Interview: Klez.e – Als ob man Robert Smith auf dem Schulhof trifft

Als die Band Klez.e 2002 aus der Taufe gehoben wird, scheint die Berliner Formation im Becken des elektronischen Indie-Pop unterzugehen. 2017 entschließen sie sich nicht etwa, nach Luft ringend aufzutauchen, sondern weiter in die bis dahin angedeutete düstere Tiefe abzutauchen. Mit dem Album „Desintegration“, das nicht nur genauso heißt wie ein Album von „The Cure“, sondern auch irgendwie so klingt, verfeinert die Band ihre innewohnende Melancholie.

Dabei handelt es sich nicht um ein lapidares Cover-Album, sondern eher eine eigenständige Hommage an das, was die britischen Goth-Ikonen seinerzeit geprägt haben. Sänger und Gitarrist Tobias Siebert ändert dafür nicht nur seinen Gesang, sondern sorgt zusammen mit der Band auch für den neblig-düsteren Sound, für den „The Cure“ bekannt sind. Als wäre das noch nicht genug Huldigung, ändert Siebert auch seine Frisur, die augenzwinkernd vorwegnimmt, was die Band von nun an darstellen soll.

Jetzt, 2024, erreicht das Stück „Erregung“ vom gleichnamigen neuen Album meine Gehörgänge. Nicht durch stundenlanges forschen in den tiefen des Netzes, sondern durch die Bandankündigung des Wave-Gotik-Treffens 2024, auf dem die Band auch auftreten wird.

Klez.e als deutsche Version musikalischer Melancholie

Es dauert nur einige wenige Takte des aktuellen Stückes „Erregung“ bist man beginnt, tief einzuatmen, um die vermeintliche Kopie von Robert Smith in Grund und Boden zu kritisieren. Doch spätestens mit dem einsetzenden Gesang und dem Text des Stückes verstummt die innere Aufgebrachtheit und verwandelt sich in neugieriges Zuhören. Kann es denn sein? Der 7-minütige Titelsong arbeitet Schulhoferinnerungen auf und fasst das damals empfundene Lebensgefühl in passende Worte.

Und das Schubsen war nicht nur eine Phase; das war eine ganz klare Haltung Gegenüber der Liebe Und Einsamkeit

Ich höre mich durch den Katalog der Band und bin beeindruckt. Nicht etwa, weil man Robert Smith und den Sound von „The Cure“ präzise nachahmt, sondern weil die Band etwas erschaffen hat, was trotz eines stilisitsichen Plagiats etwas Unverwechselbares verströmt.

Die Songtexte von Klez.E machen aus den typischen Grufti-Gefühlen, der empfunden Traurigkeit, der latenten Depression und dem Weltschmerz eine Textcollage, die ohne übertriebenen Pathos die deutsche Sprache eindrucksvoll einsetzt und scheinbar mühelos das eigene Weltbild beschreibt. Es scheint so, als würde man ein lyrisches Grundkonstrukt erschaffen, wo jeder nachdenkliche Schwarzkittel potente Anknüpfungspunkte findet.

Ich habe ein Interview mit Tobias Siebert auf dem virtuellen Schulhof gequatsch, um den Typen kennenzulernen, der das alles zu verantworten hat.

Interview mit Klez.e Sänger Tobias Siebert

Spontis: Ihr seid nach einem Computervirus benannt, der Anfang 2000 sein Unwesen trieb. Auch zu Eurer Bandgründung 2002 triebe der Wurm noch sein Unwesen. Was habt ihr als Band mit dem Virus gemein?

Tobias Siebert: Um ganz ehrlich zu sein, sucht wahrscheinlich jede Band sein Publikum, denn sie will vorspielen, was sie im Probenkeller ausdenkt. So Ego-behaftet das am Ende auch ist, hat der Virus eine ganz ähnliche Motivation. Damit er sich weiter von Wirt zu Wirt hangeln kann, verändert er von Zeit zu Zeit sein Aussehen. Auch das haben wir gemacht.

