24 August

Verliebt auf Teufel komm raus! (3)

Verliebt auf Teufel komm raus - TeaserEs konnte eigent­lich nur eine Frage der Zeit sein, bis die BRAVO das Theme »Gothic« wie­der ein­mal zum Gegen­stand einer ihren Foto­ge­schich­ten macht. Nach 2002 ersetzte die Zeit­schrift jedoch das ursprüng­lich mehr­tei­lige For­mat, durch einen abge­schlos­se­nen Foto-Love Roman, des­sen Geschichte in ein ein­zel­nes Heft passte, schade eigentlich.

Aus einer bis­her unbe­kannte Aus­gabe stammt der fol­gende Foto-Roman, der unter der Serie »My true Story — BRAVO Leser erzäh­len ihre bewe­gendste Story« den Wahr­heits­ge­halt der Aus­füh­run­gen sug­ge­rie­ren soll. Haupt­dar­stel­le­rin ist Dajana D. (16), die durch einen schwar­zen Man­tel in die Szene gerutscht ist und hat dort Lars ken­nen­ge­lernt hat, in den sie sich ver­liebt hat. Außer­dem spielt der geheim­nis­voll »Faro« noch eine Rolle, der als Meis­ter von ver­bo­te­nen Ritua­len den knis­tern­den Geschmack der Span­nung streuen soll.

Nach­dem sich Dajana im zwei­ten Teil unter Mit­schü­ler gewagt hat und auf die erwar­tete Ableh­nung stieß, ist sie froh, im Kreise gleich­ge­sinn­ter end­lich neue Freunde ken­nen­zu­ler­nen. Der mys­ti­sche Faro oder auch der süße Lars zau­bern den jun­gen Gothic auf Wolke 13. Noch für einen der nächs­ten Abende ver­ab­re­det man sich zu einem span­nen­den Ritual, doch vor­her möchte Lars die Zeich­nun­gen von Dajana bewun­dern. Hält die Bravo ihre Kli­schees ein? Schon gleich beim ers­ten Tref­fen in die Kiste? Okkul­tis­mus und Tier­op­fe­run­gen am spä­ten Abend? Womög­lich irre ich mich auch und die Bravo zeigt nur ein paar Bil­der aus dem Leben jun­ger Men­schen. Erle­ben wir gemein­sam ein furio­ses Finale mit über­ra­schen­dem Ende!

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16 August

Verliebt auf Teufel komm raus! (2)

Verliebt auf Teufel komm raus - TeaserEs konnte eigent­lich nur eine Frage der Zeit sein, bis die Bravo das Theme »Gothic« wie­der ein­mal zum Gegen­stand einer ihren Foto­ge­schich­ten macht. Nach 2002 ersetzte die BRAVO jedoch das ursprüng­lich mehr­tei­lige For­mat, durch einen abge­schlos­se­nen Foto-Love Roman, des­sen Geschichte in ein ein­zel­nes Heft passte, schade eigentlich.

Aus einer bis­her unbe­kannte Aus­gabe stammt der fol­gende Foto-Roman, der unter der Serie »My true Story — BRAVO Leser erzäh­len ihre bewe­gendste Story« den Wahr­heits­ge­halt der Aus­füh­run­gen sug­ge­rie­ren soll. Haupt­dar­stel­le­rin ist Dajana D. (16), die durch einen schwar­zen Man­tel in die Szene gerutscht ist und hat dort Lars ken­nen­ge­lernt hat, in den sie sich ver­liebt hat. Außer­dem spielt der geheim­nis­voll »Faro« noch eine Rolle, der als Meis­ter von ver­bo­te­nen Ritua­len den knis­tern­den Geschmack der Span­nung streuen soll.

