Death is their Destiny – King’s Road von 1978 – 1981

Kings Road, Chelsea from 1978 to 1981 i was there nearly every Saturday to film the Punks and perhaps buy some clothes. I became know as „Captain Zip“, i was named that by Helen Berenger because my clothes wil becoming very „zippy“ during that period.

In der Woche arbeitet Phil Munnoch als Texter für eine Werbeagentur im Zentrum Londons. Doch seine wahre Leidenschaft, die er vor seinen Arbeitskollegen verbirgt, gilt dem Punk, der die britische Hauptstadt etwa 1977 erreicht und ihn nachhaltig infiziert. Mit dem Ende jedes Arbeitstages wechselt Munnoch Anzug und Krawatte gegen Bondage-Hosen, Hundehalsband und seine mit Aufnähern und Buttons übersäte Jacke und verwandelt sich zu „Captain Zip“. Fast jeden Abend hängt er auf der King’s Road mit anderen Punks zusammen und genießt das Gefühl von Freiheit, Rebellion und den Geschmack des Abenteuers, während er sich von den Lautsprechern der zahlreichen Läden mit Punk-Musik beschallen lässt. Manning ist deutlich älter als die meisten Kids, die sich hier herumtreiben und er hat einen entscheidenden Vorteil: Er besitzt eine 8mm Film-Kamera und fühlt, dass er Teil von etwas ganz besonderem ist. So macht er sich der junge Filmemacher an einigen Samstagen zwischen 1978 und 1981 auf, Punks auf der King’s Road zu filmen.

Als „Captain Zip“ erhält er authentische Einblicke in das Leben der Jugendlichen, denn er ist kein Außenstehender der in etwas hineinblickt, sondern einfach nur ein Punk mit einer Kamera. Touristen bezahlten bereits 1978 rund 10 Pence für ein Bild mit den „verrückten“ Punks, 1982 waren es bereits 2 Pfund. Für die Jugendlichen war es die lang ersehnte Form des Protestes gegen das Establishment, sie wollten schocken, provozieren und ihrem Mitmenschen ihre Tabus unter die Nase reiben. In einem Artikel zu Munnoch heißt es: „The truth is punk meant different things to different people (it still does). For some it was the music; for others it was all about the look; wild vibrant colour, the narrow tight trousers in stark opposition to the wide flares and seventies flamboyance that went before. Something else as well, real punks wouldn’t wear denim; the black leather, shiny plastics safety pins and zips, were all part of an anti-fashion attitude.

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Für eine die Home Movie Roadshow des BBC besuchte man Munnoch 2010, der sich immer noch sehr fasziniert zeigt, dass er damals mit der Kamera akzeptiert wurde. Während sich Fernsehteams aus aller Welt auf die Bands seiner Zeit stürzten, filmte Captain Zip die Punks:

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(via Dangerous Minds)

Robert Forst
Wizard of Goth – sanft, diplomatisch, optimistisch! Der perfekte Moderator. Außerdem großer “Depeche Mode”-Fan und überzeugter Pikes-Träger. Beschäftigt sich eigentlich mit allen Facetten der schwarzen Szene, mögen sie auch noch so absurd erscheinen. Er interessiert sich für allen Formen von Jugend- und Subkultur. Heiße Eisen sind seine Leidenschaft und als Ideen-Finder hat er immer neue Sachen im Kopf.
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