Die Wahl zum „Jugendwort 2026“ steht wieder vor der virtuellen Haustür, und wie jedes Jahr offenbart die Top-10-Liste vermeintlich das, was Jugendliche tagtäglich in Chats, Kommentarspalten und auf dem Schulhof von sich geben. Ob das wirklich so ist, kann ich zugegebenermaßen nach wie vor nicht kontrollieren – meine Jugend liegt weiterhin ungefähr so weit zurück wie die letzte funktionierende Diskette. Damals lieferte meine Generation Wörter wie „geil“ oder „ätzend“, heute stehen Zahlenfolgen und Refrains zur Wahl. Erwachsene schüttelten früher und heute die Köpfe.
Unsere Subkultur – die wir eigentlich nur so genannt haben, um unsere Existenz als Erwachsene in einer Jugendkultur zu rechtfertigen – ist für viele junge Menschen immer noch eine Szene, um sich inhaltlich, musikalisch und äußerlich abzugrenzen. Genau darin liegt ja auch der eigentliche Sinn der Jugendsprache: Sie ist eine sprachliche Abgrenzung von uns, den Erwachsenen. Dass wir mit vielen Begriffen nichts anfangen können, weil sie zu englisch, zu unverständlich oder zu fremdartig sind, ist also kein Bug, sondern ein Feature. Wir dürfen uns dann eben eher im „Boomer-Wort des Jahres“ wiederfinden – und ich bin, das sei hier noch einmal betont, dafür vieeeeeeeeel zu jung. :)
Die Wahl zum Jugendwort des Jahres läuft seit 2008 über den Verlag Langenscheidt, der heute zu PONS Langenscheidt gehört. Eine Jury hat aus den bis zum 16. Juli eingereichten Vorschlägen zehn Begriffe ausgewählt, über die noch bis zum 20. August online abgestimmt werden kann. Danach folgt die Finalrunde mit den Top 3, bevor am 10. Oktober 2026 auf der Frankfurter Buchmesse der Sieger verkündet wird. Für die offizielle Auswertung zählen dabei nur die Stimmen der 11- bis 20-Jährigen – wir Älteren dürfen zwar klicken, aber nur zum Spaß.
Die Kandidaten zum Jugendwort 2026 – und wo sie herkommen
- 67 – Ausgesprochen „six seven“, einer der rätselhaftesten Kandidaten überhaupt. Die Zahlenfolge hat keine feste Bedeutung – nicht einmal Jugendliche selbst können sie eindeutig erklären. Ursprung ist der Drill-Song „Doot Doot (6 7)“ von Skrilla (Dezember 2024). Viral wurde er ab Januar 2025 durch TikTok-Edits über NBA-Star LaMelo Ball, der exakt 6 Fuß 7 (2,01 m) groß ist – dazu die typische abwägende Handbewegung, popularisiert vom jungen Basketballer Taylen Kinney.
- Crashout – Beschreibt einen emotionalen Kontrollverlust – der Moment, in dem jemand die Fassung verliert oder komplett überdreht. Kein einzelnes Ursprungsvideo, sondern verbreitet über zahllose TikTok-Clips unter dem Hashtag #crashout, in denen Nutzer eigene oder fremde Ausraster dokumentieren. Beispiel: „Wenn mein Akku gleich ausgeht, gehe ich Crashout.“
- Digga – Der ewige Wiederkehrer, seit Jahren fester Bestandteil der Jugendsprache und ursprünglich aus dem Hamburger Raum als Variante von „Dicker“ oder „Alter“. 2000 tauchte im Song „Türlich, türlich“ das Wort „Dicker“ auf, das mit Dialekt wie „Digga“ klang. Dann gab es nochmal diesen Song als Verfestigung.
- Du bist gut genug – Der einzige ganze Satz in der Liste und zugleich eine Liedzeile. Stammt aus dem Song „Du bist gut genug“ von Blumengarten, KitschKrieg und Shirin David (Mai 2026) und wurde auf TikTok tausendfach nachgesungen, umgedichtet und parodiert (z. B. „Arbeitszeitbetruuuuug“ oder „Es ist warm genuuuuug“). Funktioniert als echte Ermutigung und als ironisch-melodramatischer Ausruf zugleich.
