Konzertbericht aus dem „Grend“ in Essen vom 3. Februar 2024 – Isla Ola, Die Tödin und Twin Noir

Am vergangenen Wochenende war unsere Leserin Maren unterwegs, um im Kulturzentrum „Grend“ in Essen die Auftritte von Isla Ola, Die Tödin und Twin Noir in einem familiären Umfeld (ungefähr 100 Zuschauer) zu genießen. Es hat sich gelohnt, soviel will ich vorweg nehmen und das in mehrfacher Hinsicht, denn Maren hat ihre Eindrücke in einem Konzertbericht aufgeschrieben, den sie mit Euch teilen möchte. Wie nennt sie ihren Bericht noch gleich? „Aufbruch aus dem Schutz der nebligen Wälder zum Chaostanz in einer absurden Welt.“

Isla Ola: Im Schutz des Nebels

Isla Ola im blauen Nebel

Anfahrt aus den Wäldern in Nebel und Nieselregen – so gestaltete sich meine mentale Vorbereitung auf ein Konzert, für dessen Besuch die Initialzündung durch den hervorragenden Artikel von Gruftwurm erfolgt war. Ich selbst wäre nie in der Lage Isla Olas Musik so treffend zu beschreiben, wie er es getan hat. Ich kann Musik ohnehin nicht fachgerecht beschreiben, ich kann nur sagen, wie sie auf mich wirkt. Deswegen bleibt mir auch nur zu sagen, dass ich ihren Auftritt genauso empfand, wie er es geschildert hatte.

Dass Isla Ola den Anfang machten, erleichterte mir das Ankommen in einem Umfeld, in dem ich mich nicht oft bewege, denn ich konnte weiterhin im Nebel verweilen, zu den melancholischen Klängen der Stimme der Sängerin die Umgebung komplett ausblenden und mich nur auf mein Innenleben fokussiert der Illusion hingeben, ich sei immer noch allein. Ich hätte diesen Weg im „Nebel der Emotionen“ wie Gruftwurm es nannte noch ewig beschreiten können, aber mit dem Ende von Isla Olas Auftritt war es nun auch für mich an der Zeit meine Aufmerksamkeit auf die tatsächliche Umgebung zu lenken.

Die Tödin: Reise ins Herz der Finsternis

Die Toedin in Action

Die Bühnenbeleuchtung wechselte von kaltem Blau zu beunruhigendem Rot, passend zu dem Auftritt der Künstlerin, die all meine Erwartungen völlig in den Schatten stellte.

Die Tödin war bislang diejenige, von der ich noch nichts gehört hatte. Natürlich hörte ich mir im Vorfeld einige Lieder an, ohne dabei jedoch eine Ahnung zu bekommen, was mich wirklich erwarten würde. Interessanterweise ordnete ich sie dabei Richtung NDT ein, was andere wohl genauso gesehen haben. Meine Sympathie gewann sie schon in der Umbaupause, als sie auf der Bühne einen Altar der Finsternis mit Kerzen, Räucherwerk und Flakons mit Elixieren, über deren Wirkung man nur spekulieren kann, errichtete. Reinhörtip: „Gift“. Erinnerung an meine Wohnheimküche von damals wurden geweckt. Vor dieser Kulisse zelebrierte sie dann durch Mimik, Gestik und Bewegung eindrucksvoll Dunkelheit und Schmerz. Gegen die zwanghafte Heiterkeit „Wir wollen doch jetzt mal alle schön fröhlich sein“, die andere versuchen einem zu oktroyieren, bot sie in ihren Texten alles auf, was man mit der dunklen Welt in Verbindung bringen kann: vom Schatten  bis zum dunkelsten Keller, der bis zum Armageddon als Rückzugsraum dient, von Nosferatu bis Satan und ihm zugeschriebenen Symbolen.

Dabei brach sie mit Tabus, indem sie ihren Hang zur Selbstzerstörung voll auslebt in einem expressiven Tanz zu düsterer, teils aggressiver Musik. Unterstrichen wurde ihr Auftritt durch ihr Erscheinungsbild, das vor allem in ihrem Make-up dunkle Emotionen widerspiegelt. Eine gelungene Ästhetisierung ihres inneren Schmerzes.

