7 August

In the 80's

von Robert ForstKategorie: Vernetzt8 Kommentare

80s DeloreanDie jün­ge­ren unter euch wer­den es wahr­schein­lich schon nicht mehr hören kön­nen wie cool alles in den 80er gewe­sen ist. Die meis­ten wer­den sich auch nicht stun­den­lang hin­set­zen und Dinge aus der Ver­gan­gen­heit her­aus­su­chen. Musik vor MP3, Band­sa­lat, Walk­man und eckige Autos sind nur einige der High­lights aus einem der tur­bu­len­tes­ten Jahr­zehn­ten. Rhett & Link haben es mal wie­der auf den Punkt gebracht und ein 80er Mas­hup in einem Glamrock-Song ver­packt, der so ziem­lich alle Mei­len­steine der dama­li­gen Zeit auf den Schirm bringt. Die dazu benö­tig­ten Original-Requisitien haben sie sich von Bekann­ten und Freun­den zusam­men­ge­lie­hen und ver­lei­hen mir damit den ein oder ande­ren sehr nost­al­gi­schen Moment. Groß­ar­tig. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 Juni

Eine Fledermaushöhle - Das Batcave (1982-1985)

batcaveDas Lon­don der 80er war ein Schmelz­tie­gel für musi­ka­li­sche Stile, Bands und Jugend­kul­tu­ren. Mit dem Punk hatte man der Jugend die Lust am Dilet­tan­tis­mus mit­ge­ge­ben, jeder konnte und wollte Musik machen. Im Stadt­teil Soho, genauer auf der Dean Street 69 eröff­nete im Juli 1982 das Batcave im Gebäude-Komplex des Gar­go­yle Clubs. Unzäh­lige kuriose Gestal­ten bela­gern den Sarg­för­mi­gen Ein­gang der in einen mit Spinn­we­ben geschmück­ten Raum führte, es ist die »Nacht der bren­nen­den Mär­ty­rer« und das Motto Blas­phe­mie, Lüs­tern­heit und Blut. Grün­der es Clubs war die Band Spe­ci­men, und Mit­ge­stal­ter Nik Fiend, Sän­ger der Band Alien Sex Fiend. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


18 März

Too much Future - Ost!Punk

 

Von eben die­ser Zeit berich­tet Cars­ten Fie­be­lers Doku­men­ta­tion Too much Future — Ost!Punk,  der bereits 2007 fer­tig­ge­stellt wurde. Darin erzäh­len zwei Frauen und vier Män­ner von ihren unter­schied­li­chen Lebens­ent­wür­fen, deren Gemein­sam­keit der Schnitt­punkt Punk ist die sich alle wäh­rend ihrer Zeit mit der Frei­heits­be­rau­bung durch den Staat DDR aus­ein­an­der­set­zen muss­ten. Wäh­rend die Punk im Wes­ten gegen die Atom­kraft pro­tes­tier­ten und ihre Abnei­gung gegen den Staat offen­bar­ten, war das Leben des Punk im Osten des Lan­des geprägt von dem ewi­gen Zwie­spalt und der Grat­wan­de­rung zwi­schen Pro­vo­ka­tion und Knast. Der Film lebt dabei von den sehr leb­haft erzähl­ten Geschich­ten und den Ein­spie­lun­gen von Video­schnip­seln und Super-8-Filmen die­ser Zeit. Inter­es­sant ist jeder ein­zelne, das was er ein­mal war steht nicht immer in Har­mo­nie mit dem, was aus den sech­sen gewor­den ist.

Neben Jür­gen Tei­pels Buch Ver­schwende deine Jugend zeigt diese Doku­men­ta­tion den feh­len­den Teil der Gesamt­deut­schen Geschichte des Punk. Die eigent­lich völ­lig glei­chen Ideen in ver­schie­de­nen staat­li­chen Sys­te­men zu sehen, hat ihren ganz eige­nen Reiz und erwei­tert den eige­nen Hori­zont. Die Aus­wahl der Prot­ago­nis­ten des Films erscheint nicht zufäl­lig sehr exklu­siv, denn schon im Vor­feld hat sich das Team um die Doku­men­ta­tion inten­siv mit Men­schen und Per­sön­lich­kei­ten befasst und prä­sen­tiert mit den Inter­view­part­nern einen fei­nen Schnitt durch die alte und neue Punk­szene der DDR.