Im ers­ten Teil des Bilder-Romans haben wir bereits erfah­ren, was Dajana dazu bewegte, sich die Haare an den Sei­ten zu ent­fer­nen und sich in einer nie dage­we­se­nen ein­sei­ti­gen Ver­wand­lung in einen wasch­ech­ten Gothic zu ver­wan­deln. Wir wis­sen auch, wie Ratte Mexico und Hund Snap über die Sache den­ken »Nein Danke! Alles hat seine Gren­zen!« und bekom­men neben ein paar war­nen­den Worte auch gleich noch ein paar Schmink­tipps um uns selbst die­ser Meta­mor­phose zu unter­zie­hen. Doch was ist mit Lars, der so gerne lacht und auf den sich alle ver­las­sen kön­nen, wel­che Rolle spielt der mys­te­riöse Faro, der sich als Meis­ter von irgend­wel­chen komi­schen Ritua­len auf­spielt? Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 August

Jugend 92: Endzeit-Romantiker

»Die­ser Junge nennt sich »Svart­akat«, das ist der schwe­di­schen Aus­druck für »schwarze Katze«. Ein Grufti will er nicht sein, weil Gruf­tis »out« sind. Dafür gibt’s jetzt die Endzeit-Romantiker, und die sehen alle so aus wie er. Die Far­ben: Schwarz, Rot Vio­lett, Weiß. Augen­par­tie, Wan­gen, Stirn sind mit Phan­ta­sie­mus­tern auf wei­ßem Grund­ton bemalt. Jeden Tag anders, je nach Laune.«

Wer aktiv Szene­for­schung betreibt, wird frü­her oder spä­ter zu den Lücken kom­men, die jeder eta­blierte Stil in sei­ner Ver­gan­gen­heit auf­zeigt. Eine die­ser Lücken hin­ter­las­sen die Romantic-Goths, die sich mitt­ler­weile in gro­ßer Zahl auf vik­to­ria­ni­schen Pick­ni­cken her­um­trei­ben und durch ihren Stil nicht nur die Augen der Foto­gra­fen auf sich ziehen.

Ein Arti­kel der Zeit­schrift BRAVO Girl aus dem Jahr 1992 schlägt eine kleine Brü­cke zu den Wur­zeln der Bewe­gung und über­führt die Gruf­ties und Waver in einen neuen Teil­be­reich, den man damals als Endzeit-Romantiker beschrieb. »Die Endzeit-Romantiker, die auch unter dem Namen »Gothic« lau­fen (in Anleh­nung an das Gotik-Zeitalter, das vol­ler Mys­te­rien war), legen gro­ßen Wert auf ihr Out­fit. Nur das Aus­se­hen zählt, die Phan­ta­sie im Sty­len.« Er ver­mag nicht, eine Wis­sens­lü­cke zu fül­len Den gan­zen Arti­kel lesen… »


9 Juli

Verliebt auf Teufel komm raus! (1)

Verliebt auf Teufel komm raus - TeaserEs konnte eigent­lich nur eine Frage der Zeit sein, bis die Bravo das Theme »Gothic« wie­der ein­mal zum Gegen­stand einer ihren Foto­ge­schich­ten macht. Nach 2002 ersetzte die BRAVO jedoch das ursprüng­lich mehr­tei­lige For­mat, durch einen abge­schlos­se­nen Foto-Love Roman, des­sen Geschichte in ein ein­zel­nes Heft passte, schade eigentlich.

Aus einer bis­her unbe­kannte Aus­gabe stammt der fol­gende Foto-Roman, der unter der Serie »My true Story — BRAVO Leser erzäh­len ihre bewe­gendste Story« den Wahr­heits­ge­halt der Aus­füh­run­gen sug­ge­rie­ren soll. Haupt­dar­stel­le­rin ist Dajana D. (16), die durch einen schwar­zen Man­tel in die Szene gerutscht ist und hat dort Lars ken­nen­ge­lernt hat, in den sie sich ver­liebt hat. Außer­dem spielt der geheim­nis­voll »Faro« noch eine Rolle, der als Meis­ter von ver­bo­te­nen Ritua­len den knis­tern­den Geschmack der Span­nung streuen soll. »Ver­liebt auf Teu­fel komm raus!« bringt dann auch gleich mal wie­der den Teu­fel als Macht der Fins­ter­nis auf den Plan. Grund genug, sie auch diese mal damit auseinanderzusetzen.

