The Cure in der Wuhlheide: Silberne Hochzeit mit dem Godfather of Goth

Manche Wünsche werden nicht sofort erfüllt und bekommen daher die Gelegenheit, zu wachsen. So ging es mir mit „The Cure“. Erst hatte ich keine Gelegenheit, eines ihrer Konzerte zu besuchen, und musste mich damit zufriedengeben, ihre Musik auf nächtlichen Waldspaziergängen mit einer Freundin anzuhören. Dann hatte ich die Chance, 1996 in Stuttgart zu sein, war aber nicht so unabhängig wie heute und somit scheiterte der Konzertbesuch daran, dass ich keine Begleitung hatte – da kann ich aus heutiger Sicht über mein jüngeres ICH nur den Kopf schütteln.

Nun, als sich mit den angekündigten Open-Air-Konzerten in Berlin erneut die Möglichkeit bot, dem „Godfather of Goth“ zu huldigen, beschloss ich, diese am Schopfe zu packen.

The Cure – gemeinsamer musikalischer Nenner eines ungleichen Paars

Mein Grufti-geplagter Ehemann – ein riesengroßer Prince-Fanatiker – kann sich nicht immer für all die düsteren Klänge erwärmen, die durch unsere Wohnung wabern. The Cure allerdings begeistern ihn richtig. Und da wir trotz vieler Unterschiede inzwischen gemeinsam 25 Jahre unseres Lebens gemeistert haben, fanden wir, dass es keine bessere Art und Weise gab, dies zu feiern, als mit „The Cure“.

Mark und Mare bei The Cure in Wühlheide

Parkbühne Wuhlheide: Die perfekte Kulisse für eine düstere Götterdämmerung

Mir war von vornherein bewusst, dass ich mich bei diesem Konzert in mancherlei Hinsicht umstellen müssen würde: die Zuschauermassen, die Distanz zur Bühne, die Tatsache, dass The Cure eben auch viele Fans unter nicht-gruftigen Menschen haben – ich hatte ja selbst einen dabei… Wir waren auf mein Drängen pünktlich vor Ort, sodass wir uns nach Einlass in aller Ruhe die Plätze in unserem Block aussuchen konnten. Die Parkbühne selbst überraschte uns angenehm: ein richtiges Amphitheater, umschlossen von den Bäumen eines Waldparks – passend zu meiner ganz frühen Begegnung mit The Cure.

Zwischen epischer Schwermut und romantischer Verträumtheit

Jetzt hieß es noch einmal warten. Dabei klang die Gitarre von „Just Mustard“ für unseren Geschmack deutlich zu schrill, so dass wir unsere Silikonschalldämpfer brauchten. Schade, denn die Stimme der Sängerin hatte durchaus etwas Mystisches an sich, so dass ich der Band, sollte sich die Gelegenheit bieten, durchaus noch einmal Gehör schenken werde. „The Twilight Sad“ stimmten souverän auf The Cure ein und schafften es, die Aufmerksamkeit des Publikums für sich zu gewinnen.

Dann endlich: Mit leichter Verspätung betrat Robert Smith die Bühne. Leise, beinahe schüchtern wirkend, schritt er den Bühnenrand ab, begrüßte die Zuschauer mit einem leichten Nicken: „It has been a difficult day for the band“, ließ er verlauten, was sich wohl auf die plötzliche Erkrankung des Bassisten Simon Gallup und das kurzfristige Einspringen von dessen Sohn Eden bezog, wie wir im Nachhinein erfuhren. Dennoch schafften es „The Cure“ kurz darauf, das ganze Amphitheater mit dem düster pathetischen „Plainsong“ in Düsternis zu tauchen. Überhaupt bildeten Songs aus dem Album Disintegration, das für mich Trost und Heilmittel in sehr dunklen Stunden war, den Schwerpunkt des ersten Konzertteils. Und dennoch wurde es trotz aller Schwermut auch gerade bei diesem romantisch: Sehr berührt waren wir beide, als die ersten Takte von „Lovesong“ erklangen. Dieser Song spiegelt für uns die ganze Emotionalität unserer eigenen Beziehung wider, die schon viele Höhen und Tiefen gesehen hat. Mark hat mir zu „Lovesong“ übrigens vor zwei Jahren ein Paar Pikes zu Weihnachten überreicht.

