23 August

Spontis Wochenschau #26

Spontis WochenschauHeute bin ich in Ber­lin, unse­rer schö­nen Haupt­stadt und werde wie ein Staub­sau­ger die Ein­drü­cke die mich hier erwar­ten, auf­sau­gen. Ich fürchte nur, ich muss den vol­len Beu­tel dann zu hause auf­schnei­den um noch mal nach zuschauen, was sich alles darin ange­sam­melt hat. Die Wochen­schau habe ich daher von lan­ger Hand vor­be­rei­tet, akri­bisch zusam­men­ge­tra­gen und lie­be­voll umschrie­ben um sie dann letzt­end­lich doch dem Auto­ma­tis­mus des Sys­tems zu unter­wer­fen. Ich bin eben gerne vor­be­rei­tet. Das bedeu­tet natür­lich auch, das die Ein­träge zwar nicht mehr ganz tau­frisch sind, aber den­noch nichts an ihrem Wert ein­ge­büßt haben. Aber was ist im Netz schon tau­frisch? Stun­den sind hier Tage, Tage sind Wochen und Wochen oft Monate. Glück­li­cher­weise ver­gisst das Netz nicht so schnell, sagt man jeden­falls. Aber das Netz über­sieht sehr schnell, rea­giert oft impul­siv und mas­sen­dy­na­misch auf das was publi­ziert und dann mul­ti­pli­ziert wird. »Wenn 20 Leute dar­über blog­gen, wird es schon ein Skan­dal sein!«. So ist es lei­der nicht immer. Ent­wi­ckelt eure Mei­nung lie­ber selbst und steht dazu um andere davon zu über­zeu­gen oder ein­zu­ge­ste­hen, das man sich doch geirrt hat. Ein paar Anre­gun­gen zur Mei­nungs­fin­dun­gen gibt es hier. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 August

Freitag der 13. (schon wieder)

Kühl und sach­lich hatte ich bereits die Fas­zi­na­tion des beson­de­ren Datum erklärt. Viel­leicht zu kühl, denn im schlimms­ten Fall ist Wis­sen der Tod jeder Phan­ta­sie und das möchte ich natür­lich nicht. Eigent­lich hätte ich die­ses Datum auch ver­passt, wäre da nicht Ein­gangs erwähn­ter Arti­kel, der an die­sem Frei­tag zu den belieb­tes­ten gehört. Und was mache ich? Ich ver­helfe dem Blog hier völ­lig blau­äu­gig in die neuste Ver­sion 3.0.1 ohne mir dar­über im kla­ren zu sein, welch fatale Fol­gen das haben könnte. Hätte ich vor­her gewusst wel­cher Tag heute ist, ich möchte mir gar nicht aus­ma­len was alles hätte pas­sie­ren können.

Aber es ist nichts gesche­hen. Nicht bei mei­ner Word­Press Instal­la­tion und nicht bei den ande­ren Instal­la­tio­nen die ich betreibe. Und das ist Grund genug der Brü­der Lumiére zu geden­ken und wie­der ein­mal die Pup­pen tan­zen zu las­sen. Natür­lich nur post-mortem, denn wir wol­len ja stil­echt bleiben.


11 August

Reingehört: Charles de Goal - Restructuration

Kategorie: Dunkle Klänge4 Kommentare

Nicht schon wie­der. Die Liste der Bands, die sich nach eini­gen erfolg­rei­chen Jah­ren in den 80er auf­lös­ten um dann in den letz­ten 5 Jah­ren auf wun­der­same Weise auf­er­ste­hen, ist lang gewor­den.  In der Regel schwan­ken diese soge­nann­ten Reuni­ons zwi­schen pein­li­chen Live-Auftritten mit auf­ge­wärm­ten, unin­spi­rier­tem Mate­rial und dem »Ist ja ganz nett«-Gefühl das sich breit macht, wenn die Idole von einst ihre Klas­si­ker zum Bes­ten geben. Meist folgt dann die Ernüch­te­rung, denn die ursprüng­li­che Begeis­te­rung die man bes­ten­falls der eige­nen Erin­ne­rung ent­nimmt, stellt sich eigent­lich nie ein.

