24 September

Interview: Eine elektronische Nacht – Düster beseelt nach Hause schweben

Verfasst von Diskussion: 25 Kommentare

Elektronische Nacht WiesbadenDie Elektronische Nacht? Verwirrt las ich den Artikel über eine bevorstehende Party in Wiesbaden, den Shan Dark auf ihrem Blog veröffentlichte. Bereits vor einem Jahr feierte die Party, die sie zusammen mit M. Synthetic auf die Beine stellt, Premiere. Ich erinnerte mich an die Gespräche auf dem WGT und meinen Besuch in Mainz, schnell war mir klar, dass hier eine ganze besondere Perle schwarz-elektronischer Musik lauert. Ein kurzer Blick in den Terminkalender verriet mir, dass der 8. Oktober 2011 ein guter Tag ist, um in das Kontext nach Wiesbaden zu fahren.

Doch was steckt eigentlich dahinter, warum heißt es nicht „Gothic“ und wie kommt dieser M. Synthetic überhaupt darauf, eine solche Party zu veranstalten? In einem Interview wollte ich den brennenden Fragen auf den Grund gehen, wollte herausfinden, welche Leidenschaft jemand entwickelt, um sein „eigenes Ding“ zu veranstalten.

„Am meisten freue ich mich, wenn die Leute danach düster beseelt und mit einigen musikalischen Neuentdeckungen nach Hause schweben. „

Musik ist sein Leben, seit seiner Kindheit fühlt er sich von der elektronischen Seite dunkler Musik magisch angezogen. Seine erste große Liebe lernte er mit 13 Jahren kennen. Ein Japan-Import des Albums „Logic“ von Logic System. Sie verliebten sich ineinander und sind bis heute ein unzertrennliches Paar. Im Laufe der Jahre ist M. Synthetic ein Plattenliebhaber geworden, seit den wilden 80ern sammelt er Vinyl, das er liebevoll sein schwarzes Gold nennt. Mittlerweile stapeln sich über 1200 Stück der schwarzen Lieblinge in seiner Mainzer Wohnung. Doch anstatt seinen Schatz zu hüten, trägt er seine Liebe nach draussen und „malträtiere den einen oder anderen mit meinen düsteren, elektronischen Klängen„. Als Gast-DJ hat er sich bereits einige Lorbeeren verdient, hat unter anderem bei der Horror-Highschool aufgelegt und ist auch auf düsteren Privatparties ein gern gehörter Plattenaufleger.

Spontis: Im Großraum Wiesbaden gibt es für meine Verhältnisse sehr viele „schwarze“ Veranstaltungen, die auf ihren Flyer mit Gothic, Wave, EBM und Electro werben, die Auswahl scheint also riesig. Warum machst du deine eigene Party, was sind deine Beweggründe?

M. Synthetic

M. Synthetic: „Irgendwann war ich es satt, immer nur daheim meine Lieblingsstücke zu hören und da ich auch von einigen gehört hatte, dass sie diese auch mal gern ,betanzenʻ würden kam mir die Idee zu einer eigenen Party um ,mal alles rauslassenʻ zu können. Als Gast-DJ kann man sich ja nicht so sehr austoben sondern muss mit seinem Stil immer zum jeweiligen Veranstaltungskonzept passen, ausserdem hat man meist nur ein kleines Zeitfenster. Gedacht, getan… und so entstand vor einem Jahr Die Elektronische Nacht.

Spontis: Du nennst deine Party „Die Elektronische Nacht“, beim ersten Lesen war ich verwirrt. Elektronische Musik ist ein unglaublich breites Spektrum, dass nicht unbedingt „schwarz“ ist oder mit Gothic etwas zu tun hat. Was dürfen deine Besucher musikalisch erwarten und sollte man vielleicht sogar ein paar Knicklichter dabei haben?

M. Synthetic: „Da der Schwerpunkt unserer Party nun mal auf Elektronik in all ihren Facetten liegt, lag es nahe unser Baby auch so zu nennen. Die Elektronische Nacht steht für düstere und intelligente Elektronik, Minimal, Gothic & Wave Klassiker, New Wave, old Electronics, Synthie-Pop, Post Punk, das ein oder andere Experimentelle und auch gänzlich Unerwartetes, was nicht unbedingt elektronisch sein muss.