Bei „A Forest“ hoben sich dann nicht nur die Bäume im Hintergrund des Amphitheaters als Silhouetten in den dämmrigen Abendhimmel ab, sondern es erschienen auch Bäume auf der Leinwand, die die Bühnenkulisse bildete, als LED-Projektion. Dadurch wurde die in dem Song beschworene bedrohliche Waldkulisse noch intensiviert. Gerade bei „A Forest“, dem Lied, das mich in meiner Wildnis als Jugendliche sofort restlos für „The Cure“ eingenommen hatte, war ich mir nicht sicher, ob der Song live dieselbe Wirkung entfachen könnte wie damals. Robert Smith schaffte es, mit seiner einzigartigen Stimme und seinem grandiosen Gitarrenspiel, und mit seiner natürlichen Art des Vortrags. Überhaupt war ich überrascht von der guten Klangqualität bei diesem Konzert. Da war nichts verzerrt, nichts übersteuert.

Am dunkelsten wurde es dann passend zum Einbruch der Nacht auf der Wuhlheide mit „One Hundred Years“. Hier zeigte der „Fürst der Finsternis“, dass ihm dieser Titel zu Recht verliehen worden ist. Allein das Intro konnte einem kalte Schauer den Rücken hinunterjagen. Obwohl der Song stark psychedelisch angehaucht ist und „The Cure“ bei den Aufnahmen zu Pornography mit Drogen experimentiert hatten, lässt sich doch ein erschreckender Bezug zur menschlichen Realität herstellen:

Over and over, we die one after another…

Verstärkt wurde diese Wirkung beim Konzert durch das Bühnenbild. Verstörende Bilder von Krieg und Grausamkeit erschienen nun als LED-Projektionen. Für mich offenbarte sich der Unterschied zwischen Musik vom Tonträger und live gespielter Musik bei „One Hundred Years“ am deutlichsten: Das Bühnenbild, die Kulisse des Amphitheaters und der Klang, der sich aufgrund von dessen baulichen Gegebenheiten ganz anders entfalten konnte als im heimischen Wohnzimmer, sorgten für das Abtauchen in einen düsteren Abgrund, dem man sich nicht entziehen konnte.

Nachdem es bei „Disintegration“ ähnlich dunkel blieb, ließ der Fürst der Finsternis danach bei der Zugabe das Publikum in seine hellere Herzkammer blicken, über deren Vorhandensein Robert ja in seinem Artikel über die geplanten neuen Alben der Band ausführlich geschrieben hat. Mit „Just like Heaven“ und „Friday I’m in Love“ zeigte Robert Smith seine leichtere, freundlichere Seite, und mit „Boys don’t cry“ lud er dann zum Abschluss seines Auftritts zum Feiern ein.

Schlusswort zum Cure-Konzert aus Sicht eines Prince-Fans

Auf einem kleinen Clubkonzert hatte vor ein paar Monaten jemand zu mir gesagt: „Einmal im Leben sollte man The Cure live sehen.“ Ich für meinen Teil schließe mich dem einfach an und überlasse das Schlusswort dem Prince-Fanatiker, der mich begleitet hat.

Mark:Maren hatte mich vor langer Zeit zu einem Prince-Konzert ins Wembley-Stadion nach London begleitet, und das, obwohl sie kein Prince-Fan war. Das war schon eine ziemliche Leistung, wie ich finde. So hatte ich jetzt endlich die Gelegenheit, auch meine Solidarität mit ihrer Musikrichtung zu zeigen. Und ich muss sagen, den Besuch dieses Konzerts möchte ich um keinen Preis missen. Robert Smith ist einfach ein musikalisches Genie und dazu ein unglaublich sympathischer Mensch.

