Die Höllenpolizei steht vor der Wohngemeinschaft der bösen Wesen. Das blitzende Rotlicht der Sirenen spiegelt sich an den umliegenden Häusern und beleuchtet gelegentlich die Gesichter der neugierigen Bewohner der Infernostraße. Auf dem Gehweg liegt eine tote Fledermaus, ein paar Zentimeter weiter liegt die vermeintliche Tatwaffe: Ein blutverschmiertes Laptop. Die Kobolde von der Höllenpolizei bringen gerade den kleinen Metallsarg heran, mit dem sie die Leiche der Fledermaus wegschaffen wollen. Aus der Wohngemeinschaft dringt verbittertes Schluchzen. In der Küche sitzt die Grableuchte zwischen zwei dämonischen Beamten und heult sich die Seele aus dem Leib, der ganze Boden ist mit Tränen aus Wachs bedeckt. „Das wollte ich nicht!“ – Die Grableuchte ist kaum zu beruhigen, „es tut mir so unendlich leid!“ Sanitöter betreuen den lodernden Nervenzusammenbruch, während den Beamten bei der Suche nach den Hintergründen über das frische Gruft-Orakel von Alana Abendroth stolpern. Beim Lesen kommt ihnen ein schrecklicher Verdacht!


