24 September

Interview: Eine elektronische Nacht - Düster beseelt nach Hause schweben

Kategorie: Schwarze Szene — Jahrgang: 201125 Kommentare

Die Elek­tro­ni­sche Nacht? Ver­wirrt las ich den Arti­kel über eine bevor­ste­hende Party in Wies­ba­den, den Shan Dark auf ihrem Blog ver­öf­fent­lichte. Bereits vor einem Jahr fei­erte die Party, die sie zusam­men mit M. Syn­the­tic auf die Beine stellt, Pre­miere. Ich erin­nerte mich an die Gesprä­che auf dem WGT und mei­nen Besuch in Mainz, schnell war mir klar, dass hier eine ganze beson­dere Perle schwarz-elektronischer Musik lau­ert. Ein kur­zer Blick in den Ter­min­ka­len­der ver­riet mir, dass der 8. Okto­ber 2011 ein guter Tag ist, um in das Kon­text nach Wies­ba­den zu fahren.

Doch was steckt eigent­lich dahin­ter, warum heißt es nicht »Gothic« und wie kommt die­ser M. Syn­the­tic über­haupt dar­auf, eine sol­che Party zu veranstalten? In einem Inter­view wollte ich den bren­nen­den Fra­gen auf den Grund gehen, wollte her­aus­fin­den, wel­che Lei­den­schaft jemand ent­wi­ckelt, um sein »eige­nes Ding« zu veranstalten.

»Am meis­ten freue ich mich, wenn die Leute danach düs­ter beseelt und mit eini­gen musi­ka­li­schen Neu­ent­de­ckun­gen nach Hause schwe­ben. »

Musik ist sein Leben, seit sei­ner Kind­heit fühlt er sich von der elek­tro­ni­schen Seite dunk­ler Musik magisch ange­zo­gen. Seine erste große Liebe lernte er mit 13 Jah­ren ken­nen. Ein Japan-Import des Albums »Logic« von Logic Sys­tem. Sie ver­lieb­ten sich inein­an­der und sind bis heute ein unzer­trenn­li­ches Paar. Im Laufe der Jahre ist M. Syn­the­tic ein Plat­ten­lieb­ha­ber gewor­den, seit den wil­den 80ern sam­melt er Vinyl, das er lie­be­voll sein schwar­zes Gold nennt. Mitt­ler­weile sta­peln sich über 1200 Stück der schwar­zen Lieb­linge in sei­ner Main­zer Woh­nung. Doch anstatt sei­nen Schatz zu hüten, trägt er seine Liebe nach draus­sen und »mal­trä­tiere den einen oder ande­ren mit mei­nen düs­te­ren, elek­tro­ni­schen Klän­gen«. Als Gast-DJ hat er sich bereits einige Lor­bee­ren ver­dient, hat unter ande­rem bei der Horror-Highschool auf­ge­legt und ist auch auf düs­te­ren Pri­vat­par­ties ein gern gehör­ter Plattenaufleger.

Spon­tis: Im Groß­raum Wies­ba­den gibt es für meine Ver­hält­nisse sehr viele »schwarze« Ver­an­stal­tun­gen, die auf ihren Flyer mit Gothic, Wave, EBM und Elec­tro wer­ben, die Aus­wahl scheint also rie­sig. Warum machst du deine eigene Party, was sind deine Beweggründe?

M. Syn­the­tic

M. Syn­the­tic: »Irgend­wann war ich es satt, immer nur daheim meine Lieb­lings­stü­cke zu hören und da ich auch von eini­gen gehört hatte, dass sie diese auch mal gern ‚betan­zenʻ wür­den kam mir die Idee zu einer eige­nen Party um ‚mal alles raus­las­senʻ zu kön­nen. Als Gast-DJ kann man sich ja nicht so sehr aus­to­ben son­dern muss mit sei­nem Stil immer zum jewei­li­gen Ver­an­stal­tungs­kon­zept pas­sen, aus­ser­dem hat man meist nur ein klei­nes Zeit­fens­ter. Gedacht, getan… und so ent­stand vor einem Jahr Die Elek­tro­ni­sche Nacht.«

Spon­tis: Du nennst deine Party »Die Elek­tro­ni­sche Nacht«, beim ers­ten Lesen war ich ver­wirrt. Elek­tro­ni­sche Musik ist ein unglaub­lich brei­tes Spek­trum, dass nicht unbe­dingt »schwarz« ist oder mit Gothic etwas zu tun hat. Was dür­fen deine Besu­cher musi­ka­lisch erwar­ten und sollte man viel­leicht sogar ein paar Knick­lich­ter dabei haben?

