23 Mai

Das Buch der Blogger

Kategorie: Vernetzt — Jahrgang: 200914 Kommentare

Das Buch der Blogger

Das erste was ich mit dem Titel die­ses Arti­kels in Ver­bin­dung gebracht habe, war schon wie­der ein Buch übers Blog­gen das kei­ner braucht. Bücher über das Blog­gen mit Word­Press sind schon mit jeder neuen Ver­sion bei­nahe wie­der über­holt, für Grund­le­gende Weis­hei­ten frage ich Kon­n­a­fu­zius, alles andere lässt sich in unzäh­li­gen Blogs kos­ten­los und aktu­el­ler nachlesen.

Doch halt, was ist das? Ich soll selbst was dafür schrei­ben? Also schrei­ben jetzt im Sinne von Stift benut­zen? In der Tat, wie ich bei Stof­fel gele­sen habe ist Mar­cus Mielke auf die Idee gekom­men, die eigent­lich gar nicht neu ist, denn von so etwas wie einem Tage­buch stammt das Blog­gen ja im eigent­li­chen Sinne ab. Und das hat man bekannt­lich noch Abends am Schreib­tisch geschrie­ben. Und so star­tete der Mar­cus seine Aktion Das Buch der Blog­ger.

Ich hatte nie eins, aber meine Schwes­ter. So ein klei­nes rotes mit einem Schloß drauf. Da meine Schwes­ter 8 Jahre älter ist als ich, erscheint es logisch das ich Flau­sen im Kopf hatte, als meine Schwes­ter ihre Puber­tät aus­lebte. Ich hatte kein ande­res Ziel als zu lesen was meine Schwes­ter da Geheim­nis­voll rein­schreibt. Irgend­wann hatte ich es doch tat­säch­lich geschafft und das Buch geschickt geöff­net. Doch anstatt mich an die­ser Erfah­rung zu berei­chern, wollte ich unbe­dingt die ande­ren Fami­li­en­mit­glie­der daran teil­ha­ben las­sen. »Susanne ist ver­liebt, Susanne ist ver­liebt, Susanne ist ver­liebt…« ich glaube das waren die Worte mit denen ich durch die Woh­nung gerannt bin. Was folgte, hätte Katha­rina Saal­frank wohl zum ein­grei­fen ver­an­lasst. Aber das war einmal.

Jetzt kommt die­ser Mielke daher und lässt ein Buch mit den Inhal­ten von Blog­gern fül­len und das auch noch von den Blog­gern selbst. Eine Seite soll jeder beschrif­ten, mit was auch immer. Dazu ver­schickt er das Buch mit der Post an die Teil­neh­mer, die es dann wie­der­rum an andere Teil­neh­mer wei­ter­schi­cken. Wie das genau funk­tio­niert, könnt ihr beim Mielke direkt nach­le­sen. Obwohl ich davon über­zeugt bin das meine Sau­klaue sowieso nie­mand lesen kann, ist der Reiz einen Teil bei­zu­tra­gen größer.

Ein wenig Wer­bung habe ich gemacht, meine Teil­nahme in Form eines Kom­men­tars habe ich eben­falls schon abge­ge­ben, bleibt noch abzu­war­ten, was dar­aus wird. Einen Pro­mi­nen­ten Platz diese Aktion in Arti­kel zu beglei­ten werde ich noch ein­rich­ten, denn das wird sich sicher­lich eine ganze Weile hin­zie­hen. Ich jeden­falls freu mich :)

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Veröffentlicht von

Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

Kategorie: Vernetzt

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14 Kommentare

  1. Hi Robert,
    danke für die Erwäh­nung.
    Beste Grüße
    Marcus

  2. Nette Idee.
    Da werde ich mitmachen. =)

  3. @Marcus: Keine Ursa­che, aber ich tue das selbst­ver­ständ­lich auch, um nicht in ein lee­res Buch schrei­ben zu müssen :)

    @JPanther: Ich bin gespannt auf dei­nen krea­ti­ven Erguss :)

  4. Coole Idee, die­ses Buch. Frag­lich ist aller­dings, ob es auch gele­sen wird — von ein paar Freaks viel­leicht mal abge­se­hen. Klü­ger wäre da viell es als Ebook hin und her zu schicken…

  5. Ich bin mir auch sicher das das Buch in die­ser Form (als PDF oder als Bil­der­ga­le­rie) die größte Ver­brei­tung fin­den wird und das Ori­gi­nale Buch wohl eher einen Lieb­ha­ber fin­den wird.