Bei Good!Movies ist der Film für rund 13€ zu bestel­len, Google lie­fert die Mäu­se­ki­no­ver­sion, die ich euch nicht vor­ent­hal­ten möchte und die hier in vol­ler Länge zu sehen ist. Für jeden Inter­es­sier­ten oder Ehe­ma­li­gen gehört die­ser Film aber zum Pflicht­pro­gramm und sollte in kei­nen spieß­bür­ger­li­chen EX-Punk Regal feh­len. Die DVD Ver­sion ergänzt die Doku­men­ta­tion mit vie­len der zu Grunde geleg­ten Film im Ori­gi­nal­for­mat und Inter­views mit den Regis­seu­ren, sowie zahl­rei­chen exklu­si­ven Fotos.

Film: ost!Punk — too much future — Doku­men­tar­film 2007
Regie: Cars­ten Fie­be­ler, Michael Boehlke
Dar­stel­ler: Cor­ne­lia Schleime, Colo­nel, Daniel Kai­ser, Bernd Stra­cke, Mita Scha­mal, Mike Göde
Lauf­zeit: 93 Minuten

Die Doku­men­ta­tion gibt es übri­gens bei Google Video in vol­ler Länge zu sehen, es langt zwar nur für ein Mäu­se­kino, reicht aber um einen ver­nünf­ti­gen Ein­blick zu bekom­men und sich nicht nur auf den mage­ren Trai­ler zu ver­las­sen. (via Kraft­fut­ter­mi­sch­werk)

(Bild­quelle: Ama­zon)

16 Februar

This is England

this-is-england

Ein lan­wei­li­ger Juli 1983 in einer eng­li­schen Küs­ten­stadt. Für den 12jährigen Shaun begin­nen die gro­ßen Ferien. Sie wer­den für den Jun­gen zu einer prä­gen­den inne­ren Reise die sowohl kul­tu­rell als auch per­sön­lich einige Über­ra­schung bereit­hält.
Sein Vater ist im Jahr zuvor im Falk­land­krieg gegen Argen­ti­nien gefal­len. Wer­den Shaun noch seine Mut­ter haben diese Fami­liäre Kata­stro­phe ganz bewäl­ti­gen kön­nen. Bei sei­nen gleich­alt­ri­gen Mit­schü­lern und Nach­bars­kin­dern ist Shaun wegen sei­nes agres­si­ven Ver­hal­tens Aus­sen­sei­ter. Eine zufäl­lige Begeg­nung mit Woody und sei­ner Skinhead-Gang, die den jun­gen in ihre Gemein­schaft auf­neh­men soll jedoch weit­rei­chende Kon­se­quen­zen haben.

Dort erhält der Junge das seit dem Tod des Vaters ver­misste Gemein­schafts­ge­fühl wie­der, erlebt Abend­teuer und den ers­ten Kuß eines Mäd­chens. Doch aus der anfangs eher harm­lo­sen Grup­pie­rung wird eine andere, als der frisch aus dem Gefäng­nis ent­las­sene Combo auf­taucht. Mit sei­ner rechts­ra­di­ka­len Gesin­nung mani­pu­liert und spal­tet er die Gruppe in zwei Lager. Shaun lässt sich auf seine Seite zie­hen und gerät in einen Stru­del aus Ras­sis­mus, Ver­zweif­lung und Gewalt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 Oktober

