6 März

Infectonator! - Endlich mal Zombies erschaffen

Kategorie: Vernetzt — Jahrgang 2010

Logo der BeitragsreiheDas nicht immer das Gute gewinnt  ist fast schon erfri­schend, vor allem dann, wenn es um Kino oder Spiele geht. So wun­dert es mich nicht, das es end­lich ein klei­nes Spiel gibt, in dem man die Auf­gabe bekommt die Welt zu ver­nich­ten indem man einen Zom­bie­vi­rus ver­brei­tet. Das Spiel­prin­zip von Infec­to­na­tor! — World Domi­na­tor zeigt sich gänz­lich sim­pel, der Virus wird an einem mög­lichst beleb­ten Platz in der Stadt ver­brei­tet und infi­ziert Zom­bies, die wie­der andere unschul­dige anste­cken. Je nach Erfolg erhält man dafür Punkt und Geld von dem man den Virus und seine Eigen­schaf­ten wei­ter­ent­wi­ckeln kann. Anste­cken­der, Über­le­bens­fä­hi­ger oder auch schnel­ler, dazu kann man ihm noch bei­brin­gen durch Wände zu gehen. Spä­ter erhält man die Mög­lich­keit eigene Super­zom­bies zu erschaf­fen, die der sich weh­ren­den Mensch­heit den fina­len Todes­stoß ver­set­zen kön­nen. Und so schnet­zelt man sich von Stadt zu Stadt, von Land zu Land und Kon­ti­nent zu Kon­ti­nent und das ganze noch in C64 Retro­gra­fik, denn für das Ver­nich­ten der Zivi­li­sa­tion braucht man keine hoch­auf­lö­sende Gra­fik son­dern den unbän­di­gen Wil­len jeden, aber auch wirk­lich jeden zum Zom­bie zu machen. Auch die Retro­k­länge tra­gen aktiv zum Sucht­fak­tor bei, fast so wie es frü­her war.

Ha! End­lich habe ich New York in Schutt und Asche gelegt, denn wenn man alle Ein­woh­ner der Stadt in Zom­bies ver­wan­delt, ver­sinkt sel­bige im Chaos und brennt lich­ter­loh. Beson­ders maka­be­res High­light ist die Zombie-Version von Michael Jack­son, der mit sei­nem Tanz die Men­schen einige Sekun­den in sei­nen Bann zieht und so für Ablen­kung sorgt. Thril­ler! Das der Spiel­stand auto­ma­tisch gesi­chert wird wenn man das Spiel ver­lässt oder das Brow­ser­fens­ter schließt erhöht die Lang­zeit­mo­ti­va­tion, trotz­dem habe ich noch nicht die Welt­herr­schaft an mich rei­ßen kön­nen. Kommt noch, ver­spro­chen. Hier noch schnell ein paar Bil­der, ich gehe jetzt die Leis­tung mei­nes Virus wei­ter erhö­hen, außer­dem feh­len mir immer noch ein paar Superzombies.

Infectonator Title ScreenInfectonator Game SzeneGame­di­rekt­link

5 Kommentare

  1. das spiel ist wirk­lich geil, ech­tes c64-feeling mit suchtfaktor!

  2. Wahr­lich hohes Sucht­po­ten­zial! ^^
    New York war aber auch wirk­lich ein har­ter Bro­cken, blö­der Spiderman ;)

  3. Sehr lus­ti­ges Spiel­prin­zip, das erin­nert wirk­lich an alte C64 Zei­ten mit Teacher­bus­ter :) Auch nicht gerade ein „Weltverbesserungs”-Spiel… Aus Sicht der Leh­rer natürlich :)

  4. @tobi: Ich habe die Welt übri­gens erfolg­reich ver­nich­tet, mal sehen ob noch was kommt — wäre Zeit für einen zwei­ten Teil.

    @Karnstein: Stimmt, Ronald McDo­nald ging mir auch mas­siv auf die Ner­ven, hat immer 2 Hand­gra­na­ten gekos­tet den zu eliminieren.

    @Alex: Teacher­bus­ter! Das war auch ein coo­les Spiel, ich muss mal sehen ob es das noch in Emu­la­tor­fä­hi­ger Ver­sion gibt!

  5. Die Hand­gra­na­ten hab ich irgend­wie nicht gemocht, hab nur mit den Zom­bies gear­bei­tet ^^
    Ich habe die Welt übri­gens auch an nur einem gelang­weil­ten Couch­tag ver­nich­tet — ent­we­der war’s nicht SO schwer, oder mir war wirk­lich wirk­lich lang­wei­lig, denn eigent­lich bin ich nicht gut in Computerspielen :)

    Gegen einen zwei­ten Teil hätte ich so gese­hen aller­dings auch nichts, aber jetzt hat mich irgend­wie die Lust gepackt, emu­lierte Klassiker-Spiele zu suchen… ich erin­nere mich, als ich vor einem Jahr vor einem NES-Emulator gehockt und mei­nen Blob mit­tels Jel­ly­be­ans durch die Gegend gescheucht habe :)

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