13 Oktober

#AllHallowsRead: Von den vielen kleinen Toden des Lebens

von Kategorie: SubKultur!Diskussion: 15 Kommentare

Ein Artikel der mit Toten beginnt! Oder besser ausgedrückt, mit den Totgesagten. Denn die Blogparaden, Aktionen bei denen sich Blogger zu einem speziellen Thema untereinander verlinkten, hatte man längst begraben. Schön, wenn es trotzdem passiert, denn nun hat Tanja zum #AllHallowsRead aufgerufen, bei dem es darum geht, zu Halloween (eigentlich ja Allerheiligen, aber Halloween klingt moderner) ein passendes Buch vorzustellen und darüber hinaus einen ganzen Haufen davon zu verschenken. Eine tödliche Fügung, dass ich Klaus Märkerts neuen Roman „Wie wir leuchten im Dunkeln, geben wir so verdammt gute Ziele ab“ gerade zum Lesen bestellt hatte, als ich von der Aktion erfuhr. Der Klaus ist nämlich nicht nur einer meiner Lieblingsautoren, sondern auch ein ausgesprochener Experte in Sachen Tod. Doch dazu gleich mehr. 

Das Gewinnspiel, bei dem es einen ganzen Haufen gruseliger Bücher zu gewinnen gibt, funktioniert folgendermaßen: In jedem der 13 Blogbeiträge, die an #AllHallowsRead teilnehmen, ist ein Buchstabe zu finden, die am Ende das Lösungswort ergeben, das man per E-Mail einschickt. Die Gewinner von 10 Bücherpaketen mit jeweils 2-4 Büchern, werden dann am 31. Oktober von Tanja ermittelt, benachrichtigt und beschenkt. Wie das alles genau funktioniert und was es zu gewinnen gibt, erfahrt ihr in ihrem Blog. Darüber hinaus verlose ich zwei von Klaus Märkert signierte Exemplare seines Buches unter den Kommentierenden hier im Blog. Mit anderen Worten: Auch bei tödlichen Themen lohnen sich Lebenszeichen! Den ganzen Artikel lesen… »


20 September

Interview: Kämpfer und Zöller und ihr Comic „Anektötchen und andere Zwischenfälle“

von Kategorie: SubKultur!Diskussion: 5 Kommentare

Art of Dark ComicAls ich neulich meinen Briefkasten öffnete, war ich vom Brief aus dem Hause Art of Dark in Köln etwas überrascht. Hatte ich in meiner Konsumsucht wieder etwas bestellt, was ich nun völlig verdrängt hatte? Nachdem ich den Umschlag hastig aufriss, hielt ich den Comic „Immer wenn es dunkel wird – Zwischenfälle und andere Anektötchen“, nebst einem Anschreiben und kurzen Biografien der beiden Autoren Kämpfer und Zöller in meinem Händen. Was für eine freudige Überraschung! Auf der Suche nach Gemeinsamkeiten und Parallelen verschlang ich das kleine Meisterwerk bei insgesamt 4 Sitzungen auf der heimischen Toilette. „Welch eine Wohltat!“ dachte ich, als ich die gesuchte Gemeinsamkeit entdeckte: Wir nehmen uns und die Szene nicht immer so ernst, wie unsere Leidenschaften gelegentlich suggerieren. 

Demzufolge habe ich natürlich nicht an einer einzigen Stelle der 84 Seiten geschmunzelt, gelacht oder gekichert. Interessant fand ich die Geschichten dennoch, denn ihr hoher Wahrheitsgehalt erlaubt einen unverblümten Blick in das Szene-Leben der Protagonisten und versucht, durch den beiliegenden Humor den Geist für ein wenig Selbstkritik zu öffnen. Vielleicht war dann früher doch alles nicht so heroisch, wie es uns in unserer Erinnerung vorkommt. Natürlich gilt das nur für die gemeinen Leser, bei mir war alles genau so toll, ernsthaft und tiefgründig, wie es mir einrede! Genug Gründe, den Beiden ein paar Fragen zu ihrer Veröffentlichung  zu stellen und herauszufinden, was denn nun hinter dem plumpen Versuch, mich zum lachen bringen zu wollen, stecken könnte. Den ganzen Artikel lesen… »


