Clubsterben

Clubsterben: Vom Tod der Clubs und der Suche nach ihren Mördern

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ClubsterbenEs vergeht kein Monat ohne Hiobsbotschaft. Irgendwo meldet ein Club Insolvenz an, eine engagierte Party-Reihe wird nicht mehr fortgesetzt und reihenweise Discothekenbetreiber und Konzertveranstalter schmeißen die Flinte ins Korn. Kein Publikum mehr vor der Bühne, keine Leute auf den Tanzflächen und die Vorräte in den Kühlschränken der Theken stehen kurz vor dem Verfallsdatum. Schwarze Tanztempel schließen ihre Pforten, werden nicht wieder aufgebaut oder wechseln ihre musikalische Ausrichtung, um zahlungswilliges und ausgehwilliges Publikum anzulocken. 2015 war erst vom Sterben der Großraumdiscotheken die Rede, jetzt ist der Begriff „Clubsterben“ auch bei mittleren und kleiner Läden angelangt. Allerorts wird über die möglichen Gründe spekuliert. Betreiber, DJs und Besucher schieben sich gegenseitig die Schuld in die Pikes, ein gemeinsames Feindbild scheint es nicht zu geben. Außer die Anderen, die sind ja eigentlich immer schuld. Spontis begibt sich auf Spurensuche nach den Mördern der Clubs, sammelt Fakten, spricht mit Zeugen und fragt sich: Warum war früher alles besser und ist heute wirklich alles zum scheitern verurteilt?

Die Situation ist angespannt

Clubbetreiber sind dünnhäutig geworden. Läuft ein musikalisches Konzept nicht zufriedenstellend, wird es abgesägt, ausgetauscht und ersetzt, mitunter im Wochentakt. Bleiben die Besucher dauerhaft aus und funktionieren selbst radikale Programmwechsel nicht, werden die Läden geschlossen, verkauft oder melden Insolvenz an – in der Hoffnung, dass finanzstarke Investoren den Traum von der eigenen Discothek weiter tragen. Das Durchhaltevermögen alt eingesessener Tanztempel von damals ist Geschichte. Die Voraussetzungen waren natürlich auch andere: die Mieten waren geringer, langfristige Pachtverträge sicherten die Existenz, Bestandsschutz verschonte vor aufwendigen Sanierungskosten durch neue Brandschutzverordnungen. Auch die GEMA griff den Betreibern nicht so tief in die Taschen, wie heute. Das TIC in Duisburg bezahlt beispielsweise mit seiner Fläche von rund 600qm und 2 wöchentlichen Öffnungstagen schätzungsweise 1.200€ im Monat nur für die Musik, die gespielt wird.1 – Zusammen mit gestiegenen Abgaben hinsichtlich Nebenkosten, Lohn- und Versicherungskosten setzt das einen Umsatzstarkes Wochenende voraus. Betreiber „legendärer“ Tempel der 80er entschlossen sich bereits in der Vergangenheit dazu, ihre Geschäfte nicht mehr weiterzuführen:

Gothic Roadtrip #2
Das Zwischenfall ist 2011 einem Großbrand zum Opfer gefallen, es war einer der letzten Kult-Läden im Ruhrgebiet, zu denen das Publikum selbst über große Distanzen pilgerte.

Hein Förster, jahrelang Betreiber des legendäre Clubs LaLic in Köln, sah sich schon 2012 nicht mehr in der Lage, seinen Club wirtschaftlich zu betreiben: „Durch das Nichtraucherschutzgesetz von 2008 verlor ich meinen Kundenstamm der 16- bis 18jährigen Leute. Raucherclub ging erst mit Erwachsenen, nachdem ich die Raucher eine Zeit lang vor das Lokal geschickt habe, was zu Ärgernissen mit der Nachbarschaft führte. Daraus resultierende Ertragseinbrüche konnten nicht entsprechend kompensiert werden. Zu nennen wäre da sicherlich auch ein uneinsichtiger Vermieter. Die Immobilie, in der das LaLic beheimatet war, gehört einem ausländischen Fondsinvestor, der mir zwar eine horrende Miete abverlangte, aber keinerlei Bereitschaft zeigte, Verbesserungen mitzutragen. Sanitäre und lufttechnische Anlagen waren erneuerungsbedürftig und mindestens zweimal im Jahr kam mir das Wasser durch die Decke, weil mal wieder im Haus ein Rohr gebrochen war.“ 

Auch Norbert Kurz entschloss sich, nach dem Brand seiner Discothek Zwischenfall 2011, keinen neuen Laden zu eröffnen, weil das für ihn nicht zu stemmen gewesen wäre: „Während das alte Zwischenfall ja sozusagen ‚Bestandsschutz’ genoss, wäre es heutzutage ja noch mal eine Herausforderung ganz anderer Art, all die neuen Auflagen der Stadt in Sachen Brandschutz, Schallschutz usw. zu erfüllen. War damals ja eine ganz andere Zeit.2

Musikalischer Einheitsbrei und zwanghafter Ausdifferenzierung

Die DJs, Konzert- und Partyveranstalter, die mangels Publikum oder fehlender Programmtreue der Betreiber mittlerweile eine Form von „Location-Hopping“ betreiben müssen, sehen auch die Besucher in der Verantwortung. Die Ausgeh-Mentalität hat im allgemeinen nachgelassen und die Ansprüche des Publikums werden immer diffuser, ist aus ihren Reihen zu hören. Clubkonzerte kleinerer Bands locken nur noch Liebhaber hervor, die meisten sparen sich den Eintritt und warten auf die anschließend stattfindende Disco. Deren tragfähige Konzepte beschränken sich auf den populären Einheitsbrei der DAC (Deutsche Alternative Charts), totgedudelten Songs aus den 80er und tanzflächenfüllendem Gestampfe aus der Retorte. Alternative Konzepte werden zwar lautstark gefordert, oft aber nicht angenommen, so DJ Klaus Rösler: „Die Idee der „Klapse“ ist eine Mischung aus altem und neuem anzubieten, konsequent Unbekanntes einzubauen und auch das Risiko der leeren Tanzfläche in Kauf zunehmen. Das muss man als DJ aushalten können, denke ich. Das habe ich einigermaßen konsequent durchgezogen, was mir auf der einen Seite oft als zu exotisch, zu unangepasst, zu riskant „vorgeworfen“ wurde, auf der anderen Seite von anspruchsvolleren Gästen deutlich wertgeschätzt wurde. Zu meinem Konzept gehört es ebenso, dass ruhigere Sachen nicht erst um halb 5 laufen, wenn kaum noch einer da ist oder der Rest so müde, dass es für flotteres nicht mehr langt. Ist es heute nicht mehr auszuhalten, wenn die musik für 10-15 minuten mal unter 100 bpm fällt? Warum nicht Tempi genauso wechseln, wie die Musikrichtungen: nämlich regelmäßig? Diese rave-mentalität stört mich seit längerem. Es muss in einem durch stampfen, Egal was.

