Kaum habe ich mir meine persönlichen Gedanken über die Alben des Jahres 2008 gemacht, lese ich bei freeQnet von der Blogparade Musik des Jahres 2008 bei cimddwc. Das ist keine Krankheit, sondern ein äußerst eigenwilliger Blogname, den sich Andreas ausgedacht hat, da ihm sein ursprüngliche Idee zu lang gewesen ist. Mir schießen bei solchen Abkürzungen immer sofort mögliche Übersetzungen ein, die aber sicherlich nicht allgemeintauglich sind und das Niveau nur unnötig senken würden.
Andreas möchte 3 Fragen zu 2008 beantwortet haben und lockt mit einem kleinen Gewinnspiel und der obligatorischen Auswertung. Das allein lockt Spontis natürlich nicht vom Heizkörper weg, für drei musikalische Fragen hat Spontis aber immer Zeit und lässt die Heizung kurz allein. Wer möchte kann sich natürlich auch noch anschließen, denn die Parade läuft noch bis zum 11.01.2009
- Dein Song des Jahres?
Diese Frage finde ich immer besonders schwierig. Viel zu viele Lieder haben meine Playlisten gefüllt und immer wieder mein Ohr penetriert. Es gibt aber durchaus einige Stücke, die mir in ganz besonderer Erinnerung geblieben sind. So ist mir Ich muss gar nix von Grossstadtgeflüster (YouTube, Homepage) ganz besonders in die Beine gegangen, es gab nahezu kein anderes Lied aus dem Jahr 2008 zu dem ich so abgerockt habe. - Dein Album des Jahres?
Wie beim Song des Jahres fällt mir auch hier die Antwort schwer. Aber eigentlich sage ich nur das es mir schwer fällt um dem Leser den unglaublichen Stellenwert der Musik in meinem Leben näherzubringen und ihn davon zu überzeugen, das die dann resultierende Antwort besonders wegweisend ist. Lange Rede, kurzer Sinn. Das Album A Box of Secrets von den Blood Red Shoes (Singleauskopplung bei YouTube, Homepage) gehört ist für mich eines der besten Alben des Jahres. Jung, talentiert und voller Energie, einfach nur stark. - Dein Live-Konzert des Jahres?
Ganz schwer begeistert war ich vom Subway to Sally Auftritt auf dem Blackfield Festival. Die gehen Live mal so richtig ab, grandios. Hatte vorher nicht die Ehre StS Live zu sehen und war umso enttäuschter, als das Konzert nach 60 Minuten vorbei war. Aber so ist das eben bei Festivals. Auf jeden Fall steht Subway to Sally aber auf meiner Must-Visit Liste. Und da ich bei meinen vorherigen Beiträgen immer so schön verlinkt habe, auch hier ein paar Eindrücke. (Julia und die Räuber bei YouTube, Homepage)



hat bereits 1744 Kommentare abgegeben und schrieb am 9. Januar 2009 um 15:49:
Selbstverständlich sind solche Ansichten wie der Beste Song des Jahres abhängig vom persönlichen Geschmack. Ich finde diese Aktionen aber trotzdem nett, denn viele (vor allem Blogger) haben einen breit gefächerten Musikgeschmack. Das da schon einmal etwas außergewöhnliches dabei ist, was man selbst noch nicht kennt, ist dann gar nicht mehr so abwegig. Ich versuche deshalb meinen Fokus auf die nicht so bekannten Bands zu legen.
Was im Fernsehen gezeigt wird, ist meiner Meinung nach sowieso eine Verzerrung des Marktes, denn die meisten privaten Sender werden von den Major Labels mitfinanziert. Folglich lenkt sich die Aufmerksamkeit dann auf die Label eigenen Bands. Von Charts die auf Verkaufszahlen beruhen wollen wir gar nicht erst anfangen.
hat bereits 1 Kommentar abgegeben und schrieb am 11. Januar 2009 um 01:05:
Kann mich da nur anschließen. Meistens beziehen sich solche Aussagen aus die weitgehend aus den Charts bekannten Lieder. Dabei ist Musik so vielfältig, dass man nicht sagen kann, was nun wirklich am Besten ist, da Geschmäcker nunmal verschieden sind.
Mein Favorit 2008 war kate Berry — I kissed a girl. Das verleitet zum mitsingen
hat bereits 1744 Kommentare abgegeben und schrieb am 11. Januar 2009 um 12:27:
Obwohl Kate Perry nicht meine Art von Musik ist, kann ich dem Song einen gewissen Charme nicht aberkennen. Ich habe mir die Freiheit erlaubt, deinen Song des Jahres bei YouTube zu verlinken.