1 April

Kostengünstige WGT Reiseherberge für Grufties

Kategorie: Fundgrube — Jahrgang: 20106 Kommentare

Wenn man sich als Gruf­tie auf Rei­sen begibt, hat man es wirk­lich nicht leicht. Man lässt seine vier Wände ein­sam und ver­las­sen zurück und tauscht die fla­ckern­den Grab­lich­ter gegen die künst­li­che und laute Umge­bung. Es ist bru­tal alles das zurück zu las­sen was einem das Gefühl ver­mit­telt zu Hause zu sein. Grab­lich­ter, Spinn­we­ben, schwarze Wände und der kleine Altar auf dem man ges­tern noch lie­be­voll ein Tier dem Fürs­ten der Fins­ter­nis opferte. Natür­lich lässt man auch sei­nen Sarg zurück, in dem man jede Nacht sei­nen wohl­ver­dien­ten Schlaf fin­det und der mit sei­nem wei­ßen und glat­ten Satin-Stoff dem eige­nen Kör­per schmei­chelt.  Was für ein schö­nes Gefühl, wenn der schwere höl­zerne Deckel sich schließt und die laute Umwelt ein­fach aus­blen­det, end­lich kann man mit sich allein das Gefühl der abso­lu­ten Stille genie­ßen und über den Sinn des Lebens nach­den­ken und Ener­gie tan­ken um den täg­li­chen Anfor­de­run­gen des All­tags gerecht zu werden.

Natür­lich ist es nicht prak­ti­ka­bel das eigene Bett auf Rei­sen mit­zu­neh­men, wenn man nicht in der Lage ist sich einen adäqua­ten Lei­chen­wa­gen zu besor­gen in dem man sein Bett bequem trans­por­tie­ren kann. Des­we­gen muss eine geeig­nete Alter­na­tive her, eine Mög­lich­keit auch auf kos­ten­güns­ti­gen Rei­sen mit dem Zug seine Ruhe zu fin­den. Und end­lich hat die Deut­sche Bahn rea­giert und bie­tet auf grö­ße­ren Bahn­hö­fen kos­ten­güns­tige Ruhefä­cher nach japa­ni­schem Vor­bild an und eig­net sich damit als Alter­na­tive zu klas­si­schen Schlaf­röhre. Die Aus­stat­tung ist spar­ta­nisch und etwas hart, dafür aber kos­ten­güns­tig und sicher.

Das Video ist lei­der nicht mehr verfügbar.

Die Preise sind äußerst güns­tig. Maxi­mal 4€ für 24 Stun­den wer­den selbst auf gro­ßen Bahn­hö­fen ver­langt. Doch auf­ge­passt! Das Kon­tin­gent für das WGT 2010 in Leip­zig ist fast über­all aus­ge­bucht. Auf den Sei­ten der Deut­schen Bahn fin­det ihr alle erfor­der­li­chen Buchungs­in­for­ma­tio­nen. Spon­tis wünscht in die­sem Sinne einen schö­nen 1. April 2010.

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Veröffentlicht von

Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

Kategorie: Fundgrube
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6 Kommentare

  1. Hehe, schi­cke Idee, muss ich sagen, vor allem, weil’s auch noch ein pas­sen­des Video dazu gibt! ;)

  2. @Robert: Wie jetzt …?!? *verstehdasnicht*

  3. @beetFreeQ: Stimmt, hier ent­stand es genau so herum. Erst das Video, dann der Artikel.

    @MischaSoleil: April, April?

  4. Kannte das Video zwar schon, aber den­noch ein sehr gelun­ge­ner Artikel :)

  5. Sehr schön ;o) — und so kostengünstig!

  6. @Karnstein: Danke vielmals :)

    @shan_dark: Ich erwarte bei Benut­zung einen aus­führ­li­chen Reisebericht :)

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