8 Oktober

NIN und Gary Numan: Cars

Kategorie: Vernetzt — Jahrgang: 20092 Kommentare

Es war eine schöne Zeit, diese 20 Jahre mit den Nine inch Nails (Web­site) rund um den cha­ris­ma­ti­schen Front­mann Trent Rez­nor. Mit der aktu­el­len Welt-Tour »Wave Good­bye« 1989 — 2009 möchte Rez­nor zusam­men mit den NIN einen gelun­ge­nen Pau­sen­strich unter das Musik­pro­jekt set­zen, das nie als Band vor­ge­se­hen war. Im Februar 2009 gibt man bekannt, das man sich nun eine län­gere Zeit rar machen würde, von einer Auf­lö­sung ist jedoch nicht die Rede. Krea­tive Schaf­fens­pause? Bestimmt, tot­ge­sagte leben eben länger.

Dafür gab es bei den Auf­trit­ten in der O2-Arena am 15. Juli die­ses Jah­res eine gelun­gene Über­ra­schung, als New Wave Legende Gary Numan zusam­men mit den NIN seine Songs »Cars« und »Metal« prä­sen­tiert. Numan, der als Pio­nier des Syn­t­hie­si­zer ori­en­tier­ten New-Wave der spä­ten 70er gilt, muss wohl einen blei­ben­den Ein­druck bei Rez­nor hin­ter­las­sen haben, der sich schon immer für den tech­nisch ori­en­tier­ten Sound inter­es­siert hat.  Nach­dem einige ver­wa­ckelte Videos bei Youtube auf­tauch­ten war schnell klar, das es hier­bei schon jetzt um Kult­auf­tritte handelt.

Jetzt haben die Her­ren aber selbst den Vogel abge­schos­sen und 2 HD Videos von die­sem Auf­tritt bei Vimeo hoch­ge­la­den, die mir sogleich eine anstän­dige Gän­se­haut beschert haben und an Fas­zi­na­tion nicht zu über­bie­ten sind, für mich jeden­falls. Ob das der Quell einer län­ger­fris­ti­gen Zusam­men­ar­beit zwi­schen Numan und Rez­nor sein könnte? Immer­hin kün­digt man an, den Kanal bei Vimeo von Zeit zu Zeit mit wei­te­rem span­nen­den Mate­rial zu ver­sor­gen.  Klingt mir fast so, als würde da jemand den Hals nicht voll krie­gen :) Mir soll’s recht sein.

httpv://vimeo.com/6859938 httpv://vimeo.com/6859071

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Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

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2 Kommentare

  1. Hmm. mit NIN konnte ich noch nie so rich­tig viel anfan­gen, wäh­rend Gary Numan natür­lich fast Gott wäre wenn er nicht neben groß­ar­ti­gen Songs (Down in the park) eine erkleck­li­che Anzahl lang­wei­li­ger Songs ver­öf­fent­licht hätte.

  2. Und in der Tat muss ich Dir wie­der zustim­men. Das Gesamt­werk von Gary Numan und auch der Tube­a­way Army sollte man destil­lie­ren, wie die Werke vie­ler (sehr akti­ver) Künst­ler auch. Was dann aber übrig bleibt, darf getrost als New-Wave Essenz betrach­tet werden.

    Lei­der wer­den mitt­ler­weile »alte Hasen« und »Legen­den« wie­der reani­miert, in der Hoff­nung, das wie­der nur was groß­ar­ti­ges dabei raus kom­men kann. Das geht natür­lich viel zu oft in die Hose, was unzäh­lige und unsin­nige Reuni­ons und Come­backs zei­gen. Man­che Künst­ler hat­ten ihre Höhe­punkte eben in den 80ern, daran lässt sich nicht rüt­teln. Lasst sie in Frie­den ruhen :)

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  1. […] ihrer gelun­ge­nen Abschluss­tour­nee Wave Good­bye, auf der selbst Gary Numan sei­nem Hit Cars zu neuen Ehren ver­half, stellte man sich die Frage was Trent Rez­nor und seine Band, die Nine inch […]