14 Juni
Joy Divisions "Love Will Tear Us Apart Again" im DJ Live-Remix
So ist das mit alten Klassikern. Immer wieder müssen sie für Coverversionen herhalten, weil sich der Covernde durch eben dieses Stück oder die Band besonders beeinflusst fühlte. Die Auswahl an Coverversionen von Joy Divisions Hyme Love Will Tear Us Apart Again scheint unerschöpflich, schon namhafte Künstler haben sich bereits mit einer Coverversion in ihrer Form bei Ian Curtis bedankt, berühmte Vertreter waren beispielsweise The Cure oder auch jüngst auch die jungen Musiker von Nouvelle Vague.
Wie ein solch melancholischer wunderschöner Track wohl unter den Fittichen eines Dancefloor-DJ’s klingen würde habe ich mir nie vorstellen wollen. Auf dem Niederländischen Pinkpop Festival 2010 hat es dann einer getan und das Original auf seine Weise interpretiert:
Das Video ist nicht mehr verfügbar!
Ganz erstaunlich wie das Publikum auf den wirklich ordentlich gemachten Mix reagiert. (ab 1:20 laufen lassen) Nicht das einer auf falsche Gedanken kommt: Das Original finde ich unübertroffen und unerreichbar, ein Cover kann nur schlechter sein. Trotzdem immer mal wieder spannend über den Tellerrand der Melancholie auf das Meer der Spaßkultur zu blicken.
Veröffentlicht von Robert
Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch
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Kategorie: Vernetzt
Schlagwort: Joy Division, Remix, video


hat bereits 259 Kommentare abgegeben und schrieb am 14. Juni 2010 um 20:15:
Fängt total gut an (The Prodigy), aber wird Lwtua nicht wirklich gerecht. Die, wie soll ich es nennen, brbrbr-breaks sind unsinnig. Und wenn ich das Thema weiterspinne, fehlen mir harte Beats.
hat bereits 1744 Kommentare abgegeben und schrieb am 15. Juni 2010 um 16:03:
Du meinst eine härtere Version des Klassikers hätte eine Chance zu bestehen? Vielleicht sollte sich Prodigy der Sache einmal annehmen :)
hat bereits 162 Kommentare abgegeben und schrieb am 15. Juni 2010 um 18:35:
Interessant aber irgendwie zu schräg…
Ich stehe ja auf Prodigy, aber zwischen ihnen und Joy Division sind einfach Welten, die ich zwar nicht für unüberbrückbar halte, diesen Versuch jedoch für gescheitert.
Breakbeats passen da einfach überhaupt nicht rein und letztlich klingt es einfach nur wie eine hängende Platte, finde ich… mich nervt’s jedenfalls letztlich eher.
hat bereits 259 Kommentare abgegeben und schrieb am 15. Juni 2010 um 19:33:
@Robert: Ja, fände ich total spannend, Ian´s weicher und langsamer Gesang kombiniert mit der explosiven The Prodigy Dynamik.
@von Karnstein: Zustimmung. So ungefähr wollte ich das auch sagen. Auch wenn ich das was da veranstaltet wird nicht für Breakbeats halte ;)
hat bereits 1744 Kommentare abgegeben und schrieb am 15. Juni 2010 um 19:53:
@Karnstein: Eine kurioses Phänomen das so viele Liebhaber schwarzer Musik auch auf »The Prodigy« stehen, dem müsste man mal auf den Grund gehen. Aber genauso hatte ich mir deine Antwort vorgestellt :)
@Vizioon: Siehe meine Antwort zu Karnstein, vielleicht hast du eine Erklärung für dieses Phänomen?
hat bereits 259 Kommentare abgegeben und schrieb am 15. Juni 2010 um 20:10:
@Robert: Nur eine subjektive, was ja keine Überraschung ist ;)
The Prodigy ist nicht fröhlich. Eine mysteriöse, aggressive und doch nachdenkliche Mischung, die trotzdem zur Begeisterung führt. Abwechsungsreich, was vielen Bands heutzutage fehlt.
hat bereits 162 Kommentare abgegeben und schrieb am 15. Juni 2010 um 22:35:
Robert, bin ich so berechenbar? :)
Ich kann mich aber Vizioons Meinung hier nur anschließen. Ich mochte The Prodigy schon seit ich sie mit »Out of Space« anfang der 90er das erste mal gehört habe, aber so richtig toll finde ich sie erst seit ihre Musik noch düsterer geworden ist.
hat bereits 218 Kommentare abgegeben und schrieb am 16. Juni 2010 um 16:36:
Also ich finde diese Cover-Version nicht wirklich toll, wie Karnstein schon sagte es hat halt wirklich etwas von einer hängenden Platte. Hätte man besser umätzen können.
hat bereits 51 Kommentare abgegeben und schrieb am 16. Juni 2010 um 23:46:
Aua, das schmerzt wirklich und erinnert an diese unsägliche Public viewing Stimmung!
hat bereits 1744 Kommentare abgegeben und schrieb am 17. Juni 2010 um 20:37:
@Vizioon: Gute Antwort. Dem Eindruck kann ich mich uneingeschränkt anschließen. Ich denke The Prodigy ist auch von Album zu Album immer düsterer geworden — die machen seit ihrem ersten Album eine für mich sehr spannende Entwicklung durch.
@Karnstein: Berechenbarkeit ist das falsche Wort, ich würde eher den Ausdruck »gleiche Wellenlänge« bevorzugen. Das wird in der »Gleichheit« unsere Antworten wieder einmal deutlich. Everbody in the Place war damals meine Einstiegsdroge die mich zunächst für ein paar Jahre von der Gothic-Szene entführte. Und wenn man so möchte, auch wieder dorthin zurückführte. Jedenfalls musikalisch.
@Schatten: Immerhin bin ich sehr erfreut, das die meisten einer musikalischen Verarbeitung dieses Klassikers nicht ablehnen. Vielleicht nimmt sich ja The Prodigy selbst einmal des Titels an.
@Postpunk: Fehlen eigentlich nur noch diese Vuvuzuela’s, oder?