Der Besucher scheint genügsam und schweigend oder fordernd und meckernd. Folgt man einzelnen Veranstaltungen in den sozialen Netzwerken, so fällt auf, dass sich viele potentielle Besucher ihre Lieblingstitel im Vorfeld wünschen, darüber meckern, wenn „ihre“ Musik nicht läuft und teilweise wie selbsternannte Genre-Sherrifs über die Einhaltung der angekündigten Konzepte wachen. Eine massive Ausdifferenzierung duldet offenbar keine Genre-Fremde Musik, jeder Besucher will entsprechend seinen Vorlieben bedient werden. Remo Sorge von der Kreuzmühle sieht noch andere Gründe: „Im allgemeinen geht der Trend zu den Festivals, die wie Pilze aus der Erde schießen. Von vielen wird die Kreuzmühle immer noch gerne besucht, weil man aber ständig die weite Anfahrt oder die Buchung eines Hotels auf sich nehmen möchte, konzentriert sich das Interesse auf bestimmte Veranstaltungen, wie zum Beispiel unser Beltanefest. Vielleicht muss sich vieles einfach gesund schrumpfen. Vielleicht ist man am fehlenden Nachwuchs auch selbst schuld. Wie gerne wurde sich über das Cyberphänomen lustig gemacht oder auch die Emos verbal attackiert. Wir haben unsere Szene sauber gehalten und uns selbst damit weggeputzt.

Für neue Musik braucht man in Zeiten des Internets keinen DJ mehr und auf der anderen Seite ist das Dickicht an schlechter Musik undurchdringlich geworden. Wer ist denn nun schuld an der Misere?

Feinbild Facebook?

Die Besucher bleiben aus, darin scheinen sich Betreiber und DJs einig zu sein. Für viele liegt das an den sozialen Netzwerken, die den Discotheken ihre Daseins-Berechtigung als Treffpunkt massiv streitig machen. Allen voran Facebook, auf dem jeder Freund, jede musikalische Empfehlung und jeder Sozialkontakt nur einen Klick entfernt ist. Bilder sorgen für das Sehen und gesehen werden, eingebettete Musik transportiert die neuesten Entdeckungen seiner Freunde und auch Bands buhlen direkt und ungefiltert um die Gunst ihrer Fans. Wofür überhaupt noch in die 25km entfernte Discothek? Warum noch ein Konzert der Band besuchen, wenn man im Profil schlecht gemachte Live-Mitschnitte anklicken kann? Für den Blog marcolatur ist der Fall klar, wie im Artikel „Das Ende des Nachtlebens“ zu lesen ist:

…ich präsentiere ihnen den größten Feind des sozialen Lebens: Facebook. Klingonisch, ist aber so. das Böse hat damit einen Namen und niemand hatte es am Schirm. Doch es ist da. Du zweifelst? Nun … ich hoffe mal, du gehörst zu der Generation, die noch vor 2006 gelernt hat wegzugehen. Erinnere dich mal daran, warum dich damals nichts in den eigenen vier Wänden halten konnte. Du kennst das Gefühl noch: Günni war bis vorgestern in Australien, was er da wohl erlebt hat. Lisa hat sich von ihrem Freund getrennt, jetzt muss ich mich mal ranhalten. Hat sich Tom jetzt dieses Bike gekauft? Ob die Kleine von letzter Woche wieder da ist? Bla bla bla … Es gab eine große Motivation: sehen und gesehen werden, sich auf den neuesten Stand bringen, Leute kennen lernen, Freunde treffen – kurz und neudeutsch: socialn. Na? An welche Website erinnert dich das? Facebook – und alles was sie aufkaufen – hat uns diese Motivation genommen.

Und tatsächlich: Facebook ist Fluch und Segen des digitalen Zeitalters. Wir brauchen keine Orte mehr, an denen wir uns treffen, um uns auszutauschen. Heutzutage wissen wir mehr über unsere Bekannten und Freunde denen wir in den sozialen Netzwerken folgen, als über die Menschen, mit denen wir uns im Alltag umgeben. Der Bildschirm stillt die Neugier auf unsere Mitmenschen, die bereitwillig ihr Leben teilen und sich für ein paar Selfies für das Profil mehr in Szene setzen, als die, die sich früher am Samstag Nachmittag getroffen haben, um sich gemeinsam für den Discothekenbesuch zu stylen. Sehen und gesehen werden findet tatsächlich kaum noch im echten Leben statt, sondern auf Facebook. Für Betreiber gehört des zum guten Ton auf Facebook präsent zu sein. Die eigene Internetseite des Clubs ist schon lange abgeschaltet, das ist bei Facebook kostenlos und einfach. Ein Party, die nicht bei Facebook als Event eingetragen ist, findet nicht statt.

Doch wehe dem, der einen Fehler macht! Der einfach die Getränkepreise erhöht, die Einlasskontrollen verschärft, unerwünschte Musik spielt, sich nicht an der musikalische Konzept hält oder einfach nur merkwürdige Leute anzieht. Der Shitstorm folgt noch am selben Tag und mit einer vernichtenden Reichweite und Intensität.

Facebook - Die Klapse
Wer nicht auf Facebook um Aufmerksamkeit kämpft, findet nicht statt. Mittlerweile informieren sich ein Großteil der Besucher über das soziale Netzwerk.

Doch ganz so klar ist die Identifikation des Bösen dann doch nicht, denn gleichzeitig entsteht durch Facebook eine vernetzte Gesellschaft, die wie keine andere in der Lage ist, Dinge zu bewegen und zu verändern. Austausch und Diskussion findet im Minutentakt statt, innerhalb von Tagen wird sich mit Projekten und Ideen solidarisiert, die unterstützt, verbreitet und sogar finanziert werden. Konzerte unbekannter Bands, Veranstaltungen mit Nischen-Musik und auch kleiner Festivals werden heutzutage hauptsächlich über eben diese Netzwerke angepriesen und buhlen um die Gunst der Klickenden. Gute Konzerte werden tagelang beschrieben, eine gute Party in den Himmel gelobt und geile Playlisten erhöhen die Verkaufszahlen entsprechender MP3s bei Amazon und sonstwo signifikat.

Remo Sorge: „In einer Welt, in der Menschen nicht mehr dort bleiben, wo das Elternhaus steht und sich Freunde über Deutschland und die Welt verteilen ist Facebook eine Chance den Kontakt aufrecht zu erhalten, gleichzeitig aber auch ein Fluch, weil der Blick auf das Wesentliche und Reale verloren geht. Letzendlich ist es eine Zeitfressmaschine und eine scheinbar kugelsichere Scheibe, hinter der sich die Menschen verstecken. Es ist schwieriger geworden einen Ort wir die Kreuzmühle am Leben zu erhalten, es ist aber lange nicht ausweglos.

Klaus Rösler: „…gerade für kleinere Events empfinde ich Facebook als hilfreich zur Bekanntmachung. Auch die Unterstützung kleinerer Künstler ist einfach klasse. Ich denke nicht, dass FB am Clubsterben direkt schuld hätte. Das nervende Smartphone-Verhalten auf Konzerten und in den Clubs sehe ich aber schon. Es ist Teil eines immer weniger teilhabens an der Welt an sich. Und darüber hinaus ist es ein verbreitetes Missverständnis, dass Unzufriedenheit oder Unglücklichsein an sich, ein Ausdruck besonders tiefer Empfindsamkeit ist. Das ist nicht wahr.