M. Syn­the­tic: »Da der Schwer­punkt unse­rer Party nun mal auf Elek­tro­nik in all ihren Facet­ten liegt, lag es nahe unser Baby auch so zu nen­nen. Die Elek­tro­ni­sche Nacht steht für düs­tere und intel­li­gente Elek­tro­nik, Mini­mal, Gothic & Wave Klas­si­ker, New Wave, old Elec­tro­nics, Synthie-Pop, Post Punk, das ein oder andere Expe­ri­men­telle und auch gänz­lich Uner­war­te­tes, was nicht unbe­dingt elek­tro­nisch sein muss.

Die Idee dahin­ter ist, neben Klas­si­kern aus die­sen Berei­chen vor allem auch mal unbe­kann­te­ren Musik­stü­cken wie B-Seiten, nicht aus­ge­kop­pel­ten Alben­ti­teln und Per­len neue­ren sowie älte­ren Datums eine Platt­form zu geben. Dabei hoffe ich die rich­tige Mischung zu fin­den. Wie oft höre ich bei Par­ties immer die glei­chen alt­be­kann­ten Klas­si­ker, die ich einst mochte, die mir aber nach der 295. Wie­der­ho­lung nur noch ein Gäh­nen her­vor­lo­cken. Es gibt so viele schöne Stü­cke auch von bekann­ten Bands, die nie das Licht der Tanz­flä­che erbli­cken. Viele DJs grei­fen für meine Ver­hält­nisse allzu oft zu den bekann­ten Hits, nur um kon­stant die Tanz­flä­che zu füllen.

Knick­lich­ter müs­sen lei­der drau­ßen blei­ben — wie schon auf dem Flyer ange­kün­digt. :) Wir haben extra Knicklicht-Kontrolleure, die diese sofort aus dem Ver­kehr zie­hen *haha*. Aber für Knick­lich­ter gibt es auch kei­nen Anlass, denn es wird kein Cyber­zeugs oder Futu­re­pop lau­fen.«

Ein Bild vom Spontis-Treffen. Links im Bild: Robert im Gespräch mit M. Synthetic

Spon­tis: Die Szene bricht auf, die unzäh­li­gen Musik­stile sind nicht mehr unter einen Hut zu brin­gen, doch nicht wirk­lich viele Dis­co­the­ken kön­nen sich ein wirk­lich alter­na­ti­ves Musik­pro­gramm leis­ten, son­dern sind gezwun­gen, mög­lichst viele Stile zu mischen um ein brei­tes Publi­kum anzu­spre­chen. Ist für Dich die eigene Party die ein­zig logi­sche Alternative?

M. Syn­the­tic: »Wir brau­chen keine Gross­raum­disko und machen es auch bestimmt nicht allen recht, aber das wol­len wir auch gar nicht (und schafft man eh nie!). Unsere Ver­an­stal­tung soll eine Alter­na­tive sein und spricht inner­halb der schwar­zen Szene wohl nur einen klei­ne­ren Teil an, eine Nische inner­halb der Nische sozu­sa­gen. Wir hof­fen auf musi­ka­lisch offene Besu­cher, die auch mal auf Stü­cke tan­zen, die nicht so oft gespielt wer­den oder die sie gar nicht kennen.

Bei der Elek­tro­ni­schen Nacht 2010 hat das super funk­tio­niert — die Gäste waren ein­fach toll! Am meis­ten freue ich mich, wenn die Leute danach düs­ter beseelt (wir wer­den auch optisch dafür sor­gen!) und mit eini­gen musi­ka­li­schen Neu­ent­de­ckun­gen nach Hause schwe­ben. Und vor allem beim nächs­ten Mal wiederkommen.

