3 Mai

Resümee im April: Gothic und Beruf können zusammengehören, müssen es aber nicht

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: 3 Kommentare

Gothic-Friday-2016-AprilAls allererstes möchte ich mich bedanken! 21 Leute haben am Gothic Friday im April teilgenommen (dazu kommen noch Shan Dark, die bereits 2013 einen Artikel zum Thema auf ihrem Schwarzen Planten veröffentliche und meine Wenigkeit) und nur eine Person davon musste ich zwingen motivieren doch auch mitzumachen. Damit macht ihr mir und dem gesamten Gothic Friday Team viel Freunde und viel Arbeit. Zudem sollte nicht unerwähnt bleiben, dass diese rege Teilnahme unseren geschätzten Robert wohl am meisten überrascht hat.

Grufti Berufe

Gruftis und Gruftis, das scheint zusammen zu passen, also Gruftis aka Gothics und Gruftis aka Senioren. Vier der 23 Teilnehmer sind haben eine Ausbildung zum Altenpfleger oder sind in der mobilen Seniorenbetreuung. Zwei weitere lassen sich, als Erzieherin und Sozialarbeiterin ebenfalls dem Sektor Soziale Berufe zuordnen. Tanzfledermaus ortet ebenfalls einen Zusammenhang zwischen Gothics und Sozialen Berufen und erklärt diesen in einem ihrer Kommentare wie folgt: „Sie fühlen selbst intensiv und sich daher gut in andere ein. Sie wollen die Gesellschaft, die sie in vielen Punkten kritisch betrachten, so weit es geht ein bisschen besser machen, ohne dabei laut zu werden und auf die Straße zu gehen. Eher im Stillen, Alltäglichen, wie auch schwarze Kleidung für viele eher ein stiller Protest ist.Den ganzen Artikel lesen… »


30 April

Spontis Family Treffen 2016 auf dem 25. WGT in Leipzig

von Kategorie: VeranstaltungenDiskussion: 5 Kommentare

6.Spontis Family Treffen WGT LeipzigHeute ist Walpurgisnacht, ich habe den Song von Wikie im Kopf und denke gleichzeitig an das größte Heavy-Metal-Festial in Wacken. Was haben diese drei Dinge, bis auf den Anfangsbuchstaben “W”, gemeinsam? Genau! Die Eintrittskarten für das Wave-Gotik-Treffen sind da! Wenn sich jetzt Verwirrung breitmacht, ist das durchaus nachvollziehbar, aber der Knoten im Kopf ist leicht zu entwirren. Heute ist der 30. April, das ist nun man der letzte Tag vor dem Mai, das Datum der Hexennacht, insofern diese damals überhaupt einen Kalender genutzt haben. Die WGT-Karten erinnern mich durch den abgebildeten Wikingergott Odin nun mal unweigerlich an Wikie und die starken Männern, während sich nach dem Anhören aller 183 Bands, die bis jetzt angekündigt sind, ein subjektives Wacken-Gefühl einstellt. Eigentlich ganz einfach, oder? Den ganzen Artikel lesen… »


29 April

Gothic Friday April: Stadt Land Fluss? (Svartur)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: 3 Kommentare

Svartur Nott - GeografieDas ist ja wohl das Letzte! Richtig. Der Artikel von Svartur Nott, selbst ein Mitglied des Gothic-Friday-Teams, ist der letzte Teilnehmer des April-Themas. Nach anfänglichem Zögern haben sich (sehr zu meinem Erstaunen) immer mehr Leute angesprochen gefühlt, einen Beitrag einzureichen, was mich sehr freut. Svartur ist noch auf dem Weg der Bildung und beschäftigt sich vornehmlich mit unserer Landschaft. Irgendwie jedenfalls. Noch genießt er das Studentenleben hinsichtlich seines Äußeren, ist aber durchaus bereit, Abstriche zu machen, wenn der “Ernst” des Lebens beginnt.

Welchen Beruf strebe ich an?

