15 August

Filmtipp: A Girl Walks Home Alone At Night

von undKategorie: SubKultur!Diskussion: 2 Kommentare

A Girl Walks Home Alone At NightWas mussten Vampire in den letzten Jahren alles ertragen! Bram Stoker hat sich mehrfach im Grab umgedreht. Erst kamen die gut aussehenden Jünglinge der Twilight-Saga, die im Sonnenlicht glitzerten anstatt zu Staub zu zerfallen und dann kämpfte sich auch noch eine Fetisch-Lara-Croft in Matrix-Manier durch mittlerweile 4 Underworld Filme. Vorbei scheinen die Zeiten, in denen Vampire sich auf unterschwelligem Grusel schwebend, stilvoll und erhaben in die Wohnzimmer der Zuschauer schlichen. Ana Lily Amirpour, die US-amerikanische Filmregisseurin mit den iranischen Wurzeln, gibt mit „A Girl Walks Home Alone At Night“ ihr Langfilmdebüt und schickt sich an, wieder ein bisschen Atmosphäre in das überreizte Vampir-Genre zu zaubern. Der Film erzählt von einer Vampirin, die sich in einen Sterblichen verliebt, irgendwo in einer möglicherweise iranischen Stadt und einer in schwarz-weiß gehaltenen Kulisse aus krächzenden Pferdekopf-Pumpen und dampfenden Erdöl-Raffinerien. Den ganzen Artikel lesen… »


1 Februar

Schwarz humoriger Buch-Tipp: Klaus Märkert – Schatten voraus

von Kategorie: Bücher und ZeitschriftenDiskussion: 17 Kommentare

Schatten voraus - Klaus MaerkertDas sitze ich nun in meinem Kopf vor den unzähligen Schubladen, in denen ich die Bücher einsortiere, die ich gelesen habe. Kleine gelbe Schildchen verraten, welches Genre in den Schubladen zu finden ist. In den Händen halte ich das Buch „Schatten voraus“ von Klaus Märkert. Sobald mir eine Schublade passend erscheint und ich das Buch reinstelle, um zu sehen wie es darin wirkt, fällt mir augenblicklich eine Passage ein, die den Freudentaumel über die geglückte Zuordnung im Keim ersticken lassen. Ich weiß es einfach nicht. Mein Blick streift hilflos über die Schildchen der Schubladen: Krimis, Fantasy, Humor, Schauergeschichte, Horror, Biografie. Es ist einfach von allem etwas dabei, doch keiner der Begriffe beschreibt den mittlerweile dritten Roman des Bochumer Schriftstellers zufriedenstellend. Seine beiden ersten Bücher machten es mir noch leicht, denn „Hab Sonne“ und „Requiem für Pac-Man“ passen ganz hervorragend in die Schublade der Biografien. 

Wer den Mann mit dem bewegten Lebenslauf jedoch schon ein bisschen länger verfolgt – so wie ich – und ihn auf einen seiner zahlreichen Lesungen besucht hat, weiß auch um seine Talente für skurrile Kurzgeschichten. Obwohl „verfolgt“ jetzt nicht wortwörtlich zu nehmen ist, denn hinterhergestiegen bin ich ihm ja nicht, es soll eben nur zum Ausdruck bringen, das ich möglicher voreingenommen bin, da ich gut finde, was Märkert macht.  Die drei weiteren Werken „Ich bin dann mal tot“ (zusammen mit Myk Jung), „Der Tag braucht das Licht, ich nicht“ und „Schlagt sie tot in den Wäldern“ sind Sammlungen von Kurzgeschichten, von denen viele eine Fortsetzung verdient hätten. So erscheint mir sein dritter Roman als logische Schlussfolgerung, endlich aus dem Schatten der eigenen, kurzweiligen und skurrilen Geschichten herauszutreten und daraus ein ganzes Buch zu zaubern. Zur Geschichte:  Den ganzen Artikel lesen… »