Konzepte für die Zukunft

Die Szene ist gewachsen, keine Frage. Doch auch das Angebot ist größer geworden, was früher die Kneipe war, wurde in den 90ern zum Club aufgeblasen. Zu Jahrtausendwende explodierte das Netzwerk an Clubs und ertrank am eigenen Konkurrenzkampf. Facebook war dann der Todesstoß in das hämmernde Herz der Clubkultur. Die allgemeingültige Formel für die Lösung aller Probleme gibt es nicht. Leider. Facebook ist nur der Name für die Digitalisierung der Gesellschaft, die unweigerlich und unaufhaltsam stattgefunden hat. Es hilft nicht, über die Gefahren und die schlechten Seiten zu lamentieren. Als es noch keine solchen Netzwerke gab, waren eben Discotheken der Tummelplatz für Eitelkeiten, Informationsbörsen des eigenen Freundeskreises und Orte, an denen man sich einen solchen aufgebaut hat. Und was heute ein gepflegter Shitstorm innerhalb von Stunden bewältigt, konnte das gute alte Gerücht von damals genauso gut, nur ein bisschen langsamer. Früher war das besser, weil es einfach weniger Möglichkeiten gab.

Die größte Herausforderung liegt meiner Ansicht nach im Umgang mit dieser Digitalisierung. Sie stellt Betreiber, Veranstalter und auch DJs vor neue Aufgaben. Es reicht einfach nicht mehr am Samstag Abend ein paar gute Stücke aufzulegen oder eine unbekannte Band in die Stadt zu holen. Transparenz und Offenheit sind essentielle Grundlagen für einen längerfristigen Erfolg. Auf die Fragen der Besucher eingehen, Kritik ernst nehmen, sich für Lob dankbar zeigen. Das klingt jetzt furchtbar logisch, wird aber oft vernachlässigt.

LaLic Köln - Die Tanzfläche mit der Spiegelwand
Leere Tanzflächen dürfen nicht die Zukunft sein, sonst tanzen wir demnächst im Live-Stream vor der heimischen Webcam. Hier ein Bild vom ehemaligen LaLic in Köln, kurz vor seiner Schließung.

Party-Veranstalter und Clubbetreiber sollten sich zu einem Netzwerk vereinigen und aus dem Location-Hopping ein lokale Rotation machen. So ist Party XYZ am ersten Samstag im Monat in Oberhausen, dann in Duisburg, dann in Köln und dann in Wuppertal. Gute Partykonzepte könnte so auch auf die lokalen Bedürfnisse angepasst werden, denn so ist die Hörerschaft rund um Köln meiner Erfahrung nach einer andere, als die, die sich in Essen herumtreibt. Was hier am Beispiel des Ruhrgebiets angeführt wurde, klappt natürlich auch sonstwo. Konkurrenz belebt das Geschäft, kann aber auch schaden, durch das Netzwerk könnte man vielleicht sogar erreichen, das nicht zwei populäre Partys in unmittelbarer Nähe zueinander stattfinden. Das potentielle Publikum teilt sich dann auf und beide Läden schauen in die Röhre. Gerade innerhalb der schwarzen Szene ist genug Potential und Raum vorhanden, dass möglicherweise alle davon profitieren. So jedenfalls mein Gefühl.

Und liebe Musikhörer, Kontaktfreudigen und Sinnsuchenden. Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass Facebook oder das Internet alle diese Dinge befriedigt? Musik, die man von Freunden empfohlen bekommt erstickt doch häufig in Nostalgie und dem eigenen Geschmack, der es wegen dieser Eingeschränktheit verlernt hat über die Tellerrand zu schmecken. Facebook ist nicht Euer Nachrichtenstrom, der Euch in neue Hörwelten entführt, völlig unbekanntes erschließt oder Nostalgie im neuen Licht erstrahlen lässt, sondern nur die Summe aus dem, war ihr sowieso schon kennt. In so einer Discothek bekommt ihr von einer engagierten Party bereits vorgekostetes, ausgesuchtes Material, was Euch sonst vielleicht nie zu Ohren gekommen wäre. Ist es nicht viel spannender zum DJ zu pilgern um zu fragen wie das gespielte Stück heißt, als darum zu betteln das man „seine“ Musik hören kann und dass „seine“ Wünsche erfüllt werden? Ist es nicht viel mutiger und spannender sich von unbekannter Musik auf der Tanzfläche tragen zu lassen, als zu „Hate is just a 4-letter Word“ oder „Assimilate“ die immer gleichen Choreografien abzuspulen?

Es ist sowieso viel spannender Menschen von Angesicht zu Angesicht zu begegnen. Das spart Unmengen an Emojis, Missverständnissen und Erklärungen und führt vielleicht tatsächlich zu einer Art Erfüllung. Und wenn ihr mal nicht tanzt, weil ihr wieder mal auf Eurem Handy herumstreicheln wollt, dann hinterlasst doch gleich eine Bewertung der Party oder des Ladens oder gebt wertvolle Hinweise. Dass das gerade gespielte Lied nichts mit der auf dem Flyer angekündigten Dark Wave zu tun hat, ist nur Eurem Schubladendenken geschuldet.

Macht doch bei Facebook eine öffentliche „Ausgehgruppe“ auf und schart lokale Freund und Bekannte um Euch, mit denen ihr gemeinsam eine Party besucht. Ihr könnt ja per Live-Stream vom Schminken berichten, Bilder von Eurem Turmbau zu Babel machen oder Party-Tips tauschen und Fahrgemeinschaften bilden. Trefft Euch dann im Laden und seht euch auch mal in Echt, macht Bilder von Euch und postet die wieder in der Gruppe. Es gibt viele Möglichkeiten etwas zu tun, das habe ich selbst am eigenen Leib erfahren dürfen. Wer nur darauf wartet, über etwas zu meckern, wird irgendwann nichts mehr zum meckern haben, weil es nichts mehr gibt. Klaus Rösler findet weniger diplomatische Worte:

Wenn nicht hingegangen wird, sterben sie aus. Der Betreiber des Ladens muss verdienen, keine frage. Da hilft es nicht über Eintritts- und Getränkepreise zu lamentieren. Alles ist heute teurer geworden. Wenn ich lese, wieviel Euros für irgendwelche dämlichen Festival-outfits oder Kostüme rausgehauen werden, um weitere hunderte Euros für die ewig gleichen Line-ups zu zu verschleudern, dann stimmt irgendwas nicht.

Wie ist Eure Meinung zum Clubsterben? Wer ist Eurer Ansicht nach der Mörder? Liegt es an uns selber, sind die Preise schuld, liegt es an der Gesetzeslage, die Unübersichtlichkeit der Musiklandschaft oder an der Kommerzialisierung durch den Mainstream? Habt ihr Vorschläge für einen Erhalt der Clublandschaft und Visionen einer besseren Zukunft?

