4 Oktober

Spontis Wochenschau #40

Kategorie: Vernetzt, Wochenschau — Jahrgang: 20096 Kommentare

Spontis Wochenschau

Dieses mal nehme ich es ganz genau und veröffentliche meine kleine Wochenschau pünktlich. Heute ist es mehr ein bunte Ansammlung inspirativer Quellen und ist auch inhaltlich nicht besonders zielgerichtet. Der Ruhe vor dem Sturm folgt aber auch bekanntlich die Ruhe nach dem Sturm. Offenbar sind viele Blogger nach der Wahl des bloggens Müde geworden und legen eine kleine Pause ein. Keiner spricht mehr vom Sommerloch, sondern eher von einer Herbstdepression.  Ich erwische mich gerade beim selektiven recherchieren und entmülle meinen Feedreader gründlich, den die Meldungen mancher Feeds klingen erschreckend langweilig. Doch auch in der letzten Woche waren wieder Perlen dabei, von denen ich euch die Besten 5 wieder einmal nicht vorenthalten kann.

  • Joshua Hoffins Horror Fotografie
    Horrorfilme kennt jeder, aber Horrorfotografie war mir persönlich neu. Joshua Hoffins Bilder zeichnen sich durch besondere Liebe zum Detail aus und werden oft mit viel Hingabe und Leidenschaft vorbereitet. Sei es das Schminken von sehr kunstvollen Narben oder auch das Eimerweise anmischen von Kunstblut. Offenbar ist ihm jedes Mittel recht mit seiner Kamera ein Stück Horror festzuhalten und einem einzelnen Bild eine hohe Aussagekraft zu verleihen.

  • Julia's England Urlaub in Edinburgh
    Eine Menge Aufgaben habe die Besucher ihres Blogs auf die Beine gestellt um Julia auf ihrer Reise durch England ein paar interessante Plätze näher zu bringen. Leider traf sie den Geist vom alten MacKenzie nicht an, belohnte meinen Besuch mit ein paar wirklich schönen Fotos aus der schottischen Metropole. Wer ernsthaft darüber nachdenkt eine Reise durch England zu machen und etwas vom Land kennenzulernen, der sollte sich auf jeden Fall bei 49suns umschauen.
  • Zukunft des Journalismus: Wer soll das bezahlen?
    Neues vom elektrischen Reporter. Mario Sixtus geht der Frage auf den Grund, wie sich qualitativ hochwertiger Journalismus in Zukunft bezahlt. Die Printmedien verlieren - nicht zuletzt wegen selbst gemachter Fehler - zunehmend an Lesern und damit auch an Anzeigenkunden, was seit Jahren einen steten Rückgang der Auflagen bewirkt. Offensichtlich lässt sich mit Online-Ausgabe nur ein Bruchteil von dem verdienen, was in einer Zeitung oder Zeitschrift sonst möglich gewesen ist. Doch wie könnte es weitergehen? Ein Gebührenfinanziertes Modell wie das deutsche? Paid-Content oder Micropayment?
  • Jumpstyle - Wer hat's erfunden?
    Die Schweizer waren es diesmal aber nicht, sondern vielmehr eine ganze Reihe von Zeichentrickhelden die der Jugend von heute schon in Kindesbeinen dieses Art sich zu bewegen näher brachten. Thomas von Requiem Katharsis hat knallhart recherchiert und ist der Lösung ein ganzes Stück näher gekommen. Es zeigt, das sich die Eltern gar nicht mehr über das Gehüpfe ihrer Schützlinge aufregen dürfen, die meisten sind dafür selbst verantwortlich indem sie ihre Kinder mit Zeichentrick-Jumpstyle bestrahlen.
  • 66 von Batman's größten Weisheiten
    Als Batman und Robin noch ein Dreamteam gewesen sind und brutale Kampfszenen durch die Einblendung Oskarverdächtiger Worte wie "Kabooom" oder "Slam!" unterstützt wurden war die Welt eine leere Hülle. Batman und Robin haben es sich damals zur Aufgabe gemacht, die Menschen zu besseren Menschen für eine bessere Welt zu machen. "Robin! Warum nimmst du nicht den Batgurt?« … »Aber es ist doch nur ein kur­zes Stück Bat­man…«. Gran­dios.
(Bild­quelle: Bundesarchiv@Wikipedia)

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Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

Kategorie: Vernetzt, Wochenschau
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6 Kommentare

  1. Nimm immer einen Zweit­schüs­sel mit! LOL, genau das rich­tige am Mon­tag Mor­gen. Wenn ich das nächste Mal vor der Wahl einer Befrei­ung oder Fest­set­zung stehe, werde ich NATÜRLICH die Befrei­ung vor­zie­hen und danach fünf Cent in den Bau bes­se­rer Stra­ßen investieren.

    PS: Edin­burgh liegt natür­lich nicht in Eng­land, aber zum Urlau­ben eig­nen sich Nor­den wie Süden, wie du ja selbst schon erfah­ren hast :)

  2. Ja das stimmt, ich hätte natür­lich Groß­bri­tan­nien schrei­ben müs­sen, so ist es sicher­lich unver­fäng­li­cher, denn Edin­burgh ist die Haupt­stadt von Schott­land :) . *flüs­ter* Klug­scheis­se­rin *hihi*

  3. Ja, manch­mal muss man klug­schei­ßen, denn man­che Schot­ten rea­gie­ren da emp­find­lich drauf. Mich regt dann aber wie­der auf, dass Glas­gow als Haupt­stadt gehan­delt wird. Aber dafür gibt es ja in jeder Region Bei­spiele (z.B. wohne ich nicht in Meck­len­burg, son­dern in Vorpommern…).

  4. War ja auch nicht böse gemeint :) Glas­gow ist eben grö­ßer und die meis­ten Män­ner bil­den sich ein, die Größe ist ent­schei­dend. Was aber bei­spiels­weise in Aus­tra­lien genau anders herum ist. Diese regio­nale Macht­kämpfe gibt es glaube ich über­all, sag mal einem Fran­ken, das er ein Bayer ist :) Genauso ist es wohl auch in GB mit den Schot­ten und den Walisern.

  5. Oh, die Wali­ser! Det is ja ma noch schlim­mer, da die auch alles zwei­spra­chig ange­ben (in Edin­burgh auch, aber nur die wirk­lich offi­zi­el­len Schil­der) und viele Leute tat­säch­lich diese kon­so­nan­ten­rei­che Spra­che sprechen.

    Ich habe übri­gens jedem in Eng­land (und Edin­burgh ;) ) erzählt, dass Bay­ern nicht wirk­lich zu Deutsch­land gehört. Aber das ist wie­der eine andere Geschichte.

  6. Zwei­spra­chige Schil­der gibt es hier­zu­lande ja noch nicht, obwohl man sie sich man­cher­orts wohl wün­schen würde. Aber das macht GB ja so erstaun­lich, jeder kocht irgend­wie sein eige­nes Süpp­chen und das in jeder Hinsicht :)

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