Robert Forst

Letzte Aktualisierung: 11. Januar 2013 —

Robert ForstSeit ich das Internet 1997 für mich entdeckte, habe ich so ziemlich alles ausprobiert was dieses bis dato geboten hat. Das erstellen von Internetseiten zur Befriedigung des eigenen Kreativitätsdrangs war dabei immer ein Steckenpferd von mir und ist es bis heute geblieben. 2005 entdeckte ich die ersten Blogs für mich, las und kommentierte nun regelmäßig. 2008 kam erstmals das Interesse an einem eigenen Blog auf und ich interessierte mich für verschiedene Möglichkeiten ein solches elektronisches Tagebuch zu betreiben. Ich habe mich immer davor gedrückt, eine Tagebuch zu führen, obwohl das für die Entwicklung ja sehr förderlich sein soll. Es ist mir einfach immer zu anstrengend gewesen, die Hand zum schreiben zu benutzen, viel eher habe ich mich mit dem Tippen auseinandergesetzt. Daher auch jetzt der unvermeidliche Schluss, ein solches Tagebuch online zu führen.

Seit ich 1987 bei City-Disc in Mönchengladbach mein erstes eigenes Album kaufte (Depeche Mode – Black Celebration) bin ich Musikbegeistert. Am Titel dieser ersten Scheibe lässt sich unschwer erkennen, dass ich hier schon den dunklen Pfad eingeschlagen habe, völlig unbewusst. Mit vielen Abschweifungen und musikalischen Experimenten bin letztendlich doch schwarz geblieben, denn irgendwie hängen ja alle von mir bevorzugten Musikstile zusammen, elektronisch, düster und melodisch.

Kuehlschrankbild 1976

1976 – Von Szenezugehörigkeit noch keine Spur.

Als ich an einem sonnigen Junitag 1974 um 19:19 geboren wurde war mir noch nicht klar, was aus mir einmal werden würde und nach langer Zeit ist es dabei geblieben. Stillstand ist der Tod. Meine Kindheit war (soweit ich mich erinnern kann) sehr behütet, obwohl ich eigentlich nur Unsinn im Kopf hatte und mir im zarten alter von 10 den Fuß mit brennendem Terpentin übergossen habe. Das das keine meiner besten Ideen gewesen war, stellte sich später im Krankenhaus heraus, als der Arzt mir die Reste der Kleidung aus der verkohlten Haut wühlte…

Ich schweife ab. Vielleicht lache ich irgendwann über das was ich geschrieben habe oder über das was andere denken, doch um es nachvollziehbar zu machen, ist klar, da muss diese Blog herhalten. Ich erhebe nicht den Anspruch journalistisch und redaktionell wertvolle Texte zu verfassen, nutze keine Lektoren und keinen Duden für das Schreiben meiner Artikel. Objektivität ist ein Mythos und soll auch gar nicht erreicht werden, es ist nur ein Sichtweise auf die Dinge um mir selbst vor Augen zu führen wie klein die Welt ist.

Alter Ego

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