12 Dezember

Fundsache: Pflaster für Dunkelhäutige

Kategorie: Ansichtssache — Jahrgang 2008

Ich mag die Ein-Euro-Shops nicht, ein gan­zer Laden mit Arti­keln die ich nicht gebrau­chen kann in einer Qua­li­tät die nicht zu gebrau­chen ist. Um aber Dinge zweck­ent­frem­det als Deko­ra­tion zu ver­wen­den ideal, gerade zu Weih­nachts­zeit. So bin ich mit Spon­ti­li­en­chen beim Ein­kaufs­bum­mel in einem eben sol­chen Laden gelan­det und habe mich ein wenig umge­se­hen, wäh­rend Sie über immer neue Zweck­ent­frem­dun­gen der ange­prie­se­nen Pro­dukte nach­dachte und dabei in einem mur­meln­den Sing-Sang verfiel.

Das Pflas­ter für Dun­kel­häu­tige unter­brach mei­nen Streif­zug abrupt. Da hat sich eine Firma doch tat­säch­lich lie­be­voll um die ästhe­ti­schen Fra­gen der Men­schen mit dunk­ler Haut­farbe gemacht und ein gleich­far­bi­ges Pflas­ter auf den Markt gebracht. Der Kakao­braune, selbst­kle­bende Scho­ko­rie­gel aus dem ver­trau­ens­er­we­ckende Hause Chemo­plast wirkt dabei so hoch­wer­tig wie Baby­milch aus China. Der Kleb­stoff riecht scharf nach Ver­dün­nung, Kle­be­kraft und Haut­ver­träg­lich­keit indis­ku­ta­bel, denn bei mir löste sich das Pflas­ter im muti­gen Selbst­ver­such nach 5 Minu­ten und hin­ter­ließ einen röt­li­chen Schim­mer der Haut.

Viel unglück­li­cher als die Qua­li­tät ist aber die Ver­pa­ckung. Ist es ras­sis­tisch, Men­schen­ver­ach­tend oder ein­fach nur däm­lich? Ich finde, es ist ein­fach nur däm­lich, warum nicht ein­fach ein brau­nes Pflas­ter ver­kau­fen und den Ver­wen­dungs­zweck dem Kun­den über­las­sen? So nicht, dachte sich Chemo­plast und machte dar­aus ein Pflas­ter für Dun­kel­häu­tige, das oben­drein auch noch mit einem lachen­den Gesicht einer Ziel­grup­pen­per­son aus­ge­rüs­tet ist.

Das wäre doch eine Markt­lü­cke. Gothicpflas­ter in modi­schem Schwarz und mit Patchou­li­ge­ruch, Punk­pflas­ter mit Nie­ten und Iro­ke­sen­wund­auf­lage und Hip-Hop Pflas­ter mit ein­ge­ar­bei­te­ten Glitzer­stei­nen und in Übergröße.

17 Kommentare

  1. Nun, grund­sätz­lich fände ich an der Idee ja über­haupt nichts ver­werf­lich, denn die „nor­ma­len” Pflas­ter sind ja schließ­lich für helle Haut­farbe gedacht. Warum soll­ten nicht auch Men­schen mit dunk­ler Haut­farbe ein Pflas­ter ver­wen­den kön­nen, dass man nicht auf 100m Ent­fer­nung sieht?

    Die Auf­ma­chung der Ver­pa­ckung ist aber erbärm­lich, sieht nach 50er Jahre Per­sil aus und das Foto macht auch kei­nen seriö­sen Ein­druck. Dass die Qua­li­tät erbärm­lich ist finde ich zwar nicht berau­schend, grund­sätz­lich gibt es aber auch der­ar­tig miese Pflas­ter für Hellhäutige.

    Ras­sis­tisch ist irgend­wie, dass es sol­che Pflas­ter nicht von Hansa­plast oder ähnli­chen qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Her­stel­lern gibt. Warum nicht eine Ziel­gruppe bedie­nen die exis­tiert? Die Frage ist jetzt, was der poli­tisch kor­rekte Aus­druck für „Dun­kel­häu­tige” ist… „Maxi­mal­pig­men­tier­ter” finde ich ziem­lich scheiße.

