20 Juli

(Fast) Ohne Worte – Dekadenz Underground-Store Katalog 1986

von Robert ForstKategorie: FundgrubeDiskussion: 2 Kommentare

Dekadenz Decalook 1986 - Schuhe Seite 1Auf vielfachen Wunsch werde ich die Rubrik “Ohne Worte” wieder zum Leben erwecken. Für mich immer eine inspirative Quelle meine Streifzüge durch die virtuelle Welt und offensichtlich wünsche sich einige genau diesen Geist zurück. Damals sind es immer weniger Bilder geworden, weil das Rechtssystem in Deutschland immer wieder dazu benutzt wurde, Bilderverbreiter großflächig abzumahnen.  Die CC-Landschaft war dürftig besetzt und daher ist die Rubrik im Sande verlaufen, Inspiration lässt sich leider nicht in komplizierte Geflechte zwängen. Ich will versuchen, den Spagat zu meistern und in Zukunft wieder einige, kurz kommentierte Bilder- und Bilderserien zu veröffentlichen.

“Dekadenz” war ein Underground Klamottenladen, der 1983 in Helsinki von Ville Nisonen eröffnet wurde. Im Laufe der Jahre entwickelte er sich zu einem der wichtigsten Institutionen der finnischen Gothic-Szene. Von 1985 bis 1987  gehörte auch ein kleines Plattenlabel dazu, in der Besitzer und Betreiber Nisonen auch seine eigene Band “Garbagemen” vertrieb, die er 1986 mit Viktor Klimenko gründete. Aus dem Archiv von kiiimm habe ich einige Aufnahmen des Katalogs “Decalook 1’86″ ergattert, die ich euch nicht vorenthalten will. Den ganzen Artikel lesen… »


15 Juli

Guldhans Videoanalyse: Der Sargdeckel ist noch lang nicht zu!

von Robert ForstKategorie: Dunkle VergangenheitDiskussion: 10 Kommentare

Guldhan - GedankenfreigaengerEinige Leser kennen Guldhan bereits als wortgewandten Analysten der sich in seinem Blog Opus Mentis gelegentlich mit seinen Streitschriften von quälenden Grübeleien befreit und über die Notschlachtung von BRAVO-Goths bereits ausführliche Artikel veröffentlicht hat. In einigen Videos, die er einem kleinen Kreis zugänglich gemacht hatte, stellte er seine telegenen Fähigkeiten unter Beweis, die mich nachhaltig beeindruckten. Was lag also näher, als ihm ein paar BRAVO-Artikel zugänglich zu machen und ihn zu bitten, diese in einem Videobeitrag zu “demontieren”. Für alle die, die den liebenswerten Pessimisten und flammenden EBM Anhänger aus Gera noch nicht kennen, bietet die ausführliche Videorezension in fünf Kapiteln ausreichend Gelegenheit dazu.

Der Gegenstand der Analyse ist ein BRAVO-Girl Artikel aus der Mitte der 90er Jahre mit dem vielsagenden Titel “Der Sargdeckel ist noch lang nicht zu!” Die einleitende Beschreibung verheißt nur Gutes: “Und sie leben doch!!! Die Grufti-Szene macht wieder von sich reden. Mit Schlagzeilen (‘Schwarze Messer auf Friedhöfen’), mit einer neuen Grufti-Disco im Allgäu. Aber die Fronten sind hart: ‘Alt-Gruftis’, die schon seit vier, fünf Jahren auf dem rabenschwarzen Trip sind, halten sich für die einzig “echten” und schauen hochnäsig herab auf den Nachwuchs, der erst seit ein oder zwei Jahren dem Totenkult erlegen ist.”  Den ganzen Artikel lesen… »


13 Juli

Premiere: Erster “Bal des Corneilles” am 19.07.2014 in Offenbach

von Robert ForstKategorie: VeranstaltungenDiskussion: Keine Kommentare

Bal des CorneillesDie blaue Stunde, die das Wave-Gotik-Treffen für viele Leser ein- und wieder ausklingen lässt, ist längst ein Begriff. Selten schwebten so viele Grablichter auf die große Wiese beim Parkschlösschen, wie dieses Jahr. Die Eröffnungstanznacht am Donnerstag vor dem Pfingstwochenende ist wohl die gelungenste Einstimmung – dunkel, romantisch, besinnlich und irgendwie ein bisschen mythisch.