Subkultur! - New Romantic

von Robert ForstKategorie: Hintergründe6 Kommentare

Der auch Rüschen­gruf­tie genannte Goth trägt vor­zugs­weise Hem­den mit Rüschen und seine Klei­dung ist mit reich­lich Spitze und Bro­kat ver­ziert. Er ähnelt den Dar­stel­lern neu­zeit­li­cher Vam­pir­filme, ohne selbst aber Vam­pir zu sein, Filme wie »Inter­view mit einem Vam­pir« kennt er aus­wen­dig. Der melan­cho­lischste aller Gothics liebt die depri­mie­rende und tief­schür­fende Musik. Er kauft schwarze Tapete, hat kei­nen Strom­an­schluss und ein Abo vom Ker­zen­groß­han­del. Sie lesen bei Rot­wein und Ker­zen­schein düs­tere Lite­ra­tur und zele­brie­ren ihr Dasein.  Mit dem Ein­bruch der Däm­me­rung wer­den sie aktiv, wenn die Sonne auf­geht mur­meln sie Flü­che. Als Begrün­der des Stils gilt Steve Strange, Kunst­stu­dent und Sän­ger der Band Visage, der sich in Lon­don 1978 einen Namen mit exzen­tri­schen Bowie-Partys machte, in die nur Gäste mit mög­lichst aus­ge­fal­le­nen und extre­men Out­fits Ein­lass hat­ten. Die New Roman­tics hör­ten Human Lea­gue und Span­dau Bal­let und hören nun Goe­thes Erben, Nick Cave und Lacri­mosa. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


9 Oktober

Ein Winklepicker ist keine Angelrute

von Robert ForstKategorie: Schwarze Szene24 Kommentare

Was in den frü­hern 80ern zur Grund­aus­stat­tung gehörte, ist heute lei­der etwas in Ver­ges­sen­heit gera­ten. Ein Win­kle­pi­cker (oder auch Pikes oder Pickers genannt) ist ein lan­ger klas­si­scher Halb­schuh, der vorne spitz zuläuft. In den frü­hen 60ern ent­stan­den erlebte er komi­scher­weise schon Ende der 70er sein Come­back und wurde belieb­ter modi­scher hin­gu­cker bei vie­len der zu die­ser Zeit auf­kom­men­den Jugend­be­we­gun­gen wie den Rocka­bil­lies, Punks, Mods und Teds. Die Gothic­szene ent­deckte den Schuh für sich Anfang der 80er, wur­den aber Pikes getauft und sti­li­sier­ten sich dann über Schnal­len im Fle­der­maus, Toten­kopf oder Sarg­de­sign. Der ein­ge­brachte Reiß­ver­schluss ent­stand dann im Zusam­men­hang mit den im Punk ver­brei­te­ten Zip­pern die zur Ver­zie­rung auf Hosen auf­ge­näht wur­den.  Ange­bo­ten wurde sie zunächst auf Lon­dons gro­ßen Märk­ten wie dem Ken­sing­ton Mar­ket und dem Chel­sea Great Gear Mar­ket wo sich im Laufe der Zeit ver­schie­dene Modelle für die jewei­lige Szene durch­set­zen konnte.

Genug der Rück­blende. Vor einer gan­zen Weile inter­es­sierte ich mich dann wie­der mal für was schö­nes neues für meine Füsse, so kam mir dann die Lust auf ein paar anstän­dige Win­kle­pi­cker. Lei­der stellte sich her­aus, daß es sich bei dem von mir favo­ri­sier­ten Modell oben rechts um einen Frau­en­schuh han­delte und in mei­ner Größe nicht ver­füg­bar ist. Joy Winyard von Penn­an­ga­lan Shoes war so freund­lich mir das mal zu erklä­ren. In Schu­hen hatte ich immer schon eine sehr weib­li­che Aus­rich­tung, komisch. Der deut­sche Markt prä­sen­tiert sich in Sachen Win­kle­pi­ckers sehr dünn, ledig­lich im Köl­ner Stu­dio 59 kann man ein paar Modelle über Ebay bekom­men. Mehr Aus­wahl hat man da schon auf dem eng­li­schen Markt, auf dem der Schuh im Moment sein drit­tes Come­back erlebt. Beim deut­schen Wiki­pe­dia fin­det man ledig­lich eine Erklä­rung als Angel­rute, man sollte sich da doch mehr auf die eng­li­sche Erklä­rung ver­las­sen. Ent­schei­den werde ich mich dann wohl für das Modell rechts, es sei denn ihr könnt mir noch andere Modelle empfehlen.


1 Oktober

Musikgeschmack ist doch subjektiv, oder?

von Robert ForstKategorie: Ansichtssache2 Kommentare

Lei­der ist Musickum momen­tan geschlos­sen, da der ent­stan­dene Traf­fic das Bud­get des Betrei­bers über­stie­gen hat, viel­leicht fin­det sich ja ein neuer Sponsor.

