10 Juli

Spontis Wochenschau #18/11

Kategorie: Wochenschau1 Kommentar

Spontis WochenschauDurch eine schick­sal­hafte Fügung komme ich den Genuss, das Amphi 2011 besu­chen zu kön­nen. Das ist im Gegen­satz zum Wave-Gotik-Treffen viel­leicht eine gute Mög­lich­keit, musi­ka­lisch auf meine Kos­ten zu kom­men, denn beim WGT stand ja der Cha­rak­ter des Tref­fens im Vor­der­grund. Tanz­wut, Deine Lakaien, Zer­a­phine, De/Vision, Sal­ta­tio Mor­tis, Sub­way to Sally, Clan of Xymox oder der Fluch, eine geballte Ladung Musik steht mir bevor. Wenn Ba’al uns gnä­dig geson­nen ist, haben wir auch schö­nes Wet­ter. Wer einen net­ten Plausch außer­halb der Fes­ti­val­stim­mung an einem der gemüt­lich Plätze sucht, ist herz­lich ein­ge­la­den, mir eine Nach­richt zu schreiben.

Mit einem Ziel vor Augen lässt sich die Zeit leich­ter ertra­gen und um das War­ten noch wei­ter zu ver­kür­zen, habe ich noch einige inter­es­sante Links zusam­men­ge­tra­gen. Wer wie­der ein­mal SEINEN Link ver­misst, den er schon im Geiste die ganze Woche mit sich herum trägt, dem sei das Kon­takt­for­mu­lar ans Herz gelegt, das Dir die Mög­lich­keit bie­tet, etwas inter­es­san­tes zu zei­gen um es viel­leicht hier an die­ser Stelle (oder in einem eige­nen Arti­kel) wie­der­zu­fin­den. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


26 Januar

Inger Edelfeldt - Mein schwarzes Herz

Kategorie: Wortkunst5 Kommentare

Inger Edelfeldt - Mein schwarzes HerzLesen ist ein äußerst kom­ple­xer Pro­zess. Wäh­rend unsere Augen Wort für Wort und Zeile für Zeile erfas­sen müs­sen, ist unser Gehirn damit beschäf­tigt die Wör­ter wie­der in eine Sinn­ge­mäße Folge zu brin­gen, die Aus­sage zu erfas­sen und für sich zu ana­ly­sie­ren. Nach­dem Laura von Blog Biblio­fe­les bereits mit Eva Maria Bonke’s »Ich sehe schwarz« eine inter­es­sante Rezen­sion Szene-Typischer Lite­ra­tur ver­öf­fent­licht hat, wid­met sie sich nun in ihrem neus­ten Arti­kel einem wei­te­ren Werk.  »Mein schwar­zes Herz« von Inger Edel­feldt, fasst sie wie folgt zusam­men: »Nicht wirk­lich ein Vam­pir­ro­man, aber den­noch eine nette, melan­cho­li­sche Geschichte, an der auch (ehe­ma­lige) Szene-Anhänger ihren Spaß fin­den kön­nen.« Neu­gie­rig?

Klap­pen­text:
»Die 17-jährige Arri spürt es sofort: Die­ser junge Mann namens Oscar, schwarz geklei­det und geschminkt, ist der Junge ihrer Träume, ein See­len­ver­wand­ter. Eines Tages jedoch ent­steigt ein gut aus­se­hen­der Jüng­ling ihrem Spie­gel, der sich als Vam­pir Leo­ni­das aus Eido­lon vor­stellt. Arri ist fas­zi­niert, aber als sie end­lich mit Oscar zusam­men­kommt, rückt Eido­lon in weite Ferne. Aber so leicht lässt ein Vam­pir sich nicht abwim­meln…»
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22 März

Spontis Wochenschau #10

Kategorie: Wochenschau9 Kommentare

Ein schö­nes Wochen­ende. Wirk­lich jetzt. Sams­tag war ich zusam­men mit mei­ner bes­se­ren Hälfte auf der Crea­tiva, einer Bas­tel­messe in Dort­mund um die neu­es­ten Trends in Sachen Bas­teln auf den Zahn zu füh­len. Übri­gens eine reine Frau­en­ver­an­stal­tung und das erste mal das Gefühl als Mann dis­kri­mi­niert zu wer­den. Wie nicht anders zu erwar­ten, musste ich für kleine Jungs, denn immer wenn ich eine Reise mache, muss ich für kleine Jungs. Im Ein­gangs­be­reich gab es aber nur Toi­let­ten mit Röck­chen, also für Frauen. Auch die Her­ren­toi­let­ten waren zum Zwe­cke der Messe umfunk­tio­niert und nur für Frauen ver­füg­bar. So bin ich zu Infor­ma­tion und fragte nach der Her­ren­toi­lette: »Wo finde ich die Her­ren­toi­lette?« Die Dame hin­ter dem Schal­ter seufzt, »Gute Frage, da gucke ich mal in den Kata­log«. Sie blät­tert, wäh­rend ich das Gefühl einer Was­ser­bombe teile. »Gehen sie durch Halle 7, direkt gera­de­aus durch Halle 6 und bie­gen sie links ab zum Durch­gang zu Halle 3 und 4, dort ist eine Her­ren­toi­lette.« Es dau­ert gefühlte 15 Minu­ten bis ich die ret­tende Kera­mik errei­chen, nach­dem der Schmerz gewi­chen ist weiß ich, wie eine Frau sich öfter durch­macht und wie sich Dis­kri­mi­nie­rung anfühlt. Aber was erzähle ich, hier kom­men die Links. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


