Memento Mori

"Sei dir der Sterblichkeit bewusst". Memento Mori ist als Symbol der eigenen Vergänglichkeit und steht thematisch für alles, was mit dem Tod zu tun hat. Totenkult, Ahnenkult, Nachrufe und Gedenken und ist natürlich auch der Oberbegriff für Finstere Orte, wie Friedhöfe, Gruften, Denkmäler und Ruinen. Memento Mori erinnert uns daran, dass unsere Zeit in diesem Leben endlich ist und genauso verfällt, wie das, was der Grufti gemeinhin als romantisch betrachten würde.

Vysehrader Friedhof Prag (3)

Letzte Ruhe in der goldenen Stadt der 100 Türme – Vyšehrader...

Friedhöfe haben mich schon immer fasziniert. Ganz besonders jene, auf welchen Gräber aus lang vergangener Zeit zu finden sind. Die Grabsteine von der Witterung umschmeichelt und von der Zeit gezeichnet, von Pflanzen umrankt und im Schatten uralter Bäume. Wer waren die Menschen, die dort begraben liegen? Wie haben sie gelebt?...
Cementiri de Montjuïc - Schmiedekunst im Verfall der Zeit

Cementiri de Montjuïc – Prunkvoller Friedhof in Barcelona

Man hat mir erzählt, dass die Einheimischen den Friedhof auf Barcelonas Berg, dem Montjuïc, nicht mögen. Die Vorstellung, dass ein Friedhof eine Sehenswürdigkeit sein könnte, ist ihnen fremd. So ist es, nicht ganz unerwartet,...

Friedhof Ohlsdorf – Eine beruhigende Lebendigkeit

Ein Friedhof, auf dem Autos und Fahrräder herumfahren? Eine Unmöglichkeit, dachte ich bisher. Leserin Kerstin, die einige schon von ihren Bildern vom Frankfurter Hauptfriedhof kennen, empfindet jedoch genau diese Lebendigkeit auf dem Ohlsdorfer Friedhof...
Sehnsucht

1999: Eine Bildertour über den Hauptfriedhof Frankfurt

Leserin Kerstin - alias Hexenstern von Horn - hat eine besondere Leidenschaft für Friedhöfe, schon seit Jahren ist sie unterwegs, um Eindrücke mit ihrer Kamera festzuhalten. Als die Wahl-Hamburgerin vor rund 15 Jahren in Frankfurt lebte, erforschte sie den
Verwitterte Grabsteine

Besuch auf Deutschlands schönstem Friedhof Lauheide

Animiert durch den Bericht von "Gruftfrosch", der seine Eindrücke vom Eliasfriedhof in Dresden schildert, verspürte auch "Irmin" die unstillbare Lust über seinen Besuch auf Deutschlands schönstem Friedhof zu schreiben. Ich habe...
Eliasfriedhof

Gräber im Dornröschenschlaf – Eliasfriedhof Dresden

Stefan, den einige Leser unter dem Namen "Gruftfrosch" schon in den Kommentaren lesen konnten, hat eine Leidenschaft für Dresden und seine Friedhöfe. Vor einer Weile war er auf dem Eliasfriedhof unterwegs um Eindrücke zu sammeln und einen kleinen Text über...
Katakomben in Paris

Liber Occulti: Die Katakomben von Paris

Liber Occulti IV/MMXIV: Kennst du das Gefühl, in einem engen Raum festzustecken? Wenn die äußere Beklemmung dem Körper signalisiert: Hier kommst du nicht mehr raus! Adrenalin schießt durch den Körper, die Herzfrequenz steigt, die Pupillen erweitern sich zu schwarzen...

Liber Occulti: Die Selbstmordbrücke der Hunde

Liber Occulti III/MMXIV: In Schottland steht eine Brücke, von der schon 50 Hunde in den Tod sprangen. Wählten die Hunde den Freitod? Spürten die Tiere das Jenseits? Den sonnigen Tag im August 2005, an dem Familie Cooper mit ihrem Hund Ben durch die schottische Landschaft spaziert, werden alle nicht so...
Uhlberg - (c) Mysteryhunter.de

Liber Occulti: Das verwunschene Kloster am Uhlberg

Liber Occulti II/MMXIV:  Jeder, der das verlassene Kloster in den vergangenen Jahren besuchte, berichtet von dieser unheimlichen Stille, die den Ort in einen gespenstischen Nebel der Geräuschlosigkeit hüllt. Der Wald, so berichten Besucher, macht hier keine gewohnte Geräuschkulisse und die Tiere des Waldes scheinen diesen Ort zu meiden. Alles Humbug? Der...
Skelett

Liber Occulti: Die Menschenschlachter von Herxheim

Liber Occulti I/MMXIV - Archäologen machen grausige Funde in Herxheim. Knochen von rund 1000 Menschen werfen die Frage auf: Gab es Kannibalen in der Jungsteinzeit? Was man zwischen 1996 und 1999 bei Ausgrabungen einer steinzeitlichen Siedlung im rheinland-pfälzischem Herxheim fand, gab den Archäologen schaurige Rätsel auf. In einer länglichen...