Musikperlentaucher

Musikperlentaucher – Tauchgang #23 (Remix-Special)

22

Depeche Mode – Never let me down again (Synaptic Dub Remix)

Eigentlich logisch, das ein Remix von Depeche Mode hier auftauchen musste. Im August 1987 veröffentlichten Depeche Mode mit „Never let me down again“ ihre zweite Single-Auskopplung aus dem Album Music for the Masses.  Mit diesem Song verbinde ich eine Menge Erinnerungen. Stundenlang hockte ich vor dem heimische Radiorekorder und versuchte endlich ein vollständige Version des Stückes auf Kassette zu bannen, ohne das irgendein dämlicher Sprecher das Stück unterbrach, vorzeitig beendete oder langatmig einleitete, während im Hintergrund schon die ersten Sekunden des Stückes zu hören waren. An einem sonnigen Samstag Mittag war es dann soweit, ich hatte das Stück endlich für meine Ohren verewigt, die Kassette in meinen Walkman gelegt und war auf dem Weg in die Stadt. Ich hatte gar keinen Grund in die Stadt zu gehen, doch ich wollte die Umgebung zur Musik von Depeche Mode auf mich wirken lassen. Eine Marotte, die ich mir bis heute bewahrt habe. Der Remix von DominatrixRMX überführt dieses Gefühl in die Gegenwart. Es verleiht dem Klassiker ein neues und modernes Gewand und hüllt es in ein neuzeitlich düsteres Synthie-Gewand.

John Foxx – Underpass (Dark Long & Sinister Mix by Mark Reeder)

Der als Dennis Leigh geborene Musiker und Grafikdesigner fasst diesen Remix sicherlich genauso auf wie ich. Als Hommage an ein großartiges Stück, dass wie kein anderes das 80er Gefühl spiegelt. Kalter und synthetischer Pop lag im Trend, er galt musikalische Symbolisierung einer immer technischer werdenden Umwelt, in der der Mensch selbst nur noch als funktionierendes Gerät wahrgenommen wird, dessen Gefühle und Emotionen im flackernden Licht der Neonröhren zu ersticken droht. Es machte begreifbar, was passierte und verlieh dem technischen einen neuen Charme, der durchaus in der Lage war melodisch und warm zu klingen. Schon als Gründungsmitglied von Ultravox läutete John Foxx das Zeitalter der synthetischen Musik ein, um es als Solo-Künstler zu begleiten und als Produzent zu bereichern. Der Remix von Mark Reeder ist ein synthetischer Höhenflug, der für rund 10 Minuten dazu einlädt, abzuschalten. Das tolle Video dazu empfinde ich als äußerst gelungen, beeinhaltet es doch neben vielen Aufnahmen von John Foxx auch eine ganz eigene Note.

The Cure – A Forest (Tree Remix)

Bei manchen Stücken wünschte man sich, sie würde nie enden. Die Verstümmlung in ein 4 Minuten Format wird der Intensität einiger Stücke nicht gerecht. So erging es mir immer schon bei dem Stück „A Forest“ von The Cure, dass erstmals vor ziemlich genau 32 Jahren (28. März 1980) das Licht der Welt erblickte. „Again, and again, and again…“ 1990 sorgte die Band selbst für einen gelungenen Remix ihres Klassikers. Der auf dem „Mixed up“ Album erschienene Remix von „A Forest“ ist nicht nur eine Bereicherung, sondern auch einer Verbesserung des Originals (nach meiner Meinung versteht sich). Roberts Stimme ist klarer und die Erweiterung der Melodie durch neu eingespielte Gitarren-Sounds empfinde ich als äußerst gelungen. Die Geschichte des Jungen, der im Wald nach seiner liebsten sucht, bevor er realisiert das sie nicht da ist und er sich selbst verlaufen hat, fasziniert mich auch heute noch.