Ich bin Geograph, bzw. Student der Geographie mit naturwissenschaftlicher Ausrichtung. Falls jetzt jemand das Gesellschaftsspiel, welches ich als Aufhänger genommen habe, im Sinn hat, dem möchte ich die Ansicht etwas geraderücken: Geographen beschäftigen sich mit dem System Erde und wie es in Beziehung mit dem Menschen funktioniert. Es gibt eine sozialwissenschaftliche Ausrichtung, die Humangeographie, welche sich beispielsweise mit Stadtplanung, Landesplanung, Infrastruktur, Geldströmen, Geopolitik und dem teils abstrakten Raum-Begriff etc. befasst. Den ganzen Artikel lesen… »


28 April

Gothic Friday April: “Laufen Sie rum wie Sie möchten, so lange Sie sich die Haare nicht blau färben!” (Mone)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: 5 Kommentare

Mone vom Rabenhorst

Die ehemalig “Egalisierte” Pikes-Liebhaberin, die den Lesern unter ihrem Pseudonym Mone vom Rabenhorst bekannt sein dürfte, fügt sich dem Gruppenzwang und folgt ihrem Ehemann und vielen anderen Lesern als Teilnehmerin des Gothic Fridays. Was es mit dem “Egalisierten” auf sich hat, was Mone beruflich macht und wie Szene-Zugehörigkeit und Berufsleben unter einen Iro bringt, erfahren wir in ihrem Artikel zum April-Thema SchwarzArbeit.

Ok. Ich schreibe dann jetzt auch mal was. Könnte man jetzt Gruppenzwang nennen, weil mein Gatte abgeliefert hat, oder auch damit begründen, dass mein Chef gerade in Urlaub ist und ich die Mittagspause gut zum Schreiben nutzen kann. Also los geht’s.

Seit Kleinkindesbeinen an bin ich mit dem Ponyvirus infiziert. Könnt Ihr gerne drüber lachen, ist aber nun mal so. Fellgesichter im Allgemeinen waren mir schon grundsätzlich immer lieber als Menschen. Daher wollte ich natürlich auch beruflich etwas mit Pferden machen. Im Teenageralter absolvierte ich daher mein Schulpraktikum 14 Tage lang auf einer Trabrennbahn, im März, es war von den Temperaturen her noch richtig Winter. Ihr könnt Euch im Traum nicht vorstellen, wie arschkalt es auf einem Sulky – selbst mit den dicksten Klamotten und drei Paar Handschuhen – hinter einem Trabrennpferd auf der Trainingsbahn ist! Nach den 14 Tagen war ich dann fertig mit „Pferden im Beruf“. Ich wollte dann doch lieber einen kuscheligen, warmen, gemütlichen Bürojob, denn Papierkram (Schule, Briefe schreiben, Organisation, Listenkram) mochte ich auch schon immer. Den ganzen Artikel lesen… »


28 April

Gothic Friday April: Arbeiten in Schwarz – Ja sicher! (Simagljubka)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: Keine Kommentare

Backoffice im HochsommerWieder ist ein völlig neues Gesicht, oder besser gesagt ein völlig neuer Name, im Post-Eingang des Gothic Friday erschienen. Simagljubka steht im russischen wohl für “Winterlieb”, wie mir der Verfasser der E-Mail offenbart. Im Anhang: sein Beitrag für das Thema des Gothic-Friday im April. Ein wenig beeindruckt war ich dann beim Öffnen schon, als ein recht wortgewaltiger Beitrag meine ganze Konzentration einforderte und ich mich die ein- oder andere Formulierung zum hochziehen meiner Augenbrauen brachte. Im Fazit hat es mich neugierig gemacht auf den Menschen hinter der kleinen, weißen Blume.

Mein erster Spontis Beitrag, und gleich auch ein positiver, obwohl vielleicht auch einer der Feigheit und in der Ermöglichung von Feigheit natürlich auch Negatives offenbart.

