Mone vom Rabenhorst

Gothic Friday April: „Laufen Sie rum wie Sie möchten, so lange Sie sich die Haare nicht blau färben!“ (Mone)

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Mone vom Rabenhorst

Die ehemalig „Egalisierte“ Pikes-Liebhaberin, die den Lesern unter ihrem Pseudonym Mone vom Rabenhorst bekannt sein dürfte, fügt sich dem Gruppenzwang und folgt ihrem Ehemann und vielen anderen Lesern als Teilnehmerin des Gothic Fridays. Was es mit dem „Egalisierten“ auf sich hat, was Mone beruflich macht und wie Szene-Zugehörigkeit und Berufsleben unter einen Iro bringt, erfahren wir in ihrem Artikel zum April-Thema SchwarzArbeit.

Ok. Ich schreibe dann jetzt auch mal was. Könnte man jetzt Gruppenzwang nennen, weil mein Gatte abgeliefert hat, oder auch damit begründen, dass mein Chef gerade in Urlaub ist und ich die Mittagspause gut zum Schreiben nutzen kann. Also los geht’s.

Seit Kleinkindesbeinen an bin ich mit dem Ponyvirus infiziert. Könnt Ihr gerne drüber lachen, ist aber nun mal so. Fellgesichter im Allgemeinen waren mir schon grundsätzlich immer lieber als Menschen. Daher wollte ich natürlich auch beruflich etwas mit Pferden machen. Im Teenageralter absolvierte ich daher mein Schulpraktikum 14 Tage lang auf einer Trabrennbahn, im März, es war von den Temperaturen her noch richtig Winter. Ihr könnt Euch im Traum nicht vorstellen, wie arschkalt es auf einem Sulky – selbst mit den dicksten Klamotten und drei Paar Handschuhen – hinter einem Trabrennpferd auf der Trainingsbahn ist! Nach den 14 Tagen war ich dann fertig mit „Pferden im Beruf“. Ich wollte dann doch lieber einen kuscheligen, warmen, gemütlichen Bürojob, denn Papierkram (Schule, Briefe schreiben, Organisation, Listenkram) mochte ich auch schon immer.

Zu meiner Jugendzeit konnte man sich noch mit einem guten Zeugnis die Lehrstelle auswählen. Und so entschied ich mich – aus 5 Angeboten heraus – im September 1989 für eine Ausbildung in einem großen Industrieunternehmen, in dem ich übrigens bis heute tätig bin, auch wenn der Name sich unzählige Male verändert hat oder die Firma verkauft und/oder umorganisiert wurde. Ich wollte nun unbedingt Sekretärin werden. Was ich dann auch wurde.

Mir bereitet es große Freude, mein/e Chef/s zu terminieren, zu organisieren und durch die große weite Welt zu schicken, hier steht ganz klar mein Organisationstalent im Vordergrund, ich kann mich voll einbringen und entfalten und niemand fuhrwerkt mir dazwischen. Zusätzlich arbeite ich auch noch als Einkaufs-Sachbearbeiterin. So wird es nie langweilig, es macht richtig Spaß. Und ich bekomme auch noch Geld dafür!

Mone vom Rabenhorst - Bürooutfit

Von der „mit der Ratte auf der Schulter“ zur egalisierten Ponyhof-Betreiberin

Während der Berufsschule war ich natürlich das schwarze Schaf der Klasse, ich hatte kein Problem damit, mit toupierten Haaren, Minirock, zerfetzten Strumpfhosen und Pikes dorthin zu gehen. Im Büro selbst habe ich mich natürlich etwas angepasst. Ich trug zum Beispiel Pikes, schwarze Jeans und auch mal lila Pullis oder Blusen, dazu eigentlich immer einen Zopf, weil mir die langen Haare im Gesicht auf den Zeiger gingen. Mein Sidecut war nicht bis zu den Schläfen hoch, daher bei blonden/blondierten Haaren auch kein Problem. Ich hatte damals – wie heute – nie ein Problem damit, mit „entschärftem“ Outfit ins Büro zu gehen. Zum einen muss es morgens schnell gehen, zum anderen sehe ich das einfach als Berufskleidung, es ist für mich eine andere Welt. Irgendwo muss die Kohle herkommen, mit der ich mir meine Welt außerhalb der Arbeit schön mache.

Mein jetziger Chef kennt mich noch „von früher“. Er erzählt schon mal gerne in lustiger Kollegen-Runde, wie ich früher herumgelaufen bin „mit der Ratte auf der Schulter“ und den „hohen Schnallenstiefeln“. Jaja. :-)

Mit diesem leicht angepassten Outfit konnte ich kurz nach meiner Ausbildung (1991) auch den ersten festen Job als Sekretärin im Vorzimmer bekommen. Ich konnte den damaligen Chef – schon während der Ausbildung – mit meinem Können überzeugen. Er sagte immer: „Laufen Sie rum wie Sie möchten, so lange Sie sich die Haare nicht blau färben…!“ Ok, prima.

