Gothic Friday: Schwarze Fächer der Passionen – Gastbeitrag von Grabesmond

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Der Gothic Friday im Spontis Blog steht in diesem Monat im Zeichen der Leidenschaften. Auch Grabesmond hat ihre Schwarzen Fächer der Passionen zu Papier gebracht – und ich habe als Gastgeber die Ehre, ihren Beitrag und die wunderschönen Bilder zu veröffentlichen.

Als ich zum ersten Mal die Überschrift des Gothic Friday-Thema für den März und die Beschreibung las, dachte ich mir ernsthaft: „Scheiße, wo soll ich da anfangen, über was soll ich schreiben und wo anfangen? Trage ich überhaupt etwas zur Szene bei?“

Diese Frage kann ich seit letzter Woche mit JA beantworten, denn seitdem bin ich frischgebackene Djane in einem neuen Club in Hannover. :) Dass ich Anfänger bin und noch nie aufgelegt habe, noch nicht mal auf Privatpartys, sollte aber kein Hindernis darstellen; „learning by doing“ lautet die Devise und es darf auch gerne mal ein wenig geflucht werden, wenn die Technik ein wenig rumspinnt oder jemand vergessen hat, die Regler hochzuschieben, und zum Glück stehen mir auch viele „alte Hasen“ mit Rat und Tat zur Seite.

Den Wunsch, selbst Musik auf zulegen bzw. eine Party zu veranstalten, der kam zum ersten Mal 2009 auf, als mich die Partys immer mehr anödeten und ich mich frustriert zurückzog. Ich konnte nicht verstehen, wie mein damaliger Stammclub immer nur dieselben ausgelutschten Hymnen von ASP, Subway to Sally und co. spielte und alle fröhlich dazu zappelten. Wenn ich mal Glück oder der DJ gute Laune hatte, konnte man schon was von Joy Division hören, aber da musste man wie gesagt ordentlich Glück haben.

Ich vermisste stattdessen Lieder von Bauhaus, Fields of the Nephilim, Alien Sex Fiend usw., warum legte man diese Lieder nicht mehr auf? Weil sie zu „düster“ und „gruftig“ waren?

Aber nun habe ich endlich einen Laden und vor allem die Möglichkeit gefunden, die Lieder zu spielen, zu denen ich gerne tanze würde, die mir etwas bedeuten, aber auch dem Publikum Stücke von noch unbekannten Gothrock-, Deahtrockbands aus allen Teilen der Welt vor zustellen oder Lieder eine lokalen Minimal-Electrogruppe zu präsentieren. Das schönste Kompliment, was ich bis jetzt bekommen habe war: „Wow, du legst ja Musik auf, bei der ich mich glatt wie zuhause in meinem Wohnzimmer fühle.“

Das aber auflegen nicht nur ein paar Lieder in winamp einzureihen ist, war mir schon von Anfang klar (mal abgesehen davon, dass ich damit nicht arbeite, aber das ist was anderes :D). Ein genaue Setlist habe ich nicht, man kann meiner Meinung nach auch so etwas schwer planen. Bei mir ist es jedenfalls so, dass ich zwar versuche, nach Genre aufzulegen; also zuerst etwas ruhiges bzw. Musik, bei der man mit dem Reifrock rumwedeln kann, dann vielleicht eine Runde Gothrock, eine Runde Minimal Electro usw. ,aber da ist keine genaue Reihenfolge festgelegt. Ich versuche abwechslungsreich aufzulegen und ich möchte es für die Gäste möglich machen, dass sie für eine Weile abschalten können, dass sie sich voll und ganz der Musik hingeben und für ein paar Stunden den grauen Alltag vergessen.

Was ich aber bewusst nicht auflege, sind Lieder, die man in jedem x-beliebigen Schnuppen zu hören bekommt und Electro, Noise etc. ist auch nicht mein Fall- schon allein deswegen, weil ich es privat nicht höre. Aber zum Glück lege ich noch mit einer Kollegin auf, die sich Synthpop, Oldshool-EBM und anderen Musikstilen verschrieben hat; da kommt dann im Laufe des Abends auch die Electrofraktion mal auf ihre Kosten. ;)

Ich glaube, wenn man die Musik, die man auflegt, auch selbst mag und hört, dann wird das Auflegen umso besser, wenn ich z. B. ein Electro-Set auflegen müsste, ich glaube das würde in einer Katastrophe enden.

