31 Mai

Interview: Das Gothic Pogo Festival – Subkultur in Reinform

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Das Gothic Pogo Festival, das sich 2000 aus einer spontanen Idee heraus entwickelte, ist zu einer traditionellen Erweiterung des alljährlichen Wave-Gotik-Treffens herangewachsen und hat sich mit seinem DIY-Charakter längst einen festen Platz in der Herzen der Szene-Gänger erarbeitet. Nachdem es bis 2014 in der Damenhandschuhfabrik stattgefunden hatte, ist man zum 10. Jubiläum ins Werk 2 umgezogen, dass an deutlich zentralerer Stelle liegt und mit der berühmten Grufti-Tram Linie 11 bestens zu erreichen ist. Im Laufe seiner mittlerweile 17 jährigen Geschichte hat es einige Höhen und Tiefen erlebt, wurde vorübergehend für tot erklärt um sich dann, allen Widerständen zum Trotz, aus der eigenen Asche zu erheben. Wir wollten wissen, was hinter dem alternativen Festival steckt und konnten Maria und Daniel die Zeit abringen, sich im Vorbereitungsstress ihrer eigenen Veranstaltung ein paar Fragen stellen, die mir unter den Nägeln brannten.

Maria und Daniel sind beide irgendwo um die 30 und als Promoter* der Gothic Pogo Party tätig. Maria ist bereits seit 2005 dabei und wird seit 2011 von Daniel unterstützt. Beide sind gelernte und leidenschaftliche Event-Manager* und während Maria ihr ehemaliges Hobby zum Beruf gemacht hat, ist Daniel hauptberuflich in der Kommunikationsbranche unterwegs. Beide sind ein Teil des Teams, das hinter dem Festival steckt und das sich ehrenamtlich nicht nur um das Festival bemüht, sondern auch um zahlreiche andere kulturelle und subkulturelle Projekte in Leipzig. Wenn man so möchte, ist aus einem Freundeskreis und der spontanen Idee eine Party zu organisieren, Subkultur in Reinform geworden.  Den ganzen Artikel lesen… »


30 Mai

WGT 2017: Veranstaltungstipps mit und von der Spontis-Family

von Kategorie: VeranstaltungenDiskussion: 6 Kommentare

WGT ProgrammtippsEs gehört wohl zur rituellen Vorbereitung eines Wave-Gotik-Treffens, seine Zeit in Leipzig möglichst gewinnbringend einzusetzen. Das Programm des WGT ist eben so ausgelegt, dass man sich entscheiden muss zwischen Veranstaltungsorten, Bands und kulturellem Rahmenprogramm. Dabei ist die Zusammenstellung des persönlichen Programms höchst individuell und letztendlich dann doch zum scheitern verurteilt, weil man sich wieder mal mit irgendjemandem irgendwo verquatscht hat, eine Nachfolgeband überraschend gut ist oder es einfach zu anstrengend erscheint, sich zum nächsten Veranstaltungsort durch die Stadt zu quälen. 

Wir verzichten deshalb bewusst auf die Teilung eines Programms, das sich in der Dynamik des Treffens sowie noch ein paar mal verändern wird. Es gibt jedoch einige wichtige Veranstaltungen, die wir besonders ins Auge gefasst haben, schon allein deshalb, weil sie von Freunden oder Mitgliedern der Spontis-Family organisiert und veranstaltet werden. Davon wollen wir Euch ein paar ans Herz legen, vielleicht auch, um Euch dort über den Weg zu laufen. Den ganzen Artikel lesen… »


26 Mai

Urlaubsziel Leipzig: Besuchen sie unser Kuriositätenkabinett zu Pfingsten!