Vor dem Konzert wurde ich mit dem Vorwurf konfrontiert, dass es völlig krank sei, sich solche Musik anzuhören. Ich denke, dass das Gegenteil der Fall ist. Der „Dunkeltanz“ der Tödin bietet einem die Chance, mit ihr ins eigene Herz der Finsternis zu reisen und sich dem zu stellen, was man dort vorfindet.

Twin Noir: Chaos und Party des Absurden

Twin Noire - Grend - 3. Februar 2024 (7)
Twin Noir: Cody Barcelona und Ian Volt

Das Duo aus Berlin, das auf die Tödin folgte, Twin Noir, hatte ich im vergangenen Jahr als Support von „She past away“ erleben dürfen und freute mich daher darauf, sie wiederzusehen. Ihr erster Song „Ich tanz“ (die ganze Nacht allein) stellte eine gute Verbindung zu Isla Olas „Wo bist du hin?“ her. Sowohl inhaltlich als auch musikalisch schimmerten hier noch Einsamkeit mit wavigen Klänge durch. Dann zogen Cody Barcelona und Ian Volt aber ihr ganz eigenes Ding durch. Ihren Musikstil beschreiben sie selbst am besten auf ihrer Homepage.

Ihre Bühnenshow war geprägt von geplantem Chaos, das sie mit ihren Fans feiern. Dabei beansprucht Cody Barcelona nicht nur die Bühne für sich, sondern zwischendurch auch schon mal den ganzen Saal. Auch wenn man denkt, dass man nicht tanzen kann oder will oder sich einredet, man sei zu alt, ist es schier unmöglich, sich von dieser Energie, die die beiden versprühen, nicht anstecken zu lassen und ruhig stehen zu bleiben. Am Ende ist das schwarze T-Shirt fertig und man selbst auch. Diese Absurdität spiegelt sich auch in den minimalististischen Texten wider – oft eine Verknüpfung einzelner Sätze, die Assoziationen wecken und einem ein Grinsen entlocken über eine absurde Gesellschaft in einer absurden Welt.

Gehört dieses Duo nun zur schwarzen Szene? Cody Barcelona selbst hat diese Frage am Rande des Konzertes aufgeworfen. Nun, darüber zu befinden überlasse ich anderen, die mehr Ahnung haben als ich.

Für mich fügte sich gerade diese Mischung, dieser an sich verschiedenen Künstler und Bands aus melancholischer Sehnsucht, innerem Schmerz und gefeiertem Chaos zu einem großartigen Konzert zusammen. Die Frage nach meinem Favoriten konnte ich nicht beantworten, aber am meisten überrascht hat mich der Auftritt der Tödin, einem im Übrigen sehr sanften und freundlichen Wesen, wenn man direkt neben ihr steht.

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Norma Normal
Norma Normal(@normanormal)
Vor 3 Monate

Die Tödin und Isla Ola an einem Abend zu sehen, stelle ich mir sehr außergewöhnlich vor. Ich habe Konzerte von beiden getrennt voneinander erlebt und unterschiedlicher könnte die Art wie diese KünstlerInnen ihre Musik präsentieren kaum sein. Während Isla Ola komplett in sich gekehrt sind, ist die Performance der Tödin extrem extrovertiert. Beides hat seinen Reiz und macht für die jeweilige Musik absolut Sinn. An einem Abend stelle ich mir diese Kombination wie ein perfektes Konzerterlebnis vor.

