7 Juli

Ohne Worte: Unschöne Schlankheit

Kategorie: Dunkelkunst, Schwarzes Netz, Vernetzt — Jahrgang: 201018 Kommentare

Frueher war alles besser

»Welch Freude! End­lich brau­che ich nicht mehr meine unschöne Schlank­heit zu ver­ber­gen. — Beden­ken Sie, wie auch Ihre Figur und um wie viel Sie sich dadurch begeh­rens­wer­ter machen.« Aus einer Zeit, in der Schlank­heit ein Zei­chen für Armut  und die Figur die soziale Stel­lung reprä­sen­tie­ren konnte. (via Kraft­fut­ter­mi­sch­werk)

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Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

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18 Kommentare

  1. Eine recht ähnli­che, alte Anzeige hatte mal wer in unse­rem Nähtanten-Forum aus­ge­gra­ben, eine wei­tere Dame hat dem eben­falls einen Blog­ein­trag gewidmet:

    Ist sogar das glei­che Pro­dukt das da bewor­ben wurde.

    Man beachte in der zwei­ten Anzeige den bom­bi­gen Satz: »Nament­lich bei damen wirkt die Erin­ne­rung an das Kno­chen­ge­rüst das wir in uns tra­gen recht peinlich.«

    Äh — ja. Erin­nert mich an eine herr­li­che Kurz­ge­schichte von Ray Brad­bury — Das Ske­lett — in der der Prot­ago­nist von einem eigen­tüm­li­chen Arzt so lange gegen sein Eige­nes Gerippe kirre gemacht wird, daß er alles tut um es zu bekämp­fen, sprich auch Gewicht zuneh­men. Das End vom Lied ist daß er es tat­säch­lich los wird und ent­spre­chen gar keine so begeh­rens­werte Figur mehr macht :D — stammt aus dem Kurz­ge­schich­ten­band »Fami­li­en­ge­schich­ten«, wel­che im Übri­gen sehr emp­feh­lens­wert ist :)

  2. Aus eige­ner Erfah­rung kann ich sagen, dass das mit Chips noch bes­ser funk­tio­niert. Ein­fach eine Tüte vor dem Schla­fen­ge­hen essen und schon ist es vor­bei mit der unschö­nen Schlank­heit. Bei aus­rei­chend Übung reicht es sogar, wenn man die Din­ger nur anschaut. :-)

  3. @Rosa: Danke für den Link. Ich ver­mag gar nicht zu sagen ob das »Mit­tel­chen« damals über­haupt einen Abneh­mer gefun­den hat, ver­mut­lich fin­det sich aber für jeden die Mög­lich­keit dem ersehn­ten Schön­heits­ideal näher zu kom­men. Deine Buch­emp­feh­lung klingt span­nend und da es eine Kurz­ge­schichte ist, umso ange­neh­mer zu lesen :)

    @Orphi: Chips? Gibt es da spe­zi­elle Anwei­sung wel­che dafür beson­ders geeig­net sind? Ich meine, die Rich­tung sind ja viel­fäl­tig. Klas­si­sche Chips, Tor­tilla Chips, Runde und dicke Chips und dazu kom­men noch die Varia­tio­nen: Chips mit Paprika, Kräu­tern, Ori­en­ta­lisch, mit Zwie­bel, mit Schin­ken, mit BBQ Salz. Wel­che brach­ten Dir beson­de­ren Erfolg?

  4. Die ori­en­ta­li­schen (Fisch­mehl) und die mit Schin­ken kann ich nicht beur­tei­len, weil ich ja ein Pflan­zen­fres­ser bin. Ich emp­fehle die mit Salz und die mit Paprika einer bestimm­ten Marke, für die ich jetzt keine Wer­bung mache, das es sich um einen gro­ßen, bösen Kon­zern han­delt, des­sen Machen­schaf­ten ich natür­lich aus ethi­schen Gründe ablehne, dem ich aber zu mei­nem Bedau­ern monat­lich viel Geld für Kar­tof­fel­schei­ben zukom­men lasse. Die Wege der Sucht sind unergründlich…

    Ich kann aber auch was (ein wenig) Intel­li­gen­tes sagen: Es han­delt sich um Wer­bung der Nach­kriegs­zeit und da woll­ten die Leute mit Hun­ger und einer gerip­pe­ähn­li­chen Figur ver­ständ­li­cher­weise nichts mehr zu tun haben. Sie woll­ten Hun­ger und Leid ver­ges­sen und zum Leben zurückkehren.