Das Ich – Destillat (VNV Nation Remix)

Gib mir mein Destillat, gib mir mein Alltagstod, gib mir mein Gnadenbrot…zur Ewigkeit!“ Goth, wie ich diese Genre-Bezeichnung hasse. „Neue Deutsche Todeskunst“ ist die wohl merkwürdigste Kreation der frühen 90er Jahre. Es schien wohl unausweichlich, der neuen deutschsprachigen Strömung innerhalb der Gothic- und Dark Wave Bewegung einen Stempel aufzudrücken. Dabei war das gar nicht so neu, waren es doch Xmal Deutschland oder auch Malaria!, die sich in ähnlicher Weise und mit ähnlichen Themen auf Deutsch auseinandersetzten. Stilprägend waren die darin zugeordneten Bands wie „Das Ich“ allemal, denn tatsächlich verhalfen sie der deutschen Sprache zu einem würdigen Comeback innerhalb der bis dahin englisch dominierten Gothic-Bewegung. Die Texte wirken so leichter zugänglich und intensiver, da sie ohne kurzfristige Übersetzung direkt auf den Hörer wirken können. Obwohl ich mit dem Schaffen von Bruno Kramm und Stefan Ackermann nie so wirklich identifizieren konnte, finde ich das Stück „Destillat“ nach wie vor großartig. VNV Nation verliehen dem Stück ein Spur mehr Energie und einen äußerst treibende Charakter, ohne den Grundtenor des Originals zu verletzen. Schon sehr begabt, dieser Ronan Harris.

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Email this to someone
Wizard of Goth – sanft, diplomatisch, optimistisch! Der perfekte Moderator. Außerdem großer “Depeche Mode”-Fan und überzeugter Pikes-Träger. Beschäftigt sich eigentlich mit allen Facetten der schwarzen Szene, mögen sie auch noch so absurd erscheinen. Er interessiert sich für allen Formen von Jugend- und Subkultur. Heiße Eisen sind seine Leidenschaft und als Ideen-Finder hat er immer neue Sachen im Kopf.

Hinterlasse einen Kommentar

avatar
  
smilegrinwinkmrgreenneutraltwistedarrowshockunamusedcooleviloopsrazzrollcryeeklolmadsadexclamationquestionideahmmbegwhewchucklesillyenvyshutmouth
Foto und Bilder Dateien
 
 
 
Audio und Video Dateien
 
 
 
  Abonnieren  
neuste älteste beste Bewertung
Benachrichtige mich zu:
Guldhan
Neue deutsche Welle…Neue deutsche Todeskunst…Neue deutsche Härte. Zwar sieht man mich entzückt über die Innovation innerhalb der deutschen Musiklandschaft, aber jene Bezeichnungen kann man sich wirklich sparen. Da diese die Genre mehr ins Lächerliche ziehen, als dass diese denen eine würdige Kategorie geben. Zumal dieses suggeriert, dass in Sachen Welle, Todeskunst und Härte auch »Alte Deutsche« Werke vorhanden sein müssten. Doch darüber wüsste ich nichts. Davon mal abgesehen neige ich ohnehin dazu, meinen Musikgeschmack durch Interpreten zu definieren und nicht durch Genre abzustecken. finde ich das Stück »Destil­lat« nach wie vor groß­ar­tig. VNV Nation ver­lie­hen dem Stück ein Spur mehr Ener­gie und einen äußerst trei­bende Cha­rak­ter, ohne den Grund­te­nor des Ori­gi­nals zu ver­let­zen. Schon sehr begabt, die­ser Ronan Harris. Kontra. Ich finde Ronan Harris sympathisch.… Mehr lesen »
Epitaph
Epitaph

Leider muss ich auch hier wieder erkennen, dass ich Remixe einfach nicht mag. Ich kenne kein Lied, bei dem der Remix besser ist als das Original. Schade, aber mit Cover-Versionen kann ich da schon deutlich mehr anfangen, weil da oft wirklich der eigene Stil mit einfliesst und nicht nur ein bisschen an der Songstruktur rumgeschraubt wird

Die „neue deutsche Todeskunst“ haben Das Ich aber schon vor „Destillat“ hinter sich gelassen. Das was unser Cyber-Harris da gemacht hat ist – meiner Meinung nach – stupider Future Pop/Techno und hat mit der NDT genauso wenig am Hut wie mit Wave allgemein.