- Gute Käse – Klingt wie ein Grammatikfehler, ist aber bewusst so. Dient als Lob: Was richtig gut oder „stabil“ ist, ist eben „gute Käse“. Anders als die meisten anderen Begriffe hat dieser keinen nachweisbaren Ursprung – es gibt weder ein Ursprungsvideo noch eine bestimmte Person, die ihn erfunden hat. Er tauchte im Frühjahr 2026 einfach vermehrt auf TikTok und in Kommentarspalten auf. Gerade der bewusste Regelbruch ist das Erkennungszeichen.
- Macker – Ein Comeback-Kandidat, den viele Ältere noch als Bezeichnung für einen angeberischen Typen kennen. Kein spezielles Meme, sondern ein wiederbelebtes Wort mit verschobener Bedeutung: heute meist liebevoll oder ironisch für den Freund, den Crush oder einen guten Kumpel – „Mein Macker kommt später noch vorbei.“
- Peak – Aus dem Englischen für „Gipfel“ oder „Höhepunkt“. Ist etwas „peak“, ist es das Beste vom Besten. Verbreiteter Anglizismus ohne einzelnes Ursprungsvideo, gewachsen in Gaming-Chats und TikTok-Kommentaren: „Das Konzert war echt Peak.“
- Ragebait – Aus „rage“ (Wut) und „bait“ (Köder): Inhalte, die gezielt Empörung auslösen sollen, um Reichweite und Kommentare zu erzeugen – der kleine Bruder des Clickbait. Ein Netz-Phänomen ohne festen Ursprungsclip; klassisches Beispiel wäre ein Video mit dem Titel „Ananas auf Pizza ist der beste Belag“, dessen Kommentarspalte prompt explodiert. Dass Jugendliche das Phänomen benennen, ist eigentlich gelebte Medienkompetenz in Echtzeit.
- Schere – Schon 2025 dabei, stammt aus der Gaming- und Streaming-Szene. Bedeutet „Mein Fehler“ oder eine knappe Entschuldigung, samt Geste des „Schere-Hebens“. Kein zentrales Meme-Video – kurioserweise geben viele sogar an, den Begriff noch nie gehört zu haben, was schön zeigt, wie fragmentiert Jugendsprache heute ist.
- Süper – Aus dem Türkischen für „super“. Bekannt geworden durch den Berliner Ultramarathonläufer Arda Saatçi, der im Mai 2026 in einem von Red Bull übertragenen Livestream 604 km vom Death Valley bis an den Pazifik lief – und auf die Frage nach seinem Befinden trocken und unerschütterlich mit „Süper!“ antwortete, egal wie erschöpft. Wird als kurzer, positiver Ausruf mit einer Portion Understatement verwendet.
Und die Gothic-Jugend?
Womit wir bei uns wären. Denn die Jugend der Schwarzen Szene spricht bekanntlich ein wenig anders. Wo andere „Crashout“ gehen, „dissoziieren“ wir stilvoll auf dem Friedhof. Wo etwas „Peak“ ist, ist es bei uns schlicht „wunderschön düster“. Statt „67“ murmeln wir lieber das Erscheinungsjahr eines obskuren Coldwave-Tapes, das ohnehin niemand kennt. „Gute Käse“? Bitte, wir sagen „ganz vorzüglich morbide“. Und wenn uns jemand fragt, wie es uns geht, antworten wir nicht „Süper“, sondern mit einem gehauchten „es könnte regnen“ – und meinen das positiv.
Die Wahrheit ist natürlich: Auch die jungen Grufties schreiben „Digga“ in die Kommentare und lachen über dieselben Memes wie alle anderen. Die Abgrenzung, die wir uns so gern zuschreiben, findet eher im Kleiderschrank als im Wortschatz statt. Aber ein bisschen Understatement, ein Faible für Wörter, die niemand sonst benutzt, und die feste Überzeugung, dass früher alles besser (und dunkler) war – das haben Szene und Jugendsprache dann eben doch gemeinsam.
