Unheilig Comeback 2026: Warum der Zensur-Vorwurf des Grafen an der Szene vorbeigeht

Das Unheilig Comeback ist da: Im März 2026 kehrt Der Graf mit seiner Band aus der selbstgewählten Versenkung zurück. Zehn Jahre nach dem letzten Konzert, nach einer zweijährigen Abschiedstournee, nach dem feierlichen Versprechen, dass es „definitiv keinen Rücktritt vom Rücktritt“ geben werde, ist er wieder da. Das neue Album heißt „Liebe Glaube Monster“, und in einem ausführlichen Interview mit der Zeit nutzt der Graf die Gelegenheit, um mit der Gothic-Szene abzurechnen, aus der er einst kam. Was er dabei sagt, hat mich aufgeregt. Nicht wegen der Rückkehr an sich, die sei ihm gegönnt. Sondern wegen der Art und Weise, wie er die Geschichte seiner eigenen Vergangenheit umschreibt.

Von der Szene zum Schlager: Die Geschichte vor dem Unheilig Comeback

Für alle, die die Geschichte nicht kennen oder auffrischen wollen: Unheilig wurde 1999 von Bernd Heinrich Graf, besser bekannt als „Der Graf“, in Aachen gegründet. Die ersten Alben „Phosphor“ (2001), „Das 2. Gebot“ (2003) und „Zelluloid“ (2004) fanden ihre Hörerschaft vor allem in der schwarzen Szene. Die Band spielte auf dem Wave-Gotik-Treffen, dem Zillo Open Air und dem Doomsday Festival, tourte mit Project Pitchfork und Terminal Choice. „Sage Ja!“ wurde zum Underground-Klassiker. Stücke wie „Maschine“ und „Schutzengel“ liefen in den Szene-Clubs, der Graf mit seinen weißen Kontaktlinsen und den schwarz lackierten Fingernägeln passte ins Bild. Die Fans durften nach den Konzerten noch mit ihm plaudern, die Ticketpreise lagen bei rund 20 Euro. Es war familiär, es war nah, es war das, was viele an der Szene schätzen.

Mit „Moderne Zeiten“ (2006) und „Puppenspiel“ (2008) begann eine schleichende Veränderung. Die Texte wurden zugänglicher, die Melodien glatter, die Musik poppiger. Schon damals fielen die Kontaktlinsen und der schwarze Nagellack weg, was der Graf später pragmatisch begründete: Die Linsen hätten wehgetan und das morgendliche Lackieren im Hotelzimmer sei ihm zu blöd geworden. Mag sein. Aber es war auch ein sichtbares Zeichen dafür, dass sich hier jemand aus der Ästhetik seiner Herkunft löste.

Und dann kam 2010. „Große Freiheit“ explodierte. Über zwei Millionen verkaufte Einheiten, 23 Wochen auf Platz 1 der deutschen Albumcharts, damit Herbert Grönemeyers Rekord gebrochen. „Geboren um zu leben“ wurde zum meistgespielten Lied auf Beerdigungen in Deutschland. Der Graf trat bei Carmen Nebel auf, bei Florian Silbereisen, beim Bundesvision Song Contest. Im Big-Brother-Container, bei GZSZ, bei RTL2-Werbespots. Autogrammstunden in Elektromärkten. Interviews mit der BILD-Zeitung über seine Unterwäsche. Eine Haiti-Spendenaktion, begleitet von „Geboren um zu leben“. Der offizielle Fanclub löste sich auf.

Was folgte, war das, was ich 2011 auf Spontis als „beispiellosen Marketingfeldzug“ beschrieben habe: Popularität um jeden Preis. Die Verkaufszahlen stiegen, die Ticketpreise verdoppelten sich, und der Graf präsentierte sich zu jeder Gelegenheit, ohne auszuwählen, ob es passend war oder nicht. Danach kamen „Lichter der Stadt“ (2012) und „Gipfelstürmer“ (2014), die den eingeschlagenen Kurs konsequent fortführten.

Was der Graf heute sagt

In seinem Interview mit der Zeit vom 11. März 2026 spricht der Graf über seinen Abschied, über Corona, über einen Gesundheitsschreck und über den Moment unter einer Palme, als ihm die ersten neuen Texte einfielen. Das ist alles nachvollziehbar und menschlich. Er spricht über den Kieferbruch beim ersten Comeback-Konzert in Leipzig, über den Muskelfaserriss danach, über sein Team, das er wieder zusammengeholt hat. Auch das: sympathisch.