Die Idee dahinter ist, neben Klassikern aus diesen Bereichen vor allem auch mal unbekannteren Musikstücken wie B-Seiten, nicht ausgekoppelten Albentiteln und Perlen neueren sowie älteren Datums eine Plattform zu geben. Dabei hoffe ich die richtige Mischung zu finden. Wie oft höre ich bei Parties immer die gleichen altbekannten Klassiker, die ich einst mochte, die mir aber nach der 295. Wiederholung nur noch ein Gähnen hervorlocken. Es gibt so viele schöne Stücke auch von bekannten Bands, die nie das Licht der Tanzfläche erblicken. Viele DJs greifen für meine Verhältnisse allzu oft zu den bekannten Hits, nur um konstant die Tanzfläche zu füllen.

Knicklichter müssen leider draußen bleiben – wie schon auf dem Flyer angekündigt. :) Wir haben extra Knicklicht-Kontrolleure, die diese sofort aus dem Verkehr ziehen *haha*. Aber für Knicklichter gibt es auch keinen Anlass, denn es wird kein Cyberzeugs oder Futurepop laufen.

Ein Bild vom Spontis-Treffen. Links im Bild: Robert im Gespräch mit M. Synthetic

Spontis: Die Szene bricht auf, die unzähligen Musikstile sind nicht mehr unter einen Hut zu bringen, doch nicht wirklich viele Discotheken können sich ein wirklich alternatives Musikprogramm leisten, sondern sind gezwungen, möglichst viele Stile zu mischen um ein breites Publikum anzusprechen. Ist für Dich die eigene Party die einzig logische Alternative?

M. Synthetic: „Wir brauchen keine Grossraumdisko und machen es auch bestimmt nicht allen recht, aber das wollen wir auch gar nicht (und schafft man eh nie!). Unsere Veranstaltung soll eine Alternative sein und spricht innerhalb der schwarzen Szene wohl nur einen kleineren Teil an, eine Nische innerhalb der Nische sozusagen. Wir hoffen auf musikalisch offene Besucher, die auch mal auf Stücke tanzen, die nicht so oft gespielt werden oder die sie gar nicht kennen.

Bei der Elektronischen Nacht 2010 hat das super funktioniert – die Gäste waren einfach toll! Am meisten freue ich mich, wenn die Leute danach düster beseelt (wir werden auch optisch dafür sorgen!) und mit einigen musikalischen Neuentdeckungen nach Hause schweben. Und vor allem beim nächsten Mal wiederkommen.

Mittlerweile gibt es bei uns im Rhein-Main-Gebiet schon ein paar interessante Alternativ-Veranstaltungen auf denen man musikalisch auch noch etwas Neues entdecken kann. Das sind mir die liebsten.

Spontis: Wie stelle ich das überhaupt an mit so einer eigenen Party? Hast vielleicht ein paar Tipps für die, die sich immer schon darüber aufgeregt haben, dass in „ihrem“ Laden keine vernünftige Musik läuft?

M. Synthetic: „Mit einem schlüssigen Konzept (Musikrichtungen, Besucherpotential, Promotionwege usw.) nach einer Location suchen und dann einfach machen… Natürlich gibt es einiges zu wissen und zu beachten, z.B. muss man früh (3 Monate vorher mind.) mit der Promotion anfangen, die sozialen Netzwerke nutzen und die Wochenenden davor immer auf Veranstaltungen Flyer verteilen (oder Freunde darum bitten). Für einen alleine ist das schwer zu stemmen, deshalb bin ich froh, dass ich viele liebe Unterstützer habe. Man muss sich aber im Klaren sein, dass Idealismus und Investitionen hier nahe beieinander liegen. Es steckt viel in so einer Party drin: Zeit, Geld, Arbeit und Gespräche. Und es kann passieren, dass man die Kosten nicht gedeckt bekommt. Das Wichtigste ist, dass man es aus einem inneren Antrieb, aus Idealismus macht und nicht um an diesem Abend Geld zu verdienen.