von Kategorie: BrennpunktDiskussion: 38 Kommentare

Viktorianisches PicknickDas ältere Ehepaar steht fasziniert am Rand der weitläufigen Wiese und staunt. Überall sitzen Leute herum, die wie Adelige aus dem 19. Jahrhundert aussehen, andere haben merkwürdige Maschinen auf dem Rücken geschnallt und an ihren Armen sind metallische Teile befestigt. Sie trinken Wein, essen Weintrauben und rauchen Zigaretten mit Spitze. „Mach mal schnell ein Foto!“ zischt Hildegard ihren Ehemann an. Hermann nestelt an der Kamerahülle, die um seinen Hals hängt, herum, entfernt hastig den Schutzdeckel und schiebt seine Brille auf die Stirn. Gerade als er die Dame im Reifrock, die sich in ihrem Korsett kaum bewegen kann, beim Kuchen essen knipsen will, läuft ein Pferd durchs Bild. Es ist kein echtes Pferd, sondern ein Mensch der komplett in Gummi gehüllt ist, einen Pferdekopf aus Kunststoff trägt und an einem Halsband eine ebenfalls in Gummi gehüllte Frau hinter sich herzieht, die auf der Wiese sichtbare Schwierigkeiten damit hat, ihre Absätze nicht zum vertikutieren des Rasens zu verwenden. Zack! Hermann bewundert seinen Fang auf dem kleinen Monitor. Stolz zeigt er das Bild von dem Pferdepärchen seiner Frau: „Guck mal, ist schön geworden, oder?

Das Pferd, die vermeintliche Reiterin, die Dame im Reifrock und die Leute mit den Maschinen auf dem Rücken sind Teil von Leipzigs Kuriositätenkabinett, das jährlich zu Pfingsten im Clara-Zetkin-Park stattfindet und von dem die beiden aus dem Leipziger Amtsblatt erfahren haben. Sie sind wahrlich nicht die einzigen Schaulustigen, die sich an diesem Freitag dort versammelt haben. Die Wiese ist umringt von Menschen, es müssen hunderte sein. Die meisten haben eine Kamera dabei, ihre Familie im Schlepptau und schlecken selbstzufrieden ein Eis. Das viktorianische Picknick ist mittlerweile fester Bestandteil von Reiseführern und Leipzig-Guides und eines der „Höhepunkte“ des Festivals, wie das Amtsblatt verspricht. Den ganzen Artikel lesen… »


25 Mai

Wochenschau #3/2017: Vatertag im Zeichen des Totenschädels!

von Kategorie: VernetztDiskussion: 1 Kommentar

Spontis WochenschauWilliam Jackson Smart, ein Veteran der Sezessionskriege in den USA, muss ein aufrechter und stolzer Mann gewesen sein. Als seine Frau bei der Geburt seines sechsten Kindes starb, zog er das Neugeborene sowie die anderen fünf Kinder alleine auf einer Farm im Osten des Bundesstaates Washington auf. Sonora Smart-Dodd kam 1909 auf die Idee, ihren Vater für seine Selbstlosigkeit und Hingabe ehren, die er seinen Kindern entgegengebracht hatte. Der erste Vatertag wurde am 19. Juni 1910 in Spokane begangen, der Heimat der Familie Dodd. Die Idee verbreitete sich schnell und 1924 unterstütze der damalige Präsident schon die Idee eines nationalen Feiertags. 1966 proklamierte Präsident Johnson den dritten Junisonntag zum Vatertag und 1974 erhob Nixon den Tag in den Rang eines offiziellen Feiertags. Wer allerdings den Tag zum nationalen Besäufnis für alle Männer erklärt hat, ist unbekannt. So Rollen heute wieder Bollerwagen und Kutschen durch die Lande, um den Alkohol zu transportieren, den sich die selbsternannten Männer und Väter hinter die Binde kippen. Ob darunter allein erziehende Witwer sind, bleibt fraglich. Aber wer will den gebeutelten Herren der Schöpfung schon ihren Tag vermiesen? In Zeiten, in denen die Männerrolle auf dem Rückzug ist, kämpfen die gefährdete Spezies bereits um Gleichberechtigung und ersinnt allerlei männliche Rituale, die sie in ihrer zugedachte Rolle als Speerspitze der Schöpfung bestärken. Wie sagte mein Arbeitskollege gestern wortgewandt? „Morgen bin ich spätestens um 11:00 sowas von zugeknallt!“ Für den jämmerlichen Rest der Menschheit, die bei klarem Verstand ist, habe ich eine Wochenschau geschnürt. Die letzte vor „unserem“ Feiertag: dem Wave-Gotik-Treffen. Den ganzen Artikel lesen… »