Auf die Frage, ob ihm die Gothic-Fans ihm immer noch übel nehmen würden, dass den Sprung in die Schlagerwelt gewagt hat antwortet er:

Oh, da muss man ganz vorsichtig sein! Wir haben damals in der Gothic-Szene einen kollektiven Aufschrei ausgelöst, als wir zum ersten Mal bei Carmen Nebel aufgetreten sind. Wie können die das machen?! Ausverkauf! Kommerz! Die einschlägigen Gothic-Magazine, also Orkus und Sonic Seducer, haben sich gefreut, denn sie brauchten ein halbes Jahr über nichts anderes mehr zu schreiben als darüber, dass Unheilig ihre Ideale verraten haben. Alle haben das gelesen und sich aufgeregt, und es gab andere Gothic-Bands, auch sehr bekannte, die haben Unheilig von der Bühne herunter in ihren Ansagen beschimpft.

Und weiter: „Für mich stehen da überall Menschen. Ob die Gothic sind, ob die Schlager sind oder Metal oder Rock. Ich finde, wir dürfen nicht anfangen, Musik zu zensieren in dem Sinne, dass wir sagen: Diese Musik darf nur von speziellen Menschen gehört werden und von anderen Menschen nicht. Alle reden doch gerade so viel über die Freiheit der Kunst. Und gleichzeitig hörst du, wie die Leute sagen: Ich möchte nicht, dass meine Musik hier oder da aufgeführt wird, da sehe ich mich nicht, das will ich nicht. Und wenn jemand wie der Graf zu Florian Silbereisen geht, dann ist der für mich gestorben, weil Gothic und Schlager schließen sich aus. Das ist doch total engstirnig und arm. So ein Denken führt nur zu Zensur.“

Führt so ein Denken zu Zensur? Als ob jemand ihm verboten hätte, seine Musik zu machen. Als ob engstirnige Gothics ihm den Mund verbieten wollten.

Führt die Ablehnung der Szene zu Zensur?

Halten wir kurz inne und sortieren, was hier passiert. Niemand hat dem Grafen jemals verboten, seine Musik zu machen. Niemand hat ihn daran gehindert, bei Carmen Nebel oder Florian Silbereisen aufzutreten. Niemand hat seine Platten aus den Regalen genommen oder seine Konzerte verhindert. Im Gegenteil: Er hat über fünf Millionen Tonträger verkauft und gehört zu den erfolgreichsten deutschen Musikern der letzten Jahrzehnte. Wenn das Zensur ist, dann möchte ich auch gerne so zensiert werden.

Was tatsächlich passiert ist: Fans der ersten Stunde haben aufgehört, seine Musik zu hören. Sie haben sich abgewandt. Sie haben gesagt: Das ist nicht mehr das, was wir einmal an dieser Band mochten. Das ist ihr gutes Recht. Das ist keine Zensur, das ist eine Entscheidung. Und es ist eine Entscheidung, die viele Fans sehr bewusst und oft auch schmerzhaft getroffen haben. Wer die Kommentare unter meinem damaligen Artikel liest, sieht Menschen, die sich als Unheilig-Fans outen und gleichzeitig beschreiben, wie bitter die Enttäuschung war. Fans, die bei Konzerten mit tausend Besuchern die intimste Atmosphäre erlebt hatten und die dann zusehen mussten, wie ihr Erlebnis zur Massenware wurde.

Als And One die Tour mit Unheilig abbrach

Wie tief der Graben zwischen Unheiligs Kommerzialisierung und der Szene wirklich war, zeigte sich 2011, als die EBM-Band And One drei gemeinsame Konzerte mit Unheilig spielte und dann die Tour abbrach. Frontmann Steve Naghavi beschrieb in einem erstaunlich offenen Statement, wie er beim ersten Konzert durch einen Schlitz im Zaun ins Publikum blickte und erkannte, dass von der schwarzen Szene fast nichts mehr übrig war. Beim dritten Konzert betrat ein Moderator die Bühne und bedankte sich im Namen von Unheilig bei VW für ein Sponsoring – ein kommerzielles Bla Bla, wie Naghavi es nannte. Ihm wurde klar, dass er genau dort angekommen war, wovor seine eigenen Fans ihn gewarnt hatten. Und er zog die Konsequenz, die Tour abzubrechen.

Naghavis Fazit war: „Fans sind in solchen Zeiten wie wahre Freunde, die nicht scheuen davor, einem mal ordentlich die Meinung zu geigen!“

Hier liegt der fundamentale Unterschied zum Grafen: Naghavi verstand die Kritik als Freundschaftsdienst. Der Graf deutet sie als Zensur.

Es war nie nur der Auftritt bei Carmen Nebel

Der Graf stellt es so dar, als hätten engstirnige Gothics ihm übel genommen, dass er im Schlagerfernsehen auftrat. Das ist eine Vereinfachung, die der Komplexität der Debatte nicht gerecht wird.