Wir sind uns tatsächlich ähnlicher, als wir damals dachten. Es stellt sich auch die Frage, ob manche Zerstörung, die so ein Wurm verursacht hat, nicht auch etwas Gutes hatte. Gelöschte Festplatten mussten neu bespielt werden. Mit, bei der Reproduktion, eventuell noch mal neu durchdachten Inhalten. Ich zerstöre textlich auch gern mal mein eigenes Weltbild, um das ein oder andere Thema neu aufzustellen.

Auf den erst Sound habe ich Euch für eine Cure-Coverband gehalten, doch schnell wurde klar, dass ich nicht nur ähnlich gut klingt, sondern darüber hinaus auch in Deutsch singt. Das fand ich mutig. Die emotionale Tiefe Eurer Texte, die ohne einen übertriebenen Pathos auszukommen scheinen, ist beeindruckend. Woher nimmst Du die Inspiration?

Aus dem, was sich Tag für Tag am Rand meines Weges bewegt. Ich vergleiche das gern mit einem Schwamm. Ich glaube sogar, dass wir alle Schwämme sind, die sich gegenseitig aufsaugen und an entsprechenden anderen Stellen wieder Teile daraus abgeben, gemischt mit Selbsterfahrungen und Stimmungsschwankungen entstehen neue Bilder, die aber auch bis zu einem gewissen Punkt Gegenwart spiegeln.

Ich habe gelesen, dass du mit deiner Popstar-Frisur Aufmerksamkeit erregen willst und hoffst, dass Robert Smith anruft. Leider mangelt es an Lippenstift und Kajal, wie ich konstatieren muss. Was verbindet Dich sonst mit dem Gott der Melancholie?

Wenn Melancholie Gott ist, bin ich wohl der bestgelaunteste Typ auf der Welt. Nein Quatsch. Ich habe schon sehr früh bemerkt, dass ich mich in Traurigkeit einschliessen und sogar wohlfühlen kann.

Ich bin in einem Dorf aufgewachsen. Eher noch eine kleine Kolonie zwischen zwei Seen. Traumhaft schön da. Und an den Wochenenden kamen Kinder aus der Stadt auf die nachbarlichen Wochenend-Datschen und fuhren am Sonntag Abend wieder ab. Wir wurden natürlich Freunde. Und es kam mehr als einmal vor, dass ich Sonntag Abend im Bett meines Zimmers lag und so traurig darüber war, dass meine Freunde für 5!!! Tage weg sind, dass ich …. bitterlich weinen musste.

Da wusste ich, dass solche Fühligkeiten wohl Teil meiner Verfassung sind. Und das war nur das mit den Freunden…

Später verhalf mir Musik dazu, mit dieser Art von Feinfühligkeit umzugehen und diese Musik war alles andere als fröhlich. Ich erinnere mich an Nachmittage nach der Schule im Dachzimmer eines Freundes. Mit dunklen Tüchern behangene Wände in Räucherstabzigarettengemischrauch und Dead can Dance. Wir hockten da stundenlang oft ohne auch nur ein Wort zu wechseln. Wir hatten alles, was wir brauchten.

Das Stück „Erregung“ ist mit über 7 Minuten Laufzeit ein Fest für Traurigkeitsgenießer wie mich. Es spiegelt die Gefühlswelt auf einem Planeten, der von Krisen geschüttelt wird. Es benennt konkrete, nachvollziehbare Gedankengänge oder sich in Worthülsen zu verlieren. Ich erfreue mich an der musikalischen Empathie, die der Song ausstrahlt, ohne in Parolen oder Schlagzeilen zu versinken. Was soll der Song aus deiner Sicht beim Hörer anregen?

Ich glaube deshalb haben wir das Lied „Erregung“ genannt. Und das Gute ist, dass es keinen Fingerzeig dazu gibt. Keine Anleitung worüber sich denn jetzt bitte erregt werden soll. Für mich ist das ein Roadmovie. Ein bisschen Biographie. Eine Abschnittsbeschreibung. Ich habe inzwischen dann doch schon einige Jahre gesehen. Sogar einen Systemwechsel erlebt. Daraus lässt sich viel erzählen. Ich denke dieses Lied ist wie ein Pergament. Abgepaust am Fenster durchs Sonnenlicht. Das Original ist irgendwie so die Mitte aller zu erlebenden Geschichten meiner Zeit bis hier hin. Und wenn man alle Pergamente übereinander legt, hat jeder darin seine Geschichte mit einem ähnlichen Leitfaden aber Ausfransungen der Linien nach rechts und links.

