27 Mai

Rückblick: Spontis Family Treffen auf dem WGT 2016

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Spontis-Treffen 2016Den ganzen Morgen war ich schon schlecht gelaunt. Nicht etwa weil mich der Weltschmerz plagte, sondern weil der Ausblick aus dem Fenster unserer kleinen WG unheilvolles Wetter ankündigte. Eilig geschmiedete Pläne und Gedanken wurden ebenso schnell wieder verworfen, denn es war bereits viel zu spät. Die dunklen Wolken am Himmel trübten die Stimmung eines Gruftis nur, weil er sich darauf freute, den Tag draußen zu verbringen und im Park hinter der Moritzbastei das Spontis-Treffen 2016 zu veranstalten. Zu Pfingsten ist eigentlich jedes nicht-sonnige Wetter doof. Ansonsten sind dunkle Wolken, Sturm, Gewitter und sämtlich Naturgewalten natürlich prima. Jedenfalls wenn das Grablicht auf der warmen Fensterbank flackert und der Regen gegen die Scheibe prassselt. Wenigstens war ich dieses mal vorbereitet, denn das Magazin war bereits gedruckt und lag in Kartons verpackt in der Spontis-Kutsche, während die Buttons rasselnd in meiner Handtasche den vielen Menschen entgegenfieberten, die sie bald verzieren sollten. Den ganzen Artikel lesen… »


20 Mai

Pressespiegel zum 25. Wave-Gotik-Treffen (Update)

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WGT Pressespiegel 2016 - Schreie im VergnuegungsparkAm Montag ist das 25. Wave-Gotik-Treffen zu Ende gegangen. Die heiseren Stimmen normalisieren sich wieder, die Augenringe verschwinden langsam vom blassen Teint und die meisten Frisuren gehorchen nun auch wieder der Schwerkraft. Ich habe mich nach dem wichtigsten Event der schwarzen Szene wieder hingesetzt, um die Pressestimmen zum Jubiläum einzufangen. Ernst zunehmende Berichterstattung gab es nur in wenigen Medien. Der öffentlich-rechtliche MDR und die Leipziger Volkszeitung (LVZ) tragen die Krone der Berichterstattung, unabhängig vom Gehalt der Beiträge, auch die BILD-Zeitung war mit von der Partie, während sich bei überregionalen Presseorganen immer wieder der gleiche (oder leicht abgewandelte) dpa-Artikel eingeschlichen hat.

Die LVZ vermeldet am Dienstag den 17. Mai mit 23.000 Besucher einen neuen Besucherrekord und die Erinnerungen an die langen Schlangen vor manchen Veranstaltungsorten erhärten diesen Eindruck. Auch das stadtgeschichtliche Museum und die Ausstellung „Leipzig in Schwarz“ profitiert vom Besucherandrang. Allein am Samstag sollen 2000 Besucher sich die Ausstellung angesehen haben, auch bei der Podiumsdiskussion im Museum, die wir am Freitag besuchten, gab es kaum noch Platz. Das phänomenal gute Buch zur Ausstellung scheint ebenfalls vergriffen zu sein.  Den ganzen Artikel lesen… »


10 Mai

WGT Kurztipp: Gothic Pogo Festival XI – Hinter dem Mainstream abbiegen

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30 April

Spontis Family Treffen 2016 auf dem 25. WGT in Leipzig

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6.Spontis Family Treffen WGT LeipzigHeute ist Walpurgisnacht, ich habe den Song von Wikie im Kopf und denke gleichzeitig an das größte Heavy-Metal-Festial in Wacken. Was haben diese drei Dinge, bis auf den Anfangsbuchstaben „W“, gemeinsam? Genau! Die Eintrittskarten für das Wave-Gotik-Treffen sind da! Wenn sich jetzt Verwirrung breitmacht, ist das durchaus nachvollziehbar, aber der Knoten im Kopf ist leicht zu entwirren. Heute ist der 30. April, das ist nun man der letzte Tag vor dem Mai, das Datum der Hexennacht, insofern diese damals überhaupt einen Kalender genutzt haben. Die WGT-Karten erinnern mich durch den abgebildeten Wikingergott Odin nun mal unweigerlich an Wikie und die starken Männern, während sich nach dem Anhören aller 183 Bands, die bis jetzt angekündigt sind, ein subjektives Wacken-Gefühl einstellt. Eigentlich ganz einfach, oder? Den ganzen Artikel lesen… »


11 April

Gesucht: Ein kreativer Leser für den Spontis-Family-Button zum 25. WGT

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Spontis-Family-Buttons History Den ganzen Artikel lesen… »