Ja, der Auftritt bei Carmen Nebel war ein Aufreger. Aber er war ein Symptom, nicht die Ursache. Was die Fans störte, war nicht ein einzelner Fernsehauftritt, sondern die Gesamtheit der Vermarktung. Es war Big Brother. Es war GZSZ. Es waren die RTL2-Werbespots. Es war die BILD-Zeitung. Es war die Haiti-Spendenaktion, die Eisbrecher-Sänger Alex Wesselsky als „zynisch und menschenverachtend“ und als „RTL-Marketing auf der untersten Schiene“ bezeichnete. Es war die Tatsache, dass keine Gelegenheit ausgelassen wurde, das Produkt Unheilig zu vermarkten, koste es, was es wolle.

Und es war die musikalische Entwicklung. Die Texte wurden seichter, die Melodien beliebiger, die Inhalte austauschbarer. Was einst Emotion war, wurde Kalkül. Was als persönlicher Ausdruck begann, wurde Ware. 2012 duettierte der Graf auf „Lichter der Stadt“ mit Xavier Naidoo, und für viele war das der Punkt, an dem auch musikalisch das letzte Band zur Herkunft gekappt war.

Der Vergleich, der den Unterschied zeigt

Es gibt einen Vergleich, der das Problem des Grafen auf den Punkt bringt. 2023 traten Lord of the Lost beim Eurovision Song Contest an und mussten sich mit ganz ähnlichen Kommerz-Vorwürfen aus der schwarzen Szene herumschlagen. Sänger Chris Harms reagierte darauf mit einem ehrlichen Statement: „Wir sind schon LANGE voll Kommerz. Weil wir mit unserer Musik inzwischen Geld verdienen.“ Er bat nicht um Mitleid, er spielte nicht das Opfer, und vor allem: Er hatte seine Musik nicht für den Mainstream verändert.

Lord of the Lost klangen nach dem ESC genauso wie davor. Der Vorwurf war derselbe, aber die Ausgangslage war eine völlig andere. Ich habe 2023 auf Spontis dazu geschrieben, dass man einem Musiker den kommerziellen Erfolg gönnen darf und dass die Szene aufpassen muss, nicht reflexhaft jeden Erfolg als Verrat zu brandmarken.

Aber genau hier liegt der Punkt: Bei Lord of the Lost war es tatsächlich nur der Vorwurf des Kommerz. Bei Unheilig war es mehr. Es war das Gefühl, dass die gesamte Identität der Band für den Erfolg geopfert wurde. Die Kontaktlinsen, der Nagellack, die Club-Atmosphäre, die textliche Tiefe, die musikalische Eigenständigkeit. Alles weg, Stück für Stück, ersetzt durch eine massentaugliche Mischung aus Bescheidenheit und Mysterium, die zu jeder Gelegenheit vermarktet wurde.

Dieses Muster ist übrigens kein Einzelfall. 2013 traf es die Pagan-Folk-Band Faun, die nach einem Wechsel zu Universal und einem Auftritt bei Carmen Nebel von den Fans ebenfalls „Unheilig gesprochen“ wurde. Frontmann Oliver Pade versuchte damals, den Major-Label-Wechsel mit höheren Zielen zu begründen. Der Vergleich mit Unheilig war nicht zufällig, er war das Muster.

Die eigentliche Frage

Kommen wir zur Kernfrage: Was ist dem Grafen widerfahren? Oder ist ihm gar nichts widerfahren? Ist es vielleicht nur eine Auseinanderentwicklung, bei der sich ein Künstler in eine Richtung bewegt hat, die seine ursprüngliche Hörerschaft nicht mehr mittragen konnte?

Ich denke, die Antwort ist eindeutig. Der Graf ist aus der Szene ausgestiegen, für den kommerziellen Erfolg. Es ist das normalste Ergebnis einer bewussten Entscheidung. Wer sich von seiner Herkunft löst, muss damit rechnen, dass die Herkunft sich von ihm löst. Wer seine ästhetischen und musikalischen Wurzeln kappt, darf sich nicht wundern, wenn der Baum nicht mehr an derselben Stelle steht. Wer „Musik für alle Menschen“ machen will, wie der Graf es formuliert, der wird feststellen, dass „alle“ eben nicht „alle auf einmal“ bedeutet.

Der Graf hat jedes Recht, seine Musik zu machen, wie er will. Er hat jedes Recht, bei Carmen Nebel aufzutreten, bei Florian Silbereisen, beim Big-Brother-Container und wo auch immer. Aber er hat kein Recht darauf, dass alle, die ihn auf diesem Weg verloren haben, das als Zeichen ihrer Engstirnigkeit betrachten. Die Szene hat ihn nicht zensiert. Sie hat sich verabschiedet. Das ist ein Unterschied.

Und es gibt noch einen Aspekt, der mich stört. Wenn der Graf sagt, er wolle auch gerne wieder beim Wave-Gotik-Treffen spielen, dann klingt das nach Versöhnung, aber es fühlt sich an wie Rosinenpickerei. Man kann nicht die Szene, die einen großgezogen hat, als engstirnig bezeichnen und gleichzeitig ihre größte Bühne für sich beanspruchen wollen. Man kann nicht die Fans der ersten Stunde „Gothic-Zensoren“ nennen und gleichzeitig ihre Veranstaltungen als Validierung der eigenen Vielseitigkeit nutzen.