15 August

Filmtipp: A Girl Walks Home Alone At Night

von undKategorie: SubKultur!Diskussion: 3 Kommentare

A Girl Walks Home Alone At NightWas mussten Vampire in den letzten Jahren alles ertragen! Bram Stoker hat sich mehrfach im Grab umgedreht. Erst kamen die gut aussehenden Jünglinge der Twilight-Saga, die im Sonnenlicht glitzerten anstatt zu Staub zu zerfallen und dann kämpfte sich auch noch eine Fetisch-Lara-Croft in Matrix-Manier durch mittlerweile 4 Underworld Filme. Vorbei scheinen die Zeiten, in denen Vampire sich auf unterschwelligem Grusel schwebend, stilvoll und erhaben in die Wohnzimmer der Zuschauer schlichen. Ana Lily Amirpour, die US-amerikanische Filmregisseurin mit den iranischen Wurzeln, gibt mit „A Girl Walks Home Alone At Night“ ihr Langfilmdebüt und schickt sich an, wieder ein bisschen Atmosphäre in das überreizte Vampir-Genre zu zaubern. Der Film erzählt von einer Vampirin, die sich in einen Sterblichen verliebt, irgendwo in einer möglicherweise iranischen Stadt und einer in schwarz-weiß gehaltenen Kulisse aus krächzenden Pferdekopf-Pumpen und dampfenden Erdöl-Raffinerien. Den ganzen Artikel lesen… »


1 Februar

Schwarz humoriger Buch-Tipp: Klaus Märkert – Schatten voraus

von Kategorie: Bücher und ZeitschriftenDiskussion: 17 Kommentare

Schatten voraus - Klaus MaerkertDas sitze ich nun in meinem Kopf vor den unzähligen Schubladen, in denen ich die Bücher einsortiere, die ich gelesen habe. Kleine gelbe Schildchen verraten, welches Genre in den Schubladen zu finden ist. In den Händen halte ich das Buch „Schatten voraus“ von Klaus Märkert. Sobald mir eine Schublade passend erscheint und ich das Buch reinstelle, um zu sehen wie es darin wirkt, fällt mir augenblicklich eine Passage ein, die den Freudentaumel über die geglückte Zuordnung im Keim ersticken lassen. Ich weiß es einfach nicht. Mein Blick streift hilflos über die Schildchen der Schubladen: Krimis, Fantasy, Humor, Schauergeschichte, Horror, Biografie. Es ist einfach von allem etwas dabei, doch keiner der Begriffe beschreibt den mittlerweile dritten Roman des Bochumer Schriftstellers zufriedenstellend. Seine beiden ersten Bücher machten es mir noch leicht, denn „Hab Sonne“ und „Requiem für Pac-Man“ passen ganz hervorragend in die Schublade der Biografien. 

Wer den Mann mit dem bewegten Lebenslauf jedoch schon ein bisschen länger verfolgt – so wie ich – und ihn auf einen seiner zahlreichen Lesungen besucht hat, weiß auch um seine Talente für skurrile Kurzgeschichten. Obwohl „verfolgt“ jetzt nicht wortwörtlich zu nehmen ist, denn hinterhergestiegen bin ich ihm ja nicht, es soll eben nur zum Ausdruck bringen, das ich möglicher voreingenommen bin, da ich gut finde, was Märkert macht.  Die drei weiteren Werken „Ich bin dann mal tot“ (zusammen mit Myk Jung), „Der Tag braucht das Licht, ich nicht“ und „Schlagt sie tot in den Wäldern“ sind Sammlungen von Kurzgeschichten, von denen viele eine Fortsetzung verdient hätten. So erscheint mir sein dritter Roman als logische Schlussfolgerung, endlich aus dem Schatten der eigenen, kurzweiligen und skurrilen Geschichten herauszutreten und daraus ein ganzes Buch zu zaubern. Zur Geschichte:  Den ganzen Artikel lesen… »


