28 Juni

Video: 40 Years of Goth Style – In unter 4 Minuten?

von Kategorie: FundgrubeDiskussion: 2 Kommentare

40 Years of Goth Style - TeaserObwohl es der ein oder andere nicht hören möchte, Gothic ist nicht nur eine Subkultur, sondern auch längst eine Mode und Stylingbegriff geworden. Im Internet ist man nur 10 Minuten davon entfernt, sich sein individuelles Gothic-Styling zusammenzuklicken, um dann bei nächst bester Gelegenheit, im Goth-Style die Straßen unsicher zu machen. Dabei ist das, was wir heute in Katalogen und Online-Shops finden, von unzähligen Stil-Entwicklungen und Jahrzehnten der Subkultur geprägt, die sich immer versuchte abzugrenzen, in dem sie völlig neue und extreme Outfits kreierte. Immer ein bisschen provozieren, immer ein bisschen inszenieren und immer ein bisschen kreieren. Das ist bis heute so geblieben. Die neusten Ableger der Szene sind die sogenannten “Pastel-Goths” und “Nu-Goths”, die das Styling der Szene jetzt nicht neu erfinden, sondern vielmehr als Patchwork-Derivate aus längst dagewesenem und Szene-Fremden bestehen. Aber anstatt mich seitenlang in Worthülsen zu verlieren, zeige ich lieber den kurzen Film von Liisa Ladouceur, Filmemacherin und Autorin aus dem exotischen Kanada, die sich der letzten 40 Jahre Szene-Styling annimmt, um einen Versuch zu starten, die Stile in Schubladen zu packen, sie chronologisch zu sortieren und anhand eines einzigen Models darzustellen. Ein unlösbare Aufgabe? Den ganzen Artikel lesen… »


27 Juni

Gothic Friday Juni: Fünf Tage ohne Kompromisse schwarz sein (können) (Kathi)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: Keine Kommentare
WGT 2015 entspannt auf dem Zeltplatz vor dem losgehen. (c) Luna-r-tic

WGT 2015 entspannt auf dem Zeltplatz vor dem losgehen. (c) Luna-r-tic

Kathi Traumtänzerin wurde bei ihrem erstem Treffen-Besuch, für sie damals ein Lichtblick in schweren Zeiten, von der WGT-Sucht gepackt und kam seit dem immer wieder. Freunde und Bekannte treffen, sich auch einfach mal treiben lassen und sich auch mal ordentlich in Schale zu werfen, ist das was das WGT für sie so besonders macht.

Dieses Jahr folgte das WGT für mich sehr kurz auf eine einschneidende Erfahrung, trotzdem wollte ich mir dieses Ereignis nicht entgehen lassen. Jedoch fiel mir das Ankommen erst einmal schwer Den ganzen Artikel lesen… »


25 Juni

Gothic Friday Juni: 21 mal Wave-Gotik-Treffen in Leipzig – Es ist mein Familientreffen (Ronny)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: 2 Kommentare

Ronny Rabe - WGT 2016Nachdem Ronny den letzten Gothic Friday unglücklicherweise verschwitzt hat, möchte er es sich nicht nehmen lassen, dem aktuellen Juni-Thema wieder seine Gedanken und Erinnerungen zu spenden. Er ist – wie die Überschrift deutlich macht – Leipzig-Veteran und hat sich 2014 dann letztendlich entschlossen, in die schwarze Hauptstadt zu ziehen.

Dieses Jahr war ich zum 21. mal auf dem Wave-Gotik-Treffen in Leipzig. 1995 war mein erstes WGT, damals noch als Camper im Zelt. Grauenhaft. Also nicht das Festival, sondern das Zelten. Es war kalt, es war nass und für jeden Unmöglichkeit musste man anstehen. Nichts für mich. So verbrachte ich das WGT 1996 teilweise im Auto und gönnte mir dann ab 1997 endlich ein Hotel. 2014 habe ich dann auch das Hotel überflüssig gemacht, denn da hatte ich bereits eine eigene Wohnung in Leipzig. Den ganzen Artikel lesen… »


23 Juni

Gothic Friday Juni: WGT 1992 – Wichtig war das Zusammensein, Konzerte waren Nebensache (Malte)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: 8 Kommentare