    P.S.: Ich lese gerade deine 35 Wahr­hei­ten über die Männer…sehr inter­es­sant :D

  6. Nette Idee. So etwas in der Art kenne ich in Brief­form. Da wur­den Blö­cke ver­schickt und jeder konnte eine Seite in vol­ler Aus­le­bung sei­ner gestal­te­ri­schen wie lyri­sche Ergüsse nut­zen. Dass Ding anschlie­ßend wie­der in einen Umschlag stop­fen und wei­ter ver­sen­den. Diente wohl dem Knüp­fen von Kon­tak­ten.
    Auf jeden Fall sollte das »Buch der Blog­ger« vor dem Ver­lo­sen oder Ver­stei­gern digi­ta­li­siert wer­den. Wäre sonst schade, wenn der Inhalt damit im Nie­mands­land versinkt.

  7. Das will ich auch hoffe, oder bes­ser gesagt, davon gehe ich aus. Bleibt nur abzu­war­ten was nun wirk­lich pas­siert nach­dem das Buch so gut wie ein­mal ver­schwun­den schien.

  8. Ich bezwei­fel daß sich soet­was über­haupt gut ver­kauft … dafür ist ein Buch zu weit weg vom Blog.

  9. @Matthias: Da wäre ich mir nicht so sicher. Klar, ein Best­sel­ler wird es nicht wer­den, ich denke aber es könnte seine Nische fin­den und inter­es­sierte begeis­tern. In wie weit ein Blog von einem Buch ent­fernt ist, hängt vom Blog ab, es gibt durch­aus erfolg­rei­che Blogs die auch als Buch durch­ge­hen wür­den und sol­che die man nie als Buch her­aus­brin­gen könnte. Ich denke das hängt von der The­ma­ti­schen Ori­en­tie­rung und Aus­ar­bei­tung ab.

  10. Warum muss den immer alles ver­kaufs­ori­en­tiert sein und Pro­fit brin­gen. Ihr macht es doch mehr weil ihr Spass haben wollt. Dabei sein ist alles.…

  11. @Claudia: Letzt­end­lich ist ja aus dem Buch nichts gewor­den. Ich hätte auch damals bei einer Ver­kaufs­ori­en­tie­rung nie mit­ge­macht mir ging es, wie du schon sagst, um das dabei sein.

  12. Ich find’s irgend­wie Schade das aus dem Buch nichts gewor­den ist. Hat sich nach einer coo­len Idee ange­hört, die es bis jetzt sicher­lich noch nicht gege­ben hat. :-(

  13. Das Pro­jekt ist in der Form gestor­ben, weil ein paar Leute die mit­mach­ten es bewusst oder unbe­wusst zerstörten.

    2 Mal wurde es nicht wei­ter ver­sen­det und beim letz­ten Mal war es echt müh­sam, ner­vig und zeitaufwendig.

    Ich hatte bewusst grobe Regeln auf­ge­stellt, an die wurde sich nicht gehal­ten. (Hatte ich mit spe­ku­liert, aber hoffte doch, dass alle einen gewis­sen Grad an Enthu­si­as­mus haben und das mir Herz­blut mit­ma­chen wol­len). Der Groß­teil wollte das! Aber wenn du 3 — 4 Leute hast, die dage­gen arbei­ten, dann ist das Ende nah.

    So ein Pro­jekt lebt vom Ver­trauen und Respekt. Wenn dann zwei, drei Idio­ten quer schie­ßen kannst du alle Pro­jekte die­ser Art vergessen.

    Ich fand die Idee toll (Eigen­lob) :-) Aber wenn es dann in Frust und Mühe und der Igno­ranz eini­ger wenige endet, dann macht mir so was auch kei­nen Spaß!

    Aber so ganz tot ist der Gedanke nicht… ;-)

    Nicht umsonst gibt es nach wie vor die Domain.

  14. @m.o.m.: Die Idee ist immer noch toll und könnte letzt­end­lich nur funk­tio­nie­ren, wenn tat­säch­li­che »stren­gere« Regeln auf­ge­stellt wer­den wür­den. Und solange die Domain noch exis­tiert, schöpfe ich Hoff­nung für einen neuen Anlauf ;)

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  1. […] ich zu Beginn der Aktion vom Buch der Blog­ger berich­tete, war ich begeis­tert und guter Dinge, das alle etwas schö­nes dazu bei­tra­gen wür­den. Als […]

  2. Das Buch der Blogger ist unterwegs – Spontis Weblog schreibt:

    […] das inter­es­sante Pro­jekt, Blog­gern ein lee­res Buch zu schi­cken um es zu fül­len, hatte ich bereits geschrie­ben. Logisch, da ich dabei sein wollte. Jetzt hat das Buch der Blog­ger seine Reise in Ber­lin begonnen […]