Spontis: Stichwort vernünftige Musik: 5 Titel deiner ewigen Bestenliste?

M. Synthetic: „Da gibt es so viel Gutes das ich mich da eigentlich gar nicht festlegen möchte,  aber ich versuche es mal mit ein paar Auszügen:

  1. Logic System – Unit  (aber bitte nur mit Intro!!!)
  2. Ultravox – Mr. X
  3. Bauhaus – Bela Lugosiʻs dead
  4. Click Click – I Rage I Melt
  5. Thomas Leer & Robert Rental – Monochrome Dayʻs

25 Kommentare

  1. Hey, das klingt interessant!!!
    Ich mag auch viele ältere elektronische
    Sachen wie zB den guten alten EBM!!!
    Und Sachen von Skinny Puppy, The Clinic,
    die ganzen Industrialsachen usw…
    Bauhaus allerdings jetzt nicht so… *fg*

    Gibt es denn für die Party nen ganz
    speziellen Dresscode? Also schwarzbunt,
    optisch ein wenig Richtung Cyber kann bei
    mir schonmal vorkommen. LOL
    Aber stets ohne Knicklichter… ;D

    Dunkle Grüße! ;)
    Melle

  2. Ohne Knicklichter…, das klingt gut!
    Komme einfach so wie Du Dich wohlfühlst, da ist musiktechnisch auch bestimmt was für Dich dabei.

    Gruss M.Synthetic

  3. Oh Mann, ich freue mich schon so drauf (allein schon wegen der Besucher ^^), hoffentlich klappt das bei mir auch… Rühre in meinem Freundeskreis auch schon eine Weile die Werbetrommel ;)

  4. Vielleicht könnten sich dort ja auch
    alle GF-Teilnehmer, die dort sind, mal treffen?
    Bislang kenne ich ja noch niemanden
    persönlich aus unserer Runde. ;)

  5. Vielleicht könnten sich dort ja auch
    alle GF-Teilnehmer, die dort sind, mal treffen?
    Bislang kenne ich ja noch niemanden
    persönlich aus unserer Runde. ;)

  6. Ich begrüße ja die Rückbesinnung auf traditionelle Klänge, leider kommen die meisten Partys nicht über die 80er hinaus. Das stört mich dann ein bisschen. Auch in den 90ern gab es eine aktive Wave- und Elektronik-Szene. Dieser Part wird oft und gerne ausgeblendet. Wenn ich auf Youtube regelmäßig Songs aus dieser Zeit hochlade, muss ich immer wieder feststellen, dass die meisten, die sich heute als Goth oder Ähnliches bezeichnen, damit überhaupt nichts anfangen können. Gerade Bands in den Fußstapfen oben erwähnter Skinny Puppy gab es in den frühen 90ern zuhauf. ;)

  7. Klar, packen wir sie alle auf den Tisch. Vomito Negro, Dive, Placebo Effect, XMTP, yelworC, frühe Leæther Strip, Trial, Numb, Paracont, Mentallo & The Fixer, Mortal Constraint und viele mehr… Allesamt Klinik- und Skinny-Puppy-Nachzügler bzw. sind sie in diesem Umfeld anzusiedeln. Ich stelle es mir unschön vor, wenn Fans dieser Ära überhaupt keine Ausgehmöglichkeiten mehr besitzen. Die sind ja noch übler dran als die Batcave-/Cold-Wave-Fraktion. ;)

    Der „moderne Krach“… na ja, ich höre da jetzt keinen so großen Unterschied zum aktuellen Club-Gedonner. Alles, was so in Richtung Converter, Winterkälte, Hypnoskull etc. geht, hat einen deutlich technoiden Einschlag. Das wäre z.B. nichts für mich, weil auch zu hoppelig. Wiederum kann man mich mit Sachen wie The Grey Wolves oder Genocide Organ anlocken. Heavy-Electronic-Sounds, die zäh wie Magma in die Gehörgänge fließen und mit denen man jedes Knicklicht problemlos in die Flucht schlägt. *g*

    Auch gut: Bad Sector. Keine Ahnung, wie man die Musik nun korrekt bezeichnet, aber dieser wuchtige Klang ist einfach fantastisch. Nichts für die Tanzfläche, aber durchaus für die Beschallung großer Räumlichkeiten.

