Spontis Wochenschau

Spontis Wochenschau #7/2016 – Eine Bande von heuchelnden Mitläufern

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Weihnachten steht vor der Tür und doch ist vielen nicht so richtig zum feiern zumute. Die Welt erscheint wie ein Trümmerhaufen, selbst vor der eigenen Haustüre ist der Terror nun angekommen. Wohin mit der Angst? Es wird die Lauten geben, die feurige Statements abgeben, die Leisen, die sich verkriechen, die Gläubigen, die glauben wollen, die Denker, die nach Lösungen suchen, die Aggressiven, die aus Angst Wut machen und die Durchtriebenen, die aus dieser Angst und Unsicherheit eine politische Macht kreieren wollen. Die breite Masse bildet sich derweil ihre Meinung und ordnet sich einem der Lager zu, vielleicht auch irgendwo dazwischen. Aber das ist schon das höchste der Gefühle wenn es um Differenzierung zwischen gut und böse oder zwischen schwarz und weiß geht. Jetzt freut man sich erstmal via Facebook über die gebildete Meinung, versucht dann für sich den geschmückten Weihnachtsbaum zu rechtfertigen, bereitet den Festtags-Braten für den heiligen Abend vor und freut sich auf Filme wie “Con Air” oder “Der Herr der Ringe” im abendlichen Fernsehprogramm, die ablenken von dieser Welt mit ihren merkwürdigen Menschen. Ich bleibe hier in meinem schwarzen Biotop, ganz ohne Hetzjagd, politischen Parolen, Schuldzuweisungen und dem zwanghaften Verhalten Gründe für etwas zu suchen, wofür es keine Gründe geben kann. Die laute Welt mit ihren kaputten Menschen kann mir gestohlen bleiben. Wenn es Euch genauso geht und ihr Zerstreuung sucht, seid ihr hier richtig:

  • Was wurde eigentlich aus den Gruftis? | Noisey
    Gothics in Österreich haben erfrischend klare Meinungen über ihre Subkultur.

    Der musikalische Ableger von Vice beschäftigt sich mit österreichischen Gothic Szene, die sich bis auf ihren Dialekt nicht signifikant von der hiesigen unterscheidet, und befragt drei Gruftis (und einen Ex) nach ihren Erfahrungen mit der Subkultur. Dabei glänzt dieser Artikel nicht etwa durch raffinierte Fragestellungen, sondern eher durch die Auswahl der Protagonisten. Die Meinung und Ansichten unterscheiden sich dann in der Summe doch sehr deutlich vom üblichen Oberflächen-Talk und lassen erkennen, dass hier nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen ist. Jodi White: “Es ist mir im Grunde peinlich, dass es so lange gedauert hat bis ich gemerkt habe, dass es sich bei der angeblich tolerantesten Szene nur um eine Bande von Heuchlern handelt. Ganz abgesehen davon, dass man sich für einen Großteil von ihnen einfach nur fremdschämen muss—weil sie nichts weiter als Mitläufer sind. […] Im Laufe der Zeit habe ich erkannt, dass Toleranz und Akzeptanz, sowie Gruppenverhalten das Individuum zerstören. Ich habe erkannt, dass ich es im Grunde genieße, Menschen mit meinem Auftreten, meiner Musik und meiner Vorliebe für skurril makabere Kunst zu schockieren und zu provozieren. Es ist schön, nicht verstanden zu werden. Es macht einen besonders—egal, ob Außenstehende dies als positiv oder negativ betrachten.

  • Wie das FBI zwei Jahre lang eine Anti-Goth-Cult Parodie untersuchte | Muckrock
    Gesucht und gefunden. Wie die Sicherheitsbehörden an sich selbst scheitern.