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Einzelnachweise

  1. Quelle: Tarifübersicht 2017 für Discotheken und Clubs der GEMA – https://www.gema.de/fileadmin/user_upload/Musiknutzer/Tarife/Tarife_AD/tarifuebersicht_diskotheken.pdf[]
  2. Quelle: Zwischenfall – Kein Neustart für den Kult-Club – Artikel im Coolibri vom 22.03.2012 – http://www.coolibri.de/redaktion/party/0412/zwischenfall-ende-legende.html[]
Robert, Wizard of Goth – sanft, diplomatisch, optimistisch! Der perfekte Moderator. Außerdem großer “Depeche Mode”-Fan und überzeugter Pikes-Träger. Robert wurde 1974 in Mönchengladbach geboren und beschäftigt sich eigentlich mit allen Facetten der schwarzen Szene, mögen sie auch noch so absurd erscheinen. Er interessiert sich für allen Formen von Jugend- und Subkultur. Heiße Eisen sind seine Leidenschaft und als Ideen-Finder hat er immer neue Sachen im Kopf.

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Tanzfledermaus
Zum allgemeinen Clubsterben kann ich nicht so viel sagen, außer dass damals das „K17“ in Berlin mit seinem massenkompatiblen Rezept eine ganze Reihe anderer kleinerer Veranstaltungen ausgestochen hat. Es sind einfach viele da hingegangen, wo „alle“ sind – im „Kasi“ – und andere Parties hatten es schwer. Es gab/gibt in Berlin auch so eine Mentalität, wenn neue Clubs oder Parties öffneten, dass nicht etwa alle neugierig hinström(t)en, sondern erstmal abwar(te)ten, was diejenigen berichten, die die ersten Male dort waren, ob es sich überhaupt lohnt, hinzugehen. Das mag die Dekadenz der Großstadt sein, in der man sich seine Locations aussuchen kann… Mehr lesen »
Mike
Mike
Mhm… Eigentlich ein schwieriges Thema und wie ich finde sind die Ursachen bei allen ein wenig zu suchen. Clubs : – Kein Sitzfleisch mehr um eine Party entwickeln zu lassen. Wenn beim zweiten Termin die Bude nicht brennt wars das oft. Gäste – Die unsägliche „Vorglüh- und Spätkomm-Mentalität“. Man geht nicht mehr vor Mitternacht aus dem Haus, kommt knülle im Club an, konsumiert kaum noch was und ist um drei dann so platt dass man heim muss. – „Kenn ich nicht, dazu tanz ich nicht“ vs. „Totgenudelt“. Oft wird sich beklagt, dass immer das Selbe läuft. Läuft was anderes „konnte… Mehr lesen »
Pitje
Pitje
Weil sich die schwarze Szene mit ihrer Musik und ihren Moden immer weiter ausdifferenziert hat, sind immer mehr Special-Interest-Veranstaltungen entstanden. Das rächt sich jetzt. In den 90er Jahren haben Punks, Rockabillys, Gruftis und Heavys noch zusammen gefeiert. In den Nuller-Jahren blieben die Gruftis unter sich. Danach trafen sich die Batcaver auf ihren eigenen Partys, die EBM-Fraktion machte ihr eigenes Ding und die Schwarzromantiker organisierten ihre Bälle. Für so kleine Grüppchen lohnen sich keine kommerziellen Angebote und es bleiben wenige privat und ehrenamtlich organisierte Undergroundpartys, die aber ihren ganz eigenen Charme haben. Die verzweifelten Versuche kommerzieller Discotheken – so stellt sich… Mehr lesen »
Julius
Julius

Lasst sie sterben. Bekanntermaßen wissen die meisten erst dann zu schätzen, was sie hatten, wenn es ihnen mal genommen wurde.
Nach angemessener Liegezeit wird sich einer finden, der die Leiche exhumiert und der ahnungslosen Smartphone- und Virtual Reality-Jugend als ein bahnbrechend neues Konzept verkloppt. Man verlässt das Haus! Man begegnet sich von Angesicht zu Angesicht! Man bewegt sich zu Musik, die ein DJ auswählt und abspielt! Krass! So richtig in echt und in Farbe!
Na wenn das nix ist?

rabes_welt (Rabe)
rabes_welt (Rabe)
Ich sehe alle Parteien als *Schuldige“. Es ist eine Kettenreaktion im Teufelskreis. Ein Kettenglied fängt an sich zu drehen, die Kette zieht an und der Kreis fängt an sich zu drehen. Vielleicht liegt es an dieser hektischen schnellen Zeit in der wir leben. Viele Aufgaben in wenig Zeit. Gerade als Schülerin merke ich diesen Druck. Es wird viel erwartet und man muss was leisten um was zu werden,wie es einem immer und immer wieder eingetrichtert bekommt. Da ist die Zeit und vor allem die Energie einfach verschluckt. Man hat zwar oft Lust irgendwo hinzufahren (Flyer werden schließlich eifrig gesammelt, digital… Mehr lesen »
Ronny Rabe
Ronny Rabe

Ich muss aber auch dazu sagen , dass ich hier in Leipzig , schon oft bemerkt habe – das an einem WE gleich 3,4 Partys sind – und an anderen WE’s , ist nix .
Können sich da nicht die Veranstalter gegenseitig absprechen ?

Mourant
Mourant
Die unsägliche „Vorglüh- und Spätkomm-Mentalität“ Jupp, nervig vor allem, wenn die Party eh schon erst um 23 Uhr anfängt. Viele sind zu cool, um in den ersten beiden Stunden zu erscheinen. Ich leide eh schon an Schlafmangel und habe keine Lust, die ganze Nacht durchzumachen und den nächsten Tag komplett zu verpennen. Und dementsprechend auch keine Lust, ausgerechnet dann nach Hause fahren zu müssen, wenn es sich endlich mal füllt und Stimmung aufkommt. Da ich wenig Zeit und Geld habe und samstags arbeiten muss, erledigen sich die meisten potentiell interessanten Parties auch von selbst, da sie oft freitags stattfinden oder… Mehr lesen »
Victor von Void
Im Grunde kann ich mich nur allen Vorrednern (Vorschreibern?) anschließen, ein paar Punkte möchte ich trotzdem noch sagen, auch wenn sie teilweise schon erwähnt wurden. Die Digitalisierung (sprich Facebook & Co.) ist aus meiner Sicht weniger Fluch als Chance, die nur nicht richtig genutzt wird: meist reicht es gerade mal zum Ankündigen einer Veranstaltung, Interaktion mit dem Publikum ist aber oft schon nicht mehr oder nur in kleinstem Umfang drin. Dabei ist es gerade der Dialog mit den Betreibern, DJs usw. der Leute davon überzeugen kann, zu einer Party zu gehen. Wer sich nur als nicht ernst genommenes, zahlendes Clubfüllmaterial… Mehr lesen »
Tanzfledermaus
…ich frage mich tatsächlich, warum eine Veranstaltung erst um 22, 23 Uhr bginnen muss? (…) das sind Zeiten, zu denen mir oft das erste Mal „Bettgehen“ in den Sinn kommt und meine Motivation nach einer arbeitsreichen Woche deutlich gedämpft wird, zumal ich genau weiß, dass ich am nächsten Tag dann wegen der Rhythmusverschiebung total matschig bin und den Tag eigentlich gleich abschreiben kann. Selbst unter der Woche geht es meist erst 21, 22 Uhr los. Für mich wäre eine Veranstaltung, die 19, 20 Uhr (oder am Wochenende meinetwegen noch früher) beginnnt, deutlich attraktiver… Damit stehst Du nicht alleine da! In… Mehr lesen »
Ronny Rabe
Ronny Rabe

das mit den Anfangszeiten der Partys kotzt mich auch jedesmal an .
Vor 20 Jahren hat mir das nix ausgemacht , erst 23 / 24 Uhr außer Haus zu gehen . Mittlerweile würde ich es begrüßen dass die Partys eher anfangen … habe auch schon mit diversen Veranstaltern gesprochen – aber nix passiert , bzw. traf ich auf taube Ohren.

