15 August

Filmtipp: A Girl Walks Home Alone At Night

von undKategorie: SubKultur!Diskussion: 2 Kommentare

A Girl Walks Home Alone At NightWas mussten Vampire in den letzten Jahren alles ertragen! Bram Stoker hat sich mehrfach im Grab umgedreht. Erst kamen die gut aussehenden Jünglinge der Twilight-Saga, die im Sonnenlicht glitzerten anstatt zu Staub zu zerfallen und dann kämpfte sich auch noch eine Fetisch-Lara-Croft in Matrix-Manier durch mittlerweile 4 Underworld Filme. Vorbei scheinen die Zeiten, in denen Vampire sich auf unterschwelligem Grusel schwebend, stilvoll und erhaben in die Wohnzimmer der Zuschauer schlichen. Ana Lily Amirpour, die US-amerikanische Filmregisseurin mit den iranischen Wurzeln, gibt mit „A Girl Walks Home Alone At Night“ ihr Langfilmdebüt und schickt sich an, wieder ein bisschen Atmosphäre in das überreizte Vampir-Genre zu zaubern. Der Film erzählt von einer Vampirin, die sich in einen Sterblichen verliebt, irgendwo in einer möglicherweise iranischen Stadt und einer in schwarz-weiß gehaltenen Kulisse aus krächzenden Pferdekopf-Pumpen und dampfenden Erdöl-Raffinerien. Den ganzen Artikel lesen… »


13 August

Wochenschau #5/2017: Wenn der Bart im Sonnenlicht funkelt

von Kategorie: VernetztDiskussion: Keine Kommentare

Spontis WochenschauNach jahrelangem Terror der Randgruppen scheint der Mainstream zur Gegenoffensive auszuholen! In den 80ern pressten sich immer mehr alternative Lebensentwürfe in das mediale gesellschaftliche Leben. Es fühlte sich so an, als würde die Homosexuellen, die Atheisten oder Satanisten und die Feministinnen aus ihren Poren kriechen, in denen sie jahrelang ein Dasein als Mitesser fristeten. Für den Mainstream war klar, das ist eine Gefahr für die etablierte Weltordnung, für die kleine überschaubare Welt zwischen Vorgarten und Terrasse. Immer mehr von denen, die sich immer verstecken mussten, spürten die frische Morgenluft und begannen, um ihr Dasein zu kämpfen. Sie wollten die Welt verändern, zum Umdenken animieren und endlich in einer Welt leben, in der es um den Menschen geht, nicht um sein Geschlecht oder Aussehen. Und irgendwie haben sie es geschafft. Die Welt hat sich verändert, der Mainstream ist eingeknickt und muss zähneknirschend hinnehmen, dass es mehr gibt als ihre binäre Weltanschauung. So wurden beispielsweise die „echten“ Männer selbst zur Randgruppe, denn alles, was sie eins ausmachte, war weichgespült, infiltriert und glattgebügelt. Der Macho, der Macher, der Checker und all die anderen Illusionisten wurden ausgemustert. Doch der Mann wehrt sich! 2017 lässt er sich Bärte wachsen, raucht Zigarre und trinkt möglichst teuren Whiskey und hat von all dem furchtbar viel Ahnung. Er bildet Männerclubs, schließt sich alten Geheimbünden an, organisiert Männerabende und schart Frauen um sich, die dieses Weltbild mittragen. „Männer im Beautysalon sind keine Männer„, sagt der Archetyp, während er sanft das Bartöl in seiner Gesichtmähne verteilt, das diesen „im Sonnenlicht funkeln lässt, als wäre er mit 1000 Diamanten besetzt„. Den ganzen Artikel lesen… »