»Ich weiß nicht, ob es an die­sem tol­len schwar­zen Man­tel lag, den ich eines Tages ent­deckte und sofort haben musste. Aber als ich ihn zu Hause vorm Spie­gel anzog, war mit plötz­lich klar: Ich wollte anders wer­den — jetzt oder nie!« So einen schwar­zen Man­tel hatte ich auch mal, doch bei dem han­delte es sich offen­sicht­lich nicht um einen Zau­ber­man­tel, der den Ein­stieg in die Gothic-Szene ermög­licht. Das erin­nert mich unfrei­wil­lig an die Szene aus Harry Pot­ter, in der ein spre­chen­der Hut dem Trä­ger sagt zu wel­cher Klasse er gehört. Das Gefühl anders zu sein oder anders sein zu wol­len, tei­len jedoch die meis­ten der schwar­zen Gestal­ten, das lässt sich nicht abstrei­ten. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


14 Mai

Elf99: Frank Rummeleit vom Zillo erklärt Gothic [UPDATE]

1993 - Frank Rummeleit bei Elf 99»Nun liebe Kin­der gebt fein Acht, ich hab euch etwas mit­ge­bracht.« Und was? Ein wirk­lich »auf­schluss­rei­ches« Video, in dem Frank Rum­me­leit 1993 den Mode­ra­to­ren von ELF99 erklärt, was Gothic ist und sich den knall­har­ten Fra­gen die in der Redak­tion sicher­lich stun­den­lang aus­ge­ar­bei­tet wur­den, dabei begann ELF99 alles verheißungsvoll.

Die ehe­ma­lige Jugend­sen­dung des DDR-Fernsehens, die nach dem Ber­li­ner Stadt­teil Adlers­hof benannt wurde, ist ein Opfer der Wende. Kri­ti­sche Bericht­er­stat­tung, eine ange­schlos­sene Serie und eine Mischung aus jugend­ori­en­tier­ten Nach­rich­ten, Sport­be­rich­ten und Musik­vi­deos, sorgte nach dem Mau­er­fall für den Bambi. Vor allem die kri­ti­sche und reflek­tierte Beleuch­tung der Wende aus jugend­li­cher Sicht ist vie­len noch in Erin­ne­rung. Als RTL das For­mat 1992 kaufte, ließ man die Sen­dung (die von dort an nur noch via Satel­lit zum emp­fan­gen war) ver­kom­men, bevor sie 1994 end­gül­tig ein­ge­stellt wurde.

1993 ist Frank Rum­me­leit vom Zillo zu Gast und soll den bei­den Mode­ra­to­ren erklä­ren was Gothic ist und was denn nun diese Gruf­ties so machen, dabei drückte man ihm wohl einen Toten­kopf in die Hand um eine gekonnt insze­nierte Atmo­sphäre zu schaf­fen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


4 Mai

Unsere Kinder - Grufties, Skinheads und Neonazis in der DDR 1989 (DEFA)

Unsere Kinder - DEFA 1989Lang­sam fährt die Kamera die Straße hin­un­ter, wäh­rend die Nacht her­ein­bricht oder der Mor­gen erwacht. »Zuerst war es nur ein Gerücht. Doch das Gerücht hat eine selt­same Eigen­schaft, es ver­brei­tet sich schnel­ler als eine Nach­richt. Manch­mal auch, ist das Gerücht glaub­wür­di­ger als die Nach­richt, denn sie bestä­tigt nur, was alle schon wis­sen.« Wie ein Impuls ver­lei­tet die ruhige Stimme des Spre­chers dazu, zuzuhören.