  2. Ich habe mir dei­nen Bei­trag noch ein­mal auf der Zunge zer­ge­hen las­sen und muss fest­stel­len, das ich es am liebs­ten locker und unver­krampft sehe. Unter­be­wusst ver­su­che ich aber zu ver­mei­den, das ich über­haupt in so eine Situa­tion komme.

    Wenn ich mir das Ver­pa­ckungs­de­sign im zeit­li­chen Abstand noch ein­mal ansehe muss ich geste­hen, das es ohne das Foto weni­ger ver­fäng­lich gewe­sen wäre ;) Seriöse Fir­men lösen so etwas übri­gens mit trans­pa­ren­ten Pflas­tern oder nen­nen sich schlicht braune Pflas­ter, obwohl das sicher­lich auch schon wie­der ver­fäng­lich sein könnte.

  3. Ich denke immer: Ich hab kein Pro­blem mit Men­schen mit dunk­ler Haut­farbe. Wenn die Leute ein Pro­blem mit ihrer Haut­farbe haben (oder sich eins drauß machen) dann gibts 100 Meter Wäsche­leine für 3,99 €…!

  4. Wem die Wäsche­leine zu radi­kal ist, schaut mal bei Michael Jack­son vor­bei. Kurio­ser­weise haben ja auch die Hell­häu­ti­gen Pro­bleme mit ihrer Haut­farbe, warum gibt es sonst so viele Sola­rien und Urlaubs­ziele im Süden? Braun sieht gesün­der aus. Sagt der Volks­mund. Daher kommt dann auch die Ableh­nung der Dun­kel­häu­ti­gen. Es ist ein­fach Neid auf so viel Gesundheit.

  5. Mhh… ich hab schon wie­der eine Geschäftsidee:

    Mein Mes­ser ist scharf, die Haut ist weich, wer seine Haut­farbe nicht mag, der ent­blößt sein Fleisch!

    Nur heute: Ganzkörper-Hautentfernung* für nur 99,95 €

    * der Pati­ent trägt das volle Risiko der Hautentfernung.

  6. Sehr gut :) Übri­gens habe ich auch gleich mal bei der Denic für dich recher­chiert. hautentfernung.de ist noch zu haben ;)

  7. Toll dass sich Leute für die­ses Thema inter­es­sie­ren, mein Respekt.

    Es geht nicht immer nur um die große Kohle, son­dern auch um lebens prak­ti­sche Hilfe und Ethik in der (Geschäfts-)Welt.
    Seit 2002 setze ich meine Idee um, bereits als Kind hin­ter­fragte ich diese The­ma­tik:
    Ich bin die Pro­du­zen­tin die­ses brau­nen Pflas­ters zur unauf­fäl­li­gen Wund­ver­sor­gung. Also alles ganz sim­pel. Was der Her­stel­ler mit der Ver­pa­ckung (Pro­dukt ist ein­wand­frei) dem Pro­dukt geschä­digt habt,…Die Ver­pa­ckung ist ras­sis­tisch und berei­tete mir schlaf­lose Nächte. Sie ist ohne Abspra­che ent­stan­den. Der Begriff ist ebenso dis­kri­mi­nie­rend. Bitte traut euch und schreibt ihm genau eure Mei­nung dazu!!!!!!!

    Meine Ziel­gruppe ist begeis­tert!
    Hansa­plast und Co gaben mir damals 2002 die Ant­wort es sei kein Markt vorhanden.(über 8 Mill. Schwarze in Europa)

    Meine Ein­stel­lung
    „Der eine war­tet dass die Zeit sich wan­delt, der andere packt an und han­delt.„
    Ein Zitat von Dante, 1267–1321

    Schreibt mir,Gruß
    Beatrice

  8. Liebe Bea­trice,

    erst­mal vie­len Dank für dei­nen Kom­men­tar, ich war zunächst sehr über­rascht und konnte das, was ich las nicht ganz glau­ben. Nach­dem ich den Link zu Dei­ner Seite kor­ri­giert habe ist mir aber eini­ges kla­rer geworden.

