16 Juli

Ohne Worte: Gott ist tot

Kategorie: Dunkelkunst, Schwarzes Netz, Vernetzt — Jahrgang: 20109 Kommentare

»Nie­mand bemerkt das Gott tot ist, bis ein Rudel wil­der Hunde nach dem Ver­zehr einer Dinka Frau, in der Gott wohnte, begin­nen zu spre­chen.« — Frei über­setzt nach einem Text aus dem Buch God is Dead von Ron Cur­rie Jr. (via Ama­zon)

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Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

Kategorie: Dunkelkunst, Schwarzes Netz, Vernetzt

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9 Kommentare

  1. Der Spruch ist mal cool. Der hat was. Die­ser Wider­spruch darin.

  2. Ich halte das für wahr­schein­lich. Schließ­lich ist Gott ja auch schon in Form eines alten Man­nes, der gerade von einem Minigolf-Turnier zurück­kommt, erschie­nen und in Form von Ala­nis Moris­sette. Warum also nicht als Dinka-Frau? Hof­fent­lich rich­tet Bart­leby nicht wie­der ein Blut­bad an. ;-)

    Hin­ter die­sem God is Dead-Buch — gibt es auch auf deutsch — steckt aller­dings die Frage, was pas­siert, wenn es plötz­lich keine Religionen/keinen Glau­ben mehr gibt. Cur­rie zeich­net dies­be­züg­lich wohl ein düs­te­res Bild. Aber ich hab es noch nicht gelesen.

  3. Hat das nicht schon Kant behauptet?

  4. @Orphi: Und düs­tere Bil­der sind mir am liebs­ten. Ich finde den Gedan­ken, was-wäre-wenn, sehr inter­es­sant, eine Fik­tion im klas­si­schen Sinne. Gerade bei so sen­si­blen Din­gen wie Reli­gion und/oder Glauben.

    @Vizioon: War es nicht auch Nietz­sche?

  5. @Robert
    Ich habe das Buch ja lei­der noch nicht gele­sen. Ich glaube aber gene­rell nicht, dass Moral und Ethik sich mit dem »Weg­fall des Gottes-Glaubens« in Luft auf­lö­sen, so wie es der Klap­pen­text sug­ge­riert. Das würde ja (stark ver­ein­facht) bedeu­ten, dass alle Athe­is­ten kei­ner­lei Beden­ken bezüg­lich Mord und ande­ren Ver­bre­chen haben. Ist aber hier nur ins Blaue gespro­chen –mög­li­cher­weise gibt es im Buch andere Gedankengänge.

  6. Mög­li­cher­weise. Die Idee dahin­ter ist aber sicher­lich inter­es­sant, die Bibel ist ja viel­leicht eines der ers­ten gro­ßen Ethik-Leitfäden der Geschichte. Das stimmt natür­lich nicht allein, den viele frü­here Kul­tu­ren und »Reli­gio­nen« hat­ten ebenso Ethi­sche Grund­sat­z­ideen. Ich hoffe du berich­test von einer even­tu­el­len Leseerfahrung :)

  7. Hat Gott jemals gelebt?
    @Robert: Ethik ist Defi­ni­ti­ons­sa­che: Bei man­chen Natur­völ­kern (Ich kann das Wort nicht lei­den) ist es ja üblich, den ande­ren Stamm anzu­grei­fen und zu töten. Das funk­tio­niert auch schon ziem­lich lange.

  8. @Vizioon: Sicher, heute strickt jeder seine eigene Ethik — was dabei her­aus­kommt sind Extreme in beide Rich­tun­gen, vom eige­nen Stand­punkt aus gese­hen. Bei man­chen Natur­völ­kern ist das so, fres­sen und gefres­sen wer­den, das ist auch im Tier­reich eben­falls an der Tagesordnung.

  9. @Robert: Nicht nur heute, des­we­gen meine ich ja, daß Ethik nur eine Sache des Stand­punkts ist. Im drei­ßig­jäh­ri­gen Krieg war es ja auch ok, die Anhän­ger der ande­ren Reli­gion (und dar­über hin­aus) zu töten und zu fol­tern, obwohl eigent­lich für alle Betei­lig­ten die zehn Gebote galten.

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