10 November

Blogparade: Wie, wann, wo, wieso hörst du Musik?

Kategorie: Stöckchen und Paraden, Vernetzt — Jahrgang: 2008Keine Kommentare

Nach­dem ich die Wir­kung der letz­ten Blog­pa­rade deut­lich unter­schätzt habe bin ich jetzt schlauer gewor­den, auch wenn meine Aus­wahl der Blog­pa­ra­den doch sehr unter mei­ner Affi­ni­tät für Musik lei­det. Nicht desto trotz habe ich bei Tears eine neue Blog­pa­rade ent­deckt, der ich mich unter­wer­fen muss. Dies­mal kommt sie von freeqnet.de und hin­ter­fragt den Genuss von Musik in allen Lebens­la­gen. Inter­es­sant ist hier­bei schon mal die unter­schied­li­chen Auf­fas­sun­gen von Musik der Blog­ger ken­nen­zu­ler­nen. Es ist schon jetzt abzu­se­hen, das Apple die belieb­tes­ten Unterwegs-Musik-Versorger (frü­her Walk­man) baut, nicht umsonst spiele ich schon einige Zeit mit den Gedan­ken mir einen iPod zuzu­le­gen was eigent­lich nur an der feh­lende Bereit­schaft Geld aus­zu­ge­ben scheitert.

Ich bin und bleibe wohl ein Geiz­hals wenn es um ver­meid­bare Aus­ga­ben geht. Mate­ri­elle Selbst­kas­tra­tion als Mit­tel der per­sön­li­chen Askese, dar­über werde ich mal bei Gele­gen­heit ein Buch schrei­ben hat bestimmt schon jemand ein Buch geschrieben.

Jeder inter­es­sierte ist auf­ge­ru­fen bis zum 16. Novem­ber 2008 an der Blog­pa­rade teil­zu­neh­men und seine musi­ka­li­schen Gewohn­hei­ten zu offen­ba­ren. Ich habe das heute Mor­gen gemacht, natür­lich mit musi­ka­li­scher Untermalung.