Mourant
Mourant
@Mourant: Tatsächlich gibt es jedoch noch Lichtblicke und eine Szene sowieso. Ich kann Dir nicht zustimmen was Deinen Eindruck angeht. Wenn ich beispielsweise Richtung Augsburg blicke, sehe ich ein Interessensgemeinschaft von rund 100 Leuten, die tatsächlich etwas auf die Beine stellen, Festivals und Partys organisieren und mittlerweile sogar ein Plattenlabel betreiben. Ich glaube (Achtung Wortspiel), es müsste mehr Leute geben, die noch glauben wollen. Ich habe ja extra formuliert, „dass es kaum echte Szene mehr gibt“. Mit der Betonung auf dem „kaum“. Natürlich gibt es hier und dort Lichtblicke! Aber wie ich in einem Nebensatz (anscheinend mehr schlecht als recht)… Mehr lesen »
Flederflausch
Bekommen Parties durch die späte Anfangszeit nicht gerade ihren Charakter als etwas außeralltägliches? Trägt der Umstand, dass sie entsprechend spät in der Nacht anfangen nicht genau dazu bei, dass diese zu etwas besonderem werden? In der Nacht als einem besonderen Ort, in Abgrenzung zum Tag und dem alltäglichen? Als ein Ort in dem die Welt eine andere ist? Parties sollen ja eigentlich etwas mit der zelebration von schönheit (Musik) und leben und emotion zu tun haben. Passt doch viel besser in die Nacht. Ja, auch ich bin oft müde und halte auch nicht immer den ganzen abend durch. Aber ich… Mehr lesen »
Axel
Die Clubs sind allesamt selbst schuld. Keinerlei Mitleid! Und das hat in der Betrachtung mehrere Gründe: – Soziale Medien sind eigentlich nicht wirklich ein Problem. Das Problem liegt eher im Kommunikationsverhalten der jeweiligen Veranstalter (nachfolgend VA). Wie jemand schon schrieb: FB & Co. werden dazu genutzt um ihre Flyer reinzuschmeißen und das war es dann auch. Natürlich kann so nichts entstehen was Menschen einlädt eine Veranstaltung zu besuchen. Man muss Zeit investieren um mit den Menschen wirklich zu kommunizieren, auf Wünsche, Kritik und dergleichen authentisch einzugehen. Das passiert aber nicht! Wurde hier auch schon geschrieben: Wenn man mit den VA… Mehr lesen »
Victor von Void
Aber auch hier kann ich bestätigen, dass Veranstaltungen, die früher begannen (wir hatten da mal was um 21:00) partout erst um 23:00 besucht wurden. Es reichte mir, zweimal der erste auf einer leeren Tanzfläche zu sein, danach wurde das Problem vom Betreiber sowieso erledigt und erst wieder um 22:00 geöffnet. Ich glaube, das Phänomen wird es immer geben, egal, ob die Veranstaltung um 22 Uhr oder um 12 Uhr beginnt. Niemand ist gern der erste im Club und auf der Tanzfläche, bei vielen gehört es sogar einfach zum guten Ton, nicht zu früh einzutreffen. Aber selbst dort konzentriert sich der… Mehr lesen »
Tanzfledermaus
Es gab/gibt doch bei manchen Clubs, die verschiedene Musikrichtungen an einem Abend spiel(t)en, das Konzept, dass bis um eine bestimmte Uhrzeit die eine Richtung gespielt wird und danach dann gewechselt wird (z.B. bis Mitternacht Dunkles, Alternatives und Indie und später Mainstream-Rock, Metal usw.) . Das hat(te) natürlich zur Folge, dass manche nur früh erscheinen und wieder gehen, wenn ihre Musik nicht mehr gespielt wird und dafür die anderen später erscheinen. Man wusste, in welchem Zeitraum es sich lohnt, auszugehen und auf Gleichgesinnte zu treffen. Und der Club hatte fast einen Garant dafür, dass auch schon frühzeitig Publikum erscheint. Im Berliner… Mehr lesen »
Axel
Nun, Tanzfledermaus, das mag vielleicht auf Berlin so zutreffen, aber leider nicht überall. Im Berliner „Dunckerclub“ war es z.B. so, dass bis Mitternacht Neofolk, ruhige dunkle Klänge und Apocalyptic bzw. Industrial lief, und dann später ein Mix aus Klassikern und neueren Titeln und Bands. Und es wurden auch einige Musikwünsche gespielt. So abgetrennt finde ich das aber eher suboptimal. Ich finde Konzepte spannend, wo wild durchrotiert wird und wo eine Stimmung in die andere greift. Wenn es um das zelebrieren von Musik gehen soll, dann müssen auch verschiedene emotionale Stimmungen erzeugt werden, selbst wenn es der allgemeinen Partylaune vielleicht zuwiderläuft.… Mehr lesen »
Victor von Void
@Tanzfledermaus Wer nur tanzen gehen will, muss dann entweder das Konzert (nebst höherem Eintritt) mitnehmen – auch wenn die Band nicht interessiert, oder sehr viel später als üblich erscheinen. Denn in der Regel dauert es zum einen immer lange, bis das Konzert dann auch stattfindet und zum anderen klafft zwischen Konzert und Party meist eine „Pause“, in der noch keiner wirklich im Party-Modus ist. Ich kenne das von mehreren Gelegenheiten/Locations. In der Regel wurde das aber so gehandhabt: das Konzert geht 20 Uhr los, die Party 22/23 Uhr. Wer das Konzert sieht, kommt kostenlos zur Party, die anderen zahlen nur… Mehr lesen »
Wiener Blut
Wiener Blut
Servus! Schön zu lesen das man nicht alleine dasteht, wenn man ab einem gewissen alter Abends… nein Nachts… einfach müde ist nach der Arbeitswoche. Im DK Dance (OS) gingen damals Montags die schwarzen Partys um 20:00 los.Tag „doof“ Uhrzeit prima. Mittlerweile ist zB im X (HF) oder HydePark(OS) um zehn noch fast nix los. Langsames eintrudeln, ruhiges bespielen der Tanzfläche etc. Vor halb elf/ elf ist echt noch tote Hose. Bis ich dann um halb eins/eins nach tanzen und kucken … und tanzen…. nach hause fahre… mit dem kaputt müden Sa oder So folgend, hab ich also 1,5-2 Std Zeit… Mehr lesen »
ElisaDay
Im Grunde genommen wurde hier schon alles gesagt, was die persönliche Ausgehmüdigkeit betrifft. Ich bin vor ca. über einem Jahr nach Wesel gezogen – am Pottrande also. Erst habe ich mich mega gefreut, da es hier viel mehr Clubs und Möglichkeiten gibt, als damals im ollen Sonneberg. Aber es war naiv zu glauben, dass Quantität gleich Qualität bedeutet. Wir haben einige Clubs abgeklappert, auch welche, die von Bekannten richtig gehypt wurden. Wahrscheinlich mache ich mir jetzt viele Feinde, aber bspw. habe ich mir vom Shadow in Leverkusen nach all den Lobpreisungen wesentlich mehr erhofft. Und dann wars doch nur eine… Mehr lesen »
Axel
Von mir aus können wir auch einen Spontis-Arbeitskreis bilden und unsere eigenen Parties machen. Ich kenne mich mit Planung und Finanzen nicht aus, aber ich kann ja häkeln lernen und die Klodeckel der Location damit eingruften, wenn es zu einem besseren Feeling beiträgt. Warum macht ihr bei Euch um Pott denn nicht solche Veranstaltungen wie es sie hier in Sachsen oder in Bayern gibt? Stichwort Blaue Stunde oder Nacht der Blauen Blume. Ihr sucht euch ne hübsche Location und veranstaltet halt gemeinsam etwas. Ganz unkommerziell, jeder bringt was mit und bringt sich ein. Der eine ist für die Musik zuständig,… Mehr lesen »
Meister_lampe
Meister_lampe
Dem muss ik leider zustimmen, eine Sache habt ihr aber vergessen und zwar werden wir och alle älter. Die Leute, wie ik, die in den späten 80igern und 90igen bis frühen 2000dern jedes WE aus feiern waren haben mittlerweile Kinder und nen festen Job. Wir haben haben jetzt zwar mehr Geld als „früher“ wo nach 3 Bier das Portemonnaie alle war, aber wir haben keine Zeit und oft auch keine Energie mehr, oder keinen Babysitter. Wenn es dann doch mal klappt auszugehen und es erst ab 11 losgeht, aber um 6 schon das Baby wach ist und du gerade erst… Mehr lesen »
kerstin
kerstin