Die Tödin habe ich auch in einem sehr kleinen Ambiente gesehen. Das macht die Erfahrung definitiv intensiver und intimer. Zumal ich auch den Eindruck habe, das es bei Veranstaltungen in diesem Rahmen weniger um das Sehen und Gesehen werden geht, was ja sonst auch schon mal der Fall sein kann, sondern das wirklich die Bands und Musik im Vordergrund stehen. 
Ich kann sogar nachvollziehen wenn Menschen die Musik der Tödin irgendwie krank finden, was mich allerdings nicht daran hindert es großartig zu finden ; ) 
Die Musik, vor allem die Texte zeigen ja im Grunde nur auf, wie krank die Welt ist, in der wir leben. Wie auch im Artikel erwähnt, bietet das gerade die Chance sich mit dem Düsteren in sich selbst zu befassen, sowie auch mit den dunklen Seiten der Gesellschaft. Und zu einem offensichtlichen Missstand wie: „…ich brauche Psychopharmaka, ich brauche Psychotherapie, doch die Warteliste endet nie…“ zu tanzen, kann sehr befreiend und durchaus gesund sein!

Es gibt allerdings einen Aspekt des Auftritts der Tödin der durchaus auch diskutiert werden kann. Allerdings weiß ich nicht, ob das bei jedem Konzert der Fall ist…?! Das ist allerdings eher ein Thema für die Giftküche (gibt es die noch?) und nicht unbedingt für einen öffentlichen Austausch. 

Danke auf jeden Fall für diesen Konzertbericht!

Letzte Bearbeitung Vor 3 Monate von Norma Normal
Black Alice
Black Alice (@guest_64316)
Antwort an  Norma Normal
Vor 3 Monate

Diese diskussionsbedürftigen Aspekte würden mich doch nun interessieren.

Tanzfledermaus
Tanzfledermaus(@caroele74)
Antwort an  Black Alice
Vor 3 Monate

Klingt nach irgendeiner Form von selbstzerstörerischem Verhalten auf der Bühne?

Letzte Bearbeitung Vor 3 Monate von Tanzfledermaus
Norma Normal
Norma Normal(@normanormal)
Antwort an  Black Alice
Vor 3 Monate

Oha, meine Intention war es nicht Raum für Spekulationen zu öffnen…
Ein Konzert von ihr ist definitiv sehenswert und beeindruckend, also am besten selbst ein Bild davon machen.

Letzte Bearbeitung Vor 3 Monate von Norma Normal
Tanzfledermaus
Tanzfledermaus(@caroele74)
Antwort an  Norma Normal
Vor 3 Monate

Sorry, dann nehm ich das mal zurück… na ja, mein Fall ist sie aber nicht wirklich, weder musikalisch noch textlich, daher werd ich sie mir eher nicht ansehen….

Letzte Bearbeitung Vor 3 Monate von Tanzfledermaus
Norma Normal
Norma Normal(@normanormal)
Antwort an  Tanzfledermaus
Vor 3 Monate

Kein Ding : )
Ist ja alles Geschmackssache.

Marquis
Marquis(@marquis)
Antwort an  Tanzfledermaus
Vor 3 Monate

Danke Dir. Ich bin da gespalten, melodiös fehlt mir was, Inhaltlich eher auf NDT angelehnt, wird diesem aber nicht gerecht und passt nicht zu meinem schwer erarbeiteten Lebensstil.

Norma Normal
Norma Normal(@normanormal)
Antwort an  Maren
Vor 3 Monate

Da hast du recht, so ein Konzert muss man sich mit Leuten ansehen, die das ähnlich empfinden, sonst macht es keinen Spaß!
Gerade bei der Tödin spalten sich ja da die Ansichten sehr.

Durante
Durante(@durante)
Antwort an  Norma Normal
Vor 2 Monate

Die Musik, vor allem die Texte zeigen ja im Grunde nur auf, wie krank die Welt ist, in der wir leben. Wie auch im Artikel erwähnt, bietet das gerade die Chance sich mit dem Düsteren in sich selbst zu befassen, sowie auch mit den dunklen Seiten der Gesellschaft. Und zu einem offensichtlichen Missstand wie: „…ich brauche Psychopharmaka, ich brauche Psychotherapie, doch die Warteliste endet nie…“ zu tanzen, kann sehr befreiend und durchaus gesund sein!