Bücher und die Schreiberei

Eine weitere Leidenschaft sind Bücher, aber auch die Schreiberei. In einer Familie aufgewachsen, in der beide Elternteile Unmengen an Büchern besitzen und lesen, lag es schon irgendwo auf der Hand, dass mich selbst schon in jungen Jahren das Lesefieber packt. Am liebsten habe ich als Kind Bücher von Alexander Puschkin, Märchen- und Sagenbücher aber auch russische Bücher gelesen. Bei letzteren blieb es aber beim Betrachten der Bilder, weil ich damals das kyrillische Alphabet noch nicht beherrschte.

Mein Vater hat mir im Grundschulalter auch ein sehr schönes Buch geschenkt „Der Talisman“ von Walter E. Scott, das über die Irrfahrten eines Ritter zu Zeiten der Kreuzzüge handelt (habe das Buch aber schon lange nicht mehr gelesen). Dadurch keimte auch zum ersten Mal mein Interesse für Ritter, Mittelalter und Burgen auf, was in einem Mittelaltermarktbesuch im Alter von 7 Jahren gipfelte. Aber auch Bücher von Jacques Costeau las ich sehr gerne und als ich dann älter wurde, kamen noch Bücher über Philosophie und von Novalis hinzu. Heute lese ich alles querbeet; ganz aktuell stapeln sich auf meinem Nachttisch „Verschwende deine Jugend“, „Im Westen nichts Neues“ und „Östlich der Sonne- vom Baikalsee bis nach Alaska“.

Die Schreiberei bzw. das bewusste Niederschreiben von Gedanken fing ungefähr mit 13 an, einfach aus dem Grund heraus, weil ich ein Ventil brauchte, um angestaute Wut, Schmerz, Enttäuschung und Hass raus zulassen. Ich hatte zu der Zeit auch keine Freunde, und so blieb mir nur das Papier als Zuhörer.

Mein Anders-sein habe ich damals nicht verstanden, ich wollte so sein wie die anderen, irgendwo dazugehören, auch wenn das hieß, Interesse für Dinge zu heucheln, die ich eigentlich hasste bzw. ablehnte. Auch diese Gedanken, über das „nicht-dazugehören“ habe ich auf Papier nieder geschrieben, genauso wie Frustration über die Verhaltensweisen von bestimmten Menschen, das Gefühl, nichts machen zu können, allein zu sein. Wobei ich hier anmerken muss, dass ich mich so gut wie gar nicht an Gedichtformen halte, ich mag auch Reime nicht so wirklich. Denn ich finde, gerade wenn man aufgebracht, aufgewühlt, verletzt ist, dann fließen die Worte bei mir nur so aus der Feder, ohne Bedacht auf die Einhaltung von Jambus, Trochäus und co.

Prosa oder Gedichte mit einer „fröhlichen“ Grundstimmung gelingen mir auch nicht wirklich, ich schreibe auch selten wenn es mir gut geht, aber erst recht wenn es mir nicht gut geht oder miese Gedanken in meinem Kopf herum spuken. Einmal habe ich mich an einem Gedicht über den Frühling versucht, und selbst das hatte irgendwo noch einen düsteren Touch.

„…Sonne bahnt sich ihre Wege durch Dornengestrüpp, faulige Moorgerüche vermischen sich Rosendüften…“

Viele meiner Prosa- und Gedichtstücke habe ich gar nicht mehr, weil sie mir im Nachhinein aus rein sprachlicher Sicht nicht mehr gefielen oder zu kitschig waren. Aber eins mag ich immer noch, das ich 2003 geschrieben habe:

„Ich bin ein einsamer Stern am Rande des Universums.
Einsam bin ich.
Strahle voller Verzweiflung, strahle voller Trotzigkeit.
Vielleicht auch Stolz.
Irgendwo im Universum kann man mich finden.
Man muss nur suchen.
Nach dem trotzigen, verzweifelten, stolzen Stern.“

Das habe ich damals geschrieben, um in irgendeiner Weise meine Frustration darüber auszudrücken, dass ich in meiner Kleinstadt beinahe der einzige Schwarzkittel war, dass alle anderen scheinbar so weit weg wohnten, dass ich vor Ort keine Gleichgesinnten hatte. Und nun fühle ich mich immer noch als einsamer Stern am Rande des Universums- einsam selbst in einer Subkultur.