  5. Unter heu­ti­ger Welt­an­schau­ung wirkt der dama­lige Charme der 1920´er Jahre fast schon zynisch. Aber auch wenn ich kein Ver­fech­ter der heu­ti­gen Magen­suchts­mo­dell­kul­tur bin, so behaupte ich, dass eine Gewichts­zu­nahme von bis zu 30 Pfund auch nicht das wahre Maß der Ästhe­tik dar­stellt. Zumin­dest würde ich meine bes­sere Hälfte fra­gen, ob sie even­tu­ell einem Miss­ver­ständ­nis mit ihrem Spie­gel­bild unter­liegt, wenn es ihr gelänge, inner­halb weni­ger Woche 15kg an Gewicht zuzulegen.

    […]Es han­delt sich um Wer­bung der Nach­kriegs­zeit und da woll­ten die Leute mit Hun­ger und einer gerip­pe­ähn­li­chen Figur ver­ständ­li­cher­weise nichts mehr zu tun haben. Sie woll­ten Hun­ger und Leid ver­ges­sen und zum Leben zurückkehren.[…]

    Inter­es­san­ter Aspekt. Aber ich kann mir nicht den­ken, dass bei­des so radi­kal zusam­men­hängt. Da eine Schach­tel 2,50 Reich­mark kos­tete. Und die RM wurde erst 1923 als Ren­ten­mark ein­ge­führt, also nach den direk­ten Aus­wir­kun­gen des ers­ten Welt­krie­ges. Zumin­dest was den kriegs­be­ding­ten Hun­ger anbe­langte. Zudem wird das Zeug als „Nah­rungs­zu­satz“ ange­bo­ten. Ergo, man ging schon wie­der von einem nor­mal gefüll­ten Tel­ler aus.
    Ich glaube, es war ein­fach noch Mit­tel der all­ge­mei­nen Ästhe­tik. Da die momen­tane Mode immer das Gegen­teil des Stan­dards in den Him­mel hebt. Damals musste man sich in der Mit­tel­schicht schon Mühe geben um zuzu­neh­men, auch wenn man nicht hun­gerte. Dem­ent­spre­chend wurde es noch als schick ange­se­hen, wenn Mann und Frau wohl­ge­nährt daher­ka­men. Mit roten Bäck­chen und Schmer­bauch.
    Heute darf man sich schon Mühe geben, um nicht durch die Machen­schaf­ten der Nah­rungs­in­dus­trie auf­zu­quel­len. Somit wird nie­mand mehr so schnell auf den Gedan­ken kom­men und fül­lige Kör­per als schick titu­lie­ren. Schließ­lich könnte dann jede/r das Ideal schon nach drei Mona­ten Fast­food­kur von selbst errei­chen und das nimmt ja dann jedem Trend­set­ter den eli­tä­ren Gedanken.

    Ande­rer­seits, viel­leicht war das alles auch nur ein alber­ner Wer­be­spruch, um indi­rekt zuzu­ge­ben, dass die Bon­bons auf die Hüf­ten schla­gen. Denn Wer­bung bleibt Wer­bung und auch wenn sie damals noch kein aus­ufern­des Inter­esse an psy­cho­lo­gi­scher Kriegs­füh­rung besaß (gegen­über den heu­ti­gen Tagen) so war sie doch schon Mit­tel zum Zwe­cke der plat­ten Beschö­ni­gung. Und sollte nicht immer so wört­lich genom­men werden.

  6. Ande­rer­seits, viel­leicht war das alles auch nur ein alber­ner Wer­be­spruch, um indi­rekt zuzu­ge­ben, dass die Bon­bons auf die Hüf­ten schlagen.

