23 März

Musikperlen – Masken tanzen Einsamkeit (Tauchgang #35)

von Kategorie: Back to the RootsDiskussion: 3 Kommentare

MusikperlentaucherLicht tanzt auf meinem Gesicht, Schatten an der Wand, mein Stammplatz ist der Notausgang, halt mich fest, ich bin allein. Zukunft gibt’s keine hier, keine Liebe, kein versteh’n. Worte, wo ist der Sinn? Total anonym, total allein.“ Ich habe keine Ahnung wer die Band Tabu ist, von der dieses Liedzeile stammt und doch ist sie der Beweis, dass noch Dinge zwischen Musik, Text, Subjektivität und Objektivität existieren, die einen Song zu dem machen können, was er für einen geworden ist. Tief aus dem Keller der Neuen Deutschen Welle scheint dieses Werk zu stammen, es riecht ein wenig modrig, ist staubig und wirkt in gewisser Weise antik. Es hatte nie einen besonderen Glanz und vermochte nicht, mit dem Funkeln der NDW-Sterne aus jener Zeit mitzuhalten. „Sternenhimmel“, „Fred vom Jupiter“, „Hurra, hurra die Schule brennt“ prägen das Jahr 1982, bestimmen die Ohrwürmer auf den Schulhöfen, sind die Lieblingsplatten der Tanzpaläste und irgendwie auch ständig im Radio oder im Fernsehen seiner Zeit.  Der Song „Allein“ von der Band Tabu verhallt offenbar ungehört im Nirwana der Belanglosigkeit. Möglicherweise lag es daran, dass er melancholisch klingt. Wütend schreit der Sänger seine Einsamkeit ins Mikrofon, während er fast zärtlich von der Zukunftslosigkeit erzählt.

Das Stück polarisiert. Entweder man findet es schlecht oder man liebt es. So kommt es mir vor, als einige der Hörer auf einem Tanzflächenabend in Werk II in Leipzig beim jaulen der letzten Strophen das Gesicht schmerzverzerrt verziehen und fluchtartig den Raum verlassen. Die anderen stehen hingebungsvoll da, bewegen Türme, Iros und Teller wiegend zum Takt der Musik, haben meist die Augen geschlossen und scheinen mit sich selbst und ihrer Welt beschäftigt zu sein. Hätte ich auch so gemacht, doch ein innerer Drang zwang mich dazu, durch die leicht geöffneten Augenschlitze zu spähen. Ich liebe diesen Song. Er bringt alles das in ein 4 Minuten langes Requiem, was die 80er in meiner schöngefärbten Erinnerung gewesen sind. „Alleine“ ist der damit freilich nicht, wie dieser Tauchgang des Musikperlentauchers zu zeigen versucht: Den ganzen Artikel lesen… »


8 März

Mein schaurig schönes Tagebuch #13: London, endlich wieder die Gap minden

von Kategorie: AnsichtssacheDiskussion: 4 Kommentare

Liebes Tagebuch. Für meinen Bericht aus der britischen Hauptstadt wollte ich kosmopolitisch wirken, das urbane Leben einer Metropole spiegeln und wie so ein neuzeitlicher Schriftsteller und Autor rüberkommen. Kurz gesagt, ich wollte cool sein. Ich schnappte mir also das mitgebrachte Laptop und betrat ein Café mitten in der Londoner Innenstadt, nachdem ich mich wendig wie eine Katze durch das montägliche Chaos der Großstadt geschlängelt habe. Ich orderte einen großen Milchkaffee, suchte mir einen gemütlichen Tisch, richtete das kostenlose WiFi ein und wartete darauf, dass mein Blog aufgerufen wurde. Die Beine lässig übereinander geschlagen, die glänzenden Spitzen der Pikes zum Schaufenster ausgerichtet, rührte ich den Zucker in den Milchkaffee. Ich beobachtete die Menschen, die gehetzt vorbeizogen und all die anderen genauso coolen Leute, die auch im Café über ihren Computern brüteten. Ich wollte die Inspiration, die Energie und die beinahe atemberaubende Geschwindigkeit dieser Stadt in mich aufsaugen, um sie in Worte zu verwandeln die sich wie ein pulsierender Strom literarischer Schönheit auf dem Bildschirm manifestieren sollten. Den ganzen Artikel lesen… »