Mir fällt immer auf wenn ich mich doch mal wieder in die Disco verirre, das immer die gleichen Songs laufen. Selbst wenn es mal Songs von einer meiner Lieblingsband sind sind diese mindesten vier bis fünf Alben her. Um neue Musik zu entdecken gehe ich auf Festivals oder spontan auf Konzerte die mir Freunde empfehlen. Da habe ich definitiv mehr von.

A
A

Sorry, ein zentraler Faktor fehlt: welcher 15jährige hat Lust mit seiner Elterngeneration zu feiern? Gerade unter einer Horde 40-50jähriger, die ihrer Jugend oder einem nie erlebten Jahrzehnt hinterhertrauern, sagt man sich schnell: „Boah, da geh ich lieber mit Freunden an den See“. Musikkonsum hat schlichtweg nicht mehr den Stellenwert, den er mal hatte. Und demographisch gesehen verteilt sich die potenzielle Kundengruppe grundlegend anders, da deutlich weniger Jugendliche nachkommen. Das zieht zwingend ein Clubsterben nach sich. Diese Punkte wurden oben übersehen.

Irgendwann denkt man sich in einem nüchternen Moment auch schon als Mittzwanziger im Club: „I don´t want to be that bandshirt-guy“.

Laria
Laria

Ein weiterer Faktor ist meiner Meinung nach das Jugendschutzgesetz, dass heute eifach deutlich strenger ist als noch vor 10 Jahren. Theoretisch gesehen braucht man für alles was nach 24 Uhr stattfindet eine Aufsichtsperson und eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern. Für diejenigen, die das nicht haben ist es doof, das eine Veranstaltung erst 23 Uhr anfängt.
Klar ist das mit der Kontrolle so eine Sache. Ich zumindest kann mir nicht vorstellen, dass Punkt 0 Uhr jemand über die Tanzfläche geht und alle Minderjährigen ohne Begleitung rausschmeißt.

Rhodan
Rhodan
Das Problem ist neben natürlich Raucherschutzgesetz und anderen Gängelungen wie GEMA etc vor allem das Konsumverhalten…….gerade in bestimmten Szenen erlebt man immer wieder das Leute sich gerade den eh schon günstigen Eintritt von oft nur 3 -5 Euro gerade so zusammenkratzen….Alk wird dann vor dem Club aus der versteckten 4,99 Schnapsflasche getankt….und im Club dient der Wasserhahn auf dem Klo als Durstlöscher….. Dazu kommt noch das gerade diese Schmarotzer sich dann noch als „Old School“ oder was auch immer bezeichnen und jedweden anderen dann auch noch vergraulen. Bei so einem…sorry…Arschlochpublikum…kann man es den Clubs nicht verdenken entweder zuzumachen oder 08/15… Mehr lesen »
Mike
Mike
@Robert : Ich denke das Problem sind weniger die „Musikexperten“ sondern ein breitgefächertes Desinteresse daran, neue Musik zu entdecken und sich darauf einzulassen. Ist regional verschieden natürlich. Ich merke in Frankfurt zum Beispiel öfter mal, dass Hypes hier mit 2 Jahren „Verspätung“ ankommen und die tolle neue Band, die vor zwei Jahren „langweilig“ war und „nicht tanzbar (spiel doch mal Bauhaus…)“ plötzlich auf jeden Wunschzettel steht, permanent erfragt wird (Natürlich nur die Lieder, die woanders vor 2 Jahren liefen… Neues Album ? Ieeeeeeeeeeeh….). Hipster sind da deutlich offener, neugieriger. Ja, vielleicht weniger aus tiefem Interesse und innerem Drang als aus… Mehr lesen »
DJ_Jolly
So, Kinder der Nacht. Den Artikel, sowie Eure Kommentare habe ich mir aufmerksam durchgelesen. Als Veranstalter und DJ der Szene seit 1996 kann und möchte ich zu einigen Dingen auch Stellung beziehen. Ich finde es zunächst großartig, dass und wie das Problem überhaupt erst thematisiert und zur Sprache gebracht wird. Ausserdem gefällt mir die differenzierte Betrachtungsweise der Kommentatoren und Ihre Sichtweisen dazu, wennglich ich nicht alle teile. Es geht hier gar nicht darum den Schuldigen zu suchen und die Ursache, sondern ihr habt das Zusammenspiel mehrere Faktoren schon gut erkannt. Das meiste aus dem Artikel kann ich so stehen lassen… Mehr lesen »
Svartur Nott
Svartur Nott
Äußerst interessantes Statement von dir, Jolly, macht dich symphatischer, als du bisher auf mich gewirkt hast. Ich verfolge das, was du auflegst und natürlich die Veranstaltungssituation im Raum Tübingen sehr genau und freue mich daher, mal was von jemandem aus der Ecke zu hören :) Was ich mit dem Einleitungssatz konkret meine, ist, dass du in meiner anfänglichen Betrachtung, als ich die esten Abende auf der DV in Tü verbrachte so ’n 0815-DJ mit schlechtem Musikgeschmack warst. Jedoch habe ich, wie gesagt mal verfolgt, was du so treibst und siehe da, was mir auffiel: Im ersten Block kommen echt gute… Mehr lesen »
NorthernNephilim
NorthernNephilim
Genau der letzte Punkt von Svartur Nott hält mich von den Clubs ab. Der oftmals grottenschlechte Sound. was man in einigen Läden für ne Kakophonie hört da ist selbst Baustelle gespickt mit 20 Presslufthämmern im Betrieb angenehmer fürs Gehör. Wobei da nicht nur der Club alleine verantwortlich ist sondern die ganze Kette mit der gearbeitet wird. Wenn ein DJ meint mit ner 128kbit MP3 nen Saal beschallen zu müssen kommt mir die Galle hoch. Klar heute kann man nicht mehr verlangen CDs oder gar noch Vinyl rumzuschleppen, aber die Ansage vom Clubbetreiber:“Lossless only“ nur FLAC oder WAV Dateien mit die… Mehr lesen »
Axel
@NorthernNephilim: Nur FLAC / WAV Dateien reichen übrigens nicht (320 MP3s gehen übrigens auch, der Unterschied zu WAV ist eh minimal) – einige machen sich ja nicht mal die Mühe die Lautstärke der einzelnen Songs aktiv zumindest auf die Schnelle halbwegs anzugleichen. Dabei sollte man genau das tun. Wofür gibt es sonst die Vorhör-Funktion in jeder DJ-Software? Wenn man das macht – sowie auch die Bässe ein wenig runterregelt -, kann man auch eine schlechtere Anlage des Clubs ganz gut handlen. Aber ich erlebe da häufiger, dass da einfach nur dumpf sämtliche Regler nach oben geschoben werden und dann kommt… Mehr lesen »
Tanzfledermaus