Vom Musikstil her findet man wenig Gemeinsamkeiten zwischen diesen beiden Ikonen der 80er Jahre. Allerdings sind beide begnadete Gitarristen, die ihren ganz eigenen Sound kreiert haben. Beide erschaffen bei ihren Gitarrensolis Klangwelten, die nicht von dieser Welt zu kommen scheinen. Beide sind absolute Livemusiker, womit ich meine, dass sie teilweise ihre Studiomusik noch hinter sich lassen und einfach noch gewaltiger und intensiver auf der Bühne klingen. Als Robert Smith in St. Paul am 7. Juni 2016 ein Konzert gab, ehrte er den gerade verstorbenen Prince, indem er auf einer lila Gitarre Textzeilen aus dem Prince-Song „Starfish and Coffee“ (1987) spielte. Man kannte sich also wahrscheinlich doch untereinander. Witzigerweise lief dieser Song beim Betreten des Open-Air-Geländes im Hintergrund, sodass Maren direkt ein kleiner Schock durchfuhr, ob sie hier vielleicht doch beim falschen Event gelandet sei. Dem war nicht so, aber ich als Prince-Fan fühlte mich doch willkommen geheißen und wertete dies als gutes Omen für unseren gemeinsamen Abend.

Nach dem Konzert verstehe ich die Musik von The Cure noch deutlich besser und bin tatsächlich auch zum späten Fandom für ihre Musik bekehrt worden.“

Maren

Schwarzer Wildwuchs abseits jeglicher Szene-Hotspots. Wird von allem ästhetisch Dunklen und Morbiden seit jeher magisch angezogen. Genießt Dunkelheit gerne in der Wildnis. Einzelgängerin, aber offen. Spürt Zugehörigkeit zur Szene seit dem Kontakt zu Spontis. Das schwarze Herz schwingt am stärksten durch „The Doors“, „The Cure“ und „Deine Lakaien.

Kommentare

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guest
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Timper
Timper (@guest_68479)
Vor 30 Tagen

Danke für den schönen Bericht. Eine Bekannte war auch bei dem Konzert und natürlich begeistert.
A Forest im Forest Wuhlheide.
Die sehr gut passende Location für Cure. Nicht zu groß und nicht zu klein und schön im Wald gelegen.

Tanzfledermaus
Tanzfledermaus(@caroele74)
Vor 29 Tagen

Eine rundum gelungene Silberhochzeits-Unternehmung mit kulturellem Austausch! Wie schön, dass alles gepasst hat, auch das Wetter – und die schrillen Gitarren der Vorband haben hoffentlich die deutlich angenehmeren Gitarrenklänge von The Cure umso mehr genießen lassen.
Hier hat es trotz großer Bühne offenbar geklappt, das Geschehen auf der Bühne zu genießen und einen satten Klang zu erfahren, der über die räumlichen Distanzen gut getragen wurde. So eine amphitheaterähnliche Bühne bietet scheinbar auch bessere Sicht und Akustik, als eine Konzerthalle es kann, wo alle sich auf der gleichen Höhe befinden und zahlreiche Köpfe die Sicht verdecken.

Schön, dass auch dein Mann den Abend noch aus seiner Sicht geschildert hat. So bekommt man einen umfassenden Einblick, wie ihr beide als (z.T. ungleiches) Paar das gemeinsame Konzert erlebt habt und was euch verbindet.
Dazu gehört neben musikalischen Schnittmengen schließlich auch die gegenseitige Akzeptanz der Unterschiede und dass Ihr dies beherrscht, lässt sowohl der Artikel als auch eure sehr langjährige Partnerschaft deutlich erkennen!

Letzte Bearbeitung Vor 29 Tagen von Tanzfledermaus
Eldin
Eldin (@guest_68483)
Vor 29 Tagen

„Drei wundervolle Abende mit @thecure in #Berlin sind vorbei. Es war echt interessant, wie die Band ihre setliste jeden Abend geändert haben. Leider war der Bassist Simon Gallup erkrankt und sein Sohn musste einspringen. Es hatten aber scheinbar alle ihren Spaß.“
Solche Kommentare aus der Riege der Vielfach-Besucher mit dem vorhandenen Kleingeld machen mir jedes Mal aufs Neue klar, warum es sich für mich kaum lohnt, überhaupt zu einem The Cure-Konzert zu gehen: Wenn man dort ohnehin nur von Leuten umgeben ist, für die das Ganze zum beliebig wiederholbaren Lifestyle-Event verkommen ist – drei Abende in derselben Stadt, ein Erlebnis wie ein weiterer Haken auf der Liste -, dann bleibe ich doch lieber zu Hause und höre mir The Cure in meinem vertrauten Umfeld an, dort, wo meine Melancholie und Nachdenklichkeit in Ruhe ihren Platz haben, ohne mich unter genau solche Leute mischen zu müssen.