    Grund­sätz­lich finde ich Deine Geschäfts­idee sehr gut, ich habe auch nichts gegen braune Pflas­ter zur unauf­fäl­li­gen Wund­ver­sor­gung und irgend­wie leuch­tet die Ver­wen­dung ja auch ein. Was mich an dem Pflas­ter so bewegt hat, war tat­säch­lich die Ver­pa­ckung und die damit ver­bun­dene Ver­mark­tung, die mich zu die­sem Bei­trag bewegte.

    Nie­mand konnte ahnen, das auch Dir mit der Ver­mark­tungs­weise der Fa. Chemo­plast Scha­den zuge­fügt wurde, da du ja schließ­lich die Pro­du­zen­tin die­ses Pflas­ters bist. Ich ver­stehe noch nicht ganz den Zusam­men­hang zwi­schen Dir als Pro­du­zen­tin und der Fa. Chemo­plast. Hast du die Idee ver­kauft, oder stellt Chemo­plast die Pflas­ter in dei­nem Namen her? Wie auch immer, zwi­schen der Dar­stel­lung auf dei­ner Seite (sehr gelun­gen übri­gens) und der Ver­pa­ckung im Ein-Euro-Shop lie­gen Wel­ten. Das man Dich so über­ge­hen kann ist übel.

    Ich hoffe nur, das Hansa­plast seine Mei­nung noch ändert oder sich ein ande­rer Her­stel­ler fin­det und deine Geschäfts­idee die Bühne bekommt, die sie verdient.

  9. Auch ich muss sagen, dass die Web­site einen ganz ande­ren Ein­druck macht als die Ver­pa­ckung. Aller­dings muss ich anders­rum wie­der sagen, dass auf der Seite nur mar­gi­nal rüber­kommt, dass die Pflas­ter für dunkle Haut sind (ich denke da mal wie­der an Seh­be­hin­derte und Such­ma­schi­nen). Da wer­den sich doch sicher unver­fäng­li­che Begriffe wie „für dunk­lere Haut­töne” fin­den lassen.

    Ansons­ten bleib ich dabei, dass die Idee grund­sätz­lich gut ist — meine Gra­tu­la­tion zu die­ser Idee.

  10. Danke für euer Feedback!!!Es ist so:
    Ich habe die Idee und das Patent, Chemo­plast ist ein Ver­trieb und fand die Idee gut, net­ter­weise pro­du­zierte er auf seine Kos­ten die ers­ten Stück. (nach 5 J. Suche end­lich jen­mand der den Mut hatte.)
    Dann die schlechte Ver­pa­ckung. Ich konnte eine andere Packung mini­mal — mit bejeal-LOGO mit­be­ein­flus­sen. Ich bat ihn immer wie­der instän­dig diese dis­kri­mi­nie­rende Ver­pa­ckung samt Wort­laut nicht zu dru­cken, spä­ter dann, nicht zu ver­kau­fen. Er wei­gerte sich.

    Ich glaube er bekam paar „böse” Briefe von paar Leu­ten. Jetzt hat er auf sei­ner Home­page eine Packung (gezeich­nete Hand m. Pfl.) ent­wor­fen ohne !! Absprache.

    Diese „neue” Packung ver­kauft er ohne das ich davon etwas erfuhr (sowie lose Pflas­ter an Groß­ab­neh­mer).
    Frech meinte er beim letz­ten Tele­fo­nat das er „seine ” und Ich „meine” ver­kaufe. Aller­dings gab ich bei Inter­view­tex­ten und kos­ten­freie Anzei­gen und mei­nen Kon­tak­ten ihn als Bezugs­adresse an. Klar, hatte ja keine andere Wahl.
    Wie mich alles quält zeigt sich an schlaf­loen Näch­ten, heute schlief ich um halb 5 ein.
    Ich bin allein­er­zie­hende Mut­ter und habe viel Geld für Patente inves­tiert, anfal­lende Gebühen,Musterpackungen ver­sen­den, Rei­sen ect.
    Ich wäre froh es fin­det sich jemand ver­trauen– und ver­ant­wor­tungs­be­wuß­tes die­ses Pflas­ter nicht zu ver­ram­schen und seriös zu pro­du­zie­ren.
    Chemo­plast hat super Kon­takte wg.seiner lang­jäh­ri­gen Erfah­rung und Mes­se­prä­senz inter­na­tio­nal. Diese Pflas­ter wer­den TÜV geprüft und in China (lei­der, aber alle las­sen dort ihre Pflas­ter pro­du­zie­ren!) hergestellt.