2 August

Sophie Lancaster: Ermordet, weil sie anders war

von Kategorie: Schwarze SzeneDiskussion: 2 Kommentare

sophie - stamp out prejudice hatred intolerance everywhereImmer wenn etwas Schreckliches passiert, suchen wir nach Gründen. Vor allem dann, wenn es um Mord geht und es sich bei Opfern und Tätern um Jugendliche handelt, fällt es unserer Gesellschaft besonders schwer, Erklärungen zu formulieren. Im Fall von Sophie Lancaster, die vor rund 10 Jahren von Jugendlichen angegriffen und ermordet wurde, war es für die Öffentlichkeit eindeutig. Sie wurde getötet, weil sie anders aussah. Weil sie ein Grufti war. Mit dem Film „Murdered for Being Different“ hat der BBC ihre Geschichte verfilmt und möchte das Thema erneut aufgreifen. 2016, so der Film im Abspann, gab es in Großbritannien über 70.000 Angriffe auf Menschen, deren Andersartigkeit der Auslöser gewesen sein soll. Doch wurde Sophie tatsächlich zu Tode getreten, weil sie ein Goth war? 

Am 11. August 2007 war die 20-jährige Sophie mit ihrem damaligen Freund, Robert Maltby, in einem kleinen Park ihrer Heimatstadt Bacup unterwegs, als sie von einigen anderen Teenager, die im angrenzenden Skate-Park getrunken hatten, angesprochen wurden. Unvermittelt griffen einige aus der Gruppe den damals 20-jährigen Robert an, der von Tritten und Schlägen getroffen, bewusstlos zu Boden sank. Um ihn vor weiteren Tritten der Angreifer zu schützen, beugte sich Sophie schützend über ihren Freund. Nun richteten sich die Aggressionen der Angreifer gegen die junge Frau, die nach zahlreichen Fußtritten und Sprüngen auf ihren Kopf in ein Koma fiel, aus dem sie allerdings nicht mehr erwachte. Sophie Lancaster starb am 24. August 2007 im Krankenhaus, nachdem sich die Familie und Angehörigen dazu entschieden, die lebenserhaltenden Maßnahmen, die das hirntote Mädchen versorgten, einzustellen.  Den ganzen Artikel lesen… »


27 Juli

Von Szenen, Subkulturen und der Wichtigkeit eigener Abgrenzung

von Kategorie: BrennpunktDiskussion: 31 Kommentare

An einem, sagen wir, Freitagabend postet jemand, nennen wir sie Morticia Dunkeldüster, eine Aufnahme von einer vermeintlich schwarzen Veranstaltung in eine Facebookgruppe. Darauf zu sehen: Schwarzromantiker in aufwändigen Roben, Waver in Pikes und Haremshosen, Steampunks mit mechanisch ausfahrbaren Flügeln, Cyber, die sich mit Menge und Fülle der Plastikdreads und an schreienden Neonfarben gegenseitig überbieten, ein Pärchen in Uniformen, die an die SS erinnern, ein Kerl in Schottenrock mit Bärenfell und Vikingerhorn, ein Latexpferdchen und irgendwas mit Hörnchen, Glitzer und Feenzauberstab. „Alles das ist die schwarze Szene“ schreibt sie dazu und schon nimmt das Unheil seinen Lauf. Die Altgoten springen aus ihrer Gruft und beschreien, das viel bessere früher und sprechen nur den Wavern und Gruftis eine Existenzberechtigung in der wirklichen Szene zu. Angelockt davon schlagen die Toleranzverfechter und „wir-haben-uns-alle-lieb“ Konsorten in die Tasten. „Toleranz!“ schreien sie, „soviel zur Toleranz in der Szene„. Auf verlorenen Posten kämpfen einige Mutige um eine sachliche Diskussion. Schon fließen die ersten bissigen Kommentare in die Tasten und bis zur Beleidigung ist es auch nicht mehr weit. „Es geht um die Lebenseinstellung“ sagen die einen. Andere rezitieren (lückenhaft) eine vermeintliche Entstehungsgeschichte „der Szene“, die damals auf Ibiza begann. Oder irgendwie damals im Teutoburger Wald, die Sache mit den Urgoten. Oder irgendwie so ähnlich…. Den ganzen Artikel lesen… »