Maren, trotzdem danke für deinen interessanten Bericht von deinem The Cure-Erlebnis. Berichte wie deiner, persönlich und ehrlich, sind meiner Meinung nach das Herz dieser Seite.

John Doe
John Doe(@arno-siess)
Antwort an  Eldin
Vor 29 Tagen

Was macht dich so sicher, dass die alle mehrmals dort waren? 🤔
Wenn ich eines dieser Konzerte besucht hätte, dann wäre es schon von Interesse für mich gewesen, wie die Setlists der anderen Konzerte ausgesehen haben.
Dazu muss ich aber nicht auf jeden der Konzerte gewesen sein, das lässt sich problemlos auch im Web finden…

Eldin
Eldin (@guest_68486)
Antwort an  John Doe
Vor 29 Tagen

„Drei wundervolle Abende mit @thecure in #Berlin sind vorbei. Es war echt interessant, wie die Band ihre setliste jeden Abend geändert haben. …“ ;-)
Worin liegt eigentlich der Reiz, jeden Abend penibel zu protokollieren, welches Lied wann gespielt wurde, so, als wäre die Setlist die eigentliche Show und die Musik nur die Begleiterscheinung dazu?

Letzte Bearbeitung Vor 29 Tagen von Eldin
graveyardqueen
graveyardqueen(@graveyardqueen)
Antwort an  Eldin
Vor 29 Tagen

Ich schließe mich dir Mal an! Für mich persönlich ist auch nicht nachvollziehbar, worin der Reiz lag, zwei oder gar alle Drei Konzerttage mitzunehmen. Und das gab es! Nur wegen einer Setlist?!?

Letzte Bearbeitung Vor 29 Tagen von graveyardqueen
John Doe
John Doe(@arno-siess)
Antwort an  Eldin
Vor 29 Tagen

Zwischen „Neugierig sein“ und „penibel protokollieren“ ist es ein echt weiter Weg.
Sorry, ich denke, du urteilst da zu hart.

Und nein, mir würde es im Traum nicht einfallen, drei Mal hintereinander die gleiche Band anzuschauen, da kann ich sie noch so sehr mögen…

Eldin
Eldin (@guest_68490)
Antwort an  John Doe
Vor 29 Tagen

Fair. Vielleicht war ich da zu schnell im Urteil. Was ist für dich der Reiz daran – eher Erinnerung, Vergleich mit anderen Konzerten, oder einfach Sammelfreude?

John Doe
John Doe(@arno-siess)
Antwort an  Eldin
Vor 29 Tagen

Ich bin kein so eifriger Konzertgänger mehr, wie es früher einmal der Fall war.
Meine Konzerte suche ich mir inzwischen sehr bewusst aus und möchte sie in erster Linie genießen. Tendenziell sogar bevorzugt kleinere Konzerte.

Ja, Erinnerung passt vielleicht am Besten…

Eldin
Eldin (@guest_68493)
Antwort an  Maren
Vor 29 Tagen

Nein, das ist wirklich keine Höflichkeit von mir – ich lese solche Berichte wahnsinnig gerne. Sie erzählen ja nie einfach nur „das und das habe ich gesehen, dort und dort war ich“, so wie es sich für Bilder auf gewissen Plattformen anbietet. Vielmehr erzählen sie, wie ein Mensch die Welt in diesem einen Moment wahrgenommen hat – welche Details ihm aufgefallen sind, was ihn berührt oder gestört hat, worüber er im Nachhinein noch nachdenkt. Das ist für mich der eigentliche Reiz: nicht das Ereignis selbst, sondern der Blick darauf. Und genau darin unterscheidet sich das für mich sehr von Menschen, die etwas nur kundtun, weil es gerade angesagt ist und man dabei gewesen sein muss – bei denen das Erlebnis mehr Trophäe als Erfahrung ist.