Dennis Merbach ist ein besonderer Liebhaber dieser Nacht, seine Augen funkeln immer noch ein bisschen heller als die Fackeln, die den Tanzkreis säumen. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass in ihm der Wunsch reifte, die Idee einer solchen Nacht auch über die Leipziger Stadtgrenzen hinaus zu tragen. Am 19. Juli 2014 um 20:00 ist es soweit. Der “Bal des Corneilles” (Ball der Krähen) feiert seine Premiere in Offenbach.  Exklusiv habe Spontis-Leser die Möglichkeit, daran teilzunehmen und vor allem mitzumachen, damit der Ball als voller Erfolg auch wiederholt wird. Die Idee ist großartig und auch könnte ich mir keinen besseren Gastgeber als Dennis vorstellen, den viele Leser schon auf diversen Treffen unserer kleinen Gemeinschaft kennenlernen konnten. Den ganzen Artikel lesen… »


11 Juli

Undead, undead, undead – Glückwunsch, Godfather of Goth!

von Robert ForstKategorie: Back to the RootsDiskussion: Keine Kommentare

Peter MurphyDer war schon so was wie der gruftige Bowie, damals in den späten 70ern.” denke ich mir, als ich mir seine Videos anschaue. Peter Murphy, Sänger und Frontmann der legendären Band Bauhaus wird heute 57 Jahre alt.  Zwischen 1978 und 1983 prägte er zusammen mit der Band das Genre Gothic, was ihm den Spitznamen “Godfather of Goth” einbrachte. Das populärste Stück “Bela Lugosi’s Dead” ist seit nunmehr 35 Jahren einer der musikalischen Inbegriffe einer ganzen Musikrichtung und gilt als erstes Lied des Gothic-Rock. Doch nicht nur die Musik beeinflusste die Jugendkultur, sondern auch das Auftreten der Band.

Murphys markante Gesichtszüge – man achte auf die ausgeprägten Wangenknochen – der Stil sich zu schminken sind nicht nur Vorlage für das Idealbild des Goth sondern inspirierten James O’Barr auch zur Comicfigur Eric Draven in “The Crow” die wiederrum ein paar Jahre später erneut den Stereotyp des “Gothic” beeinflusste.

In den letzten 30 Jahren nach der Auflösung von Bauhaus versuchte sich Murphy in einer Band namens “Dali’s Car”, veröffentlichte einige Soloalben und erforschte fernöstliche Mythologie. Er konvertierte in den 80ern zum Islam, heiratete und lebt heute mit seiner Familie in Ankara. 2011 veröffentlichte er das hochgelobte Album “Ninth”, dass eine Brücke zwischen damals und heute bilden soll, bevor er 2013 in Californien unter Drogeneinfluss Fahrerflucht begang und zu 3 Jahren auf Bewährung verurteilt wurde. Zur Zeit befindet er sich auf einer ausgedehnten Tour. Den ganzen Artikel lesen… »


10 Juli

Herr Urbach, der Sonic Seducer und der Nationalismus

von Robert ForstKategorie: AnsichtssacheDiskussion: 22 Kommentare

Sonic Seducer SonderheftDer Herr Urbach hat ein bewegte Vergangenheit. Gymnasium, Sparkassenkaufmann und Online-Werbung. Dann war er Mitglied der Piratenpartei und hat sich mit der Aktivistengruppe Telecomix durch das Umgehen der syrischen Netzzensur während des dortigen Bürgerkriegs einen Namen gemacht hat. Jetzt ist er freier Autor und arbeitet an seinem ersten Roman. Im seinem Blog widmete er sich jüngst mit dem Artikel “Der Sonic Seducer und der Nationalismus” der aktuellen Ausgabe der besagten Zeitschrift, die mit dem Titel “Man spricht Deutsch“, Deutschlandfahnen und Bundesadler eine Sonderausgabe schmückt. Eine Ausgabe, die das Phänomen der deutschen Sprache in der Gothic-Musik beleuchten soll: “Ob Neue Deutsche Härte, Neue Deutsche Welle, Mittelalter, Gothic, Electro-Pop oder EBM: Fast überall wird deutsch gesungen. Wie oft und wie gut ist in der Sonic Seducer Sonderedition „Man spricht Deutsch“ nachzulesen”.  Beim Herrn Urbach sorgte das Cover dafür, dass er sich “spontan in meinem Mund übergeben musste.” Er schreibt dem Herausgeber Thomas Vogel eine E-Mail, in der wortgewaltig Aufklärung fordert. Eine Antwort des Sonic Seducers bleibt zunächst aus, so veröffentlicht Urbach den Brief in einem entsprechenden Beitrag in seinem Blog. Da er in seinem veröffentlichten  Brief auch zu einem Rundschlag durch die schwarze Szene genötigt fühlt, möchte ich den Sachverhalt darstellen und selber einen offenen Brief an Herrn Urbach richten. Überraschenderweise wird am 9. Juli 2014 die Internetseite “Gruftis gegen Rechts” ins Leben gerufen, die ebenfalls mit in die Diskussion einsteigen will. Doch ein nach dem anderen. Den ganzen Artikel lesen… »