Mitt­ler­weile gibt es bei uns im Rhein-Main-Gebiet schon ein paar inter­es­sante Alternativ-Veranstaltungen auf denen man musi­ka­lisch auch noch etwas Neues ent­de­cken kann. Das sind mir die liebs­ten.«

Spon­tis: Wie stelle ich das über­haupt an mit so einer eige­nen Party? Hast viel­leicht ein paar Tipps für die, die sich immer schon dar­über auf­ge­regt haben, dass in »ihrem« Laden keine ver­nünf­tige Musik läuft?

M. Syn­the­tic: »Mit einem schlüs­si­gen Kon­zept (Musik­rich­tun­gen, Besu­cher­po­ten­tial, Pro­mo­ti­onwege usw.) nach einer Loca­tion suchen und dann ein­fach machen… Natür­lich gibt es eini­ges zu wis­sen und zu beach­ten, z.B. muss man früh (3 Monate vor­her mind.) mit der Pro­mo­tion anfan­gen, die sozia­len Netz­werke nut­zen und die Wochen­en­den davor immer auf Ver­an­stal­tun­gen Flyer ver­tei­len (oder Freunde darum bit­ten). Für einen alleine ist das schwer zu stem­men, des­halb bin ich froh, dass ich viele liebe Unter­stüt­zer habe. Man muss sich aber im Kla­ren sein, dass Idea­lis­mus und Inves­ti­tio­nen hier nahe bei­ein­an­der lie­gen. Es steckt viel in so einer Party drin: Zeit, Geld, Arbeit und Gesprä­che. Und es kann pas­sie­ren, dass man die Kos­ten nicht gedeckt bekommt. Das Wich­tigste ist, dass man es aus einem inne­ren Antrieb, aus Idea­lis­mus macht und nicht um an die­sem Abend Geld zu ver­die­nen.«

Spon­tis: Stich­wort ver­nünf­tige Musik: 5 Titel dei­ner ewi­gen Bestenliste?

M. Syn­the­tic: »Da gibt es so viel Gutes das ich mich da eigent­lich gar nicht fest­le­gen möchte,  aber ich ver­su­che es mal mit ein paar Aus­zü­gen:«

  1. Logic Sys­tem — Unit  (aber bitte nur mit Intro!!!)
  2. Ultra­vox — Mr. X
  3. Bau­haus — Bela Lugosiʻs dead
  4. Click Click — I Rage I Melt
  5. Tho­mas Leer & Robert Ren­tal — Mono­chrome Dayʻs

Veröffentlicht von

Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

Kategorie: Schwarze Szene
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25 Kommentare

  1. Hey, das klingt inter­es­sant!!!
    Ich mag auch viele ältere elek­tro­ni­sche
    Sachen wie zB den guten alten EBM!!!
    Und Sachen von Skinny Puppy, The Cli­nic,
    die gan­zen Indus­tri­al­sa­chen usw…
    Bau­haus aller­dings jetzt nicht so… *fg*

    Gibt es denn für die Party nen ganz
    spe­zi­el­len Dress­code? Also schwarz­bunt,
    optisch ein wenig Rich­tung Cyber kann bei
    mir schon­mal vor­kom­men. LOL
    Aber stets ohne Knick­lich­ter… ;D

    Dunkle Grüße! ;)
    Melle

  2. Ohne Knick­lich­ter…, das klingt gut!
    Komme ein­fach so wie Du Dich wohl­fühlst, da ist musik­tech­nisch auch bestimmt was für Dich dabei.

    Gruss M.Synthetic

  3. Oh Mann, ich freue mich schon so drauf (allein schon wegen der Besu­cher ^^), hof­fent­lich klappt das bei mir auch… Rühre in mei­nem Freun­des­kreis auch schon eine Weile die Werbetrommel ;)

  4. Viel­leicht könn­ten sich dort ja auch
    alle GF-Teilnehmer, die dort sind, mal tref­fen?
    Bis­lang kenne ich ja noch nie­man­den
    per­sön­lich aus unse­rer Runde. ;)

  5. Viel­leicht könn­ten sich dort ja auch
    alle GF-Teilnehmer, die dort sind, mal tref­fen?
    Bis­lang kenne ich ja noch nie­man­den
    per­sön­lich aus unse­rer Runde. ;)