21 März

Leipzig in Schwarz – Das Buch zur Ausstellung

von Kategorie: Bücher und ZeitschriftenDiskussion: 11 Kommentare

Leipzig in Schwarz - Schriftzug25 Jahre Wave-Gotik-Treffen haben das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig dazu bewegt, die Ausstellung „Leipzig in Schwarz“ über das bekannteste aller Gothic-Treffen, das Wave-Gotik-Treffen, zur organisieren. Nicht nur, weil es die Szene über einen so langen Zeitraum immer wieder vereint und sie an einem Ort zusammenbringt, sondern auch, weil es mittlerweile zu einem Stück Leipziger Stadtgeschichte geworden ist. Zur Ausstellung ist ein Buch erschienen, das man – und so viel möchte ich vorweg nehmen – jetzt schon als Standard-Werk über das WGT betrachte kann. Das liegt mit Sicherheit an der Themenauswahl, die sich nicht nur mit allen Hoch- und Tiefphasen des Treffens beschäftigt, sondern auch szenerelevante Randbereiche beleuchtet und in zahlreichen Interviews die unterschiedlichsten Menschen mir ihren WGT-Geschichten zu Wort kommen lässt. Das Museum hat sich schon bei der Vorbereitung der Ausstellung mit den Menschen beschäftigt, die diese Szene ausmachen, formen und mitgestalten und diesen Hintergrund merkt man auf jeder Seite, in bei jedem Bild und jedem Text des Buches. Den ganzen Artikel lesen… »


17 September

Pfingstgeflüster 2015 – Treffen der Generationen

von Kategorie: Bücher und ZeitschriftenDiskussion: 11 Kommentare

pfingstgefluester2015Nein, ich glaube das wird keine Rezension, vielleicht ein Appell. Ich muss nämlich zugeben, dass ich voreingenommen bin, habe ich doch mittlerweile zum fünften mal einen Artikel zum Pfingstgeflüster beigesteuert und einige meiner Freunde sind ebenfalls als Autoren vertreten. Darüber hinaus bewundere Marcus Rietzsch, den Verleger und Erfinder des Pfingstgeflüsters, für seine Leidenschaft und die unermüdliche Arbeit, die er seit 2005 in jede Ausgabe des Pfingstgeflüsters steckt, ohne dabei einen einzigen Cent zu verdienen. Die jährlich erscheinende Zeitschrift ist ein Hommage an das Wave-Gotik-Treffen, eine Würdigung der Stadt Leipzig und ein Geschenk an die Menschen die sich jährlich dort treffen. Artikel, die nicht von wirtschaftlichen Interessen beeinflusst werden, keine langweiligen und unkritischen Interviews mit Bands und Künstler die in anderen Magazinen auch schon zu lesen sind, kein Werbeblättchen für die Veranstalter des WGT und auch kein Reiseführer für die Stadt Leipzig. Soll mir mal jemand erklären, wie man objektiv über eine solche Herzensangelegenheit schreibt. Nein, das kann keine Rezension mehr werden – es ist bereits ein Appell. Den ganzen Artikel lesen… »


3 Juli

Vampirfilm: Only Lovers Left Alive – Düsternis und Schwere mit seidiger Leichtigkeit

von Kategorie: Filme und VideosDiskussion: 5 Kommentare

Vampirfilm Only Lovers Left Alive

Ein sich drehendes Firmament. Kleine helle Punkte, die formiert im Schwarzen einen sanften Reigen tanzen. Schweife ziehen, Linien bilden und im Schwarz zu einer Schallplatte verschmelzen. Sqürl – Funnel of love. Ein Stück 60er. Verrucht und mystisch anmutende Gitarrenmusik. Leises Klingen und eine whiskeygeschwängerte, verrauchte Frauenstimme – „Here I go falling down, down, down. My mind is a blank. My head is spinning around and around, as I go deep into the funnel of love“ – breitet sich aus über eine sich sanft drehende Oberansicht eines Zimmers. Gedämpfte, warme Beleuchtung, dunkle, schwere Teppiche. Auf dem Boden vor dem Bett, umgeben von unzähligen Büchern, eine blasse, blonde Frau, die Hände neben sich gelegt, die Augen geschlossen. Wie im Rausch. Wie in einer anderen Sphäre auch der Mann auf dem antik anmutenden Sofa in den nächsten Bildern. In entspannter Haltung zurückgelehnt, eine Laute auf dem Schoß, die Hände daneben ausgebreitet. Beinah antike Elektrogeräte auf den alten Teppichen, fahles Licht. Düsterschwere Leichtigkeit und der Geschmack von damals, vor langer Zeit. „It’s such a crazy, crazy feeling, I get weak in the knees, My poor old head is a reelin‘, As I go deep into the funnel of love.“

Kling. Den ganzen Artikel lesen… »


16 Oktober

Kinder der Nacht (1999) – Trash-Horror oder Kult?