Irmin
Irmin
Ich wollte gerade schreiben, dass dir bei dem „Destillat“-Cover bestimmt jemand sagen wird, dass das Remix doch nur Techno ist, da haben das schon zwei Leute übernommen Ich verstehe das Argument durchaus (denn diese Remixe sind nun mal im Großen und Ganzen technofizierte Versionen der Originale), mag die Remixe aber trotzdem, zumindest manche; den schon verlinkten Remix von „Gottes Tod“ zum Beispiel, die „Destillat“-Version, die du verlinkt hast, aber auch. Ja, das ist tatsächlich gerne mal eher mehr oder minder stumpfes Gedudel, aber es ist ja nicht gesagt, dass ich nicht manchmal auch gern mehr oder minder stumpfes Gedudel höre :> Die Bezeichnung „Neue Deutsche Todeskunst“ finde ich auch ziemlich bescheuert, aber gut, ich halte grundsätzlich nicht allzu viel davon, möglichst mehr Schubladen als Künstler… Mehr lesen »
Death Disco
Death Disco
Neue Deutsche Welle war ja nichts anderes als eine Lehnübersetzung von New Wave. Ich nehme an, dass Neue Deutsche Todeskunst und Neue Deutsche Härte einfach Anlehnungen an die NDW sein sollten. Ich kenne kein Lied, bei dem der Remix bes­ser ist als das Original. Och, da kenne ich so einige. Nimm nur einmal Aghast Views „Pay Off“. Gridlock machten daraus ein melancholisches IDM-Stück, das ich mir – im Gegensatz zum Original – jederzeit anhören kann. Oder schau nur, was Numb aus Siouxsies „Skin“ gemacht haben: Das war anno 1996 eine völlig neue Umsetzungsform. Obwohl ich mit dem Schaffen von Bruno Kramm und Stefan Ackermann nie so wirklich identifizieren konnte Ich auch nicht. Ich mochte „Gottes Tod“, ihren Überhit, ich mochte „Von der Armut“, auch in… Mehr lesen »
Irmin
Irmin

Wenn man etwas pedantisch ist, könnte man jetzt allerdings einwenden, dass zumindest die Numb-Version von „Skin“ doch mehr ein Cover als ein Remix ist (das andere Beispiel hab ich nicht bei YouTube gefunden). Finde ich zumindest wink

Ich weiß aber nicht, ob Epitaph in seinem Kommentar ebenfalls diese eher „strenge“ Definition von Remix meinte.

Death Disco
Death Disco

Es singt ja immer noch Siouxsie, aber die Soundgrundlage ist schon typisch Numb. Brummelsequenzen, Schlagen auf Metall + soundtrack-artige Strings. Ob nun Remix oder schon Cover, da scheiden sich sicher die Geister.

Wir könnten ja aber auch mal in den Electro-Pop-Bereich schielen:

Statemachine – I’m Love (Original)

Statemachine – I’m Love (Legoland Mix)

Ich bevorzuge eindeutig den Mix. wink

Karnstein
Epitaph widersprechend muss ich schon sagen, dass ich persönlich manchmal Remixe besser finde als das Original… Aber hier ist das für mich nicht der Fall Die Version von „Never let me down again“ finde ich einfach langweilig, bei „A Forest“ vermisse ich Kälte des Originals, die für mich viel mit der Simplizität zu tun hat, über die mir hier zu viele neue Spuren drübergelegt wurden, und über das grauenhafte VNV-Geknüppel zu „Destillat“ wurde eigentlich schon alles gesagt ^^ Einzig der laaaange Remix von „Underpass“ hat für mich echt was. Wenn man sich zurücklehnt und entspannt kann man sich da echt reinsinken lassen, und wenn man nach zwei Minuten die ersten Melodieschnippsel erkennt ist es auch irgendwie spannend darauf zu warten dass es bald so richtig… Mehr lesen »
Madame Mel
Madame Mel

@Robert:
Naja, so ganz stimmt das nicht, dass das Stück »A Forest« erst­mals am 28. März 1980 das Licht der Welt erblickte… zumindest was die Melodie anbelangt!

Es gibt eine frühere Version aus dem Jahre 1979, die sich „At Night“ nennt: http://www.youtube.com/watch?v=cJz59KsO01Q&feature=related

Ach, ist er nicht einfach zum knuddeln, der junge Robert?

