Das WGT ging in diesem Jahr wahnsinnig schnell vorbei, oder? Mir kam es jedenfalls so vor. Eine Tatsache gleich vorab: Je weiter man sich von der Agra, der Moritzbastei und dem Heidnischen Dorf entfernt (gerne auch im übertragenen Sinne), desto schöner werden die Eindrücke und Erlebnisse. Ich weiß, dass das kein Geheimnis ist, aber ich möchte es noch einmal für all diejenigen betonen, die sich über Kitsch, Kommerz und die „Kirmesbäckerei“ aufregen. Hätten wir uns in die Nähe der Knipser und Karnevalisten begeben, würde dieser Bericht anders ausfallen. Haben wir aber nicht – oder kaum – , deswegen gibt es 2013 einen Spontis-WGT-Nachbericht, in dem ein glückliches Lächeln durch die Zeilen schimmert.
In Leipzig war noch Platz, als wir am Donnerstag gegen 15 Uhr ankamen. Es ist immer aufregend, die ersten „Schwarzen“ auf Leipzigs Straßen zu suchen und dann so zu tun, als sei das ganz normal. Es ist natürlich nicht „normal“ – auch nicht für alteingesessene Gruftis. Das WGT ist, nicht zuletzt durch die Fülle der Schwarzen, die sich über die ganze Stadt verteilen und nicht etwa auf einem abgeschlossenen Festivalplatz zusammengepfercht sind, etwas Besonderes. Aber auch die schwarze Welt ist nur ein Dorf – und so trafen wir kurz nach unserer Ankunft in unserem Hotel zunächst im Fahrstuhl auf Herrn Benecke und später dann auf Parm und Katharina vom Schemenkabinett. Den ganzen Artikel lesen… »