Die Nebelmaschinen nerven mich auch immer ganz gewaltig. Das Zeug stinkt, der Mief hängt in Haaren und Klamotten.
Wenn der Laden und vor allem die Tanzfläche voll ist, wird’s außerdem gefährlich, nämlich dann, wenn man die anderen Besucher
oder die Tanznachbarn und ihre Bewegungen nicht mehr richtig sehen kann und dann entweder dagegenläuft, zusammenstößt
oder eigene oder fremde Köpfe, Arme und Beine plötzlich kollidieren. Ein bißchen Nebel geht ja noch, aber oft wird’s übertrieben!
Man geht ja schließlich weg, um andere zu treffen, zu tanzen und Leute zu beobachten, nicht um alleine im Nebel zu stehen ;-)

DJ_Jolly
@ Svartur Nott Jupp, da hast Du vieles richtig erkannt und beobachtet. Als ich in Tübingen anfing, hatte ich auch schon 19 Jahre auf meinem DJ-Buckel. Man weiss mit der Zeit ziemlich genau was man tut und lieber lässt, auch wenn es für einige nicht nachvollziehbar oder einsichtig ist. Sonst kommt man erst gar nicht so weit. Ausserdem hat man nach dieser Zeit aus den meisten Fehlern gelernt und, klar, Lehrgeld musste ich in meinen Anfangsjahren auch genügend bezahlen :-D. Aber es freut mich sehr, dass überhaupt noch Leute Endraum oder Neuzeit Syndrom überhaupt noch kennen und darüber hinaus das… Mehr lesen »
Axel
@Jolly: Das mögen vielleicht richtige und wichtige Punkte sein. Aber: Nicht jeder ist auf Facebook, nicht jeder nutzt soziale Medien. Ich finde es immer etwas leicht sich dahinter zu verstecken. Denn es gibt auch viele Menschen, die nimmt man naturgemäß nicht wahr, die sowas nicht nutzen, die das konsequent ablehnen. Gerade unter den älteren Leuten. Diese wollen durchaus Menschen noch persönlich sehen und treffen. Warum ist übrigens das WGT Jahr für Jahr so gut besucht? Die meisten gehen da nur sekundär wegen Konzerten und Veranstaltungen hin, primär weil sie dort Menschen treffen können! Das widerlegt also die ganze Facebook-Theorie doch… Mehr lesen »
DJ_Jolly
Hallo, Axel Natürlich gibt es die Menschen, die die social networks nicht nutzen und ich will mich auch nicht dahinter „verstecken“. Daher habe ich diese auch als „Mitfaktor“ nebst den anderen genannten Faktoren aufgeführt. Ich habe sogar für die Leute, die Facebook und Co. nicht nutzen, eine eigene E-mail Liste, um auch diese noch mit den events und Infos zu versorgen ;-) Es ist jedoch eine immer kleiner werdende Minderheit – und gerade von „älteren“ Leuten lebt ein Club nicht zwingend, Im Gegenteil ! Ich habe hauptberuflich jeden Tag mit Jugendlichen zu tun und da sieht die Situation ganz anders… Mehr lesen »
Axel
Da finde ich, hat man einfach die Leute in die falsche Richtung erzogen. Wenn es einfach reicht in den Kleinkindmodus zu gehen und zu meckern weil da mal ein Song läuft den man nicht kennt und der DJ auf diesen Modus reagiert, dann ist es ja klar, dass man weiterhin diesen Modus fährt. Aber was wäre, wenn man beispielsweise schon in der Ankündigung einer Veranstaltung das musikalische Konzept erläutert, sodass sich die Leute vorher bewusst sind worauf sie sich einlassen wenn sie Eintritt bezahlen? Ich bin mir übrigens garnicht so sicher, dass ein Großteil der Leute nach kürzester Zeit verschwindet,… Mehr lesen »
Fremde
Fremde

@Axel für gesellige Runden ist die Musik in den meisten Clubs einfach zu laut. Da kann man sich maximal zu zweit brüllend verständigen. Daher tanze ich entweder oder gehe nach Hause. Mehr als drei, vier Lieder schweigend irgendwas trinken und mir eine (evtl leere) Tanzfläche anschauen, ist mir zu langweilig. Wenn ich mit Rauchern unterwegs bin, sieht das etwas anders aus. Da geht man raus und quatscht, lernt neue Leute kennen… Vielleicht wären Seniorenclubs die Lösung: mit ruhigerer Bar mit Blick auf die Tanzfläche, aber akkustisch etwas abgeschottet von dieser.

Axel

@Fremde: Da gehe ich vollkommen d’accord! Die Musik ist in den Clubräumen meistens viel zu laut! Man könnte das häufig sicher so lösen, dass der Barbereich etwas leiser ist als die Tanzfläche. Oder man macht bestimmte Veranstaltungen wo die Musik allgemein nicht so extrem laut und das Tanzen eben nicht im Vordergrund steht.

Wenn Du von „Seniorenclubs“ sprichst fühle ich mich so alt… Aber ja, früher hat es mir nix ausgemacht mich schreiend zu verständigen. Heute fühle ich mich latent blöd dabei.