Als Roland Stei­ner zwi­schen 1985 und 1989 die Dreh­ar­bei­ten des Film »Unsere Kin­der« für die DEFA absol­vierte, wollte er einen Film über rechts­ex­tre­mis­ti­sche Jugend­li­che in der DDR machen, erkannte aber schnell, das mehr zwi­schen Schwarz und Weiß liegt, als sich dem Betrach­ter auf den ers­ten Blick erschließt. »Skin­heads, Neo­na­zis rasen durch unsere Stra­ßen. Sehr schnell haben wir fest­ge­stellt, dass man diese Gruppe jun­ger Leute nicht iso­liert betrach­ten kann, wir sind also auch zu ande­ren jun­gen Leu­ten gegan­gen. Fast scheint es, als gäbe es da noch andere Unter­schei­dungs­mög­lich­kei­ten: Täter, Opfer, Ver­mitt­ler. Aber es sind Men­schen, die Ihren Weg suchen.«

Ein stei­ni­ger Weg. In der DDR gilt man als nicht sys­tem­kon­for­mer Jugend­li­cher mit ande­rem Aus­se­hen oder ande­ren Ideen sowieso als poten­ti­el­ler Staats­feind und wird von einem Appa­rat kri­mi­na­li­siert, der grau­sa­mer nicht sein könnte. »Man nennt sie Gruf­ties, sie selbst nen­nen sich Hol­ger, Ines und Mark. Zumeist in der Nacht über­win­den sie Fried­hofs­mau­ern und die Grenze zwi­schen ihrer Umwelt und sich, jeden­falls, ist es der Ver­such. Warum fin­den sie kei­nen Platz im Dies­seits?« Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 April

10.000 Hexen in Deutschland: Hexenhorror und Schwarze Messen (1987)

Bravo 1987Der April steht bei Spon­tis ganz im Zei­chen der Hexen, 1775 wurde in Deutsch­land die letzte Hexe ver­ur­teilt, die nur knapp ihrem töd­li­chen Schick­sal ent­kom­men ist. 200 Jahre spä­ter ist nicht mehr viel geblie­ben von dem Mythos der Hexen, spä­tes­tens seit den 60ern in der eine Hexe in einer ame­ri­ka­ni­schen Serie die Haupt­rolle spielte, wurde aus ernst zu neh­men­den Gefah­ren für Leib und Leben nur noch hüb­sche und hilfs­be­reite Wesen, deren Macht sich ledig­lich in Zwi­schen­wel­ten der nor­ma­len Exis­tenz abspie­len und mit der Rea­li­tät nicht viel gemein­sam haben. In den 80ern erschei­nen einige Filme, die auch die Bravo dazu ani­mie­ren der »Hexen­sa­che« in Deutsch­land auf den Grund zu gehen.

»Hexen gibt es aber nicht nur auf der Kino­lein­wand. Fach­leute schät­zen, dass sich bei uns in Deutsch­land rund 10.000 Frauen als Hexen sehen. Viel­leicht haben Hexen des­halb eine Hoch­kon­junk­tur, weil laut einer Umfrage jeder zehnte Deut­schen an Hexen, Gespens­ter und Über­sinn­li­ches glaubt.« Ob bei 10.000 Frauen, die sich als Hexen sehen von einer Hoch­kon­junk­tur gespro­chen wer­den kann, wage ich zu bezwei­feln, viel­leicht liegt es aber auch an der Defi­ni­tion der Hexe: »Was ist eigent­lich eine Hexe und wo kommt der Begriff her? Fast nicht zu beant­wor­ten, denn selbst der Brock­haus ver­merkt: Weder der Name Hexe noch die Her­kunft der Hexen-Vorstellung sind mit vol­ler Sicher­heit zu deu­ten. Eine Hexe im Volks­glau­ben war frü­her eine weib­li­che Gestalt, die über dämo­ni­sche, schä­di­gende Kräfte ver­fügte, meist ein Wesen mit Trief­au­gen oder ste­chen­dem Blick, Mut­ter­mal, zusam­men­ge­wach­se­nen Augen­brauen oder ande­ren Zei­chen der Häß­lich­keit.« Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 Februar

Ratte macht die Fliege - Dagmar beichtet Timmy alles (8)

