1 August

Die Rettungsaktion für das Archiv bei "Trackback" auf Radio Fritz

Kategorie: Vernetzt — Jahrgang: 20103 Kommentare

Am Sams­tag Abend berich­tete das Radio Fritz aus Ber­lin sei­ner Sen­dung Track­back über die Ret­tungs­ak­tion für das Archiv der Jugend­kul­tu­ren. Ich hatte die Gele­gen­heit, mich mit Mar­cus Rich­ter, der die Sen­dung mode­riert, am Tele­fon über das Archiv und seine Arbeit zu unter­hal­ten. Der Bei­trag sollte schon in der letz­ten Woche gesen­det wer­den, die Sen­dung ist aber der Bericht­er­stat­tung über die Kata­stro­phe in Duis­burg gewi­chen, was mehr als ver­ständ­lich gewe­sen ist.

Um so erfreu­ter war ich natür­lich, das die Sen­dung am Sams­tag dem 01. August nach­ge­holte wer­den konnte. Auf­merk­same Leser der Ret­tungs­ak­tion für das Archiv der Jugend­kul­tu­ren auf Face­book wuss­ten bereits Bescheid und konn­ten die Sen­dung LIVE im Stream ver­fol­gen oder auch im Radio hören. Für alle ande­ren ist ein Pod­cast zur Sen­dung erschie­nen, den ich euch nicht vor­ent­hal­ten möchte und den zur Sen­dung erschie­nen Pod­cast auch hier noch­mal anbiete. Ab 9:05 star­tet der Bericht über das Archiv der Jugend­kul­tu­ren, dar­über hin­aus soll­tet ihr euch die ganze Sen­dung zu Gemüte füh­ren, die wirk­lich sehr inter­es­sant ist.

In unse­rem kur­zen Gespräch ver­su­che ich zu erklä­ren um was es sich bei dem Archiv der Jugend­kul­tu­ren han­delt, wel­che Auf­gabe es hat, was es für die Jugend tut und warum ich es ret­ten möchte. Kri­ti­ken und Fra­gen jeder Art dazu sind in den Kom­men­ta­ren erwünscht, ich würde gerne wis­sen was ihr davon haltet.

Radio Fritz Track­back
Pod­cast steht unter CC-Lizenz von Radio Fritz Track­back | Down­load | Länge: 59:36m

Etwas über­rascht war ich natür­lich schon, als man mich per E-Mail anschrieb ob ich nicht für die­ses Thema als Gesprächs­part­ner zur Ver­fü­gung ste­hen würde. Noch auf­ge­reg­ter war ich natür­lich bei mei­ner Radio-Premiere. Umso glück­li­cher war ich dann letzt­end­lich, als ich fest­stellte, doch nicht in »Ähm…«, oder »Hmm…« Anein­an­der­rei­hun­gen zu ver­fal­len und halb­wegs alle rele­van­ten Dinge zu Spra­che gebracht zu haben. Kurio­ser­weise fällt es mir nicht leicht, meine eigene Stimme in irgend­ei­ner Form zu hören — ich finde sie klingt Fremd — das aber offen­bar ein all­ge­mein­gül­ti­ges Phä­no­men ist. Vie­len Dank noch­mal an Mar­cus Rich­ter, der mir die Mög­lich­keit ein­ge­räumt hat meine eigene Stimme im Radio zu hören und dar­über hin­aus noch etwas für die Ret­tung des Archivs der Jugend­kul­tu­ren zu tun.

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Veröffentlicht von

Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

Kategorie: Vernetzt

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3 Kommentare

  1. Haben Sie gut gemacht, Herr Sponti. Wei­ter so! Dann hof­fen wir mal, daß die Aktion von Erfolg gekrönt wird.

    Die Musik­aus­wahl kam sicher­lich von Dir, oder? :-)

  2. Immer wie­der schade, wenn man für eigent­lich sehr sinn­volle und selbst­ver­ständ­li­che Dinge wie den Erhalt des Archivs der Jugend­kul­tu­ren beson­ders in Groß­städ­ten kämp­fen muss.

  3. @Postpunk: Vie­len Dank Herr Punk. Im Okto­ber wis­sen wir spä­tes­tens mehr. Die Musik habe ich nicht aus­ge­sucht, ich emp­fand sie aber sub­jek­tiv als gar nicht so übel. Auch meine 9 Minu­ten lan­gen Grüße an alle die mich ken­nen sind untergegangen.

    @Hamburger-Kulturkeller: Sehr schade, das stimmt. Wenn man sich anschaut was alles geför­dert wird und teil­weise sinn­ent­leert agiert, wünschte man sich ein wenig mehr Kom­pe­tenz beim ver­tei­len von Fördergeldern.

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