17 Januar

Spontis Wochenschau #02

Kategorie: Vernetzt, Wochenschau — Jahrgang: 20103 Kommentare

Zack! Vor­bei. Der Schnee, die Woche, das eis­kalte Wet­ter und die Zeit, um Getränke aus dem Ange­bot zu kau­fen, denn die sind schon längst ver­grif­fen. Immer­hin sind wir am Sams­tag nach Köln gefah­ren um den ein oder ande­ren Klei­dungs­rück­stand auf­zu­ho­len. Hat nicht ganz geklappt, es sind da doch nur Socken gewor­den.  Dafür habe ich wie­der eine von die­sen schar­fen Cur­ry­würs­ten von Cur­ry­wurst­fo­re­ver zu mir genom­men, Schär­fe­grad: Twi­light Zone. Meine bes­sere Hälfte hat sich ver­se­hent­lich daran ver­grif­fen und war für den Rest des Nach­mit­ta­ges: »bedient«, wie sie es zu sagen pflegte.

Doch es sollte nicht die ein­zige Erfah­rung blei­ben, denn die Schärfe hatte offen­bar mei­ner Uhr nicht bekom­men, denn die quit­tierte ihren Dienst, ver­mut­lich mit lee­rer Bat­te­rie. »Macht ja nichts!«, sagte ich mir, denn von genau die­sem Her­stel­ler gibt es ja ein Fach­ge­schäft mit beschäf­tig­tem Uhr­ma­cher und wenn einer die Bat­te­rie wech­seln kann, dann der. »Die müs­sen wir ein­schi­cken, den Deckel bekom­men wir hier nicht zu.« Ich bin nicht schnell sprach­los zu bekom­men, aber so hatte man es geschafft. 2 Wochen War­te­zeit für einen Bat­te­rie­wech­sel? Da frage ich lie­ber nach der Uhr­zeit oder folge dem Lauf der Sonne, bis ich wie­der bei einem kom­pe­ten­ten Uhr­ma­cher vorbeikomme.