    Meine Vision von Beginn an:

    Pro­duk­tio­sort Afrika,

    ökol. Baum­wolle oder Hanf. (Ver­mei­dung von Pes­ti­zi­den)
    Viele Leute sind der glei­chen Mei­nung aber als Ein­zel­per­son ist es manch­mal der Ham­mer alles am lau­fen zu hal­ten.
    Ein Bug­get für Wer­bung habe ich nicht.

    Ich freue mich sehr über eue­ren net­ten Kom­men­tar, das gibt mir natür­lich Kraft und Mut nicht aufzugeben!

    Eigene Ver­pa­ckun­gen wür­den ähnlich im Stil mei­ner Home­page sein.

    Frage an euch:
    Wer hat einen Tipp zu einem Such­ma­schi­nen­be­griff, ich rät­sel schon lange daran herum.

    Danke euch,
    schö­nen Gruß,Beatrice

  11. Hallo Bea­trice,
    was meinst du mit „Such­ma­schi­nen­be­griff”? Ein Schlag­wort das du auf dei­ner Seite ver­wen­den möch­test? Ich würde da eine Band­breite fah­ren, denn auch wenn man etwas Gefahr läuft nicht den 100%ig poli­tisch kor­rek­ten Begriff zu ver­wen­den, wer sagt dir, dass die Men­schen die nach dir Suchen nicht nach ver­pöhn­ten Begrif­fen wie „Schwar­zer” suchen?

    Die neuen Ver­pa­ckun­gen sehen — wenn es dich beru­higt — zumin­dest nicht mehr ras­sis­tisch aus. „Gut” ist natür­lich noch etwas ande­res, irgend­wie erin­nert mich deren kom­plet­tes Ver­pa­ckungs­de­sign an 1-Euro-Laden oder die frü­hen 90er Jahre. Dass man ein sol­ches „Pro­jekt” nicht ein­fach so auf die Beine stel­len kann ist natür­lich klar. Ver­mut­lich wird es für dich auch finan­zi­ell nicht trag­bar sein die Pflas­ter dort nur pro­du­zie­ren zu las­sen und für Ver­pa­ckung und Ver­trieb selbst zu sor­gen, oder? Evtl. gibt es ja dafür einen Sponsor?

    Achja: Hast du mal über­legt eine Feld­stu­die zu betrei­ben? In eine Groß­stadt zu gehen und die Ziel­gruppe dar­auf anzu­spre­chen, wie sie sich selbst bezeich­nen bzw. wel­ches Wort sie selbst in Such­ma­schi­nen ein­ge­ben würde? Dabei kannst du dann auch gleich Flyer oder (wenn mach­bar) Gra­tis­pro­ben verteilen.

  12. Danke Tears,
    ich habe unzäh­lige Mus­ter ver­teilt ‚an Grup­pen ver­schickt und und und. Außer­dem ver­füge ich über viele wert­volle Kon­takte. Dem­nächst werde ich noch eine neue Sra­te­gie star­ten. Ich lasse also nichts unver­sucht, alles auf­zu­zäh­len wäre zu mühe­voll. Mit Such­ma­schine meine ich google adverds.
    Ein Missverständnis:„Schwarz” ist korrekt.Mehr Infos dazu unter: http://www.derbraunemob.de

    Auf mei­ner Home­page sind jetzt die Fotos vom Pflas­ter abge­bil­det und mein Shop eingestellt.