  6. Ich begrüße ja die Rück­be­sin­nung auf tra­di­tio­nelle Klänge, lei­der kom­men die meis­ten Par­tys nicht über die 80er hin­aus. Das stört mich dann ein biss­chen. Auch in den 90ern gab es eine aktive Wave– und Elektronik-Szene. Die­ser Part wird oft und gerne aus­ge­blen­det. Wenn ich auf Youtube regel­mä­ßig Songs aus die­ser Zeit hoch­lade, muss ich immer wie­der fest­stel­len, dass die meis­ten, die sich heute als Goth oder Ähnli­ches bezeich­nen, damit über­haupt nichts anfan­gen kön­nen. Gerade Bands in den Fuß­stap­fen oben erwähn­ter Skinny Puppy gab es in den frü­hen 90ern zuhauf. ;)

  7. Wenn ich mein Domi­zil noch im Lahn-Dill-Kreis hätte, so gäbe es für mich keine Frage. Wäre schon inter­es­sant, ein­mal »Die alte Schule« gebo­ten zu bekommen…eventuell bis hin zum moder­nen Krach…ohne dass ein Knick­licht mit genorm­tem Spek­tral­ge­zap­pel sowie geeich­ter Musik die Atmo­sphäre beleidigt.

  8. Klar, packen wir sie alle auf den Tisch. Vomito Negro, Dive, Pla­cebo Effect, XMTP, yel­worC, frühe Leæther Strip, Trial, Numb, Para­cont, Men­tallo & The Fixer, Mor­tal Cons­traint und viele mehr… Alle­samt Kli­nik– und Skinny-Puppy-Nachzügler bzw. sind sie in die­sem Umfeld anzu­sie­deln. Ich stelle es mir unschön vor, wenn Fans die­ser Ära über­haupt keine Aus­geh­mög­lich­kei­ten mehr besit­zen. Die sind ja noch übler dran als die Batcave-/Cold-Wave-Fraktion. ;)

    Der »moderne Krach«… na ja, ich höre da jetzt kei­nen so gro­ßen Unter­schied zum aktu­el­len Club-Gedonner. Alles, was so in Rich­tung Con­ver­ter, Win­ter­kälte, Hyp­no­skull etc. geht, hat einen deut­lich tech­no­iden Ein­schlag. Das wäre z.B. nichts für mich, weil auch zu hop­pe­lig. Wie­derum kann man mich mit Sachen wie The Grey Wol­ves oder Geno­cide Organ anlo­cken. Heavy-Electronic-Sounds, die zäh wie Magma in die Gehör­gänge flie­ßen und mit denen man jedes Knick­licht pro­blem­los in die Flucht schlägt. *g*

    Auch gut: Bad Sec­tor. Keine Ahnung, wie man die Musik nun kor­rekt bezeich­net, aber die­ser wuch­tige Klang ist ein­fach fan­tas­tisch. Nichts für die Tanz­flä­che, aber durch­aus für die Beschal­lung gro­ßer Räumlichkeiten.

  9. […]Heavy-Electronic-Sounds, die zäh wie Magma in die Gehör­gänge flie­ßen und mit denen man jedes Knick­licht pro­blem­los in die Flucht schlägt. *g*[…]

    In der Tat, ohne Rhyth­mus schei­nen die ver­lo­ren zu sein. Das hörte ich von eini­gen Sei­ten. Selbst mit Haus Arafna konnte man sie stel­len­weise schon aus dem Kon­zept bringen.

    Geno­cide Organ werde ich mir jeden­falls ein­mal merken.

  10. @Melle Noire: Ja, es wer­den einige Teil­neh­mer des Gothic Fri­day dort anwe­send sein, Shan_Dark, Karn­stein, Orphi und meine Wenig­keit sind ganz sicher da und ich per­sön­lich würde mich sehr freuen, dich end­lich mal in »echt« kennenzulernen.