Bevor ich nun meine Arbeitserfahrung schildere, möchte ich kurz erläutern, was ich mit diesem Satz meine. Erstens, ich hatte nie Probleme da ich auch Uniformen immer akzeptiert habe, fast immer war auch Schwarz kein Problem. Besonders unberührt war ich vermutlich als jemand nicht in der Szene angekommener, doch trotzdem in dieser Hinsicht auffälliger und zumindest in der NDW verhafteter Mensch. Probleme hatte ich auch daher keine, da ich im Falle von Kleidungszwang diesen als Uniformzwang (Pinguin) hingenommen habe, doch zumindest meistens und in all meinen regulären Stellen wurde im förmlichsten Fall ein schwarzes Hemd mit Anzug akzeptiert. Den ganzen Artikel lesen… »


27 April

Gothic Friday April: Schwarz Arbeiten – Gothic und Beruf (Marion)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: 8 Kommentare

Marion Levi - Splish SplashJetzt kommt die Initiatorin selbst zu Wort. Marion Levi hat sich in unserem “Brainstorming” mit diesem Thema für den April durchgesetzt. Zu Recht, wie sich mittlerweile herausgestellt hat, denn trotz meiner Bedenken habe doch erfreulich viele Leser etwas zum Thema beizutragen und gestalten damit einen sehr interessanten und aufschlussreichen Gothic Friday im April.

Ich habe gerade festgestellt, dass es nicht leichter ist zum „eigenen“ Gothic Friday Thema etwas zu schreiben, als zu einem, das jemand anderes vorgegeben hat. Aber sei es drum, gehen wir gleich in medias res: Ich bin Sozialarbeiterin.

Manchmal wundert mich das, weil mein Selbstbild mir eigentlich vermittelt, dass ich jemand bin der nicht besonders gut mit Menschen kann. Jemand, der sich schwer tut Kontakte aufzubauen und oft lieber für sich ist. Trotzdem arbeite ich mit Ihnen oder vielleicht nicht trotzdem, sondern genau deswegen. Um mir zu beweisen, dass ich es eben doch kann: mit Menschen umgehen. Den ganzen Artikel lesen… »


27 April

Gothic Friday April: Bin ich als Lokführer-Grufti ein Einzelstück? (Ralf)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: 3 Kommentare

Ralf vom Rabenhorst - VorschaubildRalf vom Rabenhorst hat sich meinen kindlichen Traumberuf unter den Nagel gerissen. Als ich ihn vor ein paar Jahren kennenlernte, war ich doch tatsächlich neidisch darauf, dass er genau das zum Beruf gemacht hatte, was ich so liebte und in meiner Erinnerung das tollste von der Welt gewesen ist. Ganz so schlimm war meine Sehnsucht dann doch nicht, denn als ich erfuhr, wie die nackte Realität aussah, musste ich meine idealisierten Wunschvorstellung korrigieren. Gänzlich zu den Akten gelegt habe ich sie freilich noch nicht. Der Rabe, wie Ralf auch genannt wird, nährt gelegentlich meine kindliche Sehnsucht. Die Vorstellung während eines Sonnenaufgangs über Schienen den Rhein zu überqueren löst immer noch Herzklopfen aus. Genug von mir, hier nun Ralfs Artikel zum Gothic Friday im April.

Gibt es noch mehr Lokführer-Gruftis oder bin ich ein Einzelstück?” Dies könnte nun eine etwas längere Story werden, da mein eigentliches Leben als Grufti erst spät begann und ich dieses sozusagen der Deutschen Bundesbahn in mehreren Teilen verdanke.  Den ganzen Artikel lesen… »


26 April

Gothic Friday April: Das allerwichtigste für mich ist Zeit, Respekt und Höflichkeit (Anna)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: 3 Kommentare

Anna - KnallpinkAnna aus Köln dachte sich: Ich mache einfach mal mit. Eine gute Entscheidung, wie ich finde. Denn Ihr Privileg, in seinem Traumberuf tätig zu sein, wird nicht jedem zu Teil und so macht es einfach Freude, Annas Zeilen bei der Beschreibung ihrer Tätigkeit zu lesen. Ihr Artikel zum Gothic Friday im April ist erfrischend persönlich und wirft eine ganze neue Sichtweise auf Ihre Berufung.