…das sehe ich auch so – Das war auch der Song bei dem sie in München die Bühne verlassen hat und wie von Sinnen durchs Publikum gepogt ist – Überraschend aber sehr passend wie ich fand.

Es gibt allerdings einen Aspekt des Auftritts der Tödin der durchaus auch diskutiert werden kann. Allerdings weiß ich nicht, ob das bei jedem Konzert der Fall ist…?!

Nein definitiv nicht bei jedem, in München hat sie „es“ nicht getan.

.Exe
.Exe (@guest_64325)
Vor 3 Monate

Ich war an dem Abend ebenfalls da. Die Kombination von Isla ola und die Tödin (darüber hinaus beide zum ersten Mal live zu erleben) war echt prima. Isla Ola sind äußerst Souverän.

Im Grend scheint ja jeden Monat eine Art Nachwunchsband Konzerte stattzufinden ?!

Mit Twin Noir konnte ich persönlich nichts anfangen. Scheint son Berlin-Ding zu sein…

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Tanzfledermaus
Tanzfledermaus(@caroele74)
Antwort an  Maren
Vor 3 Monate

Was ist denn ein „Berlin-Ding“? Ich komme ja aus Berlin, kann aber mit dee Bezeichnung gar nichts anfangen….

Phoenix
Phoenix(@phoenix75)
Antwort an  Tanzfledermaus
Vor 3 Monate

Vielleicht wird das hier gemeint sein: https://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Schule_(Elektronische_Musik)

Wobei ich natürlich jetzt nicht weiß, was die genannten Akteure für Musik machen. Aber diese Richtung gibts und auch das ein oder andere Berliner Label, welches diese Musikrichtung anbietet.
Aufnahme+Wiedergabe ist eins davon.

Letzte Bearbeitung Vor 3 Monate von Phoenix
Tanzfledermaus
Tanzfledermaus(@caroele74)
Antwort an  Phoenix
Vor 3 Monate

Ah, Danke, also gar kein „neues Ding“, sondern sogar schon ein sehr „alter Hut“ ;-)
Die u.a. darunter genannten Tangerine Dream und Klaus Schulze kenn und mag ich schon seit meiner Kindheit, mein Vater hat die häufig gehört und zu einer LP von Tangerine Dream haben wir Mitte der 80er im Sportunterricht sogar eine Aufführung gemacht.

PitjeOWL
PitjeOWL (@guest_64326)
Vor 3 Monate

„Gegen die zwanghafte Heiterkeit?“ Sorry, aber die Rezeption von „Die Tödin“ kann ich so gar nicht nachvollziehen. Es ist doch schon angesichts des ulkigen Bandnamens und der Songtexte, die nur so vor Klischees triefen, offensichtlich, dass da jemand mit großem Spaß, viel Szenekenntnis und einer gehörigen Portion Ironie auf eine Szene schaut, die sich gerne sehr sehr ernst nimmt. Ich begreife „Die Tödin“ eher als augenzwinkernde Reminiszenz an die gute alte Gruftiezeit. Ob die Sängerin tatsächlich so viel „inneren Schmerz“ verspürt, wie im Artikel behauptet, wage ich mal zu bezweifeln, ich wünsche es ihr zumindest nicht.

Letzte Bearbeitung Vor 3 Monate von PitjeOWL
graveyardqueen
graveyardqueen(@graveyardqueen)
Antwort an  PitjeOWL
Vor 3 Monate

Das schöne an Musik ist doch, dass sie viel Raum für Interpretation gibt und so wird jeder immer etwas anderes darin sehen, fühlen, hören….wahrnehmen.

Norma Normal
Norma Normal(@normanormal)
Antwort an  graveyardqueen
Vor 3 Monate

Ganz genau!
Bei mir dockt das gesamte Konzept der Tödin, an meinen inneren Teenager an, und die freut sich : )

Norma Normal
Norma Normal(@normanormal)
Antwort an  PitjeOWL
Vor 3 Monate

Klar geht es um Klischees, sie werden auf die Spitze getrieben, geradezu gefeiert. Das Augenzwinkern ist offensichtlich. Doch jedes Klischee hat auch ein Fünkchen Wahrheit! Auf der einen Seite geht es um Abgründe und auf der anderen Seite hat es etwas total lebendiges und erfrischendes, sogar witziges. Dieses Spiel mit Kontrasten, sehe ich darin.

