28 März

Ich habe Maureen Connolly überlebt!

Kategorie: Vernetzt — Jahrgang: 20092 Kommentare

Dead at your Age

Der Tag ist geret­tet. Von jetzt an kann es ja nur noch berg­auf gehen. Die Tal­sohle ist durch­schrit­ten und der Auf­stieg scheint mühe­los. Ich habe Mau­reen Con­nolly über­lebt, bin älter gewor­den, gereift und befinde mich in der Blüte mei­nes Seins. Woher ich das weiß?

Am Hori­zont der unnüt­zen Inter­net­sei­ten ist mir ein neuer Stern erschie­nen, denn auf Dead at your Age kann man nach der Ein­gabe sei­nes Geburts­da­tums in Erfah­rung brin­gen, wen man bereits über­lebt hat, wer also kurz bevor du dein jet­zi­ges Alter erreicht hast, gestor­ben ist. Immer­hin bie­tet die Seite dann auch noch zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen, wie die letz­ten Worte gro­ßer Per­sön­lich­kei­ten, Lie­der des Todes und natür­li­che die obli­ga­to­ri­schen Google Ange­bote zum Thema. Was mir das bringt?

Das bringt sowas von rein gar nicht, das es schon wie­der so absurd ist, das ich daür­ber schrei­ben möchte. Nen­nen wir es Impul­siv­blog­gen, ein­fach so aus dem Bauch her­aus. Außer­dem ist das Thema der Tod, also Grund genug für mich alten Gru­fie der Sache auf den Grund zu gehen, schließ­lich muss ich ja von Zeit zu Zeit wenigs­tens ein Kli­schee erfül­len, sonst zweifle ich noch an mei­ner Glaub­wür­dig­keit.
In Zei­ten von qua­li­ta­ti­ven Blog­gen gilt es wie­der ein­mal die Balance zu fin­den zwi­schen dem ver­mit­teln von Infor­ma­tio­nen (oder even­tu­ell Wis­sen) und der Unter­hal­tung. Edu­tain­ment könnte man dazu sagen und das wurde bestimmt auch so schon mal gesagt. Aber das würde zu Weit gehen, den Wis­sen­lü­cken müs­sen erst ent­ste­hen, bevor man sie fül­len kann. Auch blöd. Mehr­wert? Das Album von Anne ClarkThe smal­lest Acts of Kind­ness (2008) das heute mor­gen in mei­nem Brief­kas­ten steckte, ist sehr gelun­gen, obwohl sehr melo­disch und klingt sehr ent­wi­ckelt, passt aber prima zu die­sem Ein­trag. Die Sin­gle Aus­kopp­lung Moon, kann ich nur emp­feh­len, passt auch prima zu die­sem Ein­trag und wer­tet die­sen von gefühl­ten 0 auf 100% auf.

(Bild­quelle: Dead at your Age.com)

Veröffentlicht von

Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

Kategorie: Vernetzt
Schlagwort: , ,

Verwandte Artikel

2 Kommentare

  1. Na, lus­tig fand ich das jetzt schon, auch wenn ich mir nicht sicher bin, was mir die Erkennt­nis, das ich län­ger lebe als irgend­ein däni­scher Wis­sen­schaft­ler, brin­gen soll ;) Zumin­dest finde ich, daß sich Anne har­mo­ni­scher anhört als noch bei »Our Dar­k­ness«, was ich als ziem­lich sper­rig emp­fand. Aber Moon geht ;)

  2. Stimmt, die alten Wur­zeln hat sie zwar bei­be­hal­ten, kommt aber wesent­lich har­mo­ni­scher rüber. Lei­der war ich zu ihrem Kon­zert in der Kre­fel­der KUFA lei­der krank, hätte die Dame gerne mal Live gehört. Wenn ich das neue Album mit den alten ver­glei­chen müsste, ten­diere ich auch eher zu den alten Sachen, denn die gefal­len mir immer noch am bes­ten, zu fast jeder Gele­gen­heit. Moon ist Defi­ni­tiv ein Stück das an die alten Tra­di­tion anknüpft. Ist nach dem Durch­hö­ren jetzt auch mein Lieb­lings­stück der neuen Scheibe.

Schreibe einen Kommentar

Hilfe bei der Kommentareingabe?

Trackbacks

  1. […] ich letz­tens bei Robert einen Arti­kel über die rela­tiv sinn­freie Internet-Seite Dead At Your Age, die einem nach Angabe […]