Authentizität kann man nicht abstreifen und wieder anziehen

Was mich persönlich beschäftigt, ist die Frage der Authentizität. Wenn der Graf für ein neues, breiteres Publikum einfach so sein früheres Ich abstreift, wenn die Kontaktlinsen, der Nagellack, die düstere Ästhetik, die tiefsinnigeren Texte plötzlich als überflüssiger Ballast dargestellt werden, dann stellt das rückwirkend alles in Frage, was vorher war. Waren die Emotionen der frühen Stücke echt oder waren sie Kalkül? War das Mysterium des Grafen Ausdruck einer Haltung oder war es ein Marketinginstrument, das ausgedient hat, sobald sich ein profitableres Instrument fand?

Die Fans, die sich verraten fühlen, fühlen sich nicht verraten, weil der Graf erfolgreich ist. Sie fühlen sich verraten, weil seine Verwandlung ihre eigenen Erinnerungen entwertet. Wenn „Sage Ja!“ und „Schutzengel“ von demselben Menschen stammen, der später ein Duett mit Xavier Naidoo aufnimmt und im Big-Brother-Container auftritt, dann wirken die frühen Stücke rückwirkend weniger ehrlich. Das ist kein Neid, das ist Ernüchterung.

„Liebe Glaube Monster“: Was das Unheilig Comeback musikalisch verspricht

Von „Liebe Glaube Monster“ hört man laut der Zeit „dramatisch instrumentierte Pop-Rock-Stücke“, die in ihrer „Überproduziertheit“ gelegentlich an Rammstein erinnern, und „sehnende Balladen“, in denen der Graf von „Liebe, Glück und Ängsten“ kündet. Ich bin gespannt, ob da noch etwas von der alten Substanz durchschimmert, aber ich bin auch skeptisch. Wer sich zehn Jahre lang unter Palmen im Urlaub entspannt hat, dem fällt es vielleicht schwer, die Monster zu beschreiben, die dem Rest von uns das Leben schwer machen. Immerhin scheint der Sonic Seducer wieder ein Stück „schwarze DNA“ im neuen Album zu erkennen. Jeder darf Unheilig für sich entdecken und Songs aus allen Alben auf seine Playlist setzen – es ist zu keinem Punkt falsch oder „verboten“ gewesen.

Und ja, der Graf hat das Recht zurückzukommen. Und ja, das Album wird vermutlich erfolgreich sein. Aber die schwarze Szene hat ebenso das Recht, das zur Kenntnis zu nehmen und weiterzugehen. Ohne schlechtes Gewissen. Ohne den Vorwurf der Zensur. Einfach nur mit dem Wissen, dass sich zwei Wege getrennt haben und dass das kein Verbrechen ist, sondern das Leben. Das Unheilig Comeback mag kommerziell ein Erfolg werden – die Brücke zur schwarzen Szene baut man damit nicht.

Robert

Wizard of Goth – sanft, diplomatisch, optimistisch! Der perfekte Moderator. Außerdem großer “Depeche Mode”-Fan und überzeugter Pikes-Träger. Beschäftigt sich eigentlich mit allen Facetten der schwarzen Szene, mögen sie auch noch so absurd erscheinen. Er interessiert sich für allen Formen von Jugend- und Subkultur. Heiße Eisen sind seine Leidenschaft und als Ideen-Finder hat er immer neue Sachen im Kopf.

Kommentare

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Schwefel
Schwefel(@schwefel)
Vor 25 Tagen

Sehr gut eingeordnet. Der Graf tut so, als würden ehemalige Fans ihn abstrafen, indem sie die Musik bewusst nicht mehr auf Szeneveranstaltungen spielen. Dabei war es seine eigene Entscheidung, nicht mehr Teil davon zu sein. Finanziell hat sich das ja ausgezahlt, aber dann soll er nicht jammern, dass er jetzt halt „uncool“ ist 😬

