Campus Noir IV – 26. und 27. September 2014 an der TU Ilmenau

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Offensichtlich ist es doch kein Gerücht, dass Studenten nichts anderes im Kopf haben als zu feiern, denn am kommenden Wochenende findet bereits zum vierten mal der Campus Noir auf dem Gelände der  TU Ilmenau statt. Dieses mal beginnen die angehenden Gebildeten bereits am Freitag, dem 26. September, mit zwei Akustik-Konzerten in der Stadtkirche von Ilmenau “St. Jakobus” ihren schwarzen Reigen. Für die meisten der folgenden Beschreibungen habe ich mich – faul wie ich bin – unanständig oft am Pressetext bedient. Die isländische Vokal-Akustik-Band „Árstíðir“ hat sich in Thüringen bereits mit ihren Auftritten auf dem Tanz- und Folk-Festival in Rudolstadt einen Namen gemacht und kommt nun mit ihrem dritten Studioalbum nach Ilmenau. Vorher spielen die Gothrocker „Golden Apes“ ein Akustik-Sets, das es sonst nicht so oft von den Berlinern zu hören gibt.  An der Abendkasse bekommt man den Kirchenbesuch für 12€ (ermäßigte Besucher zahlen 4€ weniger) in den auch der Besuch der After-Show-Party im bi-Club enthalten ist.

Der Samstag spielt sich – wie gewohnt – in den drei Studentenclubs auf dem Max-Planck-Ring ab. Zusammen mit dem Internetportal LabelLos.de steht der bc-Club im Zeichen traditioneller Goth-Kultur. Die belgischen New Wave-Urgesteine „EX-RZ“ um „Red Zebra“-Gründer und -Sänger Peter Slabbynck bringen den Club mit einem Best-Of aus über 30 Jahren Bandgeschichte zum Schwitzen. Vorher steht die Bühnenpremiere der gebürtigen Holländer und Wahlberliner „Life As Art 1927“ auf dem Plan. Die beiden Mitglieder der Art-Goth-Band „Götterdämmerung“ begeben sich hier auf neue Pfade zwischen Shoegaze, Postpunk und Spacerock. Zur Aftershow beschallen dann DJ Knüpfi und DJ Evangel die Tanzfläche mit Postpunk, Gothrock, Deathrock und düsteren Achtzigern.

Der bh-Club, die Heimat des „Moon Light Dance“, ist wieder der Anlaufpunkt für Freunde dunkler elektronischer Klänge. Live auf der Bühne und mitten im Stroboskop-Feuer stehen dann die Noise-Anarchisten von „Chrysalide“ aus Frankreich, bevor bei den DJ-Sets von „Accessory“-Sänger Dirk Steyer und DJ Killerkarnickel durchgetanzt werden darf.

Im bi-Club gibt es traditionell ein Akustik-Konzert, dieses Mal mit den Dark-Metallern von „Eden weint im Grab“. „EwiG“ vereinen Elemente aus Gothic- und Black-Metal, Doom, Jahrmarktsmusik und Hörspielanleihen und beziehen dabei unter anderem Cello und Geige ein, um den Hörer durch ihre morbide Welt zu geleiten. Im Anschluss entführen Künstler und DJ Remo Sorge und DJ Kirby die Besucher in eine schwarzromantische Nacht.

Und sonst? Natürlich wird auch dieses Jahr der Campus wieder mit hübschen Lichtinstallationen und Dekorationen geschmückt und bietet neben der musikalischen Vielfalt auch einige Shows, wie eine Feuershow der “Freaks on Fire” – Wieder einmal wird deutlich, dass man nur die Augen offen halten muss, um auch in seiner Nähe ein kleines, mit Leidenschaft geführtes Festival zu entdecken, das sich nicht nur musikalisch vom schwarzen Mainstream abhebt.

Flyer Campus Noir 4 Seite 1Flyer Campus Noir 4 Seite 2

 

Wizard of Goth – sanft, diplomatisch, optimistisch! Der perfekte Moderator. Außerdem großer “Depeche Mode”-Fan und überzeugter Pikes-Träger. Beschäftigt sich eigentlich mit allen Facetten der schwarzen Szene, mögen sie auch noch so absurd erscheinen. Er interessiert sich für allen Formen von Jugend- und Subkultur. Heiße Eisen sind seine Leidenschaft und als Ideen-Finder hat er immer neue Sachen im Kopf.

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