17 Mai

New Romantics: Die bizarre Schönheit der Nostalgie

von Kategorie: AnsichtssacheDiskussion: 8 Kommentare

Blitzkids - Ashes to AshesHeute musste ich darüber nachdenken, ob ich bei meinem letzten Tagebucheintrag zu meiner Reise nach London nicht einen falschen Blickwinkel eingeschlagen hatte. Ich stellte darin wehmütig fest, das von dem Glamour, den die Subkulturen der frühen 80er in der britischen Metropole versprühten, nichts mehr übrig geblieben war und das meine Nostalgie an der völlig anderen Realität die in London herrschte, zerschellte. In Soho versuchte ich beispielsweise das Gefühl von damals aufzuschnappen, als ich an der Ecke Dean und Meard Street das alte Bordell vorstellte, in dessen Keller das Billys, der legendäre Vorläufer des Blitz, seine Pforten öffnete. Dabei, so stellte ich fest, war ich gar nicht auf der Suche nach Orten, sondern nach Menschen, die es so nicht mehr gab, weil das Damals einfach nicht mehr existierte. Die Weisheit, die in mir aufkeimte, erscheint mir so trivial, dass ich fast ein wenig ziere, sie aufzuschreiben: Das Lebensgefühl von damals war untrennbar mit den Zeiten verbunden, in denen sie erlebt wurden und mit den Hintergründen derer, die sie durchlebten, verknüpft. Diese Konstellation ist nicht wiederholbar, nicht reproduzierbar und nicht zu ersetzten. 

Zuhause angelangt habe ich mich wieder in den alten Videos verloren, die als subkulturelles Überbleibsel von einer Zeit erzählen, die uns zwar nostalgisch großartig erscheint, im Grunde aber viel schrecklicher war, als wir sie uns vorstellen. Graham Smiths „We can be Heroes“ habe ich dann gleich nochmal gelesen, die alten Berichte in meinem Archiv durchwühlt und mir gedacht, daraus eine kleine Geschichte zu schreiben über die New Romantics, die nur damals so sein konnten, wie sie waren. Den ganzen Artikel lesen… »


11 Mai

Spontis Family Treffen 2017 auf dem 26. WGT in Leipzig

von Kategorie: VeranstaltungenDiskussion: 20 Kommentare

7.Spontis Family TreffenPanik in der WGT-Gruppe im sozialen Netzwerk! Die letzten Bandbestätigungen gab es vor fast einem Monat, es sind erst 145 Bands gemeldet und überhaupt gibt es voll wenig Informationen. Im offiziellen Forum des Wave-Gotik-Treffens ist die Informationspolitik auch ein großer Aufreger. Wie soll man denn da planen? Und vor allem: Eintritt bezahlen, Hotel buchen und Reise vorbereiten ohne zu wissen, welche Bands denn nun spielen? Eine Frechheit! Ich schmunzle altklug und komme mir vor wie ein alter Hase. Sofort reiße ich mich zusammen, weil ich ja gar nicht altklug rüberkommen will und ein alter Hase alt ist. Die ersten Zeilen einer Antwort sind bereits getippt. Ich halte ein. Sind die Bands, die auf dem WGT spielen überhaupt wichtig? 