Und das lyrische Ich ist nicht mit dem Autor gleichzusetzen. Die Verfassung der Künstlerin kann und sollte man nicht aus Liedexten erschließen. Darum geht es aber auch gar nicht, sondern ob man etwas für sich selbst daraus ziehen kann.

Letzte Bearbeitung Vor 3 Monate von Norma Normal
allez98
allez98 (@guest_64681)
Antwort an  PitjeOWL
Vor 1 Monat

Ich hoffe doch sehr inständig, daß bei dieser Künstlerin (ähem…) zumindest ein Quäntchen Ironie, bzw. „augenzwinkernde Reminiszenz“ mit im Spiel ist…
Wenn dies nicht so ist, bliebe nämlich nur klischeehafte Peinlichkeit übrig. Solch eine Nummer wie z.B. „Ich bin schon tot“ kann man letztendlich nicht wirklich ernst nehmen, und lässt einen schon sehr fremdschämen… – es sei denn, es ist tatsächlich Ironie (und bitte nicht nur nur ein bisschen…) vorwiegend. Was sich aber erst im Laufe der Zeit noch bewahrheiten muß…

Xerberos
Xerberos (@guest_64334)
Vor 3 Monate

Der Artikel spiegelt recht gut das wieder, was auch ich an dem Abend erlebt habe. Es war eine interessante Mischung in der passenden Reihenfolge der Bands, die mich alle live positiv überrascht haben.
Das Grend war eine feine Location dafür. Die Freak Show Bar gegenüber hat den Abend dann optisch abgerundet. 💀

Durante
Durante(@durante)
Vor 2 Monate

Danke für diesen schönen Bericht, ich empfand die Auftritte der Tödin und Isla Ola (in dieser Reihefolge, zuletzt folgte noch „Die Selektion“ die aber musikalisch nicht so mein Fall waren – Wobei das mit der Trompete schon was hat…) kürzlich in München ähnlich, war ein wunderschöner Konzertabend. Über Isla Ola muss man eigentlich gar nichts weiter sagen. <3
Bez. der Tödin und der kleinen Diskussion die es hier über sie gibt: Sie spielt definitiv bewusst viel mit Klischees und nicht jeder Text wirkt 100% ernst gemeint, ABER auf mich wirkt sie dennoch auf der Bühne auch unglaublich authentisch. Ich denke sie „lässt“ dort viel aus sich heraus und es ist nicht alles „nur Show“… aber mit Sicherheit weiß ich das natürlich auch nicht. (Und nach dem Konzert am Merch-Stand hab ich sie sogar auch mal lächeln sehen – Skandal! XD ;) )
Ihre Musik ist eigentlich gar nicht so 100% meins (manche Songs mehr, manche weniger), aber ich mag sie trotzdem irgendwie sehr, eben weil sie authentisch wirkt, und weil sie durch die ganzen Klischees und die Themen ihrer Texte auch so „kompromisslos gruftig“ rüberkommt. ;)
(Cool fand ich irgendwie auch dass später bei „Die Selektion“ sowohl die Tödin als auch die Sängerin von Isla Ola vor der Bühne im Publikum standen und total abgegangen sind, hab ich in der Form bei anderen „Mehrfach-Konzerten“ oder Tagesfestivals auch noch nicht miterlebt. ;) )

Durante
Durante(@durante)
Antwort an  Maren
Vor 2 Monate

Ja, das stimmt – So kleine Locations haben einfach ihren eigenen Reiz. :)
Das mit dem „Skandalös!“ war ja natürlich nicht ernst gemeint – Es war nur so ein witziger Kontrast zu ihrer „Bühnenpersönlichkeit“ wenige Minuten zuvor… ;)

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