Phoenix
Phoenix(@phoenix75)
Vor 25 Tagen

Danke Robert, für diesen sehr objektiven Bericht. Er sagt alles aus, was man ohne zu direkt und zu persönlich zu werden, sagen kann. Bei mir würde das anders klingen. ;)
Ich mochte Unheilig nie. Der ist damals schon an mir vorbeigegangen und hat sich blöderweise in seiner schmierigsten Art erst zu seiner kommerziellen Zeit aufgedrängt. Ich mag solche Typen überhaupt nicht, die kein Rückgrat haben und alles hinter sich lassen, um Kohle zu scheffeln. Vielleicht nimmt er seine eigene Bezeichnung „DER GRAF“ einfach zu ernst und fühlt sich auch wie einer. Mir wurde immer übel, als ich ihn in der Flimmerkiste gesehen hatte, so anbiedernd, so schleimig, so … *schüttel*
Ich will ihm nicht verübeln, dass er mit seinem Schmonz Geld verdienen will, aber über das WIE muss man nachdenken. Vielleicht kann er halt nix anderes und dachte sich, ich träller mal ein paar Liedchens und wanze mich überall ran, damit die Geldmaschinerie so richtig in Gang kommt. Und seinen sogenannten Fans von damals in den Arsch treten ist sowas von menschlich unterste Kategorie, dass man ihm wohl eher Misserfolg wünschen mag.
Manche mögen alles als Zensur sehen, wenn man etwas Gegenwind bekommt oder Leute ihm die Meinung geigen. Das macht sein Gehabe und seine Inkonsequenz, nicht mehr auf die Bildfläche zu treten, trotzdem nicht besser.
Mehr brauchts dazu nicht zu sagen. Denn es ist schon wieder zuviel Aufmerksamkeit, für jemanden der diese unbedingt braucht.

Durante
Durante(@durante)
Vor 25 Tagen

Eigentlich hat Robert quasi alles gesagt was es zu der Sache zu sagen gibt (insbesondere unter dem Gesichtspunkt „Authentizität“), aber eines muss ich loswerden – Weil es mich inzwischen immer maßlos aufregt wenn irgendjemand wie der Herr Graf (dessen Musik mich glücklicherweise nie interessiert hat) das Wort „Zensur“ bemüht:
Eine Zensur würde durch eine staatliche Institution durchgeführt. Per Definition.
„Man hört mir nicht zu“ oder „man bucht mich nicht mehr“ oder „man spielt meine Musik in den Clubs nicht mehr“ oder „jemand findet mich doof“ ist keine Kritik an Zensur, das ist einfach nur beleidigtes Gejammer.
Der inflationäre Gebrauch des Wortes „Zensur“ in unserer Gesellschaft ist meiner Meinung nach inzwischen einfach nur noch nervig.

Letzte Bearbeitung Vor 25 Tagen von Durante
Maren
Maren(@maren)
Antwort an  Durante
Vor 25 Tagen

Dass der Herr Graf von Zensur spricht, wenn nicht jeder überall seine Musik hören will, halte ich auch für völlig unangebracht.
Schon allein deshalb, weil es meiner Meinung nach respektlos ist gegenüber Menschen, die in Ländern leben, wo wirklich Zensur herrscht, wo Journalisten, Künstler und andere sich schweren Repressalien ausgesetzt sehen oder sogar ihr Leben riskieren, wenn sie äußern, was sie denken.
Den inflationären Gebrauch des Wortes „Zensur“ in unserer Gesellschaft finde ich allerdings mehr als nervig. Der wird nämlich gerne als Schlagwaffe benutzt von bestimmten Populisten, die gerne in der Opferrolle erscheinen . Daher finde ich die falsche Verwendung des Begriffs sogar bedenklich. Durch die unbedachte Verwendung des Wortes Zensur maßt sich der Herr Graf meiner Meinung nach eine Rolle an, die ihm nicht zusteht.

Durante
Durante(@durante)
Antwort an  Maren
Vor 24 Tagen

Schon allein deshalb, weil es meiner Meinung nach respektlos ist gegenüber Menschen, die in Ländern leben, wo wirklich Zensur herrscht, wo Journalisten, Künstler und andere sich schweren Repressalien ausgesetzt sehen oder sogar ihr Leben riskieren, wenn sie äußern, was sie denken.

Den inflationären Gebrauch des Wortes „Zensur“ in unserer Gesellschaft finde ich allerdings mehr als nervig. Der wird nämlich gerne als Schlagwaffe benutzt von bestimmten Populisten, die gerne in der Opferrolle erscheinen . Daher finde ich die falsche Verwendung des Begriffs sogar bedenklich…

100% Zustimmung!
Und ja, zu behaupten man sei Opfer von „Zensur“ obwohl dies objektiv gar nicht der Fall ist, deutet definitiv auch wahlweise entweder auf eine maßlose Überschätzung der eigenen Bedeutung hin… oder wie du sagst eben auf eine bewusste politische Instrumentalisierung des Begriffs (was ich aber natürlich dem Herrn Graf hier NICHT vorwerfen würde – Er fällt eindeutig in die erstgenannte Kategorie).