Wir können die vielen verschiedenen Meinungen nicht wirklich übereinbringen. Wir können die verschiedensten Fakten zu einem Fakt zur Zeit nicht mehr diskutieren. Ich habe mal einen schlauen Satz gelesen. Der ging ungefähr so: „Wenn unsere Waschmaschine kaputt geht, rufen wir einen Techniker an. Aber in viel komplexeren Weltpolitischen Themen, wissen wir ganz genau bescheid.“ Hmmm…

klez.e | (c) Andreas Hornoff

2017 ist euer Album „Desintegration“ erschienen, das bereits deutlich düsterer, nachdenklicher und kritischer klang. Ein Eindruck, der sich mit „Erregung“ noch vertiefte. Auch wenn ihr Musiker Schubladen nicht mögt, so dürfte doch Post-Punk die richtige Bezeichnung sein. Ein sehr angesagte und zeitgemäßes Genre, wenn man die Flut von Veröffentlichungen aus diesem Bereich anschaut. Wie viel Punk steckt deiner Ansicht nach noch in Klez.E?

Das ist ein bisschen lustig. Die zur Zeit wieder angesagte Post-Punk Dekade hat uns schon mindestens 2 mal überholt, solange wie wir Musik machen. Ich denke das ist, wie sich auch Geschichte wiederholt. Die aktuellen Weltpolitischen aber auch nationalen Themen lassen nicht nur Worte finden, sondern auch Musik sprechen, die wir zu früheren vergleichbaren Zeiten schon hatten. Das ist wie meine Schwammtheorie…

Nun um auf Deine Frage zu antworten, ich würde sagen, dass da noch jede Menge Punk in uns ist, denn letztlich ist das schon über Dekaden hinaus unser Lebensgefühl.

In ein paar Wochen tretet ihr beim WGT in Leipzig auf, was ich sehr begrüße. Auf den ersten Blick wirkst du auf mich wie ein Grufti, wären da nicht die braunen Schuhe im Video zu „Erregung“. Nein, ernsthaft. Wie steht ihr zur Gothic-Szene?

Die Frage ist lustig und toll beobachtet. Ich hätte die Schuhe tatsächlich lieber in schwarz genommen, aber auch auf tiefste wiederholte Nachfrage wurde mir versichert, dass es die nicht in schwarz gibt. Sie passten aber einfach so gut und ich musste mich ja unbedingt in sie verlieben. Ich sage mal so… in meiner Schulzeit wäre das mit den nichtschwarzen Schuhen nicht passiert.

Da hatte ich sogar so Spitzschuhe mit Glöckchen dran aus dem Zillo Kleinanzeigenmarkt.
Ich fühle mich der Szene noch immer verbunden und freue mich auch dieses Jahr wieder auf das WGT. Wir haben mit „KLEZ.E“ bereits 2017 zum Desintegration Album gespielt und ich hatte 2019 ein wundervolles Konzert mit meinem Soloprojekt „And The Golden Choir“ auf dem WGT.

Die beiden letzten Klez.E Alben sind, wenn man den vielen positiven Kritiken Glauben schenkt, so eine Art Höhepunkt eures Schaffens. Für viele Bands eine Art Wendepunkt. Da stellt sich mir die Frage, bevor ich mich unsterblich in eure Musik verliebe, wann kommen die fröhlichen Songs für ein breiteres Publikum, wann wird aus dem Protest gegen „Worte, die wie Faustschläge spalten“ Resignation? Wo geht die Reise hin?

Ich hoffe nicht, dass das schon der Höhepunkt unseres Schaffens ist, denn wir wissen, wie Du es ja auch schreibst, wie viele Künstler nach ihrem Höhepunkt eben nach ihrem Höhepunkt sind. Ich glaube das unser Anspruch an uns selbst musikalisch und textlich sehr hoch ist. Wir bekommen regelmässig schlechte Laune, wenn wir Songs für ein breites Publikum von Kollegen hören.