Remixe finde ich zum größten Teil schlechter als das Original und da möchte ich Karnstein zustimmen, dass „A Forest“ hierbei gänzlich an Aussagekraft verliert.

Epitaph
Epitaph

@Robert: Da du ja „verseucht“ bist, was hältst du vom Wayne Hussey Cover? Das finde ich sehr gut, wenn auch ganz anders

Katrin
Katrin
Guldhan schrieb: Neue deutsche Welle…Neue deutsche Todeskunst…Neue deutsche Härte. Zwar sieht man mich entzückt über die Innovation innerhalb der deutschen Musiklandschaft, aber jene Bezeichnungen kann man sich wirklich sparen. Da diese die Genre mehr ins Lächerliche ziehen, als dass diese denen eine würdige Kategorie geben. Zumal dieses suggeriert, dass in Sachen Welle, Todeskunst und Härte auch »Alte Deutsche« Werke vorhanden sein müssten. Doch darüber wüsste ich nichts. Ich entschuldige mich vorab für die Zerhackstückelung deiner Worte, aber mag gern ein Korn aus Deiner Suppe picken… Neue Deutsche Todeskunst… über den Begriff möchte ich nicht streiten. Unglücklich gewählt. Eine eigene Kunstrichtung war jenes allerdings. Ziemlich genau zwei Jahre lang. Irgendwo ganz am Anfang der 90iger. Ich leg mich nicht auf Tage und Monate fest. Aber auf… Mehr lesen »
Death Disco
Death Disco

Nicht mehr ganz so gotisch, aber dafür ein guter Remix.

Xmal Deutschland – Matador (Original)

Xmal Deutschland – Matador (Blood & Sand Mix)

Remixe eignen sich aber eh zumeist im Electronica-Bereich, und da gibt es sehr gute Sachen von Aphex Twin, Autechre, Arovane, Omni Trio/Aquasky oder Gridlock. Man muss natürlich ein Ohr für solchen Kram haben.

Katrin
Katrin

Georg Trakl mag einer der alten Todeskünstler gewesen sein – der Sanfte… oder Gottfried Benn, der Expressionistische. Otto Dix im Dadaismus, z.B…. In all dem schließt sich für mich der Bogen zu dem Akkustischen, dass in der Begrifflichkeit „Neue Deutsche Todeskunst“ seine Schublade fand.

Guldhan
Ich möchte auch nicht bestreiten, dass sich jene Bands aus eben jenem Milieu im Kern gleichen. Doch ebenso unterscheiden sich diese grundlegend. Denn auf mich wirkt(e), gegenüber Goethes Erben, Das Ich und Relativs Menschsein, beispielsweise Freund Gismo von Lacrimosa eher wie ein Schlageräffchen. Ich finde den Begriff der Katalogisierung einfach nur so ungemein gelungen. Und frage mich jedes Mal auf´s neue, wer diesen damals verbrochen hatte. Doch ehrlich gesagt, »EBM« klingt in seiner wörtlichen Übersetzung auch nicht viel spannender. Auch wenn es, der Berichterstattung nach, von den ach so göttlichen wie stellenweise überschätzten Front 242 in die Welt gesetzt worden war. Georg Trakl mag einer der alten Todes­künst­ler gewe­sen sein — der Sanfte… oder Gott­fried Benn, der Expres­sio­nis­ti­sche. Otto Dix im Dada­is­mus, z.B.… In all… Mehr lesen »
Death Disco
Death Disco
Denn auf mich wirkt(e), gegen­über Goe­thes Erben, Das Ich und Rela­tivs Mensch­sein, bei­spiels­weise Freund Gismo von Lacri­mosa eher wie ein Schlageräffchen. Der Mann bekam von Beginn an miese Kritiken in der Presse. Die Musik war wirklich nicht berauschend. Der Grund für seine Popularität könnte einerseits auf das Zillo zurückgehen, das Lacrimosa regelrecht pushte und Herrn Wolff hier in Lübeck sogar einen Musikerpreis verlieh (wenn ich mich recht erinnere, lief das sogar im Rathaus über die Bühne, samt Bürgermeister und fünf Dutzend Schlagergrufties). Andererseits lag das aber an seinem Auftreten, das ihn ja auch überzeugend rüberbrachte. Welcher Musiker der Schwarzen Szene war damals so chic gekleidet und trug dazu noch Dave Vanians Stinktierfrisur? Das reichte anscheinend, um besonders Anhänger der NDT in den Bann zu ziehen.… Mehr lesen »
Guldhan
Ehrlich gesagt kann ich mich kaum noch an die Musik von Lacrimosa erinnern. Doch mir ist im Gedächtnis geblieben, wie stark mich die damalige Beschallung beeindruckt hatte. Nämlich gar nicht. Herr Wolffs Spiel und Gesang pendelte für mich zwischen belanglos und nervtötend. Der Grund für seine Popu­la­ri­tät könnte einer­seits auf das Zillo zurück­ge­hen, das Lacri­mosa regel­recht pushte und Herrn Wolff hier in Lübeck sogar einen Musi­ker­preis ver­lieh An die Preisverleihung kann ich mich noch erinnern. Und wenn ich mich täusche, so war diese Aktion nicht unumstritten. Da »Easy« Ettler den Preis einzig für Lacrimosa aus dem Boden gestampft hatte. Oder es war dessen letztes Vermächtnis. Keine Ahnung, jedenfalls war da was. Wäre der Typ mit Jeans und Batik-Hemd auf der Bühne erschie­nen, hätte es faule… Mehr lesen »
Death Disco
Death Disco