Black Alice
Black Alice(@blackalice)
Vor 25 Tagen

Eigentlich war es doch schon immer so, dass sich Bands aus der Szene hinaus weiter entwickelt haben. Das war auch bei unserer Szene von Anfang an so. Musiker machen das schließlich nicht zum Selbstzweck, sondern um Geld zu verdienen. Und wenn sich eine Chance bietet zu einer größeren Karriere, dann nimmt man diese an. Dann verändert sich nun mal die Fan-Base. Die Karriere von Lord of The Lost hätte schon 2020 los gehen sollen. Als sie 2019 bei uns waren habe ich mitbekommen (weiß nicht mehr es gesagt hat, der Tour Manager oder einer von der Band), dass sie als Vorband für die Europa Tour (oder nur die Deutschen Auftritte, weiß es nicht mehr) von Iron Maiden vorgesehen waren. Das wäre der Türöffner für eine fette Karriere gewesen. Die Band war damals wirklich nett und ich hätte es ihnen durchaus gegönnt. Aber Corona hat viele Opportunitäten den Garaus gemacht. Auch ich hätte mit einer Kalifornischen Band auf eine längere Tour gehen sollen mit der ich schon mal auf ner kürzeren Tour war, womit sich für mich eine neue Möglichkeit geöffnet hätte. Aber Corona hat alles kaputt gemacht, auch den früheren Start für Lord of The Losts größere Karriere. Um so mehr freue ich mich, dass sie paar Jahre später doch noch eine Chance bekommen haben, weil das (sagte ich das schon?) echt nette Menschen sind.

Für mich gehören die ersten drei Alben weiterhin zur schwarzen Szene. Alles was danach kam nicht mehr. Für mich kein Problem einen Strich zu machen. Habe ich bei vielen anderen Bands auch schon gemacht, weil sie sich in eine Richtung weiter entwickelt haben, die nicht meine war/ist. Wobei ich mich ja auch weiterentwickle. Vieles was ich früher gehört habe höre ich heute ja auch kaum noch an. Bands kommen und gehen, genau so auch Fans.

Mich regen so manche Äußerungen von Musikern auch auf, aber irgend wie messe ich denen keine größere Bedeutung zu. Es wird viel geschwafelt in diesem Business und nicht jeder ist ein Diplomat.

Phoenix
Phoenix(@phoenix75)
Antwort an  Black Alice
Vor 25 Tagen

Ist das so? Wer nur Musik macht zum Zweck des Geldverdienens, der wirkt und klingt irgendwann tatsächlich beliebig, so wie es auch Robert beschrieben hat. Das sich Bands weiterentwickeln ist per se erstmal nicht schlecht. Nur stellt sich immer die Frage, wie weit man sich dabei aus dem Fenster lehnt, um Bekanntheit zu erlangen und Erfolg zu haben. Deswegen finde ich den Underground-Sektor viel interessanter, wo man einzig aus Spass an der Freude Musik macht und nur nebenbei vielleicht paar Taler verdient. Das ist authentisch, das ist ehrlich und hat meiner Meinung nach viel mehr Wert als solche dusselige und karrieregeile „Musiker“, die sich regelrecht in der Öffentlichkeit für Geld prostituieren.

Bernardo
Bernardo(@btroux)
Vor 25 Tagen

Wenn er sich jetzt als „Schlager“ und „Musik für alle Menschen“ verkauft und nicht (mehr) als „Gothic“, „Dark“ oder wasauchimmer, er quasi sagt, dass er sich nicht als Teil der Szene sieht und offen dazu steht, Schlager zu machen ist das erst mal OK für mich – ich muss das ja nicht hören (und hab es auch nie gehört). Musiker die Fernseh-Werbung machen für ihr Album sind für mich eh irrelevant.

Das Problem sind doch eher die DJs die so Zeugs auf „Szene“ Veranstaltungen und -Clubs auflegen – nicht nur jetzt sondern auch schon früher…

…und der Graf ist ja nur die Spitze des Eisbergs, auf den Main-Floors großer Szeneclubs hört man leider viel grauenhaftes Zeugs das klingt wie Helene Fischer & Co von Musikern die im Gegensatz zum Graf (der ja offen zu seinem Schlager steht) behaupten „Szene-Künstler“ zu sein.
Da der Graf jetzt offiziell Schlager macht und sich quasi von der Szene losgesagt hat, dürft die Sache ja klar sein und man sollte in „schwarzen Clubs“ von seinem neuen Album verschont werden – irgendwie habe ich aber das Gefühl dass dem nicht so sein wird…

Ich habe mir jetzt zum ersten mal die hier erwähnten Frühwerke „Schutzengel“ und „Sage Ja“ angehört und muss sagen: die Musik war auch schon früher Mist und ich frage mich ehrlich gesagt, wie Leute auf die Idee kommen konnten, so was wäre „Szene“. Das bestärkt meine oben genannte Mainfloor-These. Ich glaube, dafür wurde hier auf Spontis früher mal der wunderbare Begriff „Fliesentisch-Grufties“ geschaffen, neulich habe ich irgendwo auf Facebook den Begriff „neuer deutscher Todesschlager“ gelesen, das habe ich gefeiert, trifft es ziemlich gut.