29 November

Spontis Wochenschau #48

Spontis WochenschauUrlaub vom Urlaub. Jetzt hatte ich eine Woche Urlaub und gefühl­ter Weise nichts geschafft. Unzäh­lige Pro­jekte hatte ich mir vor­ge­nom­men und nur grob geschätzte 60% abge­ar­bei­tet. Immer­hin steht der zusätz­li­che Klei­der­schrank im Schlaf­zim­mer und auch das Arbeits­zim­mer ist umge­räumt. Den Kel­ler habe ich auch end­lich mal wie­der auf­ge­räumt, ein wahre Fund­grube an schein­bar unent­deck­ten Schät­zen. Jetzt brau­che ich Urlaub vom Urlaub, ich meine ihr kennt das sicher — wenn man seine Frei­zeit mit Akti­vi­tä­ten voll­stopft, die man dann letzt­end­lich gar nicht bewäl­ti­gen kann.
Mist, jetzt heule ich doch wie­der rum weil ich ein schlech­tes Gewis­sen habe solange nicht mehr anstän­dig geb­loggt zu haben und dabei sind das genau die Ein­träge die ich bei ande­ren so gar nicht lei­den kann, wenn man nur einen Arti­kel ver­fasst um mit­zu­tei­len, das mein keine Zeit hat einen Arti­kel zu schrei­ben. Aber auf­ge­passt lie­ber Leser, ich würze die­sen Text noch mit einem effek­tive Mehr­wert, näm­lich den Wochen­ver­wei­sen der 47. Kalen­der­wo­che, das neben Vam­pi­ren und Lebens­ret­tungs­ge­sell­schaf­ten auch recht­lich recht infor­ma­tiv sein könnte. Den gan­zen Arti­kel lesen… »


28 September

Bloodlust - Vampire als Sex-Objekt

Kategorie: Vernetzt4 Kommentare

Playboy Ausgabe Oktober 2009Es wurde gewählt. Sämt­li­che Medien sind gefüllt mit Wahl­ana­ly­sen und Vor­her­sa­gen, Kom­men­ta­ren und Arti­kel. Auf der Suche nach ein biss­chen Ablen­kung bin ich über den aktu­el­len ame­ri­ka­ni­schen Play­boy gestol­pert, wer jetzt an das denkt, an was ich den­ken würde, wenn ich das hier lesen täte, ist ein schlim­mer Schelm. Any­way, zurück zum Play­boy. Blood­lust! Why the Undead are Hot again heißt es da auf dem Titel des Hochglanzmagazins.

Der Play­boy geht der durch­aus inter­es­san­ten Frage nach, was Vam­pire so auf­re­gend macht. Ist es die Fas­zi­na­tion des Toten oder dem Sta­dium zwi­schen bei­den Wel­ten? Vam­pire sind ja eigent­lich Untote, Abra­ham »Bram« Sto­kers Roman Dra­cula hieß im Ori­gi­nal des 19. Jahr­hun­derts The Un-Dead, heute würde man sie wohl Zom­bies nen­nen. Es sind viel­leicht auch die über­mensch­li­chen Kräfte, die einem Vam­pir zuge­schrie­ben wer­den, über­mensch­li­che Kräfte, Ver­wand­lungs­kunst und Tele­pa­thie um nur einige zu nen­nen. Super­man war ja auch schon ein Frau­en­schwarm, warum also nicht auch Dracula?

Frauen wird es ent­täu­schen, denn Vam­pire gel­ten als See­len­lose Wesen und das ist dann doch der Kern der eigent­li­chen Sache, der Sache mit der Liebe. Die Roman­tik gebie­tet, das nur Wesen mit Seele wirk­lich lie­ben kön­nen. Aber merke: Lust und Begierde hat nicht immer etwas mit Liebe zu tun. Es sind auch die äuße­ren Werte, die attrak­tiv und auf­re­gend machen. Die ers­ten Vam­pire wur­den meist als eng­li­sche Adlige beschrie­ben. Sie leb­ten ein Leben in Reich­tum uns Schön­heit, in Deka­denz und Über­fluss alles das, wovon Frauen immer geträumt haben und das was auch Gothics, ins­be­son­dere Schwarz-Romantiker bis heute fas­zi­niert. Den gan­zen Arti­kel lesen… »