Ende 1992 hatten mein Gatte und ich vorübergehend andere Dinge zu tun, anstatt uns um Outfits Gedanken zu machen oder uns um sonstige Szenedinge zu kümmern. Und mit dem Einzug in unseren Rabenhorst auf dem Land traten so viele freiwillige und schöne Baustellen an uns heran, dass wir auch keine Zeit mehr zum Weggehen hatten. Mein schwarzer Humor, meine persönlichen Eigenschaften und Vorlieben und natürlich mein großartiger Musikgeschmack (haha) blieben mir selbstverständlich in dieser Zeit erhalten. Ich selbst egalisierte in dieser Zeit mein Äußeres völlig. Fotos aus dieser Zeit von mir sind so gut wie nicht vorhanden, es sei denn, ein Fellgesicht ist mit drauf und ich bin im Hintergrund. Ich gefiel mir nie auf den Bildern, war völlig unfotogen. Wir gingen nie weg (warum auch, die Musik auf normalen Partys war halt doof) und die meiste Zeit verbrachte ich mit der Ausübung meiner zahlreichen Hobbys rund um die Fellgesichter und dem Rabenhorst. Demzufolge gab es in dieser Zeit auch keine „optischen“ Probleme am Arbeitsplatz. Meine coolen Bilder „von früher“ zeigte ich immer gern, wenn ich von Kollegen oder Bekannten danach gefragt wurde und ich war sehr stolz darauf.

Irgendwas läuft falsch

Knapp 20 Jahre später – und aufgrund der Egalisierung mittlerweile 99 Kilo auf die Waage bringend -, also Anfang 2012, merkte ich, dass irgendwas fehlt und falsch läuft mit mir. Was es war, merkte ich dann definitiv, als ich diverse Leute „von früher“ bei Facebook traf und mich durch hunderte unserer alten Szene-Bilder klickte. Es traf mich quasi über Nacht. Ich wollte mich wieder mehr um mich selbst kümmern, auch äußerlich. Und weg gehen wollte ich auch mal wieder. Und so begann im Jahre 2012 die äußerliche Verwandlung in eine Person, die sich auch mal selbst wieder im Spiegel gefällt (wenn nur nicht diese mittlerweile aufgetauchten doofen Falten wären). Die ersten 20 Kilo verschwanden wieder auf der Waage. Dies stellte ich mir selbst als Grundbedingung, bevor ich wieder weg gehen wollte.

Mone vom Rabenhorst - KloselfieEinige meiner zahlreichen Freizeit-Beschäftigungen wurden ebenfalls eingeschränkt und/oder optimiert, so dass wir dann endlich wieder zu schwarzen Veranstaltungen gehen konnten. Die Klamotten im Kleiderschrank wurden nach und nach wieder dunkler und ich gehe inzwischen mit einer Leidenschaft für schwarze Klamotten shoppen (Second Hand, Trödelmärkte, C&A, P+C und Co.), die ihresgleichen sucht. Kein Wunder, wenn einem 20 Jahre lang egal ist, was man trägt. Und so – um mal wieder zum Berufsthema zurück zu kommen – wurde natürlich auch die Kleidung im Büro wieder dunkler. Ich kombiniere, genau wie früher, schwarze Hosen und dunkle, andersfarbige Oberteile oder Jeans/schwarze Oberteile. Dazu trage ich Silberschmuck und schwarze Schuhe, natürlich habe ich mir auch ein paar „Büro-Pikes“ in England bauen lassen, haha.

Die krasseste Veränderung war natürlich das Umfärben meiner Haare von Weissblond auf Schwarz im Mai 2014. Mein armer Chef war völlig irritiert, als er morgens ins Büro kam und anstelle einer Blondine nun „etwas Schwarzes“ vor seiner Tür hockte. Viermal am ersten Tag äußerte er sich insofern, dass er sich daran erst einmal gewöhnen müsse. Ungewöhnlich für einen Chef, der sonst NIE irgendwelche privaten Äußerungen von sich gibt. Aber letztendlich – habe ich so im Gefühl – fand er die Verwandlung prima, vielleicht auch, weil ich abgenommen hatte. Zeitgleich trug ich meine ersten Kontaktlinsen anstelle Brille und alleine diese Tatsache ließ mich vermutlich Zufriedenheit mit mir selbst ausstrahlen.