    Da gab es auf Yahoo eine Gruppe, die sich “God hates Goths” nannte und inhaltlich so absurd war, dass es nur eine Parodie sein konnte. Doch Schlüsselreize der dortigen Diskussionen wie beispielsweise “Kill Witches” oder “Death for Adultery” nahm man zum Anlass, Ermittlungen einzuleiten. Ein paar Monate später hatte jemand die geniale Idee, die angeschlossene Website “GodHatesGoths.com” zu besuchen. Und was fand man? Eine Erklärung, dass alles nur Satire und Parodie ist, frei erfunden und weit weg von realen Personen und Ereignissen. Offensichtlich war man so geschockt, dass man in den folgenden 2 Jahren in Demut verharrte und dann entschied, den Fall zu schließen. Was zurück bleibt, sind 232 Seiten Ermittlungsakten und die Einleitungsrede der Website vom fiktiven Rev. Green, der die ganze Absurdität des Falls verdeutlicht: “The greatest threat to today’s society is the rise of the gothic subculture. Goth is a sinister and violent subculture obsessed with Satanism, Wicca, Vampirism, BDSM, rape, child abuse, Hitler, bondage, sick sexual perversions, serial killers, death, drugs, self mutilation and other sick practices to vile to mention. Goth’s are the Devil’s Children. In my opinion, Goths are more dangerous to children than pedophiles.

  • Goth, steampunk and the state of subculture today | Independent
    Die Subkultur schrumpft. Sagen die englischen Experten. Claire Nally, Verfasserin des Artikels, ist sich da nicht so sicher.

    Es geht um Whitby, das wichtigste britische Goth-Festival, das zweimal im Jahr stattfindet. Denn genau da ist – nach Ansicht von Claire – der Schmelztiegel der Subkulturen und die jährlichen Besucherzahlen lassen auch nicht vermuten, dass die Subkultur auf dem Rückgang ist. Sie verändert sich vielmehr. “While the foundations of Whitby Goth Weekend relate to a very specific subcultural and musical affiliation, in recent years this has somewhat diversified. Whitby now attracts many attendees who might not identify as goths. They celebrate the spectacle of fashion and the photographic opportunities.” Vielmehr sei es eine Kultur des “Pick-and-Mix” geworden, die sich Stile, Musik und Einflüsse die zu passen scheinen mixt und zu einer neuen Gothic-Kultur führen. Ist daher das Entstehen lokaler Szenen die Zukunft? “Even in the era of globalisation, it seems the idea of a localised belonging is very important.

  • Bier, Schweiß, Lärm und Freiheit | Einestages
    Das SO36 ist die bekannteste Punk Location Berlins. In den frühen 80er die klebrige Geburtsstätte vieler Bands.

    Vier mal war das SO36 bankrott, vier mal öffnete es wieder. Häufig waren es bauliche Mängel der Halle, die als Biergarten begann, dann mal Kino war und auch Atelier und Supermarkt fungierte. 1978 öffnete die Kneipe nach dem Vorbild des Ratinger Hofs in Düsseldorf und sollte Punk, New Wave und Kunst auf einen gemeinsamen Nenner bringen. Pächter, Betreiber und Konzepte wechselten und trotzdem blieb es das Zentrum des hiesigen Punk-Szene, auch wenn die das SO36 zunächst als Konsumscheiße ablehnten. Eines Tages erzählt von den heißen Tagen in Berlin Kreuzberg: “An Heiligabend 1981 standen mehrere Hundert Punks im SO36, in der Oranienstraße 190 in Berlin-Kreuzberg. “Weihnachten mit Heino” hieß das Motto des Abends. Es spielten Bands wie Prinz Heinrich und die Engelsärsche, Deutsch Polnische Aggression und Soilent Grün, die kurz darauf Die Ärzte hießen. Die Punks waren frustriert und betrunken. Scheiß-Weihnachten. Bierbüchsen flogen auf die Bühne.

  • Leichenteile zum Riechen und Schmecken | Schemenkabinett
    Im Londoner Barts Pathology Museum lud eine Veranstaltung ein, Leichengerüche zu Schnuppern.
    The Edible Body Farm
    Eine essbare Leiche.
    (c) Schemenkabinett