Grund­sätz­lich höre ich Musik, die mir gefällt. Tut eigent­lich jeder. Doch woher neue Inspi­ra­tion neh­men? Zu mei­nen puber­tie­ren­den Zei­ten ist man in die Dis­ko­thek gegan­gen um dort neue Ein­flüsse zu bekom­men und zu bekann­ten Din­gen abzu­ge­hen. Da musste man sich aber mit dem anschreien des Plat­ten­auf­le­gers begnü­gen, der je nach Laune den ent­spre­chen­den Titel offen­bart hat. Eine wei­tere Mög­lich­keit war das Radio, das aber rein Main­strea­m­o­ri­en­tiert aus­ge­legt war und den Geschmack der brei­ten Masse befrie­digte, so wie heute eben auch. WDR 1 hieß da noch nicht Eins­live und in der fes­ten Zeit von 13:00 bis 14:00 konnte man den aktu­el­len Charts lau­schen. So war man zwar auf dem lau­fen­den, lei­der nicht nach mei­nem Geschmack.

Das Inter­net bie­tet da ganz neue Mög­lich­kei­ten, es macht den Musik­ge­schmack zur einer Ansamm­lung von objek­ti­ven Daten, die ich last.fm sei dank auch ent­spre­chend zur Ver­wer­tung preis­gebe. So ist dann auch der Über­blick links ent­stan­den. Bei Musickum kann das jeder auch mal selbst ver­su­chen. So ver­rät mir der Open mind Index, wie breit gefä­chert mein Musik­ge­schmack ist, 123 ist da gar nicht mal schlecht (glaub ich). In der Tor­ten­gra­fik und der anschlie­ßen­den Liste wird dann deut­lich, wel­che Gen­res der Musik ich bevorzuge.

Ist dann nun schon objek­tiv gese­hen mein Musik­ge­schmack? Nein. Warum nicht?

Zunächst ein­mal kann der Benut­zer selbst die von ihm gespiel­ten Lie­der in ein Genre ein­ord­nen, da wer­den über­schnei­dun­gen deut­lich, denn medi­eval, folk und mit­tel­al­ter sind bei mir das glei­che. Allein die Ein­ord­nung in ein Genre geschieht doch schon sub­jek­tiv. Nur weil New Wave drauf­steht muss es mir lang noch nicht gefal­len um gleich zum nächs­ten Punkt zu kom­men. Wenn es 1.000.000 Lie­der geben würde, die unter New Wave kate­go­ri­siert sind, gefal­len mir bes­ten­falls 10%. Theo­re­tisch, also subjektiv.

Annahme: Wir geben immer mehr per­sön­li­che Daten, Geschmack und Nut­zungs­ver­hal­ten preis und pro­fi­tie­ren dabei von den schein­bar sinn­vol­len Fea­tures. Neh­men wir mal an, alles was wir kau­fen, hören, sehen, füh­len und nut­zen wird zu Daten­er­he­bung her­an­ge­zo­gen, wäre es dem­nach mög­lich, das mir eine ent­spre­chende Soft­ware ein Musik­stück offen­bart, das mir gefal­len MUSS? Ich denke nicht. Solange unsere Gefühle und Emo­tio­nen nicht bere­chen­bar sind bleibt uns das erspart, denn das bestimmt unse­ren Musikgeschmack.

Die ein­zi­gen, die von der zuneh­men­den Pro­fi­li­sie­rung per­sön­li­cher Daten pro­fi­tie­ren sind die Wer­ber und Pro­dukt­ma­na­ger die mei­nen mit geziel­ten Wer­be­ak­tio­nen unse­ren Geschmack vor­aus­schauen zu kön­nen. Mei­nen tref­fen sie nicht. Wie ich jetzt von einem zufäl­lig gefun­de­nen last.fm Goo­die auf mei­nem Musik­ge­schmack komme, weiß ich auch nicht genau, ist aber eh subjektiv ;)

(Quelle: Gefun­den bei Ever­y­day is Hal­lo­ween)