21 Juli

Musikperlen – Im rosa Schlafanzug vor’m Videogerät (Tauchgang #36)

von Kategorie: Back to the RootsDiskussion: 12 Kommentare

MusikperlentaucherNeulich in einer schummrigen, durch Nebelschwaden erblindeten, feucht-gruftigen Discothek in Leipzig: „Ich bin nicht nur erschrocken, dass es so eine Version dieses Liedes gibt, sondern auch weil Du den Text mitsingen kannst!“ Was mir mein schwarz gekleidetes, im besten Alter des Lebens verweilendes und kurzhaarig-blondes Gegenüber an den Kopf schmeißt, zaubert mir ein Schmunzeln auf die Lippen. Nicht etwa, weil ich ihn für seine Unwissenheit oder Ignoranz belächelnd Abstrafen will, sondern weil er auf sonderbare Weise Recht hat. Woher kenne ich solche Lieder eigentlich? Und was hat diese Form der Musik überhaupt in einer vermeintlich gruftigen Discothek zu suchen?

Musikalisch ganz klar in den 80er Jahren angesiedelt, genießt das Stück schon mal pauschal einen Bonus. Die neue deutsche Welle der unbekannteren Sorte reizt mich darüber hinaus sowieso und die minimalen und wavigen Klänge passen perfekt in mein Lebensgefühl, das zugegebener Maßen etwas nostalgisch anmutet. Klar ist aber auch, dass nicht alles Gold (oder silber bis neon-bunt) ist, was aus dieser Zeit glänzt, denn aufgrund einer idealistischen Ablehnung von übertriebenem Kommerz lehne ich natürlich die totgedudelten Klassiker der NDW, mit denen sich die Musikproduzenten großer Labels eine goldene Nase verdient haben, kategorisch ab. Obwohl. So ganz stimmt das natürlich auch nicht. Das merke ich immer dann, wenn ich mal wieder einen Klassiker auf der Autobahn mitjaule, dabei gefilmt werde und dieses Video dann instant und vollautomatisch bei Facebook gesperrt wird, weil es die Urheberrechte von WEA, Ariola oder Universal angeblich in Gefahr sind.  Verrückte Welt. Den ganzen Artikel lesen… »


14 Juli

Steampunk: Mit Volldampf in die eigenständigen Subkultur

von Kategorie: Schwarze SzeneDiskussion: 33 Kommentare

Steampunk - 2011 - tobikult

Von unzähligen Zahnräder, Gelenken, Schaufelrädern und der Dampfmaschine angetrieben, hat das Motorschiff „Steampunk“ Fahrt aufgenommen und fährt flussaufwärts Richtung Subkultur. In den letzten 5 Jahren hat die Steampunk-Szene die interessantesten Entwicklungen aller Splittergruppen, die – freiwillig oder unfreiwillig – unter dem Schirm der schwarzen Szene zusammengefasst werden, vollzogen. Vor allem in Deutschland haben ambitionierte Festivals das Licht der Welt erblickt und pochen darauf, in den kommenden Jahren zu festen Einrichtungen der Steampunk-Welt zu werden. Erst vor ein paar Tagen endete in Meißen das Debüt-Festival „Mit Zahnrad und Zylinder„, das ein weiterer Erfolg im mittlerweile vollen Terminkalender der Steampunker zu werden scheint und im nächsten Jahr wiederholt werden soll, wie die Sächsische Zeitung berichtet: „Dass es auch im nächsten Jahr mit „Zahnrad und Zylinder“ weitergehen soll, steht für die Veranstalter Jens und Jeannette Mahlow schon fest. „Wir haben positive Rückmeldungen bekommen und möchten das Festival fortsetzen.“

Dabei ist der Weg, den die angehende Subkultur genommen hat, scheinbar ungewöhnlich, denn im Gegensatz zu Gothic oder auch dem Punk handelt es sich nicht um eine Szene, in der die Musik im Mittelpunkt steht, sondern spricht eher Menschen an, die sich als Bastler, Designer, Rollenspieler oder Fantasy- und Science-Fiction-Fans verwirklichen wollen. Den ganzen Artikel lesen… »