3 März

Leipzig in Schwarz – Ausstellung zum 25. Wave-Gotik-Treffen vom 9. März – 29. Mai 2016

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Leipzig in Schwarz - FlyerSilberne Hochzeit. Vor rund 25 Jahren gaben sich das Wave-Gothic-Treffen und die Stadt Leipzig das Ja-Wort, auch wenn beiden Seiten damals noch nicht ahnten, worauf sie sich eingelassen hatten. 800 Besucher waren 1992 dem Ordnungsamt gemeldet worden, 2000 Gruftis aus der ganzen Republik versammelten sich im und um den Eiskeller im Stadtteil Connewitz um sich selbst und ihre Subkultur zu feiern. Im Laufe der Jahre durchlebte man alle Höhen und Tiefen einer Ehe und überstand auch die Ehekrise im Jahr 2000, als das Treffen drohte zu zerbrechen. Inzwischen sind es rund 20.000 Besucher aus aller Welt, die jedes Jahr zu Pfingsten nach Leipzig strömen und das WGT zum festen Bestandteil des städtischen Kulturkalenders gemacht haben. Das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig hat dieses Jubiläum zum Anlass genommen, eine Sonderausstellung vorzubereiten. Ende letzten Jahres starteten auch wir einen Aufruf für das Museum, um Menschen zu finden die bereit waren, ihre Erinnerungsstücke und Geschichten zur Verfügung zu stellen.

Am 9. März 2016 ist nun endlich soweit. Die Ausstellung „Leipzig in Schwarz“ öffnet im Stadtgeschichtlichen Museum (Böttchergäßchen 3, Leipzig) ihre Pforten und versucht, einen genaueren Blick auf die 25-jährige Beziehung zu werfen. Es ärgert mich sehr, das ich trotz Einladung, die ich freundlicherweise per Post erhielt, bei der Eröffnung am 8. März nicht dabei sein kann. Nicht etwa um schwarze Odeuvre zu genießen oder an einem Sekt zu schlürfen, den ich nicht mag, sondern um die Menschen kennen zulernen, die die Ausstellung möglich und hoffentlich interessant gemacht haben.  Die Ankündigung im Flyer und auf der Internetseite liest sich schon mal spannend: Den ganzen Artikel lesen… »


7 Januar

Dark Munich Festival 2016 abgesagt?

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DMF 2016Düstere Nachricht für alle Fans und Kartenbesitzer des Dark Munich Festival (DMF) 2016. Wie der Veranstalter Mucky Ramovic am 5. Januar mitteilte, wird das Festival ersatzlos abgesagt. Man könne seinen finanziellen Verpflichtungen aufgrund des schlechten Vorverkaufs nicht nachkommen, hat Insolvenz angemeldet und sieht sich daher auch nicht in der Lage, den Kaufpreis bereits verkaufter Tickets zurückzuerstatten. Nachdem der Veranstalter die schlechte Nachricht dann auch auf Facebook verkündete, ließ der verbale „Shitstorm“ nicht lange auf sich warten. Ein weiterer Erklärungsversuch seitens des Veranstalters fruchtete leider nicht im erhofften Verständnis. Ein paar sehr erboste Fans haben sich dann offensichtlich aufgemacht, den Veranstalter zu Hause zu besuchen, um ihr Geld zurückzuverlangen. So schrieb Ramovic gestern: „Also Leute, vor unser Tür zu stehen und wie verrückt zu klingen, das geht gar nicht! Muss ich mir jetzt um mein Leben wegen 89,- € sorgen machen???

Doch auch in aller Dunkelheit und Hoffnungslosigkeit scheint noch ein Lichtblick zu sein. Nach jüngsten Aussagen des Veranstalters auf der FB-Seite hat „eine ernstzunehmende Firma mit eigene Location und viel mehr Ressourcen […] uns angeschrieben und den Wünsch geäußert das DMF unter gewissen Umständen zu übernehmen, stattfinden zu lassen und bereits verkaufte Tickets zu akzeptieren.Den ganzen Artikel lesen… »


19 November

Heute schon was vor? Klaus Märkert liest in Mönchengladbach

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Klaus Maerkert - Van DoorenKlaus Märkert schreibt raffinierte Geschichten. Mit Begebenheiten, wie sie jedem passieren könnten entlocken dem Zuhörer die Aufmerksamkeit, entführen ihn auf einer Straße des Humors in ungeahnte Gedankenspiele und ungewöhnliche Ansichten. Heute, am 19. November 2015 um 17:30 liest Klaus ein paar seiner Geschichten im Café van Dooren in Mönchengladbach, gleich bei mir um die Ecke. Wenn das mal keine Gelegenheit ist! Auf Facebook habe ich diese Veranstaltung von der Mönchengladbacher Stadtzeitschrift „Hindenburger“ bereits geteilt. Die Leser ohne Zugang zum sozialen Netzwerk habe ich sträflich vernachlässigt. Als kleine Entschädigung für alle, die sich kurzentschlossen freimachen und kommen, bringe ich heute Abend einen Stapel Spontis-Magazine und Buttons mit. Der Eintritt zur Lesung ist frei!