Susanne Daubner krönt es wieder
Und weil kein Jahrgang komplett ist ohne den mittlerweile kultigen Auftritt der Tagesschau-Sprecherin: Susanne Daubner hat auch beim Jugendwort 2026 die zehn Begriffe wieder mit gewohnt trockenem Nachrichtenton vorgetragen. Mit „Wir gehen rein“ steigt sie ein, stolpert charmant über die Aussprache von „67“ – und singt bei „Du bist gut genug“ kurzerhand selbst in die Kamera. Wenige Stunden nach Veröffentlichung hatte das Video bereits eine halbe Million Likes gesammelt. Eigentlich wollte Daubner den Staffelstab schon 2024 abgeben, doch der Protest war zu groß. Zum Glück.
Und jetzt seid ihr dran: Welche Wörter aus eurer eigenen Jugend haben damals bei den Älteren für Stirnrunzeln gesorgt? Mit welchem der zehn Kandidaten könnt ihr so gar nichts anfangen? Und – ehrliche Antwort erbeten – wer von euch hat sich schon dabei erwischt, „Digga“ zu sagen? Abstimmen könnt ihr auf jugendwort.de noch bis zum 20. August.



Als ich jugendlich war, da war „dufte“ so ein Jugendwort. Das habe ich 1990 plötzlich wieder gehört, als Menschen aus dem Osten in den Westen kamen. Aber das hörte dann schnell auf, als sie mitbekamen, dass hier ganz andere Wörter üblich waren. „Geil“ gibt es seit den 80ern und hält sich bis heute.
„Dufte“ war aber vorallem im Berliner Sprachraum verbreitet. Sich aber an verschiedenen Sprachkonstrukten aufzuhängen finde ich absolut übertrieben. Warum sollte es nicht auch sowas wie eine Sprachmode geben, so wie es auch Klamottenmoden gibt? Für mich ist beides überflüssig. Da man aber nicht völlig autonom ist, schnappt man das ein oder andere auch mal auf und ertappt sich an der Wiedergabe derselben. Kann man sich aber auch wieder abgewöhnen.
Im Übrigen finde ich das jetzt schon anders und abartiger, weil sich so ein Tinnef wie ein Lauffeuer über die asozialen Medien verbreitet. Gabs damals nicht und hat sich dann auch nur langsamer verbreitet und nicht in dem Ausmaß. Zweifel an der heutigen Jugend habe ich eh und es wird schlimmer. ;)
Da siehsde, dass auch Berliner Sprech sich verbreitet. ;-)
Früher hielten sich Jugendsprech auch länger. Es gab ja kein Internet das jeden Tag eine neue Sau durchs Dorf trieb. Ich bin mirsicher, dassauch die Generation vor mir schon solchen Jugendsprech hatte und alle davor. Wenn nicht Jugendsprech als solches, dann das was jüngere Menschen gesprochen haben bevor sie in ernstere Gefielde kamen.
…sagt man etwa nicht mehr ‚vortrefflich‘? ;-)
Viele dieser sogenannten Jugendwörter kennen die Zielgruppe gar nicht. Als ich mich mit unseren Azubis darüber unterhalten habe, bekam ich zumindest entsprechendes Feedback. Mag repräsentativ sein, vielleicht auch nicht, keine Ahnung.
Einiges hat sich aber leider doch etabliert.
Neulich im Zug, hinter mir eine Gruppe von Berufsschülern.
Ungelogen, in JEDEM Satz kam „Digga“ oder „Allda“ vor.
Ich stellte mir vor meinem geistigen Auge die Reaktionen vor, wenn die ihre eigene Konversation vorgespielt bekommen.
Meine Hoffnung war, dass wenigstens einigen davon noch auffallen würde, wie mental retardiert das klingt… 🙈
Digga und Alda hat sich aber auch in der jüngeren GenX etabliert, die jetzt um die 30 oder 40 herum sind. Manches bleibt, anderes verschwindet wieder.
Oh je… 🙈
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich,
jedem wie es gefällt.
Ich würde aber zumindest kund tun, dass das im Umgang mir verzichtbar ist… 😉
Ich werde mich deiner Worte erinnern und im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten ob der Verwendung althergebrachter oder gar neurer Jugendwörter inne halten. ;-)
😈🤣
Wie du sagst manches geht manches bleibt.