  8. Wenn ich mein Domizil noch im Lahn-Dill-Kreis hätte, so gäbe es für mich keine Frage. Wäre schon interessant, einmal »Die alte Schule« geboten zu bekommen…eventuell bis hin zum modernen Krach…ohne dass ein Knicklicht mit genormtem Spektralgezappel sowie geeichter Musik die Atmosphäre beleidigt.

  9. […]Heavy-Electronic-Sounds, die zäh wie Magma in die Gehörgänge fließen und mit denen man jedes Knicklicht problemlos in die Flucht schlägt. *g*[…]

    In der Tat, ohne Rhythmus scheinen die verloren zu sein. Das hörte ich von einigen Seiten. Selbst mit Haus Arafna konnte man sie stellenweise schon aus dem Konzept bringen.

    Genocide Organ werde ich mir jedenfalls einmal merken.

  10. @Melle Noire: Ja, es werden einige Teilnehmer des Gothic Friday dort anwesend sein, Shan_Dark, Karnstein, Orphi und meine Wenigkeit sind ganz sicher da und ich persönlich würde mich sehr freuen, dich endlich mal in „echt“ kennenzulernen.

    Im übrigen sind ALLE Teilnehmer und selbstgewählten Mitglieder der Spontis-Family dazu aufgerufen, sich ebenfalls dort einzufinden. Natürlich nur, wenn es persönliche und finanzielle Umstände zulassen. Ich denke für eine gute Party (und davon gehe ich aus) kann man auch mal seine Zweifel beiseite schieben und eine etwas längere Anfahrt in Kauf nehmen. Wenn ich höre, wie viel Leidenschaft M. Synthetic und Shan Dark in die Veranstaltung investieren ist das allein schon ein Grund, dem Ruf zu folgen.

    Leidenschaft und Idealismus sind die beiden wichtigsten Dinge für eine kreative Szene, die sich nicht von der Kommerzialisierung einnehmen lassen wollen. Partys mit breitem Musikprogramm „All kinds of Goth Music“ sind überholt, es ist einfach nicht möglich, alles zu spielen, weil es schlicht und ergreifend nicht zusammenpasst. Hier wird lediglich auf Durchgangszahlen, Einnahmen und Umsätze spekuliert, nicht auf die Weitergabe eines „Gefühls“.

    @Death Disco: Sicher, die meisten Partys haben den faden Beigeschmack einer Retro-Veranstaltung. Ich bin mir aber ziemlich sicher, das M. Synthetic auch ein Ohr auf musikalische Neuentwicklungen legt und versucht eine Mischung zu finden. Darüber hinaus gibt es auch in der 80er noch unglaublich viel Musik zu entdecken, die vielen entgangen sein dürfte. Wenn ich zu einem Stücke tanze, weil es gut ist und ich danach das Verlangen verspüre zu erfahren WAS da gerade lief, ist es für mich ein gute Party unabhängig davon, aus welcher Zeit das Stück stammt.

  11. Ich finde es superschade, dass Guldhan nicht kommt. Du solltest umziehen. Komm zu uns, wir haben Kekse! :-)

  12. Ich hätte da schonmal ein paar Liederwünsche. ;)

    Leather Strip – Strap me down
    Haus Arafna – Last Dream of Jesus
    Nitzer Ebb (?) – Apathy
    Weather Girls ( heißen die so? ) – Poison
    OOMPH! – Wie schmeckt Dir mein Herz
    O.K. – Okay
    U-TEK – Das Maß der Dinge
    Front 242 – Modern Angel
    Nine Inch Nails – Closer
    PAL – Das Gelöbnis
    Near Dark – Heute ist ein guter Tag zum Sterben
    Kontrast – Einheitsschritt

  13. Falls jenes Apathy gemeint ist, so wären es Spetsnaz.

    PAL – Das Gelöbnis. Lange her, dass ich dazu die Hand zum Pioniergruß erhob. Wobei ich mir vorstellen kann, dass man mit jener Geste in westlichen Ländereien recht alleine dastehen wird.