    Im übri­gen sind ALLE Teil­neh­mer und selbst­ge­wähl­ten Mit­glie­der der Spontis-Family dazu auf­ge­ru­fen, sich eben­falls dort ein­zu­fin­den. Natür­lich nur, wenn es per­sön­li­che und finan­zi­elle Umstände zulas­sen. Ich denke für eine gute Party (und davon gehe ich aus) kann man auch mal seine Zwei­fel bei­seite schie­ben und eine etwas län­gere Anfahrt in Kauf neh­men. Wenn ich höre, wie viel Lei­den­schaft M. Syn­the­tic und Shan Dark in die Ver­an­stal­tung inves­tie­ren ist das allein schon ein Grund, dem Ruf zu folgen.

    Lei­den­schaft und Idea­lis­mus sind die bei­den wich­tigs­ten Dinge für eine krea­tive Szene, die sich nicht von der Kom­mer­zia­li­sie­rung ein­neh­men las­sen wol­len. Par­tys mit brei­tem Musik­pro­gramm »All kinds of Goth Music« sind über­holt, es ist ein­fach nicht mög­lich, alles zu spie­len, weil es schlicht und ergrei­fend nicht zusam­men­passt. Hier wird ledig­lich auf Durch­gangs­zah­len, Ein­nah­men und Umsätze spe­ku­liert, nicht auf die Wei­ter­gabe eines »Gefühls«.

    @Death Disco: Sicher, die meis­ten Par­tys haben den faden Beige­schmack einer Retro-Veranstaltung. Ich bin mir aber ziem­lich sicher, das M. Syn­the­tic auch ein Ohr auf musi­ka­li­sche Neu­ent­wick­lun­gen legt und ver­sucht eine Mischung zu fin­den. Dar­über hin­aus gibt es auch in der 80er noch unglaub­lich viel Musik zu ent­de­cken, die vie­len ent­gan­gen sein dürfte. Wenn ich zu einem Stü­cke tanze, weil es gut ist und ich danach das Ver­lan­gen ver­spüre zu erfah­ren WAS da gerade lief, ist es für mich ein gute Party unab­hän­gig davon, aus wel­cher Zeit das Stück stammt.

  11. Ich finde es super­schade, dass Guld­han nicht kommt. Du soll­test umzie­hen. Komm zu uns, wir haben Kekse! :-)

  12. Ich hätte da schon­mal ein paar Liederwünsche. ;)

    Lea­ther Strip — Strap me down
    Haus Arafna — Last Dream of Jesus
    Nit­zer Ebb (?) — Apa­thy
    Wea­t­her Girls ( hei­ßen die so? ) — Poi­son
    OOMPH! — Wie schmeckt Dir mein Herz
    O.K. — Okay
    U-TEK — Das Maß der Dinge
    Front 242 — Modern Angel
    Nine Inch Nails — Clo­ser
    PAL — Das Gelöb­nis
    Near Dark — Heute ist ein guter Tag zum Ster­ben
    Kon­trast — Einheitsschritt

  13. Falls jenes Apa­thy gemeint ist, so wären es Spetsnaz.

    PAL — Das Gelöb­nis. Lange her, dass ich dazu die Hand zum Pio­nier­gruß erhob. Wobei ich mir vor­stel­len kann, dass man mit jener Geste in west­li­chen Län­de­reien recht alleine daste­hen wird.

  14. öhm… Also beim Gelöb­nis MUSS man
    ja auch net unbe­dingt besagte Geste machen
    ( mir kam das bis­lang noch nicht in den Sinn ) *g*

    Und ja, genau die­ses Apa­thy meine ich,
    das ist ja so genial!!!!

  15. Mein Ex hat mir auch mal ein total gutes
    Stück von SPK vor­ge­spielt, ich hab KEINE Ahnung,
    wie es heißt. Ist aber mit viel Glo­cken­ge­döns…
    *grübel*…

  16. Wir freuen uns sehr über Euer Inter­esse an unse­rer Party und dar­auf Euch alle (wieder)zu sehen. Ich hoffe Ihr wisst wor­auf Ihr Euch ein­lasst.:)
    Von den Musik­vor­schlä­gen gefällt mir auch das ein oder andere, ein Stück von Bad Sek­tor hatte ich auch schon ein­ge­plant. Mal sehen was letzt­end­lich auf der Play­list lan­det, es gibt ja so viel Gutes, lasst Euch ein­fach überraschen! :)