Eine Umstruk­tu­rie­rung die nahezu spur­los an mir vor­bei ging, war die von Charles de Goal, den fran­zö­si­schen Cold­wave Pio­nie­ren der frü­hen 80er, die mit »Restruc­tu­ra­tion« 2008 eine neues Album auf den Weg brach­ten. Als ich jüngst dann das Stück Deca­dence auf dem Sam­pler Pagan Love Songs Vol.2 ent­deckte, war meine Neu­gier geweckt und so habe ich spon­tan meine Samm­lung, die eigent­lich nur aus dem Erst­lings­werk Algo­ryth­mes (1980) besteht um Restruc­tu­ra­tion (2008) erweitert.

Mein erste Begeg­nung mit den Fran­zo­sen hatte ich mit dem legen­dä­ren Stück Expo­si­tion, das ich Anfang der 90er in irgend­ei­nem schwar­zen Club hörte und die mir Ohren und Ver­stand für das mir noch unbe­kannte Genre des Cold-Wave öffnete.  Charles de Goal, das war eigent­lich 1979 ein Solo-Projekt von Patrick Blain, der zuvor mit der Band C.O.M.A. bereits ein Album her­aus­ge­bracht hatte. Mit Syn­the­si­zer, Gitarre, Bass und Schlag­zeug formte er das, was man spä­ter Cold-Wave taufte. Mini­mal­elek­tro­ni­sche Klänge und Beats, das auf­flam­mende Post-Punk-Genre als Atti­tüde ent­wi­ckelte sich dar­aus ein Sound, der unter­kühlt und zurück­hal­tend wirkt um letzt­end­lich doch den Hörer zu fas­zi­nie­ren. 1986 war es dann auch schon wie­der vor­bei. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


6 August

Enola Gay - Is Mother proud of Little Boy today?

Kategorie: Ansichtssache7 Kommentare

Ein glei­ßen­der Blitz erhellt die Stadt. Die unglaub­li­che Hel­lig­keit und Inten­si­tät ver­dampft die obers­ten Haut­schich­ten ste­hen­ge­blie­be­ner Pas­san­ten, ihre Umrisse bren­nen sich in die Häu­ser­wände der Stadt kurz bevor die Druck­welle Men­schen und Häu­ser weg­reißt. Nie­mand im direk­ten Deto­na­ti­ons­be­reich über­lebt den Ein­schlag der Bombe, die töd­li­che Strah­lung legt sich wie ein Schleier des Todes über die Stadt. Noch wäh­rend die Feu­er­säule den Him­mel erhellt, ver­sinkt die Erde in tiefe Fins­ter­nis. Men­schen die vor der Hitze zum Fluss flie­hen und davon trin­ken, fal­len spä­ter die Haare aus. Rote Fle­cken bede­cken den gan­zen Kör­per noch bevor sie qual­voll inner­lich verbluten.

Heute vor 65 Jah­ren, am 6. August 1945 zer­störte eine Atom­bombe die japa­ni­sche Stadt Hiro­shima und tötete etwa 150.000 Men­schen. Um 8:15 wirft die Enola Gay, ein ame­ri­ka­ni­scher B29 Bom­ber seine töd­li­che Fracht »Little Boy« über der Stadt ab. Zusam­men mit der Bombe auf Naga­saki, die 3 Tage spä­ter abge­wor­fen wur­den been­den die Ame­ri­ka­ner ihren Krieg mit Japan und unter­zeich­nen am 2. Sep­tem­ber die Kapi­tu­la­tion des Landes.