von Kategorie: Filme und VideosDiskussion: 10 Kommentare

Kinder der Nacht - Horror und Musik1994: Dennis „Dexter Ward“ Schepers, Bruder von Jan „Tequila“ Schepers, veranstaltet auf dem Dachboden des „bunten Hauses“ eine Orgie. Mit einer Droge, die sexuell attraktiv und hemmungslos macht, will er dem ganzen Treiben die nötige Würze verleihen. Doch die Orgie endet in einem Blutbad, denn Dennis – der als Mitglied einer satanistische Vereinigung aktenkundig ist – schlitzt die Anwesenden auf, nagelt seine Lebensgefährtin Cassandra unter die Decke und lässt alle in einer großen Badewanne ausbluten um sich letztendlich selbst das Leben zu nehmen. Tequila verlässt nach dem Massaker die Stadt kehrt aber 5 Jahre später zurück, um sich den Schatten seiner Vergangenheit zu stellen. Er will Frieden finden und wei0, dass er die Antworten aus seine Fragen nur in dem alten Haus finden kann. In Duisburg angekommen trifft er seine alten Freunde Psycho (Markus Laibacher), Mason (Andreas Washer) und Terror (Oliver Küppers) die beschließen, fortan gemeinsam zu suchen. Doch statt der erhofften Antworten finden die Freunde eine merkwürdige Substanz. Von da an überschlagen sich die Ereignisse, denn eine unheimliche Obrigkeit aus der dunklen Vergangenheit hat plötzlich die Fäden in der hand. Die Toten von damals wandeln unter der Lebenden und viel zu spät erkennen die Freunde, dass sie nur Marionetten in einem dämonischen Spiel sind. Das Böse in Gestalt eines Dämons manipuliert das Geschehen, um eine andere macht aus noch früheren Zeiten zu besiegen…

Ende der 90er Jahre widmet sich Heiko Bender mit seinem Erstlingswerk „Kinder der Nacht“ der Duisburger Darkwave-Szene die scheinbar wie geschaffen ist, um als Hintergrund für einen Amateur-Horror-Streifen zu dienen. Er bedient nahezu alle Klischees der Szene und bedient die Kritiker, die in der Darkwave-Szene sowieso potentielle Satansjünger sehen, die nur darauf warten Ritualmorde zu begehen. Bender überspitzt sämtliche Einflüsse innerhalb der Szene, ob es der Style aus Lack und Leder ist, das Interesse für BDSM, rituelle Tötungen, Satanskult, Dämonen und Geisterbeschwörungen – völlig egal, Bender liefert. Rund zwei Stunden dauert sein stellenweise langatmiges Drama, dass für einen Amateur-Film als durchaus sehenswert durchgehen kann. Vorausgesetzt, man steht auf Horror-Trash mit Dialogen auf Porno-Niveau. Die blutigen Szenen sind durchaus gelungen und der Soundtrack klingt wie ein gut gemachter Darkwave-Sampler in der Bands wie Wumpscut, Haujobb und Velvet Acid Christ für düstere Stimmung sorgen. Der Gothic-Gore-Trash-Horrorfilm spielt an vielen Orginalschauplätzen im Duisburger Umland, wie die stillgelegten Stahlwerke in Duisburg Rheinhausen und auch das inzwischen abgebrannte Zwischenfall in Bochum spielen eines atmosphärische Rolle. Den ganzen Artikel lesen… »


8 Oktober

Der Pfingstflüsterer – Marcus Rietzsch im Interview

von Kategorie: InterviewsDiskussion: 7 Kommentare

Pfingstgefluester 2014Die Spatzen haben es bereits von den Dächern geflüstert: Das Pfingstgeflüster – der melancholische und romantische Rückblick auf das Wave-Gotik-Treffen 2014 – ist erschienen. Enthusiasten haben ihr Exemplar bereits gesichert und sind auch dieses mal mit Eindrücken abseits der üblichen Berichterstattung verwöhnt worden. Mit Artikeln von Myk Jung, Edith Oxenbauer, Christian von Aster, Norman Liebold, Ursula Oehme, Bettina Bormann, Sabrina Kirnapci, Dr. Christine Schlott, Mozart, Katharina und Parm von Oheimb, Thomas Manegold, Guldhan und Anne Clark ist dem Herausgeber Marcus Rietzsch wieder eine schwarze Mischung gelungen, die wieder einmal zeigt, wie Facettenreich der Begriff „Gothic“ tatsächlich sein kann. Auch ich hatte die Ehre, wieder einmal einen Artikel beizusteuern. Wer neugierig ist, kann das Pfingstgeflüster für 8,90 Euro bestellen oder zum Ende dieses Artikels springen, denn da gibt es die Möglichkeit eins von drei Exemplaren zu gewinnen!

