Wissenschaftliche Texte

Seit die Szene eine ernst zu nehmende Subkultur bildet, wird über sie geschrieben. War es zunächst den Journalisten vorbehalten das neue Phänomen aufzugreifen und zu verbereiten, so wanderte es mit den allmählich auch in die Hörsäle der Universitäten. Sei es durch Szene-Mitglieder die einen erweiterten Bildungsweg eingeschlagen haben oder durch Sympathisanten, Skeptiker und Interessierte, die in der Gothic-Szene etwas gefunden haben, worüber sie eine Abhandlung verfassen wollten. So schlummern in den Archiven der Hochschulen seit Jahren wissenschaftliche Arbeiten, Hausarbeiten und Diplomarbeiten die sich mit der Szene beschäftigen. Viel zu schade, wie ich finde, denn nicht selten steckt unfassbar viel Arbeit, interessante Gedankengänge und Thesen in diese Arbeiten, die uns selbst reflektieren, beschreiben was die Szene zusammenhält und die Menschen, die sich ihr zugehörig fühlen, ausmacht.
Spontis möchte versuchen, diese Texte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und bemüht sich seit einigen Jahren, Quellen ausfindig zu machen, Autoren zu kontaktieren und Texte zu sichern. Einige Texte wurden bereits für das Internet aufbereitet und werden nach und nach hier erscheinen:

Wissenschaftliche Texte und Arbeiten:

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bat
Gast
bat

Das sind 3 sehr interessante Texte, welche auch gut lesbar sind (ist ja nicht immer selbstversändlich bei wissenschaftlichen Arbeiten).
Vor allem “Goth und Gender – Dekonstruktion des binären Geschlechtersystems (2015)” fand ich spannend zu lesen. In meinem Studium gibt es oft Seminare zum Thema Gender. Dazu diesen Text zu Goth – Gender zu lesen, war eine schöne Ergänzung.
Danke fürs Einstellen!

bat
Gast
bat

Wenn ich eine Arbeit zur Szene veröffentlichen sollte, stelle ich sie sehr gerne zur Verfügung und würde mich über die Veröffenlichung hier auch sehr freuen smile !

Auseklis
Gast
Auseklis

Das Archiv der Jugendkulturen dürfte zig solcher Arbeiten horten (“600 Magister- und Diplomarbeiten”). Digitalisierung wäre das Zauberwort. Diese findet aber offenbar nur im begrenzten Rahmen statt!? Ein Online-Zugriff ist jedenfalls nicht möglich. Ich will mir gar nicht ausmalen, was passiert, wenn dort mal ein Brand ausbricht.

Auseklis
Gast
Auseklis

sie wollen diese Arbeit „nicht im Netz“ sehen oder vermarkten die Arbeiten auch zum Teil selbst oder über Fachbuchverlage.

Gut, den Punkt hatte ich nicht berücksichtigt. Das liegt vermutlich daran, dass ich ein Befürworter freien Wissens bin und für meine Arbeiten kein Geld verlangen würde. Bezeichnenderweise bin ich im Netz schon ein paar Mal auf solche kostenpflichtigen Inhalte gestoßen, die sich bei näherer Betrachtung (“Leseproben”) als eine Melange aus einschlägigen Büchern und Wikipedia-Artikeln entpuppten, teils mit 1:1 abgeschriebenen Passagen, die nicht einmal als Zitat gekennzeichnet wurden. Eine Frechheit, dafür noch Geld zu verlangen.

Durante
Gast
Durante

Was mir pers. immer sauer aufstößt is wenn auch Ergebnisse von mit öffentlichen (also unseren) Geldern bezahlter Forschung gar nicht veröffentlicht werden… sad
Dass dergleichen zuerst in der Fachpresse erscheint usw., damit hätte ich kein Problem (die Wissenschaftler wollen dort halt auch Anerkennung usw., ist in Ordnung). Aber zumindest danach/etwas später sollten wir ja auch mal lesen dürfen was wir bezahlt haben, oder?? wink