Fotografie

„Last Exit for the lost“, Sommer 2007 – Foto: FrankIE – Wer die Anspielung auf die Fields bemerkt hat, bekommt einen Keks ;)

Etwas, was ich auch sehr gerne mag, aber derzeit etwas vernachlässige, ist die Fotografie bzw. das vor der Kamera stehen.

Alles fing im Sommer 2005 an, als ich im Eisenlager in Oberhausen den Betreiber des Portals www.duesterart.de kennenlernte und mich mit ihm auch lange über Fotografie, Bildermotive usw. unterhielt. Das erste Treffen und Shooting fand dann im September statt und ich hatte damals einfach meinen Rucksack voll mit Klamotten gestopft, von denen ich ausging, dass sie Shooting-geeignet waren. Es war ein sehr schönes Shooting, das an einem sonnigen Tag stattfand und auch länger dauerte als ursprünglich geplant.

Das schönste Shooting, was ich mit ihm hatte, war im Sommer 2007 wo wir uns mit noch gemeinsam mit einer Visagistin, einem weiteren Fotograf und Model in einer riesigen Fabrikhalle ausgetobt haben. Es war teilweise so warm, das mir das Make-up und der Schmutz (ja, ich hab mich ein wenig im Dreck gesuhlt *g*) runter flossen, aber es machte uns allen riesigen Spaß und die Bilder, die am Ende dabei herauskamen mag ich heute immer noch.

Mit dem Betreiber von DuesterArt verband mich auch außerhalb von Partys und Shootings eine tiefe Freundschaft, ich habe mit ihm sehr gerne zusammen gearbeitet und bisher habe ich noch keinen Fotografen gefunden, mit dem ich mich auch abseits seiner Arbeit gut verstehe. Vielleicht liegt es auch an meiner „pingeligen“ Art, weshalb ich mittlerweile nur noch selten vor der Kamera stehe, bzw. es mir schwer fällt Fotografen zu finden. Denn ich mag z. B. Studiobilder nur bedingt, und auch wildes-drauf-losknipsen ist gar nicht mein Fall. Ich möchte, dass (meine) Bilder etwas aussagen, sie eine Geschichte erzählen, dass man die ausgedrückten Emotionen fühlt. Wenn ich mich durch die fotocommunity klicke, sehe ich so viele Bilder, die meiner Meinung nach schlecht sind, bzw. deren Motive und Umgebung ausgelutscht sind oder die Bearbeitung mir nicht gefällt.

Ich glaube, ich setzte mir auch beim Thema Shootings sehr hohe Ansprüche an mich selbst, sowohl ästhetischer Natur, als auch was die Umgebung und die Absicht des Shootings betrifft.

Hinzu kommt noch, dass mich scheinbar so viele Dinge inspirieren. Es reicht nur, bestimmte Lieder zu hören, und schon entsteht ein Film in meinem Kopf bzw. ein Ablauf an Bildern, die ich unbedingt umsetzen möchte. Ich habe dann alle Details, die Umgebung, die Klamotten- einfach alles genau vor Augen. Nur kann ich es in den allermeisten Fällen gar nicht umsetzen.

