16 Juli
Ohne Worte: Gott ist tot
»Niemand bemerkt das Gott tot ist, bis ein Rudel wilder Hunde nach dem Verzehr einer Dinka Frau, in der Gott wohnte, beginnen zu sprechen.« — Frei übersetzt nach einem Text aus dem Buch God is Dead von Ron Currie Jr. (via Amazon)
Veröffentlicht von Robert
Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch
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Kategorie: Dunkelkunst, Schwarzes Netz, Vernetzt



hat bereits 36 Kommentare abgegeben und schrieb am 16. Juli 2010 um 19:21:
Der Spruch ist mal cool. Der hat was. Dieser Widerspruch darin.
hat bereits 378 Kommentare abgegeben und schrieb am 16. Juli 2010 um 19:46:
Ich halte das für wahrscheinlich. Schließlich ist Gott ja auch schon in Form eines alten Mannes, der gerade von einem Minigolf-Turnier zurückkommt, erschienen und in Form von Alanis Morissette. Warum also nicht als Dinka-Frau? Hoffentlich richtet Bartleby nicht wieder ein Blutbad an. ;-)
Hinter diesem God is Dead-Buch — gibt es auch auf deutsch — steckt allerdings die Frage, was passiert, wenn es plötzlich keine Religionen/keinen Glauben mehr gibt. Currie zeichnet diesbezüglich wohl ein düsteres Bild. Aber ich hab es noch nicht gelesen.
hat bereits 259 Kommentare abgegeben und schrieb am 17. Juli 2010 um 21:28:
Hat das nicht schon Kant behauptet?
hat bereits 1744 Kommentare abgegeben und schrieb am 17. Juli 2010 um 23:37:
@Orphi: Und düstere Bilder sind mir am liebsten. Ich finde den Gedanken, was-wäre-wenn, sehr interessant, eine Fiktion im klassischen Sinne. Gerade bei so sensiblen Dingen wie Religion und/oder Glauben.
@Vizioon: War es nicht auch Nietzsche?
hat bereits 378 Kommentare abgegeben und schrieb am 18. Juli 2010 um 11:07:
@Robert
Ich habe das Buch ja leider noch nicht gelesen. Ich glaube aber generell nicht, dass Moral und Ethik sich mit dem »Wegfall des Gottes-Glaubens« in Luft auflösen, so wie es der Klappentext suggeriert. Das würde ja (stark vereinfacht) bedeuten, dass alle Atheisten keinerlei Bedenken bezüglich Mord und anderen Verbrechen haben. Ist aber hier nur ins Blaue gesprochen –möglicherweise gibt es im Buch andere Gedankengänge.
hat bereits 1744 Kommentare abgegeben und schrieb am 19. Juli 2010 um 10:10:
Möglicherweise. Die Idee dahinter ist aber sicherlich interessant, die Bibel ist ja vielleicht eines der ersten großen Ethik-Leitfäden der Geschichte. Das stimmt natürlich nicht allein, den viele frühere Kulturen und »Religionen« hatten ebenso Ethische Grundsatzideen. Ich hoffe du berichtest von einer eventuellen Leseerfahrung :)
hat bereits 259 Kommentare abgegeben und schrieb am 19. Juli 2010 um 20:16:
Hat Gott jemals gelebt?
@Robert: Ethik ist Definitionssache: Bei manchen Naturvölkern (Ich kann das Wort nicht leiden) ist es ja üblich, den anderen Stamm anzugreifen und zu töten. Das funktioniert auch schon ziemlich lange.
hat bereits 1744 Kommentare abgegeben und schrieb am 20. Juli 2010 um 00:43:
@Vizioon: Sicher, heute strickt jeder seine eigene Ethik — was dabei herauskommt sind Extreme in beide Richtungen, vom eigenen Standpunkt aus gesehen. Bei manchen Naturvölkern ist das so, fressen und gefressen werden, das ist auch im Tierreich ebenfalls an der Tagesordnung.
hat bereits 259 Kommentare abgegeben und schrieb am 20. Juli 2010 um 20:43:
@Robert: Nicht nur heute, deswegen meine ich ja, daß Ethik nur eine Sache des Standpunkts ist. Im dreißigjährigen Krieg war es ja auch ok, die Anhänger der anderen Religion (und darüber hinaus) zu töten und zu foltern, obwohl eigentlich für alle Beteiligten die zehn Gebote galten.