27 Februar

Clubsterben: Vom Tod der Clubs und der Suche nach ihren Mördern

von Kategorie: BrennpunktDiskussion: 49 Kommentare

ClubsterbenEs vergeht kein Monat ohne Hiobsbotschaft. Irgendwo meldet ein Club Insolvenz an, eine engagierte Party-Reihe wird nicht mehr fortgesetzt und reihenweise Discothekenbetreiber und Konzertveranstalter schmeißen die Flinte ins Korn. Kein Publikum mehr vor der Bühne, keine Leute auf den Tanzflächen und die Vorräte in den Kühlschränken der Theken stehen kurz vor dem Verfallsdatum. Schwarze Tanztempel schließen ihre Pforten, werden nicht wieder aufgebaut oder wechseln ihre musikalische Ausrichtung, um zahlungswilliges und ausgehwilliges Publikum anzulocken. 2015 war erst vom Sterben der Großraumdiscotheken die Rede, jetzt ist der Begriff „Clubsterben“ auch bei mittleren und kleiner Läden angelangt. Allerorts wird über die möglichen Gründe spekuliert. Betreiber, DJs und Besucher schieben sich gegenseitig die Schuld in die Pikes, ein gemeinsames Feindbild scheint es nicht zu geben. Außer die Anderen, die sind ja eigentlich immer schuld. Spontis begibt sich auf Spurensuche nach den Mördern der Clubs, sammelt Fakten, spricht mit Zeugen und fragt sich: Warum war früher alles besser und ist heute wirklich alles zum scheitern verurteilt? Den ganzen Artikel lesen… »


23 Februar

Video der Woche: Tod der Demokratie! Sie sind Massenhysterie!

von Kategorie: FundgrubeDiskussion: 43 Kommentare

Massenhysterie - Ein Bild aus ihrem Facebook-ProfilIch weiß es doch auch nicht, liebe Leser. Die schicken mir sowas! Ob das ein perfider Plan zu Eroberung der Goth-Herrschaft ist? Die Infiltration einer schleichenden sexistischen Seuche? Wieder möchte ich dem neugierigen Leser eine Band präsentieren, das Fragezeichen in den Gesichtern der Sehenden zurücklassen wird und das mich in eine moralisch schwierige Position bringt. Der Grund: Joanna von der Band Massenhysterie schrieb mir jüngst in einer E-Mail, dass sie sich über ein Berichterstattung freuen würden und sie gespannt auf ein Feedback seien. Ein paar Klicks auf angehängte Videos und Bilder später dachte ich: „Das machen die doch extra!“ Mein leerer Blick gleitete hilflos durch den Raum. Die Helden von Einst blickten von ihren Postern streng auf mich herab. Wie hat Bauhaus damals für Aufmerksamkeit gesorgt, ist die Nazi-Armbinde von Siouxsie Sioux mit einem ähnlichen Hintergrund in Szene gesetzt worden? Was sollte ich tun? Darüber berichten und Aufmerksamkeit generieren oder freundlich absagen und die Sache totschweigen? Ich fasse mich dieses mal kurz: reden ist Silber und Gruftis tragen kein Gold.  Den ganzen Artikel lesen… »