Ein Traum von mir ist es, „Sternblumennacht“ von Nenia C´alladhan fotografisch darzustellen, mit allem drum und dran oder eine Fotoreihe zu machen, angelehnt an die Texte von dem Album „Her von welken Nächten“ der Band Dornenreich (obwohl ich Metal ja gar nicht mehr so oft höre *g*)

Fremdsprachen

Abschließend möchte ich noch auf eine Leidenschaft von mir eingehen, die mir manchmal Vorteile, aber auch Nachteile bringt, und das wären die Fremdsprachen. Aufgewachsen bin ich in einem zweisprachigen Haushalt, nämlich russisch-deutsch. Laut den Erzählungen meines Vaters habe ich anfangs das Sprechen verweigert, wohl aus der Verwirrung heraus, warum denn daheim nur russisch und außerhalb des elterlichen Hauses nur deutsch gesprochen wurde. Da musste ich mir wohl gedacht haben: „Nee, wenn die Erwachsenen sich nicht einigen können, was gesprochen wird, dann red ich eben gar nicht, ätschibätsch“.

Nachdem ich dann auch das überwunden habe, fing ich dann doch an deutsch zu reden, wobei ich dennoch mit der russischen Sprache und ihren Lauten spielte, bzw. sie anfangs nur über Abzählreime, Gedichte und Lieder kannte, ein paar kann ich heute immer noch aufsagen. Meine erste Fremdsprache in der Schule, nämlich Englisch, habe ich gehasst! Vielleicht lag es an der Lehrerin oder an meinem Dickkopf, aber ich habe die Sprache überhaupt nicht leiden können. Und komischerweise schwankten meine Englischnoten, je nachdem was ich für Lehrer hatte- meine besten hatten ich immer bei einer kleinen Finnin namens Frau Nevalainen-Gießen, die uns auch zum wiederholtsten Male die Grammatik und Satzstellung „einprügelte“. Das saß dann aber auch für alle Ewigkeiten.

Mit Französisch hatte ich so gut wie keine Probleme, das Gejammere über Grammatik habe ich nie verstanden- ich hatte immer den Eindruck, dass ich Fremdsprachen (vor allem die romanischen) leichter und schneller aufnehmen kann, als meine Mitschüler. Schwierig wurde es aber zum ersten Mal für mich nach der Schule, als ich mich an Finnisch ran traute, denn das gehört ja mal einer völlig anderen Sprachfamilie an und wer schon bei Latein mit seinen Fällen verzweifelte, der hätte bei Finnisch einen Herzkasper bekommen- auch wenn gnädigerweise einige Fälle „nur“ in der Literatur verwendet werden.

Über eine Seite im Internet und mit Hilfsmaterialien aus der Bücherei habe ich dann begonnen mir die Sprache selbst bei zubringen- dann begann aber mit Pauken und Trompeten meine Ausbildung und finnisch rückte dann leider erst einmal in den Hintergrund. Die letzte Fremdsprache, die mein Interesse geweckt hat ist walisisch- was aber nur logisch war, denn als ich dort lebte dachte ich mir „Wenn du schon hier bist, dann kannst du dich mal wenigstens mit der landeseigenen Sprache befassen.“

In Wales ist alles zweisprachig, wobei es auffällt das vor allem im Süden englisch-walisisch dominiert und je mehr man ins Landesinnere kommt, walisisch-englisch auf allen Schildern und auch Produkten steht, z. B. Llaeth Cymraeg- Welsh Milk.

Viele behaupten, das walisisch absolut „unlernbar und viel zu schwer“ sei, aber ich habe festgestellt, das die einzige Schwierigkeit in der „sanften Beugung“ besteht, also das bei Wörtern mit bestimmten Anfangsbuchstaben dieser wegfällt oder durch einen anderen ersetzt wird, wie z. B. bei dem Wörtern für Garten (gardd –> ardd) oder Mutter (mam –> fam). Ein paar Buchstaben im Alphabet dürften auch eher ungewohnt sein wie z. B. „dd“, „rh“, „ll“, „ff“, oder „ph“- und nicht zu vergessen die Satzstellung Verb-Subjekt-Objekt. Auch sei anzumerken, das Waliser dazu neigen, englisch, als auch walisisch selbst zu „singen“, also die Stimme geht beim sprechen rauf und runter; das hatte ich auch bei mir nach einer Weile festgestellt, besonders gerne ging die Stimme bei Ausdrücken wie „never!“ hoch und runter.