Ich glaube, dass sich „Gutes“ durchsetzt. Was heisst überhaupt durchsetzt? Was ist gut? Ich finde es total schwierig zu bewerten wann etwas wie „erfolgreich“ ist. Ich finde uns auf unsere Art erfolgreich und bin glücklich wie es ist. Wir kommen gerade von einer sehr sehr emotionalen Tour zurück. Die Clubs waren zumeist voll und die Gäste wie auch wir höchst glücklich. Wir lieben es zu spielen und spielen lange Sets für einen schmalen Taler. Wir schreiben jeden Abend vor der Show die Setliste nach Gefühl des Tages und zum Ort des Abends. Das allein wäre mit einer fetten durchgestylten Show für die Massen gar nicht mehr möglich. Und das ist nur ein Aspekt!

Und natürlich geht es für mich nicht ohne die persönliche Playliste. Deine Top 5 Songs, deren Melancholie dich Dein Leben fühlen lassen?

01 The Cure – all cats are grey
02 Dead Can Dance – the host of seraphim
03 Talk Talk – eden
04 Love Is Colder Than Death – very lll
05 Depeche Mode – pipeline

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das H.Gen
das H.Gen(@hagen)
Vor 18 Tagen

Frisur stimmt! Style stimmt! Sound stimmt! Wunderbar! Schön, dass es so was gibt.
So ein Projekt hatte ich auch immer vor. Aber an eine deutschen Robbie Kopie haben ich mich nie ran getraut. (Wenigstens zur Frisur hat es gereicht :-) )
Und ob man es glaubt oder nicht, ich habe letze Woche noch nach dieser Band gesucht. Ich hatte sie life gesehen wusste aber den Namen nicht mehr. Und bevor ich mich nun durch alte WGT Listen wurschteln muss kam der Bericht hier zu rechten Zeit.

Phoenix
Phoenix(@phoenix75)
Vor 17 Tagen

Haha, hatte ich doch vor einigen Wochen mal ein Interview auf dem Berliner Sender Radio 1 mitbekommen, wo es um die hier genannte Band ging und wo auch deren Tonträger vorgestellt wurde. Ich höre ja zugegeben The Cure ganz gern mal und das was da durch den Äther rieselte empfand ich als 1:1 Kopie von The Cure. Auch wenn große Teile der Texte in deutsch sind. Die Stimme war sehr nahe an der von Robert Smith dran und der Sound ebenfalls. Mir stellte sich die Frage, ob es das braucht, wenn man eine Kult-Band kopiert und kam zu dem Schluß: Nein! ;)

Letzte Bearbeitung Vor 17 Tagen von Phoenix
Maren
Maren(@milk)
Vor 17 Tagen

Auf Klez.E bin ich bei meinem Versuch gestoßen, mich durchs komplette WGT Line-up durchzuhören, wobei ich zugeben muss, dass ich bis jetzt gerade mal bei der Hälfte bin. Diese Band hat es in kürzester Zeit geschafft, mich stimmungsmäßig so zu erreichen, dass ich sie als einen meiner Favoriten markiert habe. – Natürlich besitzt der Cure-Sound bei mir eine höchst potente Wirkungskraft diesbezüglich, aber wie in diesem Artikel treffend beschrieben wurde, gewinnt Klez.E gerade durch die deutschsprachigen Texte eine eigene Note. Ich habe das Gefühl, dass die Texte – weil eben auf Deutsch – mit weniger Filter auf die eigene Wahrnehmung der Welt treffen. Allein das Wort „Schulhof“ in dem Song „Erregung“ triggert bei mir schon Erinnerungen, die dann zum allgemeinen Zustand der Welt in Bezug gesetzt werden. Das Gefühl, dass bei mir entsteht – unterstützt durch den Anfang des Videos – ist das einer kalten Traurigkeit.