    So, die Vor­be­rei­tun­gen rufen, es gibt ja noch so eini­ges zu tun…

    Bis dahin…

  17. ich bin mal gespannt.
    Es ist gewagt, die Party am glei­chen Tag wie das Dark Awa­ke­ning in Mainz zu machen. Aber viel­leicht kom­men ja ein paar, die wie ich genervt vom DA sind, weil da wirk­lich IMMER das glei­che läuft, und den extre­men Tech­no­kram nicht lei­den können. :)

    Ich schau nach­her auf jeden Fall mal vorbei :)

  18. ach, das olle KUZ… *abwink*…
    Und dafür, daß das ges­tern auch war,
    war ja viel los im Kontext! :)

    War auf alle Fälle schön ges­tern in WI,
    musi­ka­lisch war die Play­list ein kom­plet­tes
    Kon­trast­pro­gramm zu ande­ren schwar­zen
    Ver­an­stal­tun­gen Und es war auch anders als
    ich erwar­tet hatte. Die meis­ten Stü­cke, die
    ges­tern gespielt wur­den, hatte ich nie zuvor
    gehört. *gggg* Viel getanzt hab ich trotzdem. ;)

    Mein Freund sagte hin­ter­her, er sei sich
    vor­ge­kom­men wie in einer 80er-Zeitblase.
    Und es sei doch immer­wie­der erstaun­lich,
    wie unter­schied­lich die Szene in ande­ren
    Städ­ten doch sein könne — man fahre kaum
    100km und befinde sich plötz­lich in einer
    ande­ren Welt. :)

    Toll für mich war es aber auch, end­lich mal
    Leute aus der Spontis-Family per­sön­lich
    ken­nen­zu­ler­nen! Nun weiß ich, wie Robert,
    des­sen Freun­din, Shan Dark, Razo­rb­lade
    & Karn­stein in 3D und in Farbe aus­se­hen! :)
    Und auch mit dem DJ hab ich mich nett
    unter­hal­ten! BTW: Wie heißt denn nu die­ses
    Lied von SPK mit dem Glo­cken­spiel? o.0

    Dunkle Grüße! :)
    Melle

  19. Na erst mal vie­len Dank an alle Gäste und das Ihr es so lange bei uns aus­ge­hal­ten habt. :) Es war super­schön mit Euch! Möge mir der eine oder andere sei­nen nicht gespiel­ten Musik­wunsch ver­zei­hen. So ein Abend ist halt immer viiiiel zu schnell vorbei!

    @Andrea »Es ist gewagt…« Wir lie­ben das Risiko :)

    @Melle: Schön Dich ken­nen­ge­lernt zu haben. Was Dein Glo­cken­spiel betrifft, so nennt sich das ganze ein­fach Metal Field. :) http://www.youtube.com/watch?v=3s3VpHLH00Y

  20. @Melle: Ich vergaß…Danke für die Ein­drü­cke, die Du beschrie­ben hast — ist für uns auch eine Bestä­ti­gung, dass das »Kon­zept« der Party ankommt. Hast auch wirk­lich viel und »tap­fer« auf unbe­kannte Stü­cke getanzt — von solch offe­nen Gäs­ten lebt die Party.

    Genauso gefreut haben wir uns aber auch über die ande­ren tanz­wü­ti­gen :) Blog­ger Sabrina, Robert und Karn­stein. Ihr wart toll!

  21. Ohne auf die Kom­men­tare jetzt als sol­ches ein­zu­ge­hen, wollte ich mich auch an die­ser Stelle für den fan­tas­ti­schen Abend bedan­ken, der jede Anreise wert war. Die Loca­tion habt ihr wirk­lich toll und mit viel Liebe zum Detail gestal­tet, die Grab­steine vor dem DJ-Pult, die Idee mit der Lein­wand, die unzäh­li­gen Acces­soires und Details, die sich bis in jede Ecke zogen waren ein­fach groß­ar­tig. Die Musik war wie ver­spro­chen (und wie bereits kom­men­tiert) wirk­lich sehr über­ra­schend und obwohl ich nur eine Hand voll Stü­cke wirk­lich kannte, habe ich mich auch zu den unbe­kann­ten Stü­cken ent­spre­chend bewegt. Sehr toll fand ich übri­gens einige gelun­gene Remixe bereits bekann­ter Klas­si­ker. DAS war wirk­lich ein Kon­trast­pro­gramm zum soge­nann­ten »Ein­heits­schwarz« ande­rer Veranstaltungen.