Ato­mare Bom­ben und ato­mare Ener­gie gewin­nen in den Jah­ren nach Ende des 2. Welt­krie­ges zuneh­mend an Bedeu­tung und gip­feln in Wett­rüs­ten und dem kal­ten Krieg. Die gegen­sei­tige Andro­hung eines Atom­krie­ges der Super­mächte, die zynisch unter dem Begriff Abschre­ckung geführt wurde, beschwor erst­mals Aus­lö­schungs­sze­na­rien der Mensch­heit her­auf. Immer wie­der scheint der Streit zwi­schen Ost und West zu eska­lie­ren. In den 80ern wächst der Pro­test gegen ato­mare Machen­schaf­ten, in Deutsch­land wird offen gegen Atom­waf­fen pro­tes­tiert — die vor allem jun­gen Men­schen ersti­cken an der Gewiss­heit das es mit einem Knopf­druck vor­bei sein könnte und auch die Kern­en­er­gie, die man nach der Ölkrise 1973 als Heil­mit­tel für eine ein­sei­tige Abhän­gig­keit sah stößt auf Kri­tik. Atom­kraft? Nein Danke. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


31 Dezember

Heiß und fettig - Knusprige Musik 2009

Kategorie: Dunkle Klänge3 Kommentare

Jetzt mal so unter uns gespro­chen, die unzäh­li­gen Rück­bli­cke kön­nen schon etwas ner­vig sein. Erst jüngst ereilte einige Blog­pa­ra­den mei­nen Fee­dre­a­der, in dem es um die bes­ten Alben des Jah­res ging. Wenn ich ehr­lich sein muss, es gibt ganz wenige Alben die durch­weg stim­mig sind und einen wirk­lich Platz in der Spit­zen­liste ver­dient haben.

Die­ses Jahr war sehr durch­wach­sen, ebenso wie die Alben die ich in mei­ner Fin­ger und letzt­end­lich in meine Ohren bekom­men habe. Von vorne bis hin­ten gut war aber keins so rich­tig, neh­men wir Sound of the Uni­verse von Depe­che Mode. Wrong, In Chains oder auch Hole to Feed sind groß­ar­tige Stü­cke die allein den Kauf der Scheibe schon »ren­ta­bel« gemacht haben. Aber es sind auch wie­der Lücken­fül­ler dabei, die nicht so klin­gen, als seien sie fer­tig oder wür­den in Kon­zept des Albums pas­sen. Depe­che Mode spielt in der Cham­pi­ons Lea­gue der Pop­mu­sik und hier wird eben viel Show gemacht.

Ich tue mich schwer ein gan­zes Album zu lie­ben, viel­leicht weil auch die Zeit fehlt. Frü­her hat man sich im Jahr viel­leicht 5 Plat­ten kau­fen kön­nen, um die dann durch unzäh­li­ges hören zu ver­in­ner­li­chen. Heute höre ich gut und gerne das 10fache. Logisch das ich dabei nicht genug Lei­den­schaft mit­brin­gen kann, wirk­lich jedes Album mit der sel­ben Hin­gabe zu hören, wie ich es frü­her ein­mal gemacht habe. Mei­ner Mei­nung nach nicht wirk­lich schlimm, denn letzt­end­lich wach­sen mir Alben nach Jah­ren noch immer neu ans Herz.

Es gibt aber einige Über­ra­schun­gen der dies­jäh­ri­gen Neu­er­schei­nun­gen und New­co­mer die mich zum stau­nen gebracht habe und das meis­tens dann, wenn ich gewohnt musi­ka­li­sche Kate­go­rien ver­las­sen und über den Tel­ler­rand schaue und so sind mir einige Stü­cke beson­ders in Erin­ne­rung geblie­ben, die ich euch näher vor­stel­len möchte. Stellt euch das wie ein Schale Pom­mes vor: Jede Pom­mes ist anders, aber heiß, fet­tig und lecker sind sie alle. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


8 Oktober

NIN und Gary Numan: Cars

Kategorie: Vernetzt2 Kommentare

Es war eine schöne Zeit, diese 20 Jahre mit den Nine inch Nails (Web­site) rund um den cha­ris­ma­ti­schen Front­mann Trent Rez­nor. Mit der aktu­el­len Welt-Tour »Wave Good­bye« 1989 — 2009 möchte Rez­nor zusam­men mit den NIN einen gelun­ge­nen Pau­sen­strich unter das Musik­pro­jekt set­zen, das nie als Band vor­ge­se­hen war. Im Februar 2009 gibt man bekannt, das man sich nun eine län­gere Zeit rar machen würde, von einer Auf­lö­sung ist jedoch nicht die Rede. Krea­tive Schaf­fens­pause? Bestimmt, tot­ge­sagte leben eben länger.