An der englischen Sprache habe ich auch die diversen, lokalen Dialekte liebgewonnen, besonders den „Geordie-Twang“ aus der Gegend um Newcastle, aber auch das schöne Englisch aus dem Norden (besonders aus den Ecken Manchester und Yorkshire) und den heftigsten EastEnd- oder Cockney-Slang aus London.

Der schon von mir erwähnte Nachteil ist, dass ich mich in Fremdsprachen teilweise so gut zurecht finde, dass ich es für andere kaum übersetzen kann; also wenn mein Freund und ich uns etwas auf Englisch ansehen, verstehe ich so gut wie alles, kann es ihm aber schlecht auf Deutsch übersetzen, weil ich für mich keine Übersetzung brauche.

Im Alltag würde ich auch am liebsten mal was auf Englisch entgegnen, einfach weil mir der Begriff, der Ausdruck schon vom Klang her viel besser als deutsche Pendant gefällt. Andererseits mag ich Übersetzungen nicht so gerne, jede Sprache hat für mich ihren Reiz, der meiner Ansicht nach mit einer Übersetzung verloren geht. Auch wenn Deutsch manchmal sehr hart klingt, so kann sie auch sehr lieblich klingen, wenn man die richtigen Worte wählt.

So, an dieser Stelle ist auch schon Schluss, lieber Leser! :) Normalerweise fällt mir zum Abschluss eines jeden Beitrags für den Gothic Friday noch was schön-abschließendes ein, aber man möge es mir bitte nachsehen, dass das diesmal nicht der Fall ist. Wird beim nächsten Mal besser, versprochen!

Orphi Eulenforst – impulsiv, pragmatisch, weniger optimistisch! Prädestiniert für den “Hexenfluch”. Außerdem großer “The Cure”-Fan und überzeugte Schriftstellerin. Sabrina wurde 1971 in Duisburg geboren und beschäftigt sich vornehmlich mit den kulturellen Aspekten der Szene. Darüber hinaus macht sie sich als Muse und Gegenpol unbezahlbar.

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Karnstein
Gast

Sehr sympatisch :)
Dein Musikprogramm etc. klingt sehr verlockend – manchmal hätte ich auch große Lust mal selbst einen Diskoabend zusammenzustellen, aber ich glaube, ich tanze einfach zu gerne und stehe daher lieber auf der anderen Seite des DJ-Pultes ^^

Die Sprachen-Passion hat zwar vielleicht keinen schwarzen Bezug, aber dafür einen sehr persönlichen und einen den ich persönlich sehr intensiv teile :)
Nur dass ich Englisch schon immer liebte und mit der Zeit nur einfach immer intensiver erlernt und durchleuchtet habe (wer hat schon Bücher über englische Dialektologie, Phonetik/Phonologie oder Sprachgeschichte auf dem Nachttisch liegen?). Französisch hatte ich auch, mochte ich auch anfangs und hatte gute Noten. Dann hatte ich keinen Bock mehr und habe generell rebelliert (scheiß Pubertät) und schon waren die Noten im Podex.
Besonders spannend finde ich aber, dass du dich für Finnisch und Walisisch interessierst, denn ausgerechnet mit denen bin ich auch schon in Berührung gekommen (durch J.R.R. Tolkiens Kunstsprachen [ein besonders nerdiges aber mir recht wichtiges Hobby], von denen die wichtigsten beiden eben an Finnisch und Walisisch angelehnt sind). Mutationen einerseits und massig Kasus andererseits sind mir also durchaus ein Begriff und ich verstehe nicht so ganz, was daran so schwierig sein soll :) (z.B. „meleth“ > „i-veleth“).
Und sogar Geordie kennst du? Das ist doch der „Dialekt“ der bis in die 50er noch ein Rachen-R hatte, oder? Faszinierend :)

Melle Noire
Gast

Hi!

Dein muikalisches Programm als
DJane klingt in der Tat interessant! :)
Es muß ja nicht immer der schwarze
Club-Einheitsbrei sein!

Die Fotos aus Deinen Shootings finde ich
super und auch ich habe schon mit
FrankIE zusammengearbeitet. :)
Und ich war auch schon bei Düstermodels-
Treffen in der Matrix in Bochum!

Kraß und sehr beeindruckend finde ich
Dein Talent für Fremdsprachen!

