischen Erleben, Kultur, Musik und Treffen ist schwer und oft genug reißt dabei die Hose ein. DAS perfekte Treffen gibt es meiner Ansicht nach nicht. Für uns steht fest, dass wir eine Wiederholung möchten, auch wenn wir den Anteil an „Kultur“ ein wenig erhöhen möchten.

    @Foxxi: Gerne. Frau Eulenforst hat ein ganz ausgezeichnetes Gespür für solche Geschichten!

    @Aristides Steele: Wir hatten uns ja kurz über dein „Misere“ unterhalten, ich fühle mit Dir! Deinen Satz: „Ich bin auch nicht so der sozialverträglichste Mensch, aber wenn man die richtigen Leut um sich hat, passts einfach und macht das WGT nochmal um einiges schöner :)“ Kann ich nur unterschreiben. Erstaunlich wie sich die eigene soziale Unverträglichkeit mit den richtigen Leuten ins Gegenteil wendet, nicht wahr?

    @Gruftzuckerl: So ist es. Ich bin, was Haare stellen angeht, auch völlig Talentfrei. Dafür kann ich (hoffentlich) mit anderen Qualitäten punkten und einen Beitrag zum Gemeinschaftsgefühl liefern. Das kannst du bestimmt auch!

    @Flederflausch: „Ein wunderbarer Bericht, der das wohlig-warme Gefühl des WGTs wieder zu Leben erweckt und die subtile Wehmut, die ich seid der Heimreise verspüre, wieder anfacht!“ Jetzt habe ich Wehmut! *seufz* Sooo schön geschrieben! Und wieso eigentlich Schweden?

    @Judith: Was für ein Zufall! Wir haben in der WG, zusammen mit Toya dem heutigen Besitzer der Schuhe, noch darüber spekuliert wie die Bilder auf die Schuhe gekommen sind. Und zack! Tolles Internet irgendwie…

    @Frank Fieselmann: „und ja, es hat sich von der attitüde nicht viel verändert“ Das sehe ich genauso. Ich denke, oftmals interpretiert man viel zu viel in das „Früher“ Gefühl hinein. Wir haben uns und unsere Andersartigkeit zelebriert, ganz einfach ;)

    @Kathi: Das kennen wir, Lothar und Heike sehen wir – wie bereits beschrieben – auch immer nur weit entfernt ;)

    @Janina: Das hat erstaunlich gut geklappt, ich war selber verwundert. Bis jetzt fehlt nichts. Irgendwo fand sich ein bisschen frische Unterwäsche, aber die wurden dem Besitzer hinterhergeschickt. :-) Das mit der WG solltest du wirklich mal probieren, hach was haben wir uns für Sorgen gemacht! Und Sabrina ist definitiv nicht geschaffen für andere Menschen, schon gar nicht morgens. Letztendlich hat aber selbst sie davon profitiert und behält ein schönes Gefühl zurück.

  14. Orphi..Vielen Dank für Deinen tollen „Bericht“ .Es zeigt mir wieder ,das ich mit meinen Anfang Vierzig und Macken nicht alleine bin .

    Eure Reise zum WGT hat mich dazu inspiriert mich mit dm Gedanken anzufreunden ,im nächsten Jahr das WGT nach langer Zeit mal wieder auf meine Liste zusetzen.
    Und das Agrar Phänomen kenne auch ich nur zu gut :-)

    Und ich finde es großartig ,wie toll ihr das alles in Worte fassen könnte.Leider bin ich in meiner Wortwahl immer etwas einfacher gestrickt,was es für mich immer schwierig macht in ausreichender Form oder mit ausreichendem Sinn etwas zu kommentieren

    PS Die Bilder von Euch sind richtig richtig toll

  15. Jetzt habe ich Wehmut! *seufz* Sooo schön geschrieben! Und wieso eigentlich Schweden?

    Oh nein, die wollte ich nicht wecken, aber früher oder später muss sie ja aufkommen…
    Und danke :)
    Wenn nichts mehr schief geht – ich keine Fristen und Formulare verbammel, den Englischtest gut genug bestehe und mit der Arbeit alles klappt – mache ich im nächsten Frühjahr ein Auslandssemester in Schweden. Aber das WGT möchte ich mir auf gar keinen Fall entgehen lassen. Das ist mein Jahreshighlight und -urlaub, daher heißt es – sparen für den Flug!

  16. Super geschrieben – war schön, dass wir uns trotzdem hin und wieder getroffen haben, ihr alten Lästersäcke ;oP. Zum Glück hab ich das WGT von Anfang an (also mein Anfang 2006) in ner WG verbracht. Das Gefühl so viel zu verpassen kam darum erst Jahre später auf, weil mal zu zweit im Hotelzimmer soooo viel Zeit hat und (Pentabetten sei dank) viel zu ausgeruht ist. Aber trotzdem: lieber verpasse ich Programm als das WG-Frühstück! Running Gag bei uns über Jahre: „Wo sind meine Schuhe?“ – „Wie sehen die aus?“ – „Schwarze Springer!“ – Witzig, es standen immer mindstens 10-15 Paar in der Bude rum.
    Es kam mir alles so bekannt vor in eurem Bericht. Und auch nächstes Jahr, mit Baby, wirds sehr wahrscheinlich wieder ne WG – wenn auch ohne Bändchen.

  17. Ein super Artikel . Vielen dank das ich euch kennen lernen durfte und in mein Herz schließen konnte. Die Generationen übergreifende WG zeigt das jung und alt , sehr gut zusammen passt und jeder von jeden was lernen und lieben kann.

    Leider ist die schöne Zeit jetzt wieder vorbei aber spätestens in 340 Tagen – geht’s wieder los ;-)

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