    Dar­über hin­aus finde es immer wun­der­schön, wenn bereits einige bekannte Gesich­ter die Brü­cke zu neuen Bekannt­schaf­ten schla­gen, die berei­chern, inspi­rie­ren oder erfreuen. Auch einige »Inter­net­ge­sich­ter« wie­der ein­mal zu sehen, oder neu ken­nen­zu­ler­nen fand ich groß­ar­tig. So habe ich jetzt ein 3-Dimensionales Bild zu Melle Noire, r@zorbla.de, Thor­leif Wiik und all den anderen.

    Das Kon­zept der Party finde ich im übri­gen Zukunfts­wei­send. Denn nicht musi­ka­lisch oder »sze­nisch« breit gefä­cherte Ver­an­stal­tun­gen sind die Per­len der schwar­zen Welt, son­dern eben diese spe­zi­el­len Kon­zepte mit Nischen­cha­rak­ter die zum einen viele Besu­cher auch aus grö­ße­rer Ent­fer­nung anlo­cken, als auch par­al­lel staf­fin­den Ver­an­stal­tung die Stirn bie­ten kön­nen. Denn wer hat Lust, immer und immer wie­der die glei­chen Titel zu hören?

    In Anbe­tracht des Inter­views, der gelun­ge­nen Umset­zung und des ein­ge­gan­gen Feed­backs macht das viel­leicht Mut, auch eine Nische in sei­ner Umge­bung zu eröff­nen und zum Gegen­be­such ein­zu­la­den. Einen fähi­gen DJ kenne ich ja jetzt ;)

  22. der abend war wie in einer ande­ren sphäre oder das Schwe­ben in einer traum­welt
    Einige stü­cke habe ich das letzte mal vor Jahr­zehn­ten gehört, es war wie in einer zeit­ma­schine
    oder »80’er zeit­blase« genauso hat es sich ange­fühlt
    ein song, zu dem ich getanzt habe, habe ich immer noch im ohr,
    weiß nicht von wel­cher band, aber egal.

    die party hatte einen ein­zig­ar­ti­gen geist und dies war end­lich mal eine rich­tige under­ground party, deren Ablauf nicht vor­her­sag­bar war, mit einem sehr krea­ti­vem Touch

  23. @Abstract Decay: Gro­ßes Danke! Also wenn wir das errei­chen konn­ten, was Du beschreibst, dann sind wir mehr als happy!! Jetzt sind übri­gens noch ein paar Bil­der und auch ein Video online von der Elek­tro­ni­schen Nacht: http://www.der-schwarze-planet.de/elektronische-nacht

  24. @Abstract Decay: Tol­ler Kom­men­tar, genau so sollte es auch mei­ner Ansicht nach ankom­men. Sel­ten habe ich so aus­ge­las­sen zu Musik getanzt, die ich nicht kannte. Augen zu und genie­ßen, das Krib­beln spü­ren, den Kopf frei bekom­men. So ist es bei mir angekommen.

    @Shan Dark: Danke für die Bil­der und das Video! Sowas macht süch­tig, ich hoffe ihr seid euch dar­über im kla­ren, das ihr mich abhän­gig gemacht habt, oder?

  25. Danke, was für schöne Kom­pli­mente — das ist ja mehr als wir uns erträumt haben. Froh bin ich auch, das wir Hörer ver­schie­de­ner Musik­stile für unsere Party haben begeis­tern kön­nen. Also wer­den wir auch wei­ter­hin im schwarz-alternativen Köf­fer­chen kra­men und ver­su­chen, Euch auch beim nächs­ten Mal wie­der zu überraschen.

    @Abstract Decay: Danke für Deine lie­ben Worte und beson­ders für die Gefühle die Du beschrie­ben hast!

    @Robert: Deine Sucht ist unsere! :)

    Gruss M.Synthetic

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