11 Mai

WGT 2016 im MDR-Fernsehen: Volles Programm über Pfingsten

von Kategorie: Filme und VideosDiskussion: 11 Kommentare

Wave Gotik Treffen 2016 Web Spezial MDR.DEEs ist bedauerlich, aber leider bleiben einige imaginäre Plätze auf dem Wave-Gotik-Treffen neben mir leer. Denn nicht alle Menschen der schwarzen Subkultur, die ich gerne treffen würde, kommen nach Leipzig. Private oder berufliche Verpflichtungen, schlechte Finanzlage, angegriffene Gesundheit oder schlichtweg keine Lust auf den schwarzen Rummel. Die Gründe sind vielfältig und können jeden irgendwann erwischen. Die Meisten kommen sowieso irgendwann zurück. Bin eben Optimist.

Glücklicherweise hat der MDR ein Herz für die Daheimgebliebenen und Verweigerer, denn über das gesamte Pfingstwochenende ist das Programm mit Sendungen gespickt, die sich irgendwie mit dem WGT und der schwarzen Subkultur beschäftigen. In der Wochenschau hatte ich ja schon auf das Web-Special des Senders hingewiesen, auf dem es nach wie vor interessante Artikel zu lesen gibt. Die wichtigsten Sendungen während der Pfingsttage habe ich hier zusammengetragen, in den abendlichen und lokalen Nachrichtenmagazinen des MDR wird es daneben auch sicher was zu gucken geben.

Daheimgebliebene, Verweigerer und Leser sind aufgefordert, schon direkt nach dem anschauen die Sendungen hier zu zerreißen, zu loben oder zu kommentieren. Ich erbitte mir ein wenig Zeit mit einem ausführlichen Review, denn ich bleibe nicht zu Hause ;) Den ganzen Artikel lesen… »


21 März

Leipzig in Schwarz – Das Buch zur Ausstellung

von Kategorie: Bücher und ZeitschriftenDiskussion: 11 Kommentare

Leipzig in Schwarz - Schriftzug25 Jahre Wave-Gotik-Treffen haben das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig dazu bewegt, die Ausstellung „Leipzig in Schwarz“ über das bekannteste aller Gothic-Treffen, das Wave-Gotik-Treffen, zur organisieren. Nicht nur, weil es die Szene über einen so langen Zeitraum immer wieder vereint und sie an einem Ort zusammenbringt, sondern auch, weil es mittlerweile zu einem Stück Leipziger Stadtgeschichte geworden ist. Zur Ausstellung ist ein Buch erschienen, das man – und so viel möchte ich vorweg nehmen – jetzt schon als Standard-Werk über das WGT betrachte kann. Das liegt mit Sicherheit an der Themenauswahl, die sich nicht nur mit allen Hoch- und Tiefphasen des Treffens beschäftigt, sondern auch szenerelevante Randbereiche beleuchtet und in zahlreichen Interviews die unterschiedlichsten Menschen mir ihren WGT-Geschichten zu Wort kommen lässt. Das Museum hat sich schon bei der Vorbereitung der Ausstellung mit den Menschen beschäftigt, die diese Szene ausmachen, formen und mitgestalten und diesen Hintergrund merkt man auf jeder Seite, in bei jedem Bild und jedem Text des Buches. Den ganzen Artikel lesen… »


28 Januar

Porträt einer Ikone – Zu Gast im Kopf von Tim Burton

von Kategorie: Theater und AustellungenDiskussion: 8 Kommentare
Balloon Boy

Das eine ist ein Wesen mit riesigem Kopf, das andere der „Balloon Boy“

Eine dunkle Gefängniszelle. Das kleine, vergitterte Fenster ist unerreichbar fern. In ihr sitzt ein Mann in einem gestreiften Shirt und ohne Füße vor einem Zeichentisch, das einzige Licht, das ihn erhellt, ist das Gegenlicht seiner Zeichnung. Mit einem manischen Blick ist er tief und eifrig in der Auftragsarbeit gefangen. Er – das ist Tim Burton, das Gefängnis ist das „Animation Dept.“ (die einzige Randnotiz auf der ansonsten unbetitelten Zeichnung) von Disney. Der Zeichner ist Tim Burton selbst.