20 Februar

Spontis Wochenschau #1/2017: Wir sind Touristen unserer eigenen Jugend

von Kategorie: WochenschauDiskussion: 6 Kommentare

Spontis WochenschauUm 23:00 soll die Vorstellung beginnen. Ein Blick auf die Uhr verrät, es ist soweit. Ein Blick auf die Eintrittskarte versichert: Wir sitzen im richtigen Kino und auf den richtigen Plätzen. Trotzdem ist der Saal leer. Im Foyer dachte wir noch anders: Menschenmassen vor den Kassen, das Popcorn in der ersten Tankstelle für Kinogänger war schon so gut wie leergefegt und die Toiletten waren nicht mehr als solche zu erkennen. Doch wir sitzen vor unzähligen leeren Sitzreihen. Das Interesse an Trainspotting 2, dem Nachfolger des legendären und prägenden englischen Anti-Drogen-Films der 90er Jahre, ist gering. Kurz bevor die Werbung endet, gesellen sich noch ein paar End-30er dazu, ein Betrunkener direkt vor uns und ein Paar 2 Reihen weiter vorne. Doch die zwei haben sich bestimmt vertan, was ihnen auch selber auffällt, als sie 30 Minuten später das Kino verlassen. Möglicherweise dachte man: „Komischer Anfang von dem 50 Shades of Dinges Nachfolger!„, der ganz nebenbei erwähnt gleich in 2 Kinos lief und restlos ausverkauft war.
Zugegeben. An das Original reicht der zweite Teil nicht heran, zu bemüht erscheint mir die Idee, die Geschichte der 4 Protagonisten fortzuführen. Es fehlt die düstere Frische, der Hauch Todessehnsucht, die Hoffnungslosigkeit und das Bestreben wieder einen Zeitgeist festzuhalten, der sich damals genau so breit gemacht hatte. Interessanterweise erkennt das der Film auch selbst und einige seiner Dialoge und Monologe sind druckreif für die Geschichtsbücher der Selbstreflexion. Warum also ist das Kino so leer? Die Erklärung erscheint simpel. Niemand hatte das Original wirklich gesehen. Für die meisten Jugendlichen von damals war Trainspotting der Song „Born Slippy“ von Underworld und die Kenntnisse des Inhalts beschränken sich auf die Inhalte des Musikvideos. Für meinen Sitznachbarn war es jedenfalls eine Erfahrung, denn mit ihm hatte ich den ersten Teil noch einige Stunden vorher auf einem „Pervers großen Fernseher“ gesehen, bevor ich ihn in die Fortsetzung entführte. Wir sind eben Touristen unserer eigenen Jugend. Den ganzen Artikel lesen… »


10 Februar

Underground Festival Guide 2017

von Kategorie: VeranstaltungenDiskussion: 14 Kommentare

Festival Guide 2017Auch in diesem Jahr gibt es wieder unzählige Underground Festivals abseits der schwarzen Mainstream zu entdecken. Menschenmassen, Selbstdarsteller, Kamerateams und immer wieder die gleichen Bands – das Standardprogramm großer Festivals. Da kommt keine Stimmung auf?! Egal, denn die Szene hat mehr zu bieten. Mehr von allem: mehr Atmosphäre, mehr Klangrausch, mehr Gefühl, mehr Fertigkeit, mehr Musikliebhabende, mehr Künstler, die sich in das Publikum mischen, mehr schwarze Szene. Viele der kleinen und ambitionierten Veranstaltungen bringen auch den Do-It-Yourself Gedanken zurück in die Szene, denn die meisten hier vorgestellten Festivals sind aus der Szene gekommen und für die Szene gemacht. Oftmals bedienen diese kleineren Festivals auch einen spezielleren Geschmack und werden ihren vollmundigen Ankündigungen gerechter, als größere Veranstaltungen, die versuchen müssen einem breiteren Geschmack gerecht zu werden.

Wie in den beiden Jahren zuvor sammelt Spontis diese Veranstaltungen im In- und europäischen Ausland für die kommenden Monate. Sollte eure eigene Veranstaltung oder das heiß geliebte Mini-Festival fehlen, benutzt die Kommentare, um uns und unsere Leser darüber zu informieren. Die Termine werden, wie üblich, ständig aktualisiert und hier eingepflegt.