Man nennt Sie „Engelchen“

Mit meinem schwarzen Humor kommen aber alle Kollegen (die übrigens auch alle immer gern selbst böse Witze reißen) prima klar und die liebevolle Bezeichnungen meiner Kollegen für mich reicht von „Chefin“ (ich muss als rechte Hand des Chefs auch viel Arbeit an sie delegieren – haha) über „Wachhund“ über die „schwarze Hexe“ bis zum ……………. „Engelchen“….. aaaargh! ENGELCHEN!!!

Meine direkten Kollegen wissen alle, was ich „früher“ getrieben und wie ich ausgesehen habe und sie wissen auch, was ich heute so privat treibe, sie kennen auch viele aktuelle Fotos von mir und können es kaum fassen, wie ich – graue Maus – mich verwandeln kann. Und wenn sie es – nicht selten – riskieren, mal wieder auf meine Kosten einen Lacher herauszuholen, ob ich Karneval am Wochenende hatte oder ähnliches, kontere ich einfach mit: „Na? Und selbst so? Couch, Bier und Fußball?? Super!“ Diese kleinen (eigentlich lieb gemeinten ) Mobbingangriffe gehen in der Regel zu 100 % für mich aus, da habe ich schon gutes Training.
Mein Sidecut ist bereits relativ hoch. Ich hätte ihn eigentlich gerne noch höher, aber das könnte mit der Tarnung im Büro problematisch werden. Ich muss meine Haare leider immer offen tragen, um diesen zu verbergen. Nicht, dass meine Kollegen oder mein Chef Probleme damit hätten, aber ich denke nun einmal ein bisschen weiter. Ich liebe meinen Job ohne Ende und möchte ihn auch die nächsten 20 Jahre noch behalten.

Eine „alte Frau mit 45 Jahren, Glatze an der Seite und angemalten Augenbrauen (das muss ich machen, weil ich blond bin und sonst komisch aussehe)“ passt halt optisch nicht in ein Vorzimmer von wichtigen Chefs, die mit anderen wichtigen Chefs zu tun haben. Die reden ja auch mal (privat) miteinander und ich möchte nicht, dass mein Chef dann „doof dasteht“ mit seinem Fang (also mir) ;-). Also übertreibe ich nicht. In den nächsten 2 Jahren wird mein Chef vermutlich in Rente gehen und ein Nachfolger wird (hoffentlich) kommen. Es gibt hier auch noch viele andere „hübsche, junge Damen in schicken Klamotten und High Heels“ – um es mal etwas überspitzt auszudrücken. Wer will dann schon mich – egal was ich kann??? Ein Kostüm mit hohen Schuhen oder sowas würde ich jedoch nie anziehen. Dann würde ich doch eher den Job wechseln, denn darin würde ich mich definitiv unwohl fühlen. So viel Geld könnte man mir gar nicht bezahlen.

Hat alles mit angesehen. Fuhr schon als Kalkleiste durch Deutschland, als die meisten noch mit Kreide auf dem Boden kritzelten. Stilikone aus der „guten alten Zeit“, Pikes-Liebhaberin, langjährige Szene-Abstinenz und Rückkehr in 2012, nun fächernde Szene-Beobachterin auf vielen Partys im Ruhrgebiet deren Rabenhorst eigentlich ein Ponyhof ist.

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strangeplant
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strangeplant

Egalisationsphase. Ein wunderbarer Begriff. Dabei musste ich Schmunzeln, denn das kann ich gut nachvollziehen. Die Kinderaufzuchtphase war bei mir so eine Zeit der Egalisation. Seit ein paar Jahren habe ich wieder Energie für meine anderen, „ichbezogenen“ Interessen, wie Musik, Ausgehen, Nähen. Aber so ist es im Leben, für alles gibt es eine Zeit. Zum Glück ist man für diese Szene nie zu alt^^

Auch Deine Bedenken wegen des Chefwechsels kann ich verstehen. Gerade im Bürobereich sind leider immer noch viele auf Äußerlichkeiten fixiert. Ich wünsche Dir, dass sich die bevorstehende Änderung und die sich ergebende neue Situation für Dich gut entwickeln.

Dennoch bin ich mir sicher, dass Du – und ich denke das gilt auch generell – dich als erfahrene, loyale, verlässliche und geschätzte Bürohexe auch und vllt. auch gerade wegen Deiner Individualität vor den jungen hübschen Damen in schicken Klamotten und high heels nicht fürchten muss ;)

Tanzfledermaus
Autor

Ui, das war ja eine wirklich lange Szene-Pause… Ich kann es zum einen gut nachvollziehen, weil ich auch kaum noch aktiv in der Szene auftauche. Es ist mir inzwischen wichtiger, mit der Kamera in der Natur und in Berlin/Brandenburg auf Pirsch zu gehen, als mir die Nacht in Clubs um die Ohren zu schlagen. Zumal die Veranstaltungen mit der Zeit immer eintöniger werden, kaum noch bekannte Leute auftauchen, weil alle häuslich(er) werden.