Wave-Gotik-Treffen 1992 vor dem EiskellerMalte hat einen ausgeprägten Gemeinschaftssinn, so veranstaltet er seit Jahren zu Pfingsten ein Jahrgangstreffen seiner Abiturklasse. Bei sich zu Hause. Blöd, dass das Wave-Gotik-Treffen genau an diesen Tagen veranstaltet wird. Ein paar Ausnahmen hat er allerdings gemacht, für das WGT und eine befreundete Band, die ihn auf dem Wave-Gotik-Treffen unter anderem als Doppelgänger einsetzten. Davon und von anderen spannenden Ereignissen erzählt er uns in seinem Artikel für den Gothic Friday im Juni.

Warum fährst Du zum WGT? Oder warum fährst Du nicht?

Insgesamt war ich nur viermal beim WGT: 1992, 1993, 2000 und 2008. Die ersten beiden WGT erlebte ich, weil ich 1990 oder 1991 auf dem schwarzen Treffen an der Gedächtniskirche in Berlin eine Gruppe Gruftis aus dem Dreieck Herzberg-Finsterwalde-Falkenberg kennen lernte. Viele Jahre lang besuchten wir uns gegenseitig: Entweder kamen sie mit mindestens einem Auto über ein Wochenende zu uns, um Diskos oder Konzerte zwischen Hannover und Osnabrück zu besuchen, oder ich besuchte sie in Finsterwalde, um dann gemeinsam in der Regel die „Insel“ in Berlin anzusteuern. Den ganzen Artikel lesen… »


22 Juni

Gothic-Friday Juni: Wave-Gotik-Treffen – Krümmung des Raum-Goth-Gefüges (Federflausch)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: 5 Kommentare

GFJ_InesSchon am Wochenende nach dem WGT habe ich angefangen diesen Beitrag zu schreiben. Die Eindrücke waren noch frisch (ich noch nicht wirklich wieder) und ich im schwedischem “Niemandsland” zwischen tiefer Depression angesichts meiner gruftigen Isolation, von der ich schon viel zu lange die Schnauze voll hatte, einigen der schlimmsten Heimweh- und Vermissungsanfällen seit ich im Januar weggegangen war und himmelhoher Euphorie ob des Erlebten. Emsig tippe ich die ersten Sätze in die Tasten, um dann ratlos den Bildschirm anzustarren – dieses WGT war ganz und gar nicht wie die vorangegangenen gewesen. Bin ich nach dem WGT normalerweise für eine ganze Weile gesättigt – konnte ich wenige Tage danach die nächste Auflage nicht erwarten, die Treffentage fühlten sich an wie nebeliger Traum und als wären sie Monate vergangen.

Wegen, weil ja. Wie war mein letztes WGT? Anders. Wie immer. Emotional. Befremdlich. Vorallem kalt. Scheißschweinekalt!
Ich wusste es, jeder Mensch mit ein bisschen Verstand sollte es wissen, aber besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. Nach über 12 Stunden Anreise am Mittwoch war ich schon bevor das WGT losging klipperkaputt, aber aufgeregt wie ein kleines Kind vor Weihnachten, Geburtstag und Ostern zusammen. Wiedersehensfreude, Umarmen, “meine” Menschen und – ja, ich kann es nur immer wiederholen, so pathetisch und abgedroschen es klingen mag – nach Hause kommen. Den ganzen Artikel lesen… »


21 Juni

Gothic Friday Juni: WGT-Erinnerungen und ein zwiespältiger Blick aus der Ferne (Caro)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: 1 Kommentar

Wave-Gotik-Treffen 1993Caro war mittlerweile seit 18 Jahren nicht mehr beim Wave-Gotik-Treffen in Leipzig. Warum sie dem Treffen einst den Rücken gekehrt hat und warum sie dieses Jahr dann doch fast wieder dabei gewesen wäre, erzählt sie dem Gothic Friday im Juni. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr?