  14. öhm… Also beim Gelöbnis MUSS man
    ja auch net unbedingt besagte Geste machen
    ( mir kam das bislang noch nicht in den Sinn ) *g*

    Und ja, genau dieses Apathy meine ich,
    das ist ja so genial!!!!

  15. Mein Ex hat mir auch mal ein total gutes
    Stück von SPK vorgespielt, ich hab KEINE Ahnung,
    wie es heißt. Ist aber mit viel Glockengedöns…
    *grübel*…

  16. Wir freuen uns sehr über Euer Interesse an unserer Party und darauf Euch alle (wieder)zu sehen. Ich hoffe Ihr wisst worauf Ihr Euch einlasst.:)
    Von den Musikvorschlägen gefällt mir auch das ein oder andere, ein Stück von Bad Sektor hatte ich auch schon eingeplant. Mal sehen was letztendlich auf der Playlist landet, es gibt ja so viel Gutes, lasst Euch einfach überraschen! :)

    So, die Vorbereitungen rufen, es gibt ja noch so einiges zu tun…

    Bis dahin…

  17. ich bin mal gespannt.
    Es ist gewagt, die Party am gleichen Tag wie das Dark Awakening in Mainz zu machen. Aber vielleicht kommen ja ein paar, die wie ich genervt vom DA sind, weil da wirklich IMMER das gleiche läuft, und den extremen Technokram nicht leiden können. :)

    Ich schau nachher auf jeden Fall mal vorbei :)

  18. ach, das olle KUZ… *abwink*…
    Und dafür, daß das gestern auch war,
    war ja viel los im Kontext! :)

    War auf alle Fälle schön gestern in WI,
    musikalisch war die Playlist ein komplettes
    Kontrastprogramm zu anderen schwarzen
    Veranstaltungen Und es war auch anders als
    ich erwartet hatte. Die meisten Stücke, die
    gestern gespielt wurden, hatte ich nie zuvor
    gehört. *gggg* Viel getanzt hab ich trotzdem. ;)

    Mein Freund sagte hinterher, er sei sich
    vorgekommen wie in einer 80er-Zeitblase.
    Und es sei doch immerwieder erstaunlich,
    wie unterschiedlich die Szene in anderen
    Städten doch sein könne – man fahre kaum
    100km und befinde sich plötzlich in einer
    anderen Welt. :)

    Toll für mich war es aber auch, endlich mal
    Leute aus der Spontis-Family persönlich
    kennenzulernen! Nun weiß ich, wie Robert,
    dessen Freundin, Shan Dark, Razorblade
    & Karnstein in 3D und in Farbe aussehen! :)
    Und auch mit dem DJ hab ich mich nett
    unterhalten! BTW: Wie heißt denn nu dieses
    Lied von SPK mit dem Glockenspiel? o.0

    Dunkle Grüße! :)
    Melle

  19. Na erst mal vielen Dank an alle Gäste und das Ihr es so lange bei uns ausgehalten habt. :) Es war superschön mit Euch! Möge mir der eine oder andere seinen nicht gespielten Musikwunsch verzeihen. So ein Abend ist halt immer viiiiel zu schnell vorbei!

    @Andrea „Es ist gewagt…“ Wir lieben das Risiko :)

    @Melle: Schön Dich kennengelernt zu haben. Was Dein Glockenspiel betrifft, so nennt sich das ganze einfach Metal Field. :) http://www.youtube.com/watch?v=3s3VpHLH00Y

  20. @Melle: Ich vergaß…Danke für die Eindrücke, die Du beschrieben hast – ist für uns auch eine Bestätigung, dass das „Konzept“ der Party ankommt. Hast auch wirklich viel und „tapfer“ auf unbekannte Stücke getanzt – von solch offenen Gästen lebt die Party.

    Genauso gefreut haben wir uns aber auch über die anderen tanzwütigen :) Blogger Sabrina, Robert und Karnstein. Ihr wart toll!