Witzigerweise steh ich gerade in Kontakt mit einer alten Freundin, die mich damals Ende der 90er zur schwarzen Musik brachte, die dann aber im Gegensatz zu mir Anfang der 90er wieder begann, normal rumzulaufen und auch eher metallastigere Musik zu hören. Sie sollte kürzlich für ein Ausbildungprojekt ihren musikalischen Werdegang darstellen, und kramte dafür in Erinnerungen. Ich erzählte ihr vom (zu dem Zeitpunkt) aktuellen Gothic Friday-Thema, dass ich mich dadurch ebenfalls mit meinem musikalischen Werdegang befasse. Erstaunlich, dass dies genau parallel geschah… Sie bat mich, ihr alte Fotos zu schicken, als wir beide begannen, schwarz rumzulaufen. Heute abend kam dann von ihr eine sms, dass die Bilder einen wahren Nostalgie-Flash und Sehnsucht ausgelöst hätte und sie sich innerlich immer noch als Grufti fühlt. Das sind jetzt bei ihr fast 25 Jahre Szene-Abstinenz, während denen ich nicht ahnte, dass es ihr immer noch etwas bedeutet… Und heute lese ich Deinen Bericht hier, wo Du begannst, das Innere nach langer Pause wieder nach außen zu tragen. Zufälle gibt es manchmal…

Bevor ich Deinen Bericht las, hatte ich nicht viel bzw. wenig gute Vorstellungen vom Job einer Sekretärin. Aber Organisation kann wirklich Spaß machen, ist sogar recht kreativ, das könnte ich mir durchaus vorstellen. Ich bin auch jemand, der gerne Listen erstellt, Ordnungssysteme schafft und sich daran erfreut, wenn alles läuft.

Auch wenn es in Deinem Umfeld einige „brave“ Mädels gibt, die scheinbar mehr Akzeptanz erfahren könnten, wenn es mal drauf an kommt – die sind letztlich alle eher „graue Mäuschen“, die nicht groß auffallen. Wer bleibt im Gedächtnis? Wer heraussticht und Leistung bringt. Du machst beides, hast Erfahrung und beim alten Chef gute Karten, außerdem hebst Du Dich (optisch) aus der grauen Masse heraus. Das kann durchaus von Vorteil sein, zumindest wenn ein neuer Boss nicht allzu konservativ ist. Nach so vielen Jahren im gleichen Unternehmen stehen die Chancen aber bestimmt nicht allzu schlecht, denn Erfahrung ist in so einem Bereich sicher Gold wert.

P.S. warum färbst Du Deine Augenbrauen nicht dunkler? Dann fällt es weniger auf, als wenn Du sie abrasierst und nachziehst – als möglicher Kompromiss.

Rena
Gast
Rena

Ich bin ja soooo neidisch!!! Als kleines Mädchen habe ich stundenlang Sektäterin gespielt, in meiner Vorstellung war das ein sehr gepflegter u geordneter Beruf…und das Schreibmaschinengeklacker, einfach toll!!!
Letztlich bin ich dann einen gänzlich anderen Weg gegangen…!

Und ich kann es total gut nachvollziehen wenn man nach fast 20-jähriger Stylingabtinenz viel nachzuholen hat. Toll das du dich nochmal gewandelt hast, nach so krass langer Zeit!
Bei mir war es nicht so eine lange Pause aber als ich wieder anfing vermehrt schwarz zu tragen war das wie eine Befreiung und wie ein „nachhause zurückkehren“!

Rena
Gast
Rena

Wie man sieht stand meinem kindlichen Berufswunsch eine Tippschwäche im Weg, so wurde aus der Sekretärin eine Sektäterin…
Könnte aber auch ein spannender Job sein!!!

Shan Dark
Gast

Ich komme jetzt erst – in der Mittagspause ;) – zum Lesen deines tollen Beitrags. Glaube, eine „schwarze Sekretärin“ gab es bei den Spontis noch nicht. Ich finds super! Und da ich ja selbst einen Bürojob habe kann ich Deine Bedenken und Vorbereitungen auf die Zukunft sehr gut nachvollziehen und finde sie auch richtig.

Mich erstaunt etwas, dass ALLE über Dich und Dein schwarzes Dasein „bescheid wissen“. Das ist bei mir überhaupt nicht so (und ich will es auch gar nicht). Aber ich vermute, dass es bei Dir sogar hilfreich und dadurch mehr ‚Verständnis‘ da ist. Immerhin bist Du ja eine zentrale Person, die für normale Augen etwas freaky aussieht und da ist es besser, wenn alle glauben zu wissen, dass man doch (vermeintlich) harmlos ist. Damit gibt es keine Angriffsfläche mehr, falls Du weißt, was ich meine.

Danke für die interessanten Einblicke.