Tja, was soll ich über das WGT noch großartig schreiben, was ich nicht schon bisher gesagt habe? Es gibt ja zum Glück ein paar konkrete Fragen, an denen ich mich entlang hangeln kann, und wenn ich mich irgendwo wiederhole, sei mir verziehen, denn es dient dann nur dem Kontext ;-) Das WGT 2016 ist Geschichte, ich war – mal wieder – nicht dort und kämpfe daher auch nicht mit sogenannten Post-WGT-Depressionen, kann jedoch auch leider keinen (schönen) Erinnerungen an diese nachhängen… Ehrlich gesagt, war das Spontis-Treffen der größte Anreiz, mal wieder hinzufahren. Ich hab mich nur leider von den äußerst pessimistischen Wetterfröschen abhalten lassen, was mich im Nachhinein meine Haare raufen ließ, da das Wetter sich so gar nicht an die Vorhersage hielt. Glück für das Spontis-Treffen, Pech für mich. Nächstes Jahr dann hoffentlich… Den ganzen Artikel lesen… »


20 Juni

Videoflohmarkt – 5 halbwegs frische Songs für den verregneten Juni

von Kategorie: Dunkle LichtblickeDiskussion: Keine Kommentare

Spätestens seit YouTube ist das Musikvideo wieder auf dem Vormarsch. Oder ich habe einfach wieder gepennt. Es braucht nicht viel und schon gar kein überteures Equipment, um halbwegs anschauliche oder auch innovativ fantastische Videos zu produzieren. Was man wieder einmal braucht, ist eine Idee und Leidenschaft, diese Idee umzusetzen. Ob ihr es glaubt oder nicht, einige dieser Videos schlummern schon ein paar Monate in einem Entwurf nur weil ich nicht genügend Ideen für einen schneidigen Titel und einen Zusammenhang erübrigen konnte. Wofür eigentlich? Das wusste ich dann auch irgendwann nicht mehr, der Ordner “Für später Speichern” platzte aus den virtuellen Nähten. Fange ich also mal von oben an, präsentiere ein paar Videos und überlasse Euch den Geschmackstest.

Codename:LolaNew Dark Age (Cover des gleichnamigen Stückes der Post-Punker von “The Sound” aus dem Jahr 1981) – Gibt es übrigens hier als kostenlosen Download zum World Goth Day 2016. Schneidiger Dark Wave aus England, in dem immer noch das Herz des Goth-Rock schlägt. Seine Wurzeln kann man eben nicht ausblenden.

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19 Juni

Gothic Friday Juni: Festivals? Nicht zwingend notwendig (Svartur Nott)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: 2 Kommentare
Goethes Erben auf dem Amphi Festival 2015

Goethes Erben auf dem Amphi Festival 2015
CC by-sa Atamari @ commons.wikimedia.org

Das Festivals und Großveranstaltung nicht zwingend zum Szene-Leben dazugehören müssen, erzählt uns Svartur Nott für den Gothic-Friday im Juni. Nicht allein wegen eines schmalen Geldbeutels sondern vielleicht auch wegen dem Charakter einer solchen Massenveranstaltung.

Festivals. Für manche Menschen DER Ort um gehörig abzufeiern und natürlich seine Lieblingsbands anzuschauen. Mit tausenden anderer Gleichgesinnter (?). Zuweilen im Matsch mit wenig Komfort. Manche mögen sie aus diesen Gründen. Manche meiden sie aufgrund selbiger. Ich zähle mich eher zu Letzteren.

Dies hat mehrere Gründe: Zum einen fühle ich mich in Menschenaufläufen sehr unwohl, erst recht, wenn diese zu einem nicht unwesentlichen Anteil aus Personen besteht, mit denen ich einfach nichts zu tun haben möchte. Zum anderen sind zumeist die Bands ein wesentlicher Ablehnungsfaktor. Bei den großen Festivals (Mera Luna, Amphi, WGT mit Einschränkung) ist für jeden was dabei, meistens zumindest. Ist man dem akustischen schwarzen Mainstream wie in meinem Fall jedoch nicht zugeneigt, wird es problematisch. Dann sind die großen Festivals uninteressant und das Geld die wenigen interessanten Bands nicht wert. Natürlich springen kleinere Events in Bresche, die häufig spezialisierter sind und auch viele neue, alte und unbekannte Bands mit drin haben, und nicht nur die gefühlt ewig gleichen Headliner bei den großen Festivals. Doch da hatte ich in den letzten drei Jahren leider nicht die Möglichkeit, hinzukommen. Den ganzen Artikel lesen… »