    Während ein Hauch von Leichenduft durch die Räumlichkeiten geweht wurde, vergingen sich die Autoren des Schemenkabinetts and Leichenteilen aus Kuchen und Gebäck: “Wir sahen meisterhaft gefertigte Schädel aus bemalter weißer Schokolade, Petrischalen mit farbigen „Schimmelkulturen“, mit Marmelade gefüllte Augäpfel sowie essbare Knochen und Hautteile in Aluschalen, die an Lasagne zum Mitnehmen erinnerten. Viele der Kuchen und anderen Süßwaren waren verwesenden Körperteilen nachempfunden. Blau angelaufene Haut-Lollis steckten in einem Fuß, der seiner Farbe nach zu urteilen schon vor längerer Zeit von seinem Besitzer abgetrennt wurde. Auf einem Plätzchen wurden die Phasen des Verfalls an einer Zuckerguss-Hand dargestellt. Jeder Finger spiegelte dabei einen anderen Zustand wieder – von der frischen Leiche über verschieden weit fortgeschrittene Verwesung bis zu trockenen Überresten. Kleine Törtchen veranschaulichten, was passiert, wenn sich Fliegen auf einer Wunde niederlassen. Die essbare Dekoration der Küchlein zeigte einige Fliegeneier, etwas weiter eine Made, daneben eine Puppe und schließlich eine erwachsene Fliege.”

  • Massengrab mit bis zu 4000 Skeletten in Berliner Wohngebiet entdeckt | Berliner Zeitung
    Mitten in Friedrichshain, gegenüber dem Klinikum machte man bei Bauarbeiten einen grausigen Fund.

    Wo 600 neue Wohnungen entstehen sollen, entdeckte man bei den notwendigen Aushubarbeiten ein alten Friedhof mit etwa 4000 Skeletten. 1831 wütete auch in Berlin die Cholera und die ärmsten der Armen wurden in diesem namenlosen Massengrab begraben. 1879 wurde er geschlossen und zum Bau der Auferstehungskirche genutzt. Jetzt sollen auch die letzten Relikte dieser Zeit schnellstmöglich entfernt werden, um mit dem Bauprojekt schnellstmöglich voran zu kommen. Das würden auch die Eltern der Kinder toll finden: “In den Häusern rings um die menschlichen Überreste leben bereits Familien mit Kindern, die sich beim Blick aus dem Fenster fürchten. Ein Anwohner kritisierte, dass seine Kinder direkt auf das Massengrab schauen könnten.” Gute Idee. Schnell weg mit den Skeletten, der Vergangenheit und dem Umgang damit. In Berliner Schulen sollen – so behaupten satirische Zungen – alle anatomischen Bilder des Körpers gegen die Skelette von Stofftieren ausgetauscht werden. Wegen der Kinder. Oder?

  • Wir haben Goths gefragt, wie sie die Weihnachtszeit verbringen | VICE
    Autorin Anna Weismann auf der Suche nach dem weihnachtlichen Kern der Subkultur.

    So ganz ohne Weihnachten kommen wir dann doch nicht aus, schließlich hat Vice nach Gothics gesucht, die zum Thema Weihnachten Rede und Antwort stehen. Ich halte das ja nicht für spannend, denn Weihnachten hat ja nichts mit der Szene zu tun. Es war nie Szeneinhalt das Fest abzulehnen oder dagegen zu rebellieren, geschweige denn sich dafür zu begeistern. Diese Deutungen wurden immer von Außen in die Szene getragen, die offensichtlich mit Symbolen, Aussehen, Verhalten oder Musik dazu einlud, in unseren Reihen derartige Ablehnung zu vermuten. Stefan bringt es auf den Punkt: “Die Gothic-Szene ist keine Szene, die ihren Mitgliedern bestimmte Weltanschauungen oktroyiert—sie besteht aus unterschiedlichen Individuen mit unterschiedlichen Ansichten und ist in dieser Hinsicht nichts weiter als ein Spiegel der allgemeinen Gesellschaft.

  • A Brief History of Goth | Pitchfork

    “Find anything in the World and someone figured out, how to make it Goth” – Treffender hätte man es nicht formulieren können und so schwebt dann doch am Ende des Videos ein zustimmender Seufzer durch den Raum.

A Brief History of Goth

  • Weiche, Satan! Teufelsaustreibung in Polen | MDR

    Man soll es nicht glauben, womit wir aber schon beim eigentlichen Problem wären, in Polen erlebt der Exorzismus eine Renaissance. Es gilt wieder als völlig legitim, Dämonen auszutreiben, Geister zu verscheuchen und geistig verwirrte Menschen mit Besessenheit abzustempeln. Und die Kirche macht fleißig mit.