Victor von Void
Victor von Void(@vivovo)
Antwort an  Bernardo
Vor 24 Tagen

Ja, das ist etwas, das mir schon immer so richtig aufgestoßen ist: Musik, die nichts mit der Szene zu tun hat, ersetzt auf Szeneveranstaltungen 50% der Szenemusik.

Ich möchte in meiner Gruftidisko nicht nicht irgendeinen Schlager- oder Pop-Quatsch hören, nur weil ein paar Leute ihn sonst abfeiern. Das trifft auch für die meisten Metal- oder Indy-Tracks zu. Ich will keine Musik, die andere Leute beim Saufen hören.

Wenn ich RATM, Rammstein oder eine der vielen Bier-Metal-Bands hören will, gehe ich in die Indy- oder Metal-Disko, wenn ich Helene Fischer oder Unheilig hören will, zur Ü50-Party.

Es gibt ohnehin schon recht wenig Szene-Veranstaltungen, da brauch ich dann nicht noch DJs, die meinen, meinen (ganz sicher nicht zu engen) Horizont mit schlechter, szenefremder Musik erweitern zu müssen, die andere hauptsächlich beim Saufen hören.

Im Gegensatz dazu: wann hat man zuletzt mal einen (echten) Gothic-Rock-Track in der Szenedisko gehört, der nicht einer der 5 bekanntesten Songs aus den frühen 80ern war, die ohnehin jeder kennt und schon zehntausend Mal gehört hat? Bei mir ist das sicher zehn, fünfzehn Jahre her. Es gibt Bands die (für Szene-Standards) relativ erfolgreich sind, die ich aber noch nie in der Disko gehört habe, obwohl deren Musik durchaus auch tanzbar ist.

Und das ist nur ein Beispiel. In der Szene gibt es soviel unterschiedliche Musik für jeden Geschmack, die quasi nie gespielt wird, da brauche nicht immer dieselben zehn Songs, von denen fünf nichts mit der Szene zu tun haben.

Auch viele neue/aktuelle Sachen hört man nie, und wenn, dann nur die 3 Songs, die ohnehin überall hoch und runter gespielt werden. Allerdings beschwert sich von den so missachteten Bands keine über „Zensur“.

Letzte Bearbeitung Vor 24 Tagen von Victor von Void
Black Alice
Black Alice(@blackalice)
Antwort an  Bernardo
Vor 22 Tagen

Was sind denn das für DJs die solchen Mist spielen? Wahrscheinlich keine Szene DJs sondern solche die es machen weil es sonst keiner macht, oder weil sie nun mal die Residents sind und keinen neben sich dulden, wie z.B. einen Szene-DJ usw.

Ja, da gibt es teilweise unheilige Entwicklungen in der Szene was Partys angeht… Aber ich denke, das sollte man den Veranstaltern auch sagen, sonst ändern die nix. Je mehr was sagen, um so besser. Und dann wundern die sich, dass die Kundschaft weg bleibt…

Graphiel
Graphiel(@graphiel)
Vor 24 Tagen

Zunächst einmal etwas ganz grundsätzliches: Ich gönne es jeder Band und jedem Einzelkünstler von Herzen, wenn er/sie den Sprung schafft und von ihrer Kunst leben kann. Idealerweise passiert dies natürlich ohne, dass sie sich den Zwängen unserer Wirtschaft beugen und ihre Kunst für den breiten Markt anpassen.

Wenn sich eine Band also dafür entscheidet die Pfade des Undergrounds zu verlassen um lieber auf der ganz großen Bühne oder gar im ZDF Fernsehgarten als in den kleinen Konzerthallen beim WGT oder des Minicaves zu spielen, dann geht mir das für gewöhnlich erst einmal am Arsch vorbei. Wir (die Szene) sind schließlich nicht Eigentümer der Bands oder deren Musik, sodass jede noch so geliebter Künstlergruppe selbst entscheiden darf welche Richtung sie so im Lauf ihrer Existenz einschlagen möchte. Ein Recht darauf, dass Künstler im Underground bleiben haben wir halt nicht. Passt mir als Hörer und Genießer die neue Ausrichtung nicht, so kann ich mich gepflegt von einer Band lösen und mich vielleicht noch an deren alten Werken erfreuen. Ich persönlich würde dabei sogar nicht einmal sagen, dass es unmöglich ist nach einer Runde durch den Kommerz zurück zu den Wurzeln zu finden. Der entscheidende Punkt ist hierbei jedoch der Umgang mit dem eigenen Werdegang und den Fans, die man unterwegs verlor.