    Inter­es­san­ter Punkt — und durch­aus auch naheliegend.

    Was mir aber grade erst auf­fiel — die jewei­lige Mode spie­gelt auch die Schön­heits­ideale wider die ange­strebt wur­den, und die 1020er waren mei­nes Wis­sens mehr auf gerade, eher bur­schi­kose Figu­ren, mit recht schma­len aber doch tail­len­lo­sen Sil­hou­et­ten, zur »Unter­stüt­zung« gab es pas­sende Unter­wä­sche — ich habe in einem mei­ner Bücher hier ein Schnitt­dia­gramm zu einem »cor­set nou­veau« aus der Zeit das sehr lang über die Hüf­ten reicht und eher dazu gedacht war eben die Run­dun­gen an sel­bi­gen zu kaschie­ren statt wie bei den Vor­läu­fer­mo­del­len, die Taille durch Reduk­tion zu beto­nen. Steht da doch im Wider­spruch zur Anzeige .. also doch Marketing-Strategie?

  7. Hier gibt es noch die pas­sen­den rosi­gen Wan­gen und das Hormon-Präparat für die weib­li­che Brust dazu ;-)

    http://www.ansichtskarten-pankow.de/pankowgewerbe2.htm

  8. Wenn ich mir über­lege, was meine Oma von ihrem Gewicht frü­her erzählt — um die 20 wog sie unter 50 Kilo — dann sind 15 Kilo nicht wirk­lich viel und einer weib­li­che­ren Figur ver­mut­lich tat­säch­lich zuträglich.

  9. @Moonica: die Kör­per­größe spielt da aber auch mit rein.
    Ich bin zB für heu­tige Maß­stäbe an Größe völ­lig durch­schnitt­lich Frau, und laut BMI bin ich mit einem Fuß im Unter­ge­wicht, finde aber ich habe ein gesun­des Maß an Pols­ter ohne knor­rig zu sein. Bissl was hängt trotz­dem über den Hosen­bund, aber is OK so weil es so im Wohl­fühl­be­reich ist.
    Ideal emp­finde ich für mich die 52 Kilo die ich auch seit ich 20 bin so durch­ge­hal­ten habe ohne mich dazu zu zwin­gen bei dem Gewicht zu blei­ben, ich achte nicht auf Kalo­rien ^^ ich ess nur nicht wenn ich kei­nen Hun­ger hab weils kei­nen Sinn macht für mich. Plus­mi­nus ein oder zwei Kilo. Letz­tes Jahr war ich (in mei­nem Alter) sogar stress­be­dingt unter 50kg (im Alter von 29), und hab gut gespürt daß das nicht gut ist. Mir rei­chen 2–3 Kilo über die 50 um mich wohl zu füh­len, bei 15kg mehr wäre ich per­sön­lich nicht mehr so glück­lich in mei­ner Hülle. Zumal ich nicht wie die typi­sche Frau gleich­mäs­sig zunehme, son­dern Bier­wanst bekomme *hmpf* — aber so gese­hen will ich auch keine weib­li­chere Figur, ich mag meine natürlich-burschikose Figur weil die zu mir passt.

    Ja, ich gehe von mir aus weil ichs anders nicht mit Sicher­heit beur­tei­len kann, nur wenn Du sagst — bei unter 50 Kilo sind 15 mehr nicht so viel kann ich nicht ganz zustim­men. Mein Kör­per würde, als jemand der eben mehr an den 50 Kilo steht — trotz­dem mit 15 Kilo mehr ganz schön tei­gig auf­lau­fen.
    Wenn das das Ideal war damals — was die Mode aber nicht bestä­tigt — ist das ne andere Sache.

  10. @Rosa: Durch­schnitt­lich ist aber sicher­lich nur dein Gewicht :) Aber du sprichst einen ganz wich­ti­gen Punkt an, das Wohl­fühl­ge­wicht. Das finde ich auch maß­geb­lich, solange man nicht an Wahr­neh­mungs­stö­run­gen lei­det, die das Bild des eige­nen Kör­pers bis zur Unkennt­lich­keit ver­zer­ren, ich denke hier bekommt dann Wohl­fühl­ge­wicht eine deut­lich nega­tive Tendenz.