5 Juli

Spontis Wochenschau #06/2014

von Robert ForstKategorie: WochenschauDiskussion: 9 Kommentare

Spontis WochenschauSchland! Deutschland ist einen Fahnenmeer: Vorgärten, Balkone, Autos und Menschen sind über und über mit Devotionalien behangen. Schwarz-Rot-Gold (das eigentlich Gelb ist) sind die Trendfarben des Sommers. Die Biergärten mit TV-Anschluss platzen aus allen Nähten, während der Fußballspiele ist überall Volksfeststimmung und selbst nach dem Unentschieden gegen die USA gab es Autokorsos. Für ein paar Wochen im Jahr sind wir stolz darauf (je nach Ergebnis) deutsche Staatsbürger zu sein, freuen uns zusammen mit der Bundeskanzlerin und den Leuten beim Public Viewing. Sonst ja eher nicht so, ihr wisst schon, wegen der ganzen Vergangenheit und diesem unangenehmen Geruch nach “Rechts”. Die Ereignisse rund um die Machenschaften der FIFA sind zwar bekannt, aber sie interessieren uns genauso wenig wie das bei dem Putin und seinen homophoben olympischen Spielen. Da kommt man als “alternativer” und “andersdenkender” Mensch schon mal in Bedrängnis. Darf ich jetzt Fußball gucken? Darf ich mit der deutschen Mannschaft fiebern und mich freuen, wir die ein Tor schießen? Ob ihr es glaubt oder nicht, wir haben diese Frage in kleinem Kreis ausdiskutiert und sind zu dem Ergebnis gekommen: Aber ja doch! Informieren, nachdenken, hinterfragen, abwägen. Dann kann man auch fern von gruppendynamischen Prozessen (machen ja alle so) Fußball gucken und gemeinsam mit Freunden jubeln. Wissen was man tut und warum man es tut. Das System von innen heraus bekämpfen, auch nach dem Finale gegen die Niederlande :-). Für alle Totalverweigerer gibt es jetzt die Wochenschau, garantiert ohne Fußball. Den ganzen Artikel lesen… »


3 Juli

Rezension: “Bastard Echo” – Gegenwartslyrik trifft Gruftie

von Robert ForstKategorie: Bücher und ZeitschriftenDiskussion: Keine Kommentare

Martin Piekar - Bastard EchoMartin Piekar, der mit “Bastard Echo” seinen ersten Gedichtband veröffentlicht hat,  ist kein Unbekannter. Im Juli vergangenen Jahres führte ich ein Interview mit dem Lyriker, der mit seinen zeitgenössischen Werken die Fachpresse zu Lobeshymnen animierte und auch schon einige Preise abräumen konnte. Ich unterhielt mich mit dem mittlerweile 24-jährigen unter anderem über aktuelle Lyrik in der schwarzen Szene. Damals schrieb ich: “Aktuelle lyrische Ergüsse sind offenbar für viele Szene-Mitglieder nicht geeignet, um sich darin zu verlieren. Oder gibt man aktuellen werken nur keine Chance? Vielleicht sollte man manchmal zweimal hinschauen.” Es kommt einer Fügung des Schicksals gleich, dass das Verlagshaus J. Frank mir vor einer Weile anbot, ein Rezensionsexemplar zu beziehen. Ich sagte zu, frei nach dem Motto “Wer A sagt, muss auch B sagen!”

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich mit Lyrik nicht viel anfangen kann, weder in alter noch in zeitgenössischer Lyrik kann ich mich wiederfinden. Noch bevor ich also dem Verlag zusagte den Gedichtband zu rezensieren, grübelte ich über Möglichkeiten nach, “Bastard Echo” fachkundingen Augen vorzulegen. Mir kam sofort Florian G. von Karnstein in den Sinn, der neben seinen Tätigkeiten als Liedermacher, Sänger, Musiker und Mitblogger vor allem für eines bekannt ist, seiner Leidenschaft für traditionelle Lyrik.