17 Juni

Einblick: Der internationale World Goth Day 2016

von Kategorie: VeranstaltungenDiskussion: Keine Kommentare

World Goth DayAlso ich habe ihn verpasst, den World Goth Day 2016, der am Sonntag, den 22. Mai 2016 stattgefunden hat. Möglicherweise war ich der Post-WGT-Depression erlegen und hatte an diesem Wochenende einfach mal die Nase voll vom schwarzen Zirkus. Dabei konnte man ganz bequem von zu Hause dabei sein, denn der WGD, wie man ihn nennt, ist ein nahezu rein virtueller Tag. Die internationale Gothic Community nutzte den Tag, um sich selbst, ihre Musik oder auch ihre Produkte in den Vordergrund zu drängen. Twitter kanalisierte alle eingehenden Links unter dem Hashtag #WorldGothDay, eine Facebook-Seite und eine Internetseite gibt es auch. Wenn schon virtuell, dann richtig. Die Selbstbeschreibung, die man findet lautet demnach auch:  “World Goth Day is exactly what it says on the wrapper-a day where the goth scene gets to celebrate its own being, and an opportunity to make its presence known to the rest of the world. This day falls on 22nd May of every year.” Die Idee der beiden DJ’s Martin Oldgoth und Cruel Britannia ist mittlerweile zum Selbstläufer geworden und fand bereits zum 7. mal statt. Gönnen wir uns einen kleinen Rückblick auf das, was Presse und Szene zum “Tag der Szene” sagen und sinnieren darüber, ob wir einen “World Goth Day” überhaupt brauchen. Den ganzen Artikel lesen… »


16 Juni

Gothic Friday Juni: Ein temporärer Misanthrop mit einer Schwäche für Menschen (Robert)

von Kategorie: Gothic FridayDiskussion: 4 Kommentare

Wizard of GothEs gibt zwei Dinge, die passen nicht zueinander. Festivals und Ich. Menschenmassen, Konzerte im strömenden Regen oder bei brennender Sonne, die Achseln des Nachbarn 5cm vom Ohr entfernt, übernachten in muffigen Zelten, Dixie-Toiletten und Duschräume ohne Trennwand. Die Liste der Befindlichkeiten ließe sich beliebig lang fortsetzen. Ich bin verwöhnt, anspruchsvoll, wunderlich und sehr eigen, vor allem was meine Unterbringung angeht. Festivals also nur mit Hotel, eigener Dusche, anständigem Kaffee und ausgiebigem Frühstück. Und vor allem: Temporäre Ruhe vor all den komischen Menschen, die sich der Erfahrung nach auch immer öfter auf Gothic-Festivals tummeln. Und nein, früher was ich nicht anders. Ich mochte Zelten noch nie und Camping habe ich förmlich gehasst. Das letzte mal habe ich probiert 2009 auf dem Mera Luna zu zelten, schließlich muss man ja – das predige ich schließlich immer – von Zeit zu Zeit seine Ansichten und Meinungen überprüfen. Hat irgendwie nicht geklappt mit uns.

Als chronischen Misanthropen würde ich mich trotzdem nicht bezeichnen, denn ich weiß durchaus gute Festivals und Konzerte zu schätzen. Nur eben nach meinen Regeln. Und dann, ja dann kann ich eben diese Veranstaltungen, die nicht durch mein Raster der Unmöglichkeiten purzeln, genießen. In vollen Zügen. Und profitiere letzten Endes dann doch von diesem Massenereignis, genau wie all die anderen, die jedes Jahr wieder an den selben Orten in der Republik zu finden sind. Paradoxer Weise sind es dann auch wieder die Menschen vor der Bühne, die ein gutes Festival von einem schlechten Festival unterscheiden. Das Wave-Gotik-Treffen in Leipzig besteht beispielsweise in der Hauptsache aus den Menschen die ich dort treffen kann, die Musik ist nur schmückendes Beiwerk, abendliche Tanzflächen-Unterhaltung oder Stimmungsmacher (und damit meine ich nicht nur Ausgelassenheit). Genug Einleitung für den Gothic-Friday im JuniDen ganzen Artikel lesen… »