Ich glaube, es ging um einen Contest, bei dem der Gewinner schon feststand. Ettler wollte unbedingt einem deutsch(sprachig)en Musiker den Preis übergeben. Lacrimosa war von vorneherein als Sieger festgelegt. Ziemlich peinliche Aktion. Jedenfalls stieg er zur Ikone Mitt-/End-90er Grufties auf – zu der Zeit spielte Wolff aber eigentlich längst Heavy Metal.

Hier übrigens Dave Vanian…

…und sein unverkennbarer Einfluss.

http://www.cheezburger.com/

wink

Vanian wiederum hatte den Style mit ziemlicher Sicherheit bei Lily Munster abgeguckt.

Katrin
Katrin

Hier gibts nen Foto zum 96´er Event ->

Ein Dank an Guldhan für den Exkurs in den Expressionismus. Soweit überliefert, waren die in die „Neue Deutsche Todeskunst“-Schublade gesteckten Künstler mit dem Begriff selbst ziemlich unglücklich, denn sie beschäftigten sich thematisch ja absolut nicht ausschließlich mit dem Tod, sondern waren um vieles facettenreicher, wie eben die Expressionisten auch.

Epitaph
Epitaph

@Death Disco:
Hast du Quellen für deine Angabe bezüglich Kraftwerk? Das habe ich noch nie gehört. DAF haben ihre Musik öfter „Körper Musik“ genannt, dass habe ich auch schon oft gehört und gelesen, aber Kraftwerk?

Ich finde den Begriff der NDT halb so wild. Ist doch nur ne ironische Ableitung. Aber mit Begriffen konnten sich die meisten Künstler nie anfreunden. Von David Tibet über Peter Murphy bis den Fliehenden Stürmen lehnen alle die Begriffe ab, mit denen sie kokettiert werden.

Death Disco
Death Disco

@4:20

Astreine Primärquelle. smile

Hier gibts nen Foto zum 96´er Event ->

Genau das ist es. Das war hier in Lübeck, ich bin mir sicher, es war im Rathaus. Ich habe auch noch irgendwo Bilder davon.

Mr. Niles
Mr. Niles

DAF haben ihre Musik öfter “Körper Musik” genannt, dass habe ich auch schon oft gehört und gelesen, aber Kraftwerk?

Zitat Wikipedia:

„Der Begriff Electronic Body Music wurde bereits 1978 von Ralf Hütter, in einem Interview mit dem amerikanischen Radiosender WSKU (Ohio) verwendet, um den tanzbaren Charakter des Kraftwerk Albums Die Mensch-Maschine zu versinnbildlichen“

Zitat Ende