Welchen Beruf übst du aus?
Ich arbeite in der (mobilen) Seniorenbetreuung. Anders als der klassische Altenpfleger/in übe ich keine pflegerische Tätigkeiten aus und besuche die Leute meist noch in ihrer eigenen Wohnung. Ich kümmere mich dort um alles, was es den Menschen ermöglicht, selbstständig in ihren eigenen vier Wänden zu leben – also eher um die “zwischenmenschlichen, häuslichen Dinge”, für die in der “Pflege” nur selten Zeit bleibt. Den ganzen Artikel lesen… »


26 April

30 Jahre Tschernobyl – Konrads bedrückende Reise in die Sperrzone

von Kategorie: Finstere OrteDiskussion: 13 Kommentare

Tschernobyl 2016 - Kraftwerk mit DenkmalHeute wird die nukleare Katastrophe von Tschernobyl 30 Jahre alt. Erinnert Ihr euch? Damals war ich 12 Jahre alt und hatte allenfalls Angst vor dem Spinnen im Keller, dem Lauchgemüse meiner Mutter und vor Dirk von gegenüber, der mich damals immer verprügelt hat. Was jedoch im April 1986 in der einstigen Sowjetunion geschah, sollte nicht nur die Welt, sondern auch die Jugendkulturen und natürlich mich nachhaltig beeinflussen. Mit der jugendlichen Unbeschwertheit war es irgendwie vorbei.

Als der ambitionierte Fotograf und Spontis-Leser Konrad mir Anfang des Jahres von seiner bevorstehenden Reise in die Sperrzone um den Reaktor Tschernobyl erzählte, war für mich klar, dass ich die den Eindrücken und Bildern des 26-jährigen Friedbergers eine Plattform bieten wollte. Nicht nur, um eindrucksvolle Aufnahmen und einen interessanten Artikel zu präsentieren, sondern auch, weil diese Katastrophe für mich unmittelbar mit der Szene zu tun hat. Vielleicht geht es dem ein oder anderen genauso. Den ganzen Artikel lesen… »


25 April

Gothic Friday April: Der Mann von Nebenan (Magister Tinte)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: Keine Kommentare

Magister Tinte - Patch

Magister Tinte hat eine kreative Leidenschaft, die auch seinen aktuellen Studiengang beeinflusste. Seiner Meinung nach gibt es jedoch keinen Zusammenhang zwischen den kreativen Berufen und der Szene, aber so ganz sicher scheint er mir nicht zu sein. So jedenfalls wirkt es in seinem interessanten Artikel zum Gothic Friday im April

In diesem Beitrag möchte ich mich vor allem auf die letzten Monate konzentrieren. Für das bessere Verständnis fasse ich den Weg dahin aber nochmal kurz zusammen: Letzten Sommer beendete ich mein Berufskolleg “Grafik-Design” mit einen doch nicht so schlechtem Zeugnis wie befürchtet. Spätestens mit dem Zeugnis stand dann auch mein Entschluss fest, in dieser Richtung weiter zu machen. Schon etwas zu spät um sofort anfangen zu können, suchte ich mir zunächst ein Praktikums Platz, half gelegentlich noch bei meinem Vater im Kino aus und setzte mich (leider etwas zu spät) an die Bewerbungen.

Das bedeutete 3 DIN A 2 Mappen mit jeweils 10-15 Arbeiten für jede Hochschule. Vom Zeitplan her ein wenig ungünstig. Allerdings hatte ich so ab letzten Dezember erstmal viel Zeit. Die Mappen waren abgeschickt, es folgten die Aufnahmeprüfungen und dann hieß es erstmal warten. Zum Glück – oder je nach Sichtweise auch leider, denn wer die Wahl hat, hat die Qual – konnte ich mich sogar für eine Hochschule entscheiden. Ich fällte meine Entscheidung eher nach Bauchgefühl und fing an nach einem Zimmer in der neuen Stadt zu suchen. Den ganzen Artikel lesen… »