Diese im Jahr 1983 entstandene Selbstdarstellung ist nur eines von 10.000 kuratierten Werken, welche die Tim Burton-Sammlung enthält. Knapp 500 davon konnte man in der Tim Burton-Ausstellung des Max Ernst-Museums in Brühl betrachten. Die erste Überraschung befand sich schon vor dem Eingang: Eine lange Besucherschlange wartete am Museum auf Einlass – die Ausstellungsräume waren zu klein, um alle Besucher auf einmal hineinzulassen. Auffällig war der hohe Anteil diverser Subkulturen. Gothics, Emos, Punks und alles dazwischen war vertreten.

An dieser Stelle ein besonderer Dank an das Museum, welches die „rasenden Reporter von Spontis“ nicht nur an der Schlange vorbei lotste, sondern auch eine unglaublich spannende und informative Führung anbot. Doch warum sind die Werke von Tim Burton in Subkulturen (insbesondere der Gothicszene) so beliebt? Die Antwort darauf findet sich sowohl in seiner Biografie, als auch in seinem Stil, wobei letzterer die Konsequenz seiner Biografie ist. Den ganzen Artikel lesen… »


30 Dezember

Engel mit nur einem Flügel – Die zweite Staffel der Netsoap

von Kategorie: Filme und VideosDiskussion: 1 Kommentar

EmneF2_PlakatDas Warten hat ein Ende! Am 01. Januar 2016 ist endlich soweit, die 2. Staffel der Gothic-Trash-Netsoap über eine virtuelle Bremer Grufti-WG „Engel mit nur einem Flügel“ wird das Licht der Öffentlichkeit erblicken. 2009 wurde die Idee gezeugt, um 3 Jahre später im Internet geboren zu werden. Die Serie wurde schnell zum Underground-Erfolg und scharte einen beachtlichen Fan-Kreis um sich. Nach der furiosen ersten Staffel war aber leider erstmal Schluss. Addi Keil und sein Team von Hirnfrost-Medien legten eine kreative Pause ein. Drei Jahre lang (eine höllisch lange Zeit) hat man wieder Vorurteile und Geschichten der schwarzen Szene gesammelt, um die Gruftis ihre eigene Fehlbarkeit vor Augen zu führen. Ein bisschen religiöser soll es werden, verrät mir Addi Keil in einer E-Mail, mal klingeln Missionare an der Wohnungstür oder auch der leibhaftige Teufel erscheint auf der Bildfläche.

Die üblichen Verdächtigen sitzen wieder auf ihrem Sofa: Choleriker Sebi, die friedliche Mara, die fast lebensfähige Ulli, Lästermaul Tillo, Archetyp Michael und Nina, die Ritzerin. Es geht um Klischees, den tagtäglichen Kampf mit sich selbst den immer gleichen Konflikten, die die Protagonisten austragen. Ganz so oberflächlich, wie der Inhalt auf den ersten Blick erscheint, ist er dann doch wieder nicht. Es geht um auch um die Angst vor Veränderungen innerhalb der liebgewordenen Szene und einer immer konservativeren Basis von Alt-Gruftis, die sich zwar in 80er Jahre Manier immer noch brav und rebellisch schminken, das Neue aber kategorisch ablehnen. Auch aktuelle Themen der „Außenwelt“ werden aufgegriffen und verarbeitet, so wie das Thema der Religion beispielsweise. Den ganzen Artikel lesen… »


