14 Dezember

Spontis Wochenschau #25/11

Kategorie: Wochenschau1 Kommentar

Spontis WochenschauEinige Wochen sind ver­gan­gen, seit ich die letzte Wochen­schau ver­öf­fent­licht habe. Und den­noch ist meine Liste von Ver­wei­sen über­schau­bar geblie­ben. Ich habe den Ein­druck, dass sich eine digi­tale Stille breit­macht, kurz vor dem Jah­res­wech­sel und dem besinn­li­chen Fest scheint man sich noch ein letz­tes mal dem Stress des All­tags hin­zu­ge­ben. Vor­be­rei­tete haben bereits jetzt alle Geschenke besorgt, Back­zu­ta­ten ein­ge­kauft und die Rezepte für das Weih­nachts­es­sen bereit­ge­legt. Die ande­ren, die mit dem Fest so rein gar nichts anfan­gen kön­nen, ver­ste­cken sich vor dem Kon­sum­ter­ror, der ewig dudeln­den Weih­nachts­mu­sik und der auf­ge­setz­ten Besinn­lich­keit. Ich schwebe irgendwo dazwi­schen, ver­mut­lich habe ich mich mit der Tat­sa­che abge­fun­den, dass Weih­nach­ten nun mal so gefei­ert wird, werde mich aber davor hüten ein Baum mit Kugeln zu behän­gen oder lus­tige Weih­nachts­män­ner auf­zu­stel­len. Ich schätze die Zeit der Ruhe, die Zeit mit der Fami­lie und Freun­den und die Zeit mit sich selbst. Die meis­ten müs­sen nicht arbei­ten und nut­zen die Gele­gen­heit, auch weite Ent­fer­nun­gen zu über­brü­cken, um sich im Kreise sei­ner Fami­lie oder sei­ner Freunde zu bewe­gen. Schade, dass das außer­halb die­ser Zeit so schwie­rig gewor­den ist. Und damit ihr euch beim kli­cken zwi­schen mög­li­chen Geschen­ken eine Pause gönnt, hier ein paar Weih­nachts­freie Links. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


2 Mai

Spontis Wochenschau #12/11

Kategorie: Wochenschau4 Kommentare

Spontis WochenschauNach­dem sich der Hexen­mo­nat April in Luft auf­ge­löst hat, sind wir auch schon mit­ten­drin im Mai, der kei­nen Zwei­fel mehr offen lässt. Es wird wie­der son­ni­ger, wär­mer und deut­lich brau­ner. Trotz inten­si­ver Bemü­hun­gen mein edle Blässe zur erhal­ten, schei­terte ich beim Ver­such zu gril­len und endete mit einem brau­nen Teint und ebenso albern brau­nen Unter­ar­men. Immer hin deu­ten zahl­rei­che Ring­strei­fen an den Fin­gern von einer Ver­wei­ge­rungs­hal­tung, die vor­han­den, aber nutz­los war.

Zäh­ne­knir­schend habe ich lange Win­ter­män­tel, dicke Schals und warme Hand­schuhe in Kis­ten ver­staut, habe das Desk­top mei­nes Bild­schirm von ver­schnei­ten Grab­stei­nen befreit und gegen Burg­rui­nen im Son­nen­un­ter­gang aus­ge­tauscht. Auch hübsch. Im Netz und in mei­ner Liste mar­kier­ter Arti­kel kam es der­weil zu einem Daten­stau, der sich nun in einer doch recht umfang­rei­chen Wochen­schau äußert. Ganz frei nach dem Motto »Masse statt Klasse!« Den gan­zen Arti­kel lesen… »


12 April

Gothic Friday April - Spontis Top of the Goth (1)

Kategorie: Gothic Friday2 Kommentare

Gothic Friday 2011Der Gothic Fri­day ver­langt den Teil­neh­mer eini­ges ab, das merke ich immer daran, wenn ich selbst vor einem blin­ken­den Cur­sor sitze und dar­über nach­denke, was ich schreibe und wie ich es ver­mittle. Aus die­sem Grund war die Ent­schei­dung, eine ent­span­nende Runde ein­zu­le­gen, nicht ganz unei­gen­nüt­zig. Ob ich Filme oder Musik neh­men würde, war eine Frage, die sich von ganz alleine löste, als ich näm­lich wäh­rend mei­ner Runde durch die Admi­nis­tra­ti­ons­ober­flä­che des Blog »Mad World« in einer Ver­sion von Spectra*Paris aus mei­nen Laut­spre­chern vernahm.