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8 Februar

Mein schaurig schönes Tagebuch – Episode 12: Einsam und doch nicht allein

von Kategorie: AnsichtssacheDiskussion: 4 Kommentare

das schaurig schoene tagebuchLiebes Tagebuch. Ich entschuldige mich gleich im Voraus für die verlaufende Tinte meiner schwermütigen Worte, denn dieser Eintrag drückt auf die Tränendrüse, jedenfalls auf meine. Glücklicherweise schreibe ich nicht mit Tinte, sondern mit Tasten und Bildschirme neigen bekanntlich auch nicht dazu, unter tropfenförmiger Wassereinwirkung die Worte zu verschmieren. Auch die Schwerkraft spielt bei näherer Betrachtung mit, denn Tränen fallen nach unten und nicht nach vorne. Jedenfalls in diesem Universum. Aber ganz so traurig wie es klingt, oder wie es den Klischees unserer Subkultur nach klingen sollte, ist es dann doch nicht. Im Gegenteil, was mit Einsamkeit beginnt, endet mit Hoffnung. 

Wie du weißt, liebes Tagebuch, sitze ich einsam vor dem Bildschirm, wenn ich Artikel schreibe, Kommentare beantworte, Bilder veröffentliche und Informationen für neue Ideen suche. Das war immer schon so. Ich tauche ein in die virtuelle Welt, in der Gut und Böse, Legal und Illegal und letztendlich auch Einsamkeit und Gemeinschaft so nahe beisammen liegen. Ein paar mal die falschen Tasten gedrückt, hier mal unbedacht was angeklickt, schon ist das Gleichgewicht der Dinge gestört. Und weil das alles so einfach und virtuell erscheint, fühlt sich die Welt dann doch irgendwie unecht an. Denn du kannst sie ausschalten. Ganz einfach. Doch das sollte ein Irrtum sein. Den ganzen Artikel lesen… »


1 Februar

Schwarz humoriger Buch-Tipp: Klaus Märkert – Schatten voraus

von Kategorie: Bücher und ZeitschriftenDiskussion: 17 Kommentare

Schatten voraus - Klaus MaerkertDas sitze ich nun in meinem Kopf vor den unzähligen Schubladen, in denen ich die Bücher einsortiere, die ich gelesen habe. Kleine gelbe Schildchen verraten, welches Genre in den Schubladen zu finden ist. In den Händen halte ich das Buch „Schatten voraus“ von Klaus Märkert. Sobald mir eine Schublade passend erscheint und ich das Buch reinstelle, um zu sehen wie es darin wirkt, fällt mir augenblicklich eine Passage ein, die den Freudentaumel über die geglückte Zuordnung im Keim ersticken lassen. Ich weiß es einfach nicht. Mein Blick streift hilflos über die Schildchen der Schubladen: Krimis, Fantasy, Humor, Schauergeschichte, Horror, Biografie. Es ist einfach von allem etwas dabei, doch keiner der Begriffe beschreibt den mittlerweile dritten Roman des Bochumer Schriftstellers zufriedenstellend. Seine beiden ersten Bücher machten es mir noch leicht, denn „Hab Sonne“ und „Requiem für Pac-Man“ passen ganz hervorragend in die Schublade der Biografien. 

Wer den Mann mit dem bewegten Lebenslauf jedoch schon ein bisschen länger verfolgt – so wie ich – und ihn auf einen seiner zahlreichen Lesungen besucht hat, weiß auch um seine Talente für skurrile Kurzgeschichten. Obwohl „verfolgt“ jetzt nicht wortwörtlich zu nehmen ist, denn hinterhergestiegen bin ich ihm ja nicht, es soll eben nur zum Ausdruck bringen, das ich möglicher voreingenommen bin, da ich gut finde, was Märkert macht.  Die drei weiteren Werken „Ich bin dann mal tot“ (zusammen mit Myk Jung), „Der Tag braucht das Licht, ich nicht“ und „Schlagt sie tot in den Wäldern“ sind Sammlungen von Kurzgeschichten, von denen viele eine Fortsetzung verdient hätten. So erscheint mir sein dritter Roman als logische Schlussfolgerung, endlich aus dem Schatten der eigenen, kurzweiligen und skurrilen Geschichten herauszutreten und daraus ein ganzes Buch zu zaubern. Zur Geschichte:  Den ganzen Artikel lesen… »