Nein. So hart das jetzt auch für die Künstler klingen mag, aber die Bands sind meiner Ansicht nach schmückendes Beiwerk. Denn wie der Name des „Treffens“ schon sagt, feiert sich die Szene hier selbst. Bands, Veranstaltungen und sonstige organisatorische Leistungen sind toll, dienen aber lediglich der Atmosphäre. Ich stelle mir vor wie es wäre, wenn das WGT tatsächlich irgendwann einfach nicht stattfindet. Abgesagt. Ich glaube, ich würde zu Pfingsten trotzdem nach Leipzig fahren. Einfach so. Und ich bin mir sicher, dass das viele andere auch machen werden. Dann würden wir uns treffen, die Stadt unsicher machen und ganz sicher würde sich auch eine Band finden, die irgendwo Musik macht. Auch einfach so. Ich würde allein wegen dem Spontis-Treffen nach Leipzig fahren, denn das sind meine 5 aufregendsten Stunden des Jahres. 
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5 Mai

Goth-Typographie und Grufti-Logos analysiert

von Kategorie: HintergründeDiskussion: 1 Kommentar

Goth-Typographie und Grufti-LogosAus der Serie „Alt aber nicht veraltet“, präsentiert Karnstein von den Otranto-Archiven eine weitere Perle seines Blogs, der ja bekanntlich bei Spontis ein neues zu Hause gefunden hat. Diesmal geht es um das Design von Band-Logos einschlägiger Bands, das sich einige Fans sogar in die Haut tätowieren lassen, um eine dauerhafte Identifizierung mit ihrer Lieblings-Band einzugehen.

Eigentlich ist es ja ein klassisches Refugium von Hardrock- und Metal-Bands: Das Verwenden eines durchgestalteten Logos, das in der Regel in erster Linie den Bandnamen in einer mal mehr, mal weniger originellen graphischen Darstellung enthält – manchmal noch erweitert um einzelne Symbole, die ebenso bekannt und repräsentativ werden können.

So wird vermutlich fast jeder von uns die Logos von zum Beispiel AC/DC oder Metallica schneller erkennen als es ihm möglich wäre den Schriftzug bewusst zu lesen – auch wenn man mit dieser Art Musik gar nichts zu tun hat. Weniger einprägsam, weil mehr oder weniger fest definierten Konventionen folgend, verhält es sich da in der Black-Metal-Szene, wo Bandlogos offenbar als absichtlich unkenntlich und nur für den Eingeweihten entzifferbar entworfen werden; und mit dem Metal-Umlaut (auch: Röck Döts) hat sich sogar in kleinem Maße so etwas wie ein eigener orthographischer Faktor entwickelt. Den ganzen Artikel lesen… »


2 Mai

Mit Witchhouse auf toten Pfaden ins Gothic-Sein

von Kategorie: MusikDiskussion: 6 Kommentare

Witchhouse - To be a Goth 2017Machen wir uns nichts vor. Die Zeiten, in denen wir uns auf nostalgischen Definitionen unserer geliebten Szenemusik ausruhen konnten und neue musikalische Genre und Einflüsse vehement ignorierten, sind vorbei. Sollten sie zu mindestens, wenn wir nicht unsere eigene Daseinsberechtigung der Andersartigkeit zu Grabe tragen wollen. Stilikonen von einst wirken mittlerweile wie die bemüht engagierte Genre-Opas aus Zeiten, in denen man noch nicht seine Szenekluft aus dem Internet zusammenklicken konnte. Wer nimmt Andrew Eldritch, den Sänger der nicht nicht tot zu kriegenden Sisters of Mercy, denn heute noch ernst, wenn er mit beinahe 60 Jahren im neongrünen Shirt „Lucretia my Reflection“ ins Mikrophon haucht? Ist der Typ da auf der Bühne ästhetisches Vorbild für den Nachwuchsgrufti? Blicken wir den Tatsachen ins Auge: das was einst verrucht, böse, okkult und undergroundig war, ist heute längst akzeptiert, toleriert und konsumiert. Vampire glänzen im Sonnenlicht, Babys tragen Strampler mit Totenköpfen und die Augen von Siouxsie Sioux zieren heute die Shirts der H&M Girlie-Kollektion. Songs von Bauhaus, The Cure, Depeche Mode, The Mission oder Joy Division untermalen mittlerweile besonders düstere Szenen im Tatort, der an den Sonntag Abenden den Veitstanz der Spießigkeit untermalt.