Es galt die Frage zu klären, warum sich Menschen aus der schwarzen Szene – wie Florian – so selten mit modernen Lyrik beschäftigen. Martin Piekar konnte nur im Interview nur Vermutungen anstellen: “Alles ist nahezu „unbewegt“ von zeitgenössischer Lyrik. Das hat viele Theorien. Die Frage im Buchladen selbst ist: Lesen die Leute keine Lyrik, weil keine im Buchladen steht oder steht im Buchladen keine [zeitgenössische] Lyrik, weil sie niemand lesen will. [...] Ist es also wirklich der Profitgier geschuldet? Sind Gedichte schwieriger als früher?” Grund genug dem armen Florian ein Gastgeschenk unterzujubeln und ihn um eine Rezension zu bitten. Den ganzen Artikel lesen… »


29 Juni

Rückblick: Spontis Family Treffen auf dem WGT 2014

von Robert ForstKategorie: VeranstaltungenDiskussion: 5 Kommentare

Sophie und Konrad - TobiDas Spontis-Treffen stand unter einem guten Stern, denn die Wetteraussichten waren brillant bis übertrieben, die Übergabe der Buttons war geglückt und ausreichend Magazine, Getränken und Kekse waren eingepackt. Gut, das Editorial des Spontis-Magazins wurde nicht von meiner persönlichen und wunderhübschen Lektorin kontrolliert und war entsprechend voller Fehler. Spontis unplugged sozusagen. Mir wäre das ja egal, ich bin da nicht so penibel aber für die Chefredakteurin, die soviel Liebe und Zeit in die Erstellung des Magazins verwendet hat, ein unverzeihlicher Fauxpas! Wir titeln daher diese Ausgabe mit der Unterschrift “jetzt mit 80% mehr Rechtschreibfehlern” und ich versehen den Karton, in dem sich die Magazine befinden, mit einem entsprechenden Warnhinweis. (Dieser Warnhinweis verliert auch Online nicht seine Aussagekraft)

Mit dem Eintreffen auf der Wiese überschlagen sich für mich die Ereignisse. Innerhalb kürzester Zeit füllt sich die Wiese mit lieben Menschen von denen einige bereits seit dem ersten Treffen dabei sind, andere zum ersten mal vorbeischauen. Nehmen wir zum Beispiel Foxxi, der übrigens immer einer der ersten Besucher ist, auch schon auf dem ersten Treffen, das je stattgefunden hat.  Zunächst war mir seine Art doch ein wenig fremd, doch jetzt wäre ein WGT kein WGT, wenn der Wahlberliner nicht vorbeischauen würde. Was wäre das Treffen ohne Rosa, die mich bei unserem ersten Treffen menschlich so positiv überrascht hat und die ich heute immer noch interessant und anders finde. Vielleicht ist das sogar die Quintessenz des Treffens auf dem Treffen. Aus Gesichtern werden Bekannte, aus Bekannten werden Freunde. Das WGT fühlt sich mit jedem Jahr, in dem man mehr Leute trifft, die man auf dem Spontis-Treffen kennengelernt hat, ein wenig kleiner, ein wenig vertrauter und ein wenig schwärzer. Gruftzuckerl, so quirlig und lebendig fegt über die Wiese während der Gruftfrosch introvertiert und nachdenklich erklärt, wieso er Facebook nichts abgewinnen kann. Auch wenn wir äußerlich schwarz tragen, so ist unser Innerstes doch kunterbunt. Den ganzen Artikel lesen… »


20 Juni

Kostenloses Spontis-Magazin und Family-Button für Anhänger!

von Robert ForstKategorie: VeranstaltungenDiskussion: 23 Kommentare

Spontis-Family-Magazin 2014Wie bereits im letzten Jahr werde ich auch dieses mal das exklusive und inhaltlich einmalige Spontis-Magazin kostenlos an interessierte Leser dieses Blogs verteilen. Dieses Magazin gibt es nicht im Handel, man kann es nicht bestellen, es wird nie in elektronischer Form aufgearbeitet und die Auflage ist streng limitiert. Dazu gibt es das Spontis-Family-Treffen Button 2014, dass euch auch nach Außen als eindeutigen Anhänger identifiziert. Wenn man genau hinschaut jedenfalls. Im letzten Jahr habe ich den kompletten Restbestand von 53 Magazinen an begeisterte Leser schicken können, die sich in den Kommentaren und über die Facebook-Seite um ein Exemplar bemüht haben. Dieses Jahr würde ich aber gerne eine Kleinigkeit ändern und huldige damit dem “Zurück-zu-den-Wurzeln!”-Gott. Um ein Magazin zu bekommen, müsst ihr mir einen an euch selbst adressierten und frankierten Rückumschlag auf dem Postweg zusenden, ganz so, wie man damals die Kataloge von Bogey’s und anderen Mailorder-Läden bekommen konnte. Mit Mail war früher nämlich nicht “E-Mail” gemeint, sondern die Post, in unserem Fall der gelbe Verein mit dem lustigen Horn.