  • Neue Sin­gle von Unhei­lig: Gebo­ren um zu leben
    Konna schreibt: »Unhei­lig ist zurück und und steht kurz vor der Ver­öf­fent­li­chung eines  neuen Albums. Die­ses wir den Namen “Grosse Frei­heit” tra­gen und am 19. Februar erschei­nen. Vorab gibt es nun das Video zur Sin­gle­aus­kopp­lung “Gebo­ren um zu leben” (erscheint an 29. Januar) zu sehen und gibt einen ers­ten Ein­blick in das neue Werk des Gra­fen, der sei­nen Weg kon­se­quent wei­ter­geht.« Stimmt, Unhei­lig geht sei­nen Weg wei­ter. Aber wohin? Der Song klingt noch ein Stück pop­pi­ger als die Werke davor, die Pro­duk­tion ist aus­ge­reift und der hym­nen­ar­tige Ein­satz des Kin­der­chors schließt das Lied wie eine Kurz­ge­schichte. Viel Poten­tial? Ich bin gespannt in wel­che Rich­tung das Album zei­gen wird.
  • Jörg Kachel­mann: Die Kata­stro­phe mit Daisy
    Es war eine große Leere, obwohl gro­ßes ange­kün­digt wurde. Schnee­sturm und Wet­ter­chaos hielt sich in Gren­zen, doch die War­nun­gen die aus­ge­spro­chen wur­den, ver­an­lasste die Men­schen zu Hams­ter­käu­fen und bescher­ten vie­len Mit­ar­bei­tern im Ein­zel­han­del einen freien Tag. Jetzt spricht Kachel­mann bei Nig­ge­meier und rech­net ab. Mit dem DWD und dem Wet­ter: »Der Deut­sche Wet­ter­dienst ver­schläft nicht mehr die Unwet­ter, er warnt vor allem, was sich bewegt. Irgendwo mag schon was pas­sie­ren, dann war man zuerst und wenn nichts pas­siert, waren es „die Meteo­ro­lo­gen”, die da über­trie­ben haben.«
  • Gesänge aus der Gruft: Joy Divi­sion in Köln — 15. Januar 1980
    Michael Kloft hat für die Inter­net­seite Eines Tages einen Arti­kel über sei­nen Kon­zert­be­such bei Joy Divi­sion geschrie­ben, das einer der letz­ten Kon­zerte war, das Ian Cur­tis über­haupt noch gab, bevor er sich im Mai des glei­chen Jah­res das Leben nahm. »Love will tear us apart, die Hymne der Ver­zweif­lung über das Ende einer Liebe. Der junge Musi­ker auf der Bühne, wun­dert sich Peter Böm­mels in die­sem Moment, singt das mit aller Liebe, die er auf­brin­gen kann. Die Inten­si­tät des Augen­blicks ist unbe­schreib­lich, auch ein damals 18 Jahre alter Gym­na­si­ast aus Bonn spei­chert ihn ab für die Ewig­keit.«  Wer möchte nicht mit dem 18 jäh­ri­gen Bon­ner tau­schen? So ist das mit Legen­den, wenn sie ent­ste­hen ist man nicht dabei weil es keine ist und spä­ter wünschte man, es wäre anders gekommen.
  • Cove­r­ing the King: Elvis Pres­ley Covers on YouTube
    Die­ser Elvis. Hin­ter dem bescheu­er­ten Namen steckt wohl der ulti­ma­tive King des Rock & Roll, wenn es nach den Ver­kaufs­zah­len geht. Die­ses Jahr wäre Elvis 75 Jahre alt gewor­den, lei­der wurde er vor­zei­tig Opfer sei­nes eige­nen Erfolgs. Hin­ter­las­sen hat er uns einige der größ­ten Songs die­ser Zeit die The Quie­tus zum Anlass genom­men hat, dem King mit einer zusam­men­ge­tra­ge­nen Hom­mage aus Cover nam­haf­ter Künst­ler zu hul­di­gen. Neben Always on my Mind von den Pet Shop Boys fin­det sich auch Nick Cave mit sei­ner Ver­sion von In the Ghetto. Elvis has left the Building.
  • Warum guckt kei­ner mein Video: OK Go — This too shall Pass
    Wie stolz sind die Jungs von OK Go gewe­sen als sie ihr neu­es­tes Video zu ihrem Song This too shall Pass fer­tig gestellt hat­ten. Immer­hin war es ihnen gelun­gen ein Ein­drucks­vol­les Musik­vi­deo mit 200 Musi­kern ohne Schnitt auf die Beine zu stel­len und bei YouTube hoch­zu­la­den. Doch nie­mand wollte es sehen! Dachte man, bis man bemerkte das die­ser Film in den meis­ten ande­ren Län­dern geo-blocked war. Capi­tol Records hatte es in den meis­ten Län­dern gesperrt. Kom­men­tare? Gibt es bestimmt eine Menge, doch immer­hin hat OK Go das ganze noch­mal bei Vimeo hoch­ge­lan­den und zur Ver­fü­gung gestellt:
    httpv://vimeo.com/8718627
(Bil­der­quelle: Bundesarchiv@Wikipedia | Michael Kloft/einestages.spiegel.de)

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Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

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3 Kommentare

  1. Hmm pop­pi­ger? Finde ich per­sön­lich nicht, viel­leicht ist bei Dir »pop­pi­ger« etwas ande­res als bei mir? *grü­bel* ;) Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt auf’s Album und auf die Tour.

    Das Video finde ich sehr amü­sant und sym­pa­tisch … vor­al­lem die gras­ge­tarn­ten Trom­pe­ter haben was von Cou­sin It :D

  2. Schwer zu beschrei­ben. Ich finde der Sound klingt ange­pass­ter und rei­fer und ori­en­tiert sich deut­lich an einem brei­te­ren Publi­kum. Das ist grund­sätz­lich nicht schlimm und macht neu­gie­rig, klingt aber auch ein Stück­chen pop­pi­ger. Und jetzt bin ich natür­lich gespannt ob das ein Teil eines Gesamt­wer­kes ist oder als Sin­gle­aus­kopp­lung prä­zise geplant ist. Klingt der Rest des Album ähnlich pop­pig? In wel­che Rich­tung wird sich Unhei­lig entwickeln?

    Ich hoffe, jetzt ist es klarer.

  3. Jap jetzt hab ich Dich verstanden :)

    Las­sen wir uns über­ra­schen was der Graf uns im Februar prä­sen­tie­ren wird.

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