T.S.
T.S.
Jetzt sind wir ja alle schon mal (scheinbar) einen Schritt weitergekommen, jeder hat seine eigene Philosophie, warum es mit dem ach-so-guten, altehrwürdigen „Goth“-, bzw. „Szeneclub“, ach was, der lauschigen und historisch-nostalgischen Gruftidisse so vor die Hunde gegangen ist. Und dabei ist – wie früher auch schon – jeder der ultimative Mittelpunkt bei dieser vielfältig-unterschiedlich eigen-einigen Betrachtung: „MIR ist dort zuviel Nebel“, „MIR ist da zu laut“, „ICH bin um X Uhr schon zu müde“, „ICH bin schon zu alt für…“, „der DJ spielt MIR zuwenig Kultclassix X, aber zuviel Classickults Y“, „da gehe ICH nimmer hin, warum geht da überhaupt… Mehr lesen »
ColdAsLife
ColdAsLife
Dass sich ein Clubsterben, gerade unter Hinzuziehung des Artikels über die (Großraum)discotheken, abzeichnet, ist anscheinend stets beobachtbar, nur wäre ich mir nicht sicher, ob es sich dabei um ein junges Phänomen handelt zum einen, und ob die Gesamtzahl der Clubs unter dem Strich wirklich signifikant abnimmt zum anderen. Wo alte Clubs schließen, entstehen an anderer Stelle auch neue. Ich gehe eher davon aus, dass es zu einem Nischen-Veranstaltungs-Sterben kommt – aber auch wieder nur in Bezug auf gewisse Spezifika, die ihre Hochzeiten bereits hinter sich gelassen haben – denn andererorts bilden sich wiederum neue Nischen-Projekte, denen Clubs eine Chance geben.… Mehr lesen »
Der_Melord
Der_Melord
@T.S. Zu deinem Fazit: Ich denke da kann ich dir im Großen und Ganzen Recht geben – ich für meinen Teil versuche noch bei jeder Gelegenheit zu meinem heiß geliebten Melodrom zu kommen oder in´s Nero wenn ich mal wieder eine Weile in München bin – und wenn das dann klappt muss das leider oft wieder für mehrere Monate reichen weshalb ich über jeden Abend froh bin wo ich überhaupt von A nach M (oder N) kommen. Trotzdem ist mir aufgefallen das sich die Musik geändert hat, Lieder die gespielt werden und ich nicht kenne aber für gut befinde sind… Mehr lesen »
Mone vom Rabenhorst
Mittlerweile habe ich schon keine Lust mehr, diese Diskussionen zu lesen oder daran teilzunehmen, es dreht sich eh alles immer im Kreis. Neue super Partys entstehen, sind beim ersten oder zweiten Termin voll, dann finden sie nicht mehr statt, mangels Teilnehmer oder weil sich das für die Location nicht „lohnt“. Ich möchte Euch hier daher nur die LOST SOUNDS empfehlen, die SEIT MÄRZ 2017 nun immer SAMSTAGS (3. Samstag im Monat) stattfindet. Man könnte sagen, es ist die Zwischenfall-Nachfolge-Party. Letzten Samstag fand ich die Playlist sehr interessant, da öfter Sachen gespielt wurden, die ich nicht kannte. Altes und Neues gemischt.… Mehr lesen »
Tanzfledermaus

Klingt wirklich gut, die Playlist, ist bloß leider viel zu weit weg (von Berlin) :-(

Fremde
Fremde

@ColdAsLife Eine bessere Vernetzung fänd ich auch sinnvoll. Ob jetzt um gemeinsam zu Partys oder Konzerten zu gehen oder sonstwas. Ich habe von Apps/Websites gehört, bei denen sich sich wildfremde Leute spontan zu Spieleabenden, Wandernachmittagen… treffen. Sowas um sich zum gemeinsamem Ausgehen zu verabreden, Fahrgemeinschaften zu bilden,…, fände ich super.

T.S.
T.S.
Seltsam, seltsam, aber auch ohne „Apps/Websites“ war die „Vernetzung“ zu Zeiten, als das Thema „Clubsterben“ noch nicht so „brisant“ war, eigentlich bestens, wenn nicht sogar, ganz offensichtlich daran gemessen, wohl „besser“… (komisch, komisch, zu welchen Wunderdingen so eine Bedienung eines einfachen Festnetz-Telefon doch in der Lage war, oder – Gott bewahre – mündliche Absprachen, über solche unvorstellbaren Zeiträume wie eine Woche vorher, mirakulös funktionierten. Wie die Leute das früher bloß gemacht haben, hmmm…?) Fällt mir nur gerade mal so signifikant auf, aber anscheinend muß ja daher heutzutage jeder am Händchen genommen werden, oder am Gängelband des für ihn mitdenkenden Internets… Mehr lesen »
Mike
Mike
# Vernetzung Ein kleiner Lösungsansatz wäre vielleicht mal eine Vernetzung der Veranstalter. Funktioniert in manchen Städten sogar… Hier in Frankfurt haben wir im April 2 Minimal-Wave-Konzerte parallel. Tolle Wurst. Dann wieder Monatelang nix… Und in Berlin ist das wohl sogar üblich und Pimmelvergleichen gehört dazu. # DJs Wie Jolly schon sagte : es ist ein hartes Brot mit Druck seitens einer zunehmend „08/15“ konsumorientierten Klientel und Clubbetreibern die natürlich wollen dass die Leute permanent tanzen UND trinken. Ich denke hier kommts auch auf die Herangehensweise an. Es gibt ja verschiedene Arten DJ… Den „Musiknerd“, der versucht die Gäste zu erziehen,… Mehr lesen »
Denise Röstel
Denise Röstel
WESTBAM über DJ Kultur (best of Dokus Teil 2)… hier das ganze Video … Ich fordere ALLE ECHTEN RAVER auf !!! Let’s SaVe theRaVe … nach diesem Motto Gründe ich den BLiD RaVe …denn GEMEINSAM so sind wir stärker…! YouTube Kanal LIKEN… verfolgen und… Psssst… weitersagen… ! https://www.youtube.com/channel/UCJV37684LmfGAvhx11op7xQ Wer vermisst auch so das feiern unter echten Berlinern wie ich? Oder das Veranstalter und Djs mit Herz und Seele dabei sind? Das es nicht nur ums schnelle Geld geht… …denn das ist oft der falsche Weg… DAS muss verstanden werden! PARTY SOLL EIN ERLEBNIS SEIN… Die Menschen befreien und Gemeinschaft ausdrücken… Mehr lesen »
Mandy
Mandy

@Denise: Deine Leidenschaft in allen Ehren, aber hier geht es nicht um Rave, sondern um Wave – Darkwave, Coldwave, Minimalwave – sowas halt ;)

Nichtsdestotrotz: schön, dass du so für deine Musik brennst – ist nur leider der falsche Blog :)

Tanzfledermaus

Oh Mann, was für ein Gespamme… gleich dreimal dieselbe Leier und dann auch noch in grottenschlechtem Deutsch geschrieben.
Aber Hauptsache, es gibt „Likes“auf Facebook ;-)