5 Juli

Mein schaurig schönes Tagebuch #15: Der Ehe-Grufti und ein Hermann im Nebel

von Kategorie: Finstere OrteDiskussion: 5 Kommentare

Hermann im NebelLiebes Tagebuch. Am letzten Wochenende habe ich den Hermann in Detmold besucht. Im Grunde genommen, das muss ich einräumen, aber eher beiläufig, denn in meiner eigentlichen Mission war ich als engagierter Ehe-Grufti unterwegs und habe meine bessere Hälfte auf das Owls ’n‘ Bats Festival im Teutoburger Wald begleitet. Es waren auch keine Unmengen an Pferden notwendig, um mich dort hinzuziehen, denn ehrlicherweise fand ich die Idee eines Grufti-Festivals mitten im Wald und unweit des Hermanns-Denkmals ziemlich reizvoll und irgendwie aufregend. Einziger Haken: wir waren nicht zum Vergnügen dort, sondern als Teil des zum Festival gehörenden Schattenmarktes, den Orphi mit ihrem selbst entworfenen Schmuck aus dem Hause Eulenforst und einem kleinen Verkaufsstand bereichern wollte.

So kam es dann, dass ich mich als Fahrer, Zelt-Aufbauer, Beleuchter, Aushilfsschmuckverkäufer, Nahrungsbeschaffer und Hunde-Sitter heldenhaft einsetzte und mir so im Nachbericht, den Orphi in ihrem Blog veröffentlich hat, den Titel Ehe-Grufti verdiente. Fast wäre es noch in die Hose gegangen, denn ich habe den Popo nicht hochbekommen und die Autobahn glänzte durch hohes Verkehrsaufkommen. Letztendlich fanden wir uns aber recht pünktlich in einer Wolke auf 386m wieder und konnten mit dem Aufbau des Zeltes beginnen. Nachdem ich einige Minuten ratlos mit unterschiedlich langen Stangen, Verbindern und Eckelementen gekämpft hatte, stand das kleine schwarze Verkaufszelt und sah zwischen zwei übergroßen weißen Zelten aus wie eine Hobbit-Höhle im Teutoburger Wald. Nachdem ich beim Aufbau geholfen und meine Frau mit Essen und Kaffee versorgt hatte, kümmerte ich mich um Caya, unseren Grufti-Großspitz und seine natürlichen Bedürfnisse. Zusammen wollten wir die Gegend erkunden, Hermann besuchen und den Wald durchschnüffeln. Den ganzen Artikel lesen… »


29 Juni

Wochenschau #4/2017 – Die haben doch den Dislike Button vergessen!

von Kategorie: VernetztDiskussion: 7 Kommentare

Spontis WochenschauWir sind Inszenierungstrategen. Viele von uns verbringen den Tag damit, unserem Gegenüber ein ideales digitales Selbstbild zu suggerieren. Auf Facebook, Twitter und Instagram verteilen wir immer neue Inhalte von uns selbst, die wir beeinflussen, steuern und kontrollieren um das Bild, das andere von uns haben sollen, nicht zu trüben. Wir inszenieren uns sogar, wenn es uns schlecht geht, wenn wir angreifbar sind und verletzlich sind. Wir schreiben unsere Gedanken, unsere Meinungen und Ängste in die kleine Zeile bei Facebook die so höflich fragt: „Was machst du gerade?“ Wenn wir uns doch nur daran halten würden. Doch anstatt die Frage mit Bildern von der Heimfahrt im Bus, vom aktuellen Song der Playlist oder dem gerade gelesenen Link zu beantworten, fangen wir an uns über unsere Nachbarn auszulassen, posaunen unsere Meinung über Homoehe in die Welt hinaus oder halten es für nötig einfach mal das Gegenteil von dem zu behaupten, was die Freunde gerade so denken. Ich merke immer wieder, dass man bei all diesen Dingen den Dislike-Button vergessen hat.