  11. @Rosa
    Oha, wie groß bist du denn, wenn bei 52 Kilo noch was überm Hosen­bund hängt? :-) Ich hab das letzte mal 50 Kilo gewo­gen, als ich so 12 Jahre alt war. Aller­dings finde ich das super, dass du mit dei­ner Figur zufrie­den bist, denn eigent­lich will man ja immer das Gegen­teil von dem haben, was man hat. Frauen mit Run­dun­gen wol­len lie­ber eine kna­ben­hafte Figur und umgekehrt.

  12. @Rosa Sie wird wohl ein paar cm grö­ßer gewe­sen sein als ich. Ich nehme an um die 1.67. Ich würde mich mit 15 Kilo mehr auch nicht wol füh­len, aber ich denke eben, dass das nicht zwangs­läu­fig fett aus­se­hen muss — kann nicht muss. Da spielt wohl auch noch die Nach­kriegs­er­zie­hung eine Rolle, für schlechte Zei­ten essen, sich wider­stands­fä­hi­ger und kräf­ti­ger machen und so wei­ter. Vie­les davon ist in der dama­li­gen noch etwas kon­for­me­rern GEsell­schaft als heute stär­ker inter­na­li­siert wor­den.
    Aber wie du auch gesagt hast ist Gewicht auch etwas recht indi­vi­du­el­les und nicht jeder ist gleich und sieht auch gleich aus, wenn er zunimmt.

  13. Ich denke, ne gewisse Kri­tik­fä­hig­keit am eige­nen Kör­per ist an sich nicht ver­kehrt, so um zu beur­tei­len, was ist zu viel was zu wenig um gesund zu sein, doch die Wahr­neh­mun­gen kön­nen da erschre­ckend schnell kip­pen. Dazu muss man noch nicht mal von vorn­her­ein psy­chisch ange­schla­gen sein. Ich habe vor eini­ger Zeit eine bri­ti­sche Doku auf youtube gefun­den in der sich im Zuge eines Expe­ri­men­tes — unter ärzt­li­cher Auf­sicht — zwei nor­mal­ge­wich­tige Frauen auf die »Size Zero« run­ter­ge­hun­gert haben, in sehr kur­zer Zeit. Eine Dame musste vor­her abbre­chen, phy­sisch und psy­chisch am Ende, sie hatte auch ziem­li­che Pro­bleme danach wie­der in nor­ma­lem Maße über ihre Figur zu urtei­len und ent­spre­chend zu nor­ma­len Ess­ge­wohn­hei­ten zurück­zu­keh­ren. Das erschreckt schon daß es so ein­fach gehen kann, eine ver­nünf­tige Selbst­wahr­neh­mung zu ver­lie­ren … und da kann man sich auch den­ken wie kri­tisch es tat­säch­lich ist, wenn junge Mädels und Frauen sich so von der Mode und dem was ihnen in den Medien vor­ge­macht wird beein­flus­sen las­sen, und dann womög­lich genauso schnell wie die Dame aus dem Expe­ri­ment da rein­ge­ra­ten.
    Und noch dazu wenn man wei­ter bedenkt daß man das das ganze Leben lang nie mehr rich­tig los bekommt.

    Ein all­ge­mein gül­ti­ges Ide­al­ge­wicht oder –Maße gibt es nicht, das ist zu sehr vom indi­vi­du­el­len Kör­per­bau abhän­gig.
    Man­che sind ein­fach von Natur aus auch eher schmal gebaut, man­che mit mehr Gewicht genau rich­tig proportioniert.

    @Orphi: bin 1,68 groß ;)
    Wit­zi­ger­weise ists eher mein Freund der sich hin­stellt und wegen sei­nem Gewicht jam­mert *g*

    @Moonica: frei­lich — das Ide­al­bild von Figur ist auch immer geprägt durch die Zei­ten und Lebens­um­stände. Von der Größe her bin ich dann offen­bar so groß wie Deine Oma, kommt aber auch noch Ver­an­la­gun­gen und Pro­por­tio­nen dazu.