30 Januar

Black Friday im Louvre: Was, wenn Provokation plötzlich funktioniert?

von Kategorie: BrennpunktDiskussion: 27 Kommentare

Black Friday und Schwarzkittel in ParisWas für das Grufti-Ehepaar Freyja und Matthias als romantischer Urlaub in die Stadt der Liebe geplant war, endete in einem Drama. In den Louvre, eines der berühmtesten Museen der Welt, gewährte man ihnen keinen Einlass, weil es wegen ihres Aussehen angeblich Sicherheitsbedenken gäbe. Der eigentliche Grund war, davon sind die beiden fest überzeugt, allein ihr Aussehen und nicht die vorgeschobenen Sicherheitsbedenken. Als sie einen Tag später den historischen Pariser Friedhof Père-Lachaise besuchten, wurden sie erst von der Security verfolgt, dann hielt man sie gegen ihren Willen fest. Freyja wurde gezwungen, die für ihren Youtube-Kanal „Black Friday“ entstandenen Videoaufnahmen, die sie während ihres Rundgangs gemacht hatte, zu löschen. Während man angeblich auf die Polizei wartete, gab man dem Ehepaar zu verstehen, dass ihre Kleidung und Schmuck respektlos gewesen wären. Für die beiden Gothics, die ausleben was sie sind, ein herzzerreißender und negativer Höhepunkt der Reise in die Stadt der Liebe.

Haben die beiden einen Fehler gemacht, indem sie sich nicht anpassten? Sind die Wachleute schuld, die aufgrund von Äußerlichkeiten über die Menschen urteilen? Was tun, wenn die Provokation plötzlich funktioniert? Den ganzen Artikel lesen… »


24 Januar

Video der Woche: Bestraft ihn! Er hat es nicht anders gewollt.

von Kategorie: FundgrubeDiskussion: 33 Kommentare

Bestraf mich - ScreenshotLiebe Leser. Das nun nachfolgend präsentierte Video der Band Arise-X könnte zart besaitete Dunkelgeister nachhaltig verstören, schockieren, beeindrucken oder wahlweise auch belustigen. Je nach dem welche der unzähligen schwarzen Schubladen unserer Szene ihr Euch zugehörig fühlt, welche Weltanschauung ihr vertretet oder auch wo Eure sexuelle Präferenzen liegen. Ich möchte darauf hinweisen, dass der folgende Text nur die persönliche und subjektive Meinung des Autors darstellt und nicht etwa den Anspruch einer fundierten Auseinandersetzung erhebt.

Der akustische Verführer („Sonic Seducer“) präsentierte mir dieses Werk in meinem – bis zur dieser Stunde – recht jungfräulichen Nachrichtenstrom, der sich bis dahin unschuldig in immer neuen Trump-Karikaturen, Björn Höcke-Zitaten und heimwerkenden Orang-Utans wälzte. „Abwechslung!“ schrien freudig die eingerosteten Synapsen, denn was das Fachblatt der schwarzen Subkultur verbreitet, muss einen gewissen Mehrwert inne haben. Einen beherzten Klick auf den „Play Button“ und mutig in den Vollbildmodus gesprungenen Augenblick später sehe ich mich nicht nur mit in schwarzen Klamotten gehüllten Lustmolchen konfrontiert, sondern auch mit äußerst verstörenden Textzeilen wie „Bestraf mich! Ich will mich leiden sehen!“ zugedröhnt, die vom hämmernde Techno-Beat getragen, durch die Windungen des Gehörgangs dringen.  Den ganzen Artikel lesen… »