Ach was wäre das schön, wenn wir uns nur äußerlich inszenieren würden! Nein, anstatt dessen spüren wir einen Zwang, uns auch innerlich zu inszenieren. Wie tolerant wir sind oder auch wie intolerant wir sein können. Wie mitfühlend wir gegenüber dem Anderen sind oder wie deutlich wir ihm sagen können, er solle sich zusammenreißen. Und bevor jetzt einer den Zeigefinger erhebt, weil ich ja im Grunde genommen genau das in meinem Blog auch mache: Ich darf das! Nicht weil meine Meinung besonders toll ist, sondern weil ich zumindestens ein paar interessante Links mitliefere und der Meinung so einen gewissen Inhalt spendiere: Den ganzen Artikel lesen… »


26 Juni

Kinder der Nacht – Der MDR zum Wave-Gotik-Treffen 2017

von Kategorie: In den MedienDiskussion: 4 Kommentare

Valentin und seine Freunde - MDR ScreenshotDer MDR ist zum offiziellen Sender des Wave-Gotik-Treffens geworden und das meine ich tatsächlich nicht im negativen Sinne. Mit wiederkehrender Intensität beschäftigt sich die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt mit den Pfingsttagen in Leipzig und hat auch 2017 viel Interessantes dazu produziert. Man kann diese Neugier jetzt sehen wie man möchte, ich für meinen Teil empfinde das als Glück im Unglück. Warum? Am liebsten hätte man das WGT ja so wie damals in den 90ern: klein, intim, abgegrenzt und undergroundig. Früher in Deutschland kaum wahrgenommen und wenn, dann eher argwöhnisch und ängstlich betrachtet. Damals, als Leipzig noch eine große Ruine war und als die Szene sich im kleinsten Kreise versammelte. Man kann es also 2017 für Unglück halten, dass das Treffen zum bekanntesten und größten Gothic-Treffen der Welt geworden ist und nicht nur der Szene Platz bietet, sondern auch Trittbrettfahrern und Touristen, mit denen auch Kommerzialisierung und Popularität einhergehen. Aber so ist es nun mal. Glück ist es da schon, wenn man sich ernsthaft mit der Szene auseinandersetzen möchte und distanziert beschreibend bleibt und nicht nur auf das plakativ Provozierende setzt. Den ganzen Artikel lesen… »


20 Juni

Rückblick: Spontis Family Treffen auf dem WGT 2017

von Kategorie: VeranstaltungenDiskussion: 9 Kommentare

Spontis Treffen 2017 - Ein RueckblickSicherheitshalber hatte ich mir gleich zwei Wecker gestellt, denn nach einem durchtanzten Pfingstsonntag auf der Shockwave-Party im Werk II erschien mir die Gefahr viel zu hoch, das eigene Treffen zu verschlafen. Doch vor lauter Aufregung habe ich gar keinen davon gebraucht, denn bereits um 11:00 habe ich in unserer WGT-WG Kaffee aufgesetzt und den Ofen für die Aufback-Brötchen vorgeheizt und Süßigkeiten gegessen, natürlich nur um die Nerven zu beruhigen. Mit einer Hand immer am Smartphone, um Wetter-Radar, Regenwahrscheinlichkeit und Temperatur zu prüfen – als wenn ich etwas daran ändern könnte, wenn es nun doch regnen würde! Im Grunde genommen bin ich nicht zu gebrauchen, in so einer Spontis-Treffen-Vorfreude-Phase. Lampenfieber könnte man das nennen, denn als Mainstream-Misanthrop sind mir Menschenaufläufe eigentlich ein Graus, glücklicherweise treffe ich den Strom hier nicht und deshalb wird aus dem Graus besagtes Lampenfieber. Werde ich wieder nur Unsinn erzählen? Werde ich jeden Besucher begrüßen können? Reichen Buttons und Magazine? Den ganzen Artikel lesen… »