  14. @Rosa
    Sehe ich ganz genau so. Wenn keine Krank­heit vor­liegt, pen­delt sich das Gewicht bei aus­ge­wo­ge­ner Ernäh­rung und aus­rei­chend Bewe­gung auf ein indi­vi­du­el­les gesun­des Gewicht ein. Da auf Kilogramm-Zahlen oder Schön­heits­ideale zu star­ren, ist Blöd­sinn. Selbst wenn ich 50 Kilo wie­gen würde, wäre meine Figur nicht kna­ben­haft. Für Hosen­größe Zero würde ich mir wahr­schein­lich die Becken­kno­chen raus­ope­rie­ren las­sen müssen. ;-)

  15. @Rosa: Die männ­li­che Rolle in die­ser The­ma­tik wird sowieso unter­schätzt und wird in den nächs­ten Jah­ren wohl noch stär­ker zum tra­gen kommen.

    @Orphi: Viel­leicht ist aus­ge­wo­gene Ernäh­rung und aus­rei­chend Bewe­gung nicht allein das Pro­blem, ich esse bei­spiels­weise für mein Leben gerne, koche gerne und bin ein Genuß­mensch. Wenn ich nicht auf die Menge ach­ten würde, die ich kon­su­miere hätte ich defi­ni­tiv ein Hosen­pro­blem. Ande­rer­seits hast du natür­lich wie­der recht, ich müsste mich noch mehr bewe­gen, dann könnte ich wohl den Kon­sum ent­spre­chend kom­pen­sie­ren. Jeden Tag einen Mara­thon :) Aber meine Schwan­kun­gen sind im Rah­men (mei­ner Mei­nung nach), trage seit Jah­ren die selbe Hosen– und Kleidergröße.

  16. @Robert
    Ja, klar muss man auf­pas­sen, dass man nicht zu viel »aus­ge­wo­gene Ernäh­rung« auf dem Tages­plan hat. ;-) Es gibt ja auch noch viele andere Fak­to­ren, die die schöne äußere Hülle zer­stö­ren : Das Alter bei­spiels­weise. Oder schiefe Zähne. Oder Haar­aus­fall. Oder O-Beine… Da machst du nix dran. :-) Ich denke aber, wenn man ein wenig aufs Gewicht ach­tet und sich ansons­ten nicht all­zu­viel Gedan­ken macht, dann braucht man weder Diä­ten noch Eta-Tragol-Bonbons.

    Ich will ja nicht immer wie­der auf dem Alter rum­rei­ten, aber irgend­wann ver­liert der Fak­tor »Schön­heit« ohne­hin seine Schärfe und andere Dinge wer­den wich­ti­ger. Damit meine ich nicht, dass man sich nicht mehr drum schert — ich ärgere mich auch mit­un­ter über meine Makel– aber es ist kein tages­fül­len­des Thema und nach dem Blick in den Spie­gel auch schnell wie­der vergessen.

  17. »…aber irgend­wann ver­liert der Fak­tor „Schön­heit” ohne­hin seine Schärfe und andere Dinge wer­den wich­ti­ger.« Das hast du schön gesagt :)

  18. wie Geld und Macht…
    … bezog sich auf: andere Dinge wer­den wichtiger.

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Trackbacks

  1. D. Müller - H4iN schreibt:

    Ohne Worte: Unschöne Schlank­heit (Spon­tis): „Welch Freude! End­lich brau­che ich nicht mehr mein… http://bit.ly/cdZiGR #Sozi­al­ab­bau #Hartz4

  2. Neuer Arti­kel: Ohne Worte: Unschöne Schlankheit…

  3. Manch­mal.….

    … muss man ein­fach drauf los schrei­ben, ohne vor­her einen Plan oder eine Vor­stel­lung zu haben, wo man hin­geht oder ob ein Text über­haupt Lese­qua­li­tät erreicht. Ich habe ja einige Blogs in mei­nem Fee­dre­a­der, die ich regel­mä­ßig lese. Einige aus der.…..