Schnel­ler als ich mich ver­sah, waren einige Cover-Versionen gefun­den und beschrie­ben. Ehr­li­cher­weise muss ich zuge­ben, das Ent­span­nung zwar bei mir wirk­lich anders aus­sieht, aber den­noch emp­fand ich diese April-Runde aus Teil­neh­mer­sicht leich­ter als die voran gegan­ge­nen. Dafür wird mir Schwarz vor Augen, wenn ich an die Zusam­men­fas­sung denke, denn schon jetzt zeich­net sich ein neuer Teil­neh­mer­re­kord ab. Wahn­sinn! Um euch aber nicht län­ger auf die Fol­ter zu span­nen, hier meine sub­jek­ti­ven Top 5 der Cover-Versionen: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


31 März

Samstag Abend Reportage - Shadow Leverkusen

Kategorie: Schwarze Szene14 Kommentare

Aktuelle Stunde Screenshot 19.10.2008Aus einer Aktu­el­len Stunde vom Okto­ber 2008: »Mit einer Welt, mit einer Hei­mat, die viele Außen­ste­hende erschreckt, die viele absto­ßend fin­den und unheim­lich. Aber Außen­ste­hende haben meis­tens gar nicht die Chance, da mal rein­zu­gu­cken in diese Szene.« Wie gut, dass es den WDR gibt, des­sen Mode­ra­to­rin Anna Plan­ken uns diese »fan­tas­ti­sche« (in Gän­se­füß­chen) Repor­tage ankün­digt. Wage­mu­tig und uner­schro­cken wagen sich tap­fere Jour­na­lis­ten in die Höhle des Löwen, das Shadow in Lever­ku­sen, um einige Sze­ne­gän­ger bei der Ver­an­stal­tung »Schat­ten­tanz« nach ihren Beweg­grün­den zu fragen.

Doch schon hier liegt der Hase im Pfef­fer ver­gra­ben, denn offen­bar schei­nen der Schnitt oder die Anwe­sen­den für ein merk­wür­di­ges Bild ver­ant­wort­lich zu sein, das die­ses rund 4 Minu­ten lange Stück Film abgibt. So defi­niert Club­be­sit­ze­rin Clau­dia im spon­ta­nen Gespräch, dass »gruf­tig« ause­hen aus Lack, Leder und zer­ris­se­nen Strumpf­ho­sen über den Armen besteht — was ich per­sön­lich bezweifle, aber der Tat­sa­che ent­nehme, das man hier zwi­schen Tür und Angel keine aus­schwei­fende Defi­ni­tion erwar­ten kann. So viel kann ich zu ihrer Ver­tei­di­gung bei­steu­ern. Immer­hin sei »schwarz« das Gebot der Stunde und damit hat sie völ­lig recht. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 März

Northern Lights: The Goth scene in York 1986

Kategorie: Schwarze Szene4 Kommentare

Nothern Lights - ScreenshotGanz im Gegen­satz zur land­läu­fi­gen Mei­nung war nicht nur Lon­don eine Hoch­burg der frü­hen Gothic-Szene der 80er, son­dern vor allem Städte wie Leeds oder auch York, wie man auch aus Inter­views erfährt, die ich sei­ner­zeit mit Melissa (Lon­don) und Nick (Nor­wich) geführt habe. »Die meis­ten Leute die ich kenne, oder mit denen ich befreun­det bin sind Ex-Punks, was sich am ehes­ten dadurch erklä­ren lässt, das Nor­wich zusam­men mit Leeds und Brad­ford die gro­ßen »Goth«-Städte der 80er waren, die Bewe­gung war im Ver­gleich mit ande­ren Sub­kul­tu­ren hier beson­ders groß.« Als Ein­kaufs­me­tro­pole schwar­zer Lebens­art hin­ge­gen, war die bri­ti­sche Haupt­stadt hin­ge­gen unerreicht.

Eine Doku­men­ta­tion die 1986 in York und Leeds gedreht wurde, ist Nort­hern Lights die von Steve Dixon’s Punk Pix, die 1987 auf BBC2 aus­ge­strahlt wurde. Obwohl die Doku­men­ta­tion krampf­haft ver­sucht objek­tiv zu blei­ben, ver­fällt sie wie­der und wie­der in pole­mi­sche Mus­ter: »When you are young und unem­ployed, you can expe­ri­ment more fre­ely with your look and style.« — Klar, jung und arbeits­los, was auch sonst. In der Tat war die Jugend­ar­beits­lo­sig­keit in Eng­land hoch, aber sicher kein pau­scha­ler Beweg­grund für einen ande­ren Style. Any­way. Die Bild­qua­li­tät ist gewohnt schlecht, weil tau­send­fach kopiert, lei­der war keine bes­sere Ver­sion auf­zu­trei­ben. Inter­es­sant sind die Auf­nah­men alle­mal, zeigt sich doch auch die begin­nende Insze­nie­rung die­ser Jugend­kul­tur als Motiv der Kame­ra­l­inse. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