  21. Ohne auf die Kommentare jetzt als solches einzugehen, wollte ich mich auch an dieser Stelle für den fantastischen Abend bedanken, der jede Anreise wert war. Die Location habt ihr wirklich toll und mit viel Liebe zum Detail gestaltet, die Grabsteine vor dem DJ-Pult, die Idee mit der Leinwand, die unzähligen Accessoires und Details, die sich bis in jede Ecke zogen waren einfach großartig. Die Musik war wie versprochen (und wie bereits kommentiert) wirklich sehr überraschend und obwohl ich nur eine Hand voll Stücke wirklich kannte, habe ich mich auch zu den unbekannten Stücken entsprechend bewegt. Sehr toll fand ich übrigens einige gelungene Remixe bereits bekannter Klassiker. DAS war wirklich ein Kontrastprogramm zum sogenannten „Einheitsschwarz“ anderer Veranstaltungen.

    Darüber hinaus finde es immer wunderschön, wenn bereits einige bekannte Gesichter die Brücke zu neuen Bekanntschaften schlagen, die bereichern, inspirieren oder erfreuen. Auch einige „Internetgesichter“ wieder einmal zu sehen, oder neu kennenzulernen fand ich großartig. So habe ich jetzt ein 3-Dimensionales Bild zu Melle Noire, r@zorbla.de, Thorleif Wiik und all den anderen.

    Das Konzept der Party finde ich im übrigen Zukunftsweisend. Denn nicht musikalisch oder „szenisch“ breit gefächerte Veranstaltungen sind die Perlen der schwarzen Welt, sondern eben diese speziellen Konzepte mit Nischencharakter die zum einen viele Besucher auch aus größerer Entfernung anlocken, als auch parallel staffinden Veranstaltung die Stirn bieten können. Denn wer hat Lust, immer und immer wieder die gleichen Titel zu hören?

    In Anbetracht des Interviews, der gelungenen Umsetzung und des eingegangen Feedbacks macht das vielleicht Mut, auch eine Nische in seiner Umgebung zu eröffnen und zum Gegenbesuch einzuladen. Einen fähigen DJ kenne ich ja jetzt ;)

  22. der abend war wie in einer anderen sphäre oder das Schweben in einer traumwelt
    Einige stücke habe ich das letzte mal vor Jahrzehnten gehört, es war wie in einer zeitmaschine
    oder „80’er zeitblase“ genauso hat es sich angefühlt
    ein song, zu dem ich getanzt habe, habe ich immer noch im ohr,
    weiß nicht von welcher band, aber egal.

    die party hatte einen einzigartigen geist und dies war endlich mal eine richtige underground party, deren Ablauf nicht vorhersagbar war, mit einem sehr kreativem Touch

  23. @Abstract Decay: Großes Danke! Also wenn wir das erreichen konnten, was Du beschreibst, dann sind wir mehr als happy!! Jetzt sind übrigens noch ein paar Bilder und auch ein Video online von der Elektronischen Nacht: http://www.der-schwarze-planet.de/elektronische-nacht

  24. @Abstract Decay: Toller Kommentar, genau so sollte es auch meiner Ansicht nach ankommen. Selten habe ich so ausgelassen zu Musik getanzt, die ich nicht kannte. Augen zu und genießen, das Kribbeln spüren, den Kopf frei bekommen. So ist es bei mir angekommen.

    @Shan Dark: Danke für die Bilder und das Video! Sowas macht süchtig, ich hoffe ihr seid euch darüber im klaren, das ihr mich abhängig gemacht habt, oder?

  25. Danke, was für schöne Komplimente – das ist ja mehr als wir uns erträumt haben. Froh bin ich auch, das wir Hörer verschiedener Musikstile für unsere Party haben begeistern können. Also werden wir auch weiterhin im schwarz-alternativen Köfferchen kramen und versuchen, Euch auch beim nächsten Mal wieder zu überraschen.

    @Abstract Decay: Danke für Deine lieben Worte und besonders für die Gefühle die Du beschrieben hast!

    @Robert: Deine Sucht ist unsere! :)

    Gruss M.Synthetic

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