14 Juni

Joy Divisions "Love Will Tear Us Apart Again" im DJ Live-Remix

Kategorie: Vernetzt — Jahrgang: 201010 Kommentare

So ist das mit alten Klas­si­kern. Immer wie­der müs­sen sie für Cover­ver­sio­nen her­hal­ten, weil sich der Covernde durch eben die­ses Stück oder die Band beson­ders beein­flusst fühlte. Die Aus­wahl an Cover­ver­sio­nen von Joy Divi­si­ons Hyme Love Will Tear Us Apart Again scheint uner­schöpf­lich, schon nam­hafte Künst­ler haben sich bereits mit einer Cover­ver­sion in ihrer Form bei Ian Cur­tis bedankt, berühmte Ver­tre­ter waren bei­spiels­weise The Cure oder auch jüngst auch die jun­gen Musi­ker von Nou­velle Vague.

Wie ein solch melan­cho­li­scher wun­der­schö­ner Track wohl unter den Fit­ti­chen eines Dancefloor-DJ’s klin­gen würde habe ich mir nie vor­stel­len wol­len. Auf dem Nie­der­län­di­schen Pink­pop Fes­ti­val 2010 hat es dann einer getan und das Ori­gi­nal auf seine Weise interpretiert:

Das Video ist nicht mehr verfügbar!

Ganz erstaun­lich wie das Publi­kum auf den wirk­lich ordent­lich gemach­ten Mix rea­giert. (ab 1:20 lau­fen las­sen) Nicht das einer auf fal­sche Gedan­ken kommt: Das Ori­gi­nal finde ich unüber­trof­fen und uner­reich­bar, ein Cover kann nur schlech­ter sein. Trotz­dem immer mal wie­der span­nend über den Tel­ler­rand der Melan­cho­lie auf das Meer der Spaß­kul­tur zu blicken.

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Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

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10 Kommentare

  1. Fängt total gut an (The Pro­digy), aber wird Lwtua nicht wirk­lich gerecht. Die, wie soll ich es nen­nen, brbrbr-breaks sind unsin­nig. Und wenn ich das Thema wei­ter­spinne, feh­len mir harte Beats.

  2. Du meinst eine här­tere Ver­sion des Klas­si­kers hätte eine Chance zu beste­hen? Viel­leicht sollte sich Pro­digy der Sache ein­mal annehmen :)

  3. Inter­es­sant aber irgend­wie zu schräg…
    Ich stehe ja auf Pro­digy, aber zwi­schen ihnen und Joy Divi­sion sind ein­fach Wel­ten, die ich zwar nicht für unüber­brück­bar halte, die­sen Ver­such jedoch für geschei­tert.
    Break­beats pas­sen da ein­fach über­haupt nicht rein und letzt­lich klingt es ein­fach nur wie eine hän­gende Platte, finde ich… mich nervt’s jeden­falls letzt­lich eher.

  4. @Robert: Ja, fände ich total span­nend, Ian´s wei­cher und lang­sa­mer Gesang kom­bi­niert mit der explo­si­ven The Pro­digy Dyna­mik.
    @von Karn­stein: Zustim­mung. So unge­fähr wollte ich das auch sagen. Auch wenn ich das was da ver­an­stal­tet wird nicht für Break­beats halte ;)

  5. @Karnstein: Eine kurio­ses Phä­no­men das so viele Lieb­ha­ber schwar­zer Musik auch auf »The Pro­digy« ste­hen, dem müsste man mal auf den Grund gehen. Aber genauso hatte ich mir deine Ant­wort vorgestellt :)

    @Vizioon: Siehe meine Ant­wort zu Karn­stein, viel­leicht hast du eine Erklä­rung für die­ses Phänomen?

  6. @Robert: Nur eine sub­jek­tive, was ja keine Über­ra­schung ist ;)
    The Pro­digy ist nicht fröh­lich. Eine mys­te­riöse, aggres­sive und doch nach­denk­li­che Mischung, die trotz­dem zur Begeis­te­rung führt. Abwechsungs­reich, was vie­len Bands heut­zu­tage fehlt.

  7. Robert, bin ich so bere­chen­bar? :)
    Ich kann mich aber Vizioons Mei­nung hier nur anschlie­ßen. Ich mochte The Pro­digy schon seit ich sie mit »Out of Space« anfang der 90er das erste mal gehört habe, aber so rich­tig toll finde ich sie erst seit ihre Musik noch düs­te­rer gewor­den ist.

  8. Also ich finde diese Cover-Version nicht wirk­lich toll, wie Karn­stein schon sagte es hat halt wirk­lich etwas von einer hän­gen­den Platte. Hätte man bes­ser umät­zen können.

  9. Aua, das schmerzt wirk­lich und erin­nert an diese unsäg­li­che Public view­ing Stimmung!

  10. @Vizioon: Gute Ant­wort. Dem Ein­druck kann ich mich unein­ge­schränkt anschlie­ßen. Ich denke The Pro­digy ist auch von Album zu Album immer düs­te­rer gewor­den — die machen seit ihrem ers­ten Album eine für mich sehr span­nende Ent­wick­lung durch.

    @Karnstein: Bere­chen­bar­keit ist das fal­sche Wort, ich würde eher den Aus­druck »glei­che Wel­len­länge« bevor­zu­gen. Das wird in der »Gleich­heit« unsere Ant­wor­ten wie­der ein­mal deut­lich. Ever­body in the Place war damals meine Ein­stiegs­droge die mich zunächst für ein paar Jahre von der Gothic-Szene ent­führte. Und wenn man so möchte, auch wie­der dort­hin zurück­führte. Jeden­falls musikalisch.

    @Schatten: Immer­hin bin ich sehr erfreut, das die meis­ten einer musi­ka­li­schen Ver­ar­bei­tung die­ses Klas­si­kers nicht ableh­nen. Viel­leicht nimmt sich ja The Pro­digy selbst ein­mal des Titels an.

    @Postpunk: Feh­len eigent­lich nur noch diese Vuvuzuela’s, oder?

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