Marcus Rietzsch brachte das Pfingstgeflüster 2005 zur schwarzen Welt, der das Gefühl der Leere bekämpfen wollte, dass die Tage in Leipzig unweigerlich hinterlassen, wenn man sich wieder dem erdrückenden und lauten Alltag widmen muss. In dem Buch „Black Celebration“ schildert er 2011 seine Beweggründe: „Die allgemeine Berichterstattung vermochte es nie, sich erfolgreich gegen die Nacht-WGT-Melancholie zu stemmen. Leider viel zu selten wurde der Blick auf die Gesamtheit der schwarzen Subkultur mit ihrer enormen Vielfalt – auch neben der musikalischen Reichhaltigkeit – gelenkt. Wo war die Reichhaltigkeit dieser Szene, welche zu Pfingsten in Leipzig kompakt und eindrucksvoll zu Tage trat und tritt? Wo die freundliche Stadt, die Lesungen, die ausgestellten Bilder, die Menschen hinter der Fassade? Aus dem Wunsch heraus, das unvergleichliche, während der Pfingsttage in Leipzig vorherrschende Flair für uns und andere länger zu bewahren und die Schwermütigkeit zu mildern, entstand die Idee, einen umfassenden Rückblick mit großformatigen Bildern, Stimmen und Stimmungen und Schilderungen persönlicher Erlebnisse zu gestalten.

Dieses Jahr möchte ich mir eine ausführliche Rezension sparen, das haben andere Autoren bereits viel besser getan: Ivonne von Deepground findet infamerweise und tatsächlich einen Kritikpunkt, während Robin von Cryptic-Trails dem Magazin die Ehre zu Teil werden ließ, nicht als Klo-Lektüre zu enden.  Ich möchte die Gelegenheit und das bevorstehende 10-jährige Jubiläum dazu verwenden, mich dem Menschen hinter dem Magazin zu widmen und habe Marcus Rietzsch für ein Interview gewonnen: Den ganzen Artikel lesen… »


15 Juli

Guldhans Videoanalyse: Der Sargdeckel ist noch lang nicht zu!

von Kategorie: Dunkle VergangenheitDiskussion: 14 Kommentare

Guldhan - GedankenfreigaengerEinige Leser kennen Guldhan bereits als wortgewandten Analysten der sich in seinem Blog Opus Mentis gelegentlich mit seinen Streitschriften von quälenden Grübeleien befreit und über die Notschlachtung von BRAVO-Goths bereits ausführliche Artikel veröffentlicht hat. In einigen Videos, die er einem kleinen Kreis zugänglich gemacht hatte, stellte er seine telegenen Fähigkeiten unter Beweis, die mich nachhaltig beeindruckten. Was lag also näher, als ihm ein paar BRAVO-Artikel zugänglich zu machen und ihn zu bitten, diese in einem Videobeitrag zu „demontieren“. Für alle die, die den liebenswerten Pessimisten und flammenden EBM Anhänger aus Gera noch nicht kennen, bietet die ausführliche Videorezension in fünf Kapiteln ausreichend Gelegenheit dazu.

Der Gegenstand der Analyse ist ein BRAVO-Girl Artikel aus der Mitte der 90er Jahre mit dem vielsagenden Titel „Der Sargdeckel ist noch lang nicht zu!“ Die einleitende Beschreibung verheißt nur Gutes: „Und sie leben doch!!! Die Grufti-Szene macht wieder von sich reden. Mit Schlagzeilen (‚Schwarze Messer auf Friedhöfen‘), mit einer neuen Grufti-Disco im Allgäu. Aber die Fronten sind hart: ‚Alt-Gruftis‘, die schon seit vier, fünf Jahren auf dem rabenschwarzen Trip sind, halten sich für die einzig „echten“ und schauen hochnäsig herab auf den Nachwuchs, der erst seit ein oder zwei Jahren dem Totenkult erlegen ist.“  Den ganzen Artikel lesen… »