29 Oktober

25 Jahre WGT: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig sucht Menschen, Moden und Musik

von Kategorie: Theater und AustellungenDiskussion: 8 Kommentare
WGT 1992

Das erste Wave-Gotik-Treffen in Connewitz 1992
(c) Philipp Hermisson

Für eine Ausstellung mit dem Thema „25 Jahre Wave-Gotik-Treffen“ sucht das Stadtgeschichtliche Museum in Leipzig Menschen, ihre Geschichten und Erinnerungsstücke. Mit der im Frühjahr 2016 eröffnenden Ausstellung möchte das Museum die Historie des WGT möglichst authentisch aufgreifen und darstellen. Jennifer Hoffert, die zusammen mit dem Museum die Ausstellung plant, hat mich angeschrieben und darum gebeten, den Aufruf zu verbreiten. Für sie geht mit dieser Zusammenarbeit ein Traum in Erfüllung, denn seit 2005 ist sie vom WGT begeistert. 2009 zog sie nach Leipzig und brachte während ihrer Tätigkeit für den Plöttner-Verlag zusammen mit Alexander Nym das Buch „Black Celebration – 20 Jahre Wave-Gotik-Treffen heraus. Jetzt möchte sie dem Museum dabei helfen, die Ausstellung möglichst authentisch vorzubereiten.

Selbstredend, dass ich zugesagt habe, zu helfen, schließlich würde ich selbst gerne so eine Ausstellung besuchen, in der das WGT und seine Besucher im Mittelpunkt stehen. Zum einen möchte ich also den Aufruf des Museumsteams verbreiten und zum anderen etwas über die Hintergründe der Ausstellung erfahren und wissen, warum gerade so ein Museum sich mit der – im Vergleich zur Historie der Stadt Leipzig – doch recht jungen Geschichte des Wave-Gotik-Treffens auseinandersetzt. Erfreulicherweise hat sich Ann-Kathrin Reichenbach vom Stadtgeschichtlichen Museum Zeit genommen, auf meine Fragen zu antworten.

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26 Oktober

Gothic – Die schweizer Szene in einer Dokumentation von Mitra Devi

von Kategorie: Filme und VideosDiskussion: 9 Kommentare

Gothic - Dokumentation von Mitra DeviDa sitzen wir nun. Einschläge Experten der Szene. Musikalisch, inhaltlich, ästhetisch. Draußen ist es dunkel, man hat für gruftige Atmosphäre gesorgt und die Tafel ist mit wohlschmeckenden Kleinigkeiten gedeckt. Erwartungsvoll starten wir die Dokumentation „Gothic“ von der Filmemacherin und Schriftstellerin Mitra Devi, um einen Einblick in die – sonst ziemlich unsichtbare – schweizerische Szene zu erlangen. Nachdem Bettina Böttinger in ihrer Reihe „b.sucht“ die Faszination der schwarzen Szene gefunden hat, sind wir neugierig, wie man die Szene der Schweiz zeigt, was die Protagonisten des Films zu erzählen haben und welches ästhetische Empfinden man in der Schweiz pflegt und ob es überhaupt Unterschiede zu unserer Szene gibt. Während man in der Technik noch mit den Eigenheiten der DVD kämpft, lese ich mir die Beschreibung durch: „Ein bildgewaltiger, temporeicher Film über die Schweizer Gothic Szene. Abrgründig und Humorvoll, morbid und herzerwärmend. […] Gothics erzählen über ihren Alltag, über Licht und Dunkelheit, Sinnsuche, Leben und Tod.“ Mit von der Partie sind ein Fotograf der düstere Bilder schießen soll, ein Liebespaar, das zum WGT reist, eine Autorin, die an einem dunklen Roman schreibt, eine Domina (!) die farbenfrohe Bilder malt und auch der Sänger der zur Zeit einzigen bekannten schweizer Gothic-Band „The Beauty of Gemina“ ist mit von der Partie. Wir sind skeptisch. Zu Recht. Den ganzen Artikel lesen… »


13 Oktober

Trailer: Crimson Peak – Alles was Gothic ist?