Black Alice
Black Alice (@guest_65057)
Vor 16 Tagen

Ich mag prinzipiell keine Bands die andere kopieren. Wenn man die Kreativität nicht hat etwas eigenes zu erschaffen, sollte man es bleiben lassen oder sich gleich als Cover Band verstehen.

John Doe
John Doe(@arno-siess)
Antwort an  Black Alice
Vor 16 Tagen

Da sind wir einmal der gleichen Meinung.😄
Ich sehe das wie du, selbst wenn die Band technisch gut ist und die Mitglieder sympathisch rüberkommen, dann braucht die Welt nicht unbedingt eine „Cure-Kopie“.

Black Alice
Black Alice (@guest_65061)
Antwort an  Robert
Vor 16 Tagen

Es ist eine Mischung aus allem. Es ist eine Band, die wie The Cure daher kommt, so aussieht, sie so anhört, den gleichen Habitus bis hin zum Klang und der Stimme hat. Nur die Texte sind eigen und noch in Deutsch, aber sonst… Vielleicht ist das auch ein Zeichen dafür, das sich die Szene im Kreis dreht, ein kultureller Stillstand, Stagnation. Aber das sollen andere bewerten.

Axel
Axel (@guest_65064)
Antwort an  Black Alice
Vor 15 Tagen

Nicht schon wieder die alte Platte mit dem „die Szene dreht sich im Kreis“. Es gibt einfach so verdammt viele kreative Musiker und Bands – auch in Deutschland – da ist so eine Aussage schlicht grundfalsch.

Und wenn nach 30 Jahren mal wieder eine Band den alten „Cure-Sound“ popularisiert (die Band findet bereits seit rund 20 Jahren im Feuilleton diverser überregionaler Tageszeitungen sowie in Indie-Radio-Stationen statt), ist das doch nichts schlimmes? Dann ist das substanzieller als diverse Mainstream-Pop-Nudeln, wo Musik quasi nur noch für den Hintergrund produziert wird, die ja nicht stören darf.

Klez.e haben sich zudem in den letzten 7 Jahren stark entwickelt, besonders in deren Live-Fähigkeiten.

Manche Gruftis verstehe ich nicht: Wenn US-Musiker Rap mit Goth verbinden, ist das nicht richtig. Wenn es „neue“ Stile wie Gothic Folk oder Darj Jazz gibt, wird auch gemeckert und wenn Bands den alten Goth-Rock Sound entstauben ist das auch nicht richtig. Was denn nu‘?

Edit: Sorry, wenn das ein wenig genervt rüberkommt. Und vielleicht belle ich die falsche Person an. Aber ich frage mich, woher teilweise der Kulturpessimismus kommt.

Edit 2: Tatsächlich gibt es gar nicht sooo viele Bands, weltweit, die heute den alten Cure-Sound in dieser Konsequenz pflegen. Daher ist das sogar eine schöne Lücke, die Klez.e füllen. Und dann auch noch eine deutsche Band mit deutschen Texten… :-)

Edit 3: Tatsächlich würde ich sogar verargumentieren, dass von all den „alten Musik-Subkulturen“ die Gothic-Szene die experimentierfreudigste ist. Mit Abstand! Wenn ich da beispielsweise an die Metal-Szene, die Hard-Rock-Szene, die Punk-Szene oder die Progressive-Szene denke, die sind da sehr viel konservativer unterwegs.

Letzte Bearbeitung Vor 15 Tagen von Axel
Victor von Void
Victor von Void(@vivovo)
Vor 9 Tagen

Wow, was für ein großartiger Song! Toller Sound, toller Text, Schei… drauf, dass es vielleicht ein wenig nach The Cure klingt. Aber seien wir ehrlich: viele Band klingen irgendwie wie andere Bands und wir mögen sie trotzdem!

Ich kannte Klez.E als Namen schon (nicht nur vom Wurm), hatte die Band aber gedanklich irgendwie immer in dieser furchtbaren deutschen Singer/Songwriter(-Band)-Schiene verortet, die mir so gar nichts gibt. Aber nun wird es wohl höchste Zeit, dass ich mich durch den Rest ihres Schaffens höre. Denn zumindest dieser Song wird definitiv in meiner Playlist landen.

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