Insgesamt ein sehr schöner Beitrag! :)

Dunkle Grüße
Melle

Robert
Gast

Erstaunlichst. Mit Dir ist jeden Tag Vollmond :)

Es freut mich sehr, dass du den Gothic Friday mit zwei ganz neuen Leidenschaften schmückst, die mir so in dieser Form noch nicht „untergekommen“ sind. Ich lobe mir Deine Tätigkeit als DJane sehr, denn wie du sicherlich weißt, finde ich genau das Gegenteil von Dir so schrecklich. Wo legst du nochmal auf? Hannover, ok, bei meinem nächsten Besuch dort sicher ein Meilenstein. Dein Konzept ist auf jeden Fall goldrichtig, denn nur so schafft man sich langfristig ein treues Publikum und mitunter sogar eine Fangemeinde. Und obwohl ich dich noch nicht gehört habe, verteile ich mal Vorschußlorbeeren, einfach so.

Das mit den Sprachen ist ebenso faszinierend, gerade die Liebe zur englischen Sprache macht Dich sympathisch, da ich England immer wieder neu zu schätzen lerne. Ich glaube ich muss noch dringend mein Englisch verbessern :) Deine Bilder runden die Sache optisch ab, ein wirklich sehr gelungener Beitrag!

Grabesmond
Gast

@Robert

Ich lege im Darkon, dem Ballsaal der Finsternis auf :) bisher nur mittwochs, aber ich denke das ich später dann auch mal am Wochenende auflegen werde. Ich will jetzt hier keine Werbung machen *hust*, aber unter ballsaal-der-finsternis.de findest du noch mehr Infos was den Laden, Partys und DJs betrifft.

„Ich lobe mir Deine Tätigkeit als DJane sehr, denn wie du sicherlich weißt, finde ich genau das Gegenteil von Dir so schrecklich“

Ähm, liegt es an mir das ich den letzten Teil des Satzes nicht so ganz verstehe? Was ist denn das Gegenteil von mir? Die Clubbesucher bzw. unfähige DJs? :o

pit
Gast

hi,
bin hier gelandet, weil ich eine neue freundin habe, die voll auf gothic abfährt. und als neuling brauche ich viele infos. die szene besteht ja nicht nur aus grabstein, friedhof und schwarze klamotten… zieht mich irgendwie an – na ja, sonst hätte ich auch nicht die freundin. seite ist cool.

Ian Luther
Gast

Am Rande erwähnt: Grabsteine und Friedhöfe sind reine Deko, genauso wie Fledermäuse und Co. :-) Schwarze Klamotten sind für mich aber das absolute Muss :-) Ich kenne nichts Anziehenderes :-)

Guldhan
Gast

Grabstein, Friedhof und schwarze Klamotten…süß. Nun, dann viel Spaß beim Stöbern im fachsimpelnden Fundus der Seite und mal schauen, ob danach noch immer „voll auf Gothic abgefahren wird“.

Ian Luther
Gast

Oh jaaa… das alles durchzulesen bedarf den gleichen Schmerzfaktor wie „Die Leiden des jungen Werthers“ – aber von vorn bis hinten und von oben bis unten :-)

Axel
Gast

Recht haste Robert. Lieber man informiert sich hier als bei der Zillo oder so. ;-)

Robert
Webmaster

@Ian Luther und Guldhan: Alle haben mal neugierig angefangen, mit Sicherheit auch Ihr Beiden. Und was hätten ihr in Eurer Anfangszeit gedacht, wenn zwei Trolle auf ein simples Bekenntnis so überspitzt reagieren ;) Wenn pit sich tatsächlich für Gothic interessiert, stimme ich Guldhan in einem Punkt zu: hier wird man fündig. Außerdem vermag ich den Zusammenhang zwischen Goethes Briefroman und dieser Seite nicht herstellen. Ich empfinde weder beim Lesen des einen noch des anderen einen „Schmerzfaktor“.

Ian Luther
Gast

Robert, habe ich auch mehr ironisch geschrieben^^ Ich finde deinen Blog im Gegensatz zu Goethe super und wesentlich spannender zu lesen^^