  • Wann hörst du haupt­säch­lich Musik? Zuhause, bei der Arbeit? Bei bestimm­ten Tätig­kei­ten?
    Immer wenn ich kann höre ich Musik, auf der Arbeit fällt das flach. Haupt­säch­lich zu Hause und Unter­wegs. Arbeit fällt mit Musik leich­ter, als Moti­va­tor beim Sport oder als Adrenalinpotentiator.
  • Zu wel­cher Gele­gen­heit darf Musik auf kei­nen Fall feh­len und wann könnt ihr die Beschal­lung durch Musik gar nicht aus­ste­hen?
    Eigent­lich darf Musik zu kei­ner Gele­gen­heit feh­len, sei es als Unter­ma­lung, Beschal­lung, Genuss oder Berie­se­lung. Unver­zicht­bar ist sie übri­gens immer dann wenn ich unter­wegs bin, sei es zu Fuss, im Bus oder Flug­zeug und im Auto. Wenn ich krank bin und in Kopf­schmerz­ge­schwän­ger­tem Selbst­mit­leid zer­fließe lau­sche ich auch zuwei­len der Stille.
  • Wie hört ihr haupt­säch­lich Musik? Am PC (wel­cher Player?), auf der Ste­reo­an­lage, per iPod oder ganz anders?
    Haupt­säch­lich höre ich Musik am PC, unter­wegs mir dem MP3 Player, im Auto mit dem Auto­ra­dio und auf der Toi­lette mit dem Radiowecker.
  • Wel­ches For­mat ist euch am Liebs­ten? Die hoch­hei­lige Schall­platte? CD? MP3?
    Was an Schall­plat­ten hoch­hei­lig sein soll hat sich mir noch nie erschlos­sen, ich nutze haupt­säch­lich das MP3 Audio­for­mat, da es zeit­ge­mäß ist und gleich­zei­tig von den meis­ten aktu­el­len Audio­ge­rä­ten unter­stützt wird und für mich klang­lich der beste Kom­pro­miss ist. Das Trans­port­me­dium ist unwich­tig, im Vor­der­grund steht bei mir die Musik als sol­che, vor­aus­ge­setzt das Medium trans­por­tiert zu mei­ner per­sön­li­chen Zufriedenheit.
  • Hört ihr am liebs­ten kom­plette Alben am Stück oder lie­ber alles wild im Shuf­fle?
    Wenn ich kom­plette Alben am Stück höre, dann nur um das Album für mich zu bewer­ten und Qua­li­ta­tiv ein­zu­ord­nen. Es gibt sehr wenige Alben spe­zi­el­ler Künst­ler die ich von Anfang bis Ende hören möchte oder die es lohnt von Anfang bis Ende gehört zu wer­den. Ob ich Musik wild im Shuf­fle höre, oder gezielt ein­zelne Stü­cke spiele hängt von mei­ner Stim­mung und Tätig­keit ab. Beim arbei­ten am liebs­ten im Shuf­fle, beim genies­sen von Musik am liebs­ten gezielt.
  • Wel­che Art von Musik hört ihr? Was passt am bes­ten zu wel­cher Gele­gen­heit?
    Das ist sehr unter­schied­lich und breit gefä­chert. Eine Kon­zen­tra­tion um die Dunkle Seite der Musik (Gothic, Post-Punk, Dark­wave, EBM, Syn­th­pop, Futu­re­pop, Metal) sowie um ältere Genre (New Wave, NDW, New Roman­tic, Punk) ist jedoch deut­lich und würde sich in jeder Tag Wolke spie­geln. Dar­über hin­aus höre ich auch regel­mä­ßig sämt­li­che ande­ren ver­füg­ba­ren Musik­rich­tun­gen. Ich mache Genre nicht an Gele­gen­hei­ten fest, son­dern eher ein­zelne Stü­cke, die für mich per­sön­lich beson­dere Bedeu­tung haben wobei der Stil der Musik keine Rolle spielt. Zum tan­zen bevor­zuge ich logi­scher­weise tanz­bare Musik.
  • Was für Songs gehen gar­nicht? Gibt es Musik, die euch wild macht und selbst die tollste Party zunichte machen würde?
    Für mich per­sön­lich Tot­ge­spielte Songs, die zu jeder Gele­gen­heit und so lange gespielt wer­den bis ich sie nicht mehr hören kann. Wind of Change von den Scor­pi­ons ist so ein Fall. Der übli­che Schla­ger­mist und Mal­lor­ca­hits, sowie schlech­ter Rap oder Hip-Hop wie etwa von Bushido und Kon­sor­ten wür­den zu mei­ner sofor­ti­gen Abwe­sen­heit füh­ren, obwohl ich eigent­lich für meine Schmerz­frei­heit bekannt bin.
  • Wel­chen Stel­len­wert hat Musik für euch? Neben­bei­be­schal­lung oder wich­tigs­tes Hobby?
    Musik ist ein zen­tra­ler Punkt in mei­nem Leben und zählt zu mei­nen wich­tigs­ten Hob­bies. Ich kann auch nur Musik hören und nichts ande­res dabei machen. Ein­fach nur zuhö­ren und die Musik tief in sich rein­krie­chen las­sen. Musik ist ein Gefühls­ver­stär­ker und ein Kata­ly­sa­tor, Droge für Kör­per und Geist. Kurio­ser Weise kann mich mit Musik Dinge bes­ser mer­ken, wenn es schön gesun­gene Mathe­ma­ti­sche For­meln geben würde hätte ich wohl keine Schwie­rig­kei­ten mit dem lernen.
  • Was sind für euch die bes­ten Wege, neue Musik zu ent­de­cken?
    Das ist wie mein Geschmack sehr unter­schied­lich und viel­fäl­tig. Das Inter­net bie­tet unzäh­lige Mög­lich­kei­ten, in den Vor­der­grund rücken möchte ich last.fm und laut.fm, selbst­ver­ständ­lich sind Musik­zeit­schrif­ten unter­schied­lichs­ter Auf­la­gen­stärke ein guter Weg Musik zu ent­de­cken, sowie Kon­zerte und Emp­feh­lun­gen von Freun­den und Bekannte. Frü­her waren Dis­co­the­ken Quell neuer Stü­cke, doch das Inter­net hat das über­holt, es kommt aber den­noch vor, dass ich den ein oder ande­ren Klas­si­ker ent­de­cke und den Plat­ten­auf­le­ger löchern muss. Filme sind inter­es­san­ter­weise auch prima um neue (alte) Musik kennenzulernen.

Diesen Artikel weiterempfehlen:

Veröffentlicht von

Robert berichtet über alle Facetten der schwarzen Szene und ist aktiver Verfechter der deutschen Meckerbewegung. Überzeugter Gruftie mit einem Hang zum Vergangenem, der jedoch unverbesserlich optimistisch ist und stets positiv denkt. Du findest mich auch auf Facebook und Google+ oder auch bei Twitter.

Kategorie: Stöckchen und Paraden, Vernetzt
Schlagwort:

Verwandte Artikel

Schreibe einen Kommentar

Hilfe bei der Kommentareingabe?

Trackbacks

  1. So, dann, dort, deshalb hörst du Musik! schreibt:

    […] auch nicht ent­gan­gen das Free­q­net die Aus­wer­tung zu sei­ner Blog­pa­rade Wie, wann, wo, wieso hörst du Musik? bereits am 24. Novem­ber geschrie­ben hat. Mein Motto Bes­ser Spät als nie sollte ich zur […]