Doku: Weiche, Satan! Teufelsaustreibungen in Polen (2016)

  • Pavel Kondratiev – Wave Gotik Treffen 25 | Vimeo

    Ein bisschen Zerstreuung zwischen zwei WGTs bietet auch der kurze Film von Pavel Kondratiev, einem russischen Fotograf und Filmemacher, der auf dem jüngsten WGT (seinem ersten) mit der Kamera unterwegs war und einen Blick auf Subkultur und Musik geworfen hat, um daraus eine russische Sicht auf die Szene zu werfen. Vergesst nicht, die Untertitel einzuschalten, um etwas zu verstehen.

 

Wizard of Goth – sanft, diplomatisch, optimistisch! Der perfekte Moderator. Außerdem großer “Depeche Mode”-Fan und überzeugter Pikes-Träger. Beschäftigt sich eigentlich mit allen Facetten der schwarzen Szene, mögen sie auch noch so absurd erscheinen. Er interessiert sich für allen Formen von Jugend- und Subkultur. Heiße Eisen sind seine Leidenschaft und als Ideen-Finder hat er immer neue Sachen im Kopf.

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Heiko
Gast
Heiko

Nur ganz kurz erstmal, ich hab jetzt den Artiekl nur eben überflogen, muss das also noch richtig lesen. Das Video zu den Teufelsaustreibungen in Polen hab ich gestern gesehen und war am Kopfschütteln. Dass Polen ja sehr katholisch ist, mal freundlich gesagt, weiß ich ja. Aber dann wieder im Sturmschritt zurück in geistiges Mittelalter? Das ist gruslig!

Julius
Gast
Julius

Weil ich das gerade lese mit den österreichischen Gruftis, fällt mir etwas ein, das mir neulich untergekommen ist und ich denke es könnte evtl. interessant sein. Vielleicht habt ihr das auch sowieso schon alle auf dem Schirm aber für den Fall, dass nicht:
es scheint ein Projekt zu geben, das sich mit der Gruftiszene in der französischsprachigen Schweiz zwischen 1985 und 1995 befasst. Gothic Romandie 1985-1995 nennt sich das Ganze, 2017 soll wohl auch ein Buch erscheinen. Ob ausschließlich in Französisch oder auch mit englischen oder gar deutschen Übersetzungen weiß ich gar nicht.
Es existieren eine Facebook-Seite und ein tumblr, wo man jeweils ein paar nostalgische Bilder einsehen kann.
Weiß nicht ob man hier Links einstellen kann aber findet man schnell per Online-Suche. Ich hab mit dem Projekt nichts zu tun und bekomme auch nichts für Werbung jeglicher Art bezahlt. grin Ist mir wie gesagt spontan wieder eingefallen und eventuell etwas, auf das man sich 2017 freuen könnte.

Zu allem anderen verkneife ich mir diesmal einen Kommentar, nur soviel: lasst uns alle froh sein, dass dieses Horrorjahr vorbei ist und hoffen und evtl. tatkräftig beisteuern, dass das nächste besser wird.

Tanzfledermaus
Autor

Robert, dieses Gefühl, dass all die “kaputten” Menschen einen bitte in Ruhe lassen sollen,und man sich am liebsten in seine eigene Welt zurückziehen möchte, habe ich auch gerade. Nach Weihnachten ist mir kaum zumute, zumal meine Mutter im Krankenhaus liegt. In diesem Jahr ist einfach so viel Scheiße passiert, dass ich froh bin, es bald abhaken zu können. Das Schlimme ist nur, dass ich für die Zukunft auch eher schwarz sehe. Die weltweite politische Lage macht mir Angst. Der Umgang der Menschen miteinander ist häufig einfach nur schlecht. Das wird sich vermutlich nicht ändern. Anstatt dass die Menschheit aus Fehlern lernt und in schlimmen Zeiten näher zusammen rückt, scheint genau das Gegenteil zu passieren.