Und ja – ich geb’s ehrlich zu: Es gibt Musik, die ich am liebsten ganz für mich allein genieße. Nicht aus Arroganz oder weil ich mich für etwas Besseres hielte, sondern weil ich sie sonst mit Menschen teilen müsste, mit denen ich im Grunde nichts zu tun haben möchte – nur weil wir zufällig denselben Musikgeschmack haben. Das fühlt sich manchmal seltsam an, fast so, als würde die Musik durch die falsche Gesellschaft um sie herum verwässert, ihrer Wirkung beraubt. Aber mir ist auch bewusst, dass das meine ganz eigene Eigenart ist, vielleicht sogar eine Marotte. Andere Menschen mögen genau das Gegenteil: sich unter sogenannten Gleichgesinnten wohlzufühlen, gemeinsam mitzusingen, sich in der geteilten Begeisterung aufgehoben zu fühlen. Und wieder anderen ist es schlicht egal, mit wem sie da zusammenstehen, solange die Musik stimmt und der Moment echt ist.

Ich glaube inzwischen, dass es nicht die eine richtige Art gibt, ein Konzert – oder Musik überhaupt – zu erleben. Manche Menschen brauchen die Menge um sich herum, das kollektive Beben, um wirklich etwas zu fühlen. Andere suchen das genaue Gegenteil: das Alleinsein im Kopf, selbst mitten im Getümmel aus tausend fremden Körpern, eine Art innerer Rückzugsort inmitten des Lärms. Und wieder andere brauchen gar keine Bühne, kein Publikum – sie ziehen sich lieber zurück in die vertrauten eigenen vier Wände, wo sie ganz mit ihrer eigenen Gedankenwelt sein können, ungestört von allem, was von außen hineindrängt. Keine dieser Arten ist richtiger oder echter als die andere – sie sagen nur etwas darüber aus, was jemand in diesem Moment braucht, um wirklich bei sich selbst anzukommen.

Letzte Bearbeitung Vor 29 Tagen von Eldin
Tanzfledermaus
Tanzfledermaus(@caroele74)
Antwort an  Eldin
Vor 29 Tagen

Das hast du sehr schön in Worte gefasst!

Timper
Timper (@guest_68497)
Antwort an  Eldin
Vor 27 Tagen

Kann man so sehen. Für mich persönlich ergibt es aber keinen Sinn auf etwas wichtiges was man unbedingt erleben möchte ( vielleicht die einzige Gelegenheit) zu verzichten weil vielleicht einige Menschen dabei sind wo man zweifelt ob das die richtige Veranstaltung für sie ist. Damit würde ich mir selbst schaden und am Ende bleibt man nur noch zu Hause. Das kann es (für mich) nicht sein.
Letztlich sind mir die Beweggründe anderer Menschen auch egal.
Hauptsache sie nerven mich nicht.
Aber soll jeder selber entscheiden.
Das einzige ist das es natürlich unfair ist durch Mehrfachkauf anderen die Karten wegzunehmen. Das finde ich auch blöd und kann man gut kritisieren.

Durante
Durante(@durante)
Vor 22 Tagen

Da ich leider nicht dort war (nachdem ich sie 2x in München erleben durfte (und ich sage bewusst „durfte“ :) <3 ) konnte ich micht dazu aufraffen für ein drittes mal bis nach Berlin zu fahren, und als ich DOCH noch mal kurz ins Grübeln kam waren die Tickets natürlich bereits ausverkauft ;) ) wollte ich nur kurz Danke sagen – Danke dass ich durch deinen wunderbar lebendigen Bericht irgendwie doch auf ne Art dabei sein konnte Maren. :)
PS: Deinen Mann als quasi „Außenstehenden“ auch zu Wort kommen zu lassen find ich war ne tolle Idee!

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