Was erwartet euch und wer ist überhaupt dieser Märkert? Geschichten aus dem Leben eines Sozialarbeiters, Taxifahrers, DJ, Schallplattenverkäufers, Discothekenbetreibers und Musikredakteurs aus Bochum. Vom DJ-Pult beobachtet er beispielsweise die Entwicklung der Grufti-Szene im Ruhrgebiet der frühen 80er und beschreibt seine Eindrücke auf ganz vortreffliche Weise: Den ganzen Artikel lesen… »


24 Oktober

Szene selbstgemacht – Rückblick auf das Young&Cold Festival III

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Young & Cold PlakatEin naßkalter Tag im März – ich furchtbar aufgeregt. Die Tickets für das Young&Cold Festival sind im Vorverkauf erhältlich. Die letzten beiden Male hatte ich es nicht bis nach Augsburg geschafft und vor allem im Bezug auf das letzte Jahr bedauere ich diesen Umstand sehr, hätten mich doch einige Bands und die Atmosphäre eines solchen Do-it-yourself Projektes mit nur einer Handvoll Besucher brennend interessiert. So tippte ich bald euphorisch in die Tasten um mir mein Ticket zu bestellen – schon da war mir klar, dass das was anderes ist, als das was man sonst so an Festivals erlebt. Von wegen Ticketshop, man tippe eine freundliche Nachricht an die Veranstalter, formuliert seine Bestellwünsche, erhält die Daten und hat kurz darauf sein Ticket mit einem netten Beibrief im Briefkasten – und ich meines dann am Kühlschrank, wo es neben anderen Tickets und Karten so gut aufgehoben war, dass ich es beinahe dort vergessen hätte.

Mit Ticket fand ich mich also am Donnerstagmorgen auf dem Weg nach Augsburg und nach einigen langen und müden Stunden im Zug bei Mark und Stephi, welche mir Asyl für die Tage gewährten, wieder. Den verbleibenden Nachmittag und Abend nutzen wir um bei schönstem Wetter durch Augsburg zu flanieren und für meine (ostdeutschen) Verhältnisse ziemlich teure, aber unglaublich leckere Cocktails zu trinken um uns dann um zehn einzugestehen, dass wir nicht mehr die jüngsten sind und uns auf gegen Bett machten. Den ganzen Artikel lesen… »


25 September

Interview: Young&Cold Festival III – alternative Nische. 100% Handmade.

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Young & Cold PlakatDas Young&Cold Festival in Augsburg hat in diesem Jahr zum dritten mal stattgefunden. Für mich Anlass genug, für ein längeres Pläuschchen mit drei der Veranstalter über das Event, die Bands, das Selbermachen, „die Szene“ und über ihr eigenes Plattenlabel „Young&Cold Records“ zu halten.

Das ist dieses Jahr das dritte Young & Cold – seid ihr zufrieden mit der Entwicklung, die das Festival gemacht hat?

Marcel: Ja, auf jeden Fall.

Manuel: Daniel und Barbara machen schon seit mehreren Jahren Partys und als sie nach Augsburg gezogen sind, haben sie ihr Event hier in Augsburg aufgebaut und die Location, die Ballonfabrik gefunden. Jetzt mit den Jahren ist Marcel dazu gekommen, dann bin ich dazu gekommen und man hat es jetzt wirklich geschafft in Augsburg. Es ist auch wirklich schwierig hier überhaupt was zu machen und es gibt hier auch keine große Kernszene von Leuten, die sich dafür begeistern und jetzt hat man es auch wirklich geschafft über die Jahre die Party hier am Leben zu halten und auch neue Leute zu begeistern, teilweise auch Leute – ganz normales Partyvolk – die in eine normale schwarze Szenedisco gehen. Ja, wir sind schon zufrieden, dass die Partys auch laufen und dass man einmal im Jahr ein größeres Event hat, bei dem man ein paar mehr Bands einlädt. Den ganzen Artikel lesen… »