von Kategorie: Filme und VideosDiskussion: 9 Kommentare

Crimson-Peak-Tom-HiddlestonGothic, so wissen auch wir Grufties inzwischen, ist viel älter als Bauhaus. Schon im 18. Jahrhundert benannte man die klassische Schauerliteratur danach. Ein ganze Reihe der sogenannten „Gothic Novels“ sind heute Klassiker, sei es Horace Walpoles „Castle of Otranto“, Matthew Lewis „The Monk“ oder auch „Frankenstein“ von Mary Shelley. Sie schufen eine ganz eigene Atmosphäre mit Dingen, die heute in gewisser Weise in die Ästhetik der Subkultur „Gothic“ eingeflossen sind. Friedhöfe, alte Kirchen in gothischem Baustil, Dunkelheit, Fledermäuse, Nebel – die Liste ließe sich beliebig lange fortsetzen. Kurzgesagt: Das unheimliche und gruselige entwickelte sich von der Abschreckung zu einem Reiz, dem man sich bis heute gerne hingibt. So wundert es also nicht, dass Guillermo del Toros neuester Kino-Film „Crimson-Peak“ genau diese Synapsen reizt. Grufties, so erzählt man sich, stehen auf diesen Grusel der alten Schule, der ganz ohne den neuzeitlich blutrünstigen Wahn a la „Saw“ daherkommt und sich an die klassichen Regel der Schauerromane hält, in der Vampire nicht in der Sonne funkeln. Atmosphäre steht an erster Stelle. Wen wundert es, das die Neo-Romantischen Strömungen innerhalb der Szene zunehmen oder dass sich Steampunk zur ernsthaften Subkultur entwickelt?

Die Story klingt solide, wenn auch ein wenig ausgetreten: „Seit ihrer frühesten Kindheit weiß Edith Cushing, dass Geister existieren. Damals war ihr ihre tote Mutter erschienen, die ihr eindringlich zuflüsterte: „Hüte dich vor Crimson Peak.“ Erst Jahre später erschließt sich Edith allmählich die ganze Bedeutung dieser Worte, als sie sich in den ebenso charmanten wie geheimnisvollen Baronett Sir Thomas Sharpe verliebt. Trotz der Einwände ihres Vaters und ihres Kindheitsfreundes Dr. Alan McMichael heiratet die angehende Autorin den adretten Fremden und bricht mit ihm zusammen zu seinem großen, düsteren Anwesen auf, in dem er bislang mit seiner unnahbaren Schwester Lucille gelebt hatte. Verstörende Geistererscheinungen und die Anweisung, bestimmte Teile von Allerdale Hall zu meiden, lassen Edith bald an den wahren Absichten ihres neuen Gatten zweifeln und vermuten, dass in dem Haus ein schreckliches Geheimnis schlummert.“ Blöd, dass der Trailer die konditionierten Synapsen anspricht und jegliche Bedenken sofort im Winde verwehrt. Sofort nach dem angucken will ich Grablichter, heißen Tee, eine Decke, Katzen zu meinen Füßen und den Film auf meiner Mattscheibe. Doppelt Blöd, dass er erst übermorgen in die Kinos kommt. Den ganzen Artikel lesen… »


17 September

Pfingstgeflüster 2015 – Treffen der Generationen

von Kategorie: Bücher und ZeitschriftenDiskussion: 11 Kommentare

pfingstgefluester2015Nein, ich glaube das wird keine Rezension, vielleicht ein Appell. Ich muss nämlich zugeben, dass ich voreingenommen bin, habe ich doch mittlerweile zum fünften mal einen Artikel zum Pfingstgeflüster beigesteuert und einige meiner Freunde sind ebenfalls als Autoren vertreten. Darüber hinaus bewundere Marcus Rietzsch, den Verleger und Erfinder des Pfingstgeflüsters, für seine Leidenschaft und die unermüdliche Arbeit, die er seit 2005 in jede Ausgabe des Pfingstgeflüsters steckt, ohne dabei einen einzigen Cent zu verdienen. Die jährlich erscheinende Zeitschrift ist ein Hommage an das Wave-Gotik-Treffen, eine Würdigung der Stadt Leipzig und ein Geschenk an die Menschen die sich jährlich dort treffen. Artikel, die nicht von wirtschaftlichen Interessen beeinflusst werden, keine langweiligen und unkritischen Interviews mit Bands und Künstler die in anderen Magazinen auch schon zu lesen sind, kein Werbeblättchen für die Veranstalter des WGT und auch kein Reiseführer für die Stadt Leipzig. Soll mir mal jemand erklären, wie man objektiv über eine solche Herzensangelegenheit schreibt. Nein, das kann keine Rezension mehr werden – es ist bereits ein Appell. Den ganzen Artikel lesen… »