Köln: Melaten-Friedhof (1810)

Der Melaten-Friedhof ist der zentrale Friedhof der Stadt Köln. Seinem Namen verdankt er einem Heim für Kranke und Aussätzige, das bereits im 12. Jahrhundert an dieser Stelle nachgewiesen wurde. 1243 erwähnt man den „Hof zu Melaten“ erstmals in Urkunden der Stadt Köln. Melaten ist bereits seit Jahrhunderten ein Ort der Verderbens. Erst durch die an dieser Stelle befindlichen Siechhäuser und später auch durch die nahe gelegene Hinrichtungsstätte Rabenstein. Aber erst 1810 nutzte man das Gelände als Begräbnisstätte und Erholungsstätte.

Etwa 55.000 Gräber umfasst der Melaten-Friedhof. Die Millionenallee ist der wohl bekannteste Teil des Friedhofs, auf dem – wie der Name bereits sagt – die imposantesten, monumentalsten und vor allem teuersten Gräber zu finden sind. Die bekanntesten Kölner, wie beispielsweise Willi Ostermann oder die Familie Millowitsch, liegen hier begraben.

Bilder: Sabrina Hegekötter

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