@ Julius: vielen Dank für die Links, auf der tumblr-Seite sind ja massiv viel alte Fotos zu sehen… da bekomme ich einen wahren Nostalgie-Flash! Genau so habe ich meine Szene-Anfänge erlebt (Grufti seit 1989) und ich bedaure es immer wieder, dass es nur noch so wenig Schwarzvolk gibt, das sich noch in diesem Stil frisiert und kleidet. Schon Mitte der 90er gab es zumindest in Berlin kaum noch Vogelnester oder wilde Mähnen zu bestaunen. Fast alle trugen nur noch glatte lange Haare oder Undercuts mit Zopf. Hach, wie schön, diese alten Bilder anzuschauen smile
Caro

Gruftfrosch
Gast
Gruftfrosch

Nur kurz Caro, bin in Gedanken und meinungsmäßig bezüglich 2016 bei dir. Meiner Mutter ist ebenfalls im Krankenhaus. Ich fahre dann zu ihr. Mein erster Weg nach Weihnachten führt auf den Friedhof. Mein Vater ist vor wenigen Tagen verstorben. Alles großer Mist.

Tanzfledermaus
Autor

Hallo Gruftfrosch, das klingt ja furchtbar… so viel Schlimmes auf einmal, und das in dieser Zeit, wo man eigentlich seine Liebsten gerne um sich haben möchte… Ich wünsche Dir viel Kraft und Deiner Mutter ganz viel Glück, dass alles gut ausgeht!!!

Flederflausch
Editor

@ Gruftfrosch: Ich schicke dir eine virtuelle Umarmung…

Kathi
Gast
Kathi

@Federflausch und Gruftfrosch
Es kann nur besser werden ich bin in Gedanken bei euch. Fühlt euch gedrückt.

Donna-Clara
Gast
Donna-Clara

Interview mit Stefan zum Thema Weihnachten. In seinem Freundeskreis befinden sich eine jüdische Gruftine und ein eher rechtslastiger Goth. Finde den Fehler!

Flederflausch
Editor

Oh, bei mir ist alles in Ordnung, ich glaube du meinst Tanzfledermaus wink An diese ging die Umarmung natürlich auch.

Gast

“Interview mit Stefan zum Thema Weihnachten. In seinem Freundeskreis befinden sich eine jüdische Gruftine und ein eher rechtslastiger Goth. Finde den Fehler”

Finde keinen. Erklär mal.

Mone vom Rabenhorst
Autor

@ Julius, Tanzfledermaus: Habt Ihr vielleicht bitte den Link zu den erwähnten Fotos für mich?

(PS: Ich fahr dann jetzt gleich auch mal zu meiner Mum ins Krankenhaus, ist gestern rein.)

Tanzfledermaus
Autor

@Mone
http://gothrom.tumblr.com
2016 scheint wirklich ein Jahr der unschönen Ereignisse zu sein, egal wohin man hört.
Ich drücke Deiner Mum auch fest die Daumen!
Meine wird wohl noch eine Weile in der Klinik bleiben müssen… Danke für eure Anteilnahme!

Mone vom Rabenhorst
Autor

Dankeschön für den Link. Die Bilder sind super.

Gruftfrosch
Gast
Gruftfrosch

Danke an Flederflausch, Caro und Kathi für die lieben Rückmeldungen.

Guten Rutsch euch allen!

P.S. Mone, auch deiner Mama gute Besserung.

Donna-Clara
Gast
Donna-Clara

@+VLFBERH+T: Der erste Fehler ist schon mal “rechtslastiger Goth”. Schlimm genug, dass solche Leute auch in die Szene Einzug halten. Das aber dann als “normal” abzutun, ist schon mal der zweite Fehler. Rechts und Grufti sind zwei Dinge, die einfach nicht zusammen gehen.

T.S.
Gast
T.S.

@Donna-Clara: Deine freundlich-friedliche Weltfremdheit sei Dir gegönnt. Aber Willkommen in der Realität: wenn ich von jedem “rechtslastigen”, “rechtsoffenen” oder eindeutig faschistoiden und rassistischen Szenegänger, bzw. -Anhänger oder -Involvierten (die nicht nur neuerdings “Einzug halten”, sondern quasi auch als “Urgestein” bezeichnet werden können…) nur einen Euro einsammeln würde, so könnte ich locker so einige (eher: ganz schön viele) (“künstlerisch”) überbewertete, über-verkultete und mondpreislich überzüchtete Tonträger-Exemplare von so mancher “rechtslastigen” Industrial-/Neofolk-/Ritual-/Goth-/Electro-/und Konsorten-Kapelle erwerben, um sie letztendlich vor den (entsetzten) Augen der zahlreich versammelten “rechtslastigen” (“Goth-“)Gemeinde zu zerschreddern und in den Müllcontainer zu verfrachten…