Ratte macht die Fliege»Auf­klä­rung in Bil­der« — unter die­sem Titel führte Deutsch­lands größte Jugend­zeit­schrift, die BRAVO, 1972 die Foto-Love-Romane ein. Neben der Unter­hal­tung soll­ten die bebil­der­ten Kurz­ge­schich­ten »neben viel Span­nung auch noch klare Fak­ten zu Auf­klä­rungs­the­men (brin­gen). Sex, Flir­ten, Kör­per­fra­gen, Ver­hü­tung und mehr — ver­packt in span­nende Geschich­ten!« Kein Thema der Jugend wurde aus­ge­las­sen, kein Trend über­sprun­gen und so kam es, das sich die Bravo 1987 auch den Gruf­ties zuwen­dete, nach­dem sie den Trend bereits in ande­ren Zusam­men­hän­gen für sich nutzte. Wie­der mit von der Par­tie ist Carla, die mitt­ler­weile 20 Jahre alt sein dürfte und bereits in Carla, die Schock-Friseuse eine Seite der Bravo füllte.

Diese Carla ist aber auch ein Mün­che­ner Wave– und Gothic­stru­del und hat gleich rei­hen­weise jun­gen Men­schen in das düs­tere Ver­der­ben gezo­gen. Nicht nur das viele den Arti­kel über sie ver­schlun­gen haben und ihrem Bei­spiel folg­ten, jetzt macht sich auch noch Kar­riere in einem der renom­mier­tes­ten Jugend-Foto-Romanen der 80er. Wir wol­len in der mehr­tei­li­gen Reihe beob­ach­ten, was aus Carla und ihren Freun­din­nen wird und wie die BRAVO die mora­li­sche Kurve kratzt.

Dagmar beichtet Timmy alles (Teil 8)

»Vero und Dag­mar wol­len sich an die Wave-Welle anhän­gen: Weil ihr »Idol« Ratte, die »Grufti«-Königin von Mün­chen, nach Lon­don gezo­gen ist, sind sie ihr nach­ge­reist und haben bei Ratte Unter­schlupf gesucht. Aber die Begrü­ßung war sehr kühl; Vero und Dag­mar haben schon nach einem Tag Lon­don die Segel gestri­chen und sind nach Mün­chen zurück­ge­fah­ren. Beson­ders ent­täuscht ist Dag­mar: Wegen Ratte und dem Wave-Tick hat sie sich mit ihren Freund Timmy ver­kracht. Das tut ihr inzwi­schen unheim­lich leid — wie über­haupt der miß­lun­gene London-Trip. Ihre Eltern sind stink­sauer, und in der Klasse wer­den Vero und Dag­mar von ihren Mit­schü­lern dumm ange­re­det…« Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 Februar

Ratte macht die Fliege - Ratte schläft im gemieteten Sarg (7)

Ratte macht die Fliege»Auf­klä­rung in Bil­der« — unter die­sem Titel führte Deutsch­lands größte Jugend­zeit­schrift, die BRAVO, 1972 die Foto-Love-Romane ein. Neben der Unter­hal­tung soll­ten die bebil­der­ten Kurz­ge­schich­ten »neben viel Span­nung auch noch klare Fak­ten zu Auf­klä­rungs­the­men (brin­gen). Sex, Flir­ten, Kör­per­fra­gen, Ver­hü­tung und mehr — ver­packt in span­nende Geschich­ten!« Kein Thema der Jugend wurde aus­ge­las­sen, kein Trend über­sprun­gen und so kam es, das sich die Bravo 1987 auch den Gruf­ties zuwen­dete, nach­dem sie den Trend bereits in ande­ren Zusam­men­hän­gen für sich nutzte. Wie­der mit von der Par­tie ist Carla, die mitt­ler­weile 20 Jahre alt sein dürfte und bereits in Carla, die Schock-Friseuse eine Seite der Bravo füllte.