Vielleicht brauchen wir neue Leitbilder, um uns selbst zu rechtfertigen, der aufkeimenden Lächerlichkeit zu entrinnen und dem Nachwuchs nicht ständig von den „alten Zeiten“ in den Ohren zu liegen. Witchhouse ist musikalisch nichts neues, aber möglicherweise etabliert und stimmig genug, um Gothic – oder die schwarze Szene im weitesten Sinne – zu helfen, in ein neues Zeitalter zu zu schreiten. Reikon DeVore, der einen Artikel über das Thema anregte, ist der Überzeugung, dass Neugier auf das verwirrend Unbekannte der Musikrichtung die Szenegänger wieder vor die Bühnen und auf die Tanzflächen locken könnte. Den ganzen Artikel lesen… »


28 April

Mythos Dracula – Vlad Draculeas gesammelte Scheußlichkeiten

von Kategorie: HintergründeDiskussion: 1 Kommentar

Dracula - Vlad TepesObervampir Dracula geht zurück auf den historischen Vlad III Drăculea, der wegen seines legendären Blutdurstes auch Țepeș (der Pfähler) genannt wurde. Klar, weiß jeder. Doch wie genau haben seine Abscheulichkeiten denn nun eigentlich ausgesehen? Vampirkenner Karnstein, der seit ein paar Wochen zum Autorenteam bei Spontis gehört, hat diesen Artikel bereits vor einer Weile in seinem alten Blog, den Otranto-Archiven, verfasst. Nachdem dieser nun bei Spontis integriert wurde, ist es Zeit, ein paar besondere und zeitlose Perlen seiner Werke aufzupolieren, um sie neu zu veröffentlichen.

Teil I – Dracula ein Mythos zwischen Wahrheit und Fiktion

Nun, sagen wir mal: Zumindest wie seine Mitmenschen ihn wahrnahmen oder darstellten, darüber lässt sich manches sagen. Wie hoch der Wahrheitsgehalt ist, wo man politische Hetzreden dahinter vermuten mag, und wo bereits Grusel-Märchen gesponnen wurden – darüber können wir wohl nur spekulieren. In meinen Händen halte ich jedenfalls gerade eine Photokopie, den Auszug eines Textes, der ungefähr auf das Jahr 1500 zu datieren ist (das erkennt man an Schrift und Sprache), also nur wenige Jahre nach seinem Tod 1476. Die Forschung scheint den Text schlicht „Dracula“ zu nennen, und darin beschrieben findet man allerlei reichlich bizarre (und daher schon wieder lustige) Schweinereien, die allesamt unserem Vlad zugeschrieben werden, und die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Den ganzen Artikel lesen… »


25 April

Video: Goth verdunkelt quietschbunte Osterparty

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Happy Easter - The Goth next DoorHabt ihr gewusst, dass es Oster-Partys gibt? Ich nicht. Lediglich eine bunte Erinnerungen aus Kindertagen erzählt mir davon, wie ich im Garten meiner Oma bemalte Eier gesucht haben, die ich dann in ein grünes Nest mit künstlichem Stroh gelegt habe. Wir brauchten schließlich Abwechslung vom langweiligen Besuch der Kirche, in der die Erwachsenen den ganzen Morgen damit verbracht haben, die Auferstehung von Jesus zu feiern. Was man dann so feiern nennt. Bedrückt dreinschauen, irgendwelche kruden Formeln murmeln und total schnöde Lieder singen. So kam es mir damals jedenfalls damals vor. Und natürlich weiß ich, das Ostern vorbei ist – aber es gibt Dinge zwischen Weihnachten und Pfingsten, die müssen einfach erzählt werden. Den ganzen Artikel lesen… »