Dafür gab es bei den Auf­trit­ten in der O2-Arena am 15. Juli die­ses Jah­res eine gelun­gene Über­ra­schung, als New Wave Legende Gary Numan zusam­men mit den NIN seine Songs »Cars« und »Metal« prä­sen­tiert. Numan, der als Pio­nier des Syn­t­hie­si­zer ori­en­tier­ten New-Wave der spä­ten 70er gilt, muss wohl einen blei­ben­den Ein­druck bei Rez­nor hin­ter­las­sen haben, der sich schon immer für den tech­nisch ori­en­tier­ten Sound inter­es­siert hat.  Nach­dem einige ver­wa­ckelte Videos bei Youtube auf­tauch­ten war schnell klar, das es hier­bei schon jetzt um Kult­auf­tritte han­delt. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


7 Oktober

H.P. Lovecraft - Fear of the unknown

Kategorie: Vernetzt4 Kommentare

lovecraft fear of the unknownEiner DER Schrift­stel­ler für jeden ambi­tio­nier­ten Grufti, den man mal gele­sen haben sollte. Zumin­des­tens sollte man ein Buch von ihm sein Eigen nen­nen und es sich ins Regal stel­len, oder auf einer Fes­ti­val­wiese drin blät­tern — dann erweckt es wenigs­tens den Anschein.

Jetzt bringt Wyrd Docu­men­tary die Doku­men­ta­tion Love­craft — fear of the unknown (Furcht vor dem unbe­kann­ten) her­aus, in der einige nam­haf­ten Auto­ren und Fil­me­ma­cher über ihre Inspi­ra­ti­ons­quelle berich­ten. Love­craft gilt als einer der bes­ten Auto­ren für anspruchs­volle Horror-Literatur, doch er konnte noch viel mehr: Von Schau­er­ge­schich­ten bis zu Hor­ror­ro­ma­nen, von Traum­welt­ge­schich­ten und Fan­ta­sys­to­rys bis hin zu Mythos­ge­schich­ten. Außer­dem betä­tigte er sich als Schrei­ber von Gedich­ten und Brie­fen. Bis zu sei­nem Tod durch Darm­krebs 1937 soll er 87000 Briefe  geschrie­ben haben.

Unzäh­lige Werke von Love­craft wur­den ver­filmt, die größte Zahl sind B-Movies und Hor­ror­filme, die letzt­end­lich auch als Inspi­ra­ti­ons­quelle der Horror-Punk und Grufti-Szene gel­ten und nicht sel­ten auch von Musi­ker direkt in ihre Werke mit ein­ge­bun­den wer­den. Gute Ver­fil­mun­gen wie Hemo­glo­bin (1997), Dagon (2001) oder auch Re-Animator (1985) soll­tet ihr euch unbe­dingt mal rein­zie­hen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


5 Oktober

Knicklichtgruftis im Galileo-Szene Check

Kategorie: Vernetzt8 Kommentare

Galileo.arp.300pixWie oft würde sich der Mann im Grabe umdre­hen, wenn man einen Fern­se­her auf seine Über­reste stel­len würde. Gali­leo Gali­lei war näm­lich nicht nur ein ita­lie­ni­scher Mathe­ma­ti­ker, Phy­si­ker und Astro­nom son­dern auch Namens­ge­ber für die Pseudo-Populär-Wissenschaftliche Unterhaltungs-Sendung Gali­leo, die jedes mal anstrebt, uns die Welt zu erklä­ren. Und weil die Welt der Wis­sen­schaft offen­bar schon erschöpft ist, wid­met man sich seit eini­ger Zeit auch eher Fra­gen die uns wirk­lich alle beschäf­ti­gen. »Wie­viele Leute pin­keln eigent­lich in so ein Frei­bad­be­cken?«  oder auch »Wie­viel Gewicht kann man an einem Tag zuneh­men?«  Mich schüt­telt es immer noch bei dem Gedan­ken, was ich ohne die­ses so erwor­bene Wis­sen gemacht hätte. Wohl mög­lich, dass mich der schiefe Turm von Pisa erschla­gen hätte.