8 Februar

Spontis Wochenschau #4/11

Kategorie: Wochenschau11 Kommentare

Spontis WochenschauEine tur­bu­lente Woche. Jeden­falls in Web­kul­tu­rel­ler Hin­sicht. Da wer­den Schlamm­schlach­ten geschla­gen, Daten­schutz­de­bat­ten los­ge­tre­ten und in Ägyp­ten schal­tet man das Inter­net ab. Ein­fach so.  Es fällt mit schwer die Balance zwi­schen den Art der Mel­dun­gen zu bewah­ren, einige Mel­dun­gen und Geschichte habe mich sehr bewegt, wäh­rend mich andere erhei­ter­ten. Ist es legi­tim sich nach der Geschichte von Julie über ein ande­res Video zu amü­sie­ren? Ver­lie­ren wir in der Flut der Infor­ma­tio­nen das Gefühl für rich­tig und falsch? Ich glaube ich bin heute etwas in düs­te­rer Grund­stim­mung, ertrage auch gerade keine fröh­li­che Musik. Stun­den­de­pres­sion nenne ich das mal. Kein Grund zur Panik, aber ich sehe mich außer Stande eine wer­tende Ein­lei­tung zu Erhal­tung der Balance zu schrei­ben. Daher über­lasse ich euch die Wer­tung, ich weiß ich kann mich auf euch ver­las­sen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


15 Dezember

Dreieinhalb Minuten Flucht

Places around DublinMomen­tan scheint ein Welle der soge­nann­ten Timelapse-Filme durch das Inter­net zu flu­ten, Filme die aus unzäh­li­gen Bil­dern Stun­den wie Sekun­den erschei­nen las­sen, Tage wie Minu­ten. Mich fas­zi­nie­ren diese klei­nen meist mit Liebe erstell­ten Meis­ter­werke, doch mich vor dem Bild­schirm zu fes­seln, das ver­mö­gen nur wenige.

Einer davon ist der Kurz­film »Pla­ces around Dub­lin« von Mike Kac­per­ski, der sich mit sei­ner Kamera in einem Radius von 50km um die Iri­sche Haupt­stadt bewegt hat um Ein­drü­cke davon ein­zu­fan­gen, die das Land und die Stadt sur­real und ein­zig­ar­tig erschei­nen las­sen. Im Hin­ter­grund sorgt das Stück Boa­di­cea von der iri­schen Künst­le­rin Eithne Patri­cia Ní Bhraonáin, die den meis­ten unter ihrem Kür­zel Enya geläu­fig sein dürfte, für Gän­se­h­aut­fee­ling pur.

Ich muss geste­hen ich bin lei­den­schaft­lich vor­be­las­tet. Zum einen war und bin ich immer von der iri­schen Land­schaft fas­zi­niert, nicht allein wegen der zahl­rei­chen Legen­den und Mythen die dort ein ums andere Mal einen Mit­tel­punkt fin­den, und zum ande­ren wegen mei­ner Vor­liebe für düs­tere Syn­t­hie­tep­pi­che von denen Enya hier einige ein­setzt. Wer ähnlich ange­haucht ist, möge bitte die Laut­spre­cher ein­schal­ten und das Video in HD und im Voll­bild anschauen um sich 3:33 vor­über­ge­hend aus dem Leben zu ent­füh­ren. Bei mir hat es funk­tio­niert — und wer dann den unwei­ger­li­chen Drang ver­spürt in die Haupt­stadt der Iren zu rei­sen, der könnte mich bei mei­ner Dran­ger­fül­lung dort tref­fen. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


13 Dezember

YouTube Top 10 - Ein Jahr im Rückblick

Kategorie: Ansichtssache5 Kommentare

YouTube Rewind ScreenshotNoch führt YouTube die Lis­ten der Video­por­tale und trotz Geo­fucking auch in Deutsch­land unge­schla­gen an. Die Folge? Was YouTube als die Top 10 des Jah­res 2010 kürt, dürfte tat­säch­lich das sein, was die Welt sich so am häu­figs­ten im Netz ange­schaut hat. Nicht unbe­dingt meine Favo­ri­ten  aber immer­hin eine andere Sicht der Dinge als es die Jah­res­rück­bli­cke der Medien gene­rie­ren. Wie lange sich YouTube gerade in Deutsch­land dank Urhe­ber­recht, Daten­schutz, Jugend­schutz und Zen­sur noch hal­ten wird ist frag­lich. Dies­jäh­rige Ver­hand­lun­gen zwi­schen dem Video­dienst­an­bie­ter und den deut­schen Rech­te­vewer­tern sind jeden­falls erfolg­los ver­lau­fen.

