2 April

Ohne Worte: Walking on both Sides

Kategorie: Dunkelkunst4 Kommentare

New Romantic Zipper

»Damn the mad­ness of my pride; the price I paid was much too high; My dreams became rea­lity — I’m wal­king on both sides.« Pink turns blue — Wal­king on both Sides (Bild: Alis­son GothzCC-BY-NC-ND)


29 Oktober

New Romantic - Verkanntes Understatement

Kategorie: Schwarze Szene2 Kommentare

New Romantic StyleNew Roman­tic, das war eine kurze Mode­welle zu Beginn der 80er, die ich per­sön­lich für eine der stil­prä­gende Kraft halte, denn sie lie­fert bis heute opti­sche Pro­to­ty­pen für aller­hand ästhe­ti­sche und musi­ka­li­sche beein­flusste Sze­nen.  Und obwohl ich in mei­ner Arti­kel­reihe Sub­kul­tur! bereits kurz von den New Roman­tics geb­loggt habe, ani­mierte mich ein Video auf YouTube zu einer wei­tere Aus­ein­an­der­set­zung mit die­ser Sub­kul­tur. Der »Essen­tial Begin­ners Guide« von Sho­ckelec­trik fasst das, was man sich unter die­sen modi­schen Bewe­gung vor­stel­len sollte, sehr gut zusam­men und zeigt neben der Szene selbst auch die von der Szene ver­ein­nahmte Musik.

Schon die ers­ten Gothics lehn­ten die New Roman­tics wegen ihrer per­sön­li­cher und musi­ka­li­schen Ober­fläch­lich­keit ab, lie­ßen sie sich doch in ihrem eigene Stil davon sehr stark beein­flus­sen. Ableh­nung durch Bands und auch die eng­li­sche Musik­presse ver­half der Szene zu einer Exklu­si­vi­tät, die sich durch den von Steve Strange gegrün­de­ten Blitz-Club fort­setzte. Strange wies den Tür­ste­her an, nur Besu­cher in mög­lichst extre­men und aus­ge­fal­le­nen Out­fit hin­ein zu las­sen — was dem Club natür­lich den Ruf ein­brachte »eine eli­täre Ansamm­lung von Poseu­ren zu sein«. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


4 Oktober

Musikperlentaucher - Tauchgang #16

Kategorie: Dunkle Klänge2 Kommentare

The Jesus and Mary Chain - Head On

Brü­der haben in den eng­li­schen Musik­tra­di­tion eine lange Geschichte. 1984 grün­de­ten die Brü­der Jim und Wil­liam Reid zusam­men mit einer recht unru­hi­gen Band­be­set­zung The Jesus and Mary Chain. Ihr eigen­sin­ni­gen Cha­rak­tere habe sie dabei nie ver­steckt, Spuck­at­ta­cken auf Jour­na­lis­ten und Foto­gra­fen, sowie Gigs mit 10 minü­ti­gen Geräusch­ku­lis­sen sorg­ten zunächst für Schlag­zei­len in der eng­li­schen Musik­presse. Spä­ter ver­schrei­ben sie sich dem Sho­ega­zing und betei­li­gen sich an der auf­stre­ben­den Indie-Kultur. Ver­ein­nah­mung passt wohl hier ganz gut, denn Waver und Gruf­ties schätz­ten ihre Klas­si­ker glei­cher­ma­ßen. Hier das Stück »Head On« von 1990.

Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 Oktober

Synthiepop & New Romantic

summer of the 80sBald hätte ich ver­ges­sen den Sum­mer of the 80s fort­zu­set­zen was ange­sichts des aktu­el­len Herbs­tes wohl mehr als sträf­lich anzu­se­hen ist. In der 2. Folge der Doku­men­ta­ti­ons­reihe geht es um zwei recht gegen­sätz­li­che The­men. Syn­t­hie­pop und New Romantic.

Wäh­rend Syn­t­hie­pop zum Mas­sen­kom­pa­ti­blen Medium auf­steigt, begin­nen sich tech­ni­sche Inno­va­tio­nen auch im Out­fit ihrer Anhän­ger zu spie­geln. Die Poli­ti­sie­rung der spä­ten 70er schlägt in eine voll­kom­mene Ästhe­ti­sie­rung um, an des­sen Spitze sich gestal­ten wie Steve Strange oder auch Boy George drän­gen. Ein Hauch von Kar­ne­val zieht durch die Club-Szene, vor allem im berühm­ten Lon­do­ner Blitz!-Club trifft sich die modisch extreme Advant­garde. Frei nach dem Motto: »Jetzt schmin­ken sich auch die Jungs« wird das gesamte modi­sche Geschlech­ter­kon­zept unse­rer Gesell­schaft auf den Kopf gestellt. Annie Lennox von den Euryth­mics prä­sen­tiert sich im Hosen­an­zug, wäh­rend Boy George nicht von einer Frau zu unter­schei­den ist.

Die Musik die­ser Zeit ist mini­ma­lis­tisch und beschränkt sie auf Klänge aus Syn­the­si­zern und Drum­com­pu­tern, die mit immer neuen Melo­dien den Markt erobern. Ame­rika ist out, Europa ist in. Nicht Ame­rika über­flu­tet den hie­si­gen Markt mit neuen Pro­duk­tio­nen son­dern umge­kehrt. Duran Duran erobert den Kon­ti­nent, Depe­che Mode fül­len das Rose­bowl Sta­dium — lange nach­dem die Beat­les und die Rol­ling Sto­nes für eine zweite bri­ti­sche Inva­sion sorgte.

Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 Oktober

Subkultur! - New Romantic

Kategorie: Hintergründe6 Kommentare

Der auch Rüschen­gruf­tie genannte Goth trägt vor­zugs­weise Hem­den mit Rüschen und seine Klei­dung ist mit reich­lich Spitze und Bro­kat ver­ziert. Er ähnelt den Dar­stel­lern neu­zeit­li­cher Vam­pir­filme, ohne selbst aber Vam­pir zu sein, Filme wie »Inter­view mit einem Vam­pir« kennt er aus­wen­dig. Der melan­cho­lischste aller Gothics liebt die depri­mie­rende und tief­schür­fende Musik. Er kauft schwarze Tapete, hat kei­nen Strom­an­schluss und ein Abo vom Ker­zen­groß­han­del. Sie lesen bei Rot­wein und Ker­zen­schein düs­tere Lite­ra­tur und zele­brie­ren ihr Dasein.  Mit dem Ein­bruch der Däm­me­rung wer­den sie aktiv, wenn die Sonne auf­geht mur­meln sie Flü­che. Als Begrün­der des Stils gilt Steve Strange, Kunst­stu­dent und Sän­ger der Band Visage, der sich in Lon­don 1978 einen Namen mit exzen­tri­schen Bowie-Partys machte, in die nur Gäste mit mög­lichst aus­ge­fal­le­nen und extre­men Out­fits Ein­lass hat­ten. Die New Roman­tics hör­ten Human Lea­gue und Span­dau Bal­let und hören nun Goe­thes Erben, Nick Cave und Lacri­mosa. Den gan­zen Arti­kel lesen… »