Denn auf der anderen Seite steht es halt auch den Künstlern nicht zu, dass ihre Fans grundsätzlich jede Entwicklung abfeiern müssen welche sie einzuschlagen gedenken. Wenn sich ein Künstler in eine andere Richtung entwickelt oder gar bewusst dafür entscheidet den kommerziellen Weg einzuschlagen, dann muss er halt damit zurecht kommen, dass einige Fans abspringen werden. Aber anstatt dass der Graf diesen Bruch einfach nur mit Fassung und Respekt gegenüber seinen Wurzeln begegnete, trampelte er bereits damals von einem Fettnäpfchen ins andere und untermalte dies stets mit lautem „Mimimi“.- Fand ich damals schon peinlich, finde ich heute noch immer peinlich.

Das er jetzt auch schon damit anfängt dieses überstrapazierte Wort „Zensur“ in den Mund zu nehmen, setzt dem ganzen dann in meinen Augen eigentlich nur noch die konsequente Krone auf und unterstreicht, dass der Graf in den Jahren seiner Szeneabwesenheit einfach nichts dazu gelernt hat.

John Doe
John Doe(@arno-siess)
Vor 24 Tagen

Wahrscheinlich wurde ich musikalisch anders „sozialisiert“, aber „Unheilig“ hatte für mich persönlich nie eine besondere Relevanz. Deshalb finde ich es echt erstaunlich, was dieser Herr auch nach so vielen Jahren Abstinenz noch an Emotionen wecken kann.

Etwas aus der „Distanz“ betrachtet haben seine Befindlichkeiten für mich absolut keinen Belang. Er ist der Musiker auf der einen Seite und wir sind das Publikum ergo seine potentielle Zielgruppe auf der anderen Seite.
Unterhält er uns gut und ist dabei authentisch, dann hat er unsere Gunst.
Auf der anderen Seite hat er keinen Anspruch, „gehört“ zu werden, wenn er seinen Teil des „Vertrags“ nicht mehr erfüllen möchte. Es ist ganz alleine seine Entscheidung, egal, was in der Vergangenheit einmal war.

Da „Zensur“ ins Spiel zu bringen, das ist völlig daneben…

Eldlilja
Eldlilja(@eldlilja)
Vor 23 Tagen

Hey, danke für deine Einordnung zu dem Interview in der Zeit Online, Robert!
Ich las es und meine erster Gedanke war: Och nö, der wollte doch nichts mehr veröffentlichen. Warum jetzt?
Ich erinner noch gut, als mal jemand zu mir meinte: „Na, das ist doch deine Musik, oder?“ und ich wahrscheinlich etwas große Augen machte. Lief damals im Radio. Ich mochte die Musik von Unheilig nie, der Graf singt mir viel zu pathetisch und die Musik klingt so gewollt und schlagerartig in meinen Ohren. Aber das ist ja grundsätzlich Geschmackssache. Die Diskussion um Unheilig ist damals an mir vorbeigegangen, muss ich zugeben.

Was ich nach ein bisschen Recherche auch so empfinde, ist die Beliebigkeit, die der Graf /Unheilig ausstrahlt. Die „Produkt – Anpassung“ bis zur Beliebigkeit, bis es kommerziell passt. Das ist der Punkt, der verdeutlicht, was eine authentische Band oder auch eine Persönlichkeit ausmacht: da gibt es einen Kern, eine Einstellung, ein Auftreten, einen Stil, etwas, das bleibt und wenig bis gar nicht verändert wird. Trotzdem, jeder entwickelt sich ja weiter! Aber bitte authentisch, wie Robert treffend schreibt. Sonst ist es keine Entwicklung.

Dass eine Band auf einschlägigen Veranstaltungen vielleicht nicht mehr mit neuen Alben gespielt wird, das ist der Lauf der Dinge, keine Zensur (s. Durante / Maren).

Das sollte man dann aber mit Haltung und ohne Nachtreten als Künstler akzeptieren. Und wenn man den Erfolg dann über Genre-Grenzen hinweg auskostet, kann man das gerne machen. Aber dann ist man eben in der Beliebigkeit angekommen.
Und das ist die Schwarze Szene ja eher nicht. Speziell sicher mit verschiedenen düsteren Spielarten. Aber nicht beliebig.

Bands können immer versuchen, sich einem Genre, einer Szene zuzuordnen. Aber der Punkt ist tatsächlich, dass die Szene die Musik auch annehmen, aufnehmen sollte und dass ist eher der Moment, an dem sich eine musikalische Szenezugehörigkeit zeigt.

@Bernardo: Und zu dem Schlagerthema: es ist mir auch aufgefallen, dass öfter mal Musik gespielt wird auf der „Final Darkness“ (Party, zu der ich gerne mal gehe), die sehr an Schlager erinnert. Fürchterlich, wirklich! Verstehe ich nicht! Deutsche Texte können ja manchmal schwierig seicht sein, man versteht ja „leider“ alles, aber dann mit schlagerartiger Musikuntermalung? Das ist echt eine Zumutung! Hat musikalisch für mich nichts auf einer Szeneparty zu suchen. Meine Meinung!

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