Allerdings Gen X ist heute eher 50- 60. Die Millenials, sind jetzt +/- 40.
Aber unabhängig vom Alter sind das Begriffe die ich auch regelmäßig schon vor 25/30 Jahren gehört habe. Ob in der Schule oder im Skatepark, war sehr geläufig.
Und auch heute höre ich die mittlerweile 50+ Leute von damals, diese Begriffe verwenden, wenn auch nicht so extrem inflationär. Kommt halt auf die bubble an, in der man sich bewegt. Gerne auch bei Medienschaffenden in großen Städten vorzufinden.
Finds daher eher witzig das die junge Generation das wieder aufgreift.
Gehören die Millenials nicht auch zur GenX und haben nur wegen der Nähe zum Millennium noch Bezeichnung oben drauf bekommen?
Sicher, mit zunehmendem Alter verlieren sich solche Jugendworte. Im Geschäftsleben, bzw Berufsalltag ist man schnell raus wenn man mit solchen Worten um sich wirft. Wer von den Älteren das verwendet, macht es bedachtsam nur unter Freunden.
Wohl wahr! Vorsicht bei Geschäftskorrespondenz:
„Sehr geehrter Digga“ ist KEIN guter Kompromiss zwischen hip-locker und seriös. ;-)
Besser bleibt: „Sehr geehrter Herr Goth“.
LOL. Wohl wahr. :-)
Da gibt es tatsächlich etwas unterschiedliche Einteilungen, aber Gen X ist man nur bis zum Geburtsjahr 1980. Vor der Gen X gabs die berühmten Boomer. Ab 1981 dann die Millenials bzw. Gen Y. Danach die gen Z und jetzt sind wir bei den Alphas : )
Inwiefern das so Sinn macht ist ne andere frage, aber so kenn ich das.
Ups da ist was durcheinander geraten, das ist natürlich die Antwort für
Black Alice
Dann habe ich mich vertan und sie gehören zur GenY. Eine Generation sollte schon mehrere Jahrzehnte beinhalten und nicht nur wenige Jahre rund um ein Ereignis. Eigentlich sollte eine Generation 25 bis 30 Jahre sein. Aber dieses Generationen Ding ist ja auch nur so ein Unterhaltungsdingens.
Ja und nein. Die Baby-Boomer und die Generation X umfassen jeweils eine größere Zeitspanne. Seit den Millenials passieren gesellschaftliche Entwicklungen schneller, und vermutlich wechseln die Generationen-Bezeichnungen daher auch häufiger??
Z.B. nennt man die Gen Z auch digital natives. Weil sie schon seit Geburt mit der digitalen Welt in Berührung gekommen sind. Bei den Millenials zum Beispiel, ist das schon etwas anders, zumindest wenn man zu den frühen Millenials gehört, wie zum Beispiel bei mir der Fall. Ich kenne die analoge Welt noch gut (Beispiel Walkman) aber bin seit dem frühen Erwachsenenalter auch mit der digitalen Welt konfrontiert. Wir sind die Generation des Übergangs, vom einem Jahrtausend ins nächste und von der analogen in die digitale Welt. Vermute das wir deshalb auch Millenials genannt werden…?Also teilweise kommt es einem so vor als wäre das alles so bisschen random aber wenn man genauer hinschaut macht es doch irgendwie Sinn : )
Sowie ist die Einteilung in deartige Kategorien rückwärtsgewandt. Ich weiß gar nicht, wann das angefangen hat, aber irgendwann hat jemand angefangen „Generation Golf“ mit Buchstaben zu bezeichnen.
Aber seit dem man von diesen „Gens“ spricht, sucht natürlich jede Dekade (schätze ich) ihre eigene Abgrenzung zu den anderen „Gens“. Da werden die Unterscheidungsmerkmale schon mal kleinteilig.
Es stimmt schon während der Generation x hat sich durchaus sehr viel getan. Aber dieser Übergang analog zu digital fand in der breiten Masse erst später statt.
Generation Golf ist soweit ich weiß ein Buchtitel, also die Erfindung eines Autors, und soweit ich weiß keine offizielle Bezeichnung. Ich musste das mal im Studium lernen hab aber fast alles vergessen…naja.