Diese Carla ist aber auch ein Mün­che­ner Wave– und Gothic­stru­del und hat gleich rei­hen­weise jun­gen Men­schen in das düs­tere Ver­der­ben gezo­gen. Nicht nur das viele den Arti­kel über sie ver­schlun­gen haben und ihrem Bei­spiel folg­ten, jetzt macht sich auch noch Kar­riere in einem der renom­mier­tes­ten Jugend-Foto-Romanen der 80er. Wir wol­len in der mehr­tei­li­gen Reihe beob­ach­ten, was aus Carla und ihren Freun­din­nen wird und wie die BRAVO die mora­li­sche Kurve kratzt.

Ratte schläft im gemieteten Sarg (Teil 7)

»Vera und Dag­mar sind aus­ge­ris­sen nach Lon­don. Ihre Freunde in Mün­chen wis­sen nicht, wo die bei­den ste­cken. An der Themse lebt ihr Idol »Ratte«, eine total aus­ge­flippte Wave­rin, zusam­men mit ein paar ande­ren Deut­schen als Haus­be­set­zer in einem abbruch­rei­fen Gebäude. Ratte hat keine Ahnung, daß sie Besuch bekommt — und springt vor Begeis­te­rung auch nicht gerade an die Decke, als sie die bei­den Aus­rei­ße­rin­nen vor ihrer Haus­tür sieht. Vero und Dag­mar, völ­lig geschafft von der anstren­gen­den Zug­fahrt, sind heil­froh, daß sie Ratte über­haupt hier antref­fen.« Den gan­zen Arti­kel lesen… »


17 Januar

Ratte macht die Fliege - Timmy macht sich große Sorgen (6)

Ratte macht die Fliege»Auf­klä­rung in Bil­der« — unter die­sem Titel führte Deutsch­lands größte Jugend­zeit­schrift, die BRAVO, 1972 die Foto-Love-Romane ein. Neben der Unter­hal­tung soll­ten die bebil­der­ten Kurz­ge­schich­ten »neben viel Span­nung auch noch klare Fak­ten zu Auf­klä­rungs­the­men (brin­gen). Sex, Flir­ten, Kör­per­fra­gen, Ver­hü­tung und mehr — ver­packt in span­nende Geschich­ten!« Kein Thema der Jugend wurde aus­ge­las­sen, kein Trend über­sprun­gen und so kam es, das sich die Bravo 1987 auch den Gruf­ties zuwen­dete, nach­dem sie den Trend bereits in ande­ren Zusam­men­hän­gen für sich nutzte. Wie­der mit von der Par­tie ist Carla, die mitt­ler­weile 20 Jahre alt sein dürfte und bereits in Carla, die Schock-Friseuse eine Seite der Bravo füllte.

Diese Carla ist aber auch ein Mün­che­ner Wave– und Gothic­stru­del und hat gleich rei­hen­weise jun­gen Men­schen in das düs­tere Ver­der­ben gezo­gen. Nicht nur das viele den Arti­kel über sie ver­schlun­gen haben und ihrem Bei­spiel folg­ten, jetzt macht sich auch noch Kar­riere in einem der renom­mier­tes­ten Jugend-Foto-Romanen der 80er. Wir wol­len in der mehr­tei­li­gen Reihe beob­ach­ten, was aus Carla und ihren Freun­din­nen wird und wie die BRAVO die mora­li­sche Kurve kratzt.

Timmy macht sich große Sorgen (Teil 6)

»Ratte, die Waver-Königin von Mün­chen, ist zu ihrer Freun­din Marion in ein Abbruch­haus in Lon­don gezo­gen. Dort ist sie gerade dabei, »ihr« Zim­mer ein­zu­rich­ten: schwarze Wände, viele Ker­zen, Pos­ter von »Cure« und »Dam­ned« und sogar ein ech­ter Sarg, den sie als Bett benutzt… Ratte hat natür­lich keine Ahnung, daß Dag­mar und Vero, zwei Fans von ihr, auf dem direk­ten Weg nach Lon­don sind. Sie haben über die Mut­ter von Ratte ihre Adresse bekom­men…« Den gan­zen Arti­kel lesen… »