Zu aufwendig? Obwohl ich Optimist bin, verleugne ich nicht meine dunkle Seite des Pessimismus und gehe davon aus, dass es den meisten zu aufwendig ist sich auf diesem Weg ein Magazin zu besorgen. Das ist nicht weiter schlimm, so bleibt mehr für die übrig, die dem Ganzen dann doch einen gewissen Wert beimessen. Für mich hat das einen sehr ideellen Wert, ganz losgelöst von Druckkosten, Herstellungskosten und Portokosten, darum will ich auch darüber meckern was das ganze gekostet hat. Es erwarten euch 20 schwarz-bunte Seiten voller Ungereimtheiten und exklusivster Inhalte und das ganze für gerade mal 2,90€! Und das Beste: Es gibt noch einen formschönen Button dazu!

Der Button wurde von Leserin Katrin gestaltet, der Piet von Unknown Pleasure hat die Buttons gefertigt und auf der Rückseite gibt es einen exklusiven Comic von Ian von Nierstein! Super, oder? (Ich weiß als Verkäufer bin ich eine Niete) Bitte vergesst nicht, die Auflage ist limitiert es gibt noch 45 21 Gesamtpakete (Button und Magazin), ich werde alle Leser über diesen Beitrag und über Facebook auf dem Laufenden halten, wie viele Exemplare noch verfügbar sind.

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12 Juni

Pressespiegel zum 23. Wave-Gotik-Treffen in Leipzig

von Robert ForstKategorie: VeranstaltungenDiskussion: 22 Kommentare

Leipziger Volkszeitung am Freitag 06.06.2014In einer kleinen, nicht repräsentativen Umfrage auf dem Wave-Gotik-Treffen in Leipzig fragte ich einige Besucher, ob sich das Treffen “leerer” oder “voller” anfühlt. Hintergrund war die eigene subjektive Wahrnehmung, weniger schwarze Gestalten über den Weg gelaufen zu sein, als in den Jahren zuvor. Interessanterweise bin ich nicht alleine mit diesem Eindruck geblieben, denn die meisten Befragten sind ebenfalls weniger Gleichgesinnten begegnet. Einige fanden, es sei gleich geblieben – doch niemand hatte den Eindruck, es wären mehr Besucher als in den letzten Jahren. Die Fakten sprechen eine andere Sprache und verzeichnen sogar einen leichten Anstieg der Besucherzahlen gegenüber den Jahren 2011 und 2012. Die Leipziger Volkszeitung (LVZ) vermeldet am 10. Juni: “Angesichts der 59 in der Regel gut besuchten Veranstaltungsorte wirken 21.000 offizielle Besucher eigentlich wenig.” Womöglich sorgt die Verlagerung des Treffens vom WGT-Geschichtsträchtigen Süden der Stadt in andere Stadtteile, wie beispielsweise Plagwitz, für eine gewisse Entzerrung und größere Verteilung der Besucher.

Dieses Jahr sind einige neue Veranstaltungsorte hinzugekommen, während andere, signifikante Ballungszentren verschwunden sind. Mit dem Wegfall des Werk II als Veranstaltungsort ist beispielsweise der Stadtteil Connewitz merklich leerer geworden. Über die Gründe, warum man den Veranstaltungsort mit der längsten Tradition aus dem Programm genommen hat, lässt sich nur spekulieren. Konzerte von Bands aus dem Neofolk-Genre sorgten in der Vergangenheit immer wieder für Konfliktpotential mit der in Connewitz stark vertretenen ANTIFA-Szene und haben die Veranstalter möglicherweise dazu bewegt, sich um Alternativen zu bemühen. Die LVZ schreibt: “Über Gründe wird viel spekuliert, benannt werden keine. Der Bruch ging jedenfalls nicht vom Werk 2 aus.” Den ganzen Artikel lesen… »