30 September

Xmal Deutschland

xmal_deutschland1980 ist nicht nur die Blü­te­zeit des deut­schen Punks gewe­sen, son­dern auch die Zeit, in der die Blüte ihre Blät­ter ver­liert und dar­aus immer neue Triebe ent­ste­hen. In Ham­burg, der här­tes­ten Stadt des Punks sei­ner Zeit hat­ten 5 Mäd­chen mit dem glei­chen Musik­ge­schmack den Plan eine Band zu machen. Bands zu grün­den war modern und so kam es das die Band Xmal Deutsch­land zum ers­ten mal nament­lich erwähnt wurde, benannt nach die­sem Buch von Rudolf Wal­ter Leon­hardt über das Deutsch­land der 50er. Anja Huwe (Gesang), Manuela Rickers (Gitarre), Fiona Sangs­ter (Key­board), Rita Simon (Bass) und Caro May (Schlag­zeug) sind damit wohl die erste deut­sche Girl Band der New Wave Bewegung.

Ihre große Beliebt­heit bei den Goths grün­det in der ener­gie­ge­lan­de­nen, unge­stü­men und doch melan­cho­li­schen Musik. Laute Gitar­ren, ein typi­scher New Wave Beat und der schrille Gesang von Anja Huwe boh­ren sich in den Schä­del. Der Ein­satz von Syn­the­si­zern macht aus dem Gesang ein fünf­tes, neues Instru­ment und sorgt für die bedrü­ckende Atmo­sphäre vol­ler Lei­den­schaft, Ver­zweif­lung und Hin­gabe. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


31 August

Nichts - Schaut mich an, ich tanz am besten

von Robert ForstKategorie: Dunkle Klänge2 Kommentare

NichtsWer glaubt, die Neue Deut­sche Welle kurz NDW würde nur aus Nena, Hubert Kah und Mar­kus beste­hen der irrt. Als der Punk Anfang 1977 nach Deutsch­land schwappte und die meis­ten Band nur imi­tier­ten, ent­wi­ckelte sich schnell ein eige­ner deut­scher Punk, in dem auch deutsch gesun­gen wurde. Eine neue Form von musi­ka­li­schem Selbst­wert­ge­fühl und Indi­vi­dua­lis­mus ver­brei­tete sich sehr rasch, Deutsch zu sin­gen war wie­der cool gewor­den. In den deut­schen Hoch­bur­gen des Punks Düs­sel­dorf, Ham­burg und Ber­lin for­mier­ten sich zwi­schen 1977 und 1983 unzäh­lige Bands, die mit viel Krea­ti­vi­tät etwas neues mach­ten. Ein­gän­gie Melo­dien und sim­ple Texte, die neue deut­sche Welle war geboren.

Die aus der Düs­sel­dor­fer Punk­for­ma­tion KFC (Kri­mi­na­li­tät För­de­rungs Club) aus­schei­den­den Mei­kel (Michael) Clauss und Tobias Brink bil­de­ten im Früh­jahr 1981 die Band Nichts mit dem Drang etwas neues zu machen. Ein ehe­ma­li­ger Schul­freund von Clauss, Chris­to­pher Scarbeck stieg als Bas­sist ein und die Freun­din und spä­tere Ehe­frau von Brink, Andrea Mothes nahm das Mikro­fon in die Hand. Im Juni 1981 erschien dann nach nur 5 Wochen ihre erste LP Made in Eile auf einem Inde­pen­dent Label.

Schaut mich an, ich tanz am besten. Schaut mich an, ich bin die Schönste.
(Nichts - Tango 2000)

Die Band bezeich­nete ihre Stil­rich­tung selbst als Psy­cho­pop und wollte eigent­lich mit NDW nicht in Ver­bin­dung gebracht wer­den. Clauss und Brink kom­men ja defi­ni­tiv aus dem Punk und gehör­ten mit ihrer vor­he­ri­gen Band KFC zu einem der Head­li­ner in der Düs­sel­dor­fer Punk Szene. Die Presse tat wie immer Ihr übri­ges und ver­glich Nichts gleich mit Ideal, den Neon­ba­bies und ande­ren NDW Grö­ßen, so blieb der Band nichts ande­res über, als sich ihrem Schick­sal zu fügen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »