20 Oktober

Eigenes MTV ohne Klingeltonwerbung

Kategorie: Vernetzt — Jahrgang: 20082 Kommentare

Als Kind der Gene­ra­tion Golf stand mir 1974 noch nicht der Sinn nach Musik, erst mit Beginn der 80er und der ein­set­zen­den Gene­ra­tion MTV ent­stand bei mir die Lust auf Musik aus der auch die nun resul­tie­rende Lei­den­schaft für gute Musik­vi­deos her­an­wuchs. Was heute davon übrig geblie­ben ist nervt mich viel mehr als das es mir Freude berei­tet. Gelang­weilte oder Sinn­ent­leerte Mode­ra­to­ren prä­sen­tie­ren von Musik­vi­deos unter­bro­chene Wer­be­blö­cke für Klin­gel­töne. Kurz­fris­tige Pla­nun­gen zum bezahl­ten Emp­fang ent­spre­chen­der Videos habe ich auf­grund feh­len­der Bereit­schaft dafür Geld zu bezah­len schnell zer­streut. Dann kam das Inter­net und Youtube auf dem sich unzäh­lige Musik­vi­deos befin­den, eine wahre Gold­grube wenn auch in beschei­de­ner Qua­li­tät, immer­hin (noch) ohne Wer­be­un­ter­bre­chun­gen. Die Musik die ich abspiele erfasse ich mit Last FM, was läge also näher, beide Dienste mit­ein­an­der zu verbinden?

Tim Bormans aus Bel­gien hat sich dar­über ein paar Gedan­ken gemacht und die API bei­der Dienste mit­ein­an­der ver­knüpft. Durch die Ein­gabe sei­nes Nut­zer­na­mes stellt das Pro­gramm eine zufäl­lige Zusam­men­stel­lung der gehör­ten Künst­ler zusam­men, ruft die  Musik­vi­deos bei Youtube ab und stellt bei­des in der gewohnte Größe dar.

Dar­aus ent­steht dann quasi der eigene Musik­sen­der ohne Wer­bung. Ein sehr inter­es­san­ter noch dazu, so hält er durch die zufäl­lige Aus­wahl der Abspiel­rei­hen­folge die ein oder andere Über­ra­schung bereit. Neu­gie­rig?

(Bild­quelle: Tim Bor­manns)

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Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

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2 Kommentare

  1. Ist ne inter­es­sante Sache, aller­dings ist die Qua­li­tät natür­lich wie gewohnt mies. Zudem bin ich kein Freund von Shuffle-Funktionen und bestimme lie­ber kom­plett selbst was ich höre.

  2. Das wäre mir per­sön­lich zu viel Drü­cke­rei, meine Wurst­fin­ger sind für die Bedie­nung fili­gra­ner Ele­mente eines moder­nen Mp3 Play­ers unge­eig­net und auch das Strei­cheln des Pro­duk­tes aus dem Hause Apple ist mir suspekt, aber am Rech­ner ver­halte ich mich musi­ka­lisch ähnlich. Ich höre meist ein Album durch (wenn es Neu­ig­kei­ten gibt) und springe dann wild durch die Gen­res. Da ist dann auch gerne mal »Du hast den Farb­film ver­ges­sen« von Nina Hagen dabei.

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