Grund genug ein­mal meine grauen Zel­len anzu­stren­gen um meine per­sön­li­chen High­lights her­aus­zu­pi­cken, die teil­weise ver­tre­ten aber größ­ten­teils unter­re­prä­sen­tiert sind. The­ma­tisch nicht immer pas­send, aber in jeder Hin­sicht erqui­ckend für mich.  Allen voran OKGo, die nicht durch ihre Inten­sive Beschäf­ti­gung mit dem Phä­no­men YouTube Schlag­zei­len mach­ten, son­dern auch mit ihrem Schritt ihr altes Label zu ver­las­sen weil das dafür gesorgt hatte, das die Videos in eini­gen Län­dern nicht ver­füg­bar waren. Unter eige­nen Label sorg­ten sie 2010 mit einer »Rube Gold­berg« Maschine dann erneut für Auf­se­hen: Den gan­zen Arti­kel lesen… »


10 November

Spontis Wochenschau #38

Spontis WochenschauEs wird wie­der käl­ter, was fach­kun­dige Meteo­ro­lo­gen auf das Wet­ter zurück füh­ren. Grund genug die Som­mer­sa­chen wie­der gegen die Win­ter­kla­mot­ten aus­zu­tau­schen: Dicke Schals, warme Müt­zen und flau­schige Woll­so­cken. Wo wir gerade bei kal­ten Füßen sind, Pikes sind ja nicht gerade bekannt dafür durch wärme, Kom­fort oder Sicher­heit zu glän­zen — müs­sen sie ja auch nicht, wer schön soll lei­den. Es gibt aber Kom­pro­misse zwi­schen bei­den Wel­ten und daher emp­fehle ich euch heute: Ein­la­gen für die Schuhe, wie man sie in jedem guten Super­markt kau­fen kann. Keine Leder­ein­la­gen und keine aus Wolle, son­dern stink­nor­male Ein­la­gen. Die sind einer­seits schön flach und zum zwei­ten ver­lei­hen sie dem Fuß ein wenig Kom­fort und sind eine gute Ergän­zung gegen kalte Füße. Die schwar­zen (!) mit »Aktiv-Kohle« sind dar­über hin­aus nicht nur farb­li­che har­mo­nisch, son­dern sor­gen auch für wenig Geruch. Wer nach einem Tag WGT und einem tan­zen­den Abend im Spie­gel­pa­last schon mal die spit­zen Freunde abge­schnallt hat, wird wis­sen wovon ich rede. Pro­biert es aus, tragt Ein­la­gen — ihr müsst auch nichts dazu kom­men­tie­ren wenn ihr nicht wollt, denn dar­über spricht ja nie­mand — ist ja irgend­wie uncool. Aber da man mit Ü30 sowieso jen­seits von Gut und Böse ist, macht das auch nichts mehr. »Ist der Ruf erst rui­niert, lebt es sich ganz unge­niert.« Den gan­zen Arti­kel lesen… »


21 Oktober

Musikperlentaucher - Tauchgang #17

Kategorie: Dunkle Klänge4 Kommentare

Das Kabinette - The Cabinet

Als die drei Stu­den­ten Mick, Dave und Craig in Black­pool Kunst stu­dier­ten, ent­deck­ten sie ihr gemein­sa­mes Inter­esse an Musik und alten eng­li­schen Knei­pen. Ihr zwei­ter Besuch im Stu­dio brachte das 1983 Stück »The Cabi­net« her­vor, das man auf 500 Vinyl Sin­gles presste. Auf dunk­len Wege gelang­ten Radio Mode­ra­to­ren an die Scheibe und mach­ten dar­aus einen euro­päi­schen Under­ground Hit, der selbst bei der alt ehr­wür­di­gen BBC Gehör fand. Davon ange­spornt traf man sich 1986 für einige wei­tere Ter­mine in einem Stu­dio in der Nähe von Man­ches­ter und brachte die ein­zige LP »Spy Thril­ler« her­aus. Das Stück The Cabi­net ist eine Hom­mage an das Cabi­net des Dok­tor Cali­gari, ein fil­mi­sches Meis­ter­werk aus dem Jahre 1920. Das Kabi­nette selbst pro­du­zierte dazu ein Ama­teur­vi­deo, das dem Stück visu­elle Tiefe ver­leiht, wenn­gleich auch die klang­li­che Qua­li­tät lei­det. Aber wer möchte, kann das Stück auf dem aktu­el­len Sam­pler The Mini­mals Wave Tapes käuf­lich erwer­ben. Den gan­zen Arti­kel lesen… »