Die Generationeneitekunegn sind allerdings keine reinen PR Begriffe sondern werden durchaus in den Kultur und Medienwissenschaften angewendet. An deren Sinnhaftugkeit darf man aber trotzdem gerne zweifeln, nur so entsteht Weiterentwicklung.
Mir ist eigentlich scheißegal, welcher Generation ich angehöre. Ich bin einfach nur Mensch. Sollte vielleicht mal jeder drüber nachdenken.
Ich unterteile höchstens noch in gute Menschen und schlechte Menschen. Mehr aber auch nicht.
Ich finde, daß noch nicht einmal das immer so eindeutig zu bestimmen ist. 😉
Speziell George R.R. Martin versteht es echt gut, anhand seinen Figuren diese Ambivalenz darzustellen…
Genau, manchmal fragt man sich ist jemand eher ein Hornochse oder ein Rindvieh?!?
Wobei mir dann die armen Huftiere irgendwie leid tun, mit so manchem Mensch in einen Topf geworfen zu werden…
Voll deep dein Gedanke, werde mal bisschen in mich gehen und dem nachspüren heute… ; )
Nö, ganz oberflächlich gedacht. Aber bevor man sich mit so einem Pipifax wie Generationenbegriffe beschäftigt, sich hinter einer Mauer versteckt und auf eine andere Generation schießt, sollte man wohl eher Gräben schließen, als sie zu öffnen. Wenn jemand doof ist oder nicht ganz helle, ist es völlig egal, welcher Generation er angehört.
Ich hoffe du gehst dabei nicht zu tief in dich, sonst findest vielleicht nicht zurück. Ich will daran nicht schuld sein. ;)
Eigentlich ganz nett hier im Limbus, ne Klimaanlage wäre allerdings nicht schlecht
Die Generation Boomer lebt ja heute noch. Die haben die ganze technische Entwicklung selbst erlebt, von den Anfängen bis heute. Sie sind es auch die maßgeblich diese Spielzeuge erfunden haben. Ich gehöre dem Endstadium der Boomer an, kurz vor GenX, und habe mir gleich einen Computer geholt als die bezahlbar wurden, also einen C64. Ich bin mit diesem ganzen technischen Gedöns von Anfang an groß geworden und habe genetzt als es noch kein Internet für die Öffentlichkeit gab. Bei uns im Wohnzimmer stand eine Ping-Pong Konsole, quasi die erste Spielkonsole überhaupt. Wir waren die ersten Computer-Kiddies über die die Presse hergezogen ist, die ersten LAN-Partys, Copy-Partys, Demo-Partys usw, quasi die Freaks. Aber wie so oft wenn was neues kommt, waren wir eher eine Minderheit, weil die Masse mit der technischen Entwicklung nicht nach kam.
Der Unterschied ist, dass die ältere Generation zwischen analogen und digitalen Leben unterscheiden kann, während das die Generation Alpha und Teile der Millenials nicht mehr können, was eigentlich traurig ist.
Das stimmt :-) Wir haben mal über diesen Luddite-Club berichtet, vielleicht wird „analog“ in Zukunft eine Freizeitbeschäftigung und wir werden Reiseleiter.
Black Alice : Komm doch mal zu Gamescom, dort trifft man mich nächste Woche in der Retro-Ecke und bei den Indie-Games.
Da wollte ich schon immer hin. Leider ist die immer wenn ich nicht kann. Aber wenn sie es mal schaffen ihren Termin weiter nach hinten oder vorn zu verlegen, dann werde ich mal da sein. Allein weil ich mich selbst mit Unreal Engine beschäftige und mich die Neuheiten in den Entwicklungen basierend auf dieser Engine interessieren.
Ich war damals auf einer Amiga-Messe in Köln, wo man wegen dem Andrang, mit dem damals keiner gerechnet hat, die Türen schließen musste. Lange ist es her… Heute werden Game Messen großzügiger gestaltet. Damals haben die „Erwachsenen“ nicht geblickt was für ein Potential dahinter steckte. Heute zockt jeder, vom Schnuller bis zur vor der Kiste (und vielleicht auch danach). :-)