Doch jetzt wagt sich das TV-Magazin auch an die Jugend­sze­nen heran und stellt die bekann­tes­ten davon im Szene-Check vor. Die­ses mal müs­sen die Cyber­n­au­ten dran glau­ben, die im fol­gen­den auch Cyber­gothic genannt wer­den. »Sie sehen aus wie von einem ande­ren Pla­ne­ten, wie Manga-Männchen die in einen Farb­topf gefal­len sind…« so die Ein­lei­tung des Mode­ra­tors. Kann ja hei­ter wer­den. Ich ver­weise an die­ser Stelle an mei­nen Arti­kel: Sub­kul­tur! — Cyber­gothic, in dem ich mich neu­tra­ler und sach­li­cher mit dem Thema aus­ein­an­der­setze, denn ein iro­ni­scher und viel­leicht leicht spöt­ti­scher Ein­druck im fol­gen­den Arti­kel ist beab­sich­tigt und schwingt nicht nur sub­jek­tiv mit. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


20 September

Spontis Wochenschau #38

Spontis WochenschauVer­dammt, ich werde alt. Stellt euch vor, ihr schreibt einen Bei­trag und ver­gesst, die­sen zu Ver­öf­fent­li­chen. Auf­ge­fal­len ist mir das beim suchen eines Links. Da wollte ich jeman­den zei­gen, wie man auf sehr geschickte und leicht Art und Weise ein Foto von sich in ein Zom­bie­bild ver­wan­deln kann und erin­nerte mich: Mensch, dar­über habe ich doch geschrie­ben! Letzt­end­lich musste ich dann auf mei­nem eige­nen Blog die Such­funk­tion benut­zen um dann doch her­aus­zu­fin­den, das besag­ter Bei­trag ein­fach nicht vor­han­den ist. Erst viel spä­ter ist es mir dann wie Schup­pen aus den Haa­ren gefal­len, das ich viel­leicht einen Blick in die Ent­würfe wer­fen sollte. Des­halb gibt es die Wochen­schau der KW 38 erst jetzt, rück­wir­kend natür­lich. Ich weiß, das ihr mit ver­zei­hen wer­det, schließ­lich bleibt euch ja auch nichts ande­res übrig. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


31 August

Musikperlentaucher - Tauchgang #07

Human League - Being Boiled

Mit­ten im Punk grün­det sich 1977 die Band Human Lea­gue, die mit ihrer Musik schon einen gan­zen Schritt wei­ter war, als man das zunächst erfas­sen konn­ten. Ihr Stück Being Boi­led, das 1978 erschien ist zu die­ser Zeit eher ein Untergrund-Hit in der sonst sehr pun­k­las­ti­gen Zeit der spä­ten sieb­zi­ger und wird von der Musik­in­dus­trie noch igno­riert, die gerade damit beschäf­tigt ist, den Punk zu ver­mark­ten. Das Ori­gi­nal­stück (Video) gilt als Mei­len­stein in der musi­ka­li­schen Ent­wick­lung vom Punk zum New Wave noch bevor über­haupt jemand von die­ser neuen Musik­rich­tung sprach. Erst mit einer neu gemisch­ten, etwas schnel­le­ren Ver­sion und 4 Jahre spä­ter errei­chen sie damit eine Chart-Platzierung in Eng­land. Jetzt passte der Sound auch kom­mer­zi­ell bes­ser in die musi­ka­li­sche Land­schaft der frü­hen 80er, denn was Human Lea­gue mit dem Stück ein­läu­tete war nun Rea­li­tät gewor­den. Das Ori­gi­nal ist weni­ger geläu­fig, so das ich mich für den Remix aus dem Jahre 1982 ent­schie­den habe.

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