    Wenn end­lich alles läuft und ich die finan­zi­el­len Stra­pa­zen über­stan­den habe, teile ich es euch selbszt­ver­ständ­lich sofort mit.
    Bis dann-schönen Gruß!

  13. hallo,
    meine große Bitte an euch.
    Könnt ihr die­ses häß­li­che Bild von der Ver­pa­ckung ent­fer­nen,
    dan­ke­schön, bis dann-schönen Gruß!

  14. Das Ent­fer­nen der Datei würde sowohl den Ein­trag als auch die Dis­kus­sion hier total unsin­nig machen. Also ich würde es drin las­sen und an dei­ner Stelle, liebe Bea­trice, dazu ste­hen, du hast ja dei­nen Stand­punkt und die Hin­ter­gründe erklärt.

  15. Ja ich verstehe,klar hast Du recht.
    Danke Tears dass Du den­noch dar­auf ein­ge­gan­gen bist.

  16. @Beatrice: Ich bin mir sicher, das du dich mit dei­ner Idee durch­set­zen wirst und mit­tel– oder lang­fris­tig Erfolge ver­bu­chen kannst. Jeden der die­sen Ein­trag zu der „alten” Ver­pa­ckung liest wird fest­stel­len, das du dich der offe­nen Dis­kus­sion auf­ge­schlos­sen zeigst und nicht gleich mit Droh­ge­bär­den oder sons­ti­gen unsin­ni­gen Mit­tel um sich schmeißt. Für mich sagt das schon viel über jeman­den aus, egal worum es sich dabei han­delt. Ich werde dazu noch­ein­mal eine kur­zen Blog­ein­trag ver­fas­sen um das ganze aufzuarbeiten.

    @Tears: Sehr gute Ant­wort! Zumal ja dann auch die ganze auf­klä­rende Dis­kus­sion im Anschluss an die­sen Bei­trag aus dem Zusam­men­hang geris­sen wer­den würde, wie ich bereits in mei­ner Ant­wort an Bea­trice geschrie­ben habe.

  17. Meine Güte…es ist echt unglaub­lich, wie lächer­lich sich einige Men­schen machen. Wie kann man sich bitte über sowas auf­re­gen? Schaut mal lie­ber auf die sozia­len Brenn­punkte in deut­schen Städ­ten, wo es an der Tages­ord­nung steht, daß Tür­ken– oder Ara­ber­ban­den ihr Unwe­sen trei­ben, die Neger, — oh, Tschul­di­gung — die Dun­kel­häu­ti­gen ihre Dro­gen ver­kau­fen und wo sich der so häu­fig ange­pran­gerte Ras­sis­mus jedoch gegen die Ein­hei­mi­schen wen­det. Jam­mert dar­über jemand? Nervt das jeman­den? Küm­mert sich die Poli­tik oder die Presse um das Pro­blem? Und jetzt heult mir ruhig die Ohren voll, daß das ja Ras­sis­mus, Natio­na­lis­mus oder was weiß ich was für ein „-ismus” ist. Die­ses abar­tige Geschleime ud Gesu­che, wo man wie­der gegen ver­meint­li­chen Ras­sis­mus meckern könnte ist der­ma­ßen lächer­lich! Aber wenn es in nicht mehr allzu fer­ner Zukunft zum wirt­schaft­li­chen Zusam­men­bruch kommt, wird jeder und ich betone das, JEDER seine Erfah­run­gen mit unse­ren ach so lie­ben, tol­len und net­ten aus­län­di­schen Freun­den — oh, Ent­schul­di­gung — Deut­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund, machen! Und das zum Schluss: Auch ich kenne Aus­län­der, die sich ver­nünf­tig beneh­men kön­nen, die freund­lich und hilfs­be­reit sind, nur lei­der sind diese eine Rari­tät geworden.

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  1. […] Dezem­ber des ver­gan­ge­nen Jah­res 2008 berich­tete ich in mei­nem Blo­g­ar­ti­kel Fund­sa­che: Pflas­ter für Dun­kel­häu­tige über die unglaub­li­che und unmög­li­che Ver­pa­ckung eines Pflas­ters für Dun­kel­häu­tige Menschen. […]